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Full text: EVM-Report (Rights reserved) Ausgabe 92.2021 (Rights reserved)

DEZEMBER 2021 NR. 92 Soziales Zentrum Mariendorf Baumaßnahmen haben begonnen Kiezportrait Lankwitz Unter Schafen 2 VORWORT · INHALT · IMPRESSUM Liebe Mitglieder der EVM Berlin eG, das Jahr neigt sich dem Ende zu, aber sicherlich werden uns nicht nur die politischen und pandemiebedingten Themen der letzten zwölf Monate weiter beschäftigen. Auch bei uns in der Genossenschaft stehen noch viele Aufgaben und Themen an. Nach gut vier anstrengenden Jahren erhielten wir nun endlich die Baugenehmigung für das soziale Zentrum am Mariendorfer Damm. Die Arbeiten haben bereits begonnen und einen kleinen Einblick erhalten Sie beim Lesen der Artikel auf Seite 3 und 9 in diesem Heft. Ein deutlich wahrnehmbar gestalteter Bauzaun macht auf die Arbeiten der kommenden zwei Jahre aufmerksam und wir werden auch zukünftig an der einen oder anderen Stelle darüber berichten. Durch das Projekt wächst unsere Genossenschaft weiter, um auch in Zukunft den Wünschen unserer Mitglieder gerecht werden zu können. In unserer letzten Ausgabe haben wir über die bevorstehende Abstimmung zum Volksbegehren „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ berichtet. Einige Zuschriften erreichten uns dazu, darunter auch von Befürwortern des Volksbegehrens. Unsere Bedenken bleiben und wir werden den bevorstehenden Prozess intensiv beobachten, begleiten und im Interesse unserer Genossenschaft und Mitglieder ggf. auch agieren. Der Jahresabschluss ist erstellt und wird zurzeit gerade von unserem Prüfungsverband kontrolliert. Wir werden trotz aller Themen wie Pandemie, Fachkräftemangel, Materialbeschaffungsprobleme, Mietendeckel etc. auf ein wirtschaftlich erfolgreiches und intensives Jahr für unsere Genossenschaft zurückblicken können. Dafür danken wir zum einen allen Mitgliedern und Bewohnerinnen und Bewohnern für die Unterstützung und Begleitung der Themen sowie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ob vor Ort in den Wohnanlagen oder in der Geschäftsstelle, für ihren Einsatz und ihr Engagement. Wir blicken erwartungsvoll auf viele spannende Themen, die uns im neuen Jahr gemeinsam beschäftigen werden. Jetzt freuen wir uns aber auf ein paar besinnliche und vorweihnachtliche Adventswochenenden mit Zeit für Glühwein und Weihnachtsgebäck. Ihnen und Ihren Angehörigen wünschen wir eine schöne und besinnliche Vorweihnachtszeit und kommen Sie gut und vor allem gesund in ein neues Jahr 2022. Herzlichst Ihr Jörg Kneller und Torsten Knauer IMPRESSUM Herausgeber EVM Berlin eG Paulsenstraße 39 12163 Berlin Tel. 030 827905-0 post@evmberlin.de www.evmberlin.de Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 01.04.2022 INHALT BAUEN & MODERNISIEREN Soziales Zentrum Mariendorf – Baumaßnahmen haben begonnen 3 Überarbeitung einer denkmalgeschützten Fassade 4 Frische Fassade – mal anders 5 Neue Vorgärten in Mariendorf und Steglitz 6 „Schwebende Bühne“ 7 Neue Fenster für die WHG 35 7 WOHNEN Klimaschutz geht uns alle an 8 Neues Angebot der Genossenschaft – Service-Wohnen 9 Dachgeschosse in Steglitz komplett vermietet 10 Elektro-Lastenräder 11 Advent, Advent ein Lichtlein brennt 12 Vogelfütterung 12 RATGEBER Einfache Stromspartipps im Haushalt 13 EVM INTERN 4 Fragen an … 14 Personalbewegung 15 Ein spannender Ausbildungsberuf 15 Neue Dienstkleidung für unsere Hauswarte 15 GENOSSENSCHAFTSLEBEN Das nachbarschaftliche Miteinander ist so wichtig, gerade jetzt! 16 Bewohnerversammlung einmal anders 17 Balkonwettbewerb 2021 17 Putz- und Pflanzaktion WHG 33 17 Kiezportrait Lankwitz – Unter Schafen 18 Eröffnung Gästewohnung Steglitz 20 BEA-Kiezcamp 20 Ich bin der Baum vor deinem Haus 21 Maja vom Dach bekommt Zuwachs in Moabit 22 Soziales Engagement für Tierhaltende 23 Fitness in Schmargendorf 23 STIFTUNG Konzept und Redaktion Jörg Kneller Edda Gräter Corinna Zeilinger Verantwortlich für den Inhalt Jörg Kneller Redaktionskomitee Jörg Kneller David Steinbart Regina Elbnick Jamila Zeilinger Regina Arlt Janina Krieger Jörg Dresdner Wir werden 10 und sagen Dankeschön 24 Spendenlauf und Herbstfest in Lichterfelde 25 Leuchtturmprojekt Hospizarbeit 25 Gestaltung Kaller & Kaller Werbeagentur GmbH & Co. KG VERMISCHTES Herstellung Druckerei Gläser, Berlin Spaß für Rätselknacker Weihnachtsrezept 26 KINDERSEITE 27 Alle Personen- und Funktionsbezeichnungen, die in der männlichen Sprachform gebraucht werden, gelten auch in der entsprechenden weiblichen Sprachform. BAUEN & MODERNISIEREN Vermietungsbeginn Gewerbeobjekte Startschuss für Baumaßnahmen Soziales Zentrum am Mariendorfer Damm ist gefallen N achdem die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg Ende Juni 2021 grünes Licht für den Bau unseres Sozialen Zentrums am Mariendorfer Damm gegeben hat, konnten wir endlich mit dem Umbau und der Aufstockung des Bestandsgebäudes starten. In unserem Projekt werden nach derzeitigem Planungsstand zukünftig im Erdgeschoss 13 Gewerberäume zur Verfügung stehen. Das erste Obergeschoss ist mit 8 geplanten Praxisräumen Ärzten oder medizinischen Dienstleistungen vorbehalten. Auf unserer Homepage ist ein OnlineExposé eingestellt. Interessenten können hier sehen, welche Gewerbeobjekte zu welchen Konditionen im Angebot sind und auch Ansprechpartner finden. Wir sind in regem Kontakt mit interessierten Gewerbetreibenden und Ärzten und möchten eine gute Mischung für unsere­ Wohnenden und die neuen Mitglieder erreichen. Neue Anfragen nimmt Herr Reuter gern entgegen. Tel. 030 827905-29 E-Mail: reuter@evmberlin.de Bildstreifen: Ausschnitt aus der Entwurfszeichnung des bemalten Bauzauns 3 4 BAUEN & MODERNISIEREN Überarbeitung einer denkmalgeschützten Fassade WHG 02/03 in der Elberfelder Straße erstrahlt in neuem Glanz W eil unsere WHG 02/03 in der Elberfelder Straße in Moabit unter Denkmalschutz steht, darf die Genossenschaft denkmalrechtlich relevante Maßnahmen, zu denen eine Fassadenüberarbeitung gehört, nur mit behördlicher Genehmigung durchführen. Aus diesem Grund wurde vor dem Start der Arbeiten eine restauratorische Untersuchung in Auftrag gegeben und das daraus resultierende Gutachten anschließend mit der Denkmalschutzbehörde des Bezirkes Mitte abgestimmt. Die durch das Gutachten vorgegebene Fassadenfarbe war relativ dunkel, weshalb die Bewohnerinnen und Bewohner mittels Unterschriftenliste um den Einsatz eines helleren Farbtons baten. Zur allgemeinen Freude erklärte das Amt nach mehreren Abstimmungen sein Einverständnis hierzu. Nun stand dem Beginn der Arbeiten im Juni 2021 nichts mehr im Wege. Zunächst waren die kompletten Fassaden der Hofbereiche an der Reihe. Aufgrund der fehlenden Genehmigung für die Arbeiten an der straßenseitigen Fassade, konnten die Arbeiten daran erst im Oktober aufgenommen werden. Insgesamt wurden an rund 7 000 m² Fassade neuer Putz angebracht und die Flächen gestrichen. Zudem erhielt die Brandwand der Innenhoffläche in der Elberfelder Straße 11 eine Wärmedämmung und es wurden Balkonböden, Fallrohre und Fensterbleche überarbeitet. Zum Abschluss der Baumaßnahmen werden die Grünanlagen wiederhergestellt. BAUEN & MODERNISIEREN Frische Fassade – mal anders! Innovative Technik frischt Fassaden in kurzer Zeit auf D ie eine oder der andere hat es vielleicht selbst schon erlebt: Wochenlang steht ein Gerüst an der Fassade, versperrt den Blick nach draußen und früh morgens ab 7.00 Uhr poltern die Fassadenmaler vorbei! Das kann sehr unangenehm sein – und das alles manchmal „nur um einen frischen Anstrich aufzutragen“ oder die Fassaden von unansehnlichem Algenbefall zu befreien. Der Fachbereich Technik hat nunmehr wiederholt eine Firma aus Stuttgart getestet, die eine so genannte Fassadenwäsche anbietet. Dabei wird eine hochwirksame Reinigungslösung auf die Fassadenfläche aufgebracht, die anschließend mit klarem Wasser sanft abgespült wird. Zum höchstmöglichen Schutz der Fassade wird dabei nicht mit Hochdruck gearbeitet, lediglich die Spülwirkung reinigt den oberflächlichen Putz. Das anfallende Schmutzwasser wird vor Ort in eigens dafür vorgesehenen Filteranlagen aufgefangen, gereinigt und in Frischwasserqualität abgeleitet. Gearbeitet wird mittels Hebebühnen – also ohne Gerüststellung – und es dauert daher, je nach Fläche, nur wenige Tage, bis die Fassaden frisch strahlen. Die Bilder zeigen ein Beispiel aus unserer Wohnhausgruppe 38. 