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Periodical volume Nr. 166, 25.07.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

der Mücken; sie sind durch die reichen Niederschlüge dieses 
Jahres für die Mückcncier und -larven weit mehr als 
sonst 'geeignete Ablegungs- und Wachsstätten geworden, 
und deshalb tanzen nicht nur in Finkenkrug, im Briese 
lang, denk gefürchtctsten Mückenquarticr su der Umgegend 
Berlins, die Mücken und Schnaken zu Tausenden, son 
dern allerwärts zum Leidwesen von Jung und Alt. Dazu 
kommt, dass die in der Vorkriegszeit planmäßig durch 
geführte Mückenbekämpfung durch Ausräucherung der 
Mückencier in Kellern und anderen feuchten Hauscckcn 
als Folge der allgemeinen Verwahrlosung erheblich nach 
gelassen hat, zum Teil gänzlich unterblieben ist. Und 
auch die Wild- und Stockenten, die in den Parkteichen 
Groß-Berlins sich durch Vertilgung der Mückeneier ver 
dient gemacht haben, sind durch Wilderer stark vermin 
dert und können bei weitem nicht so viel wie früher zur 
Beseitigung der Mücken beitragen.' Während es also 
Mücken im Ueberfluß gibt, fehlt cs in diesem Jahr säst 
völlig an Wespen. Das hat dieselbe Ursache: nasses Früh 
jahr — viele Mücken: trockener Frühling nnd Sommer 
— viele Wespen! Und da die Schlupfwespen fehlen, die 
ihre Eier mit Vorliebe in den Puppen der Kohlweiß 
linge ablegen, gibt es wiederum Unmengen von Kohl 
weißlingen, diesen Schädlingen in Obst- nnd Gemüse 
gärten. Wenn die Sonne scheint, ist die Luft in den 
Vororten oft erfüllt von Hunderten und Tausenden der 
kleinen, so unschuldig-weiß aussehenden Falter. An den 
Mücken, Wespen und Kohlweißlingen kann auch der natur> 
fremdeste Großstädter den innigen Zusammenhang der 
verschiedenen Tierarten im Hanshalt der Natur erkennen. 
Auf die Frage aber, was uns Menschen, lieber ist:.Mücken 
oder Wespen und Kohlweißlinge, kann die Antwort nicht 
zweifelhaft sein; .denn die letzten Beiden saugen uns nicht 
bis aufs Blut aus. 
vA Die Ursache der Kartoffelnot in Groß-Berliner 
Gemeinden. Ueber die Gründe der gegenwärtigen Kar- 
tosfelkalamität läßt sich das Lebensmittelamt der Gemeinde 
Lankwitz wie folgt aus: Trotz aller Bemühungen und 
persönlicher Bearbeitung der in Frage kommenden Stellen 
ist es nicht gelungen, neue Jnlaudskartoffeln herauzube- 
kommen. Durch die nasse Witterung sind die Frühkar 
toffeln in den Niederungen zum großen Teil verfault. 
In der Nuthc-Niedcrnng, die Lankwitz und mehrere Groß- 
Berliner Gemeinden sonst hauptsächlich versorgt hat, haben 
die Landwirte trotz zweimaligen Setzens nichts geerntet. 
In den höher gelegenen Gegenden sind die Kartosseln 
aber noch nicht reis. Auch die in diesem Jahre früher 
eingetretene Reife des Korns verhindert das Buddeln der 
Kartoffeln. Nach den Angaben der maßgebenden Stellen 
ist allgemein erst Ende des Monats mit der Einsetzung 
der! regelmäßigen Belieferung zu rechnen. Um die Ein 
wohnerschaft nun nicht die ganze Zeit ohne Kartoffeln 
zu-belasse», hat das Lankwitzer Wirtschaftsamt den An 
kauf von ausländischen Frühkartoffeln in die Wege ge 
leitet. Es ist auch gelungen, noch vor Ablauf der Einfuhr 
sperre. so viel heranzubekommeu, daß in dieser Woche 
auf jeden Kops der Eiutvohncr zwei Pfund verteilt werden 
können. Der Ausgaüepreis ist auf 1 M. festgesetzt worden. 
