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Volume H. 10

Full text: Städtebau (Public Domain) Issue 23.1928 (Public Domain)

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in Enskede gemacht. Erst fünf 
Jahre später wurden die ersten 
Grundstücke in Brorama aufgc- 
teilt. Über die Aufschließungs- 
tätigkcit, die anfangs sehr rege 
war, gibt folgende Zusammen 
stellung einen Überblick: 
1909—1910 ... 325 Grundstücke 
1911—1919 ... 324 
19 20 1 9° 
1921 210 „ 
19 22 366 
Seit 1922 wurden in keinem Jahre 
weniger als 360 Grundstücke auf 
geteilt, bisweilen jedoch mehr, 
in einem Jahre sogar 481. Im 
ganzen sind bis 1928 in den 
städtischen Kleinhausvierteln 
3445 Grundstücke aufgeteilt wor 
den, von denen 90% mit Ein 
familienhäusern bebaut sind. 
25 000 Menschen sind in diesen 
Kleinhausvierteln angesiedelt, 
d. h. mit anderen Worten: Die 
Kleinhaussiedlungen haben seit 
ihrer Gründung etwa z8% des ge 
samten Bevölkerungszuwachses 
der Stadt Stockholm aufgenom 
men, woraus deutlich hervorgeht, 
daß die Wohnungsuchenden im 
hohen Grade die Vorteile einer 
Gartenstadtwohnung zu schätzen 
verstanden haben. Wie aber 
liegen die Verhältnisse, wenn man 
sie vom kommunalwirtschaft 
lichen Standpunkte aus betrach 
tet F Sind die Kleinwohnungs 
viertel für die Stadt nicht etwa 
ein gewagtes Unternehmen ? 
Soweit man es heute beurteilen 
kann, werden sie in kommunal 
wirtschaftlicher Beziehung keine 
Schwierigkeiten bereiten, eher 
könnte man das Entgegengesetzte 
behaupten, stellen sie doch, falls 
die Entwicklung der Klcinhaus- 
viertel nach dem entworfenen 
Plan weiter fortschreitet, für die 
Zukunft von Stockholm einen 
wirtschaftlichen Wert dar. Sie 
bilden eine ständig fließende 
Abb. 12 (oben) '/' Eine einheitlich 
bebaute Straße kurz nach der Fertig 
stellung (vgl. Abb. 14). 
Abb. 13 (Mitte) jNach einigenjahren 
ist das Straßenbild (vgl. Abb. 12) voll 
kommen verändert. Man bemerkt die 
Häuser kaum, da sie ganz in Grün 
gehüllt sind. 
Abb. 14 (unten) / Enskede, Vorstadt 
von Stockholm / Straßenbild.
	        
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