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Periodical volume Nr. 165, 23.07.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

und Gründungen aller Art, die fälschlicherweise unter dein 
Deckinantek der-Gemeinnützigkeit arbeiten, heute noch hat, 
beweist Regierungsrat Dr. Ernst Behrend vom'Berliner 
Polizeipräsidium in einer Abhandlung, die er in der Zeit 
schrift „Volkswohlfahrt" des preußischen Wohlfahrtsmini- 
steriuins veröffentlicht: Die . altttfahrenen Gründungs- 
schwindlcr "treten wieder'auf; neue haben sich ihnen hin 
zugesellt. Fünfte war und bleibt Berlin die Zentrale. 
Hier wurde durch Reden, Versammlungen und Sammlung 
gen der Grundstock gelegt. Gut bezahlte und provisions- 
lüsterne Werber wurden in die Provinzen und Länder ent 
sandt. Bon Bertis aus wurden Hamburg, Hannover und. 
die reichen Provinzen 8es westlichen Deutschlands, in die 
durch Krieg und Revolution große Gewinne geflossen 
waren, überschwemmt und abgegrast. Die „Bekämpfung 
des Bolschewismus" war nach der Revolution eines der: 
beliebtesten Schlagworte oer Nengründungen. Es gelang,-' 
allein in Berlin nicht weniger als 30 solcher Vereinigun 
gen festzustellen. Schutz des Vaterlandes im Osten und 
Westen, Wiederaufbau der Heimat, Schutz der Gefange 
nen, Büchersammlnngc für Lazarette, Zusammennschlüsse 
nationaler und internationaler, im übrigen aber unpoli 
tischer Art, Belämpfung des Antisemitismus und der Po 
grome bis herab zum Schutze der Prostituierten waren und 
sind die angeblichen Ziele einer großzügigen Propaganda. 
Die Oeffentlichkcit hat keine Ahnung, wie systematisch 
hier gearbeitet wird. So verschwanden und verschwinden 
heute Hunderttausend^ ja Millionen Mark. Greift die 
staatliche Kontrolle zu, so ist es meist 'zr; spät, durch Zwangs- 
verwaltung oder gerichtliche Einziehung die erheblichen Be 
träge zu retten. Das große Publikum muß selbst durch 
gründliche Prüfung des Zwecks solcher Gründungen mit 
helfen. . ’ 
o Das ZnckcrcMgrbot der Taschendiebe. Rach einenr 
neuartigen System arbeitet seit einiger Zeit eine Gruppe 
von Taschendieben, die von der Kriminalpolizei gesucht 
wird. Die Diebe pflegen auf offener Straße besser ge- 
ileidcte Passanten anzusprechen und ihnen größere Mengen 
Zucker zum sofortigen Verkauf anzubieten. Geht der An 
gesprochene ans das Angebot ein, 'so wird er nach einer 
bestimmten Wohnung zur Abholung geschickt. Soweit 
kommt es aber nicht, denn auf dem Treppenflur des Hauses 
ivird der gutgläubige Käufer von zwei augenscheinlich 
vorher bestellten Personen erwartet, die ihn als Schleich 
händler beschimpfen oder anrempeln und ihn seiner Wert 
sachen berauben. Eine große Anzahl von Personen ist be 
reits auf diese Weise um ihre Uhren und Brieftaschen 
bestohlen worden. 
v' Geisteskrank. Gestern Abend gegen 6% Uhr lief 
ein vollständig unbekleideter, anscheinend geistesgestörter 
Mann die Kaiserallee entlang. Am Hause Kaisermlee 135 
gelang cs einigen tatkräftigen Männern, nachdem der Un 
glückliche versucht hatte, sich am Vorderperron einer Elek 
trischen anzuklammern, festzuhalten und zur Rettungs 
wache Nr. '14 zu bringen. Von dort wurde derselbe der 
Heilanstalt Edel in Eharlottcnburg überwiesen. Seine Klei 
dung fand mair in der Bedürfnisanstalt am Friedrich- 
Wilhelm-Platz. Die Personalien konnten, leider nicht fest 
gestellt werben, da keine Ausweispapiere in den Klei- 
dnngsstücken vorgcflmden wurden. Vielleicht tragen diese 
Zeilen dazu bei, die Identität des Unglücklichen festzu 
stellen . 