o Organisation der deutschen Funktclegrnphie. Für 
die Bearbeitung funkentelegraphischer Fragen ist das 
Rcichs-Postministeriuln die Zentralbehörde. Zur beraten 
den Mitwirkung steht ihm der Verkehrsbcirat zur Seite, 
der sich aus Vertretern des Handels, der Industrie, deü 
Handwerks und Gewerbes, der" Landloirtschast, der Presse, 
der Verkehrs- und Transportgewerbe, der Stadtgcmein- 
den, der Verkehrsverciiie, der Technik usw. zusammensetzt. 
In diesen Verkehrsbeirat werden insbesondere Verordnun 
gen und Gesetze, Tariffragen und dergl. besprochen. Außer 
dem Reichspostministcrium bedienen sich aber auch noch 
andere Verwaltungen, z. B.: das Reichswehrministerium, 
Rcichsverkehrsministcrium, Auswärtiges Amt u. a. der 
Funkcntclegraphie. Es werden deshalb alle grundsätzlichen 
sunkentelegraphischen Fragen, die über den Bereich eines 
einzelnen Ressorts hinausgehen, in der aus Vertretern 
der beteiligten Rcssorte gebildeten, unter dem Vorsitz des 
Reichspostministcriums tagenden Neichsfunkkommission ge 
regelt. Technische und wissenschaftliche Fragen der Funk 
telegraphie werden in dem vom Rcichspostnünistcriuin neu 
zu errichtenden „Tclegraphentechnischcn Reichsamt" be 
arbeitet. ' 
v Können Vormünder eine Vergütung verlangen? 
Der Krieg hat mit seinen ungeheuren Opfern an Vätern 
viele Waisen, aber auch viele Vormünder geschaffen. Für 
diese dürfte nachstehende Gerichtsentscheidung von be 
sonderem Interesse sein. Nach 8 183(3 des bürgerlichen 
Gesetzbuches sollen Vormundschaften unentgeltlich' geführt 
werden. Vormünder haben deshalb keinen gesetzlichen 
Anspruch auf eine angemessene Vergütung für Müyewai- 
tung usw. Wohl aber kann durch „Verfügung" des betr. 
Vorinundschastsgerichtcs bestimmt werden, daß dem Vor 
mund eine Vergütung gebührt, 'z. B. bei schwierigen Ver 
mögensverwaltungen ußv. Das bayerische Oberlandcs- 
gcricht hat nun hierzu eine Entscheidung getroffen, die 
das Bormundschastsgerichk -auch daun noch zur Prüfung 
der Frage einer Vergütung verpflichtet, wenn die Vor 
mundschaft schon beendet ist. 
v Der „Drrick" «Midie. Ostfahrcr. Der Deutsche 
Schutzbund schreibt »ns: Ttzotz der Zusage der Arbeitgeber- 
verbände, allen. Arbeitnehmern, die zur Ausübung ihres 
StaatSrechtes in Ost- oder Westprcußen die Fahrt in 
ihre Heimat unternehmen würden, Urlaub unter Weiter-' 
Zahlung von Lohn oder Gehalt zu gewähren, weigern 
sich einzelne Arbeitgeber, darunter auch große Firmen, 
ihren Arbeitnehmern den Lohnausfall zu ersetzen. Tie 
Reisen nach Ost- und Westptcußen sind keine Vergnügungs 
fahrten, sondern eine große Strapaze gewesen. Die Be 
förderung von 160M) Menschen mit beschränkten Trans 
portmitteln machte cs auch unmöglich, die Dauer der 
Abwesenheit von der Arbeitsstelle abzukürzen. Soll der 
Arbeitnehmer uun Schaden erleiden, weil er eine Pflicht 
Feuerwache: Rathaus, Lauterstr. 19. t Hinweise auf den nächsten 
Feuermelder befinden sich an den Anschlagsäulen. 
Groß-Vcrlincr Nettungs- und Krankrntranoportwcsen: Rettungs 
wache 44, Jsoldcstraße 2, Tag und Nacht, geöffnet. Fern 
ruf Norden Rettungsamt. 
