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Volume H. 8

Full text: Städtebau (Public Domain) Issue 21.1926 (Public Domain)

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Abb. 10 (nebenstehend) 
Haag / Voorhout 
Page-Haus (das drille 
von rechts mit dem Trcp- 
pengiebel) und Kloster 
kirche (dahinter) 
Abb. 11 (unten) 
Haag / Voorhout 
Privathaus 
Abb. 12 (unten rechts) 
Haag / Voorhout 
Jetzige Kgl. Bibliothek 
Abb. 13 (unten Mitte) 
Haag 
Hofje van Nieuwkoop 
Seiteneingang 
das „Haus im Busch“ sowie das 
Rathaus von Maastricht. Ist er 
bei all diesen Bauten schon spar 
sam in der Anwendung von 
Schmuckformen, so hat er sich 
bei dem „Hofje van Nieuwkoop“ 
fast ausschließlich auf gute Ver 
hältnisse des Ganzen und seiner 
Teile beschränkt und nur weni 
ges durch reiche Formgebung 
betont. 
Der Stiftsbau, wahrscheinlich 
der größte Hollands, hat den 
für jene Zeiten unerhörten Be 
trag von 100000 Gulden ver 
schlungen; infolge dieses allzu 
kostspielig gewordenen Baues 
blieben sogar nicht genügend 
Mittel übrig, um, wie es der 
Abb. 14 / Haag / Hofje van Nieuwkoop 
Gesamtansicht nach altem Kupferstich 
Wille des Stifters, des Herrn 
van Nieuwkoop, bestimmt hatte, 
alten katholischen Frauen un 
entgeltlich darin Wohnung und 
Lebensunterhalt zu gewähren. 
Bedenkt man, wie weit also die 
Großtuerei der Erben und ei 
gentlichen Auftraggeber, die 
alles Bestehende übertrumpfen 
wollten, ging, so ist der Bau 
meister umso mehr zu bewun 
dern, dessen Werk nirgends 
Spuren dieses Protzentums 
zeigt, sondern einen vornehmen 
und ernsthaften Geist atmet. 
Die Gesamtanlage ist sehr 
einfach (Abb. 14). Schlichte 
Backsteinbauten begrenzen ei 
nen langgestreckten, rechtek-
	        
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