o Etsenbahtzbkdienstete als Diebe. Der Ueber- 
wachungsabteiiung der Eisenbahndirektiön ist es gelungen, 
eine Diebesbande auf dem Derschiebebahnhos Tempelhos, 
die aus sechs Eisenbahnbedicnsteten bestand, unschädlich zu 
machen. Unter der Leitung des Rangiererführers Brum- 
innnd hatten vier Rangierer und ein Hilfsweichensteller 
einen der auf dem Bahnhof stehenden Eilkurswagen er 
brochen und aus ihm am Abend sechs Ballen Stoffe ge 
stohlen, die sie noch-in derselben Nacht in die Wohnung 
eines- Teilnehmers am Ranbzuge von Tempelhof nach 
Friedenau trugen. Von dort wurde ein Teil der 
Beute zu einem Schneider Ohm in Neukölln, ein anderer 
Teil zrc einem Gastwirt Richter geschasst, der die Ware 
sofort weiterschob. Die Eisenbahner haben ihre Tat ein 
gestanden. Auf ''Grund .ihres Geständnisses war es mög 
lich, den Posten Stoffe sicherzustellen, der einen Wert 
,von mehr als 60000 M. hat. .. - 
Straßckntuirfall eines! AKdchrns. Die 19 jährige 
ErnaZiebolski geriet auf bisher noch, nicht aufgeklärte Weise 
auf dein: Biktoria'-Luise-Plätz.M Schöneberg unter einen 
StraßEWftvagen -"Ktz- -Lmi«<-8> (Grunewalbring) fntb 
wurde furchtbar zugerichtet' unter demselben hervorgeholt. 
Die Bedauernswerte büßte bet dem Unfall die linke Hand 
ein und mußte ins Schönebergcr Krankenhaus eingelie 
fert werden. Beim Ausrangieren des Triebwagens auf 
dem Bahnhof Reinickendorf ist-die., abgefahrene Hand'in 
dem Mdergkstcll gefunden wmHetz.. Zeigen des Unfalls 
werden -gebeten, ihre.Beob'cichtüngenchzwLck's Klärung des 
Unglücks an den 4. Krimmawezirr des Polizeipräsidiums, 
Gothaer, Ecke Grunewaldstraße, gelangen zu lassen. 
o Frmdüericht. Als gefunden ist "gemeldet:^! Eizen- 
bahn-Abonnement; als zugelaufen: 1- Hund. 
Ymifts-OacbricbUn 
)( Internationaler Bund für Kriegsbeschädigte und Hinter 
bliebene, Ortsgruppe Friedcnav-Steglitz. Am Sonnabend den 
24. Juli 1. Stiftungsfest bei Schellhase, Steglitz, Ahornstr. 15. 
Anfang 6 Uhr. Gäste willkommen. 
)( D. H. ®., Jugcndabteiliing, Friedenau. Sonnabend, den 
24. Juli, tz»8—10 .Uhr: Zusammmkunft im Jugendheim, Ossen- 
bacher Str. 5K (3. Gemeindeschule, Großer Saal). Geschäft 
licher und unterhaltender Teil. Brettspiele, Musikinstrumente 
und Tauschmarkcn nicht vergessen! Bringt unorganisierte Be 
rufskollegen mit! 
.)( Gesellschafts-Verein „Fidelitas" zu Friedenau. Außer 
ordentliche Mitgliederversammlung am Sonnabend, den 24. Juli 
1920, abends 7.30 Uhr, im Lauterplatz-Kastno. 
)( evangelischer Verein junger Männer. „Französische 
Willkür" (Erlebtes und Erlauschtes ans dem besetzten Gebiet). 
Ueber dieses aktuelle Thema wird Herr Pfarrer Förtsch am 
Sonntag, den 25. Juli, abends' 8 Uhr, im Vereinslokal, Kai 
serallee 76a, I, sprechen. Alle «Mitglieder sind dazu einge 
laden. Auch sind uns'junge Männer, sowie Freunde und Gönner 
des Vereins und der kirchlichen Jugendpflege herzlich willkommen. 
VerlmTorom 
§o, Ausbau- der Neuköllner Industriebahn. Zu den 
von der Stadt Neukölln eingerichteten Notstands arbeitcn 
gehört u. ß. die Erweiterung des Bahnnetzcs im Jn- 
dustriegelände östlich des Schiffahrtskanals. Die Ar 
beiten schreiten auch hier rüstig fort. Für die Schüttung 
der zahlreichen Dämme und Bahnkörper, die z. Zt. in 
der Ausführung begriffen ist, kommt zum Teil das beim 
Aushub des Untergrundbahntunnels gewonnene Boden- 
material zur Verwendung. Eine Reihe von Bahnüber- 
und Unterführungen dürfte noch vor Beginn des nächsten 
Jahres beendet sein, so z. B- neben der fast fertigen 
Kaiser Friedrich-Brücke u. a. die drei Brücken im Zuge 
dxr Grenzallee, die Köllnische Allee-Brücke, die Unterr- 
hafenbrücke und die Brücke über die Straße 303. Die 
am Kanal und am Handelshafen belogenen Ladestraßen 
und Ladeplätze find schon jetzt zmn größten Teil fertig-- 
gestellt. Von den projektierten Krananlagen ist eirwvoll 
ständig ansgeführt, drei weitere, darunter eine große fahr 
bare Verladebrücke, sind in der Montage begriffen. 