Fürsorgestelle für Tuberkulose und Mkoholkranke: Kaiserallee 
Nr. 64-6ö, Sprechzeit Dienstag und Mittwoch 12—1 Uhr. 
Beratungsstellen für Geschlechtskranke: Schöneberg, Belzigcr 
Straße 13. Sprechzeit für Männer Donnerstag 7—8 Uhr 
abcndS; Sprechzeit für Frauen, Dienstag 7—8 Uhr abends. 
Charlottcnburg, Kirchstraße 20. Sprechzeit täglich von 12 
bis 1 Uhr, außerdem Montag und Donnerstag von 8—9 
Uhr abends. Berlin, Am.Köllnischcn Park 3.in derLandcs- 
versicherungSanstalt. Sprechzeit für Männer Dienstag, 
Donnerstag, Sonnabend 7—9 Uhr abends; Sprechzeit für 
Frauen Mittwoch 7—9 Uhr abends. 
Säuglings» und Kleinkinderfürsorge und Mutterschutz: Rathaus, 
Lautcrstraße 20, Erdgeschoß. Sprechzeit Montags 9>,.< 
bis 11J/2 Uhr und Donnerstags 9>/z bis llhz Uhr. 
Kindergarten: Für noch nicht schulpslichttge Kinder 2. Gemeinde« 
schule, Rheingaustraße 7, Geöffnet wochentags von 8 bis 
1 Uhr. 
Kinderhort: Für schulpflichtige Kinder 2. Gemeindeschule, Rhein- 
gaüstraße 7. Geöffnet wochentags von 2—6 Uhr nachm. 
Berufsberatung und Lehrstelleuvermittlung: Rathaus, 2. Stoch 
ZiinNicr 68. 
Arbeitsnachweis und lkrwerdsloscnsürsorgr: Niedstraße 40-41. 
Männliche Abteilung Sprechzeit '9—1 Uhr; weibliche Ab 
teilung Sprechzeit 9—1 Uhr und, außer Sonnabends, 4 bis 
7 Uhr. 
Amtliche Fürsorgestelle für Kriegsdeschüdwie und Kriegshinter 
bliebene in der Bürobaracke, am' Maybachplatz, Eingang 
Lauterstraßx. , .. , . ' 
Kriegsgefangenenheimkehr: Rathaus, 1- Stock, Zimmer 36—37. 
FlüchtllngsfürsorgcsteNe: Rathaus, 1. Stock, Zimmer 36—37. 
Volksküche: Goßlerstrahe 15, SpeisettaUsgabe von >1 l}/i bis 
41/2 Uhr täglich, 
Rechtsauskunftsstelle: Rathaus, 2. Stock, Zimmer 46.- Diens 
tag und Freitag von 6—8 Uhr. 
Volksbücherei, Albestr. 31: Bücherausgabe täglich ypn 6— ?/V8 
Uhr nachmittags, außerdem Freitags von 11—1 Uhr 
mittags. 
gegen die Gesamtheit. erjüllchlM?- Anschirren Falsch Trstgr 
der Arbeitgeber den Ausfall nicht, so muß diä Grenzspende- 
einsvringen, die sich dieser moralischen Verpflichtung voll 
bewußt ist. Sie wird einspringen — svloeit ihre Mittel 
rcichcu. Aber sic sind im Augenblick nahezu erschöpft. - 
Darum hoffen wir, daß sich die jetzt noch zurückhaltenden 
Arbeitgeber umstimmen lassen werden. Angesichts der 
Treue, die Arbeiter und Angestellte bei der 'Abstimmung 
gezeigt haben, hieße cs, der deutschen Sache einen sehr 
schlechten Dienst erweisen, hier mit kaltem Herzen rein 
geschäftsmäßig zu rechnen. Die Abstimmung in Ober- 
schlesien, die uns noch bevorsteht, würde darunter großen 
Schaden, leiden, ein Ergebnis, das nicht nur das ganze 
deutsche Volk, sondern besonders schwer auch jeden Unter 
nehmer treffen würde. 