5 6 BAUEN & MODERNISIEREN Neue Vorgärten in Mariendorf und Steglitz Abschluss umfassender Maßnahmen in der WHG 13/14 und der WHG 15/16 E in Vorgarten – so sagt man – ist die Visitenkarte eines Hauses. Aus diesem Grund verwenden wir viel Sorgfalt auf die Neugestaltung dieser Bereiche. Diese Maßnahme bildet in der Regel den Abschluss umfangreicher Arbeiten in unseren Wohnanlagen, die sich meist über mehrere Jahre erstrecken. Dies war auch in der Mariendorfer Wohnhausgruppe (WHG) 15/16 sowie in der WHG 13/14 in Steglitz der Fall. Die umfassenden Arbeiten wurden in beiden Wohnanlagen von „innen nach außen“ durchgeführt. Nach Strangsanierung und Heizungserneuerung in den Wohnungen erfolgten Treppenhaussanierungen, Fassadenarbeiten und – im Steglitzer Bereich – zusätzlich Dachgeschossausbauten. Nach dem Abbau aller Gerüste blieben noch die in Mitleidenschaft gezogenen Vorgärten zur Bearbeitung übrig. Hier wurden zu guter Letzt in fast allen Vorgärten (lediglich in Mariendorf warten noch einzelne auf ihre Fertigstellung) die Kantensteine erneuert, die Pflanzflächen überarbeitet und umgestaltet sowie, wo es sich anbot, neue Fahrradbügel im Bereich der Hauseingänge aufgestellt. Somit hat eine Reihe sehr umfangreicher und arbeitsintensiver Baumaßnahmen einen schönen Abschluss gefunden, der von den Bewohnerinnen und Bewohnern sehr positiv bewertet wird. Jetzt steht in Steglitz nur noch die Überarbeitung der Innenhöfe an, wodurch die umfassenden Maßnahmen auch „hinter der Haustür“ abgerundet werden. BAUEN & MODERNISIEREN „Schwebende Bühne“ Alternative zum Fassadengerüst A m 17. August 2021 wurden Schaulustige Zeugen eines besonderen Spektakels. Ein Kran beförderte Traversen auf das 13 geschossige Hochhaus am Kamenzer Damm 39 in Lankwitz. Daran wurde eine Hängebühne befestigt, von der aus der Beton der Vorderkanten der Loggien in allen Etagen bearbeitet werden kann. Diese „schwebende Bühne“ hat den Aufbau eines anspruchsvollen Fassadengerüstes ersetzt. Neue Fenster für die WHG 35 Dreifachverglasung senkt Energieverbrauch und verbessert den Schallschutz I n die Gebäude der Stromstraße 69 und 70 in Moabit wurden neue, dreifachverglaste Kunststofffenster eingebaut. Sie verfügen über einen optimierten Wärmedämmwert mit einer dreifachen Verglasung und drei Dichtungsebenen. Straßenseitig wurde gleichzeitig der Schallschutz verbessert. Die Genossenschaft hat sich zu diesem Schritt entschieden, weil es immer häufiger Probleme gab, Ersatzteile für die Fenster zu besorgen, deren Material zunehmend ermüdete. Außerdem entsprachen die alten Alufenster nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Diese Faktoren sowie die über die Jahre immer größer werdende Belastung durch den Straßenlärm der Bundesstraße machte den Fensteraustausch notwendig. Zwar stellt die Maßnahme durch die Wohnwertverbesserung und die Energieeinsparung eine Modernisierungsmaßnahme dar, aufgrund oben genannter Gründe hat die Genossenschaft sie jedoch als Instandsetzungsarbeiten ausführen lassen und auf die mögliche Mieterhöhung nach Modernisierungsmaßnahmen gemäß § 559 BGB verzichtet. Die Bewohnerinnen und Bewohner, die lediglich die Maler­arbeiten an den Laibungen selbst übernehmen mussten, freuen sich nicht nur über die verbesserten Dämmwerte, sondern auch darüber, dass die neuen Fenster gekippt und leichter gereinigt werden können. 7 8 WOHNEN Klimaschutz geht uns alle an Energiewende ist nicht zum Nulltarif realisierbar Ü berall in den Medien und der Gesellschaft wird über Schlagworte wie „Energiewende“, „CO2-Fußabdruck“ und – besonders nach einschneidenden Naturkatastrophen – über „Klimawandel“ diskutiert. Die Bundesregierung hat im Rahmen der Novellierung des Klimaschutzgesetzes am 24. Juni 2021 die deutschen Klima­schutz­ ziele nochmals erhöht. Bis 2030 sollen die Emissionen insgesamt um 65 % sinken, die Klimaneutralität bis 2045 erreicht sein. Berlin geht noch einen Schritt weiter: Das Berliner Energie­wendegesetz sieht mit der Novellierung, die am 19.08.2021 beschlossen wurde, eine Senkung der Emissionen um 70 % vor. Ein wichtiges Instrument zur Erreichung dieser Klimaziele ist die zum Jahresanfang begonnene CO2-Bepreisung, die Anreize setzt, in klimafreundliche Technologien zu investieren. Diese gesetzlich fixierte CO2-Steuer für fossile Brennstoffe (Heizöl, Erdgas und Kraftstoffe beläuft sich auf 25 Euro je ausgestoßene Tonne CO2 und erhöht sich bis zum Jahr 2025 schrittweise auf 55 Euro). Klimaschutz geht uns alle an und ist leider nicht zum Nulltarif realisierbar! In unserem privaten Lebensalltag kann jeder einzelne seinen Beitrag leisten: Verpackungsmüll vermeiden, Müll sauber trennen, unnötige Wege mit dem Auto meiden. Ihnen fallen bestimmt noch viel mehr Möglichkeiten ein. Als Teil der Wohnungsbranche stellen wir uns den Heraus­ forderungen des Klimaschutzes Certificate resources SAVED 2020 EVM Berlin eG hat im Jahr 2020 die folgenden Wertstoffe verwertet: Stoffstrom Papier/Pappe/Karton Leichtverpackungen Durch das Recycling dieser Stoffströme wurden rechnerisch 390 Tonnen Ressourcen und zusätzlich 46.856 Kilogramm Treibhausgase eingespart.* Wir danken im Namen von Umwelt- und Klimaschutz! ALBA Facility Solutions GmbH Nils-Peter Petersen Geschäftsführer i.V. Sascha Adamczyk Abteilungsleiter Abfallmanagement * Quelle: Berechnungsmethodik Fraunhofer UMSICHT basierend auf Daten für 2019 #AFS_A4_Direkt_0.indd 24 19.03.2021 15:11:58 Es ist klar, dass in allen Bereichen der Gesellschaft und in allen Sektoren effi­ ziente Klimaschutzmaßnahmen umge­setzt wer­ den müssen, um die angestrebten Klimaziele zu erreichen. Im Gebäudesektor ist nach Angaben des Bundesministeriums für Umwelt die Senkung der Jahresemissionsmenge von 118 Mio. Tonnen auf 67 Mio. Tonnen not­ wendig. Wir betrachten unseren Gebäudebestand im Hinblick auf unterschiedliche Bereiche. Es gibt vier Einflussfaktoren, um ein Gebäude energieeffizient zu bewirt­ schaften: 1. Gebäudesubstanz: Hier sind Dämmmaßnahmen und/oder der Einbau neuer Fenster zu betrachten. Es ist jedoch nicht bei jeder Baualtersklasse sinnvoll, das Gebäude mit Dämmung „einzupacken“. Zumal auch hier immer das Aufwand-Nutzen-Verhältnis zu prüfen ist. 2. Anlagentechnik: Jede unserer Anlagen wird auf den Prüfstand gestellt, wo noch Verbesserungen in der Versorgung oder auch in der Betriebsweise erforderlich sind. Die ölversorgten Heizungsanlagen werden sukzessive auf Gas- oder, wo möglich, auf Fernwärmeversorgung umgestellt. Auch andere Technologien kommen inzwischen zum Einsatz. So wird die WHG 48 mit der Abwärme aus dem Abwasserkanal der Berliner Wasserbetriebe und Wärmepumpen versorgt. Auch Blockheizkraftwerk-Anlagen sind bereits dezentral zur Versorgung geplant. 3. Energieversorgung: Unsere Wohnanlagen werden mit Vattenfall-Fernwärme, Getec-Nahwärme, Fernwärme aus dem Fernheizwerk Neukölln, Erdgas der GASAG und Strom von Vattenfall versorgt. Bisher basierte die Energieversorgung damit hauptsächlich auf fossilen Energieträgern. Seit einigen Jahren entwickeln alle Energieversorger Strategien und Technologien, um erneuerbare Energien als WOHNEN Grundlage der Versorgung anzubieten. In Nahwärmenetzen werden zunehmend Blockheizkraftwerke und Wärmepumpen zur Energieerzeugung betrieben. Die GASAG stellt ihr Angebot auf Biogas (Biomethan) um. Vattenfall entwickelt unter dem Begriff „Stadtwärme“ die Wärmeerzeugung dahin, dass auf Grundlage von Biomasse, Wasserstoff, Geothermie und verschiedenen Wärmepumpensystemen allen Kunden eine CO2-gesenkte und ab 2040 CO2-freie Versorgung zur Verfügung steht. 