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Full text: Plan.werk (Rights reserved) Issue2010 (Rights reserved)

PLAN.WERK 10 Jahrbuch 2010 Stadtplanungsamt Frankfurt am Main PL AN.WERK 10 Jahrbuch 2010 S tadt planungs amt F rankfurt am M ain Projekte G e s a mt s t a d t PL AN.WERK 10 1 Inhalt Editorials Einblicke Innenstadtkonzept Frankfurt am Main – Im öffentlichen Dialog auf dem Weg zu neuen Entwicklungszielen Von der Kundenhalle zum multifunktionalen Atrium  12 18 Projekte Region Frankfurt/Rhein-Main Nachbarschaftsforum  22 Gesamtstadt Frankfurt Bauberatung  23 Baulückenatlas  25 Bedeutung von Freiräumen und Grünflächen für den Wert von Grundstücken und Immobilien 25 Einzelhandels- und Zentrenstruktur  26 Gewerbeflächenkataster  27 Wohnbauland-Entwicklungsprogramm 2008 27 Wohnungsbauförderung29 Teilräume Frankfurts  Aktive Kernbereiche in Hessen – Frankfurt am Main-Fechenheim  33 An der Wolfsweide  35 Buchrainplatz  36 Dom-Römer-Areal  37 Entwicklungskonzept Bornheim-Seckbach  38 Erinnerungsstätte an der Frankfurter Großmarkthalle  40 Europaviertel West – Teilbereich 2  40 Ferdinand-Porsche-Straße  42 Feuerbachstraße42 Gewerbegebiet Alte Kläranlage Schwanheim  43 Gewerbegebiet Sossenheim  43 Gießener Straße - ehemaliges Postgelände  44 2 Grünzug Fechenheim  Höchst  Holbeinviertel  Honsellstraße  Hungener Straße  Klinikum Höchst  Kurt-Schumacher-Straße  LandschaftsLücke  Lyoner Viertel  Niederrad am Main  Offener Planungsprozess Innenstadtkonzept  Ortsmitte Nieder-Eschbach  Palleskestraße  Planungswerkstatt Niederrad  Riedberg  Rödelheim Westlich Bahnhof  Senckenberganlage/Bockenheimer Warte  Stadterneuerung Bahnhofsviertel  Stadterneuerung „Engelsruhe”  Stadterneuerung Gallus  Stadterneuerung Ostend  Südlich Weißfrauenstraße – ehemaliges Degussagelände  Tanusanlage 8  Wallanlage  Westend-Synagoge  Westliche Riederwaldsiedlung  Zeil-Umgestaltung  45 46 48 49 50 50 51 51 53 53 55 57 57 59 60 64 64 66 67 68 69 70 70 71 72 73 74 Projektindex 75 Anhang 107 Statistik 2010  Erstellte Broschüren 2010  Veröffentlichungen Impressum  108 108 109 110 3 Editorials Rebstockpark 6 Editorial Gibt es eine „Eigenlogik” von Städten? Frankfurt am Main scheint anders als Stuttgart zu sein. Das in seinen Dimensionen mit dem Projekt „Stuttgart 21“ vergleichbare Großprojekt des Flughafenausbaus wird realisiert. Auseinandersetzungen fanden bisher nicht oder kaum „auf der Straße“ statt, stattdessen wurde in langjährigen Mediationsverfahren um Pro und Contra und mögliche Optimierungen gerungen. Das beweist nicht, dass offene Planungsverfahren zuverlässig für hinreichende Akzeptanz sorgen können – bestätigt mich aber in der Überzeugung, bei Planungen frühzeitig das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern zu suchen. Dabei wollen wir die Bürgerschaft nicht erst mit fertigen Plänen bekannt machen, sondern sie einladen, zu einem frühen Zeitpunkt aktiv an der Erarbeitung der Pläne mitzuwirken. Dass dies Personal und Zeit erfordert und dass sich daraus angesichts einer Sparzwängen unterliegenden Planungsverwaltung Grenzen für offene Planungsverfahren ergeben, liegt auf der Hand. Um so mehr freue ich mich, dass es im Jahr 2010 möglich war, einen intensiven Diskurs zur Entwicklung der Frankfurter Innenstadt zu führen und die Planungswerkstatt Niederrad – ergänzt durch einen städtebaulichen Ideenwettbewerb für den nördlichen Rand von Niederrad – weiter zu betreiben. Frankfurt am Main ist aber in sonstiger Hinsicht anders als viele Städte der Bundesrepublik Deutschland. Besonders freut es mich, dass auch in Zeiten einer Wirtschafts- und Finanzkrise die Wohnungsbautätigkeit in der Stadt erstaunlich robust war. Der Wohnungsbau wird immer mehr zum „Motor“ des Stadtumbaus und löst in dieser Funktion den Bürobau ab. Dies wird gefördert von der hohen Attraktivität der Stadt als Wohn- und Arbeitsstandort – und basiert auf einer vorausschauenden Wohnbaulandentwicklung. Prozesse der Aufwertung alter Wohnquartiere gehören dazu. Ob die unter dem Stichwort „Gentrifizierung“ diskutierten negativen Folgewirkungen vermieden oder eingeschränkt werden können, ist eine komplexe Frage, die im zurückliegenden Jahr verstärkt – unter Umständen auch stärker als in anderen Städten – erörtert wurde, deren Beantwortung aber die Planungspolitik auch in Zukunft noch intensiv beschäftigen wird. Editorial U nter dem Begriff „Eigenlogik“ wird in Forschungsvorhaben an der Technischen Universität Darmstadt der Frage nachgegangen, ob und – wenn ja – in welcher Ausprägung Städte trotz gleicher rechtlicher und ökonomischer Randbedingungen eigene Ziele und eigene Wege zur Formulierung und Realisierung von Zielen verfolgen. Im zurückliegenden Jahr gewann ein Phänomen namens „Stuttgart 21“ republikweit große Aufmerksamkeit – ob der politische Prozess „Stuttgart 21“ auf der „Eigenlogik“ der Stadt Stuttgart beruht oder aber in vielen Städten bei ähnlichen Projekten zu erwarten ist, könnte insofern Gegenstand der Forschung sein, ist aber eine Frage auch von großer politischer Bedeutung. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern von PLANWERK 10 eine anregende Lektüre! Edwin Schwarz Dezernent für Planen, Bauen, Wohnen und Grundbesitz der Stadt Frankfurt am Main 7 8 Editorial us der Vielzahl von Aufgaben eines bewegten Jahres die wichtigsten Aufgaben auszuwählen, ist schwierig – und übersteigt letztendlich die Möglichkeiten eines Vorwortes. Die/der geneigte LeserIn sei stattdessen auf die Lektüre dieses Tätigkeitsberichts und ihr/sein eigenes Urteilsvermögen verwiesen. A Rahmenplan vom Magistrat gutgeheißen werden), Städtebauliche Neuordnung des nördlichen Randes von Niederrad (dazu wurde 2010 ein städtebaulicher Ideenwettbewerb durchgeführt) oder die behutsame Weiterentwicklung der Nordweststadt (dazu wurde im vergangenen Jahr ein zweiphasiger städtebaulicher Ideenwettbewerb begonnen). Nichtsdestotrotz soll an dieser Stelle eine Planung hervorgehoben werden, weil sie beispielhaft zeigt, wie Frankfurt am Main als Wohnstandort wachsen kann, ohne erneut an seinen äußeren Rändern landwirtschaftliche Flächen zu Wohnbauflächen umwandeln zu müssen. Trotz – oder vielleicht auch wegen – des Kommunalwahlkampfes gewann ein neuer Vorschlag zur städtebaulichen Neuordnung zwischen Huthpark, Günthersburgpark und Bornheimer Friedhof dynamisch an Aufmerksamkeit und politischer Unterstützung. Die vom Stadtplanungsamt angeregte und in dessen Auftrag vom freien Planungsbüro Albert Speer und Partner erarbeitete Planung zeigt, wie eine Autobahn-Einhausung nicht nur für mehr Ruhe sorgen, sondern zur Entwicklung eines attraktiven Landschaftsraums und lebenswerter Wohnquartiere beitragen kann. Um die Durchführung und Finanzierung eines solchen Vorhabens zu erleichtern, wurde eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme erwogen. Diesbezügliche vorbereitende Untersuchungen wurden noch 2010 seitens des Magistrats beantragt und zu Beginn des neuen Jahres 2011 durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Die genannten Projekte – und ähnliche Projektideen – zeigen, dass Frankfurt am Main als „Wohnstadt“ stärker werden kann, ohne dabei an Lebensqualität zu verlieren. Umgekehrt kann und sollte Wohnungsbau als „Motor“ des Stadtumbaus verstanden werden, der nachhaltig „urbane“ Qualitäten nicht nur für die Bewohner neuer Quartiere, sondern auch für diejenigen bestehender Stadtteile schafft bzw. erhöht. Strategien der räumlichen Weiterentwicklung der Stadt können und sollten Dies macht Mut für weitere Projekte des Stadtumbaus, die zum Teil noch in der amtsinternen Vorbereitung sind, zum Teil aber auch bereits öffentlich vorgestellt und diskutiert wurden. Zur letzteren Gruppe gehören die Projekte Städtebauliche Neuordnung rund um den Sommerhoffpark (im Jahre 2010 konnte ein einschlägiger städtebaulicher Editorial Neue Projekte des Stadtumbaus • einerseits an vorhandene Qualitäten anknüpfen und diese „weiterbauen“, • andererseits aber – umgekehrt – Problemlagen, Missstände oder „Unorte“ aufgreifen und diese durch städtebauliche Interventionen in ihr Gegenteil verkehren. In diesem Sinne arbeitet das Stadtplanungsamt an weiteren Projekten des Stadtumbaus – und hofft auf Akzeptanz und Unterstützung! Dieter von Lüpke Leiter des Stadtplanungsamtes Frankfurt am Main 9 Einblicke Rothschildpark 11 Innenstadtkonzept Frankfurt am Main Im öffentlichen Dialog auf dem Weg zu neuen Entwicklungszielen Einblicke Luftbild der Frankfurter Innenstadt, Stadtvermessungsamt Frankfurt a.M. Die Frankfurter Innenstadt als Herz der Rhein-MainRegion ist Identifikationspunkt für ihre Bewohner und Visitenkarte der Stadt für ihre Besucher. Sie steht für das Profil von Rhein-Main. Als gesellschaftlich-kultureller Kulminationspunkt kristallisieren sich im Stadtzentrum - auch einer sich als „global player“ verstehenden Stadt - lokale Identität und Heimat, denn dorthin führen die Bewohner ihre Besucher zuerst. Robert Kaltenbrunner spricht in diesem Zusammenhang von einem „emotionalen Ankerpunkt unserer Stadterfahrung.“1 Städtebauliche Qualitäten tragen nicht unwesentlich zur Intensität dieses Erlebens bei. Über kulturelle Denkmale und Sehenswürdigkeiten ist die Innenstadt das gebaute Gedächtnis der Stadt: hier treffen Geschichte und Zukunft aufeinander. Renaissance der Innenstadt Die Mehrzahl der deutschen Großstädte steht heute mitten in einem strukturellen Umbruch. Egal, ob stagnierende, sinkende oder aber steigende Einwohnerzahlen, charakteristisch ist die Wendung nach Innen: Nach Jahrzehnten der Suburbanisation kehren sich die Wanderungstrends vermeintlich um. Ihr Ziel sind wieder innerstädtische Wohnlagen. Es liegt noch nicht lange hinter uns, dass wir Innenstadt reduziert auf „City“ wahrgenommen haben, die man nutzte, in der man aber nicht lebte. Nun ist das Innenstadtwohnen wieder „in”. Die Zeit spricht von der „Neuen Heimat Stadt“ und einem „Epochenwechsel“2, die Welt von der „Renaissance der Innenstadt“3, die Westdeutsche Allgemeine Zeitung erkannte gar eine „Flucht zurück in die Stadt“4. Ausgemacht ist damit nicht nur die Post-Urbanisierung im Sinne eines Bedeutungsgewinns der Stadt gegenüber dem Umland, sondern auch die Wiederentdeckung städtischer Lebensformen. Zu beachten ist also nicht nur die quantitative Dimension dieses Prozesses, sondern vor allem auch die qualitative Verschiebung der Wohn- und Lebensvor- stellungen zu Gunsten der Städte und deren Innenstädte. „Der Zeitpunkt, jetzt mehr für die Innenstädte zu tun, ist günstig,“5 proklamiert auch der Bundesbauminister, und beobachtet ebenfalls eine „Renaissance“ der Innenstädte. Diese Begrifflichkeit bleibt aber nicht nur Medien- oder Politikerfindung. Denn diese Renaissance wird auch von den Schreibtischen und Rednerpulten der Universitäten und Forschungseinrichtungen doziert. So widmet sich etwa das Deutsche Institut für Urbanistik mit der Studie „Stadtpolitik und das neue Wohnen in der Innenstadt“6 diesem Thema, beschränkt sich damit aber auf den Aspekt der Wohnungspolitik. Stadt scheint sich also nicht entbehrlich gemacht zu haben, dagegen spricht heute keine Planungs- oder Stadttheorie mehr. Aber ist dies auch empirisch evident, gibt es tatsächlich eine positive Bevölkerungsentwicklung in den Innenstädten oder sprechen wir nur über eine gefühlte Renaissance? Betrachtet man die Frankfurter Zahlen, so ist zu erkennen, dass Gefühle trügen können, und man darf bezweifeln, dass Renaissance die geeignete Vokabel zur Beschreibung der aktuellen Entwicklung ist. Die Entwicklung der Einwohner- und Haushaltszahlen in der Frankfurter Innenstadt zeigt, dass von 2005 bis 2010 die Einwohnerzahl zwar um 335 Personen oder 3,4 Prozent anstieg, sich im gleichen Zeitraum die Zahl der Wohnungen aber nur um 53 oder weniger als ein Prozent erhöhte. Selbst wenn man unterstellt, dass aufgrund von Wohnungszusammenlegungen die Neubauleistung höher gelegen haben dürfte, so kann von einer Trendumkehr nicht die Rede sein. Signifikant ist aber immerhin, dass der über Dekaden verlaufene Prozess der Bevölkerungserosion gestoppt ist. Betrachtet man ferner die Zu- und Abwanderungsraten, so wird erkennbar, dass derzeit pro- und antistädtische Trends 1 Kaltenbrunner, R.: Wo Geschichte wohnt. In: Frankfurter Rundschau, Ausgabe 01.09.2010. 2 Rauterberg, H.: Neue Heimat Stadt: Ein Epochenwechsel kündigt sich an. Die Deutschen entdecken das urbane Leben wieder. In: Die Zeit, Ausgabe 34, 18.08.2005. 3 Guratsch, D.: Worauf Stadtplaner sich einstellen müssen - Renaissance der Innenstadt. In: Die Welt, Ausgabe 10.04.2008. 4 Lanwert, H.: Flucht zurück in die Stadt. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Ausgabe Rhein-Ruhr, 26.07.2008 5 Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (Hg.): Entwurf Weißbuch Innenstadt. Berlin/Bonn 2010, S. 10. 6 Jekel, G., Frölich von Bodelschwingh, F.: Stadtpolitik und das neue Wohnen in der Innenstadt. Edition Difu, Band 8, Berlin 2010. 12 Stadt der kurzen Wege Frankfurt als internationale Metropole im „Taschenformat“ spiegelt diese Kompaktheit und Erlebnisdichte insbesondere in ihrer Innenstadt wider. Dabei entspricht das Wohnen in der Innenstadt zweifelsohne der seit langem beschworenen planerischen Philosophie der „Stadt der kurzen Wege,“ also dem verträglichen Miteinander unterschiedlichster, über Dekaden säuberlich voneinander getrennter Nutzungen. Doch was bewegt den Einzelnen tatsächlich, sich mit fast allen Funktionen des täglichen Lebens auf die Innenstädte zu konzentrieren? Da ist für Frankfurt zunächst der hohe Anteil von Singlehaushalten (53,2% gesamtstädtisch, 68% in der Innenstadt) als ursächlich zu benennen. Diese Bevölkerungsgruppe sucht überwiegend sozial und funktional dichte Wohnmodelle. Auch die so genannte Generation 50plus, die heute einen deutlich aktiveren Lebensstil verfolgt, löst sich von ihrem Besitz in „Suburbia“ und sucht die funktionale Dichte der Stadt. Voraussetzung dafür sind allerdings Strukturen, die beides bereithalten: Urbanität und Rückzugsbereiche. Für solche Wohnlagen sind die Menschen heute sogar vielfach bereit, ihr Haus im Grünen aufzugeben. In Frankfurt ist diese Wendung spätestens mit Umsetzung der Mainfrontprojekte wie dem Westhafen oder dem Deutschherrnviertel fassbar geworden. Sich allein auf die aktuellen Planungsprojekte zu verlassen, reicht nicht aus. Denn die prognostizierte Bevölkerungsentwicklung für Frankfurt von derzeit rund 680.000 auf 724.000 Einwohner im Jahre 20307 bei derzeit verfügbaren Flächenpotenzialen für künftig 18.000 neue Woh- nungen lässt erahnen, dass der Nutzungsdruck auch auf die Innenstadt weiter wachsen wird. Für den Wohnstandort Innenstadt sprechen bei steigenden Energie- und damit Transportkosten zudem wirtschaftliche Vorteile. Bewohner zentrennaher Wohnungen haben geringere Verkehrskosten zu tragen, wobei Studien ein Einsparungspotenzial von 300 bis 400 Euro pro Haushalt monatlich für verkehrlich bedingte Kosten aufzeigen.8 Und nicht zu unterschätzen in diesem Zusammenhang ist die Erkenntnis über erhebliche Zeitgewinne bei zunehmend engem Zeitbudget. Obacht ist jedoch geboten, da die genannten Bevölkerungsgruppen eher den wirtschaftlich potenten zuzurechnen sind. Der Spiegel glaubt hier bereits die Gefahr erkannt zu haben, dass es zu einer Gentrifizierung der Innenstädte, zur Verdrängung deren angestammter Bevölkerung kommen könnte.9 Die Stärkung des Wohnens in der Innenstadt kann also bei aller Wertschätzung dieses Standortes dennoch kein Selbstläufer sein. Ohne planerische Angebote und Vorgaben ist in der an sich bereits dicht bebauten, aber sicher nicht abschließend fertig gebauten Innenstadt kein „Staat zu machen“. Einblicke nebeneinander stehen, dass es ein Nebeneinander von Konzentration und Dekonzentration, von zentrifugalen und zentripetalen Prozessen gibt. In welche Richtung das Kräfteparallelogramm wirken wird, bleibt derzeit unklar. Die reine Trendbeschwörung hilft nicht weiter und kann schon gar nicht Ersatz für eine aktive Stadtentwicklungspolitik sein. Planungspolitisch gilt daher: Die Innenstadt ist kein Selbstläufer! Innenstadt ist mehrdimensional Unsere Innenstädte sind aber nicht nur Wohnort, sondern traditionell zugleich auch Ort des Handels und der Arbeit. Ihre Nutzung und ihre Funktionen sind vielschichtig und mehrdimensional. So ist die Frankfurter Innenstadt mit rund 10.000 Wohnungen, primär in den Wohnquartieren des Wiederaufbaus der 1940er und 1950er Jahre, zwar bedeutender Wohnstandort, zugleich übernimmt sie als Dienstleistungs- und Einzelhandelszentrum aber vor allem eine tragende wirtschaftliche Bedeutung für Stadt und Region. In den vergangenen Jahrzehnten wurden Wohnhäuser in der Frankfurter Innenstadt nicht selten abgerissen und durch Bürobauten ersetzt, wann immer sich die Gelegenheit dazu ergab. Dies allein auf Profitstreben zurückzuführen, wäre zu kurz gegriffen, denn bis in die 7 Stadt Frankfurt am Main, Bürgeramt, Statistik und Wahlen (Hg.): Bevölkerungsvorausberechnung 2030. Statistik aktuell 26/2010. Frankfurt am Main 2010. 8 Schreiner, J.: Verkehrskosten der Randwanderungen privater Haushalte. In: Raumforschung und Raumordnung, Heft 1, Jahrgang 2008, S. 52 ff. 9 Beyer, S.; Heyer, J.: Platz für alle. In: Der Spiegel, Heft 31, Jahrgang 2008, S. 140. 13 Einblicke 1980er Jahre war die Büroflächenvorsorge für Frankfurt evident. Bürohäuser waren eine sichere Kapitalanlage und die Büromieten waren nicht selten um ein Mehrfaches höher als Wohnungsmieten. Zwischenzeitlich hat ein schlichtes Überangebot die Büromieten sinken, eine Flächenknappheit die Wohnungsmieten aber steigen lassen, so dass sich die Ertragssituation in den begrenzten und damit begehrten Innenstadtlagen zunehmend annähert. Mit beigetragen zur neuerlichen Wertschätzung der Innenstädte hat zweifellos der Zugewinn an Gestaltqualität in den deutschen Städten durch Neubauvorhaben, neu entwickelte Stadtquartiere und die Wiederentdeckung der Wertigkeit der öffentlichen Räume. Diesbezüglich kann auch Frankfurt punkten, wenn auch die Projekte nicht so sehr in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerieten wie beispielsweise in Hamburg, München oder Berlin. Obwohl durch öffentliche wie private Investitionen in den letzten Jahren ein deutlicher Zugewinn an Gestaltungs- und damit Aufenthaltsqualität in der Frankfurter Innenstadt erkennbar ist, bleibt ihre Gesamtwahrnehmung dennoch prekär, ein sinnliches Erlebnis bleibt aus. Hier wird deutlich, dass die Innenstadt als „Kind des Wiederaufbaus“ und nach einer räumlich begrenzten Gestaltungsoffensive der 1980er Jahre nunmehr „in die Jahre gekommen ist.“ Die Innenstadt zeigt sich, wie vielerorts, heute in ihrer historischen Substanz ausgehöhlt, von überdimensionierten Straßen zerschnitten und von Einzelhandelsketten in ihrer Erscheinung nivelliert. Die gebaute Umwelt im öffentlichen Raum wie im privaten Hochbau weist trotz kontinuierlich hoher Bautätigkeit in der Mainmetropole punktuell eklatante Mängel auf. 14 Fahrgasse Bestand Politik der Innenentwicklung Der Trend ist also erkannt, nunmehr gilt es, diesen mittels geeigneter Strategien für die Innenstädte nutzbar zu machen. Dabei geht es nicht mehr um die planerische Sicherung schierer Bauleistungen. Wie, an welchen Orten und mit welcher Nutzungspriorität und mit welchen Strategien sich die Stadt weiter entwickeln soll, muss vielmehr zu einer Leitaufgabe der Planungspolitik werden. Erstaunlicherweise regiert Frankfurter Lokalpolitik verhalten, sich mit den Konsequenzen der Post-Urbanisierung auseinanderzusetzen und richtungweisende Planungsstrategien für die Innenstadt zu verabschieden. Das tradierte, offenbar aber überholte Leitbild des Wohnens am grünen Rand der Stadt und das Entflechten der Kernbereiche zu Gunsten zentraler kommunaler oder regionaler Funktionen ist so schnell aus den Köpfen der Planungsverantwortlichen nicht zu verbannen. Bundes- und Landespolitik sind da bereits einen Schritt weiter. Dort hat man die Post-Urbanisierungshypothese als strategische Grundlage aufgegriffen und das Thema „Innenstadt“ bereits ganz oben auf die Tagesordnung fachlicher und gesellschaftlicher Diskussion gesetzt. Mit dem Entwurf zu einem „Weißbuch Innenstadt“ hat der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Rahmen seiner nationalen Stadtentwicklungspolitik eine öffentliche Diskussion über die Zukunft der bundesdeutschen Innenstädte angestoßen. Auch die Hessische Landesregierung hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Anziehungskraft der Zentren langfristig zu verbessern. Das Förderprogramm „Aktive Kernbereiche“ wendet sich bewusst an zentrale Versorgungsbereiche, die bereits von Funktionsverlusten betroffen sind. Sie sollen mit finanzieller Unterstüt- Fahrgasse Planung Vorstellung des Entwurfes des Innenstadtkonzeptes am 25. August 2010 zung als Standorte für Wirtschaft und Kultur und als Orte zum Wohnen, Arbeiten und Leben weiter profiliert werden. Und mit der Innenstadt-Offensive „Ab in die Mitte!“ lenkt man seit 2009 gemeinsam mit Partnern aus der privaten Wirtschaft das Augenmerk auf die Attraktivität der Zentren. Eine breite öffentliche Diskussion über die Innenentwicklung unserer Städte und die Zukunft der Innenstädte ist damit auf allen Ebenen angestoßen. bauminister wendet sich mit seinem Entwurf zum „Weißbuch Innenstadt“ bewusst an jedermann, sich für die Zukunft der Stadtzentren mit Ideen, Strategien oder konkreten Handlungsvorschlägen einzubringen, und verfolgt damit also den breit angelegten Diskurs mit Fachverbänden, Gebietskörperschaften und mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Offener Planungsprozess Das Frankfurter Stadtplanungsamt hat sich im Bewusstsein der beschriebenen Anforderungen an die Innenstadt und im Erkennen ihrer Gestaltungspotenziale bereits seit dem Jahr 2002 mit dem „Innenstadtkonzept“ intensiv mit der Analyse der Entwicklungs- und Gestaltungschancen für die Innenstadt planerisch auseinandergesetzt. Dass sich Frankfurter Stadtplanung konzeptionell mit ihrem innersten Raum auseinandersetzt, ist keine Neuerfindung. Mit dem so genannten „City-Leitplan“ (Verfasser Speerplan Frankfurt) wurde allerdings letztmals Anfang der 1980er Jahre eine umfassende planerische Aussage für die gesamte Innenstadt mit all ihren räumlichen Funktionen entwickelt. Der Schwerpunkt lag aber eindeutig auf der Sicherung des Wirtschaftsstandortes Innenstadt. Die Studie „Frankfurt für alle“ aus dem Jahre 2009 (Verfasser AS&P Frankfurt) entwickelt überwiegend abstrakte Zielaussagen unter anderem für die Innenstadt, die allerdings nur an wenigen Orten räumliche Konkretion erfahren. Nach intensiver Diskussion der Vielschichtigkeit der Entwicklungsziele für die Frankfurter Innenstadt mit politischen Mandats- und Entscheidungsträgern wurde deutlich, dass neben die inhaltlich-konzeptionelle Arbeit ein dialogorientierter Austausch treten muss. Es reifte die Erkenntnis, dass der Erhalt und die Fortentwicklung einer lebendigen und vielfältigen Innenstadt nur gemeinsam mit deren Bewohnern und Nutzern erreicht werden kann, und dass die Lebendigkeit einer Innenstadt wesentlich auch von einer offenen Diskussionskultur abhängt. Selbst der Bundes- Das Thema Innenstadt erfreut sich offenbar auf allen Ebenen starker bürgerschaftlicher Aufmerksamkeit. Das zeigt sich in Frankfurt unter anderem im großen Interesse und Engagement an städtebaulichen Projekten wie etwa der Neubebauung des Dom-Römer-Areals. Aber auch jede Umgestaltung im öffentlichen Raum und zuweilen auch der Neu- oder Um- Einblicke Werkstattarbeit; Bürgerinnen und Bürger entwickeln Vorschläge Publikation zur Methodik und den Ergebnissen des Offenen Planungsprozess Innenstadtkonzept; Bezugsquelle: siehe Rubrik Veröffentlichungen im Anhang dieses Jahrbuches 15 Einblicke Fußgängerwegenetz bau eines einzelnen Gebäudes erzeugt derzeit mitunter eine öffentliche Debatte. Diesem Bedürfnis nach Mitwirkung galt und gilt es bei der Entwicklung des Innenstadtkonzeptes Rechnung zu tragen und Bürger, private Eigentümer und lokales Gewerbe aktiv in den Prozess der Weiterentwicklung des Stadtkerns einzubinden. Und so stand für das Jahr 2010 ein offener Planungsprozess zur Fortentwicklung und Konkretisierung des Innenstadtkonzepts im Vordergrund der Arbeit des Stadtplanungsamtes. In der ersten Hälfte des Jahres 2010 wurden elf Informations- und Werkstattveranstaltungen durchgeführt. Etwa 300 Personen konnten für das Thema Innenstadtentwicklung interessiert werden. Beworben wurde dieser Prozess mit Flyern, Hinweisen auf den städtischen Internetseiten, Werbespots in den UBahnstationen sowie traditionell mit Pressemeldungen. Sieben separate Werkstätten behandelten die Themenfelder Wohnen, Einzelhandel und Gastronomie, Kultur und Touristik, Büromarkt, Sicherheit und öffentlicher Raum, Verkehr, Umwelt und Freiraum. Jede Werkstattveranstaltung war durch einen Rundgang begleitet. Nach orientierenden Kurzvorträgen und Grundsatzdiskussion wurde jeweils in Kleingruppen und im Plenum gearbeitet. Am Ende einer jeden Veranstaltung wurden die Ergebnisse mit allen Beteiligten erörtert. Verlauf und Ergebnisse 16 der Veranstaltungen wurden dokumentiert und den Beteiligten und weiteren Interessierten jeweils gedruckt wie auch auf der Internetplattform des Stadtplanungsamtes zur Verfügung gestellt. Sämtliche Ergebnisse wurden anschließend zusammengeführt und in einen Planentwurf umgesetzt. Dieser wurde in zwei weiteren Veranstaltungen im Mai und im August 2010 öffentlich präsentiert, im Herbst zudem im Atrium des Planungsdezernates ausgestellt und zudem im Stadtmodell im Maßstab 1:500 dreidimensional veranschaulicht. Weitere Information war über die Broschüre des Stadtplanungsamtes „Im Dialog 8“ möglich. Über ein Online-Forum auf der Internetseite des Stadtplanungsamtes konnten das Konzept kommentiert und weitere Anregungen hinterlegt werden. Hier wurden Veranstaltungen angekündigt und kommentiert. Im Online-Netzwerk Facebook entstand eine Gruppe „Innenstadtkonzept Frankfurt“ mit mittlerweile 200 Mitgliedern. Als besonderes Angebot betrieb das Stadtplanungsamt bis Ende 2010 quasi eine mobile „Reise-Information“ zum Innenstadtkonzept: Gruppen mit mindestens fünfzehn Personen hatten die Möglichkeit zur individuellen Erläuterung und Diskussion. Handlungsleitlinien Im Dialogprozess kristallisierten sich fünf thematische Schwerpunkte heraus, die in der öffentlichen Wahrnehmung von Innenstadt offenbar von besonderer Bedeutung oder Wertschätzung sind. Neben dem Wunsch nach einer vernetzten Wegestruktur in der Innenstadt und der Kritik an der Gestaltung der Innenstadteingänge in den Wallanlagen wurde insbesondere die trennenden Wirkung der Hauptverkehrsachsen (Berliner Straße, Konrad-Adenauer-/ Kurt-Schumacher-Straße, Mainkai) thematisiert. Mobilität und gute Erreichbarkeit wurden zwar als bedeutende Standortfaktoren für Unternehmen und Haushalte anerkannt, dennoch wurde der Fußgänger als wichtigster Verkehrsteilnehmer identifiziert, der maßgeblich zur Urbanität der Innenstadt beiträgt. In Bezug auf den Wohnstandort Innenstadt setzte man sich intensiv mit der Qualität der Wohnbebauung aus den 1950er Jahren und dem Potenzial der östlichen Innenstadt als Wohnquartier auseinander. segregierte Orientierung erschweren. In der Darstellung spaltet sich das Innenstadtkonzept daher nicht in die klassischen Teilpläne sortiert nach räumlicher Funktion auf. Vielmehr werden die Wechsel- und Querschnittswirkungen aufgegriffen und auf Grundlage von zwei Gestaltungsleitplänen im Maßstab 1 : 2.000 („Bebauung“ und als Gegenplott dazu „Öffentlicher Raum“) Handlungsleitlinien definiert (siehe hierzu auch Beitrag „Offener Planungsprozess Innenstadtkonzept“ im Dokumentationsteil dieses Jahrbuchs). Die Schwierigkeit dabei liegt in der richtigen Balance zwischen Abstraktion und Konkretisierung: Abstraktion ist notwendig, um sich nicht in Details zu verlieren, die noch nicht Inhalt eines übergeordneten Konzeptes sein können, und Konkretisierung tut Not, um die Lesbarkeit des Konzeptes für jedermann zu ermöglichen. Das Planungswerk zur Innenstadt erhebt damit nicht den Anspruch, im Sinne eines Masterplans oder integrierten Handlungskonzeptes umfassend Antwort auf alle innenstadtrelevanten Themenfelder zu geben. Vielmehr liegt der Schwerpunkt in der Darstellung eines stadträumlichen Leitbildes. Mit der Fokussierung auf Handlungsleitlinien werden Entwicklungsziele formuliert, die der Konkretion in nachfolgenden Maßstabs- und Bearbeitungsebenen bedürfen. Sie dienen als Entscheidungsgrundlage für weitere städtische Planungen und Investitionen auf der einen Seite, als Angebot an private Eigentümer und Projektentwickler auf der anderen Seite. Einblicke Der offene Planungsprozess zum Innenstadtkonzept will nicht die demokratischen Spielregeln außer Kraft setzen; parlamentarische Demokratie wird hier nicht durch Basisdemokratie ersetzt. Vielmehr war Stadtplanung und Planungspolitik daran gelegen, frühzeitig den Erkenntnishorizont jenseits der fachlichen Perspektive zu erweitern. Den Teilnehmern an den Veranstaltungen war wiederum daran gelegen, frühzeitig ihre Perspektiven und Ideen zur Innenstadt in den Planungsprozess einbringen zu können. Im offenen Diskurs wurde transparent, dass nicht alles, was möglich erscheint, auch realistisch ist, und dass nicht alles Machbare auch gesellschaftlich und politisch mehrheitsfähig ist. Die auf diesem Wege gewonnenen und geronnenen Planungsziele und -konzepte werden derzeit in Form eines räumlichen Rahmenkonzeptes und konkreter Handlungsempfehlungen zusammengeführt, die der Stadtverordnetenversammlung in 2011 als Entwicklungskonzept für die Frankfurter Innenstadt zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Martin Hunscher Erfasst wurde die funktional hoch komplexe Struktur und Vielschichtigkeit der Innenstadt: zwischen den verschiedenen Themenfeldern existieren Wechselwirkungen und Abhängigkeiten, die eine funktional 17 Einblicke Das Atrium des Planungsdezernates in der Übersicht Auf dem Weg zum multifunktionalen Atrium Das Beratungs- und Informationszentrum im neuen Planungsdezernat Mit dem Umzug des Dezernates Planen, Bauen, Wohnen und Grundbesitz mit den Ämtern Bauaufsicht, Stadtplanungsamt, Stadtvermessungsamt und Denkmalamt in das sanierte Bürogebäude in die Kurt-Schumacher-Straße 10 eröffnete sich die Chance, wesentliche Beratungs- und Kommunikationsfunktionen im Erdgeschoss des neuen Domizils zu bündeln. Die Beratung und Antragsannahme von Bauanträgen, die Planauskunft und die Planoffenlagen sind nun besucherfreundlich im Atrium – der ehemaligen Kundenhalle der Stadtwerke – integriert, das Servicecenter des Stadtvermessungsamtes ist dagegen von der Kurt-Schumacher-Straße aus zugänglich. Im Atrium werden außerdem das Stadtmodell, das Hochhausmodell und ständig wechselnde Ausstel- 18 lungen präsentiert. Es bietet auch die Möglichkeit für Vortragsveranstaltungen und Pressekonferenzen und ist so ein attraktiver Rahmen für eine öffentlichkeitswirksame Vermittlung und Diskussion von Planungs- und Bauthemen. Beratung und Antragsannahme der Bauaufsicht Auf der Empore des Atriums befindet sich der zentrale Anlaufpunkt für alle Belange der Bauaufsicht, insbesondere die Erstberatung, die Ausgabe notweniger Formulare sowie die Weiterleitung an die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirksabteilungen. Planauskunft des Stadtplanungsamtes Im Servicebereich Planauskunft sind Informationen zu allen rechtsverbindlichen Bebauungsplänen und sonstigen rechtsverbindlichen städtebaulichen Satzungen, wie Veränderungssperren, Erhaltungssatzungen, Sanierungsmaßnahmen, Entwicklungsmaßnahmen und Gestaltungssatzungen erhältlich. Ferner ist eine Einsichtnahme in den Baulückenatlas 2010 möglich. Des Weiteren werden hier die Publikationen des Stadtplanungsamtes verkauft. Planoffenlagen Direkt neben der Planauskunft befindet sich der Bereich der Planoffenlagen mit seinen großen Vitrinen. Hier erfolgt unter anderem eine Einsichtnahme in öffentlich ausgelegte Bebauungsplanentwürfe, Planfeststellungsverfahren, wasserrechtliche Bewilligungsverfahren, Luftreinhaltepläne, Flurbereinigungsverfahren oder Offenlagen des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain. „Stadt am Fluss“: Das Große Stadtmodell im Maßstab 1 : 500 in attraktiver Umrahmung Einblicke Stadtmodelle Jedem Besucher fällt beim Betreten des Atriums sofort das eindrucksvolle Modell der Stadt Frankfurt auf. Es steht, eingerahmt von einem Edelstahlhandlauf, an zentraler Stelle im Atrium und wurde anlässlich des Umzugs des Planungsdezernates aufwendig aufgearbeitet und flächenmäßig neu zugeschnitten. Es ist ein Magnet für alle Besucher – ob Architekt, Politiker, Student, Schüler oder interessierter Bürger. Im Maßstab 1: 500 angelegt, ist das Stadtmodell nicht nur ein Repräsentations-, sondern auch ein Arbeitsmodell und unterstützt so die stadtplanerische Praxis; zum Beispiel bei der Positionierung und Dimensionierung von Neubauvorhaben durch testweise in das Modell eingesetzte Gebäudemodelle. Im Zuge des stetigen städtebaulichen Wandels der Stadt wird das Modell durch zwei Modellbauer des Stadtplanungsamtes kontinuierlich komplettiert und an die örtlichen Veränderungen angepasst. Neben dem großen Stadtmodell sind im Atrium weitere städtebauliche Modelle als Präsenzmodelle (wie das Hochhausentwicklungsmodell 1: 2000) aber auch als integrativer Teil von Wechselausstellungen zu sehen. Ausstellungen Das Atrium bietet aufgrund seiner Lage und Raumgröße attraktive Möglichkeiten für Ausstellungen zu stadtplanerischen bzw. städtebaulichen Themen und Modellbereich Bankenviertel, Blick aus „Südwest“ mit eingesetzten Hochhausplanungen (rot) wird daher von den Ämtern des Planungsdezernates intensiv genutzt. Neben der stetigen Erhöhung der Anzahl der Ausstellungen pro Jahr ist auch eine Weiterentwicklung von Formen und Inhalten festzustellen: So werden neben der klassischen „Unterrichtung“ der Öffentlichkeit – z.B. über städtebauliche Wettbewerbsergebnisse – auch • studentische Arbeiten (Examensarbeiten an Fach-, Hoch- und Kunsthochschulen) mit zum Teil visionären Aufgabenstellungen, • kampagnenartigen Werkschauen (z.B. 10 Jahre Ausbauprogramm Öffentlicher Raum mit dem Titel „Frankfurt schafft Raum“, Freiraum planungskonzept der Partnerstadt Mailand) und • freie Planungsthemen (Frankfurter Hochhauspreis, Workshopergebnisse von Planungswerkstätten) präsentiert. 