v Von der Elektrischen überfahren. Heute Morgen 
gegen 8 Uhr hat sich ein entsetzliches Unglück an der 
Haltestelle bei der Kaiscreiche zugetragen. Ein Mau», 
der im Begriff war, sich an seine Arbeitsstelle zu be 
geben, wollte von dem hinteren Wagen der Elektrischen 
nach dein Borderperron, hierbei übersah er das Eisen 
gitter, das die Schmuckanlagcn umgibt, er stolperte und 
siel so unglücklich, daß der hintere Wagen über seinen 
Unterleib hinwegsnhr. Der Tod trat sofort ein. Der 
Verunglückte wurde dann von der Feuerwehr, die sofort 
alarmiert worden war, nach der Polizei geschasst, um 
seine Personalien festzustellen. Als nun die Linie »st, 
mit der das Unglück geschehen war, sich wieder in Be 
wegung setzen wollte, schleuderte der letzte Wagen so 
stark, daß eine Dame vom Hinterperron herabstürzte. 
Glücklicherweise fiel sie auf den Rasen. Sie scheint außer 
einigen Verstauchungen nur mit dem -Schrecken davon 
gekommen zu sein, nachdem sie, durch Baldriantropfen 
und andere belebende Mittel, die ihr von hilfsbereiten 
Händen gereicht tvnrden, erfrischt, bald wieder weiter 
ging. — (Es wäre zn wünschen, wenn wenigstens an der 
Haltestelle das überragende Eiscugeländer entfernt würde, 
da wir wiederholt beobachtet haben, daß Leute beim 
Ein- und Aussteigen darüber gefallen sind. D. Red.) 
0 Fitndbericht. Als gesunden sind gemeldet: 1 Hand 
tasche mit Inhalt, 1 Pompadour mit Inhalt. 
Vereins-nacbrichtett 
sch Männcr-Turnverein, ,e. V,. Am 1. August veranstaltet 
der hiesige Männer-Turßvrreii'i ' einen Wandertag seiner sämt 
lichen Mitglieder (männlich und weiblich) zum Besuch des Männer- 
Turnvereins Drewitz bei Potsdam. Es besteht der Wunsch, daß 
auch unsere Jugendlichen ihre Angehörigen mitbringen. Zweck 
dieses' Wandertages ist Hebung des Turnens nnd des Sportzs in 
den kleinen ländliche» Vereine». Treffpunkt: 7^ Uhr am Wann- 
sec-Bahnhof. Fahrt: 7.59 'Uhr vom Wannsce-Bahnhof Friedenau 
nach Reu-Babelsberg. Frühstück: Jagdschloß Stern; Marsch nach 
Drewitz. Hier gemeinsames Mittagessen, danw türiieristhe Spiele, 
Probeturncn der Wettkämpfer znm Kreis-Turnfest, Staffcllänse 
durch den Ort. Abends: Gemeinsame Rückfahrt. — Ain Frei 
tag, den 30. Juli, findet in der Turnhalle Goßlcrstraße ein ge 
meinsames Turnen aller Teilnehmer am Kreis-Turnfest statt. 
Beginn: 8 Uhr. 
)( U. S. P. D. Tie Franengruppc des hiesigen Orts- 
»crcins veranstaltet''am Montag an Stelle des Leseabends einen 
Familien-Ausflnst nach Schmargendorf. Treffpuntt: Nachmittags 
3 Uhr/ Schiller-Platz, Ecke Slnbeiiranchstraße. Um zahlreiche 
Beteitiguüg, wird gebeten.' 
.-)( Geselligkeits-Klub „Fidctitas 3920". Am Sonnabend, 
den 24. Juli, abends 71/2 Uhr sindcl ein Beisammensein in der 
Schloß-Konditorci/ Schloßstr. 127, gegenüber der Bornstraße, 
statt. Gaste willtommen. 
)( Hausfrauenvercin Friedenau. Mittwoch, den 26. Juli: 
Ausslng nach Krumme Lanke. Treffpunkt: Untergrnndbahnhof 
Riidcsheimcr. Platz Ihü Uhr. Rückfahrt: Wannsee (Waiinseeüahnh.). 
