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Periodical volume Nr. 147, 02.07.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

knsttsozialdemokraten angenommen. — G. V. Bulh 
föojj fragt, ob denn nun Herr Friedet im Auftrage 
D*r Gemeindevertretung klagen soll. (Zurufe: Nein). Watz 
nun, wenn Herr Friedel nicht klagt: mancher kaun viel 
leicht hierfür garnicht die Kosten ausbringen, Herr Friede! 
kann es ja, aber mancher-nicht.'(Zurufe: Er kann ja dann 
auf Armenrecht llagen). WaS' soll also lolMnen, wenn 
Herr Friedel nicht klagt (G.-D. Leonhardt: Nun, wer 
das nicht versteht!) 
Es findet noch eine kurze Aussprache statt über die 
Frage der Handhabung der Geschäftsordnung, wenn ein 
Antrag auf AussetzitE'der Verhandlungen gestellt wird. 
Dann wird dir Verhandlungsschrift verlesen und ge 
nehmigt. 
Hierauf bittet Schöffe Friedel nochmals um das 
Wort und führt aus: „I ch w e r d e nt i r d e n B e s ch l u ß 
der Gemeindevertretung zu eigen machen 
und gegen den Schlächter Wollny klagen. 
Die Gründe, warum ich nicht klagen wollte, 
werde ich in der geheimen Sitzung mitteilen. 
Bürgermeister Walger schließt nun die öffentliche 
Sitzung um 11 Uhr 10 Minuten. 
Es folgt eine geheime Sitzung. 
(Nachdr. unsrer o-Originalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Erttsprmh des Oberpräsidontcu gegen die Höchst» 
miete«verordtnmg: Wie wir von zuständiger Seite er 
fahren, hat det Obcrpräsident als Kommunalaufsichts 
behörde gegen den Beschluß des Verbandsausschusses des 
Wohnungsvrrbündcs Groß-Berlin über die Höchstmieten- 
verordnunge Einspruch erhoben. Der Einspruch des Ober- 
präsidenten istsdamit begründet, daß die Verordnung des 
Wvhnungsverdandcs sich nicht innerhalb der Anordnung 
des Ministers für Volkswohlfahrt vom 9. Dezember 1919 
halte, insbesondere für die Reparatnrzu schlage ent 
gegen dem § 10 der Anordnung, wonach nur im Ein 
zel s a 11 c Ixen Vermietern auf Antrag für einen be 
stimmten Zestttaum durch das E i n i g u n g s a in t ein über 
den Höchstsatz - der Miete hinausgehender Reparaturzuschlag 
zugebilligt wckrden kann, feste Reparaturzuschläge ein für 
alle Mal festgesetzt hat. Durch diese grundsätzliche Zu 
billigung der Reparaturzuschläge von 15 bis 20 
Prozent würDen die Mieten um 35 bis -10 Prozent er 
höht und dementsprechend die Verschuldung der Grund 
stücke steigen, was unter allen Umständen durch die Ver 
ordnung vom 9. Dezember verhindert werden soll. Ter 
WohnungSverband Groß-Berlin ist daher genötigt, über 
die Höchstmieten für Groß-Berlin erneut Beschluß zu fassen 
und diesen dem Oberpräsidenten zu unterbreiten. 
o Für den Bezug und Vertrieb von Textilwaren für 
die in Kleidernot befindliche Bevölkerung (Kommunalware) 
sind vom Landrat deö Kreises folgende Friedenauer Händ 
ler besttmmt worden: Martha Bartz, Handjerystt. 63; 
Elisabeth Bommershcim, Sieglindestt. 4; Kaufhaus Leo 
Bry, Lauterstt- 12-13; Wilhelm Hoppe, Bornstr. 6; Emma 
Kuhrt, RheiNstr. 31: Martha Landsberg, Rheinftr. 6; Anna 
Lichtenfeld, Kaiser-Ällce 95; Meta Nordhausen, Stubeu- 
rauchsttaße 4; Gustav Raphael, Rheinftr. 55; HugoRöhll, 
Rheinstt. 54; Else Schmidt, Stubenrauchstt. 64; Firma 
Scholl, Inh. Buchheimer, Rheinstt. 9; Hedwig Temmel, 
Stubenräuchstraße 9. 
