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Periodical volume Nr. 169, 28.07.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

kohl säum zil schlagen ist. Ebenso sind zu den Radsahr-Kon- 
kurrcuzen zahlreiche und gute Meldungen eingegangen. x Vei 
den Schwimmkämpfen treffen sich im Springen Lechnir-Dessau, 
Giese-Berlin, Weltmeister Luber, Wiesel-Leipzig. Zum Schwim 
men haben gemeldet: Kuhuich-Brcslau, der Sieger von Quer 
durch Berlin, außerdem Görges-Magdeburg, Rühl-Berlin. Im 
Anschluß an die Einzelkämpfe findet ein Stüdte-Wasserballspiel 
Berlin—Hannover statt. Beginn der Kämpfe: Sonnabend 5 Uhr, 
Sonntag 3 Uhr. 
Aus der Seschichte 
Rückblicke von E. Flaug er. 
Gortsetzung.) 
X. 
Der Oberkonsistorialrat Anton Friedrich Büsching 
beschreibt eine Reise, die er im Jahre 1775 von Berlin 
nach Rekahn über Potsdam geinacht hat. Bon Neu-Schönc- 
berg erzählt er: Auf jedem Hause lastet eine Schuld von 
100 Talern zu 5 Proz. Zinsen, welche nach geendetem 
letzteren Kriege ein jeder Eigentümer zur Wiederher 
stellung seines. beschädigten Hauses geliehen hat und also 
auch selbst bezahlen muß. Bon dem wohlgebauten Alt- 
Schöneberg, dessen Häuser schon teilweise Ziegeldächer 
haben (bis dahin waren sie init Stroh oder Schilf ge 
deckt) weiß er zu berichten: Die Bewohner ernähren sich 
vornehmlich durch den Bau des weißen Kohls, der Erd 
äpfel, der sog. Stabclerbsen, ivclche sie grün verkaufen und 
der weißen Rüben. Die Nachbarschaft der Stadt Berlin 
verschafft ihnen guten Absatz. An Weinen, Roggen, Gerste, 
Hafer, Felderbsen, Linsen, Buchweizen, Hirse, Flachs und 
einigen anderen Dingen Ivird hier nicht mehr gebaut, 
als ein jeder für seine Haushaltung nöthig hat; wenigstens 
können nur einige von diesen Feldfrüchten etwas ver 
kaufen. Die Kirchenhufc trägt jährlich nur 21 Thaler 
Pacht, woraus' die Beschaffenheit des hiesigen Ackers un 
gefähr ersehen werden kann. Weil die Weide schlecht ist, 
so ist auch die Viehzucht nicht erheblich. Es sind hier 
jetzt nicht viel über 100 Kühe, itnd beynahe 500 Schafe. 
Eine Kuh wird jährlich für 8 bis 10 Thaler, ein Schaf 
für 8 bis 10 Groschen verpachtet. — Es rühret mich, 
wenn ich auf meinem täglichen frühen Spaziergang rm 
Sommer zwischen 4 und 5 Uhr vor der Stadt Weibern 
tmd Mägden begegne, die mit 10 bis 12 Quart Milch 
ankommen, welche am späten Abend des vorhergehenden 
Tages gemolken worden, und die schon um 12 Uhr in 
der Nacht von ihren Oerteru ausgegangen sind, damit sic 
um 5 Uhr in der Stadt sein können. Die Frauensper 
sonen, welche die sauren Gänge, selbst bey sehr beschwer 
licher Witterung, bis Mechaelis thun, sind entweder 
Zwcnigs-Mägde von Königl. Aemtern und Vorwerken, und 
von adeligen Gütern, oder fretzwiliige, welche sich inner 
halb 24 Stunden 4 bis 5 Groschen durch solche müh 
seligen Gänge verdienen. — Die Einwohner haben an 
Holz den größten Mangel, denn ob sie gleich Antheil au 
dein kleinen Busch zwischen dem botanischen Garten und 
der Schafbrnckc haben, so können sie doch nur Reiser zur 
Unterstützung der Garten-Erbsen daraus nehmen, aber 
kein Brennholz. Dieses müssen sie also ans der Span- 
dauer Heide holen. — Die hiesige Pfarr- oder Mutter- 
kirche stehet unter der cölnischen geistlichen Inspektion zu 
Berlin, und der König ist Patron derselben. 
