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Periodical volume Nr. 27, 01.02.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

Minderung, Kohlenzuschläge, die Besetzung der Enngmigs- 
ämter zur Sprache. 
o Deutscher Offizierbund. In der außerordentlichen 
Mitgliederversammlung der hiesigen Ortsgruppe des 
D.O. B., die Hauptmann Isenburg leitete, wurde Haupt- 
ntann d. L. Baur einstimmig zum 2. Vorsitzenden ge 
wählt. Es wurde sodann vom Vorsitzenden über die Tätig 
keit der Ortsgruppe im letzten Vierteljahr berichtet, wo 
rauf er verschiedene wirtschaftliche Fragen erörterte. Die 
hierbei geplante Vereinigung mit dem Hausfrauenvereine 
werde sich wegen der Geldfrage nicht durchführen lassen. 
Ferner nahm die Versammlung Stellung zu der Not der 
Altpensionäre und beschloß, bei der Bundesleitung nach 
drücklich für die Aufbesserung der Ruhegehälter einzu 
treten. Zwei bedürftigen Witwen konnte die Ortsgruppe 
Spenden von je 250 M. zuwenden. Am 8. Februar soll 
der zweite Gesellschaftsabend im Kaffee Innsbruck nach 
mittags Vs5 Uhr stattfinden. — Der Schriftführer der 
Ortsgruppe, Oberleutnant Hacnschke, Rheingaustr. 23, ist 
nachmittags nach 5 Uhr auch durch Fernsprecher Amt 
Uhland 6297 zu erreichen. 
o Unsere Lichtspieltheater. In den K r o n e n l i ch t - 
spielen sehen wir in dieser Woche das packende Drama 
„Ich klage an!", die Tragödie einer Verführten und Ver 
lassenen mit Lorentinc Kühnberg. Für Heiterkeit sorgt 
dann das Lustspiel „Schicbcrchen u. Ko." — Die K olibri- 
Lichtspiele werden starken Zuspruch finden durch Vor 
führung des Romans „Seine Beichte", Bekenntnisse eines 
Lebemannes mit Hedda Vernon und R. Schünzet in den 
Hauptrollen. — In den R h e i n s ch l o ß - L i ch t s P i e l c n 
kömmt nun der 3. Teil des großen .Filmdramas: „Die 
Herrin der Welt" zur Vorführung. „Der Rabbi von Auan- 
Fu" ist der Titel. Die Titelheldin har den Mann ge 
funden, den sic zur Durchführung ihrer Pläne braucht. — 
Die H o'h e n z o l l c r n l i ch t s p i c l e fesseln ihre Besucher 
durch das Sensationsdrama „Menschen in Ketten", mit 
Friedrich Zclnik. Ferner Wanda Treumann und Viggo 
Larsen in dein Lustspiel „Karlas Tante". — In den 
Rheineck-Lichtspielcn gelangt zur Erstausführung 
die Filmtragödie „Der entthronte König" (König Nicolo) 
und ferner das Lustspiel: „Die gräfliche Range". Sonntag 
nachmittag 3 Uhr ist wieder eine Jugendvorstellung. — 
Die Biofont Heater-Licht spiele führen den 2. Teil 
des Films „Der Galeerensträfling" sowie das Lustspiel 
„Der Mann seiner Tochter" vor. — In den E a s i n o - 
Lichtspielen sehen wir das Drama „Die Tat des 
Anderen" und das Schauspiel „Mein Leopold" mit Konrad 
Dreher und Leo Peukerr. Sonntag nachmittag große 
Jiigendvorstellung mit ausgewähltem Spielplan. — Das 
Flora-Kino zeigt das große Filnnverk „Pest in 
Florenz". — Die Rüdcshcime r Lichtspiele bringen 
zur Vorführung: „Die Liebschaften der Köre Keller"; dazu 
das Lustspiel „Der Hausstreik". — In den Spor tpalast- 
Lichtspielen wird diese Woche der bisher schönste Esther- 
Carcna-Film „Die Liebe der Sklavin" seine Uraufführung 
erleben. Die gefeierte Künstlerin tritt hier wieder in ver 
schiedenen Rollen auf. — Die A l b r c ch ts h o f -- Licht 
spiele haben den lustigen „Klapperstorch-Verband" und 
den Lha-Mara-Film „Die Erbin des Grafen von Monte 
Christo" auf dem L-piclplan. 