19 Fazit Zusammenfassend lässt sich eine deutliche Steigerung der Attraktivität und Vielseitigkeit des neuen ­Atriums gegenüber den früheren Gegebenheiten im mittlerweile abgerissenen Technischen Rathaus konstatieren. Einblicke Vernissage der Ausstellung „Frankfurt schafft Raum” - 10 Jahre Ausbauprogramm „Schöneres Frankfurt” im Februar 2010 Die dialogische Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger wird – wo zweckdienlich – verstärkt durch ausstellungsbegleitende Onlineumfragen im Internet oder Fragebogenaktionen, beispielsweise zur Wertung und Kommentierung von Wettbewerbsergebnissen. Zunehmend kommen audiovisuelle Medien zum Einsatz, die – neben der Vermittlung von begleitenden Informationen – Stimmungen transportieren und so helfen können, ein Thema situativ zu „erleben“.  Die genannten neuen Möglichkeiten unterstützen das Stadtplanungsamt und die weiteren Ämter des Planungsdezernates in dem Vorhaben, gesetzlich geforderte Beratungsleistungen, formelle und informelle Planungsinformationen zu den „Kunden“ (Bürgerschaft, Politik und Fachleute) zu transportieren, aber auch einen lebendigen und gelegentlich kontroversen Austausch mit der Öffentlichkeit zu führen. Dies unterstreicht den Paradigmenwechsel hin zu einer offenen, transparenten und partizipativen Planungskultur. Die Vielfalt der Informationsangebote für Bürger, Politiker und Architekten dabei weiter zu entwickeln ist eine Herausforderung, der sich das Stadtplanungsamt gerne stellt. Weitere Informationen Serviceangebote & Publikationen des Stadtplanungsamtes sowie Informationen zu aktuellen Ausstellungen, Veranstaltungen, Planoffenlagen: www.stadtplanungsamt-frankfurt.de Serviceangebote der Bauaufsicht: www.frankfurt.de Pressekonferenz zur Fortschreibung der Einzelhandelsund Zentrenstruktur mit Stadtrat Schwarz und Stadtrat Frank am 12. Januar 2011 20 Öffnungszeiten des Atriums/Stadtmodell: Mo-Fr 08.30 - 18.00 Uhr Vorträge, Pressekonferenzen und Informationsveranstaltungen Kontakt Öffentlichkeitsarbeit Stadtplanungsamt: oeffentlichkeitsarbeit.amt61@stadt-frankfurt.de Ein Teil des Atriums wurde so ausgestattet, dass dort – in kleinerem Rahmen – Vorträge, Pressekonferenzen und Präsentationen stattfinden können. Durch den entstandenen Raum für Dialog und Kommunikation mit interessiertem Publikum wurde die Nutzungsvielfalt des Atriums ergänzt. Für Veranstaltungen mit größerer Teilnehmerzahl stehen im Planungsdezernat der Ernst-May-Saal und das Casino mainarcaden zur Verfügung. Weitere Informationen zu Veranstaltungen und Ausstellungen im Atrium des Planungsdezernates in der Tagespresse. Projekte Nachbarschaftsforum Projektziel: Zusammenarbeit und Austausch zu planerischen Fachfragen zwischen Frankfurt und seinen angrenzen den Städten und Gemeinden Projektdauer: Fortlaufend Projektfortschritt: Sieben Veranstaltungen Projektleitung: Timo Brühmann, Joachim Eckhard Projekte Region 2010 fanden zwei Veranstaltungen des seit 2007 bestehenden Diskussionsforums statt. Die bevorstehende Novellierung des Ballungsraumgesetzes war Thema in beiden Veranstaltungen. Die Erfahrungen aus benachbarten Metropolregionen wurden in der ersten Veranstaltung am 07.06.2010 in Frankfurt am Main, im Ernst-May-Saal des Planungsdezernates, erörtert. Regina Pfriem, Geschäftsführerin des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar, zeigte in ihrem Vortrag, wie sich der 2005 unterzeichnete Staatsvertrag zwischen den Ländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen auf die Arbeit dieser Metropolregion ausgewirkt hat. Von besonderer Bedeutung für das Engagement aller regionalen Akteure ist demnach die Präsenz angesehener Persönlichkeiten, die die Entwicklung der Metropolregion energisch vorantreiben. Teilnehmer der Veranstaltung merkten an, dass der Region Frankfurt/Rhein-Main solche „Zugpferde“ fehlen, obwohl gerade im Bankenbereich eine Vielzahl potentieller Persönlichkeiten vorhanden ist. Dr. Eberhard Geisler, Metropolregion Rhein-Ruhr, erläuterte die Entstehung, Organisation und weitere Entwicklung des IBA Leitprojektes Emscher Landschaftspark. Diese „Initialzündung“ hat alle Kräfte aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik gebündelt und sich sehr positiv auf das Image und das Selbstverständnis dieser Region ausgewirkt. Am 13.09.2010 stand die Region Frankfurt/ Rhein-Main im Mittelpunkt. Stadtrat Edwin Schwarz betonte bei seiner Begrüßung die Notwendigkeit, die Planungs- und Entscheidungsprozesse zu vereinfachen und die Abgrenzung unserer Region entsprechend der kulturellen und sozialen Beziehungen ihrer Bürger um die Städte Wiesbaden und Darmstadt zu erweitern. Dies würde die Identifikation der Bürger mit ihrer Region erleichtern. Dr. Hubertus Hille, IHK Frankfurt am Main, und Verbandsdirektor Heiko Kasseckert, Planungsverband, präsentierten ihre Ideen und Konzepte zur zukünftigen Organisation unserer Region. Die vom Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt am Main vorbereiteten Änderungswünsche an der Novelle zum Ballungsraumgesetz wurden erörtert und zu einem gemeinsamen Positionspapier zusammengeführt und abgestimmt. Erstmalig hat das Nachbarschaftsforum eine gemeinsame Resolution verfasst und damit eine neue Qualität erreicht! Die Willensäußerung wurde den Fraktionen im hessischen Landtag sowie dem Hessischen Innenminister Boris Rhein übermittelt und fand Eingang in das Anhörungsverfahren im Hessischen Landtag. Durch das ausgeprägte Interesse der Nachbarstädte und -gemeinden, Veranstaltungen auch in eigener Verantwortung durchzuführen, ist die Fortführung dieser Reihe auch in Zukunft gesichert. Gemeinsames Positionspapier zur Novelle des Ballungsraumgesetzes 22 Bauberatung Begleitung wesentlicher Bauprojekte – Vollzug der Planung Den räumlichen Schwerpunkt der Bauberatungstätigkeit stellen auch in 2010 wieder die Frankfurter Innenstadt innerhalb der Wallanlagen und die ergänzenden gründerzeitlichen Stadterweiterungsquartiere dar. Hier konzentriert sich rund die Hälfte der gesamten Tätigkeit. Beispielhaft seien die umfassenden Beratungen im Rahmen der Stadterneuerung im Bahnhofsviertel genannt, wo rund 250 Vorhaben begleitet wurden. Schwerpunkt umfassender konzeptioneller Beratungen war zudem der Bereich der östlichen Innenstadt entlang der Hanauer Landstraße zwischen Obermainanlage und Autobahn 661. Hier wurden sowohl Wohnungsbau- wie auch Büro-, Hotel- und Gewerbebauvorhaben beraten und letztlich in ihrer formellen Genehmigung begleitet. Beispielhaft seien das Wohnbauprojekt „Eastside Lofts“ am Osthafenplatz, das Büroprojekt für das Wirtschaftsprüfungsunternehmen „BDO“ (Hanauer Landstraße 115) und der Neubau für das Audi Zentrum Frankfurt (Hanauer Landstraße 144) genannt. G e s a mt s t a d t Bauaufsicht und Stadtplanungsamt Frankfurt sind für die Zustimmung der Gemeinde zu Bauvorhaben in Frankfurt am Main gemeinsam zuständig. Seit dem Jahr 2005 gilt zunächst eine gebündelte Zuständigkeit der Bauaufsicht für die städtebauliche Beratung, die bauplanungs- und bauordnungsrechtliche Beurteilung und die Genehmigung von Bauvorhaben. Nur in Gebieten mit hoher planerischer Aktivität und mit hohem Bau- und Investitionsinteresse, in den so genannten „Vorbehaltsgebieten“ des Stadtplanungsamtes, sowie bei besonders komplexen Fallkonstellationen konzentrieren sich die Bauberatungsleistungen des Stadtplanungsamtes und dessen Beurteilungen von Bauvorhaben in formellen Genehmigungsverfahren. Vorbehaltsgebiete sind durch formelle Bebauungsplan- oder sonstige Satzungsverfahren nach dem Baugesetzbuch und der Hessischen Bauordnung sowie durch informelle Planungen (wie etwa städtebauliche Rahmenkonzepte) oder durch die Anwendung des besonderen Städtebaurechts (Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgebiete) definiert. kungen auf vorhandene Versorgungszentren zu prüfen waren. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass seit Ende 2008 das Einzelhandelsund Zentrenkonzept der Stadt Frankfurt von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurde und mittlerweile in seiner Aktualisierung vorbereitet ist. Projekte Projektziel: Betreuung, Beratung und Beglei tung von Bauvorhaben, bauplan ungsrechtliche Stellungnahmen zu Baugesuchen Projektdauer: Fortlaufend Projektfortschritt:Betreuung und Bearbeitung von rund 2.400 Vorhaben Projektleitung: Innere Stadt: Martin Hunscher Äußere Stadt: Werner Buch Entwicklungsmaßnahmen: Jochen Krehbiehl In diesen Vorbehaltsgebieten wurden in 2010 rund 2.400 Vorhaben beraten, begleitet und rechtlich beurteilt. Im Vergleich zum Vorjahr ist damit ein Anstieg um 20 Prozent auf die Quote der Jahre 2005 bis 2008 festzustellen. Dies dokumentiert, dass die Beratung und Genehmigung von Bauvorhaben quantitativen Schwankungen unterworfen ist. Hier spiegelt sich mit zeitlicher Abweichung das Investitions- und Baugeschehen in Frankfurt. Qualitativ verbleibt es dabei, dass sich die Arbeit des Stadtplanungsamtes auf die komplexen beratungs- und bearbeitungsintensiven Projekte konzentriert. Einen neuen inhaltlichen Schwerpunkt in 2010 bildeten Projekte mit Einzelhandelsvorhaben mit angedacht zentrenrelevanten Sortimenten sowie mit Fachmärkten, die im Hinblick auf ihre Auswir- Bürostandort Hanauer Landstraße 115: Neubau BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, © Lang & Cie. Frankfurt a. M. 23 Projekte G e s a mt s t a d t Wohnungsbauquartier „In den Stadtgärten”, Europaviertel © Wentz Concept Projektstrategie GmbH Deutlich angewachsen ist die Bauberatung in der westlichen Innenstadt im Bereich Messe/Europaviertel. Die Dynamik im Baugeschehen ist vor Ort deutlich ablesbar. Nicht nur Bürobauvorhaben bestätigen die Standortqualität des Quartiers, sondern vor allem der neu entstandene und im Bau befindliche Wohnungsbau dokumentiert die kontinuierliche Beratungsleistung des Stadtplanungsamtes. Das Baugeschehen hat mittlerweile das westliche Europaviertel erreicht, wo 200 Wohnungen im Quartier „In den Stadtgärten“ genehmigt wurden. Schwerpunkte der Bauberatung im Bereich der äußeren Stadt lagen erneut im Norden und im Westen. Für das Wohnungsneubaugebiet „Im Fuchsloch“ in Nieder-Erlenbach wurden rund 90 Bauanträge gestellt und weitgehend genehmigt. Für das Baugebiet „Nördlich Sossenheimer Weg – westlich Teutonenweg“ wurden rund 70 Bauanträge bearbeitet. Im Baugebiete „Prämäckerweg“ wurden für rund 70 Prozent der Fläche Wohnungsbauprojekte beraten und letztlich genehmigt. Als neues Beratungsgebiet entwickelte sich in 2010 das „Silogebiet“ in Unterliederbach, dessen östlicher Teil zwar nach gültigem Planungsrecht, aber gleichzeitig kompatibel mit dem in Aufstellung befindlichen Bebauungsplan für das erweiterte Silogebiet bebaut werden soll. Hier können in Abhängigkeit von Bautypologie und Wohnform bis zu 400 Wohneinheiten entstehen. Diese Projekte belegen, dass Frankfurt derzeit auch in seinen peripheren Lagen ein gesuchter Wohnstandort ist. Der Stadtteil Höchst stellt – wie bereits im Vorjahr – einen wesentlichen Bauberatungsschwerpunkt dar. Hier sind seit Februar 2008 die Förderrichtlinien in Kraft, mit denen Modernisierungs- und auch Neubauvorhaben in der Höchster Innenstadt befördert werden sollen. Die Förderung wird sehr gut angenommen, so dass in ca. 180 Fällen beraten wurde. Die Beratung gestaltet sich in diesen Fällen aufwendiger, da hier auch Gelder vergeben werden und diese Vergabe an etliche Voraussetzungen geknüpft ist. Als weiterer dauerhafter Beratungs- und Genehmigungsschwerpunkt zeigte sich auch in 2010 die Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Riedberg. Geprüft wurden rund 200 Bauanträge, 500 entwicklungsrechtliche Genehmigungen nach § 144 Baugesetzbuch wurde erteilt. Genehmigt und in Bau gingen überwiegend Einfamilienhäuser (Doppel- und Reihenhäuser), Geschosswohnungsbauprojekte mit bis zu 150 Wohneinheiten, aber auch Gebäude für die Goethe-Universität, Sporteinrichtungen, eine Kindertageseinrichtung und ein neues Gymnasium für Frankfurt. Neubau Audi Zentrum Frankfurt, Hanauer Landstraße 144 © Volkswagen Group Real Estate GmbH & Co. KG 24 Projektziel: Förderung der „Innenentwicklung“ durch ein Raumbeobachtungs- und Informationssystem für unter- oder mindergenutzte Wohngrundstücke Projektdauer: 2005 – 2010 Projektfortschritt:Abgeschlossen Projektleitung: Antje Iff, Eckhardt Reusch Die Fortschreibung des Baulückenatlasses wurde mit dem Erhebungsstand Juli 2010 abgeschlossen. Erfasst sind nunmehr 625 Grundstücke, die Raum für den Neubau von zirka 3.200 Wohnungen bieten. Mit der Fortschreibung wurde zugleich auch das Internetangebot des Stadtplanungsamtes erweitert. Über die Internetseite www.stadtplanungsamt-frankfurt.de und dem Link zum „Auskunftssystem planAS“ können nunmehr sämtliche erfassten Baulücken online eingesehen werden. Jede Baulücke ist in ihrer räumlichen Lage mit den dazugehörigen Flurstücken dargestellt. Zudem können zu jeder Baulücke Informationen zur vorhandenen Erschließung, zur geschätzten Anzahl der Wohnungen, die auf den Grundstücken realisiert werden können, und zur derzeitigen Grundstücksnutzung abgerufen werden. Alle Informationen sind selbstverständlich auch druckbar. Durch die Integration der Baulücken in das Planungsauskunftssystem „planAS” kann mit nur einem weiteren Mausklick das für die jeweilige Baulücke aktuell geltende Planungsrecht - sei es beispielsweise der für das Grundstück geltende Bebauungsplan oder die in Aufstellung befindliche Erhaltungssatzung - einfach und schnell angezeigt werden. Auszug aus dem Baulückenatlas im Auskunftssystem „planAS” Forschungsprojekt der Gartenamtsleiterkonferenz beim deutschen Städtetag (GALK) Projektziel: Bundesweite Fallanalysen und stadtspezifische Auswertungen unter dem Aspekt der immobilien wirksamen Inwertsetzungsmöglich keiten (gemeinsam mit Grün flächenamt) Projektdauer: 2006 – 2010 Projektfortschritt: Abgeschlossen Projektleitung: Nicole Altmann G e s a mt s t a d t Fortschreibung der Fassung von 1998 Bedeutung von Freiräumen und Grünflächen für den Wert von Grundstücken und Immobilien Projekte Baulückenatlas Qualitativ hochwertige Freiräume prägen als imagebildender Standortfaktor die Attraktivität urbaner Lebensräume. Bislang fehlte der Nachweis, welche wertsteigernde Wirkungen auf Immobilien bestehen. Das von der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz (GALK) in Auftrag gegebene Forschungsprojekt wurde durch die TU Dortmund, Lehrstuhl Landschaftsökologie und Landschaftsplanung bearbeitet, seit Februar 2010 liegt der Abschlussbericht vor. Über mehrere Jahre hinweg (seit 2001) wurde unter Beteiligung zahlreicher Städte eine Vielzahl an freiraumbezogenen Parametern erhoben. Anhand der so gewonnenen repräsentativen Datengrundlage konnten Abhängigkeiten bei Bewertungen von Immobilien in Beziehung zu verschiedenen urbanen Grünflächen und zu bestimmten Stadtquartieren aufgezeigt werden. Städtische Grün- und Freiflächen wirken sich positiv auf Bodenrichtwerte aus. Insgesamt haben sich ca. 30 Städte mit Daten und Informationen an dem Vorhaben beteiligt. Rebstockpark 25 Einzelhandels- und Zentrenstruktur Fortschreibung und Aktualisierung durch die GMA Köln Projekte G e s a mt s t a d t Deckblatt Studie Fortschreibung der Einzelhandels- und Zentrenstruktur Frankfurt am Main Projektziel: Berücksichtigung von Veränderun- gen der Strukturdaten des Kon zeptes seit Ersterhebung 2002/03 Projektdauer: 2008 – 2010 Projektfortschritt: Erarbeitung einer aktualisierten Neufassung des Einzelhandels und Zentrenkonzeptes; fachliche Begleitung der Untersuchung sowie Layout und Druck, Presse konferenz Januar 2011, Veröffent lichung liegt vor, abgeschlossen Projektleitung: Nicole Altmann in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH Mit der Studie wurde eine gesamtstädtische Analyse der Einzelhandelssituation sowie Bewertung der wirtschaftlichen und städtebaulichen Situation erarbeitet. Dazu wurden die demografischen und wirtschaftlichen Entwicklungsperspektiven bis 2020 berücksichtigt. Neben Standortbeschreibungen und räumlichen Abgrenzungen der Versorgungszentren werden auch Empfehlungen zur Standortentwicklung in den Stadtteilen gegeben. Zudem werden Kriterien zur rechtssicheren Umsetzung des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes (Prüfkriterien Einzelfallbewertung) aufgestellt. Wesentliche Zielvorstellungen der Studie sind: - bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung (auch mobilitätseingeschränkter Bevölkerungsteile) in angemessener Entfernung zu Hauptsiedlungs bereichen - Konzentration der Einzelhandelsentwicklung auf urbane Zentren der Stadtteile - Erreichbarkeit der Zentren mit öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV) - Erhalt und Steigerung der Angebotsvielfalt (Sorti mente und Betriebsformen) Die Stadt Frankfurt weist mit 55 Versorgungszentren (innerstädtisches Haupt-/A-Zentrum, sechs Stadtbezirks-/B-Zentren, 22 Stadtteil-/C-Zentren, 26 Nahversorgungs-/D-Zentren), 8 dezentralen Agglomerationen und einem Sonderstandort eine polyzentrische Versorgungsstruktur auf. Die Trends zu größeren Betriebseinheiten und der Rückgang der Einzelhandelsausstattung in Nebenlagen sind auch in Frankfurt am Main sichtbar, dennoch weist die Stadt ein umfangreiches und differenziertes Angebot an Fachgeschäften auf. Angebotsschwerpunkte liegen im Sortiment Nahrungsund Genussmittel, innenstadtprägende Sortimente sind Bekleidung, Schuhe, Sport. Die größte Einzelhandelsbedeutung besitzt die Innenstadt mit knapp einem Drittel des städtischen Einzelhandelsumsatzes. Für die Einzelhandels- und auch Standortentwicklung wird weiterhin empfohlen die Schwerpunkte auf die Entwicklung bei kurz- und mittelfristigen Bedarfsgütern sowie auf die städtebaulich integrierten Versorgungsbereiche zu lenken. Im Anschluss an die Studie wird das 2008 beschlossene Einzelhandels- und Zentrenkonzept fortgeschrieben. Kartierung Erdgeschossnutzungen A-Zentrum Innenstadt 26 Einkaufsstadt Frankfurt a. M., B-Zentrum Bahnhofsviertel Gewerbeflächenkataster Fortschreibung der Erhebung 2003 Projektziel: Fortschreibung der Erhebung 2003 Projektdauer: 2008 – 2010 Projektfortschritt: Örtliche Überprüfung und Be standsaktualisierung, Endbericht liegt vor, abgeschlossen Projektleitung: Bernd Hausmann NUTZUNGSINTENSITÄT DER FRANKFURTER GEWERBEFLÄCHEN angemessen genutzt mindergenutzt brachgefallen ungenutzt Betriebsreserve Zuwachsfläche 100% 90% 80% Wohnbauland-Entwicklungsprogramm 2008 Geplante und in Entwicklung befindliche neue Wohnbaugebiete der Gesamtstadt Projektziel: Grundlage und Instrument der Steuerung und Flächenfürsorge für den Wohnungsbau Projektdauer: 2008 – 2010 Projektfortschritt: Stadtverordnetenbeschluss liegt vor, abgeschlossen Projektleitung: Antje Iff 50% 40% 30% 20% 10% 0% 1995 2003 2009 Die Frankfurter Gewerbeflächen umfassen ca. 8% des gesamten Stadtgebietes. Ihre Nutzungsintensität wurde seit 1995 drei Mal durch Begehung erhoben, letztmals 2009. Dabei fällt die für Gewerbeflächen sehr hohe Nutzungsintensität auf: 85% des Frankfurter Gewerbeflächenpotentials ist angemessen genutzt. Der Rest verteilt sich fast gleichmäßig (jeweils 3 %) auf ungenutzte, brachgefallene und mindergenutzte Flächen sowie Betriebsreserven und unerschlossene Zuwachsflächen aus dem FNP bzw. dem RROP. Gegenüber 2003 sind 2009 die Betriebsreserven deutlich zurückgegangen (hauptsächlich durch die zwischenzeitliche Nutzung der Cargo City Süd). Ebenfalls zurückgegangen sind die Zuwachsflächen (Bebauung Martinszehnten). Die Entwicklung der Nutzungsintensität lässt auf eine rege Nachfrage nach gewerblichen Flächen schließen. Dabei gab es in den Frankfurter Gewerbegebieten hinsichtlich der Nutzungsarten nur geringe Veränderungen. Die Lagerflächen sind absolut am stärksten zurückgegangen und die Verkaufsflächen haben am stärksten zugenommen. Das WEP 2008 beinhaltet 46 Gebiete, die ein Wohnungsbaupotenzial von 18.080 Wohneinheiten umfassen. Seit der letzten Fortschreibung des WEP von 2006 hat sich das Wohnungsbaupotenzial um rund 3.800 Wohneinheiten reduziert. Die ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass Bauflächen für ca. 5.000 Wohnungen bereit gestellt werden konnten. Allerdings musste auch die Entwicklung einiger Gebiete aufgegeben werden, wie z.B. der „Nordring“ in BergenEnkheim wegen der Erweiterung des Siedlungsbeschränkungsbereichs Flughafen. Im Frankfurter Westen mussten mehrere Gebiete zurückgestellt werden, da sie nach dem derzeitigen Erkenntnisstand keinen ausreichenden Abstand zu Produktions- und Lagerstätten giftiger Stoffe einhalten. Projekte 60% G e s a mt s t a d t Das Wohnbauland-Entwicklungsprogramm (WEP) gibt einen Überblick über die in Planung befindlichen Wohnbaugebiete, die den Bau von mehr als 50 Wohneinheiten ermöglichen und prognostisiert einen zeitlichen Rahmen, wann die Gebiete Baureife erlangen werden. 70% Auf der positiven Seite der Bilanzierung stehen 13 neue Flächenpotenziale, die Raum für ca. 5.200 Wohnungen bieten. Bei 11 dieser 13 neu aufgenommenen Gebiete handelt es sich um Umstrukturierungsflächen. Hier hat insbesondere die Planung, die Bürostadt Niederrad zu dem funktional gemischten „Lyoner Viertel“ zu entwickeln dazu beigetragen den Anteil der Wohnungen, die auf Umstrukturierungsflächen entstehen können, erheblich zu steigern. Insgesamt betrachtet beinhaltet das WEP 2008 rund 11.300 Wohnungen auf Konversionsflächen. Dies stellt damit einen Anteil von 62 % am erfassten Wohnbaupotenzial dar. 27 G e s a mt s t a d t Projekte WohnbaulandEntwicklungsprogramm 2008, Übersichtskarte In einem Zeithorizont von 10 Jahren gibt das WEP 2008 einen Ausblick auf die zukünftige Baulandbereitstellung der derzeit beschlossenen Flächenpotenziale. Über diesen Zeitraum hinaus besteht insbesondere im Hinblick auf die prognostizierte weitere Zunahme der Frankfurter Bevölkerung die dauerhafte Aufgabe der Stadtentwicklung, neue Potenziale planerisch einzugrenzen und vorzubereiten. Das WEP 2008 wurde am 11.11.2010 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen (§ 9029). 28 Wohnungsbauförderung Projektziel: Überarbeitung des Programms Projektdauer: 2010 Projektfortschritt: Vorlage für die Stadtverordneten versammlung Projektleitung: Susanne Kreinz-Klawitter Neubauvorhaben im sozialen Wohnungsbau sollen künftig in Passivhausbauweise erstellt werden. Hierfür wird eine höhere Förderung gewährt. Sollte aus baulichen Gründen oder lagebedingten Kriterien ein Passivhaus nicht möglich sein, ist ein energetischer Mindeststandard Fördervoraussetzung. Förderfähig ist dann eine gegenüber der gültigen Energieeinsparverordnung um mindestens 30 % verbesserte Energieeffizienz. Neu enthalten sind weitere Zusatzförderungen für den Einbau von Aufzügen, die bauordnungsrechtlich nicht erforderlich sind, sowie für das Errichten von Gemeinschaftsräumen. Bei städtebaulich bedeutsamen Bauvorhaben mit mehr als 50 Wohnungen sind künftig konkurrierende Entwurfsverfahren zur Qualitätssicherung und Verbesserung der Baukultur anzuwenden. Eine weitere Programmverbesserung zielt auf die Beseitigung von Hindernissen bei der Revitalisierung von Bauflächen. Projektziel: Entwicklung eines kommunalen Förderprogramms zur Sanierung des Wohnungsbestandes und zur Wohnumfeldverbesserung Projektdauer: 2007 – 2010 Projektfortschritt: Vorlage für die Stadtverordneten versammlung Projektleitung: Susanne Kreinz-Klawitter Die Richtlinie ist ein Ergebnis des 5-Jahresprogramms des Magistrats „Wohnen in Frankfurt 2009 – 2013“. Sie zielt auf die Notwendigkeit einer langfristigen Bestandssicherung und nachhaltigen Bestandsverbesserung. Durch die Förderung werden Energiebedarf und Verbrauchskosten reduziert, Maßnahmen zum barrierefreien Um- und Ausbau sowie die Zusammenlegung von Kleinwohnungen zu familienfreundlichen Wohnungen unterstützt sowie ein moderates Mietniveau im Bestand gesichert. Mindestfördervoraussetzung ist ein energetischer Standard, der um 30% besser ist als die Werte der Energieeinsparverordnung für Bestandsbauten vorgeben. Die Grundförderung in mehreren Stufen von 500 bis 750 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche ist abhängig vom Umfang der Energieeinsparung. Alle Maßnahmen der Wohnungsmodernisierung sowie Umwandlungen von Gewerbe zu Wohnen können gefördert werden. Bei denkmalgeschützten Gebäu- G e s a mt s t a d t Frankfurter Programm zur sozialen Mietwohnungbauförderung NEU! Frankfurter Programm zur energetischen Modernisierung des Wohnungsbestandes, Verbesserung des Wohnumfeldes und Stadtbildpflege Projekte 2010 wurde eine Reihe von interessanten und wichtigen Projekten zur Wohnungsbauförderung angemeldet. Im „Frankfurter Programm zur sozialen Mietwohnungsbauförderung“ sind Anträge zum Bau von insgesamt 526 Sozialwohnungen in fünf verschiedenen Stadtteilen eingegangen. Für das 2009 erstmals eingeführte „Frankfurter Programm für familien- und seniorengerechten Mietwohnungsbau“ bestehen fünf Förderanträge für 122 Wohnungen. Damit ist eine kontinuierliche Fortsetzung der Wohnungsbauförderung zu verzeichnen. Darüber hinaus konnte in diesem Jahr das bestehende Förderangebot vollständig überarbeitet und durch neue Förderprogramme erweitert werden. Mit den Neuerungen wird der Bestandsentwicklung sowie dem Klimaschutz und dem demographischen Wandel in wachsendem Maße Rechnung getragen. 