4. Ein wichtiger Faktor sind Sie als unsere Nutzer. Auch Ihr Verhalten beim Heizen und beim Wasserverbrauch hat einen Einfluss auf das gemeinsame Ziel: Energiesparen. Zumal zukünftig jeder durch die CO2-Abgabe in seiner Betriebskos- ten-Abrechnung einen neuen Kostenpunkt sieht, der bezahlt werden muss. Die Maßnahmen 1 – 3 sind mit Investitionen verbunden, die auch durch staatliche Förderpakete nicht kostenneutral zu realisieren sind. Darüber hinaus werden sich zukünftige Klimaschutzmaßnahmen in Betriebskosten-Abrechnungen widerspiegeln, wie auch das in Punkt 4 beschriebene individuelle Verhalten. Zusammenfassend lässt sich also fest­hal­ ten, dass sich die zum Jahres­ an­ fang begonnene CO2-Beprei­sung, die Kosten für Investitionen in eine noch energie­ effizientere Be­wirt­schaf­t ung unserer Gebäude sowie die steigenden Rohöl- und Gaspreise kosten­steigernd in den Betriebsund Heizkostenabrechnungen nieder­ schlagen werden. wir Mit kleinen Tipps können alle Energie sparen: temperatur Wenn Sie z.B. Ihre Raum Sie um 1 Grad absenken, sparen ca. 6 % Energie ein. glichst nicht Die Heizkörper sollten mö n, so können Sie durch Möbel verstellt sei n Raum abgeben. effektiv ihre Wärme in de , kann man Um Warmwasser zu sparen Dusche nutzen. statt einem Wannenbad die zen nicht laufen Das Wasser beim Zähneput lassen. iesparen schützt Denn eins ist klar − Energ rn auch den nicht nur das Klima, sonde Geldbeutel. Neues Angebot der Genossenschaft Service-Wohnen für ein langfristiges selbstbestimmtes Leben W ie bereits berichtet, entstehen im Rahmen unsers Projektes „Soziales Zentrum“ am Mariendorfer Damm auch 11 Wohnungen für das neue Service-Wohnen. Wir prüfen, ob sich weitere Wohnungen aus dem unmittelbaren Bestandsbereich auch für diese Wohnform eignen, um unser Angebot zu erweitern. Denn das Interesse unserer Mitglieder ist sehr groß. Wir freuen uns darüber, zeigt es doch, dass hier Bedarf an solchen Wohnmöglichkeiten mit Betreuung besteht. Zwischenzeitlich haben die Bauarbeiten begonnen. Wir gehen aktuell davon aus, dass ein Bezug der neuen Wohnungen voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2023 möglich sein wird. Von den 11 Service-Wohnungen im 2. und 3. OG entstehen sechs 1-Zimmer-Wohnungen und fünf 2-Zimmer-Wohnungen. Die geplanten 1-Zimmer-Wohnungen sind ca. 36 – 40 m2 und die 2-Zimmer-Wohnungen ca. 60 bis 74 m2 groß. Alle Wohnungen können über einen Aufzug barrierefrei erreicht werden und verfügen über eine ebenerdige Dusche. Zwei der 2-Zimmer-Wohnungen werden rollstuhlgerecht gebaut. Ein Balkon oder eine Terrasse kann leider nicht angeboten werden. Ziel ist es, im ersten Halbjahr 2022 mit der aktiven Vermietung zu beginnen. Alle Interessierten erhalten bis zum Jahresende 2021 Informationen zu den Vergaberegelungen, Nutzungsgebühren und Grundrissen. 9 Wenn Sie sich für diese Wohnform interessieren, so nehmen Sie bitte Kontakt zu Frau Barnstorf auf. Telefon 030 827905-16 E-Mail: barnstorf@evmberlin.de 10 WOHNEN Dachgeschosse in Steglitz komplett vermietet Neue Bewohner freuen sich über moderne Wohnungen I m 2. Bauabschnitt des Dachgeschossausbaus der WHG 13/14 sind in der Buggestraße 4 und 4a sowie der Brentanostraße 1, 3 und 5 insgesamt 6 Wohnungen mit einer Größe von 73 bis 114 Quadratmetern entstanden. Alle Wohnungen sind − teilweise an langjährige Mitglieder − vermietet, die sich über einen zeitgemäßen Wohnstandard freuen. Der neu eingebaute Aufzug im Treppenhaus der Buggestraße 4 ermöglicht den stufenfreien Zugang in zwei Dachgeschoss- und sechs darun­terliegende Wohnungen. WOHNEN E-Lastenräder können seit August angemietet werden EVM-Azubis präsentierten Lastenfahrrad-Projekt auf Genossenschaftskongress G emäß dem Leitsatz „fördern und fordern“ vertraute der Vorstand der EVM Berlin eG den Immo-Azubis der Genossenschaft vor über einem Jahr das Projekt „E-Lastenräder“ an. Die drei zukünftigen Immobilienkaufleute waren einerseits froh über das ihnen entgegengebrachte Vertrauen und andererseits auch ein klein wenig aufgeregt. Fragen wie: „Wie finden wir einen passenden Anbieter?“, „Welche Standorte bieten sich an?“, „Was müssen wir bei der Vertragsgestaltung beachten?“ und „Welche vorbereitenden Arbeiten müssen vor der Installation der Ladestationen geplant und beauftragt werden?“ stellten sich während des Projektes und zeigte den Azubis so ganz praxisnah, wie vielfältig das Berufsbild ist, in dem sie ausgebildet werden. Bange Momente hatten die drei zu bestehen, als die E-Lastenräder am Zoll festhingen und der bereits bekannt gegebene Eröffnungstermin zu platzen drohte. Doch die Bikes wurden rechtzeitig angeliefert, sodass am 3. August 2021 im Rahmen einer kleinen Eröffnungsveranstaltung der Startschuss für die Ausleihe der praktischen E-Lastenräder in sechs EVM-Wohnanlagen gegeben werden konnte. Genossenschaftsmitglieder und andere Interessenten können sich die Räder an den Ladestationen mittels App ausleihen, rund um die Uhr, an sieben Tagen der Woche. Standorte der Räder sind EVM Wohnanlagen in Moabit, Steglitz, Charlottenburg, Neukölln, Lankwitz und Lichtenberg. Im Rahmen des Genossenschaftskongresses am 26. Oktober 2021 konnten die Azubis „ihr“ Projekt vorstellen und ernteten Beifall für die erfolgreiche Umsetzung. Die Azubis begleiten das Projekt weiter und werden analysieren, welche Standorte wie frequentiert werden und gegebenenfalls im Jahresverlauf Anpassungen vornehmen. Foto oben (v.l.n.r.): Kimberly Janzen (Azubi), Jörg Kneller (EVM-Vorstand), Svenja Ehrhardt (Azubi), Janos Hasewinkel (Azubi-Projektleiter) und Sophie Röttger (sigo GmbH) geben symbolisch die E-Lastenräder zur Anmietung frei. 11 12 WOHNEN Advent, Advent ein Lichtlein brennt … und manchmal sogar die ganze Wohnung! W ir alle genießen den warmen Lichtschein von Kerzen – gerade in der Weihnachtszeit. Leider ist dadurch die Brandgefahr deutlich erhöht. Denn wer kennt die Situationen nicht, in denen man nur kurz den Raum verlässt, ohne die brennenden Kerzen zu löschen – das Klingen an der Tür, die ausgebüxte Katze, die kochenden Kartoffeln in der Küche… Das kann verheerend enden, wenn die unbeaufsichtigte Kerze einen Brand auslöst! Um sich selbst und seine Nachbarn zu schützen bitten wir darum, einen Raum, in dem brennende Kerzen stehen, niemals – auch nicht kurz – zu verlassen. Vielleicht sind LED Kerzen aus echtem Wachs eine Alternative, die heutzutage bereits für kleines Geld in jedem Supermarkt zu kaufen sind. Bitte gehen Sie auf jeden Fall vorsichtig mit offenen Flammen um – damit die Feiertage nicht zu „Feuertagen“ werden. Vogelfütterung löst die Probleme der Vogelwelt nicht Das unsachgemäße Füttern von Vögeln schadet den Tieren und zieht unerwünschte Gäste an E s ist sicher gut gemeint und man fühlt sich mit der Natur verbunden, wenn man auf seinem Balkon oder in den Grünanlagen Vogelfutter auslegt oder -hängt. Dabei kann es aber z.B. durch die beliebten Meisenknödel zu Verletzungen bei den Tieren kommen. Außerdem entsteht unnötiger Plastikmüll. Krankheiten können übertragen werden, wenn viele Vögel sich an einem Ort zusammenfinden und im Futter herumlaufen können. Oft wird auch falsches Futter wie Brot mit Schimmel, Zucker, Tierfutter, Erdnüsse oder Kekse verwendet. Die Reste ziehen andere unerwünschte Gäste z.B. Ratten, Mäuse oder Waschbären an. Auch invasive Pflanzenarten können aus den Futtermischungen verbreitet werden – wie z.B. Ambrosia. Leider kann die Winterfütterung intakte Lebensräume in naturnahen Gärten und vielfältigen Agrarlandschaften nicht ersetzen. Wer trotzdem Vögel in der kalten Jahreszeit bei der Futtersuche unterstützen möchte, sollte unbedingt folgende Hinweise beachten: 1. Futter bitte auf keinen Fall offen in den Anlagen oder auf den Balkonen auslegen. Denn wenn Tiere im Futter herumlaufen, wird es häufig durch Kot verschmutzt. Außerdem verdirbt nasses Futter schnell, wodurch Keime übertragen werden können. Besser als ein offenes Futterhäuschen, das regelmäßig mit heißem Wasser gereinigt werden muss, ist ein Futtersilo, in dem das Futter trocken nachrutschen kann und vor Verschmutzung geschützt ist. 2. Um Vögel nicht unnötig zu gefährden, sollte das Futtersilo katzensicher und nicht zu nah an Fensterscheiben stehen. Besonders wenn sich Bäume und Gartenflächen in den Scheiben spiegeln, fliegen Vögel oft dagegen und brechen sich das Genick. 