o E,in Filmvcrüot hatte gestern unsere Polizeibehörde 
erlassen. Es richtete sich gegen die Vorführung des. Films 
„Seine Beichte", der jetzt in den Kolibri-Lichtspielen ge 
spielt wird. Die Unzulässigkeit dieses behördlichen Ein 
greifens hat sich aber heute herausgestellt, sodaß der Film, 
der allerdings eine Zeitlang von der Staatsanwaltschaft 
beschlagnahmt war, aber jetzt in vielen Orten gespielt 
wird, in den Kolibri-Lichtspielen heute wieder vorgeführt 
wird. 
o Im tiefen Keller sitzen sic. . . — die Einbrecher 
und reiben sich das Fäustchen, das „oben" nach ihnen ge 
sucht wird, nur in den Keller wagt sich niemand. Als in 
der vergangenen Nacht gegen 1 Uhr ein Bewohner des 
Hauses Rheinstr. 9 nach Hause kam, bemerkte er verdächtige 
Geräusche im Hause. Er ging sofort zur Wache der Ein 
wohnerwehr und meldete seinen Verdacht, daß im Hause 
Einbrecher an der Arbeit sein müßten. Von der °Ein- 
wohnerwehr wurden nun sämtliche Ein- und Ausgänge unv- 
steltt und dann sämtliche Wohnungen int Hause durchsucht. 
Auch die Räume der Ortskrankenkasse wurden durch den 
Hauswart geöffnet. Aber nirgends fand sich eine Spur. 
Die Bewachung des Hauses tvurde noch einige Zeitlang 
aufrechterhalten, und als sich weiter nichts bemerkbar 
machte, zog man die Wachen zurück. Als nun heute 
morgen der Inhaber des Herrenkleidergeschäfts I. Scholl, 
Herr Buchheimer, in den unter scinein Laden gelegenen 
Keller kam, machte er die Entdeckung, daß sich in der 
einen Wand ein großes Loch befand, das von dem Nach 
barkeller aus in das Mauerwerk geschlagen war. Die 
weiteren Nachforschungen ergaben, daß vom Nachbarkeller 
aus Einbrecher in den Scholl'schen Laden eindringen woll 
ten. Durch das Eindringen der Einwohnerwehr in das 
Haus wurden sie aber in ihrer Arbeit gestört. Während 
die Wehrleute nun das ganze Haus absuchten, nur nicht 
in den Keller eindrangen, verhielten sich die Einbrecher 
dort unten sehr ruhig, bis nach 5 Uhr die Bewachung 
-des Hauses aufgehoben wurde. Dann sind sie wahrschein 
lich durch die Haustür davon gegangen ohne den beab 
sichtigten'Diebstahl ausgeführt zu haben. 1 
o Als zugelaufen ist dem Fundbüro im Rathause 
gemeldet: ein Spitz und Terrier. 
Vereins Nackricklen 
)( Deutsche Demokr Partei, Hrtögr. Friedenau (Frauen 
bund). Der Gesellschaftsabens (bunter Abend) beginnt nicht wie 
irrtümlich berichtet um 8 Uhr, sondern bereits um 6 Uhr. Ihre 
Mitwirkung haben bereits .;ug>sagt: Die Reziiaiion Fräulein 
Grusscndorf, die Konzcrtsängerin Fräulein Else Kahl, die 
Konzert- und Opernlängerin Fräulein Anna Schmitey, sowie 
der Geigenkünstler Herr Erich Wieg an dt. Karten können an 
der Abendkasse nickt mehr abgegeben werden, da alle Plätze be 
reits verkauft bezw. vorbestellt find. 