29 G e s a mt s t a d t Projekte 30 den werden die Mehrkosten einer denkmalgerechten energetischen Sanierung berücksichtigt. Zusatzförderungen sind für Passivhausbauweise, Barrierefreiheit, Zusammenlegung von kleinen Wohnungen, Maßnahmen zur Stadtbildpflege und Wohnumfeldverbesserungen möglich. Die Förderung wird wahlweise als Darlehen oder als Zuschuss gewährt. Die Miete nach Modernisierung ist durch die ortsübliche Vergleichsmiete begrenzt. Das Programm verbessert sowohl die Reichweite als auch die Intensität der Bestandsförderung in Frankfurt. kommunalen Eigentumsförderung haben sich jetzt die Rahmenbedingungen in Frankfurt maßgeblich verbessert. Das Programm bietet nun jungen Familien eine größere Flexibilität bei der Finanzierung von Wohneigentum. Durch parallele Inanspruchnahme von Landes- und Stadtmitteln ergeben sich besonders für kinderreiche Familien finanzielle Anreize, in Frankfurt Wohnraum zu erwerben. Frankfurter Programm zur Förderung von neuem Wohnraum für selbst genutztes Wohneigentum Projektziel: Erarbeitung eines kommunalen Förderprogramms zur Vergabe zinsgünstiger Darlehen zur Wohneigentumsbildung im Bestand Projektdauer: 2010 Projektfortschritt: Richtlinienentwurf, Ämterabstim mung und Vorlage an die Stadt verordnetenversammlung, Beschlussfassung im November 2010 Projektleitung: Claudia Mouhsine, Ralf Steinkrauss Projektziel: Überarbeitung des Programms Projektdauer: 2010 Projektfortschritt: Richtlinienentwurf; Ämterabstim mung und Vorlage an die Stadt verordnetenversammlung; Beschlussfassung im November 2010 Projektleitung: Claudia Mouhsine, Ralf Steinkrauss Weil das kommunale Eigentumsprogramm bisher gegenüber dem gleichlautenden Landesprogramm nachrangig war, konnte 2010 wegen gleicher Fördervoraussetzungen aus dem Frankfurter Programm kein Antrag bewilligt werden. Da der Landesfördergeber in seinem Förderprogramm (Hessen – Baudarlehen) die Einkommensgrenzen anhob und die Kostenobergrenzen für den Immobilienerwerb entfielen, ergaben sich für das Frankfurter Programm keine Förderfälle mehr. Durch die Aufgabe der Nachrangigkeit der NEU! Frankfurter Programm zur Förderung von selbst genutztem Wohneigentum - Bestandserwerb - Die Bestandserwerbsrichtlinie richtet sich an Haushalte mit mindestens einem Kind und mit durchschnittlichem Einkommen, die an der Schwelle zur Eigentumsbildung stehen. Der Erwerb von bereits bestehenden Eigenheimen als Alternative zum Neubau ist ein weiterer wichtiger Beitrag zur Wohnraumförderung für Familien. Diese Richtlinien bieten angesichts des in Frankfurt sehr hohen Preisniveaus auf dem Immobilienmarkt einen Anreiz für den Erwerb von Wohnraum, der von der Ausstattung, Größe und Belastung her auch für größere Familien geeignet ist. Insbesondere stellt der Erwerb von bereits bestehendem Wohnraum eine kostengünstigere Alternative zum Neubau für einkommensschwächere Familien mit mehreren Kindern dar. Um die Ziele des Klimaschutzes verbindlich in das Förderprogramm zu integrieren, wurde in die Fördervoraussetzungen aufgenommen, dass bei anstehendem Modernisierungsbedarf die Kosten nur dann förderfähig sind, wenn ein optimierter, d.h. für das betreffende Gebäude nach rechtlichen, technischen und wohnungswirtschaftlichen Kriterien bestmöglicher energetischer Sanierungsstandard hergestellt wird. Darüber hinaus wird beim Erwerb von energetisch saniertem Wohnraum, der mindestens dem Standard des KfW Effizienzhaus 115 entspricht, eine höhere Förderung gewährt. Die Familien bekommen somit einen Anreiz, energiesparendes Wohneigentum zu erwerben und profitieren langfristig von niedrigen Energiekosten. Wohnbebauung „Helenenhöfe“ im Europaviertel Projektziel: Errichtung von Mietwohnungen im sozialen Mietwohnungsbau sowie von Miet- und Eigentumswoh nungen im familien- und senioren gerechten Mietwohnungsbau Projektdauer: 2010 – 2012 Projektfortschritt: Baumaßnahme in Vorbereitung Projektleitung: Sabine Guttmann, Karin Decker Damian Paris Wohnbebauung „Frankenallee/ Flörsheimer Straße“ (Gallus) Projektziel: Errichtung von Seniorenwohnun gen im sozialen Mietwohnungs bau in einer Blockstruktur mit Miet-, Eigentums- und Pendler wohnungen Projektdauer: 2009 – 2012 Projektfortschritt: Baumaßnahme in Vorbereitung Projektleitung: Sabine Guttmann, Karin Decker Damian Paris G e s a mt s t a d t Helenenhöfe - Innenhof © raumwerk Helenenhöfe - Blick von der Straße © raumwerk 5-geschossige Bebauung. Neben Miet-, Eigentumsund Pendlerwohnungen entstehen auch etwa 100 Seniorenwohnungen, von denen die Hälfte im Frankfurter Programm zur sozialen Mietwohnungsbauförderung finanziert wird. Projekte Im neu entstehenden Stadtteil Europaviertel hat die Stadt Frankfurt für Teilflächen den Bau öffentlich geförderter Wohnungen verbindlich vereinbart. So werden im Bereich „Helenenhöfe“ – finanziert aus drei verschiedenen Förderprogrammen - rund 385 Mietwohnungen sowie 50 Eigentumswohnungen von der Unternehmensgruppe Sahle realisiert. Grundkonzeption sowie städtebauliche Figur stammen vom Frankfurter Büro Scheffler + Partner. Das Büro hat sich in einem Wettbewerb unter drei Architekturbüros durchgesetzt und ist auch mit der weiteren Planung der familien- und seniorengerechten Mietwohnungen sowie der Eigentumswohnungen beauftragt. In der Fassadengestaltung der rund 350 Sozialwohnungen wird der Bauherr vom Frankfurter Architekturbüro raumwerk beraten. Das Wohnungsangebot ist vielfältig. Neben Wohnungen für Singles und Familien werden zu etwa einem Drittel auch Seniorenwohnungen geplant. Das Betreuungskonzept enthält u.a. auch einen großzügigen, zentral gelegenen Gemeinschaftsraum als Treffpunkt für alle Bewohner. Auch der Gemeinschaftsraum wird mit öffentlichen Mitteln gefördert. Als Ergebnis eines Architekten-Wettbewerbs unter sechs Büros wurden die Verfasser der drei prämierten Entwürfe „Planquadrat Elfers Geskes Krämer“, „Landes & Partner“ sowie „Turkali Architekten“ mit der Planung beauftragt. Dadurch wird eine architektonische Vielfalt gewährleistet. Neben einer differenzierten Freiflächengestaltung des gegenüber dem Straßenniveau angehobenen Blockinnenbereichs mit Gemeinschaftsflächen und Mietergärten sind in der Flörsheimer Straße und der Kriegkstraße begrünte Vorgartenzonen zwischen Bebauung und Straße vorgesehen. Auf der ehemaligen Fläche eines Autohauses mit Werkstattgebäuden entsteht ein „Mehrgenerationenquartier“ mit insgesamt 230 Wohnungen und einer Tiefgarage. Das Wohnungsbauunternehmen Frank Heimbau Main/Taunus GmbH errichtet auf rund 9.600 m² südlich der Frankenallee, zwischen Flörsheimer Straße und Kriegkstraße eine 3- bis 31 Wohnbebauung mit Hotel „Poststraße“ (Gallus) Projektziel: Errichtung von barrierefreien Wohnungen in Passivhausbauwei se im sozialen Mietwohnungsbau Projektdauer: 2009 – 2012 Projektfortschritt: Baumaßnahme in Vorbereitung Projektleitung: Sabine Guttmann, Karin Decker Damian Paris An der Hafenstraße 40 zwischen Niddastraße und Poststraße werden vom Projektentwickler Groß & Partner Wohnungen sowie ein Hotel errichtet. Neben ca. 100 frei finanzierten Wohnungen werden 67 Wohnungen im Frankfurter Programm zur sozialen Mietwohnungsbauförderung finanziert. Riedbergallee - Freifinanzierte Wohnungen, Straßenansicht © Albert Speer & Partner Projekte G e s a mt s t a d t Projektziel: Errichtung von Wohnungen in Passivhausbauweise im familien und seniorengerechten Mietwoh nungsbau Projektdauer: 2009 – 2011 Projektfortschritt: Baumaßnahme begonnen Projektleitung: Sabine Guttmann, Karin Decker Damian Paris Riedbergallee - Freifinanzierte Wohnungen, Hofansicht © Albert Speer & Partner Blick von der Riedbergallee © Albert Speer & Partner 32 Wohnbebauung in der „Riedbergallee“ (Kalbach-Riedberg) In unmittelbarer Nähe des Riedbergzentrums, realisiert die Frankfurter Wohnungsbaugesellschaft „ABG Frankfurt Holding“ ein Wohnungsbauprojekt mit 230 Wohnungen in 2 Bauabschnitten. Im ersten Bauabschnitt werden 81 Wohnungen im Frankfurter Programm für familien- und seniorengerechten Mietwohnungsbau gefördert. Ziel dieser Förderung ist es, Wohnungen zu einer tragbaren Miete an Familien, Paare und Alleinerziehende mit mindestens einem Kind sowie an Rentner und Pensionäre zu vermieten. Der Gebäudekomplex mit Tiefgarage wird nach einem Entwurf des Büros Albert Speer und Partner in Passivhausbauweise realisiert. Aktive Kernbereiche in Hessen – Frankfurt am Main – Fechenheim Bund-Länder-Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren” Frankfurt-Fechenheim Projektziel: Sicherung und Attraktivität des Nahversorgungszentrums in Be reich der Straße Alt-Fechenheim, Verbesserung der Grundversor gung und Schaffung neuer Wohn angebote, Aktivierung und Vernet zung von Akteuren und Initiativen, städtebauliche Aufwertung durch Entwicklung der Eingangsberei che, Aufwertung des Straßen bildes und Schaffung neuer Treff punkte im Freiraum Projektdauer: 2008 – 2015 Projektfortschritt: Kontinuierliche Bearbeitung Projektleitung: Gilbert Mayr Projekte Das Integrierte Handlungskonzept wurde am 30.09.2010 durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, so dass nunmehr die planerische Grundlage für die Umsetzung des Förderprogramms vor Ort vorliegt. Dem Beschluss ging die Beteiligung der Bürger im Rahmen einer Informationsveranstaltung und im Rahmen von „Expertenworkshops“ voraus. Darüber hinaus wurden die Inhalte und der Entwurf der Kosten- und Finanzierungsplanung mehrfach mit der Lokalen Partnerschaft diskutiert. Die geäußerten Bedenken und Anregungen wurden abgewogen und in den Entwurf des Handlungskonzeptes integriert. Im April 2010 erfolgte die Abstimmung des Entwurfes mit dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung und war damit bereits Vorausset- Te i lr a u m Integriertes Handlungskonzept Fotos: Expertenworkshops 33 zung für die Bewilligung von Fördermitteln aus dem Bund-Länder-Programm für das Jahr 2010. Das Integrierte Handlungskonzept ist kein starres Instrument, es ist flexibel und anpassungsfähig. Sofern sich die Rahmenbedingungen oder die Zielsetzungen für das Fördergebiet weiterentwickeln, kann dies zu einer Fortentwicklung und Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes auch innerhalb der Programmlaufzeit führen. Förderung der Lokalen Ökonomie Projekte Te i lr a u m Parallel zur Aufnahme in das Stadterneuerungsprogramm hat die Stadt sich um die Aufnahme in das EFRE-Programm „Operationelles Programm für die Förderung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung in Hessen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2007 bis 2013“ beworben. Mit Bescheid vom 16.04.2010 wurden EU-Fördermittel in Höhe von 500.000 € bewilligt, die die Stadt mit 200.000 € Eigenmittel ergänzen muss. Die Abgrenzung des Programmgebietes umfasst zum einen den Kernbereich, zum anderen aber auch die westlich und nördlich angrenzenden Gewerbegebiete. Im Gegensatz zum Kernbereich, wo sich ausschließlich kleinere Handwerks- und Einzelhandelsbetriebe befinden, sind hier auch mittlere Unternehmen zu finden, die für die Bewohner von Fechenheim ein größeres Beschäftigungspotential bieten. Darüber hinaus sind die Beschäftigten der Unternehmen, die nicht in Fechenheim wohnen, teilweise Kunden in den Geschäften im Bereich des Ortskernes. Diese vielschichtigen Wechselwirkungen zwischen dem Ortskern und den angrenzenden Gewerbegebieten sollen bei der Durchführung des „Lokale-Ökonomie-Programms” berücksichtigt werden. Die Bewilligung und Bereitstellung der EU-Fördermittel setzt voraus, dass die Stadt eine Förderrichtlinie erstellt, die die Bewilligung und Abrechnung gegenüber den einzelnen Zuwendungsempfängern regelt. Diese Richtlinie wurde am 16.12.2010 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Ab dem Jahresbeginn 2011 können Vorhaben der gewerblichen Wirtschaft einschließlich Freiberufler nach dieser Richtlinie gefördert werden. Ziel ist es, die Wettbewerbs- und Anpassungsfähigkeit der Wirtschaft im Programmgebiet zu stärken und neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu schaffen bzw. vorhandene zu sichern. Jeder einzelne Antrag wird im Förderausschuss, dem Vertreter der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH, der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer, dem Existenzgründerzentrum Kompass gGmbH und dem Jobcenter angehören, beraten und entschieden. Die Mittelbewilligung, die Kontrolle der Mittelverwendung und die Abrechnung der Einzelprojekte und des Gesamtprogramms obliegen dem Stadtplanungsamt. Lokales Ökonomieprogramm Fechenheim Aktive Kernbereiche Fechenheim Karte der Fördergebiete; Kartengrundlage: Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main 34 An der Wolfsweide Bebauungsplan Nr. 876 „Nördlich An der Wolfsweide” Rahmenplan „Grünes Band” Frankfurt-Preungesheim Projektziel: Schaffung von planungsrechtlichen Grundlagen für Wohnnutzung und öffentlichem Grün Projektdauer: 2009 – 2012 Projektfortschritt: Bearbeitung des Rahmenplans „Grünes Band” Projektleitung: Kerstin Ackermann Eine Standortuntersuchung des Büros Raumwerk Architekten hat im Hinblick auf mögliche Erschließungs- und Bebauungsvarianten die Entwicklungspotentiale des Rahmenplans „Grünes Band“ im abgebildeten Bereich betrachtet. Diese Studie beinhaltete unter anderem eine Überarbeitung der Erschließung, die Aufwertung und Öffnung von Freiflächen, die Entwicklung einer möglichst durchgehenden Grünverbindung bis zur Gibbs-Kaserne, die Einbeziehung und Berücksichtigung der geplanten Radwegeverbindung und neue Entwicklungsmöglichkeiten aufgrund der Straßenbahnverlängerung. Weitergehend ist die Erweiterung der Rettungszentrale auf den ehemaligen Kasernenflächen zu berücksichtigen. Mit diesen Vorgaben wird der Rahmenplan nun weiterentwickelt. Er soll Grundlage für die Abgrenzung und Ausarbeitung des Bebauungsplans „An der Wolfsweide“ sein. Te i lr a u m Neue Wohnbebauung wird u.a. durch Umnutzung von Grundstücken des evangelischen Regionalverbands entstehen. Mit dem Bebauungsplan Nr. 876 – Nördlich An der Wolfsweide – sollen dafür die planungsrechtlichen Grundlagen geschaffen werden. Erste Planungsüberlegungen für eine rückwärtige Bebauung des Kirchengrundstückes der Festeburggemeinde wurden bereits im Ortsbeirat 10 der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert. Es wurde deutlich, dass die Potenziale einer mög- lichen Wohnbebauung des Kirchengrundstückes zunächst in einem größeren Zusammenhang untersucht und aufgezeigt werden müssen. Projekte Der Rahmenplan „Grünes Band” Preungesheim erstreckt sich von den Freiflächen nördlich der ehemaligen Gibbs-Kaserne im Westen über den neuen Straßenbahnhaltepunkt Walter-Kolb-Siedlung bis zur A661 im Osten. Es sollen ein durchgehender Grünzug entwickelt und nach Möglichkeit bestehende Potenziale für bauliche Arrondierungen genutzt werden. Der Grünzug wird Teil eines inneren Grünrings, der über Sinaipark und Huthpark weiterführt. Er soll die Nutzung einer öffentlichen Grünspange nachhaltig sichern. Variante Rahmenplan „Grünes Band” Frankfurt Preungesheim © Raumwerk Architekten Frankfurt a. M. 35 Buchrainplatz Platzgestaltung Frankfurt-Oberrad Die Umplanung des Buchrainplatzes, des belebten Ortsmittelpunkts von Oberrad, wurde 2010 bis zum Beginn der Umsetzung vorangetrieben: Im Mai wurden die Pläne zur Umgestaltung des Buchrainplatzes im Ausschuss Planen, Bau und Wohnungsbau vorgestellt und anschließend die Bauleistungen öffentlich ausgeschrieben. Nach Vergabe der Bauleistungen wurde im Oktober die provisorische Verkehrsführung eingerichtet und erste bauvorbereitende Maßnahmen durchgeführt. Der erste Spatenstich erfolgte durch Herrn Stadtrat Schwarz Anfang November. Zu Beginn der Bauphase 1 wurde die Asphaltdecke des südwestlichen Straßenteils der Offenbacher Landstraße abgefräst und mit den Arbeiten an den Versorgungsleitungen begonnen. In der nächsten Bauphase folgen Gleisbauarbeiten und die Umlegung des Verkehrs auf die südwestliche Offenbacher Landstraße. In der letzten Bauphase wird der Platzbereich umgestaltet. Projekte Te i lr a u m Bestand bis Oktober 2010 Projektziel: Gestalterische Neuordnung des öffentlichen Raumes, Schaffung von Aufenthaltsbereichen unter Integration des öffentlichen Nahverkehrs, der Radverkehrs führung und Flächen für den Wochenmarkt Oberrad Projektdauer: 2007 – 2011 Projektfortschritt: Vorstellung im Ausschuss Planen, Bau und Wohnungsbau, Vergabe der Bauleistungen unter Federfüh rung des Stadtplanungsamtes, Baubeginn, baubegleitende tech nische Abstimmungen Projektleitung: Katrin Schmücker Gestaltungsplan – Ausführungsplanung, August 2010 © Büro Zahn 36 Dom-Römer-Areal Realisierungswettbewerb „Stadthaus am Markt” Frankfurt-Altstadt Als Startschuss für die Entwicklung des Dom-RömerAreals lobte die Stadt Frankfurt 2009 den Realisierungswettbewerb „Stadthaus am Markt“ aus. Es galt neben der Kulturschirn den Archäologischen Garten mit einem öffentlichen Gebäude zu überbauen, ihn museal zu präsentieren, ergänzt um öffentliche Nutzungen, die dem Altstadtviertel neue Anstöße und Möglichkeiten eröffnen. Das Stadthaus bildet mit der nördlich direkt anschließenden Häuserzeile am Markt ein neues stadträumliches Ensemble. So kann die heute unbefriedigende Nachkriegssituation sinnvoll gelöst und dem Dom seine ursprüngliche Bedeutung als Dominante zurückgeben werden. Stadträumlich schafft ihr Gebäudeensemble einen spannungs- und erlebnisreichen Rhythmus aus Platzräumen und Gassen. Über den neuen, fast quadratischen Platz zum Dom hin wird der Veranstaltungsbereich in den Obergeschossen des Stadthauses erschlossen. Nach Westen begrenzt ein neues Wohngebäude das Ensemble und fasst das Rote Haus. Die Bendergasse soll durch kleine Läden in der Erdgeschoßzone funktional gestärkt werden. Bei dem Entwurf überzeugt nicht nur der Städtebau des Stadthausensembles, sondern vor allem auch die neue Qualität des Archäologischen Gartens, seine Belichtung und vor allem seine öffentliche Zugänglichkeit mit vielen Blickbeziehungen zum Außenraum besonders zum Dom. Erreicht wird dies durch die Trennung der einzelnen Baukörper mit vertikalen und horizontalen Fugen und großen Sichtfenstern, wobei der Veranstaltungssaal frei über dem Grabungsbereich schweben wird. Das Preisgericht hat im Dezember 2009 als Ergebnis seiner Beratung insgesamt vier Preisträger bestimmt und Empfehlungen zur Überarbeitung formuliert. Anfang 2010 erhielten alle Preisträger von der Dom Römer GmbH, die zu diesem Zeitpunkt mit der weiteren Abwicklung des Wettbewerbsverfahrens betraut wurde, die Einladung zur Angebotsabgabe und Verhandlung. Die vorgelegten Überarbeitungen wurden im Hinblick auf Entwurfsqualität überprüft und anhand der Zuschlagskriterien bewer- Innenraumperspektive © ARGE Meurer Architekten, Frankfurt a. M. mit C. Bauer & Architectes, Luxembourg Außenraumperspektive - Vogelperspektive © ARGE Meurer Architekten, Frankfurt a. M. mit C. Bauer & Architectes, Luxembourg Außenraumperspektive - Zugang zum Stadthaus © ARGE Meurer Architekten, Frankfurt a. M. mit C. Bauer & Architectes, Luxembourg Te i lr a u m tet. Dabei war die Erfüllung formaler Kriterien ebenso von Bedeutung wie quantitative und qualitative Anforderungen an die Architekturbüros. In die Verhandlungen waren Mitglieder der Wettbewerbsjury, des Gestaltungsbeirats, der Politik und Verwaltung eingebunden. Im Ergebnis wurde einvernehmlich nach zwei Angebotsrunden entschieden, der Arbeitsgemeinschaft Meurer Architekten mit Christian Bauer & associés architectes den Auftrag zu erteilen. Projekte Projektziel: Überbauung des Archäologischen Gartens mit einem öffentlichen Gebäude im Rahmen der Dom Römer-Bebauung Projektdauer: 2009 – 2013 Projektfortschritt: Überarbeitung der vier prämierten Entwürfe des 2009 entschiedenen Realisierungswettbewerbs „Stadt haus am Markt” Projektleitung: Irmgard Huber 37 Entwicklungskonzept Bornheim-Seckbach Städtebauliche Studie Frankfurt-Bornheim Projekte Te i lr a u m Projektziel: Stadträumliche Studie zur Vernet zung und baulichen Ergänzung der Stadtteile Bornheim und Seckbach Projektdauer: 2009 – 2010 Projektfortschritt: Raumanalyse, Entwicklung von Studien und städtebaulichen Varianten Projektleitung: Beate Rüther Durch die Bundesautobahn A 661 werden die Grünflächen zwischen Huthpark, Bornheimer Friedhof und Günthersburgpark bzw. Hauptfriedhof mit Lärm belastet und zerschnitten. Ursprünglich zwischen Bornheim/Nordend und Seckbach bzw. zum Frankfurter Grüngürtel verlaufende Wegebeziehungen sind unterbrochen bzw. auf die stark befahrene Friedberger und Seckbacher Landstraße beschränkt. Durch die Lärmbelastung sind vorhandene Wohngebiete stark beeinträchtigt, und Chancen für deren Weiterentwicklung oder Ergänzung zur Deckung von innenstadtnahem Wohnbedarf sind nicht gegeben. Aufgrund dieser Ausgangslage wurde eine Studie über die Möglichkeiten, die sich durch eine Einhausung der A 661 für die künftige Entwicklung des Stadt- und Landschaftsraumes ergeben können, beauftragt. Aus drei Szenarien wurde das mit den günstigsten Ergebnissen ausgewählt. Nach einer ersten Abschätzung würde eine hervorragende Chance entstehen, neue und nachhaltige Qualitäten des Landschaftsraumes ebenso wie von Wohnquartieren zu erreichen. Der Mitteleinsatz für eine Einhausung könnte daher gerechtfertigt sein. Als städtebauliche Chancen sind insbesondere zu nennen: - Durch Begrünung eines Deckels über der Auto bahn kann ein regional und gesamtstädtisch bedeutsamer Grünzuges zur großräumigen Verknüpfung von Landschaftsteilen entwickelt werden. Durch eine solche Maßnahme werden die Landschaftsteile des Regionalparks über den Frankfurter Grüngürtel mit den innerstädtischen Grünflächen Hauptfriedhof und Günthersburg park verknüpft. Dies entspricht auch dem städtischen Konzept, die verschiedenen Grün flächen stärker miteinander zu vernetzen und diese erlebbar bis in die Innenstadt und an den Main zu führen. 38 So können auch Wegebeziehungen zwischen Bornheim/Nordend, Seckbach und der Festeburgsiedlung neu geschaffen bzw. alte Wege wiederhergestellt und damit die Stadtteile besser vernetzt werden. Die bislang vom Lärm der Autobahn beeinträchtigten angrenzenden Wohngebiete können spürbar entlastet werden. Die geplanten Grünflächen würden so einen hohen Freizeit- und Erholungswert erhalten. - Durch Arrondieren der Stadtteile ergibt sich ein Zugewinn von integrierten innerstädtischen, freiraumnahen und ruhigen Wohnbauflächen, die zudem in der Nähe bestehender Infrastruk tureinrichtungen liegen. Außerdem kann die bis her isolierte Festeburgsiedlung zu einem eigen ständigen Quartier entwickelt und mit den süd lich angrenzenden Quartieren an der Friedber ger Warte verknüpft werden. Im nächsten Schritt sollen die Ergebnisse im Rahmen vorbereitender Untersuchungen für eine Entwicklungsmaßnahme vertieft und ergänzt werden. Te i lr a u m Projekte Entwicklungskonzept Bornheim – Seckbach, Planer: Albert Speer & Partner; Kartengrundlage: Stadtvermessungsamt Frankfurt a. M. 39 Erinnerungsstätte an der Frankfurter Großmarkthalle Realisierungswettbewerb Frankfurt-Innenstadt Projektziel: Schaffung einer Erinnerungsstätte zum Gedenken an die national sozialistische Deportation jüdischer Mitbürger Projektdauer: 2005 – 2013 Projektfortschritt: Abschluss des Wettbewerbs und Einleitung der Überarbeitungs phase Projektleitung: Dr. Martin Neitzke Te i lr a u m Lageplan Die Stadt Frankfurt am Main beabsichtigt, eng abgestimmt mit der Europäischen Zentralbank (EZB) und der jüdischen Gemeinde Frankfurt auf Basis eines Wettbewerbs, in direkter Nachbarschaft zur ehemaligen Großmarkthalle eine Stätte der Erinnerung an die nationalsozialistische Deportation von mehr als 10.000 jüdischen Bürgern Frankfurts zu schaffen, die an diesem Ort versammelt und in die Konzentrationslager abtransportiert wurden. In ihrer Entscheidung über die Beiträge zur ersten Wettbewerbsphase hatte die Jury am 21.07.2009 aus 139 Einsendungen 20 Arbeiten zur weiteren Bearbeitung in der zweiten Wettbewerbsphase ausgewählt. Die Ergebnisse der zweiten Wettbewerbsphase lagen der Jury am 28.05.2010 zur Projekte Der Wettbewerb richtete sich an einen interdisziplinären Teilnehmerkreis und wurde als „offener Wett- bewerb“ in zwei Phasen durchgeführt. Der Zulassungsbereich für Teilnehmer war weltweit offen. Das Wettbewerbsgebiet ist Teil des GrünGürtels und des Mainuferparks. Es erstreckt sich über einen in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Grünstreifen zwischen Hanauer Landstraße und Main, der im Süden auf einer Länge von ca. 150 m in den Mainuferbereich einschwenkt. Einbezogen in den Wettbewerb, wenn auch außerhalb des ausgewiesenen Wettbewerbsgebiets und nicht ohne weiteres zugänglich, befinden sich auf dem Gelände der Europäischen Zentralbank der Sammelraum der Deportierten im Untergeschoss der ehemaligen Großmarkthalle und eine Rampe, die zu diesem Keller führt. Ein zweiter Preis, Verfasser: KATZKAISER GbR Ein zweiter Preis, Verfasser: bbzl Dokumentation zum Wettbewerb Bezugsquelle: siehe Rubrik Veröffentlichungen im Anhang dieses Jahrbuches 40 Ein zweiter Preis, Verfasser: LOOC-M Architekten Europaviertel West – Teilbereich 2 Bebauungsplan Nr. 850 Frankfurt-Gallus Beurteilung vor. Im Ergebnis beschloss die Jury, eine Gruppe von drei gleichrangigen Arbeiten folgender Verfasser auf dem zweiten Platz zu prämieren: - bbzl, böhm, benfer, zahiri landschaften städtebau, Berlin, - KATZKAISER GbR, Köln und - LOOC/M Architekten, Frankfurt am Main Darüber hinaus vergab die Jury zwei Anerkennungen an: Projektziel: Für den letzten Teilbereich des ehemaligen Rangierbahnhofes sollen die planungsrechtlichen Grundlagen zur städtebaulichen Entwicklung durch die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 850 geschaffen werden. Projektdauer: 2006 – 2010 Projektfortschritt: Abgeschlossen Projektleitung: Miriam Kuroczynski - OP Architecture, Copenhagen - Martin Ott, Mathias Marbes, Weimar Zum 13.07.2010 ist der Bebauungsplan Nr. 850 „Europaviertel West – Teilbereich 2“ in Kraft getreten. Dessen Geltungsbereich umfasst den letzten noch unbeplanten, etwa 50 ha großen Bereich des Rangierfeldes des ehemaligen Hauptgüterbahnhofs. Zusammen mit den Bebauungsplänen Nr. 556 und Nr. 826 besteht nunmehr Planungsrecht für die Konversion von ca. 100 ha nicht mehr benötigter Bahnflächen in ein attraktiv gemischtes Quartier. Europaviertel-West Blick von Südost Projekte Te i lr a u m Die drei Zweitplatzierten wurden zur Überarbeitung ihrer Entwürfe aufgefordert. Der Entscheidungstermin soll im 1. Quartal 2011 stattfinden. Nach Abschluss der Bebauungsplanverfahren begleitet das Stadtplanungsamt die bauliche Umsetzung der Planung und ist für die Bauberatung verantwortlich. Während im Europaviertel Ost bereits große Teile bebaut sind, war das Europaviertel West im Jahr 2010 von umfangreichen Erschließungstätigkeiten und den Bau des Europagartens geprägt. Für das westliche Wohnquartier – den Helenenhöfen – wurde ein architektonischer Realisierungswettbewerb durchgeführt. 41 Te i lr a u m Ferdinand-Porsche-Straße Ferdinand-Porsche-Straße Feuerbachstraße Bebauungsplan Nr. 873 Bebauungsplan Nr. 842 Frankfurt-Fechenheim Frankfurt-Westend Projektziel: Sicherung der gewerblich-industri ellen Nutzung, Ausschluss von großflächigem Einzelhandel Projektdauer: 2008 – 2011 Projektfortschritt: Qualifizierter Aufstellungsbe schluss, vorgezogene Bürgerbetei ligung, Entwicklung Bebauungs plan-Vorentwurf Projektleitung: Barbara Gonder Projektziel: Städtebauliche Neuordnung des Quartiers zur Stärkung von Woh nen und Arbeiten im südlichen Westend Projektdauer: 2003 – 2010 Projektfortschritt: Abgeschlossen Projektleitung: Ilona Anders, Astrid Romey Das ca. 40,7 ha große Industrie- und Gewerbegebiet ist fast vollständig bebaut. Es gibt Leerstände und einen gewissen Ansiedlungsdruck von Einzelhandelseinrichtungen. Ca. 2/3 des Plangebiets werden durch sogenannte Rahmenkarten-Bebauungspläne aus den 1960er- und 1970er Jahren abgedeckt, nach denen großflächiger Einzelhandel zulässig ist. Projekte Um eine Verdrängung der gewerblichen Nutzungen durch Einzelhandel zu verhindern, soll dieser vollständig ausgeschlossen werden, das gleiche gilt für Spielhallen und ähnliche Nutzungen. Strukturkonzept FerdinandPorsche-Straße, Kartengrundlage: Stadtvermessungsamt Frankfurt a. M. Das Gebiet ist nur durch einen schmalen Grünzug von ca. 150 m Breite von der nächsten Wohnbebauung entfernt. Dieser Abstand ist aus heutiger Sicht im Sinne der Seveso II - Richtlinie nicht ausreichend. Daher sollen in dem Bereich, der dem Wohngebiet am nächsten liegt, zukünftig nur noch Gewerbebetriebe, aber keine industriellen Nutzungen mehr zulässig sein. Die Aufgabe des Standortes der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung im südlichen Westend eröffnete die Chance einer städtebaulichen Neuordnung/ Umnutzung. Städtebauliches Ziel war eine überwiegende Wohnnutzung auf dem Areal planungsrechtlich zu sichern. Die Patrizia Immobilien AG aus Augsburg erwarb das ca. 8.100 qm große Grundstück und führte Mitte 2008 in Abstimmung mit der Stadt ein Gutachterverfahren durch. Auf der Grundlage des an 1.Stelle gesetzten Entwurfs von Lauber+Zottmann Architekten aus München, der ca. 80% Wohnen und ca. 20% Kerngebietsnutzung vorsah, wurde der Bebauungsplan erarbeitet und das Verfahren durchgeführt. Nördlich angrenzend zur vorhandenen Wohnbebauung werden entlang der Feuerbachstraße und der Barckhausstraße insgesamt sechs Stadthäuser in sechsgeschossiger Bauweise entstehen. Im Norden schließt ein siebengeschossiges Wohngebäude das Wohngebiet ab. Zur Arrondierung der vorhandenen Bürogebäude entlang der Bockenheimer Landstraße kann zudem ein weiteres Bürogebäude mit ca. 5.000 qm BGF in der Feuerbachstraße entstehen. Ein öffentlich festgesetztes Wegerecht trennt das Wohnen von der Kerngebietsnutzung und verbindet die Feuerbachstraße mit der Barckhausstraße. Der Satzungsbeschluss durch die Stadtverordnetenversammlung erfolgte am 01.07.2010, am 07.09.2010 trat der Bebauungsplan in Kraft. Visualisierung Ansicht Feuerbachstraße © Patrizia AG 42 Gewerbegebiet Alte Kläranlage Schwanheim Gewerbegebiet Sossenheim Bebauungsplan Nr. 871 Frankfurt-Sossenheim Rahmenkonzept Frankfurt-Schwanheim Ziel des Rahmenkonzeptes ist, die Ansiedlung von klassischem Gewerbe auf städtischen Flächen im Gewerbegebiet Sossenheim auf Grundlage des bestehenden Planungsrechtes zu verbessern. Das Plangebiet liegt in verkehrsgünstiger Lage mit geltendem Planungsrecht als Gewerbegebiet und mit großen Flächenpotenzialen. Hohe Verkehrswerte aus der Zeit der Bürohochkonjunktur machen den Standort für klassisches Gewerbe uninteressant. Das Rahmenkonzept gliedert das Gewerbegebiet in drei Nutzungszonen unterschiedlicher Störungsgrade unter Berücksichtigung der bestehenden Nutzungen und eines städtebaulichen Rahmenkonzeptes. Das Konzept stellt eine Handlungsanweisung für die Ansiedlungs- und Genehmigungspraxis sowie für die Vergabe von städtischen Grundstücken dar. Am 11.11.2010 wurde das Rahmenkonzept mit dem Auftrag beschlossen, ein Verkehrsgutachten zur Verbesserung der Verkehrssituation zu erstellen. Schrägluftbild 2006 mit dem Gewerbegebiet Sossenheim und Eschborn im Hintergrund, Luftbild: © Stadtvermessungsamt Frankfurt a. M. Te i lr a u m Zahlreiche Gewerbetreibende in Schwanheim leiden unter räumlicher Enge und fehlenden Erweiterungsmöglichkeiten. Der Stadtteil Schwanheim hat keine räumlichen Erweiterungsflächen und die brach gefallenen Teile der alten Kläranlage gelten als Ausweichfläche für lokales Gewerbe. Mit Be- Projektziel: Magistratsbeschluss zur Verbes serung der Entwick lungsperspek tiven für klassisches Gewerbe Projektdauer: 2008 – 2011 Projektfortschritt: Beschluss der Vorlage mit Auftrag, ein Verkehrsgutachten zu erstellen Projektleitung: Stephanie Wardt Rahmenkonzept Stand Oktober 2008 Kartengrundlage: Stadtvermessungsamt Frankfurt a. M. Projekte Projektziel: Aufstellung eines Bebauungs planes zur Festsetzung eines Gewerbegebietes für Schwan heimer Gewerbetreibende Projektdauer: 2007 – 2011 Projektfortschritt: Frühzeitige Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung durchgeführt, Vorbereitung der öffentlichen Auslegung Projektleitung: Michael Kracke, Uwe Wahl Sicht nach Südwesten schluss der StVV vom 27.05.1999, § 4216, wurde der Magistrat beauftragt, auf dieser Fläche ein Gewerbegebiet auszuweisen. Das Areal, gelegen an der Schwanheimer Uferstraße und dem Brückenbauwerk der B 40 wurde bis Anfang der 90er Jahre als Klärwerk benutzt. Mit der planungsrechtlichen Festsetzung als Gewerbegebiet soll Planungssicherheit geschaffen werden. Vergnügungsstätten, Tankstellen und der zentrenrelevante Einzelhandel sollen ausgeschlossen werden. Ein Viertel der Fläche wird von der Abwasserbeseitigung der Stadtentwässerung Frankfurt genutzt und als solche planungsrechtlich festgesetzt. 