Der Roggen, welcher bei diesem Dorf in Achren 
stitnd, zeigte sich von fern recht gut. Sogleich, wenn man 
aus dem Dorf kömt, stehet zur linken Hand ein steinerner 
Meilenzeiger/ welcher eine halbe Meile bezeichnet. Der 
Weg von Berlin bis Potsdam, welcher zu 4 Meilen ge 
rechnet wird, ist abgemessen und mit Meilcnzeigerii besetzt. 
Diese fangen in der Friedrichftadt zu Berlin an, woselvft 
ans dem Dönhofsschen Platz an der Leipzigerstraße ein 
Obelisk stehet, von welchem an die Zählung geschiehet." 
Büsching ergeht sich sodann in lunstündlichen Aus 
führungen über Milchwirtschaft. „Zu einem Pfund Butter 
gehören 8 bis 10 Quart Milch; muß das Quart für 
8 oder 0 Pfg. verkauft werden, so ist cs leidlich, die 
Milch zu verkaufen, und vorrheilhaftcr, Butter und Käse 
aus derselbcit zu machen, und in diesem Fall, da der 
Bauer Butter macht und verkauft, schast er sich hinwieder 
die älteste, schlechteste und also auch wohlfeilste Butter 
zum Gebrauch in seinem Hause an. und gebraucht den 
Ueberschuß des Geldes, welches er für die verkaufte frische 
Butter bekömmt, zu seinen Ausgaben. Kann er aber 
1 Gr. für das Quart Milch bekommen, so ist es Vortheil- 
Hafter, diese zu verkaufen. Der Lohn,, den die Person 
empfängt, welche die Milch nach .Berlin trägt, muß euch 
anßerdein von dem Milchvcrkauf einkommen, welches auch 
geschehen kann, denn das Quart guter Kuhmilch kostet 
jetzt zu Berlin 1 Gr. 6 Pfg. und das Quart Schafmilch 
wird für 2 Gr. verkauft. Es muß aber in den Thoren 
der Stadt für 2 Quart Kuhmilch 1 Psg. und für 1 Quart. 
Schafmilch l Pfg. Accise gegeben werden. Für die 
Oerler, welche 'auf 2 bis 3 Meilen von Berlin liegen, 
ist diese 'große Stadt auch znin Milchverkauf sehr Vor 
theilhaft." " 
Später wurde die Milch auch von Hunden gezogenen 
kleinen Wagen nach Berlin geschasst. Die fette Voll 
milch setzte bei' dem steten Schaukeln auf dem elenden 
Pflaster Butter ab, die von.,den strammen „Milchmädchen 
von Schönebcrg" schon an der Schafbrücke an bestimmte 
Kunden verkauft '(verschoben) wurde. 
Der Botanische Garten erlebte unter Friedrich dem 
Großen bessere Zeiten. Seit 1744 halte der Professor 
der Botanik Gottlieb Gleditsch die Aufsicht, über den 
Garten. Mit ihm kam der rechte Mann an die rechte 
Stelle. Der siebenjährige Krieg brachte zwar böse Ber- 
wüstungen, die aber nach dem Frieden von 1704 nach 
und nach wieder behoben wurden. Es war auch mit 
der Ausstellung einer Mauer um den Garten begonnen 
worden. 
Doch ging es nur langsam damit vorwärts, da die 
Grenzregulierung Schwierigkeiten machte. Im Norden 
und Westen wurde die Grenze von dem der Schöneberger 
Dorfgemeinde gehörenden Hopfenbruch gebildet. Eine * 
breite Allee, die wahrscheinlich unter Friedrich I. ent- ! 
standen und für den Hof bestimmt war. führte von Berlin ; 
ans durch das Hopfenbruch bis zur Mitte des Gartens, : 
wo sie durch einen Schlagbannt abgesperrt wurde, und 
durchschnitt dann den Garten bis zur Südseite. An der 
Westseite war im Bruche eine Reihe von Elsen zum 
Schutze gegen den Westwind angepflanzt, deren Anlage 
jedenfalls sehr weit zurück lag. Stets waren sie als 
zum Garten gehörig betrachtet und ausgenutzt worden. 
