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Periodical volume Nr. 94, 28.04.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

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40 M. Be! höheren Einkommen werden die Sätze erhöht, 
und zwar bei Einkommen von 15 000 bis 30000 M. auf 
15 v. H., bis zu 55, v. H. bei einem Einkommen von über 
einer Million Mark. Welche bedeutende Mehrarbeit mit 
diesem Beschluss der Ncichsrag dem Arbeitgeber wieder auf 
bürdet, wird jeder, der mit der Führung von Lohnlisten 
vertraut ist. zu beurteilen wissen. Zur ordnungsmäßigen 
Ausrechnung des Steuerabzugs ist nunmehr die genaue 
Kenntnis des Familienstandes jedes Arbeitnehmers er 
forderlich und die sich dadurch ergebenden Beträge sind 
dom Lohn abzurechnen. Hat z. B. ein verheirateter Ar 
beiter mit zwei Kindern nach Abzug der Kassenbeiträgc 
180 M. Wochenlohn, dann sind 39 M. und 3 mal 10 Mark 
für jedes Familienglied, also im ganzen 60 M. abzu 
rechnen, so daß der Steuerabzug nur von IW M. erfolgt, 
also nur 12 M., statt bisher 18 M. beträgt. 
oA PoftamÄgabesebühr. Zu den Neuerungen, die durch 
eine Verordnung des Reichspostministers als Aenderung 
der Postordnung mit Wirkung vom 15. Juli 1920 in 
Kraft treten werden, gehört auch die Festsetzung der 
Postausgabegebühr aus 12 Mark jährlich. Die Gebühr 
wird ohne Unterschied von den Behörden und Privat 
personen. die ihre Postsendungen oder Zeitungen abholen 
bezw. abholen lassen, erhoben.. %n Behörden, die..von 
der Befugnis zur Abholung der Sendnnaen keinen..«Ge 
brauch machen, werden auf Anordnung oe^' Rcfchvpost- 
ministeriums die Postsendungen gelegenlkich des'Bestell- 
gangeS ohne Vorrang zugestellt werden. Ist die'Zahl der 1 
an eine Behörde zu bestellenden. Postsendungen -regel 
mäßig sehr groß, so werden die Sendungen.zur Entlastung 
des Briefträgers und znr Vermeidung von Kosten durch 
untere Beamte (Kastenleerer usw.) gelegentlich sonstiger 
Dienstgänge oder in Dienstpausen abgetragen werden. 
Die Behörden, die ihre Sendungen jetzt abholen lassen, 
haben für die Zeit vom 15. Juli bis 30. Septe^nber 
d. Js. 2,50 M. zu entrichten. 
o VelirbilligMtg der Fisch,; und Näuchrrwaren in Sicht? 
Der Reichsverband Deutscher Fischkleinhändler Berlins * 
schreibt uns: Die Straßenhündler Groß-Berlins protestieren 
nicht mit Unrecht gegen die hohen Obstpreise. Jetzt wollen 
sie auch die Fische und Räucherwaren boykottieren. Soweit 
indessen der Artikel Räucherwaren und Fische in Frage 
kommt, sehen sich die Organisationen des Groß- und Klein 
handels zu folgender Klarstellung veranlaßt: Tatsache ist. 
daß die Straßenhändler keine Veranlassung haben, gerade 
beim Artikel Räucherware zum Boykott aufzufordern. Ju 
den meisten Fällen werden nämlich die von ihnen verkauften 
Warei^ die meist minderwertig sind, von den Grossisten zu 
oft bis über 100 v. H. ermäßigten Preisen bezogen. Trotz 
dem ^bcr scheuten sich viele Straßenhändler nicht, be 
deutend höheren Nutzen beim Verkauf herauszuschlagen, 
als es den Kleinhändlern beim Verkauf guter, gesunder 
Ware möglich ist. Die Verbilligung der Fische und Räuchcr- 
sische -hängt nicht von dem lediglich Unruhe fördernden 
Vorgehen der Straßenhändler ab. sondern kann einzig und 
allein durch eine reichlichere Versorgung des Marlies 
eintreten. Diese wird indes nicht durch die heimische Pro 
duktion zu erreichen sein, sondern nur durch Zuhilfenahme 
ausländischer Zufuhren eintreten. Dank unserer Bestre 
bungen ist denn auch bereits ab. 8. Juli d. I. seitens der 
Nehrung die Einfuhr von Fischen und Fischwaren frei 
gegeben worden. Wir bitten das Publikum dringend, die 
Wtrtzlng dieser Maßnahmen, die sicherlich bald eintreten 
wkri^ abzuwarten. - 
o KtrurmarmasDMatW.oii. Die Kunst nur als Er-, 
Mhyngsmittel einzuspannen, ist häßlichste Schulmeistcrei. 
