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Periodical volume Nr. 152, 08.07.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

vorzügliche Gelegenheit zur Beschäftigung zahlreicher Ar 
beitsloser. ^Die Zwangsmirtschast must weiter abgebaut 
werden. In der Deniokralisiernng der Beamtenschaft 
stellen wir an die Spike die Forderung persönlicher Tüch 
tigkeit. Einer festen Regierung lvürden wir stets gern 
unsere Unterstützung leihen." — Auf seine Bemerkung 
über das „Loch im Osten" erwiderte Minister Seve- 
ring: „Mit dem Loch im Osten meinte der Abgeordnete 
Dominicas wohl die Einwanderung mißliebiger Aus 
länder. Wir haben schon mancherlei Maßnahmen zur Ver 
hinderung der unbegrenzten Einwanderung der Ostjuden 
getroffen, aber die Ostjuden sind auch Menschen und Euro 
päer. (Lärm rechts.) Wir dürfen nach dem Friedensvcrtrag 
diese Ausländer nicht anders behandeln wie die Deut 
schen. (Große Unruhe rechts.) Würden wir sie nach den 
Wünschen der Rechten internieren, daun würde wieder in 
den Versammlungen dagegen protestiert werden, daß die 
Ostjnden auf Staatskosten beherbergt und verpflegt werden. 
Wenn man die Internierung in Verbindung bringen kann 
mit einer nutzbringenden, werbenden Arbeit, dann kann dem 
Plan durchaus nähergetreten werden, falls sich wirkliche 
Auswüchse zeigen sollten. Bis heute sind aber alle die Zei 
tungsnachrichten und Versammlungsreden über die un 
geheure Einwanderung der Ostjuden kolossal übertrieben. 
(Lärm rechts.) — Abg. Goll HD ein.) bemerkte hierzu: 
Wir wollen die Regierung darauf aufmerksam machen, 
daß die Bewohner in den Grenzgebieten nicht vergessen: 
werden dürfen. Diesem Bestreben dienten auch die Dar 
legungen des Abg. Domin icus. Seine Forderung, das 
Loch im Osten zu schließen, richtete sich gegen die Aus 
wüchse der Einwanderung gegenüber der ungeheuren Woh 
nungsnot, unter der auch die gesamte Arbeiterschaft zu 
leiden hat. (Sehr richtig.) 
o Die Efnjährigfr.,i:ri!ligruprchfuizg vor der Komifsion, 
das sogenannte Regierungseinjährige nach den Vorschriften 
der Wehrordnung, ist seit November 1918 abgeschafft, sicher 
lich zum Schmerze vieler Eltern, die nun nicht wissen, 
wie sie ihren Kindern ein Zeugnis über die erreichte erstes 
Stufe höherer Bildung verschaffen sollen. Denn die so 
genannte Anschlußprüfung zur Aufnahme in die Obcr- 
ekunda höherer Lehranstalten bedeutet für die Mehrzahl 
rer jungen Leute, die später einen bürgerlichen Beruf 
ergreifen wollen, einen zn weiten und mühevollen Weg. 
Deshalb hat der Reichsverband höherer Privatknabenschulen 
die . R eichsv er ba n d p rü f u n g eingerichtet, welche 
nach Inhalt und Umfang der geprüften Gegenstände völlig 
dem ehemaligen Regicrungseinjährigen entspricht. Als 
vollgültigen Ersatz desselben haben bereits folgende Be 
hörden und Korporationen das Zeugnis der bestandenen 
Reichsverbandprüsuug anerkannt: 1. Die Ächtesten der Ber 
liner Kaufmannschaft. 2. Die Handwerkskammer zu 
Hannover, Bielefeld, Schaumburg-Lippe. 3. Das Tech 
nikum zu Arnstadt. Mittwcida, Zwickau, Sternberg und 
Wismar. 4. Die Landwirtschaftskammer zu Bremen. 5. Die 
technische Hochschule zu Braunschweig läßt auf Grund 
dieses .Zeugnisses Bewerber als Hospitanten zu. Die 
Reichsverbandprüfung hat unter zahlreicher Beteiligung 
und mit gutem Erfolge bereits zu Ostern d. I. zum ersten 
Male stattgefunden. Ter nächste Termin ist am 21. Septbr. 