Vermischtes 
*B, Die Kohlcnprcisc. Wie verlautet, ist das Rheinisch- 
Westfälische Kohlen-Tyndikat an den Rcichs-Kohlcnverbaiid neuer- - 
dings mit dem Antrag aus Preiserhöhungen für die Kohle heran 
getreten. Die Forderung wird damit begründet, daß daS Gut- 
scheinsystem anderweitig geregelt werden muß, und daß Auf 
wendungen für die Ansiedlung von Bergarbeitern zu erfolgen 
haben. Zur Zeit beträgt der Preis für die Tonne Fettkohle 
207 Mark. Im Frieden wurden 11 Mark für die Tonne ge 
zahlt, >so daß nahezu eine Berzwanzigsachung der Preise ein 
getreten ist. Das ist durch die Geldentwertung allein nicht zu ec» 
klären, hat vielmehr auch 'andere Ursachen, wie . z. B. 'die 
Kohlcnstcuer, die über 4 Milliarden Mark bringen soll. Im 
ersten Halbjahr 1920 hat der Kohlenpreis sprunghafte Stei 
gerungen erfahren. Jni Januar kostete Ruhrkohle noch 140 Mr- 
für ole Tonne, um dann Monat für Monat um 20 Mark er«! 
höht zu werden. Aber in diesen erhöhten Kohlenpreisen stecken^ 
nicht etwa Riesengewinne der Zechen. Es ist sorgfältig berechnet 
worden, daß der prozentuale Gewinnanteil der Zechen am Koy-i 
lenpreise nicht wesentlich höher ist als vor dem Kriege. Rund' 
56 Prozent dcS Kohlenpreises find als Arbeitslöhne chnifti-l 
sprechen. Weitere 3Q Prozent haben als General-Unkosten.'zu 
gelten. Der stlewinnanteil der'Zechen beträgt also nicht tief mehr 
äks 10 Prozent. Run ist zu beachten, daß.lpährend des Krieges 
in den Kohlengruben ein wahrer'Raubbau betrieben worden-ist. 
Die-Grubenanicmen konnten nicht erneuert werden, ebensowenig 
die''Maschtn0i.-' Dafür sind' gewaltige Summen erforderliche zu 
mal,'!)»-sich 'diese Erneuerungen nicht äuf'eine Zeit gnnsti- 
gereniGübVlrfeS hinausschieben lassen. Der deutsche Bergarbei- 
terführerftzHuc. hat vor einigen Tagen in Amsrerdatn erklärt, 
daß der zwischen Deutschland mnd Holland vereinbarte Kohlen- 
. preis von -300 Mark für die.Tonne noch sehr gering sei, und 
zwar ausdrücklich mit''dem Hinweis ans die notwendigen Er 
neuerungen) von denen auch, die Kohlenförderung selbst ab 
hängt. Inzwischen hat uns der Verband in Spaa ein Kolsten- 
abkommcn aufgezwungen, das uns nur den " Inlandspreis mit 
einem Zuschlage vowsS Hold-Hstatk gewährt.- Werden die Koh- 
t lenpreise im Inland- gewährt, so muß der Verband auch die 
höheren Inlandspreise zahlen. Allein, wir. müssen auch die 
volkswirtschaftliche Rückwirkung erhöhter Kohlenpreise im In 
land beachten. Ein "Abbau der Preise.und.Lphne ist rinmöglich, 
so 'lange das 'wichtigste Rohmaterial: im Preise steigt. Eine 
Verteuerung der Kohle müßf weitere Preissteigerungen in allen 
Wirtschaftszweigen nach, sich' ziehen, so lange wenigstens das 
Angebot die Nachfrage nicht deckt. Nur' äußerste Anspannung 
aller Energien vermag hier Wandel zu schassen. 
-* Ter Mörder des Gastwirts Schncidcrcit im Walde ßci 
Stettin, Murosf, wär lnicht Ojsizier-Stetlbertreter, sondern'Offi- 
zierbürsche: . '■’> ' i r ? • 
Wie lange soll ein Mädchen mit? der Puppe spielen? 