){ Der Fraueuabend des sozialdemokratischen WahlverrtuS 
(S.P. D.) wird vom 2. Februar auf den 9. Februar verlegt. 
)( Deutsche Volkspartei, Ortsgruppe Verlin-F iedenau. Die 
am Montag, 2. Februar, im Gesellschaftszimmer des Ratskellers 
staitfindende außerordentliche Mitgliederversammlung beginnt statt 
um 8 Uhr schon um 7 Uhr, um den Mitgliedern die Teilnahme 
an der um 8 Uhr beginnenden Protestversaminlung des 
BürgerratS gegen die Eingemeindung zu ermöglichen. 
)( Verband der werblichen Hausangestellten. Mitgliedcr- 
versammluna jeden 1. Dienstag im Monat, abends 8 Uhr tm 
Lauterplatz-Casino, Hauptsträße 89. 
)( Cvang. Volksverein: Die Monatsversammlungen finden 
nicht wie bekannt gemacht wurde, an jeden ersten Montag nach dem 
t. im Monat, sondern an jeden 1. Montag nach dem 13. im 
Monat statt. Nächste Versammlung am 16. Februar, abends 
8 Uhr im Hohenzollern, Bereinszimmer unten. 
X Schmidt'jchcr gemischter Chor. Uebungsstunden jeden Mon 
tag, 8—10 Uhr, im „Hohenzollern". 
)( DeutschnationaleBolksparteiOrtsgruppe Berlip-Friedeuau. 
Am Freitag, den 6. Februar, abends 8 Uhr, findet im Bürgersaale 
deS Rathauses am Lauterplatz eine Versammlung statt, in der das 
Mitglied der Preußischen Landesoersammlung, Herr Hammer 
einen Vortrag über die neuen Steuern und die deutsche Wirtschaste- 
politik unter besonderer Berücksichtigung der Zukunft des Mittel 
standes halten wird. Danach freie Aussprache. 
)( Die „deutsche Gesellschaft für künstlerische Volkserziehung" 
hat sich im Laufe des Krieges als ein immer unentbehrlicher 
werdender Faktor in vielen Orten des ganzen Reiches auf dem 
Gebiete der musikalischen Erziehung bewährt. Sie geht von dem 
Leitsatz aus, daß die breiten Mafien zur Kunst wiederum nur 
durch die Kunst erzogen werden können. To ist ihr ethischer 
Hauptzweck: Pflege guter Musik in jeder Form. Den Bestrebungen 
der Gesellsckafl wird ein großes Interesse entgegengebracht, das 
bereits in den nächsten Wochen einen weittragenden Einschluß 
bezüglich der Verbreitung der Gesellschaft zeitigen wird. Alle 
Kreise, denen an einer inneren Gesundung unseres zerrütteten 
Vaterlandes gelegen ist. sollten sich unverzüglich bei der Geschäfts 
stelle: Beclin-Zchlendorf (Mitte), Hohenzollcrnstr. 1, melden. _ 
Zuschritte!) 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.) 
Abwehr der Hungersnot! 
Mir Interesse habe ich ivicdcr einmal einen Artikel 
des „Friedcnaucr Lokal-Anzeigers" gelesen, der mir allen 
Mitteln die Abschaffung der Zwangswirtschaft fordert. Cs 
ist mir nun nichr bekannt, ob Herr M. z. Tp. Landwirt 
ist, oder ob er zu den beneidenswerten Leuten gehört, denen 
es auf den Preis der Lebensmittet nicht» ankommt. Im 
Grunde genommen wären beide Auslegungen die gleichen. 
Ich brauche dem großen Publikum wohl nichr vor Augen 
zu führen, welche Früchte der Abbau der Zwangswirt 
schaft bisher gezeitigt hat. Von den vielen Artikeln möchte 
ich nur zwei herausgreifen. Das Ei und das Leder. 
