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Volume No. 594., Mittwoch, den 21. Januar 1829

Full text: Der Berliner Courier (Public Domain) Issue2.1829 (Public Domain)

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verlangt, wurde aber nicht gespielt- Die Erekutivn war vor, 
trefflich, und das das Orchester leistete Herrliches. Herr Kapell 
meister Schneider und Herr Bader wurden gerufen. 
K-.r- 
A k l b e m e r k e r. 
Dem Verdienste seine Kronen. 
Die Dichtkunst findet immer mehr Anerkennung. Herr von 
Holtei wurde nach einem Epiloge, im Königstädter Thea 
ter, herausgerufen. „Er war schon auf dem Heimwege," meldet 
die gestrige Vosfische Zeitung, „und mußte umkehren!" O! u«, 
gestümes Herz eines ungestümen Vetters! warum meldet die 
Vosfische nicht, wo die Eilboten, die vom Schlachtfelde abeilten, 
den Glücklichen fanden?! 
* * 
* 
Hereingebrachtes und Hinaus gebrachtes. 
Der „Gesellschafter" macht bekannt, die Köoigstädter Büh 
nendichter hätten bei der Direktion die Bitte eingereicht, man 
möchte der Stimme des Tadels keinen Einhalt thun, und die 
Pvcher nicht hinausbringen lassen. Die höchst stylistische Di- 
rection erwiedert darauf in einer Eckloge des Gesellschafters, 
das heißt, am Ende der Zeitschrift, daß sie nie der Stimme des 
Tadels Einhalt gethan har, daß sie bloß „fünfPocher" hinaus« 
bringen ließ; so zu sagen die Ouint-Eßenz. 
Bei dieser Gelegenheit theilen wir da« Publikum ein in: 
„Hereingebrachte" und in „Hinausgebrachte," die 
Klatscher nämlich find „Hereingebrachte," und diePocher 
„ H i n a u S g e b r a ch t e." ES ist sonderbar, daß nun gerade die 
Hin«uSgebrachten Etwas einbringen, und daß man mit de» 
Hereingebrachten nichts herausbringt.
	        
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