ES Heißt das Köstlichste antasten, was sie in sich birgt, 
was sie heraushebt aus dem Alttag: Leben und Schönheit. 
Sonntag soll' sie in uns machen, die Fackel in unseren 
Herzen anzünden, auf das; sie brenne mit heiliger, von 
Liebe und Begeisterung gefachter Flamme. Erzieherische 
Werte springen dabei von selbst heraus, denn die Kunst 
hat gleich den Tugenden des Geistes und des Herzens 
drd gute Eigenschaft, zu reinigen und zu adeln. — Das 
ausgezeichnet eingespielte Jeller-Trio des Prinzeß- 
Easö am Friedrich-Wilhclm-Platz begann um 12 Uhr 
fein Programm mit dem stimmungsvollen dreisätzigen Trio 
.in G/Dur. op. 63. von Hans Sitt, dem die einschmeichelnde 
Berceuse von Godard folgte, dessen Cello-Solo Herr 
Koennecke mit feinem Verständnis Rechnung trug. Die 
Sopranistin Frl. Toni Krüger hob zwei Lieder von W. 
Fetter, die er selbst begleitete, aus der Taufe, „Im 
Grunde" und „Traumglück". Der Koinppn^st^ßolg^.Mi',? 
dem tiefsinnigen Grübler Wolfs, dessen Lie^,Mau . viel 
fach hören muß, um sie ganz in sich aufnehmen zu können. 
— Die Serenade von Saint-Saöns und das Lied ohne 
Worte op. 53 von Mendelssohn-Bartholdy nahmen das 
Trio nochmals in Anspruch sowie die volle Aufmerksamkeit 
der Zuhörer. Felix Weingartners ,Liebesseier" und „Die „ 
Krone gerichtet'" von E. I. Wolfs entzückte das Publikum 
durch die wohlgoluugene Interpretation von Frl. Toni 
Krüger derart, daß sie sich infolge des stürmischen Bei 
falles zu einer Wiederholung des Wolsf'schen Liedes ver 
stehen mußte. — Einen mild versöhnenden Abschluß bil 
dete das in seiner frisch sprudelnden Heiterkeit mitreißende 
Rondo all'Ongareie von Jos. Haydn, welches das Trio 
ausgezeichnet wiedergab. — Die Zuhörer waren bans der 
gediegenen Darbietungen aufs angenehmste berührt,jund 
es steht zu erwarkeu. daß der zweiten Kammerrüusik- 
Mäkinee, die voraussichtlich ane 8. August stattfindssn wird, 
ein gleiches Interesse entgegengebracht werden, dürste. 
o .EitzsttchnO! Relativitätstheorie lautet das Thema des 
Lichtbildervortrages, den Herr Dr. Friedrich Barnewitz 
am Mittwoch, den 14. Juli, abends 8 Uhr, im großen 
Hörsaal dep Treptow-Sternwarte halten wird. Einirittsi- 
kcitten Md dorther an der Kasse der Sternwarte, in der 
AuSkunstsstelle der Sternwarte, Berlin, Unter den Lin 
den ^ (Miniinäx) und an der Abendkasse erhältlich, j 
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Sind Cie unzufrieden 
mit der Zustellung unseres Blattes durch unseren 
Zeitnngsboke» und müssen Sie dauernd über 
unpünktliche Lieferung klagen, so empfehlen wir 
Ihnen, deck. „Friedenauer Lokal-Anzeiger"" beim 
PoÄaurt zu bestellen. Der Postbote bringt Ihnen 
«ttsetz Blatt täglich und zwar noch am 
I gleichen Abend. 