d. I. Meldung bis 20. August d. I. bei dem Vorsitzenden! 
des Provinzialverbandes, Herrn Direktor Böhm, Berlin N., 
Jnvalidenstr. 11. Auskunft erteilt hier Schuldirektor 
Fliedner, Feurigstr. 5. 
o Die mit Tab«! bepflanzten, Grundstücke sind dem 
zuständigen Hauptzoilanrt Eharloitenburg, Berlincrstraße 
Nr. 47, spätestens bis zum Ablauf des 15. Juli d. Ls. 
mit Fluranmeldung anzumelden. Für Grundstücks, die 
nach diesem Zeitpunkte bepflanzt werden, hat die Anmel 
dung spätestens am dritien Tage nach Beginn der Pflan 
zung zu erfolgen. Vordrucke zu den Fluranmeldungen 
können in Schöneberg, Kaiser-Wilhelm-Platz 2, Qucrge- 
bäude 2 Treppen, Zimmer 52a. oder beim Hauptzollamt 
in Charlottenburg unentgeltlich entnommen werden. 
o Fpefiw. Feuerwehr Vcrlkn-Friedcnau. Zu der am 
Sonntag, den 11. Juli, vorm. 11 Uhr in der Feuertoache 
stattfindenden Enthüllung einer den im Kriege gefallenen 
Kameraden der Freiw. Feuerwehr gestifteten Ehrentafel 
werden die Mitglieder des F e ue r lö s ch vere i ns hier 
durch herzlich eingeladen. 
o Kammcksmrvsik-Mptzuae im Prinzeß-Eafs. Wenn wir 
die Konzertveranstaltungen der heutigen Tage zu denen, 
die etwa 10 Jahre und mehr zurückliegen, in statisti;che 
Beziehung bringen würden, so würden wir bemerken, daß 
die Kammermusik-Konzerte mehr und mehr in Ausn.ahme 
kommen. Sehr zum Vorteil nicht nur des musikliebcnden 
Publikums, sondern einer gesunden Musikpflege für das 
ganze Volk. Auch die Pflege der Hausmusik wird aus 
dieser Rückkehr zur Kammermusik unserer Haydn, Mo 
zart, Beethoven und ihrer wenigen Nachfolger neues! 
Leben schöpfen und wieder aufblühen. So hat die Leitung 
des Prinzeß-Cafes hier in Frfedenau am Fricdrich-Wit-. 
helmplatz es unternommen, in, verhältnismäßig kurzen 
Zwischenräumen an Sonntag-Bormittagen unmittelbar 
nach t>em Gottesdienst. Kammurmusik-Matineen zu ver- 
austalten ohne jegliche Auflvendungen für den musikver 
ständigen Besucher. Wie aus dem heutigen Anzeigenteil 
ersichtlich, bringt das bewährte Trio ein von kün^leri- 
jcheni Ernst diktiertes Programm. Des bekaniileu'Kom 
ponisten und Violinvirtuosen Hans Site G.-Dur-/Trio 
Nr. 1 leitet das Konzert ein; diesem folgt des Klavier 
musikers B. Godard's Berceuse, deren Cello-Solo ein 
junger Cello-Virtuose ein junger Cello-Virtuose übernom 
men hat. Darauf folgen zwei Lieder des Pianisten Willi 
Feller, durch welche der Sängerin, Frl. Toni Krüger, Ge 
legenheit geboten wird, ihren lieblich hellen SoLran 
i hören zu lassen; am Flügel begleitet ste der Komponist. 
Im zweiten Tvil wird Mendelsohn-Bartholdy's Lied otzne 
Worte op. 53, und da-s Rondo aus Haydn's G-Dur-Trio 
gespielt. Dazwischen singt noch einmal Frl. Krüger je 
ein Lied von Richard Strauß und Felix v. Weingartner. 