3. Unbedingt artgerechtes Futter und auf gar keinen Fall Speisereste – Achtung Salz! – verwenden. Energiereiche Samen und Nüsse sind am besten geeignet. Das Futter sollte außerdem frei sein von Samen der gefährlichen Ambrosiapflanze. Bitte verzichten Sie auch unbedingt auf Meisenknödel im Netz. Wir bitten Sie um Verständnis, wenn wir das Auslegen von Futter in unseren Anlagen und das unsachgemäße intensive Füttern von Vögeln und Wildtieren nicht dulden können – im Interesse der Gesundheit von Mensch und Tier. RATGEBER Einfache Stromspartipps für den Haushalt Stromsparen nützt dem Klima und schont den Geldbeutel E s ist davon auszugehen, dass die Strompreise auch im Jahr 2022 weiter steigen werden. Hauptursache dafür sind die aktuell sehr hohen Erzeugerpreise an der Leipziger Strombörse (EEX) und die notwendigen Investitionen in den Ausbau des Stromnetzes, die zu einem weiteren Anstieg der Netzentgelte führen dürften. Ob die angekündigte Reduzierung der EEG-Umlage (damit wird der Ausbau der erneuerbaren Energien finanziert) ausreichen wird, die Verbraucher zu entlasten, ist zumindest fraglich. Eine möglichst energiesparende Nutzung der Elektrogeräte ist also wichtig, damit Sie Ihre Stromkosten im Zaum halten. Die Verbraucherzentrale gibt folgende einfache Energiespartipps für den Haushalt: Kühlschrank, Gefrierschrank, Gefriertruhe • Stellen Sie den Kühlschrank so ein, dass die Temperatur im oberen Fach bei 7 °C liegt. Das reicht vollkommen aus. Bei einer Senkung um nur 1 °C sinkt der Stromverbrauch bereits um circa 6 %. • Nutzen Sie häufig schnell verderbliche Lebensmittel wie Hackfleisch, sollten sie die Kühlschranktemperatur auf 2 °C senken. • Gefriergeräte sollten auf eine Temperatur von minus 18 °C eingestellt werden. • Halten Sie die Türen so kurz wie möglich offen und machen Sie die Türen so schnell wie möglich wieder zu. • Lassen Sie warme Speisen erst abkühlen, bevor Sie sie in den Kühlschrank stellen. Spülmaschine • Räumen Sie Ihre Spülmaschine möglichst voll, um Wasser und Energie zu sparen (min. 80 Teile passen in die Maschine). • Ein Vorspülen ist nicht notwendig. Grobe Speisereste können Sie mit dem Besteck entfernen. • Nutzen Sie das Automatikprogramm Ihrer Spülmaschine oder niedrige Temperaturen von 50 °C bis 55 °C. Herd und Backofen • Nutzen Sie immer einen Deckel. Das spart Zeit und Strom. • Garen Sie Gemüse, Eier und Kartoffeln mit einem Wasserstand von lediglich 1–2 cm. Dabei bleiben auch die Vitamine erhalten. • Backen mit Umluft spart etwa 15 % Energie im Vergleich zu Ober- und Unterhitze. Waschmaschine und Wäschetrockner • Achten Sie darauf, das Gerät ausreichend voll zu beladen. • Waschen Sie mit niedrigen Temperaturen von 30 °C bis 40 °C. Das reicht bei normal verschmutzter Alltagswäsche völlig aus und hat auch den Vorteil, dass Ihre Kleidung länger hält. • Stellen Sie einen hohen Schleudergang bei der Waschmaschine ein, wenn Sie im Anschluss einen Wäschetrockner nutzen. Das spart Zeit im Trockner, weil die Wäsche weniger nass ist. • Besser als ein Wäschetrockner: Lassen Sie Ihre Wäsche einfach an der Luft trocknen. (Hierzu ein EVM-Hinweis: Um Schimmelbildung zu vermeiden, achten Sie dabei bitte auf eine gute Durchlüftung der Räume.) Beleuchtung • Ersetzen Sie Glüh- und Halogenlampen durch LED. Sie verbrauchen sogar noch weniger Energie als Energiesparlampen. Ihre Energiesparlampen brauchen Sie jedoch nicht sofort auszutauschen. Hier können Sie warten, bis diese defekt sind. • Vergessen Sie nicht das Licht auszuschalten, wenn Sie es nicht benötigen! • Hat Ihre Steh- oder Tischlampe nicht nur einen Schalter, sondern wird auch mit einem Netzteil betrieben, dann ziehen Sie den Stecker oder stecken ihn in eine abschaltbare Steckerleiste, denn das Netzteil kann auch im ausgeschalteten Zustand unnötig Strom verbrauchen. Computer, Fernseher, Handy, Spielekonsole • Aktivieren Sie beim Computer den Ruhezustand, wenn Sie oft den Arbeitsplatz verlassen. • Besorgen Sie für elektrische Geräte eine Steckerleiste mit Schalter und schalten Sie diese nach der Benutzung aus. Alle Geräte verbrauchen auch im Standby- oder „Stromsparmodus“ weiterhin Strom. Außerdem können Sie so Geräte, die Sie viel gemeinsam nutzen, zum Beispiel Computer, Drucker und eine Lautsprecher-Box, einfach gleichzeitig vom Stromnetz nehmen. • Schalten Sie nachts das WLAN im Router aus. Auch beim Smartphone nachts in den Flugmodus zu wechseln kann sinnvoll sein: So müssen Sie weniger oft aufladen. (Quelle: Verbraucherzentrale) Das Wichtigste in Kürze: nderungen können Sie Mit einfachen Verhaltensä . bereits viel Strom einsparen entlarven Sie ganz einAus ist nicht gleich Aus – sser. Ist das Netzteil eines fach heimliche Stromfre n Elektrogeräts warm, vermeintlich ausgeschaltete Strom. verbraucht es weiterhin en Elektrogräten gegen Mit dem Austausch von alt . sparen Sie viel Strom ein energieeffiziente Modelle 13 14 EVM INTERN KATEGORIE 4 Fragen an … T horsten Steinhoff ist seit Oktober 2012 Mitglied der EVM Berlin eG und wohnt in der WHG 33 in Neukölln. Im Januar 2014 begann er, für Mitglieder in Neukölln, Lichterfelde Ost und Moabit Gruppen zu Smartphone- und PC-Fragen zu moderieren. Seit April 2017 ist er Mitarbeiter der EVM Berlin Service GmbH im Infobüro Neukölln. Wie alle Kolleginnen und Kollegen übernimmt er Urlaubsvertretungen in den anderen Infobüros. Dank seiner technischen Kenntnisse konnte Thorsten Steinhoff 2020 den IT-Leiter Norman Kühn bei der Einrichtung mobiler Arbeitsplätze unterstützen. Thorsten Steinhoff Was ist für Sie das Besondere an einer Genossenschaft? Als ich Ende der Neunziger Jahre in Trier das erste Mal von einer Genossenschaft hörte, dachte ich: „Das werde ich mir nie leisten können. Da muss man bestimmt richtig reich sein, um Anteile zu zeichnen.“ Erst Jahre später lernte ich, dass Genossenschaften bezahlbaren Wohnraum von guter Qualität für ihre Mitglieder bereitstellen. Was ja auch in unserer Satzung steht. Dass faire und gleichberechtigte Teilhabe mit nachbarschaftlichem Engagement zusammengehören, das war für mich zu keinem Zeitpunkt ein Problem, sondern ganz im Gegenteil ein riesiger Vorzug. In unserer Genossenschaft ist gute Nachbarschaft gelebte Wirklichkeit. Wenn es doch einmal knirscht – und natürlich tut es das manchmal – ist es einfach, die Probleme auf Augenhöhe zu diskutieren. Der Gemeinsinn, das ist für mich das wirklich Einmalige an Genossenschaften. Und wir im EVM leben Gemeinsinn vor. Welche Auswirkungen hat die Pandemie auf Ihre Tätigkeit? Natürlich sind die Auswirkungen ziemlich massiv. Schließlich haben wir es mit Menschen zu tun! Die gehören außerdem oft zu einer Risikogruppe. Das Hygienekonzept, das ja sehr einfach zu verstehen ist, hat sich als praxistauglich erwiesen. Aber natürlich bleibt oft für beide Seiten die Gesprächssituation nicht ohne irritierende Momente. Welchen Stellenwert haben die Infobüros für unsere Bewohner vor Ort? Jedes Infobüro hat seine Eigenart. Damit meine ich nicht die Räumlichkeit, sondern die Person, die hier für die Mitglieder da ist. Und gleichzeitig die Genossenschaft ein Stück weit nach außen repräsentiert. Zum Infobüro-Konzept gehört, dass wir als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am besten in der Anlage wohnen oder durch andere Bewohner-Aktivitäten bekannt sind. Dadurch ergeben sich unterschiedliche Schwerpunkte. Unsere allgemeinen Aufgaben, also etwa Raumbelegung, Veranstaltungsplanung oder