Da waren im Jahre 1767 die Schöneberger kühn genug, 
die Elsen einfach zu fällen, ja, sie zerstörten sogar die 
Allee vor dem Garteneingange. 1771 kam ein Vergleich 
zustande, worin die Akademie der Gemeinde. alles, außer 
halb der Mauer Liegende mit Ausnahme der Rüsterallee 
einräumte. 
In demselben Jahre, als der große König die Augen 
schloß, erlöste der Tod auch Gleditsch. 
Eine weitere Entwickelung Schöncbergs zu einer Art 
von ftäbtircs'.cm Gemeinwesen war bei der wirtschaftlichen 
Gebundenheit, der strengen Sonderung von Stadt und 
Land innerhalb des sricdcricianischen Staates unmöglich. 
So wurde das Aufblühen des Handwerks außerhalb der 
Tore der Stadt durch den von den Berliner. .Zünften 
ausgeübten Zunftzwang verhindert. 1770 sollte dicSchöne- 
öergcr'Schmiede, die bis dahin nur eine Laufschmiede ge 
wesen war, d. h. etwa zwei Tage in der Woche durch 
einen Gesellen und einen Lchrbiirschen eines Berliner 
Meisters versehen wurde, in eine Satzschmieds umgewan 
delt werden; es hatte sich nämlich bei der Kurmärkischen 
Kammer ein Meister gemeldet, der sich gegen Zahlung 
von 50 Thlr. Kansgeld und Ist- Thlr. Grundzins in 
Schöneberg häuslich niederlassen wollte. Ta griff das 
Berliner Schmiedegewerk ein und berief sich auf § 9 seines 
Privilegiums, welcher besagte, daß kein Schmied- innerhalb 
einer Meile um Berlin geduldet werden dürfte. Trotz 
dem nach der Aniicht des Amtes Mühlenhof, „die Anlegung 
einer Satzschinicdc zir Schöneberg ein so nöthiges als 
nützliches'Werk sein würde, da das Dorf durch das Re 
tablissement fast über die Hälfte vergrößert sei", ent 
scheidet der König 1771 zu Gunsten des Berliner Ge 
werks. So ist der Reflektant genötigt, seinen Aufenthalt 
in einer accisebarcn Siadt zu nehmen und die Schöne 
berger Schmiede nur als eine Laufschmiede zu benutzen. 
In ähnlicher We'se war schon 1763 ein Bäcker, der 
sich Nach Erwerbung des Berliner Meisterrechts in Schöne- 
berg niederlassen wollte und sich verpflichtete, „nur haus 
backen Brvdt für die Leute in Schönebcrg, kein Weiß- 
brodt oder Semmeln zu backen und keine Gesellen, son 
dern nur Lehrlinge zu halten", abschlägig beschieden wor 
den, denn das Berliner Bückergewerk hatte erklärt, daß 
es „ohnmöglich auf solche Landmeister hinlänglich könnte 
Achtgeben", und sich überdies auf seine vrivilcgia berufen, 
denen zu Folge Niemandem das Backen znin Verkauf 
auf dein Vlatten Lande gestaltet werden sollte. — 
War so in mancher Hinsicht die freie Entwickelung 
Schöffebergs im sriedericianifchen Staate gehemmt, so 
stk- der" König andererseits dafür, daß die Schöne- 
3RZXHDM 
bergcr in der Landlvirtschaft ihre Betriebe vergrößern 
konnten. . Er ließ in den 70er Jahren, ebenso wie cs 
schon an der Oder und Warthe geschehen war, auch in 
Schönebcrg auf seine Kosten Bruchland entwässern. Im 
Jahre 1777 konnten 990 Morgen des sogenannten Hopfeu- 
brrcches unweit des Botanischen Gartens als urbar ge 
machtes Land unter die Schönebcrger verteilt werden undi 
zwar auf königlichen Wunsch zum Hopfen-Anbau. 