43 Gießener Straße - ehemaliges Postgelände Bebauungsplan Nr. 868 Frankfurt-Nordend Projektziel: Entwicklung eines urbanen und durchgrünten Wohnquartiers mit Grünverbindung zwischen Fried berger Warte und Hauptfriedhof Projektdauer: 2008 – 2011 Projektfortschritt: Bebauungsplanentwurf, öffentliche Auslegung, Abschluss städtebau licher Vertrag, Vorbereitung Sat zungsbeschluss Projektleitung: Beate Rüther Te i lr a u m Das Gebiet befindet sich südlich des amerikanischen Konsulates zwischen der Gießener Straße und der Friedberger Landstraße, in unmittelbarer Nähe von Hauptfriedhof und Wasserpark. Durch den Bebauungsplan Nr. 868 wird die Umnutzung dieser innerstädtischen, bisher gewerblich genutzten Fläche zu einem durchgrünten Wohnquartier vorbereitet. Projekte Der Bebauungsplan hat vom 31.03.2010 bis 10.05.2010 öffentlich ausgelegen. Nach Abschluss von zwei vereinfachten Änderungen wird er für den Satzungsbeschluss vorbereitet. Zur Umsetzung des Planes hat die Stadt einen städtebaulichen Vertrag mit dem Eigentümer, Konzeptbau Betreuungsgesellschaft, abgeschlossen. Darin enthalten ist eine finanzielle Beteiligung an der neu zu bauenden Kindertagesstätte an der Gießener Stra- Umbau des Post-Verwaltungsgebäudes zu Wohnungen Entwurf: DAS Architekturbüro © Konzeptbau Betreuungsgesellschaft 44 ße. Ebenso verpflichtet sich der Eigentümer zur Herstellung einer Grünverbindung für Fußgänger und Radfahrer mit angelagerten kleinen Plätzen und einem Spielplatz. Dadurch soll eine hohe Aufenthaltsqualität im Wohngebiet gewährleistet und das Gebiet mit dem neuen Quartiersplatz an der Friedberger Warte und dem Wasserpark sowie mit dem Hauptfriedhof verbunden werden. In enger Absprache mit dem Stadtplanungsamt plant die Konzeptbau an der Gießener Straße einen hochwertigen Geschosswohnungsbau – wegen der Umnutzung des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Post zu Wohnungen ein städtebaulich sehr interessantes Projekt. Entstehen wird im Laufe des Jahres 2011 ein Mehrfamilienhaus mit 54 Eigentumswohnungen. Das große Areal im Zentrum des Gebietes wurde an Wilma Wohnen Süd und Hochtief Construction Formart Rhein-Main Projektgesellschaft verkauft, die dort einen Wohnpark planen, bestehend aus 14 Mehrfamilienhäusern mit 176 Mietwohnungen und vier „Townhouses“ mit 45 Eigentumswohnungen. Die Quartiersentwicklung auf dem zirka 25 000 qm großen, zentralen Grundstück soll in drei Neubau-Abschnitten realisiert werden. Die Gesamtfertigstellung ist für Frühjahr 2013 geplant. Grünzug Fechenheim Städtebauliche Entwicklungsstudie Frankfurt-Fechenheim Im Bereich des Grünzugs wurden bisher Flächen für den Bau einer überörtlichen Straße (in Verlängerung der Ernst-Heinkel-Straße) vorgehalten. Aus dem Verzicht auf den Bau der Straße und Veränderungen in den angrenzenden Gebieten ergibt sich die Notwendigkeit, die Ansprüche an das Gebiet aus städtebaulicher Sicht zu definieren und eine Neuordnung der Raum- und Nutzungsstrukturen vorzubereiten. langfristig auch die Verbindung zwischen vorhandenen Grünräumen herstellen – vom Fechenheimer Mainbogen durch den Grünzug in Richtung Fechenheimer Wald (via verlängerte Ernst-HeinkelStraße und geplante S-Bahnstation Fechenheim). Für die Eingangsbereiche und zwei Knotenpunkte ist eine parkähnliche Gestaltung zu empfehlen, um öffentliche Aufenthaltsbereiche als Ergänzung zu den mehr privaten Gartenflächen zu entwickeln, die weitgehend beibehalten werden können. Für wichtige Infrastruktureinrichtungen (Kitas, Spielplätze) werden Flächen vorgesehen. Te i lr a u m Der Grünzug liegt zwischen dem Industrie- und Gewerbegebiet Ferdinand-Porsche-Straße und dem östlichen Rand der Wohngebiete. Er hat eine Fläche von rund 19,2 ha, ist ca. 1,3 km lang, hat aber nur eine Breite von 100-200m. Fußweg im Grünzug Projekte Projektziel: Entwicklung eines städtebaulichen Konzeptes zur Vorbereitung einer Neuordnung der Raum- und Nutzungsstrukturen Projektdauer: 2009 – 2010 Projektfortschritt: Abstimmung Grün- und Verkehrs planung, Integration eines Kita Standortes, abschließendes Rahmenkonzept, abgeschlossen Projektleitung: Barbara Gonder Derzeit ist das Gebiet durch eine Mischung aus Gartenflächen (sowohl Kleingartenanlagen als auch Freizeitgärten) und Brachflächen gekennzeichnet. Das Wegesystem ist unübersichtlich und unvollständig. Insbesondere fehlen Anbindungen an die Starkenburger Straße und die Adam-Opel-Straße. Außerdem ist im Bereich des Grünzugs eine Trasse für eine Verlängerung der Straßenbahnlinie 12 vorzuhalten. Aus der Analyse verschiedener Nutzungsoptionen ergibt sich, dass das Gebiet für eine Bebauung, mit Ausnahme von Infrastruktureinrichtungen nicht geeignet ist. Die Fläche kann jedoch gleichzeitig Puffer zwischen Industrie- und Wohngebieten sein und Erholungsraum für die Anwohner werden. Um die verschiedenen Bereiche Fechenheims besser miteinander zu verbinden, muss insbesondere das Wegesystem verbessert werden. Dann kann das Gebiet Lage des Grünzugs, Kartengrundlage: Stadtvermessungsamt Frankfurt a. M. 45 Höchst Förderprogramm, Modernisierungsberatung, Planungsbeirat und EU-Projekt MANDIE Projektziel: Revitalisierung der Innenstadt Höchst als Wohn- und Geschäftsstandort Projektdauer: EU-Projekt 2008 – 2011, Förderprogramm 2007 – 2016 Projektfortschritt: Förderprogramm, Modernisie rungsberatung und EU Projekt sind im Gange Projektleitung: Jürgen Bäuerle, Sabine Leithäuser Te i lr a u m Auf der Grundlage des Rahmenplans Höchst wurde in 2007 das Förderprogramm Höchst in Höhe von 21 Mio. € beschlossen. Das Programm ist auf 10 Jahre angelegt. Hiervon fließen • 15 Mio. € in die private Modernisierung von Gebäuden, • 5 Mio. € in Maßnahmen im öffentlichen Raum sowie „Projektsteuerung“. Projekte Schwerpunkt der für Höchst beschlossenen Maßnahmen ist das Förderprogramm für private Baumaßnahmen in der Innenstadt Höchst. Neben Kostenzuschüssen von in der Regel 30% der förderfähigen Kosten ist auch die Beratung der Bauwilligen vor Ort sehr wichtig. Die Beratung erfolgt durch die beauftragte Architektin Frau Lotte Plechatsch im Beratungsbüro Bolongarostraße 135. Das Förderprogramm wird jährlich stärker angenommen. Bis Ende 2010 wurden die Eigentümer von ca. 160 Liegenschaften beraten. Dies führte bisher zu ca. 90 Bewilligungen mit einer Gesamt- bewilligungssumme von 2,3 Mio. € Aus dieser Summe wurden bisher ca. 1.200.000 € ausgezahlt. Als besondere Projekte wurden Teilbeträge für • die Neugestaltung des Andreasplatzes, • den 3-D-Viewer und die Rekonstruktion der Innenansicht der ehemaligen Höchster Syna goge, mit den Umfassungsmauern sowie • das Leunabunker-Graffiti-Projekt eingesetzt. Alle diese Projekte sind in 2010 abgeschlossen worden. Die Neugestaltung des Andreasplatzes wurde als eine Maßnahme im öffentlichen Raum mit 180.000 € aus dem Förderprogramm mitfinanziert. Mit dem 3-D-Viewer wurde die „Initiative 9. November“ mit ca. 30.000 € unterstützt. Mit den Geldern aus dem Förderprogramm konnte auch die Rekonstruktion der Innenansicht der Synagoge finanziert werden. Die im Ortsteil entstandene Idee des Bunker-GraffitiProjektes wurde durch den MANDIE-Quartiersmanager Oliver Leicht, die KEG und den Künstler „Bomber“ (Helge Steinmann) in Zusammenarbeit mit sechs Künstlern aus England, den Niederlanden und Deutschland umgesetzt . An der Gestaltung beteiligt waren die Künstler Bomber: Helge Steinmann, Hofheim Mickey: Aileen LaRock, Amsterdam Shok1: Joel Butcher, London ECB Kassel Rake: Mathias Weinfurter, Hattersheim Dingo: Jan Haas, Stuttgart Das in den öffentlichen Raum wirkende „Spielhaus“ der Kindertagesstätte St. Josef als markante Ecke des Andreasplatzes sowie der Spielplatzbereich wurde als Neugestaltung einer Freifläche durch das Förderprogramm mit gefördert. Der neu gestaltete Musikbunker Höchst – Ansicht von Westen 46 In diesem Zusammenhang wurde ein Businessplan für ein Stadtteil-Tourismus-Büro entwickelt und mit der Tourismus-und Congress-GmbH abgestimmt. Über den Quartiersmanager wurde auch die Schüler-Stadt-Werkstatt, an der vier Höchster Schulen teilgenommen haben, betreut und finanziell unter- stützt. Die daraus entstandene Schüler-Website „MyHöchst – Netzwerk Höchster Jugend“ steht bereits im Netz. Weitere Maßnahmen für Jugendliche im öffentlichen Raum sollen folgen. Als eine Maßnahme zur Stärkung der Wahrnehmung der Stadt Höchst wurde eine touristische Autobahnwegweisung gestaltet, die in 2011 an der Autobahn A 66 und an zwei Standorten an der B 40 aufgestellt werden soll und das Höchster Schloss mit Turm und die Justinuskirche mit Stadtmauer zeigt. Te i lr a u m Für einen Teilbetrag aus der Position „Projektsteuerung“ hat der Magistrat Höchst das EU-Projekt MANDIE eingebracht, aus dem u. a. der Quartiersmanager, Herr Oliver Leicht finanziert wird. Aufgabe des Quartiersmanagers ist es u. a. sich mit den Eigentümern leer stehender Liegenschaften (Ladenlokale) um eine nachhaltige Folgenutzung zu bemühen. Die Innenansicht der ehemaligen Synagoge Höchst – Ansicht vom Eingang aus Projekte Das Kinderspielhaus an der Ecke am Andreasplatz Der Entwurf für die Autobahnwegweisung an der A 66 47 Holbeinviertel Ehemaliger Güterbahnhof Süd Frankfurt-Sachsenhausen Unter Berücksichtigung der Anregungen aus Bürgerschaft und Politik wurde 2010 die städtebauliche Konzeption für die Quartiersarrondierung in Sachsenhausen auf den Flächen ehemaligen Güterbahnhof Süd optimiert. Der nun vorliegende Entwurf reduziert die geplanten Gebäude in Höhe und Umfang. Es entsteht ein durchgrüntes Quartier, das sich in die Eigenschaft der näheren Umgebung einfügt. Projekte Te i lr a u m Projektziel: Konversion der Flächen des ehe maligen Güterbahnhofs Süd in Sachsenhausen in ein zentrums nahes Wohngebiet mit einer Kindertagesstätte Projektdauer: 2007 – 2010 Projektfortschritt:Weiterentwicklung des städte baulichen Entwurfs unter Berück sichtigung der Anregungen aus Bürgerschaft und Politik, abgeschlossen Projektleitung: Christina Stiel, Christof Klawitter Die neue Planung sieht die Errichtung eines reinen Wohnquartiers durch die Projektentwicklungsgesellschaft Holbeinviertel vor. Nach einem Entwurf des Büros Hartmann Architekten wird das Gebiet in eine Reihenhausbebauung im Süden und 12 Baukörper, die als Geschosswohnungsbau konzipiert sind, aufgeteilt. Eine einheitliche viergeschossige Gebäudehöhe ist vorgesehen. Die Architektur und technische Ausführung der Reihenhäuser reagiert auf die schienenbedingte Lärmbelastung. Die Gebäude positionieren sich als strukturiertes Band längst zu den Gleistrassen und bilden einen Lärmschutz für das gesamte Quartier und den südlich angrenzenden Bestand. Ergänzend wird eine Lärmschutzwand errichtet. Östlich der Wohnbebauung ist weiterhin eine großflächige Kindertagesstätte vorgesehen. Die Erschließung des Quartiers erfolgt über den Kreuzungsbereich Holbeinstraße/Oppenheimer Landstraße. Von dort aus soll das verkehrsberuhigte Wohngebiet über Privatstraßen erschlossen werden. Die erforderliche Fuß- und Radwegeverbindung zur S-Bahnstation Stresemannallee und die in einen Neubau verlegten, weiterhin notwendigen Einrichtungen für den Bahnbetrieb konnten 2010 bereits fertig gestellt werden. Für das Jahr 2011 ist mit dem Baubeginn der Wohngebäude zu rechnen. Die städtebauliche Ordnung und Entwicklung kann über das vorhandene Planungsrecht (§ 34 BauGB) als gesichert angesehen und das Vorhaben entsprechend genehmigt werden, ein Bebauungsplanverfahren wird als nicht mehr erforderlich angesehen. Darstellung: © Projektentwicklungsgesellschaft Holbeinviertel mbH & Co. KG 48 Darstellung: © Projektentwicklungsgesellschaft Holbeinviertel mbH & Co. KG Honsellstraße Bebauungsplan Nr. 799 Frankfurt-Ostend Projektziel: Aktivierung teilweise brach gefal lener oder untergenutzter Flächen im Plangebiet mit Sicherung einer vier ha großen öffentlichen Grün fläche, eines Einkaufszentrums, eines Hochhauses und einer Main brücke Projektdauer: 2005 – 2011 Projektfortschritt:Vorbereitung des Satzungsbe schlusses, rechtliche Prüfung der Vorlage Projektleitung: Tanja Peter, Sylvia Krämer, Anne Sievers schräg verlaufendes Sportband entlang der Eyssenstraße vor. An der nordöstlichen Ecke ist ein mit Grüninseln durchsetzter, offen gestalteter Skatepark geplant. Zum Main hin sind die mit Gräsern bestandenen Wiesen und Rasenflächen angeordnet. Mainbrücke Ost Die neue Mainbrücke wird als Stabbogenbrücke mit einer frei spannenden Stützweite von 175 m nach dem Entwurf des Architekturbüros Ferdinand Heide errichtet. Die filigrane Tragstruktur setzt sich aus Stabbögen und Hängerseilen zusammen. Es ist geplant, die Mainbrücke auf der Fläche des südlichen Honselldreiecks im Trockendock vorzufertigen, um sie dann auf Pontons an ihren endgültigen Bestimmungsort einzuschwimmen. Te i lr a u m Das Bauvorhaben wird auf dem sogenannten „nördlichen Honselldreieck“ nach einem Entwurf des Offenbacher Architekturbüros ATP N+M errichtet. Der Bauantrag zum Bauvorhaben wurde im Dezember 2010 eingereicht. Das eigentliche Einkaufszentrum mit Mall beschränkt sich auf das Erdgeschoss, das 1. Obergeschoss und das 1. Untergeschoss. Die Fassade wird in Klinker und hellem Naturstein ausgeführt. Sowohl entlang der Hanauer Landstraße als auch entlang der Eyssenstraße wird es großzügige Vorplätze mit gastronomischem Angebot geben. Gestaltungselemente wie Treppenstufen, Bäume und ein hochwertiger Plattenbelag tragen zu einem ansprechenden Erscheinungsbild bei. Komfortabel ausgeführte Stellplätze laden zum entspannten Einkaufen ein. Ein Fremdsprachenkino mit drei Sälen komplettiert das Angebot. Einkaufszentrum Mainsquare mit Blick von Hanauer Landstraße © ATP N+M Offenbach Projekte Einkaufszentrum „Mainsquare“ Hafenpark Der Hafenpark ist auf dem südlichen Honselldreieck westlich der Vorlandbrücke und südlich der Eyssenstraße vorgesehen. Er ist als Sport- und Bewegungspark mit Multifunktionsfeldern und Skatepark konzipiert. Die Planung wurde eng mit den betroffenen Sportverbänden abgestimmt. In einem landschaftsplanerischen Wettbewerb wurde der Entwurf des Berliner Büros sinai.Faust.Schroll Schwartz am 27.01.2010 prämiert. Er sieht ein Skateanlage Hafenpark © sinai.Faust.Schroll.Schwarz.Freiraumplanung 49 Projekte Te i lr a u m Arbeitsmodell als ein Ergebnis des Entwurfsworkshops; Kartengrundlage: Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main 50 Hungener Straße Klinikum Höchst Städtebauliches Rahmenkonzept Bebauungsplan Nr. 879 Frankfurt-Nordend Frankfurt-Höchst Projektziel: Entwicklung eines städtebaulichen Konzeptes zur Neuordnung der Raumstrukturen und zur Entwick lung eines Wohngebietes östlich der Friedberger Landstraße Projektdauer: 2009 – 2010 Projektfortschritt: Bestandsanalyse, Planungswork shop zur Entwicklung von Struktur konzepten und städtebaulichen Varianten, abgeschlossen Projektleitung: Carolin Gahl Projektziel: Bebauungsplan für eine Standort verlagerung des Klinikums Höchst und Umstrukturierung der bestehen den Klinikflächen Projektdauer: 2010 – 2012 Projektfortschritt:Bestandsaufnahme, Erstellung eines Rahmenkonzeptes, Aufstel lungsbeschluss, Vorbereitung der frühzeitigen Bürger- und Behörden beteiligung Projektleitung: Stephanie Wardt Das Gebiet befindet sich östlich der Friedberger Landstraße, zwischen Wasserpark im Norden und Hungener Strasse im Süden. Im Osten wird das Planungsgebiet durch den bestehenden Fußweg begrenzt, der Günthersburgpark und Friedhof Bornheim verbindet. Im Juli 2009 wurden im Rahmen eines amtsinternen Workshops städtebauliche Alternativen für das Gebiet erarbeitet. Gegenstand war eine Ergänzung der angrenzenden Wohngebiete unter Berücksichtigung der Lärmsituation sowie eine Verbesserung der Grünvernetzung. Bei den darauf folgenden Informationsgesprächen mit dem größten Teil der Eigentümer im Februar 2010 konnte ein breites Interesse der Teilnehmer festgestellt werden. Aufbauend auf den Anregungen aus diesen Gesprächen und den Erkenntnissen aus dem Workshop sollen nun die Arbeitsergebnisse vertieft ausgearbeitet werden. Das Klinikum Frankfurt Höchst plant einen kompakten Neubau für das 14-geschossige Bettenhochhaus und die Kinderklinik auf einer benachbarten, freigeräumten Wohnbaufläche. Nach Umzug des Klinikums in den Neubau werden Bauflächen im Bereich des heutigen Klinikareals frei. Die Stadtverordnetenversammlung hat am 01.07.2010 den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 879 gefasst. Dieser soll die planungsrechtliche Grundlage für den Klinikneubau und für eine Umstrukturierung des bestehenden Klinikareals sowie der dreieckigen Parkplatzfläche gegenüber dem ehemaligen McNair-Gebäude schaffen. Als Grundlage für das weitere Bebauungsplanverfahren wurde ein Rahmenplan mit einer zukünftigen Nutzungsstruktur erstellt. Neben ausreichenden Erweiterungsflächen für das Klinikum soll im südlichen Bereich eine neue Wohnbaufläche unter Berücksichtigung des wertvollen Baumbestandes entwickelt werden. Rahmenkonzept Klinikum Höchst Stand August 2010 Kartengrundlage Stadtvermessungsamt Frankfurt a. M. Kurt-Schumacher-Straße LandschaftsLücke Umgestaltung GrünGürtelverbindung zwischen Ostpark und Mainufer Der südliche Abschnitt der Kurt-Schumacher-Straße wird grunderneuert. Darüber hinaus soll der Straßenraum im Rahmen des Programms „Schöneres Frankfurt“ durch Neuaufteilung und Umgestaltung aufgewertet sowie die Situation für den ÖPNV und Radverkehr verbessert werden. Die Straße erhält durch Baumpflanzungen eine neue Identität und Raumwirkung. Der dreieckige Platzraum am südlichen Ende der Fahrgasse wird, als Zugang zur Innenstadt vom Main her, städtebaulich aufgewertet. Der vorhandene Wendehammer wird zurückgebaut, die gewonnene Fläche zu einem Aufenthaltsbereich umgestaltet. Der Platz liegt als Ebene in einer leicht geneigten Fläche, die Höhenunterschiede werden durch Sitzmauern und Treppen überbrückt. Im Zentrum steht die vorhandene Platane in einer großen unversiegelten Baumscheibe. Im Sinne eines ruhigen Gesamteindruckes kommen in der Oberfläche nur wenige Materialien zur Anwendung. Projektziel: Erstellung einer Vorstudie zur Ge staltung der Grünverbindung im Abschnitt zwischen Ostpark und Danziger Platz Projektdauer: 2010 – 2011 Projektfortschritt: Erarbeitung eines Gestaltungskon zeptes, Abstimmungen mit der DB Projektbau Projektleitung: Anne Sievers, Astrid Romey (AG LandschaftsLücke) Die Entwicklung einer durchgängigen und attraktiven Grünverbindung vom Ostpark zum Mainuferpark ist ein wesentliches Ziel der Stadtentwicklung, sie schließt die letzte Lücke im Frankfurter GrünGürtel und verbessert die Lebensqualität im Ostend. Die Grünverbindung gliedert sich in unterschiedliche Entwicklungsabschnitte. Der Abschnitt zwischen Ostpark und Danziger Platz wird von den Planungen zur Nordmainischen S-Bahn überlagert. Mit den sich daraus ergebenden Vorgaben muss sich das Gestaltungskonzept auseinandersetzen, gleichzeitig dient es als Basis für den Abstimmungsprozess mit der DB. Im Rahmen des von der EU 2006-2008 geförderten Projektes SAUL (= nachhaltige und zugängliche Stadträume) fand eine intensive Öffentlichkeitsarbeit zur LandschaftsLücke statt, u.a. auch eine aktivierende Befragung. Eine ämterübergreifen- Te i lr a u m Projektziel: Städtebauliche Aufwertung der gestalterischen und funktionalen Qualität des öffentlichen Straßen raumes durch Baumpflanzungen und neue Straßenraumaufteilung Projektdauer: 2005 – 2012 Projektfortschritt:Fertigstellung Ausführungsplanung, Vorstellung im Ausschuss Planen, Bau und Wohnungsbau, Vorberei tung Ausschreibung und Vergabe Projektleitung: Michael Hootz, Jürgen Büttner, Dorit Siegel Frankfurt-Ostend Projekte Frankfurt-Innenstadt Lageplan Platz am südlichen Ende der Fahrgasse, Architekt Hilmar Bauer; Kartengrundlage Stadtvermessungsamt Frankfurt a.M. 51 de AG hat anschließend aus den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung Vorgaben für die weitere Planung abgeleitet und die Vorstudie beauftragt. Die neue Grünfläche auf der +1-Ebene des Bahndamms (ca. 4m über Straßenniveau) orientiert sich in ihrer landschaftlichen Gestaltung am historischen Bild der Gleisanlage und liegt wie ein Balkon zur Umgebung. Gabionenmauern betonen die Brüstung und die Linerarität des Ortes und integrieren die Lärmschutzwand. Landschaftstreppen inszenieren jeweils den Auftakt der GrünGürtelverbindung und verknüpfen auf das Niveau von Ostpark und Danziger Platz. Hier lockt mit einer offenen, reprä- Projekte Te i lr a u m Vorstudie LandschaftsLücke, Bierbaum.Aichele.Landschaftsarchitekten; Kartengrundlage: Stadtvermessungsamt Frankfurt a. M. Steg Danziger Platz, Bierbaum.Aichele.Landschaftsarchitekten Schwedler Brücke, Bierbaum.Aichele.Landschaftsarchitekten 52 sentativen Geste die Landschaft die Stadt. Ein schwebender Steg betont den Verknüpfungspunkt und könnte notwendige Entrauchungsanlagen für die Nordmainische S-Bahn gestalterisch geschickt integrieren. Ein neuer, versetzter Brückenkopf der Schwedler Brücke schafft Raum und ermöglicht einen behindertengerechten Aufgang. Die Achse der Luxemburger Allee wird über die Lili-SchönemannSteige an den Stadtbalkon angebunden. Eine grüne Wegeverbindung führt über eine stillgelegte Bahnbrücke hindernisfrei über die Hanauer Landstraße zum Main. Bebauungsplan Nr. 872 Lyoner Straße Städtebaulicher Ideenwettwerb Frankfurt-Niederrad Frankfurt-Niederrad Projektziel: Konversion der Bürostadt Nieder rad in ein gemischt genutztes Quartier durch Abriss und Neu bau, Umnutzung und Nachver dichtung Projektdauer: 2008 – 2016 Projektfortschritt:Aufstellungsbeschluss, Erarbeitung eines Rahmenplans und eines Bebauungsplanentwurfs Projektleitung: Tanja Peter, Christof Klawitter Projektziel: Entwicklung eines städtebaulichen Konzeptes zur Anbindung des Stadtteils an den Main sowie zur Optimierung der Raum- und Nut zungsstrukturen Projektdauer: 2009 – 2010 Projektfortschritt:Durchführung eines offenen, zwei phasigen städtebaulichen Ideen wettbewerbs, abgeschlossen Projektleitung: Markus Winter Aufstellungsbeschluss vom 25.03.2010 Das Ziel des Bebauungsplans ist die Transformation der Bürostadt in ein gemischt genutztes Quartier mit ergänzender Infrastruktur. Die Planung wird eng mit den Eigentümern abgestimmt, um eine möglichst hohe Akzeptanz zu erzielen. Gegenstand des Wettbewerbs war die Entwicklung einer städtebaulichen Grundkonzeption zur Neuordnung und Aufwertung des ca. 70 ha großen Plangebiets am Niederräder Mainufer. Das Wettbewerbsgebiet umfasst den nördlichen Rand des Frankfurter Stadtteils Niederrad und liegt zwischen dem Main im Norden, den Universitätskliniken im Osten, der Bürostadt Niederrad im Westen und dem Ortskern im Süden. Lyoner Straße 19 2009 wurde das Bürohochhaus nach den Plänen von Stefan Forster Architekten in ein exklusives Wohnhochhaus umgebaut. Die Fertigstellung erfolgte 2010. Zur Optimierung des Proportionsgefüges wurde eine Aufstockung um drei Geschosse vorgenommen. Das Apartmenthaus verfügt über insgesamt 98 Wohnungen. Te i lr a u m Niederrad am Main Projekte Lyoner Viertel Verlagerung der Kleingartennebenanlage Hahnstraße Die Kleingartennebenanlage wird nach Abschluss umfangreicher Verhandlungen im Jahr 2011 auf Teile des TSG - Geländes verlagert. Im Herbst soll die Fläche geräumt werden. Die Vermarktung des Grundstücks für Wohnzwecke durch die DB Services Immobilien GmbH läuft bereits. Fassadenansicht Lyoner Straße 19 © Jean Luc Valentin Lageplan Wettbewerbsgebiet © stadt.bau.plan, Darmstadt Im Rahmen des Wettbewerbes wurden von den Teilnehmern Lösungsvorschläge erwartet: • wie eine sinnvolle Abgrenzung und Zuordnung von bebauten Flächen und Freiflächen gefunden werden kann, • wie neue Wohnbauflächen durch Nachverdich tung und/oder Konversion bereits baulich oder heute anders genutzter Flächen generiert werden können, • wie die Hochhaussiedlung Im Mainfeld nach haltig in ihrer Wohn- und Wohnumfeldqualität aufgewertet werden kann, 53 Städtebaulicher Entwurf © ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbH, Kassel • • wie die vorhandenen Freiflächen aufgewertet und durch neue Wegebeziehungen zum Stadtteil und Main verknüpft werden können und wie die Trennwirkung der Straße Niederräder Ufer ohne wesentliche Einbußen ihrer Leistungsfähigkeit reduziert werden kann. Projekte Te i lr a u m Es wurden folgende Preise und Anerkennungen im Gesamtwert von 111.000 € vergeben: 2. Preis ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbH, Kassel (28.500,- €) 2. Preis Jo.Franzke Architekten, Frankfurt am Main mit Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin (28.500,- €) 3. Preis BS + städtebau und architektur, Frankfurt am Main mit el:ch landschaftsarchitekten, München (17.500,- €) 3. Preis CB Landschaften, Berlin mit o5 architekten + ingenieure, Frankfurt am Main (17.500,- €) Anerkennungen (mit je 6.433,- €) erhielten die Büros: • Siegmüller.vodde, Berlin mit Kuula Landschafts architekten, Berlin Städtebaulicher Entwurf © Jo.Franzke Architekten, Frankfurt a. M. 54 • Trojan Trojan + Partner, Darmstadt mit Heide Landschaftsarchitekten, Frankfurt am Main • M. Hähnig, M. Gemmeke Dipl.-Ing. Freie Architekten BDA, Tübingen mit S. Fromm Dipl.-Ing. Freier Garten und Landschafts architekt, Dettenhausen Bei dem Ideenwettbewerb wurden zwei in ihrer städtebaulichen Zielsetzung konträre Konzepte als preiswürdige und somit zur Weiterbearbeitung empfohlene Vorschläge ausgewählt. Diese beiden zweiten Preise (Jo.Franzke Architekten und ANP Architekten) spiegeln auch zwei unterschiedliche Strategien im Umgang mit den Wohnhochhäusern wider: dem Erhalt bei gleichzeitiger Qualifizierung der Wohnhochhäuser steht ein Konzept gegenüber, das einen grundlegend neuen städtebaulichen Ansatz vorschlägt. Das Wettbewerbsergebnis lieferte somit keine abschließende Antwort auf die Frage der Entwicklungsperspektive und einer möglichen neuen Identität für die nördliche Ortslage von Niederrad. Für 2011 soll daher aus der Gesamtheit der in dem städtebaulichen Wettbewerb vorgeschlagenen Konzepten und Zielen ein zukunftsweisender Rahmenplan entwickelt werden. Dabei werden die zunächst widersprüchlich erscheinenden Konzepte analysiert und auf deren Umsetzbarkeit wie auch Wirtschaftlichkeit geprüft. Offener Planungsprozess Innenstadtkonzept Städtebaulicher Rahmenplan Frankfurt-Innenstadt Stadtgestalt ausbauen Ziel ist es, die stadtgestalterischen Qualitäten zu erhalten und gleichzeitig eine zeitgemäße, gestalterisch anspruchsvolle Neuentwicklung zu ermöglichen. Es ist das Zusammenspiel der gebauten Stadt mit ihren durchdringenden Freiräumen, das Wechselspiel zwischen Inszenierung und Beruhigung, welches über die Attraktivität eines Stadtbildes entscheiden. Es gilt das Stadtbild im Sinne einer Stadtreparatur zu beruhigen und Fehlstellen zu beheben, Berliner Straße Bestand Gestaltungsplan Bebauung aber auch Frankfurt typische, spannungsreiche Kontraste zu erhalten und zu stärken. Hierbei ist auf qualitativ hochwertige Architektur zu achten. Freiraum stärken Der öffentliche Raum ist die Bühne des urbanen Lebens. Das Angebot und die Qualität der Straßenund Platzräume sowie Parkflächen haben maßgeblichen Einfluss auf die Attraktivität der Innenstadt. Öffentliche Räume sind Erlebnisorte und Ruhebereiche. Sie müssen darüber hinaus verkehrlichen Anforderungen entsprechen. Ziel ist die sukzessive Aufwertung aller wichtigen öffentlichen Platzräume mit Projekte Die Frankfurter Innenstadt ist Wohn- und Arbeitsort und ein wichtiger Identifikationspunkt der Menschen in Stadt und Region. Sie prägt das Profil der Gesamtstadt. Ihre Attraktivität ist in Zeiten eines sich verschärfenden Wettbewerbs der Wirtschaftsstandorte von hoher Bedeutung. Frankfurt a.M. ist daher gut beraten, sich wieder konzentriert seiner Innenstadt zuzuwenden. Städtebauliche Qualitäten sind zu bewahren und zu stärken, Defizite sind planerisch anzugehen und Potenziale zu nutzen. Dazu soll ein Innenstadtkonzept Orientierung geben. Te i lr a u m Projektziel: Erarbeitung eines städtebaulichen Rahmenplans für die Innenstadt (Innenstadtkonzept) und öffentliche Erörterung der Ziele in Themen werkstätten Projektdauer: 2009 – 2010 Projektfortschritt: Durchführung zahlreicher öffent licher Veranstaltungen, Dokumenta tion der Werkstätten, Planerstel lung und Präsentation, Erarbeitung Broschüre und Ausstellungstafeln, Online-Umfrage, abgeschlossen Projektleitung: Nils Schalk, Miriam Kuroczynski Boulevard Berliner Straße Planung 55 Te i lr a u m Projekte Identitäten der Quartiere einer entsprechend ihrer Lage und Funktion differenzierten Gestaltung. Vernetzung vorantreiben Für eine attraktive Innenstadt ist gute Erreichbarkeit entscheidend. Ein breites Angebot und bequemes Wechseln zwischen unterschiedlichen Verkehrsmitteln sind hierfür Voraussetzung. Unter Berücksichtigung der Erschließungsfunktionen für den motorisierten Verkehr soll die Innenstadt für Fußgänger und Radfahrer ausgebaut werden. Die Nord-Süd-Wegeverbindungen sind zu entwickeln, und die Barrierewirkung der Berliner Straße und der Mainuferstraße soll reduziert werden. Identitäten der Quartiere fördern Eine besondere Qualität der Innenstadt ist ihre bunte Mischung. Es sind Stadtquartiere mit unterschiedlichen Identitäten ablesbar, die gemeinsam das Bild einer abwechslungsreichen Innenstadt ergeben. Diese eigenständigen Identitäten, basierend auf der individuellen Entwicklungsgeschichte der Quartiere, gilt es zu stärken. Wohnen stärken Eine hohe Nutzungsvielfalt trägt zur Attraktivität und Belebung der Innenstadt bei. Das Wohnen hat dabei eine Schlüsselfunktion. Es ist ein vorrangiges Ziel, die Innenstadt als Wohnstandort aufzuwerten, für viele Bevölkerungsschichten wieder attraktiv zu machen und ein vielfältiges Wohnungsangebot zu 56 schaffen, das Voraussetzung für eine sozial ausgeglichene Bevölkerungsstruktur ist. Vorgeschlagen werden unter anderem Aufstockungen von Gebäuden und einige kleinere Wohnhochhäuser. Arbeitsort entwickeln Die Innenstadt ist wichtiger Standort des Finanzund Dienstleistungssektors. Das Angebot an Büroflächen soll stabilisiert und ausgebaut werden. Dies wird durch Nachverdichtung vorhandener Standorte wie dem Bankenviertel oder durch Umstrukturierung ermöglicht. Hierbei soll eine ausgewogene Mischung mit anderen Nutzungen realisiert werden. Einzelhandel und Gastronomie fördern Die Innenstadt steht als Standort für den Einzelhandel in Konkurrenz zu Einkaufszentren und Fachmärkten im Umland. Sie muss attraktiv bleiben, um in diesem Wettbewerb bestehen zu können. Die Einkaufszone soll zu einem attraktiven Wegenetz ausgebaut und abgelegenere Einzelhandelslagen einbezogen werden. Kulturangebot herausstellen Kulturangebote sind wichtige Magnete in einer lebendigen Innenstadt und ermöglichen Erlebnisse besonderer Art. Die Innenstadt verfügt über ein hervorragendes Kulturangebot, das durch das benachbarte Museumsufer ergänzt wird. Es gilt die kulturelle Vielfalt zu sichern und herauszustellen. Ortsmitte Nieder-Eschbach Palleskestraße Frankfurt-Nieder-Eschbach Standort für die Integrierte Gesamtschule (IGS) West Projektziel: Erstellung einer städtebaulichen Studie zur Unterbringung der IGS West und ergänzender Bebauung Projektdauer: 2009 – 2010 Projektfortschritt: Städtebauliche Studie zur Anord nung von Schule mit Turnhalle und Freiflächen und den städtischen Betriebshöfen auf dem Gelände erstellt Projektleitung: Karl-Heinz Staab Für den Neubau der Integrierten Gesamtschule (IGS) West wurde in Höchst ein geeignetes Gelände gesucht. Das Grundstück Palleskestraße (ehemalige Breuerwerke) liegt relativ zentral unweit der Höchster Innenstadt und wird nur noch teilweise gewerblich genutzt. Bekanntester Nutzer ist die Höchster Porzellanmanufaktur. Es wurden unterschiedliche Entwicklungsszenarien für das ca. 45.000 qm große Gelände untersucht (Planungsgruppe Darmstadt). Hierbei sollte vor allem der nach städtebaulichen Kriterien am besten geeignete Schulstandort gefunden werden, aber auch die Eignung für zusätzliche Wohnnutzungen, gewerbliche Nutzungen und für die Verlagerung der städtischen Betriebe auf der Nordseite der Palleskestraße sollten geprüft werden. Te i lr a u m Für das städtische Grundstück der Feuerwehr in der Ortsmitte Nieder-Eschbach wurden im März 2009 im Ortsbeirat Entwurfsvarianten für die Gestaltung des öffentlichen Raumes mit einer ergänzenden Neubebauung vorgestellt. Dabei wurden sehr unterschiedliche Nutzungsansprüche an die Fläche deutlich und es wurden zahlreiche Anregungen für die Weiterbearbeitung vorgebracht. Diese hat das Stadtplanungsamt aufgenommen und neue Varianten zur Bebauungsstruktur und Gestaltung des öffentlichen Raumes entwickelt. Ziel ist es, mit der ergänzenden Neubauung den Raum für einen neuen Platz in der Ortsmitte zu formulieren. Je nach Umfang und Nutzungsintention der Neubebauung ergeben sich für den Platz unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten. Diese Varianten sind Grundlage, um in Zusammenarbeit mit Ortsbeirat und Bürgern das Nutzungskonzept weitergehend zu diskutieren und die Planung zu konkretisieren. Frankfurt-Höchst Projekte Projektziel: Erarbeitung eines Bau- und Nut zungskonzeptes für das Grund stück der Feuerwehr sowie den angrenzenden öffentlichen Raum in der Ortsmitte Projektdauer: 2008 – 2011 Projektfortschritt: Erarbeitung von zwei Bebauungs varianten und Gestaltungsvorschlä gen für den öffentlichen Raum als Grundlage zur Konkretisierung des Nutzungskonzeptes und der weiteren Planungen Projektleitung: Ingo Lachmann Entwurfsbestimmend waren die vor allem in der südlichen Geländehälfte erhöhten Verkehrslärmwerte, Dreidimensionale Darstellung der Ortsmitte Nieder-Eschbach von Variante 1 57 Te i lr a u m Projekte Etwurfskonzept Palleskestraße Höchst – IGS West April 2010 © WerkStadt Darmstadt der gewünschte Verbleib einiger Gewerbebetriebe sowie der Porzellanmanufaktur und eine künftig realisierbare neue Erschließung von Südwesten. Aufgrund der Randbedingungen bzw. der zu kleinen verbleibenden Restfläche wurden Lösungen mit Wohnnutzungsanteilen ausgeschieden. Auch für zusätzliches Gewerbe neben den Betriebshöfen reichte die Fläche nicht aus. Die Vorschlagsvariante platziert das Schulgrundstück an den Westrand und nutzt die Turnhalle auf der Südseite als zusätzlichen Schallschutz für die Pausen- und Freiflächen. Der Eingang des Schulgebäudes orientiert sich zur Palleskestraße und kann künftig mit der Manufaktur zu einem öffentlichen Freibereich zusammengefasst werden. Dadurch wird auch der Standort der Porzellanmanufaktur aufgewertet. Die drei Betriebshöfe, derzeit auf der gegenüberliegenden Seite der Palleskestraße angesiedelt, können in optimierter Größe und Organisation auf den Restflächen angesiedelt werden. 