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Volume H. 4

Full text: Städtebau (Public Domain) Issue 23.1928 (Public Domain)

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Abb. j ( Groß-Berlin mit Umgebung/ io km sind gleich 7 mm der Karte 
Vgl. Text hierunter 
von Letechworth und Welwyn als Satelliten der Großstädte 
gedacht. Die größten Schwierigkeiten sind: Schaffung eines 
ausreichend großen Arbeitsmarktes in diesen Trabantenstädten, 
Schaffung von Schulen, Bildungsstätten usw. Am leichtesten 
lassen sich diese Schwierigkeiten überwinden, wenn die um 
zusiedelnden Industrien in die Gemarkung vorhandener ge 
eigneter Gemeinden gelegt werden, die in guter Verbindung 
mit der Zentralsonne, der Großstadt, stehen. Beispiele sind 
Hennigsdorf und Velten. Eine ähnliche Entwicklung beginnt in 
Oranienburg. 
In Betracht kommen zunächst noch etwa: 
Teltow, Wildau, Fürstenwalde, Eberswalde, Brandenburg. 
Die Stadtgemeinde Berlin hat für diese Dinge ein gemeinschaft 
liches Interesse mit den betreffenden Nachbargemeinden im 
Sinne einer weitschauenden, sozialdenkenden Siedlungspolitik. 
Plan 3 zeigt das in Betracht kommende Gebiet, und zwar 
umfaßt der innere Ring mit seinem Halbmesser von 40 Ivn das 
Gebiet, welches die engen Beziehungen zu Groß Berlin in 
bezug auf Freiflächen, Wälder und Naturschönheiten hat. Der 
äußere Ring mit 100 km Halbmesser zeigt die Grenze, 
bis zu welcher von Berlin aus die Durchführung und Ausge 
staltung der Verkehrsstraßen und die siedlungstechnisch ein 
wandfreie Unterbringung der Industrie geklärt werden müßte. 
Mag.-Oberbaurat Walter Koeppen, Berlin
	        
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