Ein Plan .Friedrichs II, um Berlin' einen großen 
Abzugsgraben anzulegen und die damals so häufigen 
Spreeüberschwemmungen zu vermeiden, ist nicht zur Aus 
führung gekommen. Alle diesbezüglichen Zeichnungen und 
Urkunden sind spurlos verschwunden und Reklamationen 
wie Eingaben an den König Friedrich Wilhelm II. blieben 
erfolglos. Die Schöneberger wollten von ihren Lände 
reien notwendige Terrains dazu hergeben. Die NamekR 
der Interessenten waren folgende: Der Schulze Daniel 
Willnrann, der Gerichtsmann Brrgemann, die Bauert: 
Rosenkessel, Martin und Georg Ewald, Mette, Richenow, 
Netzeband, Schwabe und Kraatz, Kaminerrat Ulrici, 'Post 
meister Edelmann uüd Dir. Schwarz. Mjt Friedrichs 
Tode haben die unmittelbaren Beziehungen Schönebergs 
mit den Hohenzollern aufgehört. Die Weiterentwicklung 
Schönebergs geschah nicht mehr sprungweise, sondern ging 
ruhig und stetig weitrr. (Fortsetzung-folgt). 
Vermischtes 
sorgte' 
Bon der Reise zurück 
SaoMorar 
Dr. Rosenlierg 
Saarstr. 6.- 
* Der Ctrci? in Königsberg. Der große Ausstand in Königs 
berg hält nun seit über 14 Tagen unvermindert an und um 
faßt schätzungsweise jetzt insgesamt 22 090 Arbeiter. Mehrere 
Betriebe, darunter auch die Union-Gießerei mit 2000 Arbeitern, 
haben die auSstündige» Arbeiter fristlos entlassen. Die Stim- 
inung unter den Ausständigen scheint bedeutend gereizter ge 
worden zu sein, so daß cs zu Belästigungen der Nothclfer bei 
spielsweise in der Nähe des Schlosses bei der Ablösung ge 
kommen ist und der Einsatz besonders in der Gas-Anstalt und 
im Elektrizitätswerk Gosse ‘ gefährdet war, bis der militärische 
Schutz verstärkt wurde. Auch ein Kohlentransport für eine Klinik 
wurde bedroht. Während in den städtischen Werken seit dem 
1V. ds. M:s. die Arbeit nunmehr in vollen: Umfange durch die 
Arbeiter wieder ausgenommen wurde, sind die Verhandlungen 
über die Wiederaufnahme der Arbeit in dem Elektrizitätswerk 
noch gescheitert. Auch für die Eisenbahn besteht noch Streik- 
gefahr. Die Kartoffel -und Fettvcrteilung stockt vollkommen, 
die Zufuhr siir die Märkte bleibt ans, weil die Händler Plün 
derungen befürchten. Die Nothclfer mußten sich sogar der Lei- 
chenbestattnng annehmen. Die Technische Nothilfe hat sich auch 
in Königsberg volltonünen bewährt. Besonders hat sie sich auch 
großes Verdienst in den AbstiinmungStagen erworben, denn, wenn 
trotz des Streikes in Königsberg die Abstimmung in so ge 
regelten Bahnen verlief, so ist dies wesentlich auch dem Ein 
satz der Nothilfe zu batiken. Die durch die Abstimmung fern 
gehaltenen Nothclicr sind setzt wieder zurückgekehrt und wirken 
in den großen Werken nach Kräften mit. Täglich erhält die 
Nothilse Zuwachs von 10t bis 120 Mann. Frauen haben sich 
ebenfalls in größerer Anzahl gemeldet und versehen den Te 
lephon- und Küchendienst. Tie Arbeitsfreudigkeit und Hingabe 
ist bei stUcu Hetzern gleich groß. Viele drängen sich znftleber- 
schichten. 