58 Mit der vorgeschlagenen Anordnung von Gebäuden ist ein störungsfreies Nebeneinander von Schule und Betriebshöfen möglich. Auf dieser Basis wurde die KEG wurde von der Stadt beauftragt, die Erwerbsverhandlungen für das Breuerwerkegrundstück zu führen. Im Herbst 2010 konnten diese erfolgreich abgeschlossen werden. Derzeit laufen die Planungsvorbereitungen für das Vergabeverfahren zur IGS West. Ein Bebauungsplanverfahren ist für das Projekt nicht notwendig. Die Raumnot der Schule kann damit in absehbarer Zeit behoben und der Bereich südlich des Höchster Stadtparks zusammen mit dem Möbel-Wesner-Gelände qualitativ weiterentwickelt werden und zu Verbesserung der Stadtstruktur in Höchst beitragen. Planungswerkstatt Niederrad Frankfurt-Niederrad Projektziel: Stärkung des Stadtteilzentrum Niederrad, Aufwertung von Wegebeziehungen, Verbesserung des Wohnumfeldes Projektdauer: 2008 – 2012 Projektfortschritt: Bürgerversammlung, Online Umfrage Projektleitung: Mona Selig Im Rahmen einer Online-Umfrage hat das Stadtplanungsamt Gelegenheit gegeben, die prämierten Entwürfe zu kommentieren und weitere Fragen zu den Wettbewerbsbeiträgen zu stellen. Es wurde eingeladen, Anregungen für die weitere Planung beizusteuern und beispielsweise mitzuteilen, welche Ideen, Elemente oder Details aus den prämierten Entwürfen weiter verfolgt werden sollen beziehungsweise welche sich eher negativ auf die Entwicklung auswirken würden. Das Thema „Niederrad am Main“ wird auch bei der Fortführung der Planungswerkstatt in 2011 eine wichtige Rolle spielen. Allerdings werden auch die Themen Bruchfeldplatz, Wegebeziehungen und weitere übergreifende Punkte wieder in den Fordergrund treten. Für April 2011 ist das nächste Treffen der Planungswerkstatt zum Thema Bruchfeldplatz geplant. Te i lr a u m Bürgerversammlung am 31.05.2010 Projekte Im Rahmen der Aktivitäten der Planungswerkstatt Niederrad in 2009 gründete sich die Arbeitsgruppe Mainfeld, um sich speziellen Fragestellungen einer künftigen Weiterentwicklung der Siedlung zu widmen. Die Gruppe setzt sich aus Bürgern des Mainfeldes zusammen und wird durch das Stadtplanungsamt sowie dem Quartiersmanager des Projektes Aktive Nachbarschaft moderiert. Die von der Arbeitsgruppe Mainfeld formulierten Ideen und Vorschläge sind in die Aufgabenstellung des städtebaulichen Ideenwettbewerbs „Niederrad am Main“ eingeflossen. Im Anschluss an den Wettbewerb und die Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge fand am 31.05.2010 eine Bürgerversammlung in FrankfurtNiederrad statt. Etwa 120 Einwohnerinnen und Einwohner informierten sich hier über die Konzepte der Preisträger und diskutierten mit Herrn von Lüpke, Leiter des Stadtplanungsamtes, sowie Herrn Junker, Geschäftsführer der ABG Holding GmbH, wie „Niederrad am Main“ zukünftig gestaltet werden könnte. Internetseite der Online-Umfrage des Stadtplanungsamtes 59 Riedberg Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Frankfurt-Kalbach-Riedberg/-Niederursel Projekte Te i lr a u m Projektziel: Entwicklung und Realisierung eines neuen Stadtteils im Nord westen der Stadt; Anwendung des Instrumentariums des beson deren Städtebaurechts gemäß §§ 165 ff Baugesetzbuch Projektdauer: 1996 – 2017 Projektfortschritt: Weiterentwicklung der städtebau- lichen Konzeption, planungsrecht liche Absicherung, Bauberatung, Projektsteuerung Projektleitung: Jochen Krehbiehl (Teamleiter) Public Viewing auf dem Riedbergplatz während der Fußball WM 2010 © HA Stadtentwicklungsgesellschaft Die bereits im Jahr 2009 gegenüber den Vorjahren erhöhte Entwicklungsgeschwindigkeit des neuen Stadtteils konnte im Jahr 2010 nochmals gesteigert werden. So wurden wiederum deutlich mehr als 160 planungsrechtliche Stellungnahmen zu Bauanträgen abgegeben und über 500 Genehmigungen nach § 144 BauGB erteilt. Die Überplanung des für den gesamten Geltungsbereich der Entwicklungsmaßnahme rechtsgültigen Bebauungsplans Nr. 803 durch Teilbebauungspläne wurde vom Planungsteam S2 fortgesetzt. Während die Bebauungspläne 803 Ä1 und Ä2 schon Rechtskraft besitzen, wurde der Teilbebauungsplan Nr. 803 Ä3 - Ginsterhöhe in der Zeit vom 31.03. bis zum 10.05.2010 offen gelegt. Nachdem die Abwägungsvorschläge der eingegangen Anregungen erarbeitet wurden, liegt die Vorlage zum Satzungsbeschluss den Stadtverordneten inzwischen vor. Die Teilbebauungspläne Nr. 803 Ä4 und Ä5 wurden für die Offenlage vorbereitet. Die seit langem zwischen Vertretern des Treuhänders der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme, des Landes und der Stadt verhandelte ergänzende Vereinbarung zum Kulturvertrag zwischen dem 60 Land Hessen und der Stadt Frankfurt am Main konnten im Jahr 2010 so weit voran getrieben werden, dass ihre Unterzeichnung nun kurz bevor steht. Die ergänzenden Vereinbarungen wird einerseits die bauliche Entwicklung der Universität auf ihrem Hauptbaufeld befördern und zusätzlich den Neubau der Chemie sowie eines weiteren Excellenzclusters erlauben, andererseits sollen bisher als Reserveflächen für die Universität vorgesehene Grundstücke als zusätzliches Wohnbauland genutzt werden können. Der gute Projektfortschritt ermöglicht inzwischen präzisere Aussagen über die voraussichtliche Dauer der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme und ihr wirtschaftliches Gesamtergebnis. Das Stadtplanungsamt hat deshalb mit dem Vortrag des Magistrats M229 die Stadtverordnetenversammlung darüber informiert, dass das ursprünglich angestrebte Ziel, die Entwicklungsmaßnahme mit einem ausgeglichenen Ergebnis abschließen zu können, voraussichtlich nicht erreicht werden kann. Dennoch wird der Wert aller nach Abschluss der Maßnahme an die Stadt zu übertragenden Infrastruktureinrichtungen wie Straßen, Plätze, Parks, Kitas und Schulen deutlich höher sein als die erwartete Unterdeckung des Treuhandvermögens. Treuhänder und Stadtplanungsamt werden alle erforderlichen Schritte gehen, die zu einer Verbesserung des Projektergebnisses beitragen können. Eine besonders hohe Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang der Beschleunigung des Projektes zu, um die Finanzierungskosten der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme zu begrenzen. Gemeinsam mit der Hessen Agentur werden deshalb zurzeit die Voraussetzungen geprüft, die zu einem Abschluss der Entwicklungsmaßnahme schon im Jahr 2015 führen könnten. Immobilienmesse Riedberg im Herbst 2010 © HA Stadtentwicklungsgesellschaft Um größtmögliche Transparenz über den Fortschritt des Projektes zu gewährleisten, wird das Stadtplanungsamt künftig jährlich Bericht über die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme am Riedberg erstatten. Bereits im Januar 2010 konnte der Architektenwettbewerb für den Bau der zweiten Grundschule mit Sporthalle, Schwimmbad und einer weiteren Kindertagesstätte am Nordostrand des Quartiers Niederurseler Hang entschieden werden. Erster Preisträger ist das Stuttgarter Büro MGF Architekten Mahler, Günster, Fuchs mit den Landschaftsplanern Stötzer und Neher aus Sindelfingen. Das Preisge- Sportanlage Altkönigblick © Baufrösche Kassel Das ebenfalls im Jahr 2010 durchgeführte VOFVerfahren zum Bau einer ersten großen Sportanlage am Nordrand des Quartiers Altkönigblick konnte die Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus dem Architekturbüro Baufrösche, den Landschaftsplanern PLF (beide aus Kassel) und dem Ingenieurbüro SIG, Immenhausen, für sich entscheiden. Te i lr a u m Das Angebot an Parzellen für Einfamilienhäuser ohne Bindung an einen Bauträger wurde auf Wunsch des Stadtplanungsamtes deutlich erweitert. Zur Absicherung der städtebaulichen und architektonischen Qualität in diesem Vermarktungssegment wurde ein Wegweiserverfahren entwickelt, das der Grundstücksvergabe vorgeschaltet wird. Dem Kaufinteressenten eines Baugrundstücks wird für einen begrenzten Zeitraum eine Reservierung gewährt und im Gegenzug die Verpflichtung auferlegt, sich von einem Architekten einen Vorentwurf für sein Vorhaben erarbeiten zu lassen. Dieser wird dann durch das Stadtplanungsamt auf seine gestalterische Qualität aber auch auf seine planungsrechtliche Umsetzbarkeit hin überprüft. Erst nach Freigabe des Vorentwurfs findet der eigentliche Grunderwerb statt. Die gestalterische Qualität der ersten realisierten Bauvorhaben zeigt, dass sich das Verfahren bewährt. richt hob in seiner Beurteilung hervor, dass der Entwurf „durch seine konsequente Lösung der städtebaulichen Belange und der räumlichen Anforderungen an eine zukunftsorientierte Schule beeindruckt.“ Die neue Schule soll im Jahr 2013 ihrer Bestimmung übergeben werden. Auf einer Fläche von etwa 40.000 m² werden neben einem Großspielfeld mit Flutlichtanlage mehrere Trainingsplätze, Flächen für Trendsportarten, eine Finnenbahn und ein Funktionsgebäude entstehen. Das Angebot richtet sich besonders an die Jugendlichen im neuen Stadtteil und wird einen wichtigen Beitrag zum nachbarschaftlichen Miteinander in Riedberg leisten. Abgerundet wird das wachsende Freizeitangebot im Stadtteil durch den zweiten Bauabschnitt des Kätcheslachparks, der im Sommer fertig gestellt werden konnte. Neben Spazierwegen und großzügigen Aufenthaltsbereichen bietet der neue Stadtteilpark zahlreiche Spielgelegenheiten für Kinder unterschiedlicher Altersstufen. Der Entwurf für den Projekte Einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Vermarktungsgeschwindigkeit im Entwicklungsgebiet stellen inzwischen die regelmäßig zweimal im Jahr stattfindenden Immobilienmessen am Riedberg dar. So konnten bei der letzten Messe im Herbst 2010 auf dem neuen Riedbergplatz an den beiden Öffnungstagen mehr als 1000 Besucher gezählt werden und zahlreiche Kontakte zwischen Interessenten und Anbietern von Immobilien und Baugrundstücken geknüpft werden. Eröffnung der neuen Stadtbahnlinie U8/U9 am 12. Dezember 2011 Spielplatz im Kätcheslachpark © HA Stadtentwicklungsgesellschaft 61 Te i lr a u m Projekte Kita Ginsterhöhe Spatenstich für das neue Gymnasium © HA Stadtentwicklungsgesellschaft Park geht auf den landschaftsplanerischen Wettbewerb aus dem Jahr 2002 zurück, der vom Berliner Büro Professor Jürgen Weidinger gewonnen wurde. Den zweifellos wichtigsten Meilenstein im Jahr 2010 stellt die Inbetriebnahme der beiden neuen Stadtbahnlinien U 8 und U 9 dar. Im Rahmen eines großen Bürgerfestes mit mehr als 5.000 Besuchern wurde am 12. Dezember 2010 die Anbindung des neuen Stadtteils an die Innenstadt und an das Nordwestzentrum gefeiert. Die moderne ÖPNV-Verbindung steigert nochmals die Attraktivität des Stadtteils und wird maßgeblich zu seinem beschleunigten Wachstum beitragen. Jurij Martinoff eröffnet werden. Wie inzwischen üblich, erfüllt auch dies Kita die Anforderungen der Passivhausbauweise. Ein besonderes Angebot der Kita Ginsterhöhe stellt die Versorgung von unter Dreijährigen dar, für die eine hohe Nachfrage in dem jungen Familienstadtteil besteht. Der überproportionale Anstieg der Kinderzahlen im Geltungsbereich der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme hat es erforderlich gemacht, dass im Jahr 2010 mit der Projektierung von vier neuen Kindertagesstätten begonnen wurde. Dabei wurde auf die ausgezeichneten Entwürfe des Wettbewerbs für Modulkindertagesstätten zurück gegriffen, der im Jahr 2009 vom Hochbauamt durchgeführt wurde. Nach nur vierzehnmonatiger Bauzeit konnte im September 2010 die Kita Ginsterhöhe, ein Entwurf des Hamburger Architekten Auch das neu gegründete Riedberggymnasium, das derzeit noch in einer Pavillonanlage untergebracht ist, erfreut sich großer Nachfrage, so dass eine Erweiterung in einen sechszügigen Betrieb und damit eine bauliche Erweiterung geplant werden musste. Zum Schuljahreswechsel im Sommer 2011 wird die Erweiterung fertig gestellt sein. Der Spatenstich anlässlich des Baubeginns des neuen Gymnasium auf Grundlage des Wettbewerbsentwurfes der Stuttgarter Architekten Ackermann und Raff fand Anfang November 2010 unter großer Beteiligung der künftigen Schülerinnen und Schüler sowie der Öffentlichkeit statt. Die bauliche Entwicklung des Universitätscampus Riedberg macht ebenfalls weiterhin große Fortschrit- Biologicum 62 Hörsaalzentrum mit Bibliothek der Goetheuniversität Excellenzcluster Makromolekulare Komplexe SunBase von Bien-Ries Te i lr a u m Im Bereich Wohnungsbau erfolgte eine ganze Reihe bemerkenswerter Vermarktungsstarts, darunter für das Projekt BO-Park-Lane, einem Vorhaben mit besonders hochwertigen Eigentumswohnungen am Bonifatiuspark. Im Quartier Altkönigblick begann der Vertrieb der besonders preiswerten Sunline Reihenhäuser. Baubeginn war im Jahr 2010 für die Rhein-Main-Residenz mit 66 seniorengerechten Eigentumswohnungen und speziellem Serviceange- bot für die Generation 50+ an der Altenhöferallee (Entwurf Wölk Architekten Hanau). Fast fertig gestellt ist der Rohbau für 149 Wohnungen, teils als Eigentumswohnungen, teils als mittelbar geförderte Mietwohnungen im Quartier Mitte von den Architekten Carle-Buxbaum, Darmstadt und Braun und Volleth, Frankfurt. Ebenfalls im Quartier Mitte entstehen zurzeit zwei weitere Vorhaben mit 225 Wohnungen im Passivhausstandard von Albert Speer und Partnern sowie 149 Mietwohnungen in modernen Stadtvillen vom Büro Stefan Forster. Gleichzeitig wurden im Jahr 2010 zahlreiche Reihen und Einfamilienhäuser fertig gestellt, von denen die Einfamilienhäuser im Quartier Ginsterhöhe von Jacoby Architekten, Frankfurt und die Villa am Kätcheslachpark von Markus Mehrfeld Architekten, Mainz auf Grund ihrer besonders gelungenen Gestaltung hervor zu heben sind. Foto und Grundriss EG: Villa am Kätcheslachpark © Mehrfeld Architekten Mainz Projekte te. Parallel zur Fertigstellung des neuen Biologischen Instituts und des Excellenzclusters Molekulare Biologie (Prof. Gerber, Düsseldorf), wurde im künftigen Mittelpunkt des Universitätsquartiers der Bau des neuen zentralen Hörsaalgebäudes mit Bibliothek und Cafeteria (ebenfalls Prof. Gerber, Düsseldorf) soweit vorangetrieben, dass die drei Gebäude zum Beginn des Sommersemesters 2011 in Betrieb genommen werden können. 63 Rödelheim Westlich Bahnhof Bebauungsplan Nr. 878 Westlich Rödelheimer Bahnhof – Breitlacher Straße Frankfurt-Rödelheim Projektziel: Neubeordnung der Flächen zwischen den Bahngleisen und der nördlichen Breitlacherstraße: Schaffung eines Stadtplatzes und Sicherung der Nahversorgung durch Verlagerung des SB-Marktes in Richtung Norden. Projektdauer: 2009 – 2012 Projektfortschritt: Der Aufstellungbeschluss wurde gefasst, die frühzeitige Bürgerbe teiligung sowie die frühzeitige Behördenbeteiligung wurden durchgeführt Projektleitung: Antonius Schulze Mönking Projekte Te i lr a u m Westlich des Ausgangs der Unterführung soll sich ein großzügiger öffentlicher Platz erstrecken. Der heutige Supermarkt (Nahversorger) wird abgerissen und weiter nördlich in erweiterter Form neu errichtet. Die Bushaltestellen, die nach den aktuellen Planungen zwischen dem heutigen Supermarkt und den Bahngleisen liegen, sollen auf diesem Platz neu beordnet werden. Alle Stellplätze können in Tiefgaragen untergebracht werden. Das Gebiet soll als MK-Gebiet (Kerngebiet) festgesetzt werden, in dem auch Wohnen zulässig sein soll. So können z.B. oberhalb des Nahversorgers Wohnungen errichtet werden. Großflächiger Einzelhandel soll auf Teilflächen im Erdgeschoss begrenzt werden; dies entspricht der Fläche des geplanten Nahversorgers. Der Neubau der Bushaltestellen auf der Westseite bedeutet auch für den Betriebsablauf des Linienbusverkehrs einen deutlichen Fortschritt. Bebauungsvorschlag Westlich Bahnhof Rödelheim 2010 Senckenberganlage/ Bockenheimer Warte Bebauungsplan Nr. 569 Frankfurt-Bockenheim/Westend Projektziel: Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die städtebau liche Neuordnung des bisherigen Universitätsquartiers zu einem neuen urbanen Stadtquartier Projektdauer: 2001 – 2011 Projektfortschritt: Durchführung eines öffentlichen Diskurses zu den Planungszielen, Überarbeitung Bebauungsplanent wurf, Vorbereitung Beschluss zur Offenlage Projektleitung: Christina Stiel, Astrid Romey Auf Grund vielseitiger Anregungen aus der Bürgerschaft und des großen Interesses am Planungsstand hat das Stadtplanungsamt 2010 zwei ausgedehnte Dialogveranstaltungen zu den Neuplanungen des ehemaligen Campusareals durchgeführt. In einer ersten Veranstaltung wurden die Teilnehmer über den aktuellen Stand der Planung und die planerischen Gestaltungsspielräume informiert. Des Weiteren nahmen Vertreter der Senckenbergischen Gesellschaft und des Ortbeirates die Möglichkeit wahr, über ihre Vorstellungen für das Areal zu referieren. Als Themenschwerpunkt der Veranstaltung wurden von den Stadtteilbewohnern ihre Perspektiven und Interessen bezüglich der Neuplanungen kreativ diskutiert und dargelegt. Themenschwerpunkte waren der Denkmalschutz, die Nutzungsmischung und die Verteilung der Baumassen. Vor dem Hintergrund der ermittelten Ergebnisse und der vorliegenden politischen Beschlüsse wurde die Rahmenplanung im Folgenden durch das Siegerbüro im Wettbewerb, K9 Architekten, überarbeitet und in einer zweiten Veranstaltung sowie im politischen Raum in neuen Varianten vorgestellt. Das Ergebnis wurde von Bürgerschaft und Politik begrüßt. Mit der Entscheidung des Landes Hessen, die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst auf das Campusgelände zu verlagern und der damit verbundenen Zielsetzung der Stadt Frankfurt am Main, diese durch weitere kultuelle Einrichtungen am Standort Bockenheim zu ergänzen, wurde eine weitere Überarbeitung der Planung erforderlich, um die verschiedenen Nutzungen optimal zu platzieren. 64 Bürgerdialogveranstaltung am 25. März 2010 im Studierendenhaus © Büro K. Esser Projekte Parallel zur Bebauungsplanung konnten im Jahr 2010 das Bauvorhaben des LOEWE Forschungszentrums im Gebäude der ehemaligen Pharmazie genehmigt und die Planungen für eine Wohn- und Einzelhandelsnutzung nördlich des Depots konkretisiert werden. Te i lr a u m Im zweiten Halbjahr 2010 konnte daraufhin ein Bebauungsplanentwurf erarbeitet werden, der das Konzept eines mischgenutzten Stadtquartiers mit hohem Wohnanteil und die Vorstellungen eines Kulturcampus miteinander verbindet. Die Planung offeriert Planungsrecht, das in seinen Festsetzungen ausreichend Spielraum für eine flexibel städtebauliche Entwicklung rund um die Bockenheimer Warte beinhaltet. Dargestellt ist die Reduzierung der Baudichte in den Wohnquartieren, der Erhalt der Alten Druckerei und der Universitätsbibliothek sowie ein Teilerhalt des Studierendenhauses. Die Rahmenplanung zeigt die überarbeitete Nutzungsverteilung vor der Entscheidung, Teile des Areals für einen Kulturcampus zu nutzten. Stand Sommer 2010 © K9 Architekten Modell zur überarbeiteten Rahmenplanung Sommer 2010 © K9 Architekten 65 Stadterneuerung Bahnhofsviertel Bund-Länder-Programm „Stadtumbau Hessen“ und Förderprogramm „Wohnen und Leben im Bahnhofsviertel“ Frankfurt-Bahnhofsviertel Te i lr a u m Turm der Weißfrauen Diakoniekirche/Weserstraße 3 und 5 Projektziel: Stabilisierung und Aufwertung des Viertels als Wohn- und Geschäfts standort und Beseitigung der aktu ellen Leerstände sowie Gestaltung des öffentlichen Raumes Projektdauer: 2004 – 2020 Projektfortschritt: Fortlaufende Verhandlungen mit und Beratung von Eigentümern, Vorbereitung und Bewilligung von Förderanträgen, Umsetzung und Weiterentwicklung des Städtebau lichen Entwicklungskonzepts, Durchführung und Steuerung von Einzelprojekten Projektleitung: Karsten Krüger, Dagmar Reinheimer Projekte Einleitung Die Stadt Frankfurt führt seit sechs Jahren ein Stadterneuerungsverfahren durch, um das Wohnen im Bahnhofsviertel zu stärken und Leerstand abzubauen. Hierzu dient neben den Maßnahmen des Bund-Länder-Programms „Stadtumbau in Hessen” auch ein kommunales Förderprogramm. Kaiserstraße 58 Die anfänglichen Überlegungen zur Umnutzung der ehemaligen Kaufhalle aus den 1960er Jahren zu Wohnzwecken wurden 2010 zu Gunsten einer Neubauplanung aufgegeben. Mit Hilfe des „Förderprogramms Bahnhofsviertel“ entstehen hier 38 großzügige Wohnungen über einer Einzelhandelsnutzung im Erdgeschoss. Das bestehende Kellergeschoss wird erhalten und als Tiefgarage umgenutzt. Visualisierung Kaiserstraße 58 © H A G E N ® GmbH PLANER UND ARCHITEKTEN BDA Weserstraße 3 und 5 Der Bereich der Weser-/Gutleutstraße ist mit dem Diakoniezentrum Weser 5 und der Weißfrauen Diakoniekirche ein Zentrum sozialer Angebote für Wohnsitzlose und ein Ort sozialer, kultureller und spiritueller Kommunikation. Diese wichtigen Angebote werden im Rahmen verschiedener Förderprogramme konzertiert unterstützt und gestärkt. Die beiden Gebäude in der Weserstraße 3 (Gründerzeitbebauung) und 5 (1950er Jahre) beherbergen eine Notübernachtung und ein Übergangswohnhaus für Wohnsitzlose. Der Ev. Regionalver- 66 band mit dem Diakonischen Werk realisieren aktuell mit Mitteln aus dem „Förderprogramm Bahnhofsviertel“ eine umfangreiche Umstrukturierung und Sanierung der Gebäude. Zukünftig werden neben der Notaufnahme und der Verwaltung 30 zeitgemäße Appartements bereitgestellt werden können. Neben der strukturellen Veränderung erfolgt eine Fassaden- und Dachsanierung sowie die Schaffung eines barrierefreien Zugangs. Die Maßnahme wird voraussichtlich Ende 2011 abgeschlossen sein. Sanierung des Turms der Weißfrauen Diakoniekirche Der Turm der 1956 errichteten Weißfrauen Diakoniekirche bildet eine wichtige Landmarke für das Bahnhofsviertel und die Angebote an diesem Standort. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude weist erhebliche Mängel in der Bausubstanz auf. Durch den Einsatz von Wohnungsbaumitteln zur Wohnumfeldverbesserung konnte ein ursprünglich erwogener Abriss abgewendet werden. Die Sanierung bildet eine Grundvoraussetzung für die geplante künstlerische Umgestaltung des Turms. Die Sanierungsarbeiten sollen Mitte 2011 abgeschlossen sein. Freifläche der Weißfrauen Diakoniekirche Die Freifläche der Weißfrauenkirche wird zusammen mit dem Gehweg der Gutleut- und Weserstraße zu einer platzartigen Aufweitung zusammengefasst und die Hofflächen der Diakoniekirche als öffentlicher Raum zugänglich gemacht. Neben einer Aufwertung der Freiflächen für die bisherigen Nutzer wird durch diese Maßnahme eine weitere Freifläche für die Öffentlichkeit im dicht bebauten Bahnhofsviertel erschlossen. Die Planungen wurden in einem Workshopverfahren mit den Nutzern und Anliegern der Flächen entwickelt. Die Maßnahme erfolgt in Kooperation mit dem Ev. Regionalverband und dem Diakonischen Werk und wird mit Mitteln des Stadtumbaus in Hessen sowie des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung gefördert. Der Baubeginn ist für die zweite Jahreshälfte 2011 geplant. Stadterneuerung „Engelsruhe” Bund-Länder-Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die Soziale Stadt” Frankfurt-Unterliederbach Vorgartenzone Alemannenweg/Straßenumbau Alemannenweg Das in 2009 zusammen mit den AnwohnerInnen entwickelte Gestaltungskonzept zur Neuordnung der Vorgartenzone Alemannenweg 52-70 wurde in 2010 umgesetzt: Eine neue Stützmauer mit Hecken und integrierten Müllboxen markiert die neue Grenze zwischen Straße und Vorgärten. Jeweils zwei Häuser teilen sich nun einen gemeinsamen Hauszugang mit Hausbaum. Vor den Häusern wurden kleine Sitzplätze platziert, die zum Verweilen einladen. Im Anschluss folgte in Kooperation mit dem Straßenbauamt der Umbau des Alemannenwegs mit breiterem Gehweg und einem neuen, baumgegliederten Parkstreifen. Beide Neugestaltungen wurden im Oktober 2010 bei einem gemeinsamen Straßenfest eingeweiht. Das Ergebnis wertet die Gesamtsituation funktional und gestalterisch auf, stärkt das Image der Engelsruhe nach Innen und Außen und bietet für die Vorgärten Anreize zur Nachahmung. Kunstprojekt „Perspektiven”/Postkartenwettbewerb „2” und Stadtteilparcour Nach dem in 2009 durchgeführten Bild-Postkartenwettbewerb (Künstler: Michael Lapper, München) zum Thema „Ein Viertel porträtiert sich selbst” folgte in 2010 der 2. Teil des Postkartenwettbewerbs. Diesmal waren die Meinungen und Ansichten in Schrift und Wort gefragt. Aus den Einsendungen wurden 32 Beiträge ausgewählt und auf Postkarten gedruckt. Die Ergebnisse des Postkartenwettbewerbs wurden als „Stadtteilgalerie” präsentiert. Jeweils am Entstehungsort der Bildaufnahmen wurden Bild- und Schrifttafeln als Parcour montiert, der interessante Innenansichten aus dem Quartier aufzeigt. Parallel wurden die Ergebnisse im Oktober 2010 in einer Ausstellung im Bewohnertreff präsentiert. Vorgartenzone Alemannenweg vor der Umgestaltung Vorgartenzone Alemannenweg nach der Umgestaltung Te i lr a u m Folgende Projekte stehen beispielhaft für das Jahr 2010 Grünraumgestaltung östlich der „Neuen Mitte” In 2010 konnte mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) der Grundstücksankauf für die Neuanlage einer öffentlichen Grünfläche abschließend verhandelt und ein Kaufvertrag unterzeichnet werden. Damit ist der Weg frei für die Realisierung des Schlüsselprojektes „Grünraumachse Neue Mitte”. Die Maßnahme bildet zusammen mit dem geplanten Stadtteilplatz eine neue West-Ost Verbindung in Verlängerung des heutigen Chattenweges bis zum Teutonenweg. Die neue Achse komplettiert wichtige stadträumliche Bezüge und bildet mit dem integrierten Stadtteilplatz einen räumlichen Kristallisationspunkt für ein aktives Stadtteilleben. Erste Gestaltungsideen zum Platz und Grünraum wurden in einem Gutachterverfahren in 2007/8 entwickelt. Der prämierte Entwurf der Landschaftsarchitekten Dittmann + Komplizen bildet die Grundlage für die weitere Bearbeitung. Die Entwurfsplanung für die Grünraumachse wird derzeit bearbeitet. Die weitere Umsetzung folgt in 2011. Projekte Projektziel: Entwicklung und Stabilisierung eines Stadtteilgebiets durch um- fassende und nachhaltige Maß nahmen der Stadterneuerung in verschiedenen Handlungsfeldern Projektdauer: 1999 – 2012 Projektfortschritt: Kontinuierliche Bearbeitung Projektleitung: Gabriele Kramer-Runkel Stadtteileingang Teutonenweg Nach dem fast fertig gestellten Wohnungsneubau der Wilma auf dem Areal Sossenheimer Weg/Teutonenweg (B 822) soll das Stadtteilentree zur Siedlung Engelsruhe am unteren Teutonenweg (Ostseite, Bereich: Lidl Parkplatz/Stadtteilhäuser) stadträumlich und gestalterisch aufgewertet werden. Für die Realisierung der Maßnahme wurde in 2010 ein entsprechender Geländestreifen für öffentliches Grün von der Wilma aus Projektmitteln der Sozialen Stadt angekauft. Parallel wurde die Vorentwurfsplanung für eine grünräumliche Einfassung des Stadtteileingangs an das Büro Wittich (Frankfurt) vergeben. In die Maßnahme integriert wird ein Gehweg mit Beleuchtungsanlage. Die Ausführungsplanung und Umsetzung folgt in 2011. Weitere Projekte in Bearbeitung: - Verlagerung Trafo Alemannenweg und gestalterische Einbindung, - Stadtteilplatz „Neue Mitte” mit Randbebauung, - Seniorenfreiraum „Ausflug ins Grüne”, 2. BA, - Vorbereitung: Mehrfachbeauftragung zur Straßenraumgestaltung Cheruskerweg. Straßenfest zur Einweihung der Umgestaltung 67 Stadterneuerung Gallus Bund-Länder-Programm „Stadtteil mit besonderem Entwicklungsbedarf die Soziale Stadt” Frankfurt-Gallus Projektziel: Entwicklung und Stabilisierung ­ eines Stadtteils durch nachhaltige und umfassende Maßnahmen der Stadterneuerung in verschiedenen Handlungsfeldern Projektdauer: 2001 – 2011 Projektfortschritt: Kontinuierliche Bearbeitung Projektleitung: Petra Kanamüller, Maike Wollmann Folgende Projekte stehen beispielhaft für das Jahr 2010 Projekte Te i lr a u m Bau des Quartierpavillions Quäkerwiese Baumaßnahme Quartierspavillon Quäkerwiese Auf dem Quäkerplatz, an zentraler Stelle im Stadtteil Gallus, mit der Paul-Hindemith-Schule, Kindereinrichtungen und einem Spielplatz in direkter Nachbarschaft entsteht eines der Kernprojekte der Sozialen Stadt Gallus: der Neubau des Quartierpavillons Quäkerwiese als zukünftiger Stadtteiltreff. Damit wird durch das Programm Soziale Stadt nachhaltig ein Ort zur Stabilisierung des nachbarschaftlichen Lebens geschaffen, der als Treffpunkt, Informations- und Anlaufstelle für den Stadtteil zur Verfügung steht. Der 1. Preis (Architekten DGD, Dahlhoff-Göth/Dorfmeister aus Frankfurt) des 2008 durchgeführten Realisierungswettbewerbes wird seit August 2010 als Hochbaumaßnahme unter Federführung des Stadtplanungsamtes (Soziale Stadt Gallus) zusammen mit der Caritas als Bauherrenvertretung durchgeführt. Nach Abschluss der Rohbauarbeiten fand Ende Oktober 2010 unter großer Beteiligung der Stadtteilöffentlichkeit die Grundsteinlegung statt. Das in Holzbauweise geplante pavillonartige Gebäude beherbergt in Zukunft den Nachbarschaftsverein Gallus, eine Anlauf- und Informationsstelle für den Stadtteil als auch ein attraktives Bewohnercafe mit großem Freisitz. Die Trägerschaft für das Gebäude und die Nutzung als Stadtteiltreff übernimmt Innensanierung der Galluswarte 68 im Sinne der Nachhaltigkeit der Caritasverband Frankfurt. Bis Juni 2011 wird der aus Mitteln des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt” finanzierte Neubau fertig gestellt sein. Innenausbau Galluswarte Die Galluswarte als eines der wichtigsten baulichen Zeugnisse des 14. Jahrhunderts in Frankfurt ist für den Erneuerungsprozess innerhalb der Sozialen Stadt Gallus ein überaus wichtiges, Identität stiftendes Bauwerk. Ziel ist, die Galluswarte durch eine neue, denkmalgerechte Nutzung wieder in den Fokus des Stadtteils und so wieder ins Bewusstsein der Gesamtstadt zu stellen. Ein erster Schritt wurde in 2010 durch die vom Stadtplanungsamt angestrebte Innensanierung des Turmes möglich. Der Wartenturm, der über 100 Jahre lang ausschließlich Hülle für ein Entlüftungsrohr der Stadtentwässerung war, konnte durch den Ausbau des Rohres und eine darauf folgende denkmalgerechte Innensanierung als stadtteilbedeutsamer Ort wiederbelebt werden. Das Erdgeschoss wird zukünftig öffentlich begehbar sein, der Turm in seiner Höhenentwicklung erlebbar gemacht. Als erster Baustein fügt sich diese Maßnahme in das Vorhaben, das gesamte Umfeld an der Galluswarte aufzuwerten und umzugestalten. Dazu wird in 2011 ein umfassender Wettbewerb durchgeführt werden. Frankenallee Die Aufwertung der Frankenallee steht seit Anfang des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt Gallus” im Fokus der geplanten Maßnahmen. Neben dem Kernprojekt „Umgestaltung und Aufwertung des Grünbereiches“ wird ein bedeutsames Hochbauprojekt der Wohnungsbaugesellschaft Frank HeimBau zur positiven Veränderung der Wohnumfeldsituation und des Wohnungsangebotes in der Frankenallee beitragen (nähere Informationen siehe unter Wohnungsbauförderung, Seite 31). Stadterneuerung Ostend Städtebauliche Sanierungsmaßnahme Ostendstraße Frankfurt-Ostend Die umgestaltete Oskar-von-Miller-Straße Nachdem die Straßenbauarbeiten zur Umgestaltung der Sonnemannstraße sowie der Neubau der Horst-Schulmann-Straße bereits 2009 beendet waren, konnte mit der Umgestaltung der Oskar-vonMiller-Straße begonnen werden. Aufgrund des kalten und frostreichen Winters konnten die Arbeiten erst im April mit der Pflasterung der Gehwege und der Herstellung der Parkstreifen abgeschlossen werden. Für das Anpflanzen der Bäume und das Setzen der übrigen Pflanzen war es zu diesem Zeitpunkt bereits zu spät, so dass diese Arbeiten im Herbst des Jahres ausgeführt wurden. Neben verschiedenen Baumsorten wie Ahorn, Esche und Buche wurden in den Pflanzflächen beispielsweise auch Myrtensträucher, Rosen und Narzissen gepflanzt, so dass sich ein vielfältiges und buntes Bild ergeben wird. Mit Fertigstellung der Begrünungsarbeiten sind die Straßenbaumaßnahmen innerhalb des Sanierungsgebietes nun vollständig abgeschlossen. Die gesamte Baumaßnahme, die unter Federführung des Amtes für Straßenbau und Erschließung realisiert wurde, bewegte sich wie geplant im Realisierungszeitraum von ca. zweieinhalb Jahren und kostete ca. 4,3 Mio. €, von denen der größte Teil von der Sanierungsmaßnahme übernommen wurde. am Verfahren beteiligten Architekturbüros wurden alle Beiträge im Rahmen einer Ausstellung im Atrium des Planungsdezernates der Öffentlichkeit präsentiert. Der Siegerentwurf nähert sich dem ehemaligen Standort von Hafennutzungen und Kohleverladung mit dem Thema offener „Bühnen“. Das Gebäude wird den Besuchern auf drei Ebenen „Bühnen“ bieten, von denen aus die Ruhroter Werft als geschichtsträchtiger Ort in Szene gesetzt wird. Im Innen- wie im Außenbereich wird sich das Gebäude erleben, bespielen und bewirten lassen und somit alle Voraussetzungen schaffen, dass sich die Ruhrorter Werft zu einem weiteren Anlauf- und Treffpunkt in der nachindustriellen Flusslandschaft entwickeln wird. Das Gebäude wird eine Symbiose mit der denkmalgeschützten Krananlage eingehen, indem auf der Kranbahn eine öffentliche Aussichtsplattform errichtet wird. Diese wird sowohl über eine eigene Treppe als auch über das Gastronomiegebäude zugänglich sein. Die Fertigstellung des Gebäudes und die Eröffnung des Gastronomiebetriebes sind für das Frühjahr 2012 geplant. Projekte Umgestaltung der Straßenräume Te i lr a u m Projektziel: Stabilisierung und Stärkung der Wohnfunktion eines Stadtteils durch Umstrukturierung minderge nutzter Flächen und Modernisie rung des vorhandenen Wohn raums Projektdauer: 1986 – 2011 Projektfortschritt: Kontinuierliche Bearbeitung Projektleitung: Gilbert Mayr Gastronomiestandort Ruhrorter Werft Das konkurrierende Architekturverfahren für den Baukörper des Gastronomiestandortes auf der Ruhrorter Werft wurde im Februar abgeschlossen. Nachdem in der ersten Sitzung des Auswahlgremiums zunächst keine abschließende Entscheidung getroffen und zwei Entwürfe bezüglich konkreter Punkte zur Überarbeitung empfohlen wurden, empfahl die Jury nunmehr den Entwurf der Darmstädter Architekten Schubert & Seuss zur Realisierung. Aufgrund der außergewöhnlichen Qualität aller vier Gebäudeentwurf für den Gastronomiestandort Ruhrorter Werft © Schubert und Seuss Architekten Darmstadt 69 Südlich Weißfrauenstraße – ehemaliges Degussagelände Tanusanlage 8 Bebauungsplan Nr. 867 Frankfurt-Bahnhofsviertel Bebauungsplan Nr. 881 Frankfurt-Innenstadt Projektziel: Öffnung des Quartiers und Neuordnung der Raum- und Nutzungsstrukturen Projektdauer: 2008 – 2010 Projektfortschritt: Vorbereitung Satzungsbeschluss vorlage und Abschluss städtebau licher Vertrag, abgeschlossen Projektleitung: Nils Schalk, Christof Klawitter Te i lr a u m Das Degussaareal am Rande der Altstadt soll durch eine Neubebauung für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und aufgewertet werden. Es wird zu einem neuen Büro-, Geschäfts- und Wohnquartier entwickelt. Die historische Alte Mainzer Gasse wird für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es sollen 108.000 m² BGF teilweise in Hochhäusern errichtet werden. 