Das Programm zeigt künstlerischen Geschmack, und nun 
liegt es an dem Friedenauer musikliebcnden Publikum, 
ob es gewillt ist, durch einen entsprechenden Besuch diese 
Kammermusik-Matineen zu einer ständigen Einrichtung 
zu machen. Der 11. Juli wird dies ja zeigen. Es wird 
Hausmusik im besten Sinne j; eboten. 
o An die Anlieger der Motzstraße richtet sich ein Auf 
ruf der Schöneberger Städt. Polizeiverwaltung (-L-trcißen- 
baupolizei): Auf Grund des § 5 der Polizciverordnung 
vom 6. April 1905, betreffend die Befestigung der Bürger 
steige wird die Motzstraße vor den Grundstücken Nr. 
83 bis 88 eiuschl. als solche Straßenstrecke öffentlich auf- 
gerufen, in der die Herstellung der Bürgersteige den Be 
stimmungen des § 2 der genannten Verordnung ent 
sprechend zu erfolgen hat. Die Eigentümer der an dieser 
Straßenstrecke liegenden Grundstücke werden aufgefordert, 
die erwähnte Herstellung der Bürgersteige bis zum 1. Sep 
tember d. Js. auszuführen. 
Vereirrs-k2Lck)rL^)tsn 
)( Dentschnationaler Jugendbnnd. Morgen, Freitag, findet 
im Saale der Gcineindeschule, Offcnbacherstr. eine Besprechung der 
literarischen Abende statt. Auch junge Damen, die beim Theater 
stück mitwirken wollen, werden gebeten, zu erscheinen. 
Berhn und Vororte 
§A Vchtcch-jwisr»schisst bei Verteilung der Kleinhchns!- 
l»tsS'itE3€;i in WikrwÄLdorf. In der gestrigen Wilmers- 
dorser Stadtverordnetenversammlung stano die Kleinhaus» 
siedlung an der Hanauer Straße zur Beratung. Stadtv. 
Pudel (Freie Vg.) teilte mit, daß die Herstellungs 
kosten dieser Siedlung sich erheblich teurer gestaltet haben 
als man veranschlagt hatte. Tie Gesamtherstellungskosten 
belaufen sich aus 5 425 000 Mark, die 60 Häuser haben 
einen Gesamtwert von 1 672 000 Mark; die Ueberseuerung 
stellt sich mithin auf 3,7 Millionen Mark, von denen 
2 Millionen durch den Wohnungsverband Groß-Berlin 
und 1,7 Millionen von der Stadt Wilmersdorf zu über 
nehmen sind. Außer der Deckungsfrage habe aber auch 
die Vcrieilungssrage der Häuser eingehend Len Finanz 
ausschuß beschäftigt. Bei Beschlußfassung der Siedlung 
habe die sozialdemokratische Fraktion besonders betont, 
daß in erster Linie für Wohnungslose, Kriegsbeschädigte 
und Minderbemittelte gesorgt werde. Die dein Ausschuß 
vorgelegte Liste der Siedler enthalte nun 9Namen von 
sozialdemokratisch. Mitgliedern der Stadt- 
v e r o r d n e t e n v c r s a in m l u n g u. des M a g i st r a t s, 
die keineswegs zu den Bedürftigen gehören. Die Häns 
chen hätten verlost werden müssen, um auch jeden Schein 
zn vermeiden, zumal die Stadt durchschnittlich 65 000 M. 
für jedes Haus zuschießen muß. Der Finanzausschuß 
habe die Art der Verteilung nicht gutgeheißen., aber 
von einer Neuverteilung Abstand „genommen, weil eine 
Reihe von Siedlern bereits erhebliche Einzahlungen ge 
macht und auf eigene Kosten umfangreiche Abänderungen 
haben treffen lassen. Stadtv. Dr. Holz (Soz.) betonte, 
daß keiner der Beteiligten reich sei. Uebrigens hä»ten 
sich seine Parteigenossen in sehr eifriger und nutzbrüG 
gender Weise an der Siedlung beteiligt und er sehe keinen 
Grund, weshalb man sie an der Verteilung nicht hätte 
beteiligen dürfen. Stadtv. Silber (Unpol.) bezweifelt die 
Bedürftigkeit der sozialdemokratischen Sidtveroronetcn und 
Stadträ»e, da sogar einer von ihnen noch 30 000 Marl 
besonders in fdcn Bau hineingesteckt hat. Stadtv. Busch 
(Freie 'Vg.) meinte ,waS hätten die Sozialdemokraten 
für einen Krach geschlagen, wenn die Bürgerlichen eine 
derartige Verteilung unter Begünstigung ihrer Kollegen 
vorgenommen hätten. Als die schlimmsten Blutsauger 
hätte man sie an die Wund gemalt und immer wieder 
wäre gegen sie als verbrecherische Kapitalisten agitiert 
worden. Zn den Aermsten der Armen könne map die 
Stadtverordneten Schlegel (Soz.), Markusson (11.) und 
Stadtral Sabowky nicht rechnen. Stadtv. L ü b s e n (Dem.) 