Telefondienst, erledigen wir im Hintergrund. Natürlich für die Mitglieder, ganz in ihrem Interesse, aber für die Mitglieder meist nicht sichtbar. Die Mitglieder wissen, bei welchen individuellen Problemen sie ihr freundliches Gesicht im Infobüro direkt unterstützen kann – oder wo das Infobüro Kontakte zu Profis vermittelt. Ich denke, auf diese Hilfestellung mit Blick auf Persönliches können sich die Mitglieder in jedem Infobüro verlassen. Verraten Sie noch etwas Privates zu sich? Gerne. Meine engsten Verwandten leben in Lüneburg und Hamburg. Wir freuen uns, dass uns schnelle Bahnstrecken miteinander verbinden. Hier in Berlin, meiner Wahlheimat und Nach-wie-vor-Traumstadt, bin ich eng in mehrere Kirchengemeinden eingebunden. Ich bin seit 1988 leidenschaftlicher Kirchenmusiker – der aber auch keine Scheu vor weltlichen Darbietungen hat. Zusammen mit dem Hauswart der WHG 33, in der ich seit fast genau 9 Jahren wohne, hat es vor der Pandemie mehrere Konzerte im EVM Gemeinschaftsraum gegeben. Und wir machen ganz sicher weiter. EVM INTERN Veränderungen im Personalbereich W ir sind stolz auf unsere 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit denen wir unseren Wohnungsbestand bewirtschaften. Die EVM Berlin eG beschäftigt insgesamt 87 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 47 in der Geschäftsstelle und 40, als Hauswarte vor Ort, in den Wohnanlagen. Weitere 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der EVM Berlin Service GmbH angestellt. Pauline Luther Auszubildende 01.08.2021 30.04.2021 31.07.2021 Helga Fürst Hauswartin WHG 08 Ekhard Scheer Hauswart WHG 15/16 Eintritte: Austritte: Ein spannender Ausbildungsberuf EVM Azubis informieren Schüler über das Berufsbild von Immobilienkaufleuten A m 30. September 2021 besuchten unsere vier Immo-Azubis gemeinsam mit ihrer Ausbilderin Andrijana Neretljak wieder einmal eine Oberschule. Doch dieses Mal drückten sie nicht die Schulbank, sondern standen vor der Klasse, um Schülerinnen und Schülern einer 10. Klasse der Kopernikus Oberschule in Steglitz einen Einblick in das Berufsbild von Immobilienkaufleuten zu geben. Ihre Präsentation umfasste die Themen Genossenschaft, Bewerbungsverfahren und allgemeine Informationen zur Ausbildung. Auch die Beschreibung des Berufsalltags von Immo-Azubis kam dabei nicht zu kurz. Zum Abschluss konnten die Schülerinnen und Schüler mithilfe eines Testes herausfinden, ob sie für diesen Beruf geeignet sind. Wir hoffen, dass unsere Azubis die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Begeisterung für ihren abwechslungsreichen und spannenden Ausbildungsberuf anstecken konnten! Neue Dienstkleidung für unsere Hauswarte Bisherige Ausstattungslinie ist ausgelaufen W eil die bisherige Ausstattungslinie der Dienstkleidung unserer Hauswartinnen und Hauswarte nicht mehr lieferbar ist, werden neu benötigte Kleidungsstücke seit geraumer Zeit in einer aktuellen Kollektion bestellt. Die neue funktionale Dienstkleidung wird Schritt für Schritt die bisherigen Jacken, Hosen und Shirts ersetzen – so wird die alte Ausstattung langsam aus unseren Wohnanlagen verschwinden. 15 16 GENOSSENSCHAFTSLEBEN Das nachbarschaftliche Miteinander ist so wichtig, gerade jetzt! Genossenschaftliches Miteinander während der Pandemie iläum unserer n wir das 20-jährige Jub Im August 2020 wollte die Corona Panff Mariendorf feiern − Aktivitäten im EVM Tre dert. demie hat das verhin rund 20 Monaten dass nun schon seit Viel schlimmer aber, ht mehr mögchentliches Treffen nic unser gemeinsames wö lich ist. arn wegen der ser Zeit einige Nachb Schlimm, dass in die und sie dort Krankenhaus mussten Corona-Erkrankung ins ar Freunde vern durften und wir sog nicht besucht werde loren haben. wohl doch ein Geause einsam waren, ob Schlimm, dass viele zuh wesen wären! unterung so wichtig ge spräch und eine Aufm Telefonaten, Untern jedoch versucht, mit Einige Bewohner habe kleinen Aufmerksamfen, netter Post oder stützung beim Einkau arn möchten wir dafür n. Allen diesen Nachb keiten etwas zu helfe war so wichtig! herzlich danken, dies n Mariendorfer Vergilt auch den aktive Ein besonderer Dank lveig Rädler, die das penberatern sowie So tretern und Hausgrup elassen mit ihren inleitet. Sie hat nie nachg n. Infobüro Mariendorf d vielen Hilfeleistunge utigenden Worten un erm mit , en nat efo Tel tensiven nötigt wird. e Hinweise, wo Hilfe be Wichtig waren auch ihr terppen und mit ihrer Un Köppe und Familie Kö u Fra von ive zu iat ern Init hn Durch die mit rund 25 Bewo lungen, dass wir uns ge h auc nn n da ffe es tre ist m stützung ch am Forddam d Kuchen im Hofberei un e ffe Ka i i be be h ... usc len einem Pla n das wiederho ren glücklich, wir werde wa er hm lne Tei e All konnten. em Glühwein. n dann natürlich mit ein kühleren Temperature pen anderen Wohnhausgrup ndorf, sondern auch in rie Ma in r in nu st ht rfe nic s, Übrigen soll das tolle Kräute tivitäten. Beispielhaft Ak e nd he chrec Na n tsp de en gab es nte mit vielen Helfern rden. Frau Wiegand kon Dinner Lankwitz genannt we aber auch das weiße Nachmittag bereiten, n ne chö ers nd Verwu de en barn ein dass ebenfalls wie r großer Erfolg. Prima, ein r wa or zuv n . che en nd einige Wo der Mouse Club stattfi Bildmalerei, Yoga und anstaltungen wie die ist ftliche Miteinander, es weiter das nachbarscha alle Sie n tze stü ter Bitte, un so wichtig! er Marion und Jörg Dresdn GENOSSENSCHAFTSLEBEN Bewohnerversammlung einmal anders Informationen zu anstehenden Maßnahmen im Rahmen eines Kennenlern-Festes E s ist gelebte Praxis unserer Genossenschaft, die Bewohnerinnen und Bewohner von Wohnanlagen, in denen umfassende Baumaßnahmen bevorstehen, im Rahmen einer Bewohnerversammlung über die geplanten Arbeiten zu informieren. Da in Pandemie-Zeiten alles etwas anders ist, hat die Genossenschaft auf eine „Indoor-Veranstaltung“ verzichtet, um darüber zu berichten, welche Maßnahmen in den Mariendorfer Wohnhausgruppen 18 und 22 im kommenden Jahr durchgeführt werden. Stattdessen informierte sie die betroffenen Mitglieder während eines „Kennenlern-Festes“ über die anstehenden Arbeiten. Mit finanzieller Unterstützung und unter Anwesenheit der Firmen, die bereits ihre Arbeit im Keller aufgenommen haben, wurde das Beisammensein, sozusagen als vertrauensbildende Maßnahme, durchgeführt. Die Veranstaltung stieß bei allen Beteiligten durchweg auf positive Resonanz. So konnten sich alle Beteiligten schon einmal „beschnuppern“ − die Bewohnerinnen und Bewohner kennen jetzt bereits die Gesichter der Firmenmitarbeitenden, die im nächsten Sommer in ihren Wohnungen arbeiten werden. Balkonwettbewerb 2021 Putz- und Pflanzaktion im Michael-Bohnen-Ring Es grünt und blüht in der Neuköllner High-Deck-Siedlung D ie Neuköllner Tradition in der High-Deck-Siedlung lebt und auch in diesem Jahr gab es wieder viel Grünes und Blühendes auf Balkonen und Terrassen zu bestaunen. Von 36 Teilnehmenden am Balkonwettbewerb wohnen zwölf in unserer WHG 33 am Michael-Bohnen-Ring. In der Kategorie Balkone gewannen EVMBewohner/innen den 2. und 3. Preis, in der Kategorie Terrassen war eine unserer Nutzerinnen mit dem 3. Preis erfolgreich. Einsatz für ein Umfeld zum Wohlfühlen Foto: QM High-Deck-Siedlung/ Sonnenallee Süd, W+P GmbH A Foto: QM High-Deck-Siedlung/ Sonnenallee Süd, W+P GmbH Der Sonderpreis „Schöne Außenwirkung und ehrenamtliches Engagement im Eingangsbereich Michael-Bohnen-Ring 45“ ging an EVM-Mitglieder und darüber hinaus beteiligten sich sechs weitere fleißige Gärtnerinnen und Gärtner aus unserer Bewohnerschaft, wofür sie mit kleinen Anerkennungen belohnt wurden. Sich und anderen eine Freude machen und zugleich etwas für die Natur und Umwelt tun – besser geht’s nicht. m 30. September 2021 rückten engagierte Bewohnerinnen und Bewohner unserer WHG 33 am Michael-Bohnen-Ring, gemeinsam mit Verstärkung aus der Geschäftsstelle, zur jährlichen Putzaktion aus. Organisiert wurde die Maßnahme wie gewohnt vom Quartiersmanagement High-Deck-Siedlung/Sonnenallee Süd, das die Aktion in diesem Jahr mit einer Pflanzaktion in Kooperation mit dem Freilandlabor Britz e.V. verbunden hat. Bei bestem Herbstsonnenschein haben die fleißigen Helferinnen und Helfer tatkräftig mit angepackt, um die Anlage von Unrat zu befreien und die Pflanzkästen vor der Hausnummer 47 mit Pflanzen, die vom Freilandlabor ausgesucht wurden, zu befüllen und zu verschönern. Im Anschluss hatten alle die Gelegenheit, sich bei einem Kaffee über die unterschiedlichsten Themen auszutauschen. Auf diesem Wege bedanken wir uns noch einmal bei allen, die mitgeholfen haben, die Wohnanlage zu verschönern. 