20 % der Flächen werden für Wohnzwecke genutzt. Projektziel: Städtebauliche Neuordnung eines Baublocks und Sicherung eines Hochhauses mit bis zu 60 Metern Höhe Projektdauer: 2010 – 2012 Projektfortschritt: Durchführung frühzeitige Bürger und Behördenbeteiligung, Vorbe reitung eines Aufstellungs- und Offenlagebeschlusses für einen vorhabenbezogenen Bebauungs plan, Abschluss des Durch führungsvertrages Projektleitung: Miriam Kuroczynski Projekte Zur planungsrechtlichen Sicherung des Vorhabens wurde ein Bebauungsplan aufgestellt. Im März 2008 konnte man sich im Rahmen einer Sitzung des Ortsbeirats 1 über die Ziele der Planung informieren. Anschließend wurde der Plan erarbeitet und abgestimmt. Im Frühjahr 2009 fand die Offenlage statt. Zu den Stellungnahmen wurden Abwägungsvorschläge erarbeitet und der Plan geringfügig geändert. Ende März 2010 wurde der Bebauungsplan vom Stadtparlament als Satzung beschlossen und trat am 18. Mai in Kraft. Ansicht des Naubaus aus der Wallanlage, Entwurf: Prof. Novotny, Offenbach © CSAM Das Plangebiet liegt am östlichen Rand des Bahnhofsviertels. Die bestehende Bebauung auf den Grundstücken im Geltungsbereich ist nicht mehr zeitgerecht und steht seit längerem leer. Der Vorhabenträger, die Credit Suisse Asset Management Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH (CSAM), hat die Grundstücke Ende 2002 erworben und beabsichtigt an dieser Stelle eine den heutigen Anforderungen entsprechende Büroimmobilie zu realisieren. MainTor-Areal mit den Türmen „Panorama” und „WinX” © DIC/KSP-Architekten/ Prof. Mäckler 70 Unter Berücksichtigung der Überlegungen des Hochhausentwicklungsplans zur Errichtung weiterer Hochpunkte im Cluster Bankenviertel wurde mit der Neuentwicklung eine gestalterisch und höhenmäßig angepasste Bebauung gefunden, die eine nachhal- Wallanlage Erneuerung der Beleuchtung Frankfurt-Innenstadt Projektziel: Erneuerung der Beleuchtung der Wallanlage im Rahmen der Sanierung der Grünfläche, 1. Abschnitt zwischen Literaturhaus und Allerheiligentor Projektdauer: 2008 – 2011 Projektfortschritt: Planerisches Konzept, Bemusterung, Realisierung Projektleitung: Wolfgang Honecker, Katrin Schmücker Die prägnante Neubebauung nimmt die einheitlich vorhandene Traufhöhe der Nachbarbebauungen entlang der Taunusanlage auf und ermöglicht zurückgesetzt eine verdichtete Bebauung. Dieser ca. 60 Meter hohe Neubau stellt eine städtebaulich sinnvolle Ergänzung zur vorhandenen Hochhausbebauung entlang der Taunusanlage dar. Das im westlichen Bereich vorhandene Umspannwerk der Mainova AG bleibt erhalten. Zunächst wurde durch einen Lichtplaner ein Beleuchtungskonzept entwickelt und in einem ersten Teilabschnitt eine Referenzbeleuchtung durchgeführt. Auf Grundlage der Erkenntnisse aus Bemusterungen wurden Leuchtentyp und Lichtpunktabstand festgelegt. Verwendung findet eine in der Stadt Frankfurt bereits etablierte Schmuckleuchte, die dem Stand der Technik entspricht. Te i lr a u m tige Nutzung des Grundstücks ermöglicht. Zur Findung einer qualitativ hochwertigen Gestaltung wurde ein konkurrierendes Architektenauswahl-Verfahren durchgeführt. Der aus diesem Wettbewerb hervorgegangene Siegerentwurf von Prof. Novotny stellt als Vorhaben- und Erschließungsplan die Grundlage für den Bebauungsplanentwurf dar. Bemusterung früherer Befestigungswall Projekte Visualisierung des Neubaus an der Taunusanlage 8, Entwurf: Prof. Novotny, Offenbach © CSAM Die Sanierung der Obermainanlage stellt den ersten Abschnitt der federführend durch das Grünflächenamt betreuten Sanierung der Wallanlage dar. Bestandteil der Sanierung ist die Erneuerung der Beleuchtung der wichtigsten Fußwege in der Anlage. Die Verkehrsbeleuchtung der Wege wird durch eine Akzentbeleuchtung einzelner Elemente wie z.B. der denkmalgeschützten Mauerreste des früheren Befestigungswalls oder die Illumination künstlerischer Einzelobjekte wie z.B. des Schopenhauerdenkmals von Johann Georg Friedrich Schierholz ergänzt. Lageplan Beleuchtungskonzept © BAS Conceptlicht Der Bebauungsplan setzt außerdem einen zu erbringenden Wohnanteil fest, wodurch dem allgemeinen Ziel der Schaffung einer attraktiven Nutzungsmischung zur Belebung des Bahnhofsviertels Rechnung getragen wird. Die planungsrechtliche Absicherung des Vorhabens erfolgt durch die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans gemäß § 12 BauGB. Zur Durchführung des Vorhabens wurde zwischen der CSAM und dem Magistrat der Stadt Frankfurt am Main ein Durchführungsvertrag abgeschlossen. 71 Westend-Synagoge Straßenraumgestaltung Frankfurt-Westend Projektziel: Verkehrsplanerische und gestalte rische Neuorganisation der umge benden Straßen der Westend Synagoge. Schaffung eines ent sprechenden Entrees, gleichzeitige Integration der notwendigen Sicherheitseinrichtungen Projektdauer: 2005 – 2012 Projektfortschritt: Ingenieurtechnische Prüfung der Gestaltungsplanung, Erarbeitung der Vorplanungsvorlage Projektleitung: Mirko Wento Projekte Te i lr a u m Die Westend-Synagoge ist eines der wenigen jüdischen Gotteshäuser, das den 2. Weltkrieg weitestgehend erhalten überstanden hat. Zwar wurde sie in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 und bei den Bombenangriffen des 2. Weltkrieges stark beschädigt, aber nicht zerstört. 1950 wurde die Synagoge nach provisorischer Renovierung wiedereingeweiht, 1989 bis 1994 denkmalpflegerisch restauriert. Als Hauptsynagoge der Stadt Frankfurt am Main ist die Westend-Synagoge das Zentrum der jüdischen Gemeinde. Die Synagoge zählt zu den gefährdeten Gebäuden in Frankfurt am Main und wird deshalb 24 Stunden von der Polizei bewacht. Gegenwärtig befinden sich zahlreiche provisorische Betonbarrieren und Poller im Straßenraum, um den Sicherheitsbereich um den Gebäudekomplex zu markieren. Dieser ZuPerspektive der Neugestaltung 72 stand ist gestalterisch und stadträumlich unbefriedigend und wird der Bedeutung der Synagoge nicht gerecht. Die Planung (ca. 2.500 m²) sieht eine möglichst große Ausweisung des Sicherheitsbereiches um die Synagoge vor, ohne jedoch die notwendigen Anforderungen des Verkehrs oder der Ver- und Entsorgung einzuschränken. Der gesamte Sicherheitsbereich wird von einem umlaufenden „Sockel“ aus 3 Stufen markiert. Sie sind einerseits Sicherheitselemente und andererseits eine würdige Geste an das Gebäude. Die Gestaltung der Flächen leitet sich aus der Fassade der Synagoge ab. Bestimmendes Element sind die Lisenen der Fassade und der umlaufenden Mauer. Diese Elemente werden aufgenommen und als Bänderung in den Flächen für Fußgänger und Radfahrer fortgeführt. Grundsätzlich soll eine helle Pflasterung mit dunkleren Bändern realisiert werden. Am Ende der Bänder befinden sich Betonkuben, die Bastionen. Auch sie sind wichtige Elemente der Sicherheit und gleichzeitig ein wichtiges gestalterisches Element. Die Kuben gliedern die Fläche zur Straße und dienen gleichzeitig als Basis für die Straßenleuchten. Diese werden in Absprache mit dem örtlichen Versorgungsträger neu erstellt. Westliche Riederwaldsiedlung Erhaltung und Erneuerung Frankfurt-Riederwald Mit dem Sanierungsbeginn in der Ladenzeile MaxHirsch-Str. 49-59 erhält die Erneuerung der alten Riederwaldsiedlung einen wesentlichen Impuls. Die energetische und denkmalgerechte Sanierung des Herzstücks der Siedlung wurde mit kommunalen Zuschüssen ermöglicht. So kann sich die zentrale Mitte der alten Siedlung rechtzeitig zur 100-Jahrfeier 2011 in einem neuen Bild zeigen. Foto oben: Ladenzeile nach der Sanierung Foto links: Ladenzeile vor der Sanierung Zum Zeitpunkt ihrer Errichtung war die Siedlung ein beachtetes Modell für ein zeitgemäßes Wohnen von Arbeiterfamilien mit Kindern. Heute ist die überwiegende Mehrzahl der Wohnungen für diesen Zweck zu klein. Das Modernisierungskonzept stellt eine sowohl in stadtgestalterischer als auch in wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Hinsicht optimierte Lösung dar. Die Sanierungsziele sind in einer gemeinsamen Erklärung von Stadt und Eigentümerin fixiert. Es galt die Anforderungen des Denkmalschutzes und der Energieeinsparung so zu koordinieren, dass der Erhalt eines preisgünstigen Mietniveaus gesichert wird. Auf dieser Ziellinie unterzeichneten Stadt und Volks- Bau- und Sparverein eG die vertragliche Vereinbarung nach § 177 BauGB über die Durchführung und die Finanzierung des Vorhabens. Projekte Der Zustand des Gebäudes vor der Maßnahme war durch einen Instandsetzungs- und Modernisierungsstau über viele Jahre gekennzeichnet. Die äußere Erscheinung entsprach dem Bild, das von einem fast 90 Jahre alten Haus zu erwarten ist. Probleme gab es vor allem im Bereich des Fassadenputzes im Sockelbereich und des Kellers infolge einer langjährigen Durchfeuchtung aber auch in den Wohnungen im Erdgeschoss. Zudem war der Zuschnitt der Wohnungen nicht mehr zeitgemäß. Te i lr a u m Projektziel: Erhaltung und Modernisierung der Ladenzeile und benachbarter Gebäude – Übernahme der unrentierlichen Kosten nach § 177 BauGB Projektdauer: 2007 – 2010 Projektfortschritt: Sanierungsziele, Modernisierungs vertrag, Baubeginn, abgeschlossen Projektleitung: Susanne Kreinz-Klawitter Der energetische Modernisierungsstandard basiert auf der Energieeinsparverordnung 2009. Die Fassade ist mit einem WDV-System mit einer Hochleistungsdämmplatte auf Resolharz-Basis versehen. Auf diese Weise wird der Heizwärmeverbrauch auf Neubauniveau gesenkt und das denkmalgeschützte Erscheinungsbild erhalten. Die Farbbemusterung von Fassade und Holzwerk erfolgte durch ein Farbanalyselabor und orientiert sich an dem ursprünglichen Farbkonzept. Durch geringfügige Veränderung der Grundrisse sind neben den vorhandenen Zwei-Zimmer-Wohnungen auch familiengerechte Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen entstanden. Die vier Ladengeschäfte im Erdgeschoss des Gebäudes bleiben erhalten. Für die Betriebe wurden für die Dauer der Bauarbeiten individuelle Überbrückungsregelungen vereinbart. 73 Zeil-Umgestaltung Neugestaltung der Fußgängerzone zwischen Liebfrauenstraße und Konstablerwache Frankfurt-Innenstadt Te i lr a u m Bodenbelag im Übergangsbereich zwischen Kleinpflaster und Großplatten Projektziel: Gestalterische Aufwertung der bestehenden Fußgängerzone durch Erneuerung von Oberflä chenbelag, Beleuchtung und Mö blierung sowie durch Schaffung von kleinen Platzflächen, Regulie rung des Fahrradparkens und der Sondernutzungen, Bau neuer Gas tronomie-Pavillons durch Dritte. Projektdauer: 2005 – 2011 Projektfortschritt: Neugestaltung weitestgehend fer tiggestellt, Einweihung am 28.10.2010, noch Restarbeiten am großformatigen Plattenbelag (Verlegung von Sonderzuschnitten) in Teilflächen mit Kanal- und Schachtdeckeln, Hydranten, Gastronomie-Pavillons in Betrieb. Projektleitung: Angelika Kowalewsky (Realisierung durch Amt für Stra ßenbau und Erschließung, Grünflächenamt, SRM Straßen beleuchtung Rhein-Main, FAAG Projekte Ausgangspunkt für die Neugestaltung war das städtebauliche Konzept von Schober Architekten, München, das aus der Zusammenarbeit mit einem Beirat in den Jahren 2005-2006 hervorging. Mit der Realisierung wurde Mitte 2008 begonnen. Dabei wurde der typische vierzügige Platanenhain mit seinen baumbezogenen Kleinpflasterquadraten aus schwarzem Basalt, weißem Marmor und rotem Granit erhalten und erneuert, ist jedoch jetzt durch mehrere Platzflächen unterbrochen. Diese Freiflächen und die seitlichen Gehwegbereiche wurden mit großformatigen hellen Betonplatten mit Natursteinvorsatz und Teflonbeschichtung im Fischgrätverband belegt. Die Platten von 60 x 90 cm Größe Gastronomie-Pavillon Neue Bänke, Fahrradständer und Beleuchtung und 18 cm Dicke stellten eine besondere planerische und bautechnische Herausforderung dar, insbesondere in Kurven, Gefällewechsel und Bereichen von Bodeneinbauten (Schachtdeckel etc.). Die Teflonbeschichtung sorgt durch gute Reinigungsfähigkeit für ein dauerhaft sauberes Erscheinungsbild und einen gleichbleibend hellen Farbton, die Plattendicke soll Schäden durch Befahrung vermindern. Die Mitte der Zeil wurde in einer Breite von zwei Baumfeldern (10 m) als Ruhezone ausgestaltet; dort wurden nach mehreren öffentlichen Bemusterungen insgesamt 40 speziell für die Zeil angefertigte Rundbänke aus Holz und Metall installiert sowie Fahrradparkständer in mehreren Blöcken à 20 Stück. Großvolumige bodenstehende Abfallbehälter wurden jeweils am Rand des Baumhains eingebaut. Das neue Beleuchtungssystem durchzieht an einer Stahlrohrpergola den Baumhain; helle Zylinderleuchten bringen wie ein Sternenhimmel Blätterdach und Bodenmosaik zur Geltung und gewährleisten Übersichtlichkeit, Angstfreiheit und soziale Kontrolle. Drei neue eingeschossige Gastronomie-Pavillons mit Sommergartenbereichen nach dem Konzept des Frankfurter Architekten Ferdinand Heide runden das neue Erscheinungsbild der Zeil ab. Mit dem Durchschneiden eines roten Bandes übergab Oberbürgermeisterin Petra Roth im Oktober 2010 im Rahmen eines bunten Begleitprogramms, organisiert durch die Anlieger, die neue Zeil der Öffentlichkeit. 74 Projektindex Frankfurter Niederursel Berg Heddernheim Praunheim Eschersheim Ginnheim Berkersheim Eckenheim Dorn- Bergen-Enkheim Preungesheim Seckbach busch Räumliche Unterteilung des Projektindexes Hausen Nordend- WestendNord Rödelheim Bockenheim Sossenheim WestendSüd NordendOst Bornheim Riederwald Innenstadt Ostend Zum Zweck der Gliederung der nachfolgenden ProjektTabelle ist Nied das Frankfurter Stadtgebiet in fünf Gebiets­ Sachsenhausen-Nord Gallus kategorieren eingeteilt. Dies erleichtert das Auffinden Oberrad Höchst Gutleutviertel Griesheim von Projekten, die entsprechend ihrer räumlichen Lage bzw. ihrem Wirkungsbereich nach der Niederrad Unterliederbach Zeilsheim West Bahnhofsviertel Den gesamtstädtischen Projekten voran gestellt werden ­Projekte von regionaler Bedeutsamkeit bzw. mit regionalem ­Geltungsbereich in der Rubrik Region. Altstadt Innerhalb der genannten Raumgruppen sind die Projekte nach ihren ­Titeln alphabetisch geordnet. Teilraumübergreifende ­Projekte sind – je nach ­Lage bzw. räumlicher Verteilung – ­jeweils nur ­einem Teilraum zugeordnet! Schwanheim Sindlingen • Gesamtstadt bzw. dem • Teilraum Zentrum, • Teilraum Nord-Ost, • Teilraum Süd, • Teilraum West Flughafen Fechenheim Sachsenhausen-Süd Detaillierte Dokumentationen einzelner Projekte finden Sie im Teil PROJEKTE des PLAN.WERK 10 unter den im nachfolgenden Projektindex hinterlegten Seitenangaben. zugeteilt sind. Unterteilung des Frankfurter Stadtgebietes Nieder-Erlenbach Nieder-Eschbach Teilraum Zentrum Zentrum (Innenstadt/-rand) Teilraum KalbachRiedberg Teilraum Nord-Ost Nord-Ost Teilraum Harheim Bonames Teilraum Süd Süd Teilraum Frankfurter Niederursel Teilraum West West Teilraum Berg Heddernheim Praunheim Eschersheim Ginnheim Berkersheim Bergen-Enkheim Preungesheim Eckenheim Dorn- Seckbach busch Hausen NordendWestendNord Rödelheim Bockenheim Sossenheim WestendSüd Unterliederbach Bahnhofsviertel Nied Zeilsheim Griesheim Bornheim NordendOst Innenstadt Riederwald Ostend Altstadt Sachsenhausen-Nord Gallus Höchst West Oberrad Gutleutviertel Niederrad Schwanheim Sindlingen Sachsenhausen-Süd Flughafen 76 Teilraum Zentrum (Innenstadt/-rand) Fechenheim Region Frankfurt/Rhein-Main Nachbarschaftsforum Zusammenarbeit und Austausch zu planerischen Fachfragen zwischen Frankfurt und seinen angrenzenden Städten und Gemeinden Fortlaufend Übersendung der Umfrage-Auswertung der Stadt zur zukünftigen ForumsAusgestaltung an die Forums-Mitglieder; Durchführung zweier Foren zur Metropolenentwicklung in Frankfurt a. M.; Beschluss einer Resolution des Nachbarschaftsforums zum Entwurf des Gesetzes über die Metropolregion Frankfurt-Rhein/Main und Übermittlung an Landesregierung und Landtagsfraktionen Timo Brühmann, Joachim Eckhard GESAmTSTADT FRANKFURT AM MAIN Ausstellung Bilanz Schöneres Frankfurt Darstellung und Zusammenfassung von für Frankfurt realisierten Konzepte für den öffentlichen Raum Bauberatung Begleitung wesentlicher Bauprojekte – Vollzug der Planung Fortlaufend Betreuung, Beratung und Begleitung von Bauvorhaben, bauplanungsrechtliche Stellungnahmen zu Baugesuchen 2008 – 2010 Ausstellung im neuen Dezernatsgebäude sowie im Hessen-Center in FrankfurtBergen-Enkheim, abgeschlossen Betreuung und Bearbeitung von rd. 2.400 Vorhaben Mona Selig, Thomas Kraus, Marion Woitalla Innere Stadt: Martin Hunscher Äußere Stadt: Werner Buch Entwicklungsmaßnahmen: Jochen Krehbiehl Seite 23 Baulückenatlas Fortschreibung der Fassung von 1998 Förderung der „Innenentwicklung” durch ein Raumbeobachtungs- und Informationssystem für unter- oder mindergenutzte Wohngrundstücke 2005 – 2010 Abgeschlossen Bedeutung von Freiräumen und Grünflächen für den Wert von Grundstücken und Immobilien Forschungsprojekt der Gartenamtsleiterkonferenz beim Deutschen Städtetag (GALK) Bundesweite Fallanalysen und stadtspezifische Auswertungen unter dem Aspekt der immobilienwirksamen Inwertsetzungsmöglichkeiten (gemeinsam mit Grünflächenamt) 2006 – 2010 Abgeschlossen P r o j e k t e Re gi o n / G e s a mt s t a d t Seite 22 Antje Iff, Eckhardt Reusch Seite 25 Nicole Altmann Seite 25 77 Einzelhandels- und Zentrenstruktur Fortschreibung und Aktualisierung durch die GMA Köln Berücksichtigung von Veränderungen der Strukturdaten des Konzeptes seit Ersterhebung 2002/03 2008 – 2010 Erarbeitung einer aktualisierten Neufassung des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes; fachliche Begleitung der Untersuchung, Druck Veröffentlichung, Pressekonferenz Januar 2011, abgeschlossen Nicole Altmann in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH P r o j k e t e G e s a mt s t a d t Seite 26 78 EU-Wettbewerb „Green Capital Award” Bewerbung der Stadt Ffm in dem EUWettbewerb GCA mit dem Ziel, Stadtentwicklung unter Aspekten der Nachhaltigkeit zu vertiefen 2011 – 2012 Mitwirkung bei der Ausarbeitung des Wettbewerbsbeitrages in einer Arbeitsgruppe des Dezernates X (Umwelt) Peter Habermann Gewerbeflächenkataster Fortschreibung der Erhebung 2003 2008 – 2010 Örtliche Überprüfung und Bestandsaktualisierung, Endbericht liegt vor, abgeschlossen Bernd Hausmann GIS-Karten Fortschreibung der Übersicht Bereitstellung vorhandener Grundlagendaten und Arbeitsergebnisse in Form von GIS-Karten; verbesserte Zurverfügungstellung von Planunginhalten der Abteilung 61.G Alfred Bergmann, 2010 – 2012 Prüfung der vorhandenen Annette Fritz Datenbestände und darauf aufbauender Arbeitsergebnisse im Hinblick auf die Bereitstellung in digitaler Form als Grundlage für weitere Planungsprozesse Masterplan Licht Zusammenführung der Überlegungen zur Beleuchtung in der Innenstadt und des Bankenviertels mit einer allgemeinen Konzeption eines „Masterplans Licht“ für die Gesamtstadt 2003 – 2011 Entwurf Positionspapier Masterplan Licht Innenstadt, Konzeption Lichtsatzung Hochhäuser, Definition Planungsumfang Masterplan Licht Gesamtstadt, Lichtberechnungen Material- und Leuchtenkatalog für den öffentlichen Raum Grundlagenkonzept und „Gestalthandbuch“ Entwicklung von Standards zur Gestal- 2001 – 2011 Redaktionelle Änderungen und Ergänzungen in tung der öffentlichen Räume in FrankArbeit furt als Grundlage für die Zusammenarbeit mit ausführenden und unterhaltenden Ämtern und Betrieben Wolfgang Honecker, Michael Hootz Michael Hootz, Wolfgang Honecker Naturschutzrechtlicher Ausgleich in Bebauungsplanverfahren Entwicklung und konzeptionelle Einbindung flächenschonender Ausgleichsmaßnahmen für Bebauungspläne mit der erforderlichen Ämterabstimmung fortlaufend Planungskonzept Stadtentwicklungsinitiative Entwickeln zukünftiger Projekte, Konzepte und Maßnahmen des Stadtplanungsamtes auf der Basis des Leitbildes für die Stadtentwicklung 2010 – 2011 Sammlung, Diskussion, Abstimmung von Projektideen, vertiefende Untersuchung in Vorbereitung Antje Iff, Timo Brühl, Nicole Altmann Problemhausverfahren Projektsteuerung Beseitigung von punktuellen städtebaulichen Missständen (Problemhäuser) Fortlaufend Jahresprogramm 2010 Sabine Guttmann Richtlinien für die Förderung des behindertengerechten Umbaus von selbstgenutztem Wohneigentum Umsetzung des Landesprogramms Fortlaufend Vergabe von Landeszuschüssen zur Beseitigung baulicher Hindernisse in Wohnungen, um Menschen mit Behinderungen den Verbleib in ihren Wohnungen zu sichern Jahresprogramm 2010 Dagmar Lehr Sportentwicklungsplanung Teilnahme an einem kooperativen Prozess zur Weiterentwicklung der Sportund Bewegungsräume 2010 Ziele und Handlungsempfehlungen in mehreren Workshops erarbeitet und abgestimmt, abgeschlossen Antje Iff Stadtbausteine „Grün und Kompakt” Untersuchung zur Schaffung neuer Grün- und Freiflächen und Grünvernetzungen sowie zu möglichen Nachverdichtungspotenzialen an schienengebundenen ÖPNV-Haltepunkten 2010 Abgeschlossen Antje Iff Stadtentwicklungsbericht Neuerarbeitung eines Berichtes 2010 2008 – 2011 Eine Entwurfsfassung liegt vor, weitere Abstimmungen der Texte und der graphischen Darstellungen noch erforderlich Strategieentwicklung für Gewerbeflächen Untersuchung zu möglichen Strategien 2010 und Maßnahmen, um bestehende Gewerbegebiete zu qualifizieren und Potenziale zu aktivieren Abgeschlossen Astrid Romey P r o j k e t e G e s a mt s t a d t Fortschreibung der digitalen Übersicht projektierter Ausgleichsmaßnahmen Antje Iff, Peter Altenburger Antje Iff 79 Weißbuch Stadtentwicklungsplanung des Deutschen Städtetages (DST) Umfassendes Positionspapier des DST 2009 – 2010 Mitwirkung bei der Erarbeitung des Weißbuchs, im Zusammenhang mit der Neubeordabgeschlossen nung der EU-Förderkulisse zur besonderen Rolle der Städte - eine Handreichung für die Gremien der Bundesregierung zur weiteren Beratung Wohnbauland-Entwicklungsprogramm 2008 Geplante und in Entwicklung befindliche neue Wohnbaugebiete der Gesamtstadt Grundlage und Instrument der Steuerung und Flächenvorsorge für den Wohnungsbau 2008 – 2010 Ein Stadtverordnetenbeschluss liegt vor, abgeschlossen Wohnraumversorgungs­ konzept Leitlinien der Wohnungspolitik Entwicklung und Umsetzung einer im Bereich des „Geförderten Wohnungsbaus“ aktiven, zielgerichteten Wohnungsversorgung Fortlaufend Sabine Veröffentlichung der Ergebnisse des Expertenhea- Guttmann rings, Herbeiführung eines Magistratsbeschlusses a) Fortlaufend a) Jahresprogramm 2010 a) Karin Decker, Sabine Guttmann b) 2009 – 2010 b) Vorlage für die Stadtverordnetenversammlung b) Susanne Kreinz-Klawitter, Peter Habermann Antje Iff Seite 27 P r o j k e t e G e s a mt s t a d t Wohnungsbauförderung 2010 1) Frankfurter Programm zur sozia- a) Förderung von Mietwohnungen auf Grundlage des Wohnraumförderungslen Mietwohnungsbauförderung gesetzes, Hessischer Landesprogramme und des kommunalen Förderprogramms b) Überarbeitung des kommunalen Förderprogramms: Fortschreibung im Sinne der Beschlusslagen zum Klimaschutz und Einbezug von zukunftsorientierten Förderelementen 2) Frankfurter Programm für familien- und seniorengerechten Mietwohnungsbau Förderung von Mietwohnungen zur Schaffung von Mietwohnraum in Einund Mehrfamilienhäusern für Haushalte mit mittlerem bis geringem Einkommen Fortlaufend Jahresprogramm 2010 Karin Decker 3) Frankfurter Programm zur Förderung von neuem Wohnraum für selbst genutztes Wohneigentum a) Förderung des Eigentumerwerbs im Wohnungsneubau für Familien, Paare und Alleinerziehende mit mind. einem Kind b) Überarbeitung des kommunalen Förderprogramms a) Fortlaufend a) Jahresprogramm 2010 Claudia Mouhsine, Ralf Steinkrauss b) 2009 – 2010 b) Vorlage für die Stadtverordnetenversammlung 4) Frankfurter Programm zur Förderung von Wohnraum für selbst genutztes Wohneigentum - Bestandserwerb 80 Erarbeitung eines kommunalen Förder- 2010 programms zum Eigentumerwerb im Wohnungsbestand für Familien, Paare und Alleinerziehende mit mind. einem Kind Vorlage für die Stadtverordnetenversammlung Claudia Mouhsine, Ralf Steinkrauss Seite 29 5) Frankfurter Programm zur energetischen Modernisierung des Wohnungsbestandes, Verbesserung des Wohnumfeldes und Stadtbildpflege Erarbeitung eines kommunalen Förder- 2009 – 2010 Vorlage für die Stadtverordnetenversammlung programms zur Verbesserung der energetischen Standards in Wohngebäuden, für den Aus- und Umbau von Wohngebäuden, zur Verbesserung der Barrierefreiheit in Wohngebäuden, für die Zusammenlegung zu familienfreundlichen Wohnungen sowie für die Aufwertung des Wohnumfeldes und Pflege des Stadtbildes Susanne KreinzKlawitter 2010 – 2015 Vorlage für die Stadtverordnetenversammlung Ursula Brünner, Katharina Lopuszanska Erarbeitung eines kommunalen Pro6) Frankfurter Programm zur Förderung des Umbaus leerstehender gramms zur Förderung der Instandsetzung und Modernisierung von LeerRäume für Kreative ständen für die Kultur- und Kreativwirtschaft, Beauftragung einer Leerstandsagentur 7) Arbeitskreis Wohnungsbauförderung im Hessischen Städtetag Führung der Geschäftsstelle; Organisation der Sitzungen, Erfahrungsaustausch Jahresprogramm 2010 Susanne KreinzKlawitter 8) 5-Jahres-Programm „Wohnen in Frankfurt” 2008 – 2013 fortlaufende Umsetzung Schaffung eines ausreichenden Wohnangebots für alle Bevölkerungsschichten, Erhalt des sozialen Friedens der Stadtgesellschaft, Attraktivmachung des Wohnstandort Frankfurt, das Wohnen als Motor der Stadtentwicklung nutzen Ursula Brünner, Dierk Hausmann 9) Veröffentlichung zu aktuellen Fördervorhaben Aktuelle Präsentation gebauter und geplanter Vorhaben des geförderten Wohnungsbaus für das interessierte Fachpublikum Fortlaufend Beauftragung eines Büros/Vorbereitung der Veröffentlichung Dagmar Lehr Alte Gasse/ Große Friedberger Straße Bebauungsplan Nr. 866, Frankfurt-Innenstadt Sicherung der gemischten kleinteiligen 2008 – 2011 Planänderung nach 1. Öffentlicher Auslegung und Gebietsstruktur sowie Erhalt und WeiVorbereitung zur 2. Öffentterentwicklung der vorhandenen lichen Auslegung Wohnnutzung Petra Schaab Baseler Platz Umgestaltung Frankfurt-Gutleutviertel Verkehrliche Neuordnung und städtebauliche Aufwertung des Baseler Platzes Fortlaufend Seite 29 P r o j k e t e G e s a mt s t a d t / Z e n t r u m weiter Wohnungsbauförderung 2010 TEILRAUM ZENTRUM 2010 – 2012 Verkehrsuntersuchung zur Ermittlung der Verkehrsbelastung wurde durchgeführt, Vorplanungsstudie für die Umgestaltung erarbeitet, Ämterabstimmung in Vorbereitung Barbara Glatz 81 Projkete Zentrum 82 Bornheim Ortskern Bebauungsplan Nr. 508 (I-V), Frankfurt-Bornheim Städtebauliche Neuordnung einer historischen städtebaulichen Struktur und deren Ergänzung 2010 – 2011 Überarbeitung Bebauungs- Barbara planentwurf, Vorbereitung Gonder, der frühzeitigen Behörden- Petra Schaab beteiligung Bornheim Ortskern Erhaltungssatzung Nr. 44, Ortskern Alt-Bornheim, Frankfurt-Bornheim Erstellung einer Satzung nach § 172 BauGB zur Erhaltung der städtebaulichen Eigenart des Ortskerns 2004 – 2011 Vorbereitung Satzungsbeschlussvorlage Danziger Platz/Grusonstraße Bebauungsplan Nr. 875, Frankfurt-Ostend 2009 – 2012 Vorbereitung eines qualifiPlanungsrechtliche Sicherung der Erzierten Aufstellungsbegebnisse des Städtebaulichen Wettbeschlusses, Klärung der Entwerbs Danziger Platz und der Ziele widmungs- bzw. Freisteldes städtebaulichen Rahmenkonzepts, lungsoptionen ehemaliger Sicherung einer Bebauung östlich der Bahnanlagen, AbstimGrusonstraße mung mit Planfeststellungsverfahren Ausbau nordmainische S-Bahn, Beratung und Genehmigung erster Bauvorhaben Michael Holthaus, Andras Makovi Danziger Platz/ Westlich Ostbahnhof Städtebauliches Konzept, Frankfurt-Ostend Entwicklung eines städtebaulichen Rahmenkonzepts für die künftige Raumstruktur auf Grundlage der Ergebnisse eines städtebaulichen Ideenwettbewerbs 2007 – 2010 Entwicklung eines abschließenden Rahmenkonzeptes, abgeschlossen Michael Holthaus, Andras Makovi Dom-Römer-Areal Realisierungswettbewerb „Stadthaus am Markt“, Frankfurt-Altstadt Überbauung des Archäologischen Gartens mit einem öffentlichen Gebäude im Rahmen der Dom-Römer-Bebauung 2010 Irmgard Huber Emil-Sulzbach-Straße Bebauungsplan Nr. 882 Frankfurt-Westend Städtebauliche Neuordnung eines Baublocks zur Sicherung von Hochhausstandorten Ilona Anders, 2010 – 2011 Abstimmung eines städtebaulichen Konzeptes, qua- Uwe Wahl lifizierter Aufstellungsbeschluss, Fertigung Bebauungsplan-Vorentwurf, Vorbereitung frühzeitige Bürgerbeteiligung und öffentliche Auslegung Entwicklungskonzept Bornheim-Seckbach Städtebauliche Studie, Frankfurt-Bornheim Stadträumliche Studie zur Vernetzung und baulichen Ergänzung der Stadtteile Bornheim und Seckbach 2009 – 2010 Untersuchung der Einhausung A 661, abgeschlossen Begleitung der Überarbeitung der vier siegreichen Wettbewerbsentwürfe und des Vergabeverfahrens, abgeschlossen Barbara Gonder, Petra Schaab Seite 37 Beate Rüther Seite 38 Europäische Zentralbank EZB Frankfurt-Ostend Dierk Hausmann 1) Koordinierungsstelle Reibungslose und fristgerechte Durch- 2005 – 2013 Fortlaufend führung der für den Neubau der EZB notwendigen Planungen und Maßnahmen der Stadt 2) Europäische Zentralbank/ Südlich Sonnemannstraße; Städetbauliche Projektbegleitung Anwendung der städtebaulichen Vorgaben 