Solange die Zwangswirtschaft bestand, waren wir in der 
Lage, für verhältnismäßig geringen Preis einmal ein Ei 
von der Gemeinde zu bekommen, wenn auch die Verteilung 
selbst viel zu'wünschen übrig ließ. Aber wie sieht cs denn 
heute aus? Haben wir großes Glück, dann können wir schon 
für 2,50 M. ein ganzes Ei erstehen, meistens aber sehen 
wir nicht einmal welche. Den Luxus, ein Ei zu kaufen, 
muß man unter diesen Umständen den mit Glücksgütern 
reichlich bedachten Menschen überlassen. Mit Stiefelsohlcn 
ist's ebenso. Bekam man während der Zwangswirtschaft 
wohl etwas schwer Lieferung, so war doch während der 
ganzen Kriegszeit der Preis noch erschwinglich. Wie sieht 
Ile Mitglieder der Einwohner-Wehr werdest daraus 
hingewiesen, sah m Montag, den 8 Februar 1880, 
das erste SMunussest 
der Einwohner-Wehr ln SAramms zeltsSlen, Megardftraße, 
ViinMIch uw 8 Uhr abends stattsinvet. 
Mllgilever mit ihren Angehörigen und Bekannten sind 
herzlichst eingeladen! 
MZgezeichne.eb Programm! KawmeMngerGiesweln 
Pianist HansBiihm. — Hauskapebe des 3. Bezirkes. 
tsasr Ball! Mrs 
fjj Eintritt 2 M. Karten find durch Mgiiider aus Der11( 
!kl Bache Im Aathause zu jeder Tageszeit.zu beziehen. j|l 
es aber. jetzt aus ? Ter Lederivuchcr hat c» wirklich fertig 
gebracht, die Preise so zu schrauben, daß von -Schöneberg. 
wie ich von einem Schuhmacher hörte, sür Sohlen und 
Hacken ein Preis von 52,50 M festgesetzt werden soll, Sit 
können doch unmöglich behaupten, daß das Material jetzt 
knapper sein soll als in den letzten Kriegsjahren, wenn man 
bedenkt, welche Unmenge von Leder allein von unserer 
Heeresverwaltung beschlagnahmt worden war. Ich möchte 
nun jeden vernünstig denkenden Menschen fragen, wo liegt 
da die Wohltat der freien Bearbeitung? Daß unsere not 
wendigen Nahrungsmittel in so erschreckender Weise zur 
Neige gehen, hat auch seine guien Gründe in der Auf 
hebung der Zwangswirtschaft. Ein Viehhalter aus einem 
kleinen Dorfe in der Nähe von Berlin klagte mir vor einiger 
Zeit sein Leid. So lange die Verteilung bestand, erhielt 
er für sein Zugvieh, wenn auch nicht viel, so doch ein be- 
kimmtes Quantum Hafer zum Preise von 16,50 M. für 
,en Zentner. Will er jetzt einmal von den Bauern Hafer 
laben, dann muß er sich erst aufs Bitten legen und hat 
er Glück, dann rvird ihm für 50—70 M. ein Zentner 
Hafer abgelassen. Die Folge davon war, daß eine Menge 
von Roggen, der eigentlich zur menschlichen Nahrung be 
stimmt war, einfach verfüttert wurde, während der Bauer 
mit seinem Hafer die Gänse mastere und diese oder aber 
den Hafer selbst zu Wucherpreiscn an den Mann brachte. 
Leider ist nun nicht jeder in der glücklichen Lage, Lebens 
mittel zu jedem Preise kaufen zu rönnen. Was würde 
nun aber die Folge sein, wenn die Zwangswirtschaft für 
alle Lebensmittel aufgehoben würde? Wir dürften uns 
das tägliche Brot ebenso wehmütig von draußen ansehen, 
wie wir heute einmal ein Ei in irgendeinem Schaufenster 
betrachten. Die Hungersnot zu beseitigen, gibt cs nur 
ein Mittel: Zwingt die Landwirte, zu einem annehmbaren 
Preise Lebensmittel zu liefern. Wie die? gemacht werden 
kann, müssen wir unserer Regcerung überlassen, die ja für 
alle anderen Verordnungen 'Mittel und Wege gesunden 
har. Der Bürger ist nicht nur eine steuerzahlende jfttmnter, 
sondern er har auch das Recht, leben zu dürfen. Unsere 
Regierung muß endlich einmal zu der Ueberzeugung kom 
men, daß man nur von einem arbeitsfähigen Volke Steuern 
erhalten kann. Arbeitsfähig tonnen mir aber nur dann 
sein, wenn wir mindestens die atternotwendigsten Lebens 
mittel erhalten und auch bezahlen können. A. W. 