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stellt vonl Patentbüro Johannes Koch, Berlin NO. 18, 
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Ne. 23—24. Verfahren zum Aufbringen faseriger Filter 
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fahren ,und Vorrichtung zur Entfernung der Grannen aus 
geschorenem Pelzwerk. Ert. Pat. — Ernst Wieland, Odcn- 
waldstraße 8. Radkranzbefcstigung. Ert. Pat. — Franz 
Ringel. Deidesheunerstr. 2. Doppelfenster für stroh- oder 
rohrgedeckte Ställe. Gebrauchsmuster. 
o Der p)«Tc EinllchgkMuwachs bei der Siadtsparkasse 
Berlin-Schönebcrg.hat auch im verflossenen Monat ange 
halten. Die Einlagen haben am 1. Juli 1920 195z- 
Million erreicht; somit hat der Einlagenbestand seit dem 
31. März 1920 um 15 Millionen Mark zugenommen. 
o Brotkavtksndicbstphl. Der Gcnieindeverwaltung Alt- 
Glienicke .sinh am 22. Juni 1920 5300 Brotkarten mit 
dem Stichwort „Eisen", Serie 24, Nr. 90201 bis 95 500 
gestohlen worden. Inhaber solcher Karten sind auf un 
rechtmäßige Weise in ihren Besitz gelangt.. .Wir ^warnen, 
vor Annahme dieser Karten, da die Inhaber angehal 
ten und evtl, festgenommen werden. 
o «LevdkUjjfl Hilfe. Ein 67 jähriger Bildhauer und 
Maler, «fast erblindet, lebt hier in Friedenau in sehr 
bedürftigen «Verhältnissen. Vielleicht finden sich mitleidige 
Menschen, die dem alten Manne ein Scherflein bringen. 
Die «Adresse ist in unserem Blatte zu erfragen. 
o LetzenSinittrlPaket gefunden. 9fm 25. Juni ist im 
Büro des Wohnungsamtes ein Paket mit ca. 1 Pfund 
Butter und 1 Pfund Käse liegen gelassen worden. Der 
Eigentümer konnte wicht festgestellt werden; da Gefahr der 
Verderbnis vorlag, wurde Butter und Käse verkauft und 
der Ertrag der Armenkasse überwiesen. 
LerKw und Vororte 
‘§0 100 MWputzr Mark Spare lick agril bei der städti- 
fdj-rai Sparkasse! Neukölln..' Die im Jähre 1897 errich 
tete Sparkasse der Stadt Neukölln hat in letzter Zeit 
einen weiteren, erfreulichen Zuwachs von Spareinlagen 
zu .verzeichnen. Der Spareinlagenbestand ist jetzt auf 
100 Millionen M. angewachsen und die Anzahl der 
Sparer hat sich auf 140000 gehoben, während bei Ans- 
. bruch des Krieges die Sparkasse bei 71 600 Sparern 
über «einen Einlagenbestand« von 31 Millionen M. ver 
fügte. Diese Zahlen legen für den Sparsinn der Neu- 
köllner Bevölkerung ein gutes Zeugnis ab. 
Vereinsyackricbten 
)( Bund Deutscher Architekten. B. D. A. Die Ortsgruppe 
Berlin-Schönebcrg und die Ortsgruppe Berlin-Friedenau halten 
am Sonnabend, den 17. Juli, abends 8 Uhr, in der Bauern 
stube des Friedenauer Ratskellers eine gemeinsame Sitzung ab. 
Tagesordnung: Zusammenschluß der beiden Ortsgruppen und 
Beschlußfassung über vorzunehmende Eingaben an die beider 
seitigen Verwaltungen. - 
Gerichtliches 
(:) Verlorenes Werkzeug. In wohl allen Gewerbebetrieben 
wird den Arbeitern das für ihre Arbeit erforderliche Werktag 
zur Verfügung gestellt, ebenso ordnungsmäßige Aufbewahrungs 
orte jür das Werkzeug. Mehrere Arbeiter einer Fabrik konnten 
bei ihrem'Austritt verschiedene Werkzeuge nicht zurückgaben .Sie 
sagten, cs sei ihnen abhanden gekommen. Es wurde ihnen los- 
halb ein entsprechender Abzug vom Lohne gemacht. Bor dem Ge- 
I Werbegericht Bremen klagten sie den rückständigen Lohn ein. Sie 
hätten sich zwar zur Haftung für das Werkzeug schriftlich bereit 
erklärt: ein solcher Vertrag sei aber gegen di; gilben Sitten und 
ein Lohnabzug deshalb uustatthast, um so mehr, als auch andere 
zu dem Werkzeug Zutritt und Zugriff hätten. Das Gewerbe- 
gericht wies jedoch die Klage ab und vertrat, wie früher schon 
andere Gerichte, den Standpunkt, daß beim Weggang aus einer 
Stellung das anvertraute Werkzeug zurückgegeben bezw. ersetzt 
werden muß, zumal wenn, wie im Klagefalle, die Aufbcwah- 
rungsgelegenheitcn cinioandsrei sind. Die Ersatzpslicht sei also 
gegeben, überdcin auch schriftlich zugesagt. Daß sich die Be 
klagte durch Lohnabzüge entschädige, könne in diesem Falle 
nickt als unsittlich, also auch nicht als ungesetzlich angesehen 
werden . ; • ■ ; 
Vermischtes 
* Jungbrunnen. Ueber aufsehenerregende Forschungsergeb 
nisse des Professors der Biologie an der Wiener Universität, Dr. 
