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Volume H. 2

Full text: Städtebau (Public Domain) Issue 21.1926 (Public Domain)

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Ahb. 73—75 / Aus dem Entwurf „Fridericus Rex“ 
Der Gedanke einer starken Betonung; der Kreuzung- von „Linden“ und Friedrichstraße durch 
platzartige Erweiterung oder Hochhäuser findet sich in vielen Entwürfen. Er wurde vom 
Preisgericht aus ästhetischen und praktischen, vor allem vcrkehrslechnischen Gründen abgelehnt. 
gehende Wolkenkratzerbebauung vorschlägt, oder der Entwurf „Neues 
Ortsgesetz“ (Abb. 56—58), der zwei Autodurchgangsstraßen im Einschnitt 
vorsieht, oder der Entwurf der Architekten Gerson, Hamburg (Abb. 26—32), 
die die Höherlegung der Straße „Unter den Linden“ von Wilhelmstraße 
bis Charlottenstraße fordern. Bei der Durchführung des letzten Entwurfes 
würde also etwas wie eine Höhenstraße geschaffen werden, die von sechs 
geschossigen Bauten eingefaßt ist (oder vielmehr von achtgeschossigen, 
wenn man von der heutigen Pflasterhöhe aus rechnet). Von dem östlichen 
Ausgangspunkte dieser Höhenstraße würde man dann die alten Monumen 
talgebäude mit ihrer nur zwei- bis dreigeschossigen Entwicklung unten 
im Tal wie Riesenspielzeug, aus der Nürnberger Spielschachtel aufgestellt 
sehen (Abb, 27). Abenteuerlich wie das klingen mag, so ist es doch nur 
die logische Folge davon, daß einmal gestattet wurde, die überhohe Neue 
Bibliothek neben die Universität zu stellen und dann, „um das Gleich 
gewicht wieder herzustellen“, die noch höhere Aufstockung der Diskonto- 
Gesellschaft durchzuführen.
	        
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