o Die vereinigten Großbanken und Großbansirmen 
Berlins kündigen im Anzeigenteil an, daß sie infolge 
des großen Umfanges der gegenwärtigen Börsengeschäfte 
keine Gewähr für die Ausführung von brieflichen, tele 
graphischen oder telephonischen Aufttägcn am Tage des 
Eingangs übernehmen können, wenn sie auch nach besten 
Kräften für die Erledigung ohne Verzug bemüht sein 
wollen. 
o. Der Revolveranschlag auf Erzbergcr. Durch Aus 
hang'im Schaufenster unserer Geschäftsstelle konnte» wir 
gestern Nachmittag schon von dem Anschlag auf Finanz- 
mmsmmamaaBMamBunamBnmBBtamasii 
minister Erzberger Kenntnis gev»u. Aul istlr Minist«« 
wurden, alö »r in Moabit den kittaftwayrn vcfttia«» wollt». 
3 Schuss, abgegeben. Während di« »m» frug»! fehlging, 
dir andere an der Urkettt abprallt», verwund«»» ihm di 
dritte au der Schulter. Dr: Täler ist der 21 jährig 
Fähnrich Ottwtg von Hirsch'feld, der hier, Fr ege 
st ratze 48, bei seinem Vater, der Beamter im 
Bankgeschäft von Krause ist/ wohnt. Charakterstück 
für ben Täter, der die Kadettenanstalt besucht und 
oereits das Abiturium bestanden hat, ist ein Brief, 
den er nach seiner Verhaftung an seine Eltern 
geschrieben hat. Der Brief hat folgenden Wortlaut: „Liebe 
Eltern! ES ist mir gelungen, Minister Erzberger anzu 
schießen. Hofientlich mit dem Erfolge seines Ausscheidens 
aus der Regierung. Mein Leben ist zu Ende; aber ick 
scheide mit dem Bewußtsein, meinem Volke genützt zu 
haben. Herzlichste Grüße. Ottwig von Hirschfeld. — Der 
Großvater des Täters war der Verteidiger von Berlin, 
der 1813 die Franzosen bei Havelberg besiegte. 
o Ein Menschenauflauf fand gestern Abend gegen. 
6 Uhr vor dem Lampengeschäft von B. in der Rhein-, 
straße statt. Eine Frau, die weinend vor dem Laden 
stand, erzählte, daß der Inhaber des Geschäfts, nach 
dem sie eine nicht brennende Carbidlamve zurückgebracht 
hatte, ihr eine Ohrfeige gegeben und sic dann hinaus 
geworfen hätte. Die Polizei wurde gerufen, um die Tat 
sachen festzustellen. 
o Zeugen deS Unfalls, den am 10. Dezember 1919, 
früh 8Va Uhr, ein neunjähriges Mädchen in der Kaiser- 
allee kurz vor der Rönnebergstraße infolge Ueberfahrens 
durch einen Wagen der elektt. Sttaßenbahu, Linie L, 
erlitten hat, bittet der Vater der Schwerverletzten, Herr 
E. Otto, Friedenau, Büsingstt. 3—4, um ihre Adresse 
bezw. um ihre Meinung über die Schuldfrage. 
Vereins ^acbriedten 
)( Schneider-Zwangs-Jnnung Berlin -Friedenau. Dia 
Hauptversammlung findet im Jnnungslolat „Hohenzollern" 
morgen, Mittwoch, den 28. Januar, abends 5 Uhr, statt. U. a. 
Neuwahl deS Vorstandes. Der Obermeister und 5er Schatz» 
meistcr haben eine Bliederwahl abgelehnt. 
—A Steuererhöhung in SchHueberg um 50 v. H. Zu 
Beginn der gefttigen Stadtverordnetenversammlung gab 
eS eine längere Schuldebattc. Von unabhängiger Seite 
wurde getadelt, daß die Frcqucuzzahl der Gemeiudefchulcu 
noch immer zu hoch und daß die Zahl der fliegenden 
Klaffen (gegenwärtig 22) unbedingt herabzusetzen sei. Von 
den Mehrheitssozialisten wurde die unverzügliche Freigabe 
des Gebäudes der 6. und 7. Volksschule für Schulzwecke 
und Ileberweisuug des Gebäudes der ehemaligen Comemus- 
schule an die Fortbildungsschule gefordert. Oberbürger 
meister Dominicuö beklagte gleichfalls die Mißstände 
in der Unterbringung der Schulen, eine Unterlassungs 
sünde sei jedoch nicht vorgekommen. Die Lebensmittel-- 
Verwaltung habe auf das dringeirdste Raume gebraucht 
und jetzt müsse man der WohnungSiwt entgegentreten. 