)( Bund der Berliner Grundbesitzer-Vereine, E. - B. Hgus- 
bcsitzer-Bersammluiig gegen die Preußische Höchslmiclen-Verord- 
ilung am Dienstag, den 27 .Juli, abends 6>.> O.hr, in der 
großen Halle des Stadthauses, Eingang Klosterstraße. 
s Preis der FndNstrieflrll. Die Renne»,' welche am Sonn 
tag, den 25. Jnlistmuf der^Olympkabahn zur Austragung ge- 
laiigcn, bcrsprechen bei der vorzüglichen Besetzung glänzenden 
Sport. ' Der 'den Dauerfahrern vorbehaltenc Brennabor-Prcis 
führt über die Strecke von 100 sfifomctcrn und lvird in zwei 
Läufen von 40 und 60 Kilometer ausgesahrcn. Mit Ütppel- 
hans, Mittig, Weiß, Bauer und Sawall hat das Rennen eine 
glänzende Besetzung erhallen, die sich zur Zeit kaum übertreffen 
läßt, denn alle Fünf haben ans der Olympiabahn in diesem Jahre 
schon Großes geleistet. Saums gelang es erst am letzten Sonn 
tag in Amsterdam bei internationaler Konkurrenz als Sieger 
hervorzugehen. Der Sieger erhält einen touiplettrn Halbreniicr. 
gestiftet von den Brcnnabor-Wcrten. Aiißeideni gelangen 25 000 
Mark an Geldpreisen zur Bcrteiluiig. 
VtzrmiMtss 
* ixin amerikanischer. Soldat erschossen. In der Noikvehr 
erschoß ui Bcndsburg bei Koblenz ein deutscher Polizist einen 
amerikanischen Soldaten. Der Soldat hatte mit einem Kameraden 
in betrunkenem Zustande eine Anzahl Fensterscheiben durch Stein- 
würfe zertrümmert n»d den zur Ruhe mahnenden Polizisten 
mit einem Ziegelstein vor den Kopf geschlagen nnd in die Seite 
gestoßen. In der Bedrängnis sah der Polizist 'sich genötigt, 
die Waffe zn ergreifen. Er wollte den Amerikaner in den Arm 
schießen, traf aber, da dieser gerade eine unglückliche Wen 
dung machte, in die Seite. 
*0 Reichtümer auf dem Hosenboden. Ein Pariser' Kunst 
händler kam bei seinen Streisziigen auch i» einen Bauernhof 
nnd stöberte hier ein Stück alten Stosses auf, das mit noch, 
anderen' Lninpcn in einer Ecke hing. Sein Kennerblick sagte 
ihm, daß er hier ein Stück eines prachtvollen Gobelins vor 
sich habe. Er forschte nun weiter nach, woher der /Stoff 
stamme und wohin die anderen Stücke gekommen seien, dock) 
dje gute BäueriH wußte nichts anderes zn antworten, als daß 
sie mit dem Stoss, der sehr.fest sei uild gut halte, den Hosen 
boden ihrer Kinder ausgeflickt habe. 
Das poetische Ehepaar. Sie: „Mein neues Kleid ist ein 
Gedicht!" Er: „Bezahlen aber kann ich's nicht!" 
Kirchliche Nachrichten. 
Sonntag, den 25. Juli 1920.. 
Kirche zum guten Hirten: Vorm.' 10 Uhr: Pfarrer 
Kleine. Abends 6 Uhr: Pfarrer Foertsch, 
Alt-Schöneberger Paul-Gcrhardt-Kirche: 10 Uhr: P. 
Raack. 0 Uhr: P. Heist. 
Nathanaelkirche: 8.80 Uhr: Kand. Knrras. 10 Uhr: 
P. Wagner. 
Kalh. Marienkirche, Friedenau. An Sonn- und Feier 
tagen um 7 Uhr hl. Messe, um 10 Uhr Hochamt und 
Predigt. An den Wochentagen hl. Messe um 7 Uhr. 
Bei Betriebsstörung, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch 
ruf Lieferung oder Nachlieferung des Lvlal-Anzelg?r8 gder vsj 
Rückzahlung des Bezugspreises.-
        
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