Wo ülcibkn die Teuerungszulagen der Pensionäre? 
Schon vor 4 Wochen fand in den Groß-Berliner 
Gemeindeverwaltungen die Verrechnung der den Beamten 
- aktiven sowohl als auch den Pensionären iinb Hinter 
bliebenen zu gewährenden, erhöhten Teuerungszulagen 
mit rückwirkender Kraft statt. Was nun die Auszahlung 
dieser Zulagen anlangt, so erfolgte diese bereits vor 3! 
Wochen an die aktiven Beamten, während die inaktiven 
(Pensionäre und Hinterbliebene) sie bis jetzt noch nicht 
erhalten haben. Warum nicht? Die Verrechnung fand dock 
gleichzeitig stall. Haben die aktiven Beamten crwa mehr 
wirtschaftliche Not. als die Pensionäre und Hinterbliebe 
nen, deren Einkommen nach den heutigen Begriffen doch 
nur Almosenpsennige bedeuten?! Warum wurde nicht da 
für gesorgt, daß die Zulagen den Pensionären und Hinter 
bliebenen mit den aktiven Beamten zu gleicher Zeit gezahlt 
wurde? Vielleicht tragen diese Zeilen dazu bei, daß die 
selbe Fixigkeit, die in der Auszahlung der Teucrungszu^ 
lagen an die aktiven Beamten zu verzeichnen ist. künftig 
hin auch den Pensionären und Hinterbliebenen gegenüber 
angewandt wird. N. M. 
KtrchlIHr Aachnchken 
Sonntag, den 1. Februar 1920. 
Kirche zum guten Hirten: Vorm. 10 Uhr: Pfarrer 
Focrrsch. II 3 /* Uhr ist dg.): Pfarrer Foertsch. 6 Uhr: 
Pfarrer Marquardt. 
Alt-Schönebergcr Paul-Gerhardt-Kirche: 10 Uhr: P. 
Raack. 12 Uhr (Kdg.): P. Heifr. 6 Uhr: P. Heist. 
Nathanaelkirche: Vorm. 10 llhr: P. Bnchholz. 11.30 
Uhr (Kdg.): P. Bnchholz. 6 Uhr: P. Becker. 
Katholische Marienkirche, Schwalbachcrstraße. 
Gottesdienstordnung: An Sonn- und Feiertagen um 7 
Uhr hl. Messe, um 10 Uhr' Hochamt und Predigt. Abends 
7 Uhr: Andacht. An den Wochentagen: hl. "Messe um 
7 Uhr. 
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''-er; f-rruAI» Do C:s! !:nü Kohkr ^ 
für Sie llolksabstimmungen 
„ cu? Postscheckkonto Drrltn 7J776 
fejN oöc: auf Deine Lank! 
r K Deutscher Dchutzbunö, veclin Nlv^r 
Bercrnttv Schriftleiter. H er u; Ma tiintuo in Friedenau. 
Hierzu eine Beilage. 
Unsere JJIgcr sind in allen 
Abteilungen reich sortiert 
Die mrcli enorme Lederpreise bedingten hohen Preise verpflichten 
uns zur unbeirrten Durchführung unseres bewährten Grundsatzes: 
Was wir bieten, ist gut und preiswert' 
N'rummuimmim'lnnmimuui 
Der gesamte riesige Wareneinkau! iür unsere zwölf Ge 
schäfte in Berlin und Danzig wird geleitet durch dieses Prinzip 
Wir liefern unseren Kunden das 
Preiswördigste und Besse hinsichtlich 
Qualität des Materials 
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