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Periodical volume Versicherungs-Anstalten

Full text: Berliner statistisches Jahrbuch Issue 1854

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Die Einnahmen und Ausgaben betragen 
1) Bei dem Medicinfonds: 
Einnahme durch monatliche Beiträge 100 Thlr. 23 Sgr. 6 Pf. 
Ausgabe an ärztl. Honorar 31 Thlr. 16 Sgr. — Pf. 
für Medicin ... 45 - — - 2 - 
~ 76 - 16 - 2 - 
bleibt Bestand .... 23 Thlr. 28 Sgr. 4 Pf. 
2) Bei dem Verwaltungskostenfonds; 
Einnahme: 
durch Quartalbeiträge 13 Thlr. 22 Sgr. 8 Pf. 
durch Antrittsgelder 10 - 5 - — - 
durch Geschenke 241 - 24 - 6 - 
durch Ertrag eines Balles, Zinsen, Bei 
träge der Ehrenmitglieder 65 - 16 - 9 - 
331 Thlr. 8 Sgr. 11 Pf. 
Ausgaben: 
Für Druckkosten, Buchbinder- und Boten 
lohn, Inserate, Porto, Papier etc. . . . 172 - 1 - 3 - 
bleibt Bestand . 159 Thlr. 7 Sgr. 8 Pf. 
Fünfzehntes Kapitel. 
Wohlthütigkeits - Anstalten. 
In dem statistischen Jahresberichte pro 1853 ist auf die Schwierigkeit 
hingewiesen worden, eine vollständige Darstellung sämmtlicher hierher ge 
höriger Anstalten zu geben, nicht allein wegen ihrer grossen Anzahl, son 
dern weil viele derselben ihre Thätigkeit der Oeffentlichkeit entziehen, und 
weil zur Zeit ihnen die Pflicht einer Berichterstattung nicht obliegt. Ebenso 
ist angedeutet worden, wie schwer es ist, überall zu bestimmen, welche In 
stitute hieher gehören, da beispielsweise die Spar-Vereine, viele der soge 
nannten Darlehnskassen, die gemeinnützige Baugesellschaft, die Kranken 
pflege-Vereine u. s. w. zwar nicht Almosen geben, aber durch ihre Fürsorge 
für den ärmeren Theil der Bevölkerung, oder auch selbst durch Darlchne, 
oder durch Beiträge ihrer Mitglieder wohl darauf Anspruch machen dürfen, 
zu den Wohlthätigkeits-Anstalten gezählt zu werden. 
Wir lassen hierunter diejenigen Anstalten, über deren Thätigkeit wäh 
rend des Jahres 1854 wir Nachricht haben erlangen können, mit Ausschluss 
solcher, welche, wie die Gesundheitspflege-Vereine, anderweit besprochen 
werden, folgen, und erheben damit nicht den Anspruch, die Darstellung die 
ser Angelegenheit erschöpft, sondern nur immer neues Material für einen 
so überaus wichtigen Theil der Statistik gesammelt zu haben, wie überhaupt 
gerade dies nur die Tendenz unserer ganzen Berichterstattung ist.
        
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