17 18 GENOSSENSCHAFTSLEBEN Unter Schafen Einblick in das Gebiet zwischen den größten EVM Wohngebieten in Lankwitz und Mariendorf H err Haesner hat seine Schafe verloren. Der Musiklehrer schlendert trotzdem entspannt über das weitläufige Grundstück, irgendwann tauchen sie wieder auf. Seit mehreren Jahren bewirtschaftet er die bezirkseigene Fläche im Kern von Alt-Lankwitz mit 20 Skudden, einer alten und seltenen Schafrasse. Die Schafe halten das Gras kurz und sorgen dafür, dass der hintere Teil der denkmalgeschützten „Lanke-Aue“ nicht verwildert. Für den Bezirk und Herrn Haesner ist die Kooperation eine Win-Win-Situation: Das Grünflächenamt spart die Kosten für die Landschaftspflege und der gebürtige Lankwitzer Haesner kann wohnortnah seiner Leidenschaft für Schafe nachgehen. An jenem Mittwoch im Oktober sind die Tiere aber auf dem Nachbargrundstück unterwegs, einem jungen, naturbelassenen Wäldchen mit einem künstlichen Höhenzug, einem Deich: „Als man am Teltowkanal die riesigen Öltanks baute, sollte die Aufschüttung die angrenzenden Wohnhäuser schützen, wenn mal Öl ausläuft“, erzählt Martin Haesner. Der Wald wiederum steht da, weil die Eigentümer das Grundstück nicht bebauen konnten. Der Boden, so Martin Haesner, sei hier nicht tragfähig. Früher hat es hier sogar Hirsche gegeben, paradoxerweise bevor der Wald entstand. Bis in die 1990er Jahre hinein wurde die Fläche von Nonnen der Kongregration der Christkönigsschwestern bewirtschaftet, die dort Gemüse anbauten und einige Hirsche hielten. Die katholischen Schwestern führten zur Straße hin ein Krankenheim, das wegen Insolvenz 2002 schließen musste – die Geschäftsführer ihrer Dominikushaus GmbH hatten die Schwestern um ihr gesamtes Vermögen betrogen. Weil zudem der Nachwuchs fehlte, zogen die verbliebenen Nonnen schließlich aus Lankwitz weg, das Grundstück wurde verkauft. Heute wird das ehemalige Kloster von der Glaubensgemeinschaft „Chemin Neuf“ genutzt, die dort ein christliches Studentenwohnheim eingerichtet hat. Durch eine schmale, hohle Gasse zwischen dem Wäldchen und der bezirkseigenen Fläche kommen jetzt Herrn Haesners Schafe angerannt. Das Gelände verläuft hier in sanften Wellen, vor Zeiten gebildet durch die beiden Bäche Telte und Lanke, die aber mittler­ weile versickert sind. Zurückgeblieben ist ein kleiner Tümpel, in dem der Kammmolch wohnt, eine stattliche heimische Amphibien-Art: Die männlichen Lurche können bis zu 18 Zentimeter lang werden und tragen zur Paarungszeit einen gezackten Hautkamm. Dieser ist allerdings nur unter bestimmten Bedingungen zu sehen: „Wir hatten mal einen gefangen, aber der Kamm stellte sich erst auf, als wir den Molch in einen wassergefüllten Suppenteller legten“, erzählt Martin Haesner. Neben dem Kammmolch sind noch Füchse, 28 verschiedene Vogelarten und eben die Schafe in dem grünen Paradies unterwegs. Als Remineszens an die frühere Nutzung als Bauerngarten hat Martin Haesner Obstbäume gepflanzt und in der Mitte einen Gemüsegarten angelegt. Allerdings setzt GENOSSENSCHAFTSLEBEN ihm der Klimawandel zu. Ohne künstliche Bewässerung gehe es nicht, auch die Anzahl der Schafe habe er reduzieren müssen, weil nicht mehr genügend Futter wachse. Immer wieder helfen deshalb Menschen aus der Nachbarschaft aus, bringen trockene Brötchen oder geschnittenen Efeu vorbei, eine Leibspeise der Schafe. Martin Haesner revanchiert sich auf seine Art: Zusammen mit dem Bläserchor der Dorfkirchengemeinde Lankwitz gibt er öffentliche Konzerte – u.a. auch auf dem Weihnachtsmarkt des EVM am Kamenzer Damm. Nicht weit davon entfernt, hinter den Bahngleisen Richtung Mariendorf, frisst sich die zweite Schafherde durch das Südberliner Gras. Die Schafe sind Teil der Energiewende, denn sie kümmern sich um den Bewuchs unter der größten zusammenhängenden Photovoltaikanlage Berlins. 2012 hatte die GASAG auf einem Teilgelände des ehemaligen Gaswerks Mariendorf die Anlage gebaut, die 2000 Haushalte mit Strom versorgt. D er andere Teil des Gaswerks wurde zum „Marienpark“ ent­ wickelt: In die denkmalgeschützten Backstein-Gebäude zogen kleinere Firmen und eine amerikanische Brauererei ein, die später von einer schottischen übernommen wurde. Neben der Brauererei und deren Restaurant gibt es im Marienpark u.a. einen Kaffeeröster, zwei Autowerkstätten, eine Bäckerei und das „Dörrwerk“. Das Start-up-Unternehmen machte schon kurz nach seiner Gründung im Jahr 2014 Schlagzeilen, weil es sich als eines der ersten der Lebensmittel-Rettung verschrieben hatte. Der Arzt Zubin Farahani wollte damals etwas gegen die Verschwendung von Obst tun, das aufgrund kleinster Mängel aus den Regalen aussortiert und weggeworfen wurde. Farahni kaufte dieses Obst und verarbeitete es in einem Trocknungsverfahren zu Fruchtpapier, das seither in Drogerie- und Supermärkten verkauft wird. Gestartet in Kreuzberg, zog die Firma 2017 in den Marienpark. Dort entstand auch die Marke „Rettergut“, unter der Nudeln, Pestos, Suppen, Seifen und Süßes aus geretteten Produkten vertrieben werden. Alle, die möchten, können zum Probieren kommen: Vor dem Eingang des Dörrwerks steht ein Regal mit allerlei Erzeugnissen, die Bezahlung erfolgt auf Vertrauensbasis. Mit dem Standort im Marienpark sei die Firma zufrieden, so Philip Koloczek, Marketing Manager von Dörrwerk: „Man ist in der Großstadt, aber man merkt es nicht.“ E inen zusätzlichen Platz im Marienpark für sein Unternehmen kann sich auch Jan Wichers vorstellen, der am Kammenzer Damm eine Bogensportanlage betreibt. Als einzige Berliner Bogensportanlage kann die Anlage ohne Vereinsmitgliedschaft genutzt werden. Das Gelände liegt direkt neben dem Preussenpark im Kamenzer Damm und offenbart erst auf den zweiten Blick seinen Reiz: Es handelt sich nicht einfach um Bahnen, an deren Ende eine Zielscheibe steht, sondern um eine hügelige, mit Büschen und Bäumen bewachsene Wildnis. Zwischendrin, wie im richtigen Wald, befinden sich Zielscheiben und die Jagdobjekte, Schweinchen und Rehe aus Gummi. Praktiziert wird das „intuitive“ Bogenschießen: Im Mittelpunkt stehe, so Wichers, nicht die Fokussierung auf das Ziel, sondern auf die eigene Körperhaltung und auf das Einüben von Bewegungsabläufen. Neben Bogenschießen bietet Wichers Workshops an, in denen man auch selbst Bögen bauen kann. Wichers und seine Mitarbeiter legen Wert darauf, dass es in erster Linie um Entspannung und Körpergefühl gehe und weniger um die Befriedigung des Jagdinstinktes. Man komme, so eine Besucherin, innerlich zur Ruhe und trainiere gleichzeitig den Bewegungsapparat. „Außerdem“, so Mitabeiter Ricardo Dillner, arbeite man daran, „die Schweinchen und Rehe perspektivisch durch Gummi-Gemüse zu ersetzen“. Mathias Hühn 19 20 GENOSSENSCHAFTSLEBEN Komfort für Ihre Besucher Mitgliedern steht jetzt auch in Steglitz eine Gästewohnung zur Verfügung N achdem die ersten Besucher die EVM-Gästewohnung in Steglitz bereits Ende Juli genutzt haben, wurde sie am 21. Oktober 2021 offiziell eingeweiht. Im Anschluss an einen kleinen Empfang konnten sich die Mitglieder aus dem näheren Einzugsbereich selbst ein Bild von der Wohnung machen, die sich im Hochparterre der Paulsenstraße 38 befindet. Es versteht sich von selbst, dass dabei alle pandemiebedingten Abstands- und Hygieneregeln beachtet wurden. Die Wohnung ist für