Diese Frage hat gewiß schon viele Estern beschäftigt, besonders, 
wenn, sic sahen, wie ihre „erwachsene" Tochter von.zwölf bis 
vierzehn Jahren noch gar zu gern die Puppenmuttcc spielte. 
Manche finden cs bei so großen. Mädchen nicht mehr kindlich, 
sondern kindisch, mit Puppen, sich zu beschäftigen; aber Hiese 
Ansicht ist ganz fälsch. Fast jedes Kinderspiel ist. eine Vorbe 
reitung auf das Leben. Spielend lernen wir äÄ besten, und 
spielepd lernen auch die Kinder-am-besten., Man störe deshalb 
nie daS kindliche Spiel! Gerade im Puppenspiel steckt ein gut 
Teil instruktiver Liebe für den noch - unbewußten Berns der 
künftigen Mutter; eine liebevolle Puppenmutter loird sicher auch 
eine rechte Mutter ihrer- eigenen Kinder »sein, und an rechten 
Müttern haben wir wahrlich keinen Ueberfluß! Wie man auS 
der Lieblingsbeschäftigung der Knaben auf ihren künftigen Be 
rus Schlüsse ziehen kann, so beurteile man auch die Lieblings 
beschäftigung der Mädchen. Manche Eltern sagen, ihr Töch- 
terchen mache sich nichts aus Puppen! Das ist kein erfreuliches 
Zeichen! WäS treibt so ein Mädchen in seiner Freizeit? DaS 
beobachte man einmal HWarmch weiß man auch, was es später 
treiben wird: es wird eine unbefriedigte Muttxr werden, eine 
unbefriedigte Frau. Lasse, man also den Mädchen die Puppe 
so lange, bis sie selbst den Spaß 'daran verlieren, so lange 
wie möglich. Sind die Mädchen größer, lverdeu sie ihrem 
Puppenkinds neue Kleider, neue: Wäsche nähen und auf diese 
Weise sich selbst nicht allein zur Mutter, sondern auch zur 
praktischen, glücklichen Haussrau erziehen! 
I 
Qtti und Lottchr». Lause Fäden beim gegossenen Blei deu 
ten äuf angenehm ruhige Tage. Geweih-' und herzartige Ge 
bilde- weisen auf Glück hin, ebenso blasenartige Ausbuchtun 
gen. „Viel Spreu" gibt „viel Weizen" im Kreislauf des . 
Jahres. Dornen und Spieße: Es tvird dich manches schmerzen! 
Herzform: Du wirst geliebt! Nestform für Mädchen: Du hei 
ratest. Kreuz: Es findet ein Todesfall statt. Ring: Du kannst 
mit allem zufrieden sein. Moos: viel Geld! Genügt das? 
M. A. in Wilm. Sie sind im Irrtum. Ans dein Luftwege 
kann der Staub der Wüste über weite Länder und Meere ge 
tragen werden. Am 20. Februar 1903 zeigte die Atmosphäre 
der Azoreninseln einen cigeniünilichen gelbroren Dunst, der auch 
das Regenwasser färbte. Am,21. Februar wurde dieser Dunst 
in England, am 22. und 23. Februar im europäischen Festlands 
festgestellt, ant 24/ und 25. Februar i» Sttdrußland (Kaukasus). 
Die Ursache dieser eigentümlichen Erscheinung waren Stürme 
in der nordasrikanischen Wüste/ Starke, andauernde Winde 
hatten Unmengen allerscmsten Wüstenstaubes iu weitem Bogen 
übers Meer getragen. 
' Alter Abonnent. 'Das älteste zur Zeit existierende Papier 
ist ein bei Ausgrabungen in der Oase Turfan gefundenes Manu- 
slript, aus dem Jahre'399 n. Ehr. ans echtes gesalztes Papier 
geschrieben, welches, vom Materialprüfungsamt ans seine Be 
standteile untersucht, hauptsächlich aus--Fasern von Chinagras 
und Fasern des PapiermanibeerbanmeS besteht. 
a— 
Bei Betriebsstörung, Streik ust». hat .der Bezieher keinen Anspruchs 
auf Lieferung oder Nachlieferung des Lokal-Anzeigers : ier cuj 
j Rückzahlung des Bezugspreises. 
mMwa»a»ia»waw»iiiii i im —im agmjiiiigniigimiKaMiiaBiai 
bei lodern Loh» fofert «erlangt. 
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Atzs?»ftr. 15- 
San w Ale za« 
KUMM 8u 4U 
hat ihre Praxis wieder anf- 
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HLlßüKr- 
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^Feriirnft/Pfalzbg. 30.5. 
Graphologie 
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Sp-.cchz.: 10-6, Mich S-.-nn- 
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