3) Erinnerungsstätte an der Großmarkthalle Dr. Martin 2005 – 2012 Durchführung und AbSchaffung einer Erinnerungsstätte zur Neitzke schluss zweite WettbeDeportation von jüdischen Bürgewerbsphase mit Preisgerinnen und Bürgern an der Großmarktrichtsentscheidung, Einleihalle tung und Durchführung Überarbeitungsphase unter Einbeziehung der Öffentlichkeit 4) Freiraumplanung im Umfeld Fortführung des Mainuferparks und Lückenschluss GrünGürtel im Bereich der EZB 5) Öffentlichkeitsarbeit 2007 – 2012 Neuvergabe FolgeÖffentlichkeitswirksame Kommunikatikampagne on der Aktivitäten im Zuständigkeitsbereich der Koordinierungsstelle EZB Europaviertel West Teilbereich 2, Bebauungsplan Nr. 850 Frankfurt-Gallus Schaffung der planungsrechtlichen Grundlagen zur städtebaulichen Entwicklung des zweiten Teilbereiches des ehemaligen Rangierbahnhofes durch Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 850 2006 – 2010 Satzungsbeschlussvorlage, Miriam Kuroczynski Rechtskraft des Bebauungsplans, abgeschlossen Fahrgasse/ An der Staufenmauer Platz- und Straßenraumgestaltung Frankfurt-Innenstadt Neugestaltung und Aufwertung des Platzes an der Staufenmauer und des Straßenraums der Fahrgasse, Schaffen von Aufenthaltsqualität, Erlebbarmachen der historischen Bedeutung des Raumes An der Staufenmauer 2010 – 2012 Erarbeitung der Vorplanung, magistratsinterne Vorabstimmung Feuerbachstraße Bebauungsplan Nr. 842, Ehemalige Zentralstelle für Arbeitsvermittlung, Frankfurt-Westend Städtebauliche Neuordnung des Quartiers zur Stärkung von Wohnen und Arbeiten im südlichen Westend Ilona Anders, 2003 – 2010 Vereinfachte Änderung Astrid Romey des Planentwurfs, Einarbeitung der Anregungen, Satzungsbeschlussvorlage, abgeschlossen Dr. Martin Neitzke, Sylvia Krämer, Anne Sievers 2005 – 2013 Wettbewerbsentscheidung Dr. Martin Neitzke, Hafenpark, Entscheidung im konkurrierenden Verfah- Anne Sievers ren Café Ruhrorter Werft, Integration der betroffenen Fachplanungen Dr. Martin Neitzke Seite 40 Projkete Zentrum 2010 – 2013 Aufnahme der Bauarbeiten durch EZB, städtebauliche Begleitung des Baufortschritts bis Abschluss der Bauarbeiten Seite 40 Michèle Aicher Seite 42 83 Projkete Zentrum Friedberger Warte Platzgestaltung Frankfurt-Bornheim Erstellung eines neuen Quartiersplatzes für die Wohngebiete New Atterberry und New Betts im Bereich der Friedberger Warte nach dem Umbau der Friedberger Landstraße 2005 – 2010 Beschluss zur Vorplanung, abgeschlossen Beate Rüther, Hans Neumann Gießener Straße ehemaliges Postgelände Bebauungsplan Nr. 868, Frankfurt-Nordend Entwicklung eines urbanen und durchgrünten Wohnquartiers mit Grünverbindung zwischen Friedberger Warte und Hauptfriedhof 2008 – 2011 Öffentliche Auslegung Bebauungsplanentwurf, Einarbeitung der Anregungen, Vorbereitung der Unterlagen für die Satzungsbeschlussvorlage Beate Rüther Große Friedberger Straße Neugestaltung Frankfurt-Innenstadt Neugestaltung und Aufwertung des Straßenraums, Schaffen von Aufenthaltsqualität 2010 – 2012 Erarbeitung der Vorplanung, magistratsinterne Vorabstimmung Michèle Aicher Günthersburgpark Bebauungsplan Nr. 858, Wohnen am nördlichen Günthersburgpark Frankfurt-Nordend Planungsrechtliche Sicherung eines neuen, nördlichen Zugangs zum Günthersburgpark sowie einer kleinteiligen Wohnbaufläche entlang der Dortelweiler Straße 2005 – offen Carolin Gahl Güterplatz Platzgestaltung Frankfurt-Gallus Entwicklung Vorentwurf für die Neuge- 2008 – 2011 Baugenehmigung Neubau Ilona Anders unterirdischer Gasdruckstaltung des Güterplatzes auf Basis minderungsanlage als eines Wettbewerbsergebnisses Voraussetzung für Platzgestaltung, Beschlussvorlage Hauptwache Neugestaltung Frankfurt-Innenstadt Neugestaltung des Platzes an der Hauptwache und der B-Ebene, Deckelung der Treppenanlagen, Beleuchtung, Möblierung, Brandschutz, Barrierefreiheit Wolfgang 2008 – 2013 Prüfung und Abstimmung der vorliegenden Grundla- Honecker, Barbara Gonder genplanung, Grundsatzbeschluss, Vorbereitung einer Planungs- und Bauvereinbarung Honsellstraße Bebauungsplan Nr. 799, Frankfurt-Ostend Schaffung der planungsrechtlichen Grundlagen für die künftige städtebauliche Entwicklung im Plangebiet 2005 – 2011 Bauberatung; Durchführung der öffentlichen Auslegung und der Trägerbeteiligung sowie der vereinfachten Änderung, Weiterentwicklung des Bauvorhabens Hanauer Landstraße 102 -104 (Nördliches Honselldreieck „Mainsquare”) Tanja Peter, Dr. Neitzke, Anne Sievers, Sylvia Krämer 2009 – 2010 Entwicklung eines städteEntwicklung eines städtebaulichen baulichen RahmenkonKonzeptes zur Neuordnung der Raumzeptes auf Grundlage strukturen und zur Entwicklung eines eines Planungsworkshops, Wohngebietes östlich der Friedberger abgeschlossen Landstraße Carolin Gahl Seite 44 Überarbeitung des städtebaulichen Entwurfs Seite 49 Hungener Straße Städtebauliches Rahmenkonzept, Frankfurt-Nordend 84 Seite 50 Illumination Stadtraum Main Beleuchtungsprojekt, Frankfurt-Innenstadt/ Sachsenhausen Betonen der städtischen Entwicklungsachse am Fluss durch Illumination, Herstellen eines adäquaten Nachtbildes der Flusslandschaft in einem harmonisch illuminierten Stadtbild ­Frankfurts 2000 – 2012 Mittelbeantragung für die Illumination der beiden Mainufer-Raumkanten Michael Hootz Industriehof Bebauungsplan Nr. 679 Am Industriehof, Frankfurt-Bockenheim Umstrukturierung eines Gewerbegebiets in ein Dienstleistungsgebiet mit Wohnanteilen, Verbesserung der Verkehrsanbindung 1998 – 2011 Satzungsbeschlussvorlage wurde zur Einarbeitung von Planänderungen zurück gegeben Franziska Klenk, Uwe Wahl Katzenpforte Bebauungsplan Nr. 874, Frankfurt-Innenstadt Petra Schaab, Sicherung und Entwicklung der Wohn- 2010 – 2013 Aufstellungsbeschluss, Durchführung der vorgezo- Christof Klawitter funktion unter anderem durch ein weigenen Behördenbeteiliteres Wohnhochhaus gung und Vorbereitung der frühzeitigen Bürgerbeteiligung Kurt-Schumacher-Straße und ­„Fischerplatz“ Umgestaltung, Frankfurt-Innenstadt Städtebauliche Aufwertung und Verbesserung der gestalterischen und funktionalen Qualität des öffentlichen Straßenraumes durch Baumpflanzungen und neue Straßenraumaufteilung 2007 – 2011 Fertigstellung Ausführungsplanung, Vorbereitung Ausschreibung und Vergabe LandschaftsLücke Entwicklung einer Grünverbindung zwischen Ostpark und Mainufer, Lückenschluss im GrünGürtel 2010 – 2011 Erarbeitung einer Vorstudie Anne Sievers, Astrid Romey für den Lückenschluss auf ehem. Bahngelände, Abst. mit der Deutschen Bahn (Planung der nordmainischen S-Bahn), Vorbereitung einer Beschlussvorlage Seite 51 Seite 51 Mainzer Landstraße 36 Städtebauliches Konzept Frankfurt-Westend Städtebauliche Neuordnung eines Baublocks und Sicherung eines Hochhauses mit bis zu 60 Metern Höhe 2010 Martin-Luther-Platz Platzgestaltung, Frankfurt-Nordend Gestalterische Aufwertung eines siebenarmigen Verkehrsknotenpunktes zu einem Platz mit Aufenthaltsqualität Michael Hootz, 2007 – 2011 Beschluss der Bau- und Finanzierungsvorlage, Aus- Claudia Bauer führungsplanung, Vergabe der Bauleistungen, Baubeginn Entwicklung eines städtebaulichen Konzeptes zur Arrondierung der Blockstrukturen, Verschattungsstudie für ein neues Hochhaus, Einstellung des Projektes aufgrund erheblicher Beeinträchtigungen der angrenzenden Wohnbebauung, abgeschlossen Projkete Zentrum Michael Hootz, Dorit Siegel Ilona Anders, Christof Klawitter Masterplan Licht Innenstadt  siehe Masterplan Licht, Gebietskategorie Gesamtstadt 85 Neugestaltung der Bahnhofsvorplätze am Frankfurter Hauptbahnhof Städtebaulicher Wettbewerb Frankfurt-Bahnhofsviertel Entwickeln einer Konzeption zur funkti- 2008 – 2011 Vertiefende verkehrliche Untersuchungen zu den onalen und gestalterischen Neuordüberarbeiteten Wettbenung und Aufwertung werbsbeiträgen in Bearbeitung, Vorbereitung der Entscheidung zum weiteren Vorgehen Offener Planungsprozess Innenstadtkonzept Frankfurt-Innenstadt Öffentliche Erörterung der Planungsziele, Planungswerkstätten, Überarbeitetes Innenstadtkonzept 2009 – 2010 Durchführung des offenen Planungsprozesses mit elf öffentlichen Veranstaltungen, Dokumentation der Werkstätten; Planänderung und anschließende öffentliche Präsentation, Erarbeitung einer Broschüre und von Ausstellungstafeln, Online-Umfrage, abgeschlossen Jürgen Büttner, Barbara Glatz Nils Schalk, Miriam Kuroczynski Projkete Zentrum Seite 55 86 Rosengärtchen Platzgestaltung „Im Prüfling“, Frankfurt-Bornheim Gestalterische Neuordnung des öffent- 2007 – 2010 Fertigstellung der Maßnah- Wolfgang Honecker me, Einweihung im Juli lichen Raumes im Zusammenhang mit 2010, abgeschlossen der Errichtung der Quartiersgarage unter dem Rosengärtchen Schäfergasse Neugestaltung, Frankfurt-Innenstadt Neugestaltung und Aufwertung des Straßenraums, Schaffen von Aufenthaltsqualität 2010 – 2012 Erarbeitung der Vorplanung, magistratsinterne Vorabstimmung Senckenberganlage/ Bockenheimer Warte Bebauungsplan Nr. 569, Frankfurt-Bockenheim Städtebauliche Neuordnung des bisherigen Universitätscampus zu einem neuen urbanen Stadtquartier; Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen 2001 – 2011 Durchführung eines öffent- Christina Stiel, Astrid Romey lichen Diskurses zu den Planungszielen, Überarbeitung Bebauungsplanentwurf, Beschlussvorlage zur öffentlichen Auslegung Michèle Aicher Seite 64 2008 – 2010 Weiterentwicklung des Anbindung des Sommerhoffparks an Sommerhoffpark städtebaulichen KonStädtebauliches Rahmenkonzept das nördliche Mainufer, Revitalisiezeptes, Beschlussvorlage, zur Vorbereitung der Konversion rung von Brachen durch Umnutzungen abgeschlossen gewerblich genutzter Flächen, Frankfurt-Gutleutviertel Anita Rosskopf Siesmayerstraße Botanischer Garten Frankfurt-Westend Ilona Anders Strukturuntersuchung zur Konzeptentwicklung 2009 Durchführung eines Gutachterverfahrens zur Entwicklung von Struktur- und Raumkonzepten für die Weiternutzung der denkmalgeschützten ehemaligen Universitätsgebäude, abgeschlossen Stabilisierung und Aufwertung des Viertels als Wohn- und Geschäftsstandort und Beseitigung der aktuellen Leerstände, Gestaltung des öffentlichen Raumes 2004 – 2020 Kontinuierliche Bearbeitung 1) Kommunale Förderungsrichtlinie Bahnhofsviertel Modernisierung und Neubau von Wohnraum sowie Umwandlung von Büroraum in Wohnraum, Wohnumfeldverbesserungen 2004 – 2012 Fortlaufende Beratung von Förderinteressierten (ca. 45 Förderfälle), Bewilligung von Förderanträgen 2) Ämterübergreifende Arbeitsgruppe Stabilisierung und Aufwertung des Vier- 2004 – 2020 Fortlaufende Verhandlungen mit und Beratung tels als Wohn- und Geschäftsstandort, von Eigentümern Beseitigung der aktuellen Leerstände 3) Landesprogramm „Stadtumbau in Hessen” Umsetzung eines integrativen Ansatzes, der neben Stärkung der Wohn- und Geschäftsfunktion u.a. auch die Stützung der kulturellen und sozialen Funktion des Viertels berücksichtigt 4) Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Zusätzliche Stärkung der Funktion des 2010 – 2012 Akquisition von Mitteln aus dem Europäischen Gebiets als Ort von Kultur und KomFonds für regionale Entmunikation im Rahmen des Programms wicklung für die UmgestalStadtumbau in Hessen für Einzelmaßtung der Freifläche um die nahmen Weißfrauen Diakoniekirche und die künstlerische Umgestaltung des Turms der Kirche Karsten Krüger, Dagmar Reinheimer 2005 – 2020 Umsetzung des Städtebaulichen Entwicklungs konzepts,Fortsetzung des Ideenlabors als niedrigschwellige Beteiligungsund Vernetzungsplattform für das Gebiet, Vorbereitung und Durchführung von Einzelprojekten, - z.B. technische Weiterentwicklung des Wettbewerbsergebnisses für ein Pissoir, - technische Planungen und Abstimmungen zur Vorbereitung der Umgestaltung des Karlsplatzes - und der Freifläche um die Weißfrauen Diakoniekirche - Sanierung des Turms der Weißfrauen Diakoniekirche - Planungen zur Sicherung der Elektroversorgung des Wochenmarktes Kaiserstr. - Installation zusätzlicher Fahrradabstellanlagen in der Kaiserstraße Projkete Zentrum Stadterneuerung Bahnhofsviertel Bund-Länder-Programm „Stadtumbau Hessen“ und Förderprogramm „Wohnen und Leben im Bahnhofsviertel“, Frankfurt-Bahnhofsviertel Seite 66 87 Projkete Zentrum weiter Stadterneuerung Bahnhofsviertel 5) Ersatzwohnraum-Pool 88 Bereithaltung eines Ersatzwohnraumpools, mit dem für Grundstückseigentümer die Möglichkeit besteht, planungsrechtlich erforderliche Wohnflächen auf anderen Grundstücken im Fördergebiet nachzuweisen 2007 – offen Angebot wird gut angenommen, kontinuierliche Bearbeitung Stadterneuerung Gallus Bund-Länder-Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt”, Frankfurt-Gallus Entwicklung und Stabilisierung eines Stadtteils durch nachhaltige und umfassende Maßnahmen der Stadterneuerung in verschiedenen Handlungsfeldern 2001 – 2011 Kontinuierliche Bearbeitung 1) Umgestaltung der Frankenallee zwischen Galluswarte und Homburger Damm Funktionale und gestalterische Aufwertung der Frankenallee unter Einbeziehung der Wünsche und Bedarfe der Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil 2004 – 2012 Fertigstellung der Neugestaltung der beiden Kreuzungsbereiche mit Ausbau der Kopfpunkte an der Schwalbacher und Krifteler Straße sowie Vorplatzgestaltung Friedenskirche, Einweihung am 13.04.2010 2) Instandsetzung und Modernisierung der ehemaligen Werksund Kantinengebäude, TevesWest für stadtteilbezogene Nutzungen Durch die Implementierung stadtteilbe- 2005 – 2010 Fertigstellung und Bezug der Räumlichkeiten für das zogener Nutzungen in den Bereichen Box- und Tischtenniscamp Ausbildung und Qualifizierung, Kunst der Sportjugend Frankfurt und Kultur sowie Sport und Freizeit im Feb. 2010, Abschluss spricht das Ensemble Teves - West als der Implementierung aller soziokulturelles Zentrum verschiedenste Nutzungen auf Teves für Bedarfe im Stadtteil an und vernetzt das gemeinsame soziokulsie miteinander turelle Stadtteilzentrum 3) Neubau eines Quartierspavillons auf der ehemaligen Quäkerwiese, Frankenallee Errichtung eines nachhaltig wirksamen Stadtteiltreffpunktes in zentraler Lage des Gallus 2008 – 2011 Baubeginn der Hochbaumaßnahme Quartierspavillon seit August 2010, Grundsteinlegung Ende Oktober mit öffentlichkeitswirksamer Veranstaltung, Fertigstellung Gebäudehülle Dez. 2010, Innenausbau ab Jan. 2011 4) Neugestaltung Freifläche Quäkerplatz Aufwertung des Quäkerplatzes als Aufenthaltsfläche im Zusammenhang mit dem Neubau Quartierspavillon 2009 – 2011 Freiflächenplanung in enger Abstimmung zur Hochbaumaßnahme, Ausschreibung und Vergabe bis Ende 2010 Karsten Krüger, Dagmar Reinheimer Seite 66 Petra Kanamüller, Maike Wollmann Entkernung, Sanierung und Neugestal- 2009 – 2011 Durchführung der denkmalgerechten Sanierung tung des historischen Turmes der Galdes Turms mit Entkernung luswarte als Teil der Gesamtmaßnahdes Entlüftungskanals von me „Aufwertung Stadtteileingang Gal1886 unter Einbeziehung luswarte”; den Turm zugänglich maeiner begleitenden Bauforchen für die Öffentlichkeit schung. Herrichten des Turminnenraumes zur Öffnung in den Stadtteil mit der Perspektive einer zu ergänzenden künstlerische Lichtinszenierung sowie Ausstellung zur Stadtteilgeschichte Petra Kanamüller, Maike Wollmann 6) Wettbewerb Stadtteileingang Galluswarte Aufwertung der gesamten Eingangssituation an der S-Bahnstation Galluswarte im Zusammenhang mit der Überführung und der historischen Galluswarte 2010 – 2011 Abstimmung aller fachplanerischen Rahmenbedingungen zur Auslobung eines Wettbewerbs „Stadtteileingang Galluswarte” mit den Themenschwerpunkten Neugestaltung/ Beleuchtung der Überführung und Neugestaltung der Galluswarteninsel. Vorbereitung der Wettbewerbsausschreibung Petra Kanamüller, Maike Wollmann, Mirko Wento 7) Neubau WC unter der SBahn an der Galluswarte (federf. Amt 23) Aufwertung der gesamten Eingangssituation an der S-Bahnstation Galluswarte im Zusammenhang mit der Überführung und der historischen Galluswarte 2010 – 2011 Konzeption des Wettbewerbs „Leuchtendes WC an der Galluswarte” zusammen mit dem Liegenschaftsamt. Teilnahme an der Jurysitzung Ende Okt. 2010 Petra Kanamüller, Maike Wollmann Stadterneuerung Ostend Städtebauliche Sanierungsmaßnahme Frankfurt-Ostend Stabilisierung und Stärkung der Wohnfunktion eines Stadtteils durch Umstrukturierung mindergenutzter Flächen und Modernisierung des vorhandenen Wohnraums 1986 – 2011 Kontinuierliche Bearbeitung Gilbert Mayr 1) Umgestaltung der Sonnemannstraße und der Oskar-vonMiller-Straße, Neubau der verlängerten Rückertstraße Abschließende Maßnahmen zur Verbesserung des öffentlichen Raums und zur Sicherstellung einer ausreichenden Erschließung für die neu geschaffenen Wohnungen 2008 – 2010 Die abschließenden Pflanzarbeiten in der Horst-Schulmann-Straße, der Sonnemannstraße und der Oskar-von-Miller-Straße wurden im Herbst 2010 durchgeführt Projkete Zentrum weiter Stadterneuerung Gallus 5) Sanierung und Neugestaltung der historischen Galluswarte Seite 68 Seite 69 89 weiter Stadterneuerung Ostend 2) Neubau des Gastronomiestandortes auf der Ruhrorter Werft Etablieren eines attraktiven gastronomischen Angebotes, das ganzjährig geöffnet ist, und sowohl die Bewohner des Ostends sowie die breite Schicht der Nutzer des Mainufers anspricht 2010 – 2011 Gemeinsam mit dem Investor wurde Anfang 2010 der Planungswettbewerb entschieden und ein Entwurf für die Realisierung festgelegt. Das Bauvorhaben wurde weiter abgestimmt, ein Erbbauvertrag und ein Ordnungsmaßnahmenvertrag verhandelt Gilbert Mayr Projkete Zentrum Seite 69 Südlich Ostbahnhofstraße ehemalige Feuerwache 1 Bebauungsplan Nr. 869, Frankfurt-Ostend Neuordnung des Geländes der ehemaligen Feuerwache 1 und Entwicklung eines innerstädtischen Quartiers mit Einzelhandel, Büros, Hotel und Wohnungen 2008 – 2011 Vorbereitung öffentliche Auslegung Südlich Rödelheimer Landstraße 1) Bebauungsplan Nr. 834 2) Beratung ansässiger Betriebe, Frankfurt-Bockenheim Schaffung der planungsrechtlichen Grundlagen für die Entwicklung eines Gewerbe- und Wohngebiets, Herstellung neuer und Ausbau vorhandener Verkehrsanbindungen 1) 2002 – 2013 2) 2007 – 2013 1) Vorbereitung der verein- Birgit Rogge, Christof Klawitter fachten Planänderung 2) fortlaufend Südlich Weißfrauenstraße ehemals Degussagelände Bebauungsplan Nr. 867, Frankfurt-Innenstadt Öffnung des Quartiers und Neuordnung der Raum- und Nutzungsstrukturen 2008 – 2010 Satzungsbeschluss, Inkrafttreten, abgeschlossen Taunusanlage 8 Bebauungsplan Nr. 881, Frankfurt-Bahnhofsviertel Städtebauliche Neuordnung eines Baublocks und Sicherung eines Hochhauses mit bis zu 60 Metern Höhe Miriam 2010 – 2011 Durchführung frühzeitiger Kuroczynski Bürger- und Behördenbeteiligung, Vorbereitung eines qualifizierten Aufstellungsbeschlusses für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan, Verhandlung des Durchführungsvertrages Michael Holthaus, Christof Klawitter Nils Schalk, Christof Klawitter Seite 70 Seite 70 90 Taunusanlage, S-Bahnstation Umbau und Neugestaltung der S-Bahn-Station, Frankfurt-Innenstadt/-Westend Umsetzung der Vorplanung für die ­Sicherung von Funktionalität und Wertbeständigkeit der für die Erschließung des Bankenviertels wichtigsten Station des öffentlichen Nahverkehrs 2001 – 2012 Fortführung Ausführungsplanung, Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungen Taunusstraße Umbau und Neugestaltung, Frankfurt-Bahnhofsviertel Aufwertung der gestalterischen und funktionalen Qualität des öffentlichen Straßenraumes 2002 – 2012 Vertrags- und Budgetsteue- Ahmet Yildiz, Dorit Siegel rung, begleitende technische Abstimmungen, Fertigstellung Entwurfsplanung Wolfgang Honecker, Barbara Gonder Taunustor Umbau und Neugestaltung, Frankfurt-Innenstadt Aufwertung der gestalterischen und funktionalen Qualität des öffentlichen Straßenraumes 2002 – 2012 Vertrags- und Budgetsteue- Ahmet Yildiz, Dorit Siegel rung, begleitende technische Abstimmungen, Fertigstellung Entwurfsplanung Turmpalast-Areal Städtebauliche Studie, Frankfurt-Innenstadt Entwicklung eines städtebaulichen Konzeptes unter Berücksichtigung von Wohnhochhaus-Standorten 2009 – 2010 Bestandsanalyse, Entwick- Petra Schaab, Kerstin Dörl lung von Entwurfsvarianten, Verschattungsstudien, Ermittlung des zusätzlichen Verkehrsaufkommens, Parkraumermittlung, abgeschlossen Vorbereitende Untersuchungen Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme zwischen Huthpark, Hauptfriedhof und Günthersburgpark Frankfurt-Bornheim 2010 – 2012 Erarbeitung der BeschlussVorbereitende Untersuchung i.S.d. § vorlage zur Durchführung 165 (4) BauGB zur Prüfung der Erforvorbereitender Untersuderlichkeit und Zulässigkeit einer Städchungen tebaulichen Entwicklungsmaßnahme nach § 165 ff BauGB für den Bereich A 661, Bornheim, Seckbach Wallanlage Erneuerung der Beleuchtung Frankfurt-Innenstadt Erneuerung der Beleuchtung der Wallanlage im Rahmen der Sanierung der Grünfläche, 1. Abschnitt zwischen Literaturhaus und Allerheiligentor Wolfgang 2008 – 2011 Weiterentwicklung des Honecker, planerisches Konzepts, Katrin Schmücker Bemusterung abgeschlossen, Realisierung eines weiterenTeilstücks vorbereitet Wallanlagenkonzept Gestaltungskonzept zur Aufwertung der Wallanlagen Frankfurt-Innenstadt Rahmenkonzept zur gestalterischen Aufwertung im Gesamtbereich der Wallanlagen 2002 – 2010 Fortentwicklung Rahmenkonzept, Überarbeitung Entwurfsplanung Gallusanlage im Bereich Kaiserkarree, Entwurfsplanung Beleuchtung Obermainanlage Westendsynagoge Gestaltung des öffentlichen Raumes, Frankfurt-Westend 2005 – 2012 Erarbeitung der VorplaAufwertung des öffentlichen Raumes nung, magistratsinterne um die Synagoge durch gestalterische Vorabstimmung Neuordnung dieses Sicherheitsbereiches Willy-Brandt-Platz Umbau und Modernisierung der U-Bahnstation, Frankfurt-Innenstadt Umsetzung der Vorplanung für die ­Sicherung von Funktionalität und Wertbeständigkeit der für die Erschließung der Innenstadt wichtigen Station des öffentlichen Nahverkehrs Seite 71 Jana Schubert, Wolfgang Honecker Projkete Zentrum Beate Rüther, Peter Habermann Mirko Wento Michael Hootz Seite 72 2001 – 2012 Laufende Vorverhandlung des Kooperationsvertrags mit der VGF Wolfgang Honecker 91 Zeil-Umgestaltung Neugestaltung der Fußgängerzone zwischen Liebfrauenstraße und Konstablerwache, Frankfurt-Innenstadt Gestalterische Aufwertung der bestehenden Fußgängerzone durch Erneuerung von Oberflächenbelag, Beleuchtung und Möblierung sowie durch Schaffung von kleinen Platzflächen, Regulierung des Fahrradparkens und der Sondernutzungen, Bau neuer Gastronomie-Pavillons durch Dritte 2005 – 2011 Neugestaltung weitestgehend fertiggestellt, Einweihung am 28.10.2010, Gastronomie-Pavillons in Betrieb, Restarbeiten am großformatigen Plattenbelag (Verlegung von Sonderzuschnitten, in Teilflächen mit Kanal- und Schachtdeckeln, Hydranten) Angelika Kowalewsky Seite 74 Projkete Nord-Ost/Zentrum TEILRAUM Nord-Ost 92 Aktive Kernbereiche in Hessen - Frankfurt am Main Fechenheim Bund-Länder-Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren” Frankfurt-Fechenheim Sicherung und Attraktivierung des Nahversorgungszentrums im Bereich der Straße Alt-Fechenheim, Verbesserung der Grundversorgung und Schaffung neuer Wohnangebote, Aktivierung und Vernetzung von Akteuren und Initiativen, städtebauliche Aufwertung durch Entwicklung der Eingangsbereiche, Aufwertung des Straßenbildes und Schaffung neuer Treffpunkte im Freiraum 2008 – 2015 Kontinuierliche Bearbeitung 1) Erstellen eines Integrierten Handlungskonzeptes Darstellung und Zusammenfassung aller beabsichtigten Projekte und Maßnahmen im Verlauf des Erneuerungsprozesses 2009 – 2010 Fertigstellung des Integrierten Handlungskonzeptes, Abstimmung mit dem Land und Beschluss der Stadtverordneten 2) Gründung einer Lokalen Partnerschaft Einbindung der örtlichen Akteure als Experten und Multiplikatoren über die gesamte Laufzeit des Verfahrens 2009 – 2015 In 2010 haben acht Sitzungen der Lokalen Partnerschaft stattgefunden, die der Abstimmung des Integrierten Handlungskonzeptes sowie der Vorbereitung weiterer Planungen und Projekte dienten 3) Einrichtung eines Kernbereichsmanagements Einrichtung eines Vor-Ort-Büros und kontinuierliche personelle Präsenz des Kernbereichsmanagements als dauerhafter Ansprechpartner 2009 – 2015 Durchführung einer EUweiten Ausschreibung als Verhandlungsverfahren zur Auswahl eines Unternehmens für das Kernbereichsmanagement 4) Aufnahme in EU-Programm zur Förderung der Lokalen Ökonomie 2009 – 2013 Aufnahme in das FörderErgänzung der Erneuerungstätigkeit programm, Abstimmung durch direkte Förderung von Unternehder Förderrichtlinie und men, Existenzgründern, etc. Beschluss der Stadtverordnetenversammlung Gilbert Mayr Seite 33 Entwicklung eines neuen Gewerbe­ gebietes Dr. Thomas 1996 – 2011 Fortführung von VermarkBerge tung und Bau öffentlicher Erschließungsanlagen, Vorbereitung der Schlussabrechnung Schaffung von planungsrechtlichen An der Wolfsweide Grundlagen für Wohnnutzung und Bebauungsplanung Nr. 876 „Nördlich An der Wolfsweide”, öffentlichem Grün Rahmenplan „Grünes Band”, Frankfurt-Preungesheim 2009 – 2012 Bearbeitung des Rahmenplans „Grünes Band” Atzelbergplatz Umgestaltung, Frankfurt-Seckbach Funktionale und gestalterische Neuordnung des öffentlichen Raumes unter Einbeziehung möglichst breiter Teile der Bevölkerung 2007 – 2012 Fertigstellung der Vorplanung, magistratsinterne Vorabstimmung Mona Selig, Mirko Wento Bonames Ost Bebauungsplan Nr. 516, Frankfurt-Bonames Schaffung von Planungsrecht für ein neues Wohngebiet 1999 – offen N.N. Dornbusch Platz vor dem Haus Dornbusch, Frankfurt-Dornbusch Erstellung eines Gestaltungsentwurfes für die Platzfläche 2010 – 2011 Erste Gestaltungsentwürfe liegen vor Eckenheim Straßenbahndepot Schwabstraße, Frankfurt-Eckenheim Standortuntersuchung zur Umwidmung 2010 – 2014 Beauftragung eines Büros in Wohnen zur Erstellung eines städtebaulichen Entwurfs Birgit Rogge Einzelhandel Konrad-Duden-Weg Frankfurt-Nieder Eschbach Revitalisierung und Erweiterung von großflächigem Einzelhandel Hildegard Mertin, Werner Buch, Franziska Klenk Entwicklungskonzept Gewerbegebiet Fechenheim-Wächtersbacher Straße Städtebauliches und strategisches Rahmenkonzept, Frankfurt-Fechenheim Barbara Gonder, Erarbeitung eines städtebaulichen Ge- 2010 – 2011 Begleitung von Informationsveranstaltungen für Ge- Heide Hussong, samtkonzeptes und Ableitung von straCarolin Gahl werbetreibende und Eitegischen Handlungsansätzen für die gentümer im Plangebiet, Neuordnung eines Gewerbegebietes Vorbereitung Auftragsvergabe Kerstin Ackermann Seite 35 Erneute öffentliche Auslegung mit Umweltbericht erforderlich, Ausgleichsflächenproblem noch ungeklärt, Einarbeitung Feuerwehr­standort 2010 – 2011 Grundstücksbereinigungen erfolgt, städtebauliche Entwürfe beurteilt, laufende Abstimmungen mit Investoren Ingo Lachmann Projkete Nord-Ost Am Martinszehnten Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme, Frankfurt-Kalbach-Riedberg 93 Projkete Nord-Ost 94 Entwicklungskonzept Gewerbegebiet Fechenheim/Seckbach nordwestlich Borsigallee Städtebauliches und strategisches Rahmenkonzept, Frankfurt-Fechenheim Barbara Gonder, Erarbeitung eines städtebaulichen Ge- 2010 – 2011 Begleitung von Informationsveranstaltungen für Ge- Heide Hussong, samtkonzeptes und Ableitung von straCarolin Gahl werbetreibende und Eitegischen Handlungsansätzen für die gentümer im Plangebiet, Neuordnung eines Gewerbegebietes Vorbereitung Auftragsvergabe Eschersheim Nördlich AnneFrank-Siedlung östlicher Teil Frankfurt-Eschersheim Standortuntersuchung zur Erweiterung eines Wohngebiets 2010 – 2015 Beauftragung eines Büros zur Erstellung eines städtebaulichen Entwurfs Birgit Rogge Fechenheim Süd Erhaltungssatzung Nr. 30, Frankfurt-Fechenheim Erstellung einer Satzung nach § 172 BauGB zur Erhaltung der besonderen stadtbildprägenden Qualitäten des Ortsteils 2004 – 2010 Überarbeitung Erhaltungssatzung, Erweiterung Satzungsumgriff, Satzungsbeschlussvorlage, abgeschlossen Barbara Gonder Fechenheim Südwest nördlich Dieburger Straße Städtebaulicher Rahmenplan, Frankfurt-Fechenheim Entwicklung eines Strukturkonzeptes zur Arrondierung bestehender Wohnund Gewerbegebiete 2009 – 2011 Vorbereitung räumlicher Konzepte und eines Bebauungsplanverfahrens Barbara Gonder, Heide Hussong Ferdinand-Porsche-Straße, Bebauungsplan Nr. 873, Frankfurt-Fechenheim Sicherung der gewerblich-industriellen Nutzung, Ausschluss großflächiger Einzelhandelsnutzungen 2008 – 2012 Qualifizierter Aufstellungsbeschluss, Durchführung der frühzeitigen Bürgerbeteiligung, Entwicklung Bebauungsplanvorentwurf Barbara Gonder Freiraumstrukturkonzept Nördliches Bornheim/ Günthersburgpark Frankfurt-Bornheim Erstellung eines freiraumplanerischen Konzepts zu Wegeverbindungen und erforderlichen Aufwertungen 2007 – offen Astrid Romey, Anne Sievers Gewerbegebiet Berner Straße Bebauungsplan Nr. 859, Frankfurt-Nieder-Eschbach Änderung der Bebaungspläne Nr. 230, Nr. 250, Nr. 270, Nr. 270 Ä und Nr. 572 zuzüglich Fläche nach § 34 BauGB zur Einschränkung der Zulässigkeit bestimmter Einzelhandelsgrößen in der Sparte „Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs“ 2005 – 2011 Unterlagen für die öffentliche Auslegung erstellt, Beschlussvorlage im Geschäftsgang Hildegard Mertin, Christof Klawitter Gewerbegebiet nördlich Heizkraftwerk Nordweststadt Bebauungsplan Nr. NW 103d Nr. 1 Ä Frankfurt-Heddernheim Vereinfachte Änderung des Bebauungsplanes zum Ausschluss von Einzelhandel 2010 – 2011 Vorbereitung der Unterlagen für die Beteiligungsverfahren Werner Buch Seite 42 Projekt ruht Stadtentwicklung im Bereich der RosaLuxemburg-Straße und angrenzender Siedlungen 2010 – 2012 Beauftragung eines Büros zur Erstellung einer städtebaulich-verkehrsplanerischen Studie Birgit Rogge Gravensteiner Platz Platzgestaltung Frankfurt-Preungesheim Betreuung der Platzgestaltung, Konzeption der Endhaltestelle mit Überdachungsalternativen 2008 – 2011 Begleitung der Ausführungsphase, baukünstlerische Oberleitung Antonius Schulze Mönking GrünGürtel-Park Nieder-Eschbach Bebauungsplan Nr. 800, Frankfurt-Nieder-Eschbach Entwicklung einer Parklandschaft zwischen Nieder-Eschbach und Bonames, Integration der landwirtschaftlichen Flächen 2000 – offen Astrid Romey GrünGürtel-Park Seckbach Nord Bebauungsplan Nr. 812, Frankfurt-Seckbach Erhalt und Entwicklung einer Parklandschaft nordwestlich von Seckbach, Integration naturgebundener Erholung, landwirtschaftlicher Nutzung und Schutz von Natur und Landschaft 1997 – 2011 Abwägung nach der dritten Offenlage, Vorbereitung der Satzungsbeschlussvorlage Sylvia Krämer Grünzug Fechenheim Städtebaulicher Entwicklungsstudie, Frankfurt-Fechenheim Entwicklung eines städtebaulichen Konzeptes zur Vorbereitung einer Neuordnung der Raum- und Nutzungsstrukturen 2009 – 2010 Abstimmung Grün- und Verkehrsplanung, Integration eines Kita-Standortes, abschließendes Rahmenkonzept, abgeschlossen Barbara Gonder, Heide Hussong Heddernheim Sandelmühle, Frankfurt-Heddernheim Standortuntersuchung zur Umwidmung 2010 – 2011 Beauftragung eines Büros eines Gewerbegebiets in Wohnen zur Erstellung eines städtebaulichen Entwurfs Birgit Rogge Hochhäuser Frankfurter Berg Frankfurt-Frankfurter-Berg Umsetzung der Wettbewerbsergebnisse 2008 – 2015 Weiterentwicklung des Wettbewerbsergebnisses durch veränderte äußere Erschließung; Planung GWH Ingo Lachmann Kreisverkehr Frankfurter Berg Frankfurt-Frankfurter Berg Vorplanung zur Gestaltung des Knotenpunktes Homburger Landstraße/ Julius-Brecht-Straße im Zuge des städtebaulichen Wettbewerbes Hochhäuser Frankfurter Berg sowie der Verlängerung der U 5 2009 – 2010 Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung, abgeschlossen Kerstin Dörl Lange Meile Kalbach Frankfurt-Kalbach-Riedberg Abstimmung Projekt 2008 – 2010 Bauantrag wurde genehmigt; Vorhaben ist in Ausführung, abgeschlossen Hildegard Mertin, Franziska Klenk Klärungen zur Geltungsbereichsgrenze Seite 45 Projkete Nord-Ost Ginnheim Städtebauliche und verkehrsplanerische Weiterentwicklung, Frankfurt-Ginnheim 95 Projkete Nord-Ost 96 Mainkur Bebauungsplan Nr. 701, Frankfurt-Fechenheim Aufwertung des östlichen Stadteingangs Frankfurt, Entwicklung ehemaliger Bahnflächen, Ausschluss großflächiger Einzelhandelsnutzungen 2009 – offen Nordweststadt Frankfurt-Nordweststadt Städtebaulicher Ideenwettbewerb Nordweststadt Franziska Klenk 2009 – 2011 Wettbewerb wurde begonnen; Bürgerbeteiligung durchgeführt; Preisrichtervorgespräch geführt, Rückfragekolloquium abgeschlossen Ortsmitte Nieder-Eschbach Frankfurt-Nieder-Eschbach Erarbeitung eines Bau- und Nutzungskonzeptes für das Grundstück der Feuerwehr sowie den angrenzenden öffentlichen Raum in der Ortsmitte Ingo Lachmann 2008 – 2011 Erarbeitung von zwei Bebauungsvarianten und Gestaltungsvorschlägen für den öffentlichen Raum als Grundlage zur Konkretisierung des Nutzungskonzeptes und der weiteren Planungen Projekt ruht aufgrund unklarer Zeitplanung der Deutschen Bahn AG zur Freistellung ehemaliger Bahnanlagen Barbara Gonder Seite 57 Platz an der Friedberger Warte Platzneugestaltung, Frankfurt-Bornheim Schaffen eines neuen, multifunktionalen Quartiersplatzes mit Aufenthaltsqualität 2010 – 2012 Erarbeitung Beate Rüther, Entwurfsplanung,Vorbereitung Michèle Aicher der tiefbautechnischen Vorplanung als Ergänzung zur Gestaltungsplanung Praunheimer Weg/ Am Stockborn Bebauungsplan Nr. 861 Frankfurt-Praunheim Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für einen SB-Markt und Wohnungen Franziska Klenk 2007 – 2014 Prüfung von städtebaulichen Entwürfen mit einem SB-Markt im Erdgeschoss und Wohnen in den Obergeschossen Entwicklung und Realisierung eines neuen Stadtteils im Nordwesten der Stadt; Anwendung des Instrumentariums des besonderen Städtebaurechts gemäß §§ 165 ff Baugesetzbuch Jochen Krehbiehl 1996 – 2017 Weiterentwicklung der Städtebaulichen Konzeption, planungsrechtliche Absicherung, Bauberatung, Projektsteuerung 1) Bebauungsplanänderung Nr. 803 Ä 3, Ä 4 und Ä 5, Fortführung des Änderungsverfahrens B 803 Ä in sechs Teilverfahren; 3. Teilplan B 803 Ä3 Riedberg-Ginsterhöhe, hier: Anpassung der städtebaulichen Gestalt und der Erschließungsstruktur sowie Aufnahme kirchlicher Nutzungen, Vereinfachung der Festsetzungssystematik; 4. Teilplan B 803 Ä4 Riedberg-Altkönigblick, hier: Anpassung der städtebaulichen Gestalt und des Nutzungsmixes an die veränderte immobilienwirtschaftliche Nachfrage, Vereinfachung der Festsetzungssystematik; 5. Teilplan B 803 Ä 5 Universität, hier: Zusammenfassung der universitären Flächen westlich der Altenhöferallee und südlich der Riedbergallee, dafür Festsetzung eines WA-Gebietes anstelle der bisherigen Uni-Reserveflächen südlich der Konrad-ZuseStraße. 