Steina ck, werden in der „Neuen Freien Presste" durch Pro 
fessor Holzknccht aiisschcnerregende Mitteilungen gemacht. Pro-, 
fefsor Steinach hat sich schon früher durch wissenschaftliche Studien 
über das Wesen der inneren Sekretion, namentlich ü'«er die Be 
deutung der Geschlechtsdrüse, hohes Ansehen gesichert. Heute 
ist es ihm nach jahrzehnteiangcu Versuchen tatsächlich geglückt, 
das Problem der menschlichen Verjüngung zu lösen, indem er 
verfallende Energie wieder herstellt und weue Lebenskräfte her 
vorruft, kurz: gealterte Lebewesen verjüngt. Prof. Steinach 
geht davon aus, daß da) Alter nicht so sehr in der natürlichen 
Abnutzung der anderen Körperorgane, als in der Abnutzung einer 
seither sehr wenig beachte.cn Drüse seine Ursache hat, welche er 
P n b e r t ä t s d : ii s e nennt. Diese crlvcist sich nach Professor 
Steinach als der mächtigste innere Regulator der höheren L'.'bc- 
wesen. von der nicht nur das Werden und Sein, sondern auch 
das Vergehen abhängt. Bei seinen Erperimenten an Tstren 
ergaben sich folgende verblüffende Resultate: Alu, frcßunlustig; 
Tiere, von typischen Alterskraniheiten heimgesucht, wurden leb 
haft und frcßliistig, ihr Fell wurde weich und glänzend, ihre 
Formen rundeten sich: die Tiere spielten wielier mit ihren 
Jungen, kämpften mit.ihren Rivalen, kurz, nahmen alle Gewohn 
heiten, Neigungen und Triebe der jungen "Tiere wieder auf. Die 
Wirkung bei alten Männern entsprach in allen Einzelheiten denr 
überraschenden Ergebnis bei den Tieren. Frisches Ausstehen, 
Auftreten» Iviederiehrendc körperliche und geistige Fähigkeiten, 
wiedergewonnene Lebensfreude und Lebenskraft sind die charak 
teristischen Zeichen der Wirkung. Aehnliche Wirkungen ergalen 
sich bei Versuchen mit alten Frauen. Was die Methode bc- 
trisft, um die alten Pubcrtätsdrüsen zu beleben, so hat Steinach 
zwei Mittel angegeben: entweder eine kleine Operation, welche 
rascher wirkt, oder Röntgenbestrahlung, die eben etwas langsamer 
wirkt. Ein Wiener Chirurg hat sieben Patienten nach den Vor 
schriften Steinachs operiert und bei allen vorzüglich; Resultate 
erzielt. Es befinden sich unter ihnen Männer von 65—70 Jah 
ren, bei denen durch die Operation eine Zurückbildung der Al- 
terscrschciilungcn erzielt wurde. « 
Ein Grobian. ,Last du auch schon gehört? Baron Lebe 
recht will die kleine Lina Müller heiraten! Ich meine, das 
ist eine Ente!" — „Nein, das ist keine Ente, das ist eine Gans!" 
Bei Betriebsstörung, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch 
aus Lieferung oder Nachlieferung des Lokal-Anzeigers oder aut 
Rückzahlung des Bezugspreises. 
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zum 15. Juli Ob. 1. August 
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u 5 Uhr nachm, b. Missv- 
vnsdirektor D. K a u s ch, 
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"Äunges 8.— —, 
anständiges, für 2;ä!)r. Sfmb 
von 9—12 Uhr vorm, ges 
Meld. zwisch. 2—4 nachm 
Hedwigstr. 1a, H. 
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ges. Ruhig. Haushalt. Dr. 
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mittags ab 13.^Juli ges. 
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