maximal sechs Personen geeignet und verfügt über ein Wohnzimmer mit Schlafsofa, zwei Schlafzimmer, eine komplett eingerichtete Küche, ein modernes Wannenbad und einen Fernseher. Der Zugang zum Innenhof mit Sitzplatz im Garten dürfte besonders im Frühjahr und Sommer großen Anklang finden. Wie auch die anderen EVM-Gästewohnungen, die sich in Karlshorst, Mariendorf und Moabit befinden, steht sie ausschließlich für unsere Mitglieder und deren Gäste zur Verfügung. Details zu unseren Gästewohnungen, den Mietkonditionen und der Online-Buchung finden Sie auf unserer Webseite unter www.evmberlin.de/gaestewohnungen Wenn Sie sich für eine Gästewohnung interessieren, können Sie sich gerne auch direkt mit Frau Krmpotic in Verbindung setzen. Telefon 030 827905-45 E-Mail: gaestewohnung@evmberlin.de BEA-Kiezcamp Neun EVM-Kinder hatten Spaß beim BEA-Sommer-Kiezcamp V om 28. Juni bis zum 2. Juli 2021 haben wir unserem genossenschaftlichen Nachwuchs in Kooperation mit der Berliner Energieagentur (BEA) und ALBA Berlin die Möglichkeit geboten, an einem Freiluft Basketball-Camp teilzunehmen, das wie bereits im letzten Jahr erfolgreich unter Corona-Bedingungen im FriedrichLudwig-Jahn-Sportpark durchgeführt wurde. Neun Kinder und Enkelkinder von EVM-Mitgliedern haben die Möglichkeit ergriffen, sich gemeinsam mit über 100 weiteren Kids in sportlichen Wettkämpfen zu messen und gemeinsam Spaß zu haben. Den Kostenbeitrag für das komplette Sport- und Freizeitprogramm, ein Campshirt, ein tägliches warmes Mittagessen, ein attraktives Sport- und Freizeitprogramm und die Betreuung durch erfahrene ALBA-Jugendcoaches hat die Genossenschaft gerne übernommen. GENOSSENSCHAFTSLEBEN Ich bin der Baum vor deinem Haus WHG 09/10 in Reinickendorf D ie Grüne Liga Berlin e.V. und Spreequell haben im Juni 2021 die Mitmach-Aktion „Rettet unsere Bäume“ mit großem Erfolg gestartet. 150 Einzelpersonen, Familien, Bürogemeinschaften und Gießgruppen beteiligen sich. Sie helfen bei der Bewässerung der leidgeprüften Berliner Stadtbäume. Hier ein Ausschnitt aus einer Pressemitteilung: Mit dabei ist Regina Arlt aus Reinickendorf, die schon seit Jahren den Baum vorm Haus bei Trockenheit mit Wasser versorgt. Doch das reichte ihr nicht aus: „In diesem Frühjahr ist es mir dann gelungen, noch etliche zusätzliche Mieter unserer Wohnhausgruppe für eine Bewässerung der Straßenbäume zu motivieren. Durch einen Artikel wurde ich auf die Grüne Liga Berlin und die Aktion Rettet unsere Bäume aufmerksam. Nach Rücksprache holte ich mehrere Gießsäcke und Gießkannen auf dem Ökomarkt am Kollwitzplatz ab und wir montierten sie gemeinsam an geeigneten Bäumen. Das Bewässern der Patenbäume läuft sehr gut – sowohl mit Gießsack als auch mit Eimern. Unsere Wohnungsbaugenossenschaft EVM hat uns jetzt sogar einen Schlauchwagen mit Wasseruhr besorgt, damit wir aus den Sprengwasserhähnen an unserem Haus Wasser entnehmen können.“ Regina Arlt und Helmut Lindig bewässern fleißig Bei uns vor Ort werden alle Anwohnerinnen und Anwohner in unregelmäßigen Abständen per Aushang über unsere Aktion informiert. Bei schönstem Wetter fand auch ein Treffen der Baumpatinnen und Baumpaten im Gemeinschaftsgarten statt, bei dem wir beraten haben, wie wir den neuen Schlauchwagen am besten nutzen können. Es geht voran! Wenn es uns nun noch gelingt, dass die abgestorbenen Rotdorn-Bäume durch Neuanpflanzungen ersetzt werden, können wir zufrieden in die Winterpause gehen. 21 22 GENOSSENSCHAFTSLEBEN Maja vom Dach bekommt Zuwachs in Moabit EVM weitet Bienenhaltung aus N achdem unsere Bienen, die auf dem Dach der Geschäftsstelle heimisch sind, bereits viele Gläser Honig produziert haben, haben zwei neue Völker auf dem Dach der Essener Straße 32 in Moabit ein Zuhause gefunden. Seit Jahren sterben immer mehr Insekten und weltweit auch ein Großteil der Bienenpopulationen. Durch das Aufstellen von Bienenstöcken leistet unsere Genossenschaft einen kleinen Beitrag zum Erhalt unseres Ökosystems. Weil Bienen auf ihrer Nahrungssuche, die später in der Produktion von Honig endet, Pollen von Blüte zu Blüte weitertragen, sind sie die Bestäuber etwa eines Drittels aller landwirtschaftlichen Nutzpflanzen. Für die Bienenhaltung ist Berlin mit seinen umfangreichen Grünanlagen ein idealer Ort. Unsere Stadt ist bekannt für ihre Lindenalleen, aber auch Robinie, Kastanie und Schnurbaum sind auf unseren Straßen sehr häufig zu finden. Im Sommer gibt es kaum Trachtlücken, es blüht alles. Berlin ist ein wahres Schlaraffenland für Bienen. Da es auf dem Land, bedingt durch Spritzmitteleinsatz und genveränderten Pflanzen auf den Feldern, immer mehr Bienenverluste gibt, hat die Bienenhaltung in der Stadt Zukunft. Wir wollen die Bienenhaltung in unseren Wohnanlagen deshalb behutsam ausbauen. Die EVM Berlin eG entwickelt gemeinsam mit Dachdeckern und Vertretern der Industrie einen Standard, um sicheres Imkern auf den Dächern der Genossenschaft zu gewährleisten. GENOSSENSCHAFTSLEBEN Soziales Engagement für Tierhaltende Menschen brauchen Tiere − Tiere brauchen Menschen W as verbindet man mit einer Genossenschaft? Soziales Handeln. Nicht nur gegenüber Menschen, sondern auch gegenüber ihren Tieren. Finanzielle Not sollte kein Grund sein, sich von seinem Haustier trennen zu müssen. Manchmal geht es ganz schnell: Plötzlicher Jobverlust, Arbeitsunfähigkeit, eine Trennung, eine kleine Rente oder andere Umstände führen dazu, dass Tierhalter Unterstützung bei der Versorgung ihrer Haustiere benötigen. Die Schicksale sind vielfältig, aber eines haben sie alle gemeinsam: Die Menschen und ihre Tiere wollen zusammenbleiben. Mitteln ausreichend zu versorgen. Außerdem können registrierte Tierhalter gegen Zahlung eines Eigenanteils von 50 % tierärztliche Untersuchungen und Medikamente für ihre Tiere erhalten. Eine Bedingung davon ist allerdings, dass das Tier vor der Bedürftigkeit vom Halter angeschafft wurde. Zusätzlich ist ein Team der Berliner Tiertafel e.V. jeden Freitag am Bahnhof Zoologischer Garten unterwegs und versorgt obdachlose und wohnungslose Menschen mit und ohne Tier. Für die vierbeinigen Freunde gibt es Futter und für die Menschen eine warme Mahlzeit, Obst, Joghurt, ein warmes Getränk und – wenn benötigt – Kleidung oder z. B. Schlafsäcke. Die Berliner Tiertafel e. V. sammelt Futter und Zubehör für Hunde, Katzen, Vögel, Nager und auch Fische, um dieses 14-tägig an Tierhalter weiterzugeben, die nicht mehr in der Lage sind, ihre Tiere aus eigenen Wer die Berliner Tiertafel e.V. unterstützen möchte, kann sich unter www.tiertafel.org informieren. Wer ihre Arbeit verfolgen möchte, bleibt unter Berliner Tiertafel e.V. auf Facebook immer auf dem Laufenden. Unsere Mitarbeiterin Viola Ziegan arbeitet seit ca. zwei Jahren ehrenamtlich für die Berliner Tiertafel. Sollten Sie Fragen haben oder eventuell selbst Unterstützung brauchen, können Sie sich gern bei Frau Ziegan telefonisch (Telefon 030 827905-33, 0163 82 79 620) oder per E-Mail (ziegan@evmberlin.de) melden. Fitness in Schmargendorf Wöchentliches Treffen im Innenhof der WHG 11/12 I Station 2: „Schulter und Arme“ festen schulterbreit mit einem Stellen Sie sich wieder n Armen hin. Stand und hängende rn nach ausgestreckten Finge Führen Sie die Arme mit i ein! vorn. Atmen Sie dabe en von vorn in einem groß Die Arme werden nun hrt. Atmen Sie aus! Halbkreis zur Seite gefü geführt. Arme wieder nach vorn Von dort werden die versuchen gung langsam aus und Führen Sie diese Bewe zu atmen. Sie tief in den Bauch Idee: f e.V. TSV Mariendorf-Tempelho Unterstützt durch: EVM Berlin eG Gemeinnützige Stiftung n der Wohnhausgruppe Schmargendorf hat sich eine Fitnessgruppe gebildet, angeregt durch die EVM-Stiftung, die die Kosten für einen Coach durch den TSV Mariendorf-Tempelhof übernommen hat. Seit Ende August trifft sich nun eine kleine Gruppe von Bewohnerinnen und Bewohnern einmal wöchentlich im Innenhof. Die Übungen benötigen keine Geräte und sind nicht schwer. Sie