| erklärte, daß die ganze Siedlungsangelcgenhcit durch das 
( Defizit von 3,7 Millionen eine unangenehme Wendung 
und durcb die Verteilung einen unangenehmen Beige-j 
schmack erhalten habe. Seine Fraktion protestiere gegen 
die stattgehabte Verteilung der Häuser,, welche nach ihrer 
Ansicht nicht so erfolgt sei, wie sic hätte nach den Absichten 
bei der Gründung geschehen sollten und lehne hierfür 
die Verantwortung ab. Die Versaininlung beschloß, die 
Deckung des sich ergebenden Fehlbetrags von 1,7 Millionen 
Mark auf die Stadt und übernahm die Garantie für 
die Beleihung der 60 Einfamilienhäuser bis zu 90 v. H. 
gegenüber der Sächsischen Bodenkredit-Bank. 
§A Eisn Kindrr-Frcivad am Gvmrewaldsee. Die Wil- 
mcrsoorfer Stadtverordnetenversammlung stellte gestern 
85000 M. für Inbetriebnahme eines Freibades für Kinder 
ain Grnnewaldjce zur Verfügung. Der Magistrat hat 
mit dem Wohnungsverbande Groß-Berlin Verhandlungen, 
gepflogen nach der Richrung, daß dieses Bad lediglich 
als Kinderbad eingerichtet und betrieben und auch den 
Angehörigen der beiden Nachbargemeinden Schmargendorf 
und Grunewald zur Verfügung gehalten werden soll. Der 
Wohnungsverband hat sich mit der Absicht des Magistrats 
unter der Voraussetzung einverstanden erklärt, daß die 
Einlage an der Stelle geschaffen wird, die zur Errichtung 
der geplanten großen Schwinimanstalt bereits in Aus 
sicht gerwmmen war. Die Kinder-Badeanstatt wird gegen 
die übrige Wasserfläche durch einen Lcinenzug abgegrenzt, 
das zugehörige Grundstück nach dem Walde zu durch einen 
Zaun abgeschlossen werden. Es wird eine offene Halle 
als Ankleideraum geschaffen und diesem ein kleiner Raum 
zum Aufenthalt für Anssichtspersonal angegliedert. Der 
Magistrar wird selbstverständlich ein des Schwimmens kun 
diges .Aufsichtspersonal während der Badezeit stellen und 
Rettungszug bereit halten. 
