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Volume H. 3

Full text: Städtebau (Public Domain) Issue 23.1928 (Public Domain)

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2. Ein Vogelschaubild des Gesamtentwurfs in iso 
metrischer Darstellung 1:1000. 
3. Ein kurzer Erläuterungsbericht in Maschinenschrift. 
Die Zeichnungen sind in einfacher Strichmanier zu 
fertigen und mit einem Kennwort (keine Kennzahl!) zu 
bezeichnen. Das gleiche Kennwort hat ein verschlossener, 
undurchsichtiger Briefumschlag aufzuweisen, in dem sich 
der Verfassername nebst Postanschrift befindet. 
Als Unterlagen für diese kritischen Arbeiten empfehlen 
wir die Benutzung der Wettbewerbsunterlagen, die von 
der Geschäftsstelle des Vereins Bauausstellung E. V., 
Berlin-Charlotten bürg, Knesebeckstraße 30 gegen Ein 
sendung von Mk. 10,—- zu beziehen sind (also nicht etwa 
von der Schriftleitung des „Städtebau“). Ebenso müssen 
die Raumforderungen des „Wettbewerbes zur Gewinnung 
von Vorentwürfen für die städtebauliche Gestaltung der 
Deutschen Bau-Ausstellung Berlin 1930“ erfüllt werden. 
Ihre Einordnung in das Gesamtgelände aber bleibt frei- 
gestellt, ist also nicht an den Geländeabschnitt I des 
Lageplanes (Abb. 1) gebunden. 
Für die weiteren Gelände-Teile III bis V sind in dem 
bisher aufgestellten Teilplan („General-Bebauungsplan“) 
vorgesehen worden: 
a) eine Kongreß-Halle; 
b) eine größere Anzahl von Ausstellungshallen, zum Teil 
mit Innenhöfen; 
c) ein Sportforum für etwa 17000 Zuschauer; 
d) eine Volkswiese von etwa 40000 qm; 
e) ein Haupt-Restaurant; 
f) ein Verwaltungsgebäude des Meßamtes; 
g) eine Sporthalle; 
h) Parkplätze für Kraftwagen. 
Es wird sich empfehlen, dieselben Forderungen zu er 
füllen oder eine etwaige Abweichung davon im Erläute 
rungsbericht zu begründen. 
„STÄDTEBAU“ 
Monatshefte für Stadtbau-Kunst, -Technik 
und Landesplanung 
Herausgeber: Schriftleiter: 
Dr. Werner Hegemann Dr. Leo Adler 
Abb. 2 / Modellaufnahme der Messebauten nach dem Entwurf von Hans Poelzig und Martin Wagner. Berlin
	        
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