* Deutsche Studicnksmurission für Rußland. Die Znstim- 
niung der - Sowgctregiernug zur Eiureisegewähruiig für eine 
deutsche Studicukomnnssion nach Sowjet-Rußland ist jetzt ein 
getroffen. Der frühere Staatssekretär Tr. August Müller wird 
als ihr Leiter genannt. Die Teiluehmerliste steht im übrigen 
noch nicht genau fest; soweit man aber bis jetzt hört, ist ein 
Auswanderungssachverständiger nicht unter den Teilnehmern. Ge 
rade angesichts der lebhaften Agitation, die von der „Ansied- 
liing Ost" in Leipzig und ihren vielen Tcilgrnpven für §ie 
Ansicdlung in Sowjet-Nußland getrieben wird, wäre die Betei-- 
liguiig eines solchen Fachmannes von seiten der deutschen Ne 
gierung dringend erwünscht . f 
* (ritte deutsche Interpellation im polnischen Reichstag. 
Die deutschen Abgeordnete» des Sejm haben ihre erste Inter 
pellation int polnischen Reichstag eingebracht. Sie befaßt sich 
i::it einem Vorfall, bei dem am 11. Juni in Posen eine Ver 
sammlung verboten wurde, in der die beiden deutschen Abge 
ordneten Friese und Spickerinann über ihre Tätigkeit im Par- 
lament und über die Notwendigkeit des politischen Zusammen 
schlusses der deutschen Bevölkerung Polens sprechen wollten. De: 
Minister des preußischen Teilgebietes und der Minister des 
Inneren werden gefragt, ob ihnen die Verletzung der Ab- 
gcordncten-Jminnnität bekannt sei, und was sie zu unternehmen 
beabsichtigten, um künftighin 1 derartige Dinge unmöglich zu 
machen. 
Vcrantw. Schriftleiter: Hermann MartiniuS in Berlin-Friedenau. 
Vei Betriebsstörung, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch 
aus Lieferung oder Nachlieferung des Lokal-Anzeigers oder ans 
Rückzahlung deS Bezugspreises. 
itfWMBDnanMimKffmt; 
Son BetMe zu« 
zulimyl Bloch 
Kaiser-Allee 134. 
Telephon:' Uh land 3741. 
Han« mied in, Älhöoeberg, 
yvheMustnstr. s,. als 
ni-dergekastsn u. halte Sprcch 
stltidrn van 9-1 u 3 0 Uhr, 
Mm softkt Verla»«! 
iriedemyer fisf. «Hupte; 
StSehifls*, 18. 
Wer gibt ' i 
Ziegenmilch 
a b? Preisangeb. an Herr- 
mann, Ringstr. 29, III. 
MM!» 
gut erhalt., käust. Preis 
angebote an Kramer, Wcx- 
straße 61. Stephan 8608. 
Unterricht 
m«:I: e.'kadennkerin . 
Blankenbcrcfftr 4. I recht«. 
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u. eründl.Jm Au-l. 
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muth—Taunusstr. Geg.Be 
lohnung abzugeb. Garvens, 
Stubenräuchstr. 17. 
Goidener Kneifer 
verlor, v. Wagiier-Pl. - 5(ai- 
serallee - Barziiierstr. (Ecke). 
Gcg. gute Belohng. abzu 
geben Wagner-Platz 1, l.)^ 
Telephon-Anr. hftT 
stunden Montags. Angebole, Pkalzburg 4602 zu" vergeb, 
unt.x 8129 a. d. Frd, L.-A.) Wilhclmshöhclstr. 25, Ist l. 
Heller schlanker "Damen,Schnewerei^ 
Kleider, Kostüme, Mäntel 
überkommt Höhne, > Rheins 
straße 50, I. ^ 
Heller sch 
Deutsch. Schäferhund 
„Teil", ca. 7 Monate alt, 
am 21. Juli entlausen. 
Ich warne vor Anlauf und 
unrechtmäßigen Besitz des 
Hundes. Wiederbriucer Be 
lohnung! Dir. Hinze, 
Wilmersd.HBüdßuudcrstc. 2. 
Pfalzburg 4969, , 
„scu&r 
schottisch. Schäferhund, weiß 
entlaufen. 
Geg. hohe Belohng. abzugc- 
ben. Diebold, Fregestr. 50. 
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Privati-Mittagstr 
guter, 4.60» 5,50 >tz!., tnai^cr.» 
tag« bis Vs7 Uhr. Rhein 
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