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Volume H. 7

Full text: Städtebau (Public Domain) Issue 23.1928 (Public Domain)

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DURCH 
BERGBAU VERURSACHTE 
VERTIKALVERSCHIEBUNGEH 
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TEKTONISCHE SENKUNGEN 
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187? . 882,069 
1901 ■ 381.999 
190« • 281,973 
19« - 281.982 
1912 ■ 281.940 
«19 • 281.894 
«25 - 381,885 
1927 - 281.641 
durch PFELERBRUCHBAU VERANLASSE HOHENVER ÄNDERUNG an fläch 
DAR6ESTOJLT DURCH LINIEN GLEICKö! SENKUNG 
SENKUNGSZEIT; 15 JAHRE 
Abb. 6 und 7 / Die Oberschlesiscbe Dreistädte-Einheit Gleiwitz — Hindenburg — Beuthen 
Durch Bergbau verursachte Vertikal-Verschiebungen des Geländes 
wortet. Sie liegen in den Bodenschätzen an Erz und hoch 
wertiger Steinkohle. Daraus ergibt sich für die städtebauliche 
Planung ohne weiteres die Forderung, dem Bergbau weitesten 
Raum zu geben und seine Entwicklung mit allen Mitteln zu 
fördern. Eine solche Förderung darf nicht allein die ungehin 
derte Hebung der Bodenschätze umfassen, sondern auch ihren 
wirtschaftlichsten Abtransport. Hierzu ist ein gut ausgebautes 
Verkehrsnetz und Verknüpfung seiner Fäden mit dem großen 
Verkehrsnetz des In- und Auslandes nötig. Die Mittel, die der 
Städtebau der Gegenwart kennt, um zu einem Ergebnis zu ge 
langen, das auch in sozialer und künstlerischer Beziehung ein 
wandfrei ist, hier auszuführen, erübrigt sich. 
Wie nach den hier kurz angegebenen Richtlinien im Gebiete 
der oberschlesischen Dreistädteeinheit praktisch gearbeitet wird, 
davon sollen, als Proben aus diesem Schaffen, die auf der Dresde 
ner Ausstellung „Die technische Stadt“ (Halle 29 Nord) ge 
zeigten Pläne und Modelle Zeugnis ablcgen. (Abb. 1 bis 12). 
Eine Reihe von Plänen bringt das Ergebnis der Untersuchung 
der qualitativen Seite des Wirtschaftsgebietes, den Bergbau in 
seiner Ausdehnung und seiner Auswirkung auf die Bebaubarkeit 
des Gebietes, das vorhandene Verkehrsnetz, seiner Belastung 
in den einzelnen Strängen, und die Zerstörung, welche die neue 
Reichsgrenze durch die Zerreißung wichtigster Stränge in diesem 
Netz angerichtet hat. Andere Pläne zeigen, in welcher Weise 
die natürliche Grundlage der oberschlesischen Wirtschaft, der 
Bergbau, durch geeignete Wirtschafts- und Bebauungspläne zu 
ungehinderter Entfaltung gebracht werden kann. 
Noch steht dieses Schaffen in seinem Anfänge, da die Neu 
ordnung der Gemeindegrenze noch keine zwei Jahre zurück 
liegt und demgemäß die Vcrwaltungsorganisation noch im 
Werden ist. Der Anfang aber ist verheißungsvoll. Geschieht 
er doch im Zeichen des festen Willens der drei Stadtbauämter 
Beuthen, Hindenburg und Gleiwitz, in gemeinsamer Arbeit 
daran mitzuhelfen, die deutsche Wirtschaft an der Ostgrenze des 
Reiches einer neuen Blüte entgegenzuführen. 
Stadthaurat Schabik, Gleiwitz. 
Abb. 8 und 9 / Die Oberschlesiscbe Dreistädte-Einheit Gleiwitz — Hindenburg — Beuthen 
Veränderungen der Erdoberfläche sowie Dichte der Bevölkerung und der Industrie
	        
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