§A Selbsthilfe Steglitzer Hausbesitzer. Nach den ersten 
Anfangen rm Frühjahr hat die Wirtschastsgenossenschaft 
Steglitzer Hausbesitzer die Müllbescitignng jetzt in groß 
zügiger Weise ausgebaut und ihr Unternehmen auch ans 
die Nachbargemeinden Lichterfelde und Lankwitz ausge 
dehnt. Das Müll wird nach dem Steglitzer Hasen ge 
fahren und dort im Kahn verladen. Der Kahnbetrieb und 
seine Entladung sind durch besondere Verträge mit einem 
Zehdeniüer Schiffer sowie mit der Kanalverwaltung des 
Kreises- Teltow gesichert. Die Steglitzer WirtscbaftsA- 
nossenschaft beabsichtigt, für den neuen Verwaltungsbezirk 
12 eine zentrale Müllabfuhr zn schaffen, wozu die Lage 
des etwa in der Mitte von Sieglitz, Lichterfelde und 
Lankwitz befindlichen Lagerplatzes außerordentlich günstig 
ist. Als Kastenmodell ist eine runde Mülltonne mit 110 
Liter Inhalt nach Wilmersdorfer Muster in Aussicht ge 
nommen. da die bisher in Berlin üblich gewesenen größeren 
Kästen sich wegen ihrer Unhandlichkeit atS unbrauchbar cr- 
wiescn haben. Ter Preis eines Kastens wird sich aus 
230 Mark stellen. 
§o Sprachkurse! M der Neuköllner Volkshochschule. Bei 
der Ausstellung des Unterrichksplans der Volkshochschule 
hatte man u. a. das Ziel im Auge, den znm größten 
Teil nicht mit höherer Schulbildung ausgerüsteten Teil 
nehmern „gleichfalls Gelegenheit zur.Erlernung fremder 
Sprachen zu geben. Gleich zn Beginn der fremdsprachlichen 
Kurse war ein reges Interesse .seitens der Hörerschaft 
zu verzeichnen; die Teilnehmerliste für die Sprachkurse 
schloß für Oktober—Dezember 1919- mit 1008 Hörern 
beiderlei Geschlechts ab. Mit Beginn der warmen Jah 
reszeit war naturgemäß wie bei allen derartigen Veran 
staltungen ein Rückgang des Besuchs festzustellen. Er 
freulich ist immerhin die Tatsache, daß auch jetzt noch 
die Hörerzahl sich innerhalb der zweiten Hälfte des An 
fangsbesuchs bewegt. Dieser Ausfall dürfte im neuen 
Wintersemester reichlich wett gemacht werden. 
Curtun, Spiel,, Sport. 
R Leichtathletische Wettkämpfe veranstaltet die Sportableilung 
des Männer-Turn-Vercins zu Friedenau an, Sonntag, den 18. Juli, 
auf deni Sportplatz Openbacher- Ecke Laubacherstrage. Erstmalig 
wild Friedenau aus der neucn Sportplatzanlage Kämpfe zu sehen 
bekommen, die Las größte Interesse erwecken dürften. Für mehrere 
Wettkänipse sind Wanderpreise gestiftet worden, so für den Drei- 
kampf von der Gemeinde Berlin-Friedenau, für die Schwedcnstaffel 
vom Berliner Tageblatt und für die Damcnstafset über 4X100 m 
von der Sportabteilung. Wir empfehlen unseren Friedenauer 
Bürgern, sich diesen Sonntag frei zu halten und recht rege diese 
Veranstaltung zu besuchen. 
s Der große Matadoren-Preis ist das nächste Ereignis auf 
der Olympia-Radrennbahn, das am Sonntag, den 11. Juli, nach 
mittags 4 Uhr zur Ausiragung gelangt. Das Rennen führt über 
100 um in 2 Läufen über je öu km. Als Starter gelten Lewanow, 
'Weiß, Pawke, Sawall und Hoffmann. Der Tag^steht im Zeichen 
der Dauerfahrer, denn außer dem Matadorenpreis wird der Zu 
kunftspreis, ein Daucrrennen über 40 km in 2 Läufen von 12 und 
25 km ausgesahren, in dem unsere Zukunftssterne ihre Kräfte messen 
werden. I» dem Chemnitzer Junghanns, dem Dresdner- Schröter, 
dem Magdeburger Boring, sowie dyn Berlinern Naujokat und 
Raba kommen 5 Fahrer an Start, die alle schön Gutes in diesem 
Jahre geleistet haben. Die Flieger treffen sich im Falkenpreis, 
ein Haüvtfahren über 12,4) m, sowie im Entschädigungsjahrcn. 
Hierin ist unsere gute Mittelklasse wie Münzner, Häusler, Gebr. 
Tietz, Kvpa, Müller, Behrendt, Schulz usw. vertreten. 
Berantw. Schriftleiter: Hermann Martini«« in Berlin-Friedenau, 
& 
,IlIIIl>»!IMMIINIIN>M!III!!IIIIIUllI»I»I»I»IIIIII»IIIIl»IIII»»II»»U»UII»IIIII»UNIl»II»IIIIIIIIIU»UII»»IIIUUlMUII»U»II»IUWUlMIUI>IllIUiUIUllIUIUIUIUIIII»I»III»UUUIll»IIIlIIIIII»IUIIIIII!I^ 
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