sind angelehnt an Tai Chi und Qi Gong. Es macht viel Spaß von Kopf bis Fuß den Körper zu lockern und den Atem fließen zu lassen. Alle, die nicht an der Gruppe teilnehmen können oder wollen, finden die Beschreibungen der 6 Übungen leicht verständlich auf laminierten Bögen, die an verschiedenen Bäumen befestigt sind. So können die Übungen auch nach Gusto durchgeführt werden. Zum Frühjahr ist eine Auffrischung bzw. Intensivierung der Übungen mit erneuter Anleitung geplant. Bis dahin treffen wir uns bei gutem Wetter weiterhin jeweils mittwochs um 10.30 Uhr auf dem Hof, am ersten Kellereingang neben der Einfahrt. Weitere Mitmacher/innen sind herzlich willkommen. Sigrid Marzillier 23 24 STIFTUNG Wir werden 10 Jahre alt und sagen Dankeschön Kleine Jubiläumsfeier auf dem Otto-Spielplatz 10 Jahre gemeinsamer Arbeit für die Gemeinnützigkeit liegen hinter uns – ein besonderer Weg aller Beteiligten zum Erfolg unserer EVM-Stiftung. Anlässlich dieses Jubiläums luden wir am 18. August 2021 auf den Otto-Spielplatz in Alt-Moabit ein. Das Bestehen unserer Stiftung kann nur mit vereinten Kräften und Gemeinsamkeit erreicht werden, die von unseren Spendern aus Vertrauen besteht und aus verantwortlichem Handeln der Partner. So entsteht eine starke Einheit der Hilfe für Menschen, die Unterstützung benötigen. Getreu dem Stiftungszweck: „zu fördern, zu unterstützen und Haltung zu vermitteln“, haben wir viele Projekte im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, der Kultur und des Sports begleitet. An unserem Jubiläumstag schauten wir auf diese erfolgreiche Zeit zurück. Der Nachmittag war umrahmt von durchwachsenem Wetter und vier jungen Musikern der Philharmonischen Akademie, die kostenlos auf ihren Posaunen für uns spielten. Herr Knauer, Vorstand der Genossenschaft, berichtete über den Ursprung unserer Stiftung und den Abenden mit seiner Frau beim Gestalten der Satzung. Herr und Frau Dresdner, die einen wichtigen Beitrag zum Entstehen der Stiftung geleistet haben, konnten an dieser Feier leider nicht teilnehmen. Frau Gräter, aus dem Vorstand der Stiftung, sagte einen besonderen Dank an die Mitarbeiter/innen der EVM Berlin eG, das Kuratorium der Stiftung und den Spendern, ohne die unsere Arbeit nicht funktioniert hätte. Drei Partner unserer Stiftung waren anwesend, die unsere Hilfe für ihre Projekte beschrieben. Herr Brunner als Gastgeber machte den Anfang und erzählte etwas vom Leben auf dem Otto-Spielplatz. „Kommen, staunen und sich begeistern“ war unser Motto für diesen Nachmittag, bei netten Gesprächen und bei Essen, Trinken und guter Laune. Dies gelang uns sehr gut und bot auch einen guten Rahmen für Frau Rastert von der Berliner Stadtmission und ihrem kurzen Bericht über die Arbeit der Ambulanz für Obdachlose am Hauptbahnhof, die von der EVM-Stiftung unterstützt wird. Herr Dr. Saier, unser „jüngster“ Partner und Organisator unseres musikalischen Rahmenprogramms begeisterte die Anwesenden mit dem Musikschulen-Projekt: „Kinder dirigieren Musiker“. Am Ende des Nachmittags waren wohl alle vergnügt und zufrieden und so war es auch keine Schwierigkeit gemeinsam aufzuräumen, damit der Otto-Spielplatz am nächsten Tag von seinen „Besitzern“ wieder genutzt werden konnte. Burkhard Finning Vorstandsvorsitzender der Stiftung STIFTUNG Laufen für den guten Zweck Die Gemeinnützige Stiftung EVM Berlin feiert Jubiläum N un schon zum dritten Male konnte der EVM Spendenlauf zu Gunsten der Stiftung am 25. September 2021 mit 48 Teilnehmenden gestartet werden. Ab 14 Uhr wurde in unserer Wohnanlage in Lichterfelde für eine Stunde gelaufen, gewalkt oder gegangen. Mit stolzen 94 Jahren hat der älteste Teilnehmer nebst Rollator bravourös und mit einem Lächeln auf dem Gesicht eine Runde absolviert. So kamen 400 Runden zusammen und der Vorstand der EVM Berlin eG Herr Knauer belohnte diese Leistung mit einer Spende von 3.000 Euro für die Umsetzung von Stiftungs-Projekten. Ein herzliches Dankeschön dafür und an alle, die teilgenommen haben. Als guter Partner in der Vorbereitung und Durchführung stand uns wieder der TSV Tempelhof-Mariendorf zur Seite. Zugleich hatten auch die Wohnenden in Lichterfelde die Möglichkeit, sich nach langer coronabedingter Pause wieder einmal zu treffen und im Freien gemütlich beisammen zu sein. Das Wetter ließ es zu und bei leckerem selbstgebackenem Kuchen und Gegrilltem kamen alle gut ins Gespräch. Die Stiftung dankt auch ganz herzlich für die Spende von 165 Euro, die bei einer spontanen Sammelaktion zusammengekommen ist. Nicht nur jede Runde − auch jeder Euro zählt! Spendenkonto: Gemeinnützige Stiftung EVM Berlin DKB Deutsche Kreditbank AG BIC: BYLADEM1001 IBAN: DE61 1203 0000 1020 0215 47 Die Stiftung ist steuerbefreit und dazu berechtigt, Spendenbescheinigungen auszustellen, die Sie mit Ihrer Steuererklärung einreichen können. Leuchtturmprojekt Hospizarbeit I m Jahr 2021 haben wir Verantwortliche unserer Stiftung die Arbeit des Ricam Hospizes aus Berlin zu unserem Leuchtturmprojekt erwählt. Wir haben um Spenden für diese Einrichtung gebeten und das gesammelte Geld für die Gartengestaltung des Hospizes zur Verfügung gestellt. Im Laufe des Jahres hat sich gezeigt, dass die Kommunikation mit dem Vorstand des Hospizes sehr schwierig ist. Wir haben deshalb beschlossen, die Zusammenarbeit mit dem Ricam Hospiz nicht fortzusetzen. Wir möchten uns ausdrücklich sehr für die Spenden für diese Einrichtung bedanken und werden uns nach einem neuen Partner umsehen. Edda Gräter und Burkhard Finning 25 VERMISCHTES Süße Adventszeit Weihnachtliches Tiramisu mit Kirschen und Spekulatius Zubereitung: Zutaten (für 8 Portionen): 500 g 130 g 500 ml 450 g 1 Glas 1 gestr. TL 150 g Magerquark Rohrzucker Sahne Spekulatiuskekse Kirschen inkl. Kirschsaft Lebkuchengewürz Schokoladenraspeln 1. Den Magerquark mit Zucker, Lebkuchengewürz und etwas Kirschsaft glattrühren. Sahne steif schlagen und vorsichtig unterheben. 2. Den Boden von 8 Gläsern mit zerbröseltem Spekulatius bedecken, dann abwechselnd eine Schicht Creme, einige abgetropfte Kirschen, dann wieder Brösel, Creme usw. aufschichten. Kirschen bilden die letzte Schicht, auf der die Schokoladenraspeln verteilt werden. 3. Sofern keine Kinder mitessen, können die Brösel mit Kirschschnaps, Kirschlikör oder Amaretto beträufelt werden. Tipp: Wenn das Tiramisu einen Tag vorher zubereitet wird, schmeckt es noch besser. , ren Mitgliedern se un n le al n e h Wir w ünsc esern des EVM L d un rn ne oh ein B ew ihnachten sowie e W e h c li öh fr Repor tes Jahr. esundes neues g d un s e h c li k glüc in eG Ihre EVM Berl Lösungen Kinderseite A. Hund (Border Collie) B. Schaf C. Pfau D. Igel 26 KINDERSEITE Spaß für Rätselknacker Rätselspaß für Jung und Alt Welche Tiere sind hier abgebildet? Der Fotograf hat sich nahe an die Tiere herangewagt. Hilf ihm dabei, die Tiere auf den Bildern zu identifizieren. B Sudoku Der Weihnachtsmann will in jedes Haus und jede Etage unterschiedliche Geschenke liefern. Kannst Du ihm helfen, die restlichen Geschenke zu verteilen? In keiner Zeile und keiner Spalte darf ein Geschenk doppelt vorkommen. A C D 27 www.evmberlin.de post@evmberlin.de ?? Haben Sie Wünsche oder Anregungen für den nächsten EVM Report? Das Redaktionskomitee freut sich über Nachrichten an: post@evmberlin.de Allgemeine Auskünfte Telefon: 030 827905-0 Während der Corona-Pandemie: Mo – Do 09.00 – 15.00 Uhr Fr 09.00 – 13.00 Uhr Änderungen vorbehalten. Den aktuellen Stand finden Sie auf unserer Homepage: www.evmberlin.de/servicezeiten Vorsichtsmaßnahmen Aufgrund der Ansteckungsgefahr ist der Betrieb in der Geschäftsstelle eingeschränkt. Publikumsverkehr ist nur nach telefonischer Voranmeldung und im Ausnahmefall möglich. Erreichbarkeit Ihrer Ansprechpartner Zu den gleichen Zeiten erreichen Sie auch Ihre Ansprechpartner per Telefon. Gern können Sie sich per E-Mail an uns wenden. Ihre Ansprechpartner im Netz
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