2002 – 2010 B 803 Ä3 Riedeberg-Gin- Jochen Krehbiehl, Ingo Weiskopf, sterhöhe: 2. öffentliche Astrid Romey Auslegung und vereinfachte Änderung durchgeführt, Satzungsbeschlussvorlage erstellt und im Geschäftsgang; B 803 Ä4: Riedberg-Altkönigblick: Überarbeitung des Bebauungsplanentwurfs, Beschlussvorlage für die öffentliche Auslegung erstellt und im Geschäftsgang; B 803 Ä5: Riedberg-Universität: Erarbeitung des Bebaungsplanentwurfs und Vorbereitung der Unterlagen für die Verfügung zur öffentlichen Auslegung; Vorbereitung und Durchführung von Auswahl- und Wettbewerbsverfahren 2) Entwicklung und Realisierung eines neuen Stadtteils im Nordwesten der Stadt 1996 – 2017 Städtebauliche BearbeiKonkretisierung der Vorgaben des tung von Abwendungsver„schlanken“ Bebauungsplanes auf Vereinbarungen und Verträtragsebene und Sicherung der Qualigen, Bauberatung und abtätsziele in der städtebaulichen Umsetschließende planungszung. rechtliche Prüfung von Verknüpfung von Wirtschaft, WissenBauanträgen im Vorbeschaft und Wohnen in einem urbanen haltsgebiet; Erteilung von Stadtteil Genehmigungen nach §144 BauGB 3) Städtebauliche Entwicklungs- Externe und interne Überprüfung der maßnahme für den neuen Stadt- organisatorischen und wirtschaftlichen Grundlagen der teil Riedberg Entwicklungsmaßnahme, Steuerung der Öffentlichkeitsarbeit S-Bahn-Haltepunkt Fechenheim Frankfurt-Fechenheim Machbarkeitsstudie und Vorplanung zur stadträumlichen und verkehrlichen Anbindung der zukünftigen S-Bahnstation Fechenheim Beatrice Werner, Hans-Joachim Schmidt, Anita Roßkopf Projkete Nord-Ost Riedberg Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme, Frankfurt-Kalbach-Riedberg/ -Niederursel 1996 – 2017 Sekretariat der Koordinie- Dr. Thomas Berge rungsgruppe Riedberg; Betreuung des Treuhänders bei der Erstellung von Wirschaftsplan sowie Kosten- und Finanzierungsplanung; Begleitung des Treuhänders bei der Vermarktung Seite 60 2007 – 2010 Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung, abgeschlossen András Makovi 97 Projkete Nord-Ost/Süd S-Bahn-Haltepunkt Ginnheim Frankfurt-Ginnheim Vorplanung zum Neubau eines SBahnhaltepunktes an der Rosa-Luxemburg-Straße zur Schaffung einer Umsteigeverbindung zwischen S-Bahn und U-Bahn 2005 – 2011 Verkehrliche Vorplanung wurde von der Stadtverordnetenversammlung zur Prüfung zurückgegeben, Alternativlösungen werden untersucht András Makovi Schäfflestraße Frankfurt-Riederwald Neugestaltung der Eingangssituation in den Riederwald, Schäfflestraße 2008 – 2012 Konzeptentwicklung zur Umgestaltung, Vorbereitung Beauftragung gestalterische und technische Vorplanung Mona Selig, Dorit Siegel Westliche Riederwaldsiedlung Erhaltung und Erneuerung, Frankfurt-Riederwald Erhaltung und Modernisierung der Ladenzeile und benachbarter Gebäude durch Übernahme der unrentierlichen Kosten nach § 177 BauGB 2007 – 2010 Durchführung der Baumaß- Susanne Kreinz-Klawitter nahme, Härteausgleichsverfahren nach § 181 BauGB im Zusammenhang mit der vorübergehenden Betriebsschließung, abgeschlossen Seite 73 Wohngebiet Harheim nach Verlagerung der Firma Weiler Frankfurt-Harheim Verlagerung Gewerbebetrieb, Prüfung von Ersatzstandorten, Schaffung eines neuen Wohngebiets Karl-Heinz Staab, Franziska Klenk TEILRAUM süd Alt-Sachsenhausen Städtebaulicher Rahmenplan, Frankfurt-Sachsenhausen Übergeordnet: Stabilisierung des Quartiers und Stärkung der Wohnnutzung 2001 – 2012 Kontinuierliche Bearbeitung 1) Modernisierung und Instandsetzung des Kuhhirtenturms Modernisierung, Übergabe an das Kulturamt zur Überlassung an die Hindemithstiftung für eine öffentliche Nutzung, Fotodokumentation 2007 – 2010 Baumaßnahme beendet, Einweihung und Übergabe an das Kulturamt im Februar 2011; baumaßnahmenbegleitende Fotoserien des Kuhhirtenturms liegen vor, abgeschlossen 2) Runder Tisch „Liebenswertes Alt-Sachsenhausen” Unbürokratische, schnelle Lösung von Problemen im Viertel (Zusammensetzung aus Vertretern der städtischen Ämter sowie Hauseigentümern und Wirten) fortlaufend 3) Publikationen/Dokumentation Fotodokumentation, Vorbereitung zu Veröffentllichung zum Kuhhirtenturm 98 2009 – 2010 Prüfung verschiedener Ersatzstandorte, u.a. Gaugrafenstraße Regelmäßige Sitzungen 2007 – 2010 Fotoserien liegen vor, Publikation veröffenlicht, abgeschlossen Sabine Guttmann, Dagmar Lehr weiter Alt-Sachsenhausen Standortaufwertung und Flächenneuordnung Brunnenstandorte, Platz vor dem Kuhhirtenturm, Dreikönigkirchplatz, Elisabethenstraße einschließlich Fritschengäßchen 2007 – 2011 Jahresprogramm 2010, Platz v.d. Kuhhirtenturm Vorbereitungen zur Ausschreibung; Dreikönigkirchplatz Vorplanungsentwurf liegt vor; Vorplanungsentwurf für die Elisabethenstraße liegt vor, nächster Schritt KGV-Beschluss 5) Projektentwicklung ehemaliger Paradieshof Ankauf der Liegenschaft und Umbau für eine neue Nutzung 2009 – 2011 Magistratsvorlage zum Ankauf der Liegenschaft; Nutzungsänderung und Umbau zu Theater und Wohnen liegt zur Beschlussfassung vor 6) Ausschreibung eines EU-weiten Realisierungswettbwerbes für ein Theater im Paradieshof Schaffung einer nachhaltigen Nutzung zur Stabilisierung des Viertels und Ergänzung zum bisherigen Kulturangebot 2010 – 2013 Ausschreibung des Wettbewerbs ist erfolgt; Entscheidung soll im März 2011 vorliegen 7) Neuordnung eines Häuserensembles Möglichst denkmalgerechte Sanierung 2009 – 2011 Vollzug des Ankaufs wird durch schwierige Eigenund Neubau von Wohnungen auf tumsverhältnisse verzögert, drei Liegenschaften Liegenschaft steht vor der Zwangsversteigerung 8) Umgestaltung der Grünfläche Schaffung eines neuen „Quartierseingangs” vor dem Deutschorden Sabine Guttmann, Dagmar Lehr Projkete Süd 4) Um- und Neugestaltung öffentlicher Raum 2009 – 2011 Planungsauftrag erteilt, vorliegende Planung geht in die Ämterabstimmung fortlaufend Fortlaufende Beratung von Förderinteressierten, Bewilligung von Förderanträgen 9) Erweiterung des Fördergebietes Umsetzung des Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung vom 28.02.2008 Buchrainplatz Platzgestaltung, Frankfurt-Oberrad Katrin Gestalterische Neuordnung des öffent- 2007 – 2011 Vorstellung im Ausschuss Schmücker Planen, Bau und Wohlichen Raumes, Schaffung von Aufentnungsbau, Vergabe der haltsbereichen unter Integration des Bauleistungen unter Federöffentlichen Nahverkehrs, der Radverführung des Stadtplakehrsführung und Flächen für den Wonungsamtes, Baubeginn, chenmarkt Oberrad baubegleitende technische Abstimmungen Seite 36 Elisabethenstraße Umgestaltung, Frankfurt-Sachsenhausen Neugestaltung und Aufwertung des Straßenraums, Schaffen von Aufenthaltsqualität 2010 – 2013 Erarbeitung der Vorplanung, magistratsinterne Vorabstimmung Mirko Wento András Makovi 99 Projkete Süd Frankensteiner Platz Neugestaltung, Frankfurt-Sachsenhausen 2007 – 2012 Gestalterische und verGestalterische Neuordnung und Aufkehrliche Ausführungsplawertung des öffentlichen Raumes unter nung, Vorbereitung der Veränderung der Verkehrsführung und Bau- und FinanzierungsSchaffung eines Platzbereiches für vorlage Fußgänger Hainerweg/Scholdererweg Bebauungsplan Nr. 856, Siedlungsbereich Scholderer Weg/Hainer Weg, Frankfurt-Sachsenhausen Planungsrechtliche Sicherung der kleinteiligen Siedlungs- und Baustrukturen 2005 – 2011 Vorbereitung der öffentlichen Auslegung Hans Neumann, Annette Mank, Astrid Romey Henninger Areal Bebauungsplan Nr. 847, „Rund um den Henninger Turm”, Frankfurt-Sachsenhausen Entwicklung eines ehemaligen Brauereigeländes zu einem Stadtquartier mit überwiegendem Wohnanteil 2004 – 2011 Nochmalige Abklärung der Lärmsituation im Plangebiet, Vorbereitung einer Planänderung Hans Neumann, Astrid Romey Holbeinviertel Ehemaliger Güterbahnhof Süd, Frankfurt-Sachsenhausen Entwicklung eines Wohnquartiers auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Süd in Sachsenhausen 2007 – 2010 Prüfung der Immissionsbe- Christina Stiel, lange, Überarbeitung des Christof Klawitter städtebaulichen Konzeptes, Klärung der Genehmigungsfähigkeit des veränderten Konzeptes auf Grundlage § 34 BauGB, abgeschlossen Katrin Schmücker Mirko Wento Seite 48 Kennedyallee - ehemalige Flugsicherung Städtetbauliches Rahmenkonzept, Frankfurt-Sachsenhausen 2009 – 2010 Prüfung der ImmissionsbeEntwicklung eines städtebaulichen lange, Überarbeitung des Konzeptes zur Umnutzung des ehemastädtebaulichen Konligen Areals der Deutschen Flugzeptes, Grundsatzbesicherung durch Ergänzung eines schluss, abgeschlossen Wohnquartiers Lyoner Viertel Bebauungsplan Nr. 872 Lyoner Straße, Frankfurt-Niederrad Schaffung der planungsrechtlichen Grundlagen für ein gemischt genutztes Quartier (Wohnen, Arbeiten und komplementäre Infrastruktur) Ulrich Kriwall, Christof Klawitter 2008 – 2014 Aufstellungsbeschluss, früh- Tanja Peter, zeitige Beteiligung der Öf- Christof Klawitter fentlichkeit, weitere Sondierungsgespräche mit Akteuren im Plangebiet zur Abstimmung der Planungsgrundlagen Seite 53 Niederrad am Main Städtebaulicher Ideenwettbewerb, Frankfurt-Niederrad 100 Entwicklung eines städtebaulichen Konzeptes zur Anbindung des Stadtteils an den Main sowie zur Optimierung der Raum- und Nutzungsstrukturen 2009 – 2010 Durchführung eines offenen, zweiphasigen städtebaulichen Ideenwettbewerbs, abgeschlossen Markus Winter Seite 53 Niederrad am Main Städtebauliches Rahmenkonzept zur Weiterentwicklung der Siedlung Mainfeld sowie zur Anbindung des Stadtteils an den Mainuferraum Frankfurt-Niederrad Entwicklung eines städtebaulichen Konzeptes zur Anbindung des Stadtteils an den Main sowie zur Optimierung der Raum- und Nutzungsstrukturen Planungswerkstatt Niederrad Frankfurt-Niederrad Stärkung des Stadtteilzentrums Nieder- 2008 – 2012 Bürgerversammlung am 31.05.2010, Online-Umrad, Aufwertung von Wegebeziehunfrage zu den prämierten gen, Verbesserung des Wohnumfeldes Entwürfen des städtebaulichen Wettbewerbes Niederrad am Main 2010 – 2011 Analyse der Ergebnisse des Städtebaulichen Ideenwettbewerbs, Konfliktanalyse, Entwicklung von Vorschlägen für erste bauliche Maßnahmen im Plangebiet Markus Winter Mona Selig Seite 59 TEILRAUM West Am Schwanenhof (Freizeitgärten) Bebauungsplan Nr. 782, Frankfurt-Schwanheim Erweiterung des Geltungsbereiches, Sicherung von Freizeitgärten 2007 – 2012 Durchführung der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der vorgezogenen Behördenbeteiligung Bahnhofsvorplatz Griesheim Umgestaltung, Frankfurt-Griesheim Gestalterische Aufwertung des öffentlichen Raumes, Schaffung von Aufenthaltsbereichen, Verbesserung der Orientierung und Zugangssituation zu den Bahnsteigen des Bahnhofs Griesheim 2007 – 2012 Vorplanung zur Gestaltung Katrin Schmücker des Bahnhofsvorplatzes, Vorbereitung des gestalterischen Vorplanungsbeschlusses Bahnhofsvorplatz Höchst Umgestaltung, Frankfurt-Höchst Gestalterische Neuordnung des öffent- 2007 – 2013 Weitere Variantenuntersu- Katrin Schmücker, chung zur Bushalteanlage, Dorit Siegel lichen Raumes „rund” um den Bahngestalterische und verkehrhof Höchst sowie der Verkehrsflächen, liche Vor- und Entwurfsplainsbesondere der Bushalteanlage nung, gestalterische Vorplanung Bahnhofsvorplätze Süd- und Nordseite Bahnhofsvorplatz Rödelheim Umbau und Umgestaltung, Frankfurt-Rödelheim Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes, mobilitätsgerecher Umbau der S-Bahn-Station, Konzeption für den Busbahnhof westlich der Gleise P r o j k e t e S ü d / We s t Astrid Romey Barbara Glatz, 2001 – 2011 Realisierung bahnseitige Maßnahmen, Ausführungs- Michael Hootz planung für den Bahnhofsvorplatz 101 P r o j k e t e We s t 102 Bolongarostraße, Hostato­ straße, Antoniterstraße Vorplanung zur weiterführenden Bearbeitung des Stadtteilverkehrsplans Höchst, Frankfurt-Höchst Straßenraumgestalterische und verkehrsfunktionale Aufwertung entsprechend den Zielen des Rahmen- und Stadtteilverkehrsplans Höchst Bruchfeldplatz Umgestaltung, Frankfurt-Niederrad András Makovi, Integrierte Neugestaltung von Straßen- 2010 – 2013 Verkehrsplanerische NeuClaudia Bauer raum und Platz ordnung des Straßenraums, Klärung der Positionierung der Straßenbahnhaltestelle, magistratsinterne Abstimmung Gewerbegebiet Alte Kläranlage Schwanheim Bebauungsplan Nr. 871, Frankfurt-Schwanheim Aufstellung eines Bebauungsplanes zur Festsetzung eines Gewerbegebietes für Schwanheimer Gewerbe­ treibende 2007 – 2011 Frühzeitige Öffentlichkeits- Michael Kracke, Uwe Wahl und Behördenbeteiligung durchgeführt, Vorbereitung der öffentlichen Auslegung Schaffung des Planungsrechts für Gewerbe und Einzelhandel sowie Umstrukturierung bestehender Gewerbeflächen 2005 – 2010 Plan rechtsverbindlich, weitere Beratungstätigkeit 2) Teilbereich 2 - Bebauungsplan Nr. 696 Schaffung des Planungsrechts für ein neues Gewerbegebiet, für die Umstrukturierung bestehender Gewerbeflächen und für die Umfahrung Praunheims 1992 – 2013 Vorbereitung der Unterlagen für die öffentliche Auslegung Gewerbegebiet Rödelheim West Frankfurt-Rödelheim Erstellen einer Rahmenplanung zur Untersuchung der Entwicklungsperspektiven 2008 – 2012 Strukturkonzept für einen Teilbereich erstellt (Gaugrafenstraße) Stephanie Wardt Gewerbegebiet Schwanheim Bebauungsplan Nr. 828, Frankfurt-Schwanheim Schaffung der planungsrechtlichen Grundlagen für ein Gewerbegebiet mit Distributions- und Lagereinrichtungen sowie Bürogebäuden und Forschungseinrichtungen 2001– offen N.N. Gewerbegebiet Sossenheim Frankfurt-Sossenheim Magistratsbeschluss zur Verbesserung der Entwicklungsperspektiven für klassisches Gewerbe 2008 – 2011 November 2010 Beschluss der Vorlage mit Auftrag, ein Verkehrsgutachten zu erstellen Gewerbegebiet nördlich Heerstraße Frankfurt-Praunheim 1) Teilbereich 1 - Bebauungsplan Nr. 854 2006 – 2011 Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung zur Vorplanung Bolongarostraße im Abschnitt Leverkuser Str. - Mainberg, derzeit Abstimmung des Abschnitts Bolongarostraße vom Mainberg bis Zuckschwerdtstraße unter Berücksichtigung der Umgestaltung des Bolongaropalastes Iris Lorena Langhammer Seite 43 Projekt ruht aufgrund nicht geklärter Eingriffs- und Ausgleichsflächenproblematik von Betreiberseite Antonius Schulze Mönking, Anne Sievers Stephanie Wardt Seite 43 Planung und Realisierung von Wohnbauflächen und öffentlichen Grünflächen in der Ortslage von Unterliederbach 2001 – offen Höchst Frankfurt-Höchst Revitalisierung der Innenstadt Höchst als Wohn- und Geschäftsstandort 2007 – 2017 Kontinuierliche Bearbeitung 1) Planungsbeirat Höchst-Innenstadt Einberufung/Betreuung eines Beratungsgremiums Frühzeitige Beratung von bedeutenden, vorwiegend öffentlichen Planungs- und Baumaßnahmen in Höchst mit Vertretern örtlicher Interessenverbände und Parteien 2007 – 2017 Fortlaufende Sitzungen - in 2009 zwei Stitzungen zu den Themen Bolongarostraße, Autobahnwegweisung und Bunkerprojekt 2) EU-Projekt MANDIE managing district centers in NW-Europe Stärkung von Höchst als Wohn- und Geschäftsstandort in Zusammenarbeit mit anderen Städten in NW-Europa 2008 – 2011 08. - 10. 11. 2010 Tagung aller Projektpartner in Oldham (GB) Aufwertung von Höchst als Wohn3) Modernisierungsberatung standort Höchst; Beratung zu Wohnraumschaffung und -erneuerung, Energieeinsparung und Wohnumfeldverbesserung Klärung des weiteren Verlaufs des Bebauungsplanverfahrens nach Vorliegen des Immissionschutzgutachtens zur „Seveso II”Thematik; Prüfung und Einarbeitung der geforderten Planänderungen gemäß Auslegungsbeschluss Birgit Rogge Jürgen Bäuerle, Sabine Leithäuser, Werner Buch 2007 – 2016 Fortlaufende Beratung; bis Ende 2010 2,1 Mio € bewilligt; 1 Mio € ausgezahlt Seite 46 Hülya-Platz Neugestaltung, Frankfurt-Bockenheim Entwickeln einer Konzeption zur funkti- 2009 – 2011 Weitere Bearbeitung der Vorplanung, magistratsinonalen und gestalterischen Neuordterne Vorabstimmung nung und Aufwertung einschließlich Mahnmal/Kunstwerk Illumination Mainansicht Höchst Beleuchtungsprojekt, Frankfurt-Höchst Illumination der Mainansicht in Höchst: historische Stadtmauer, Schlossturm, Justinuskirche, Kran, Bastion, Mainmühle, Bolongaropalast und -garten 2008 – 2012 Erarbeitung der Bau- und Finanzierungsvorlage, Beschluss, Vorbereitung der Realisierung Wolfgang Honecker Kelsterbacher Weg Bebauungsplan Nr. 865, Freizeitgärten im Schwanheimer Unterfeld, Frankfurt-Schwanheim Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Neuanlage und die Verlagerung von Freizeitgärten 2008 – 2012 Durchführung der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit Astrid Romey, Sylvia Krämer Klinikum Höchst Bebauungsplan Nr. 879, Frankfurt-Höchst Bebauungsplan für eine Standortverlagerung des Klinikums Höchst und Umstrukturierung der bestehenden Klinikflächen 2010 – 2012 Erstellung eines Rahmenkonzeptes, Aufstellungsbeschluss, Vorbereitung der frühzeitigen Bürger- und Behördenbeteiligung Stephanie Wardt Claudia Bauer P r o j k e t e We s t Grünzug Unterliederbach Bebauungsplan Nr. 825, Frankfurt-Unterliederbach Seite 50 103 P r o j k e t e We s t 104 Nied Mainzer Landstraße 695 Pflanzen Kölle, Frankfurt-Nied Aufstellung eines Bebauungsplanes für einen Pflanzenfachmarkt 2009 – 2012 Beratung zu Vorplanungen Karl-Heinz Staab (Sortimentslisten) inkl. einer Verkehrsuntersuchung Nieder Tor Frankfurt-Nied Städtebauliche Neuordnung Eingang Alt Nied 2008 – 2011 Projekt ruht wegen fehlender Verkehrsvorgaben Karl-Heinz Staab Palleskestraße Standort für die Integrierte Gesamtschule (IGS) West, Frankfurt Höchst Erstellung einer städtebaulichen Studie zur Unterbringung der IGS West und ergänzender Bebauung 2009 – 2011 Städtebauliche Studie zur Anordnung von Schule mit Turnhalle und Freiflächen und den städtischen Betriebshöfen auf dem Gelände erstellt Karl-Heinz Staab Pfaffenwiese-Silogebiet Bebauungsplan Nr. 824, Frankfurt-Unterliederbach Schaffung der planungsrechtlichen Grundlagen zur Entwicklung eines Gebiets für kosten- und flächensparenden Wohnungsbau, Integration der Jahrhunderthalle Frankfurt und der begonnenen „Parkstadt Unterliederbach“ 1999 – offen Klärung des weiteren Verlaufs des Bebauungsplanverfahrens nach Vorliegen des Immissionschutzgutachtens zur „Seveso II”Thematik Birgit Rogge, Uwe Wahl Planungwerkstadt Ginnheim „Grünes Y” Frankfurt-Ginnheim Verbesserung des Wohnumfeldes, Aufwertung und Vernetzung von Grünflächen 2009 – offen Weitere Gespräche in der Mona Selig Planungswerkstatt Christof Klawitter Uwe Wahl Schwanheimer Brücke Bebauungsplan Nr. SW 25 c Nr. 1 Ä, Frankfurt-Nied Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Ausschluss von großflächigem Lebensmitteleinzelhandel 2007 – offen Projekt ruht aufgrund personeller Engpässe Stadterneuerung „Engelsruhe” Bund-Länder-Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt“, Frankfurt-Unterliederbach Entwicklung und Stärkung eines Stadtteilgebiets durch umfassende und nachhaltige Maßnahmen in verschiedenen Handlungsfeldern 1999 – 2012 Kontinuierliche Bearbeitung 1) Umgestaltung und neue Grenzziehung der Vorgartenzone Alemannenweg 50-72 Funktionale und gestalterische Aufwertung des Wohnumfeldes unter Einbindung der Anwohnerwünsche; Imageaufwertung; 2009 – 2010 abgeschlossen 2) Bau eines neuen Verbindungswegs in Nord-Süd-Richtung durch den Großblock „Rugierstraße/Sossenheimer Weg” Verbesserung der innergebietlichen Wegebeziehungen (Stadt der kurzen Wege) 2008 – 2009 Restarbeiten 2010 abgeschlossen 3) Kunstprojekt Perspektiven, Stufe 3 - „Ansichten aus der Engelsruhe” Stärkung der Kommunikation untereinander, Imageaufwertung, Identifikationsförderung und Erhöhung der Gebietsbindung fortlaufend Durchführung Sufe 3 Seite 57 N.N. Gabriele Kramer-Runkel Gabriele Kramer-Runkel weiter Stadterneuerung „Engelsruhe” 4) Straßenumbau Alemannenweg (Teilabschnitt Al. 52-70) Verbesserung der Erschließungsfunktion und Erhöhung der Nutzungsqualität für Fußgänger/innen 2009 – 2010 Entwurfs- und Ausführungsplanung, Ausschreibung und Vergabe, Ausführung, abgeschlossen 5) Verlagerung Trafo Alemannenweg und städtebaulich-gestalterische Einbindung Funktionale und gestalterische Aufwertung des Wohnumfeldes, Imageaufwertung; 2010 – 2011 Grundstückskaufvertrag mit SÜWAG, Stilllegung Alttrafo, Abstimmung und Neuinstallation Trafo auf Nachbargrundstück, Gestaltungskonzept zur städtebaulichen Einbindung liegt zur Abstimmung vor 6) Grünraumgestaltung: Grünachse östlich der Neuen Mitte Verbesserung der innergebietlichen Wegebeziehungen (Stadt der kurzen Wege), Erhöhung der Freiraum- und Nutzungsqualität fortlaufend 7) Stadteingang Teutonenweg Stärkung der Kommunikation untereinander, Imageaufwertung, Identifikationsförderung und Erhöhung der Gebietsbindung 2010 – 2011 Grundstücksverhandlungen über Flächenankauf mit der Wilma einvernehmlich abgeschlossen, Kaufvertrag, Erarbeitung Vorentwurf, Ämterabstimmung, Erörterung im Beirat Soziale Stadt 8) Ausflug ins „Grüne” (verlängerter Mattiakerweg) Verbesserung der Erschließungsfunktion und Erhöhung der Nutzungsqualität für Fußgänger/innen 2010 – 2011 Erarbeitung Vorentwurf; Ämterabstimmung, Erörterung im Beirat „Soziale Stadt” 9) baufachliches Prüfverfahren „Nachbarschaftshaus” Absicherung des Raumprogramms und der Gesamtfinanzierung 2008 – 2010 Baukonkretisierung und Abstimmung, abgeschlossen 10) Vergaberichtlinien Verfügungsfond Unterstützung von bürgerschaftlichem Engagement und gesellschaftliche Teilhabe, Stärkung von Eigenverantwortlichkeit und Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenhalts. 2010 – 2011 Erarbeitung: Richtlinienentwurf 11) Graffitiaktion Grillhütte Stärkung der Eigeninitiative und Mitwirkung, Förderung der Identifikation mir dem Stadtteil, Imageaufwertung 2010 12) Nachhaltigkeitskonzept Verstetigung bisher geschaffener Errun- fortlaufend genschaften für die Zeit nach Ablauf der Sonderförderung „Soziale Stadt” P r o j k e t e We s t Grundstücksverhandlungen über Flächenankauf mit der BImA einvernehmlich beendet, Magistratsvorlage für Ankauf, Kaufvertrag, Vergabe der Entwurfs- und Ausführungsplanung abgeschlossen im Geschäftsgang: M-Vorlage für die Stadtverordnetenversammlung Seite 67 105 P r o j k e t e We s t weiter Stadterneuerung „Engelsruhe” 106 13) Vorbereitung: Mehrfachbeauftragung „Straßenraumgestaltung Cheruskerweg” Verbesserung der Erschließungsfunktion und Erhöhung der Nutzungs- und Aufenthaltsqualität; Aufwertung des Wohnumfeldes und Adressbildung 2010 Ämterabstimmung über Verfahren und Handlungsspielräume, Abstimmung: Zeit- und Ablaufprogramm, Erarbeitung der Auslobungsunterlagen Gabriele Kramer-Runkel Südlich Höchster Weg Bebauungsplan Nr. 786, Freizeitgärten im Schwanheimer Unterfeld, Frankfurt-Schwanheim Sicherung bestehender Freizeitgärten und Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Neuanlage und die Verlagerung von Freizeitgärten 2008 – 2012 Durchführung der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der vorgezogenen Behördenbeteiligung Sylvia Krämer Südlich Mainzer Landstraße/ Westlich In der Schildwacht 1. vereinfachte Änderung Bebauungsplan Nr. 579 Ä, Frankfurt-Griesheim Schaffung der planungsrechtlichen ­Voraussetzungen für den Ausschluss von Lebensmitteleinzelhandel 2006 – 2011 Bebauungsplanverfahren soll eingestellt werden, Unterlagen für die Beschlussvorlage erstellt Michael Kracke Süwag-Gelände Höchst Frankfurt-Höchst Abbruch des alten Bürogebäudes und die Erweiterung des Brüning-Parks 2007 – 2012 Beschluss zum Ankauf des Gebäudes verfasst Jürgen Bäuerle Verlängerung der Straßenbahnlinie 11 in Höchst Vorstudie zur Machbarkeit, Frankfurt-Höchst Untersuchung und kritische Betrachtung der einzelnen Führungsmöglichkeiten mit abschließendem Entscheidungsvorschlag für eine Variante 2007 – 2011 Untersuchungsbericht in Vorbereitung Iris Lorena Langhammer Westlich Rödelheimer Bahnhof - Breitlachstraße Bebauungsplan Nr. 878, Frankfurt-Rödelheim Neubeordnung der Flächen zwischen 2009 – 2012 Aufstellungbeschluss gefasst, frühzeitige Bürgerden Bahngleisen und der nördlichen und Behördenbeteiligung Breitlacherstraße: Schaffung eines durchgeführt Stadtplatzes und Sicherung der Nahversorgung durch Verlagerung des SBMarktes in Richtung Norden Antonius Schulze Mönking, Sylvia Krämer, Barbara Glatz Seite 64 Entwicklung eines Wohngebiets am Wohnen am Stadtpark Nordöstlich Höchster Stadtpark, Stadtpark Höchst Frankfurt-Höchst 2010 – 2012 Beauftragung eines Büros zur Erstellung eines städtebaulichen Entwurfs Karl-Heinz Staab Wohngebiet Unterliederbach Östlich Friedhof Höchst Frankfurt-Unterliederbach/ -Sossenheim 2010 – 2012 Beauftragung eines Büros zur Erstellung eines städtebaulichen Entwurfs Karl-Heinz Staab Entwicklung eines Wohngebiets an der Trasse der RTW mit einem neuen Haltepunkt Anhang Statistik 2010 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes 167 (Jahresdurchschnitt einschließlich Teilzeitkräfte) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes (Jahresdurchschnitt umgerechnet auf Vollzeitkräfte) 149 Projekte und Arbeitsschwerpunkte (mit Priorität in Bearbeitung) 152 Gefertigte Magistratsberichte 70 Gefertigte Vorträge an die Stadtverordnetenversammlung 45 Gefertigte Stellungnahmen zu Ortsbeiratsanfragen/-anregungen 91 Stellungnahmen zu übergeordneten und nachbargemeindlichen Planungen 33 Anhang Betreute, begleitete und beratene Bauvorhaben im Vollzug der Planung (in so genannten „Vorbehaltsgebieten”) 2400 Gefertigte Satzungsvorlagen für Bebauungspläne 6 In Kraft getretene Bebauungspläne 6 Geförderte Wohneinheiten 650 Ausstellungen 8 Erstellte Broschüren 2010 PLAN.WERK 09 - Jahrbuch des Stadtplanungsamtes 2009 BAUSTEIN 1/10 - Gastronomiestandort Ruhrorter Werft Planungswettbewerb Frankfurt schafft Raum - Begleitbuch zur Ausstellung des Stadtplanungsamtes BAUSTEIN 2/10 - Fortschreibung Einzelhandels- und Zentrenstruktur IM DIALOG 7- Erinnerungsstätte an der Frankfurter Großmarkthalle IM DIALOG 8 - Offener Planungsprozess Innenstadtkonzept 108 Veröffentlichungen (Auswahl) BAUSTEIN 2/10 Fortschreibung Einzelhandels- und Zentrenstruktur Frankfurt am Main 268 Seiten, 10,- € IM DIALOG 8 Offener Planungsprozess Innenstadtkonzept Frankfurt am Main 44 Seiten, 5,- € IM DIALOG 7 Erinnerungsstätte an der Frankfurter Großmarkthalle 2010 68 Seiten, 5,- € BAUSTEIN 1/10 Gastronomiestandort Ruhrorter Werft Planungswettbewerb 2010 32 Seiten, kostenfrei Frankfurt schafft Raum Begleitbuch zur Ausstellung des Stadtplanungsamtes Frankfurt am Main 2010, 66 Seiten, 5,- € BAUSTEIN 1/09 Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Riedberg/Frankfurt 2009, A5 Ringordner mit 54 Blättern, 15,- € IM DIALOG ZwischenZeit Momentaufnahmen der Frankfurter Großmarkthalle 2008, 124 Seiten, 20,- € baustein 1/06 Rahmenplan Höchst 2006 Städtebauliche Rahmenplanung; Revitalisierung der Innenstadt 76 Seiten, kostenfrei baustein 1/07 Bahnhofsviertel – Städtebauliches Entwicklungskonzept; Stadtumbau in Hessen 56 Seiten, 5,- € baustein 2/07 Chancen zur Umnutzung von Büroflächen zu Wohnraum in Frankfurt am Main 56 Seiten, 10,- € Baustein 3/07 Stadtumbau im Frankfurter Osten Frankfurt am Main 2007, 44 Seiten, 5,- € Baustein 8/08 Leitbild für die Stadtentwicklung Frankfurt am Main 2008, 52 Seiten, kostenfrei IM DIALOG 3 Regionaler Flächennutzungsplan: Leitbild versus Planentwurf, Stellungsnahme der Stadt Frankfurt am Main (Auszug) 2007, 50 Seiten, 5,- € IM DIALOG 4 Fachtagung Umnutzung von Büro- zu Wohnraum – Potenzial für die Stadtentwicklung am 26. April 2007 im Haus am Dom, Frankfurt am Main 2007, 70 Seiten, 10,- € IM DIALOG 5 Von der Bürostadt zum Lyoner Viertel Umstrukturierungspotentiale der Bürostadt Niederrad, Frankfurt am Main 2008, 44 Seiten, 5,- € Anhang Planungswettbewerb Frankfurt am Main Gastronomiestandort Ruhrorter Werft BAUSTEIN 1/10 ������������������ Diese und weitere Publikationen sind erhältlich bei: Innenstadtrundgang Frankfurt am Main 4 Rundgänge durch Sachsenhausen Nr.1 Geschichte Alt-Sachsenhausens, Nr. 2 Rundgang durch Alt-Sachsenhausen, Nr. 3 Wanderweg um Sachsenhausen, Nr. 4 Radrundweg um Sachsenhausen, Nr. 5 Der Kuhhirtenturm in Alt-Sachsenhausen Format A5, Frankfurt am Main 2008/2011, kostenfrei BAUSTEIN 3/09 STADTPLANUNGSAMT Innenstadtrundgang Format A5 mit Karte, Frankfurt am Main 2009, 1,50 € • Atrium Planungsdezernat Stadtplanungsamt Frankfurt am Main Planauskunft Kurt-Schumacher-Str.10, 60311 Frankfurt am Main Mo - Fr: 8.30 -12.30 Uhr, Mi: 13.30 -15.30 Uhr; Tel. 069/212-44116 + 069/212-36159 Fax 069/212-30731 Versandkosten-Eigenanteile betragen je nach Umfang der Sendung 2,50 € bzw. 5,00 €. sowie online bestellbar unter: • • planungsamt@stadt-frankfurt.de www.stadtplanungsamt-frankfurt.de Bei Bestellungen per e-mail geben Sie bitte unbedingt Liefer- und ggf. Rechnungsadresse an, sofern diese nicht identisch sind. 109 Impressum Herausgeber Stadt Frankfurt am Main Dezernat Planen, Bauen, Wohnen und Grundbesitz Stadtplanungsamt Beiträge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes Redaktion, Gestaltung, Fotografie Thomas Kraus Marion Woitalla Druck Henrich Druck + Medien, Frankfurt am Main Auflage 700 Anhang Frankfurt am Main, Mai 2011 Baustelle der Europäischen Zentralbank auf dem Areal der ehemaligen Großmarkthalle 110
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