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Volume H. 4

Full text: Städtebau (Public Domain) Issue 21.1926 (Public Domain)

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Abb. 18 / Die Hauptachse der neuen Universitätsanlage aus der Vogelschau (oben der Trogner-Park mit der Achse 
des Vigelandschen Brunnens) / Architekt: Sverrc Pedersen, Drontheim 
Plätze für die Brunnenanlage vorgeschlagen, darunter auch den 
Park, der sich an die schon früher genannte Karl-Johann-Straße 
anschließt (Abb. 15). Endlich entschloß man sich doch für den Park 
in der Nähe der neuen Universität, 
ohne sich aber klar darüber zu 
sein, daß die geplante Verbindungs 
bahn die Wirkung des in Stein ge 
hauenen Werkes schwer schädigen 
würde. Wie es oft der Fall ist, 
hatten die verschiedenen Körper 
schaften jede für sich gearbeitet, 
ohne Fühlungmiteinander zu nehmen, 
was sich zum Teil daraus erklärt, 
daß das in Rede stehende Gebiet 
Grenzgebiet der Gemeinden Oslo 
und Atter (Vorstadt) ist. Es hätte 
sich sonst schnell gezeigt, daß die 
verschiedenen Teile kein glückliches 
Ganzes bildeten. Das Programm des 
Wettbewerbs um die Universitäts 
anlage und ihre nächste Umgebung 
betrachtete also diese Dinge als 
gegeben. Man hatte sich mit den 
vorliegenden Umständen so gut wie 
möglich abzufinden. Außerdem um 
faßte der Wettbewerb gar nicht das 
Parkgelände und Vigelands Brun 
nenanlage. 
Der Verfasser dieser Zeilen ver 
suchte bei seinem Entwurf (Abb. 4) 
folgende Gesichtspunkte sich vor 
Augen zu halten; erstens sollte die 
Universitätsgruppe wie eine ruhige Insel für sich liegen und nicht von 
Verkehrsstraßen gekreuzt werden, zweitens wurde angestrebt, den 
Güterbahnhof durch eine schirmartige Randbebauung so abzudecken. 
Abb. 19—20 / Kreuzung der Hauptachse der Universiiätsanlage mit der Achse des Vigelandschen Brunnens. Links geplanter, rechts vorläufiger Zustand 
Architekt: Sverre Pedersen, Drontheim
	        
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