Die Lebensmittelverwaltung werde die Räume bis zum 
16. Juni^ d. IS. wieder freimachen und 15 Schulräumc 
Sie NWiever der kluwotzner-'Netzr werden öcronf 
WgeMeleii) M am Montag. den 9. Februar 1986, 
dss erste MstungsUft 
der 6lM.oNer-Wetzr in SAarums SeUfasen, ßildegardstraße. 
piinkiM um 8 M abends stotlMdet. 
Mitglieder mit ihren Augelmlsen nnd Sefcnnten find 
herzlichst eingelvdrn! 
MögezelAeier Arügliunm! AmMkiiivger Eiksmejn 
Pianist Hans Böhm. — Hauslapelle des 3. Bezirkes. 
i“9nn! m 
Eintritt 2 M. Karten find dvrch Mttgilkder auf der 
Lache im Rathaufe zu jeder TageszeiEzu beziehen. 
und Ü Lehrerzimmer freigeben. Einstimmig wurde de» 
schloffen, den Magisttat aufzufordern, die Freimachtmg 
dr» Gebäudes der S. tmd 7. Volksschule am Wartburg- 
platz. unverzüglich in« Auge zu fassen und die Wieder- 
hersttllungSd:o«tt»n so zu betreiben, das da» Gebäude 
spätestens -znm 1. Oltoder für Echnlzweäe zurächgsgeben 
werden kLNü.' Gegen die demokratische Fraktion wurde 
weiter beschlössen, daS Gebäude der ehemaligen ComeniuS- 
fchule für die Zwecke der Fortbildungsschule zu reservieren. 
Eine weitere Aussprache erregte der Hauplgegenstand der 
Tagesordnung, die Annahme des Schiedsspruchs des 
SiWchtungsausschusses Groß-Berlin über den Tarifver- 
tragder nichtständigen Hilfskräfte und Erhöhung der 
GeM^ln de ein kV mmensten^cr für 1919. Die 
Mehraufwendungen, die zur Durchführung des Schieds 
spruches erforderlich find, belaufen sich auf insgesamt 
1035020 Mark. Einschließlich dieses Betrages beläuft 
sich die Höhe der ungedeckten Mittel bis zum Ausgang 
des Rechnungsjahres auf 5 332 000 Mark. Der Schöne 
berger Magisttat hat unter diesen Umständen beschlossen, 
zur Deckung die Gemeindeeinkommensteuer um 50 v. H, 
zu erhöhen unter der Bedingung, daß sämtliche Groß- 
Berliner Gemeinden auch die Erhöhung vornehmen. 
Stadtv. Skarckc (Dem.) betonte cs als geradezu ungeheuer 
lich, daß man am 1. Slpril d. Js. für rund 5»/» Mil 
lionen Ausgabe keine Deckung habe. Hier sei es die Pflichik 
der Vertreter der Bürgerschaft, ein ernstes Wort zu reden, 
um der Schuldenwirlschaft ein Ende zu machen. Offen 
müsse er eS anssprechen, daß diese Wirtschaft in Groß- 
Berlin nicht so weitergehen dürfe. (Zurufe: Das hätten 
Sie früher tun müssen!) Stadtv. Wilberg (U. Soz.) 
bestritt, daß ein Ueberfluß von Hilfsarbeitern vorhanden 
sei, während Stadtv. Dr. Bend in er (Soz.) erst eine 
Klärung der offenen Deckungsfrage für erforderlich hielt. 
Stadtv. Dr. Lammers (Neue Fr.) sttmmte namens 
seiner Partei der Vorlage zu und betonte, daß so bald 
wie möglich an eine Beschränkung der Hilfsarbeiter heran 
gegangen werden müsse. Oberbürgermeister Dominicus 
hielt die Verhättnisse für klar genug, um ohne Ausschuß- 
beratung der Vorlage zuzustimmen. Der Magistrat wisse 
genau, 'daß eine gesunde Finanzpolittk erforderlich fest 
und daß die Erhöhung der Steuern nur daun erfolgen 
könne, wenn alle Groß-Berlincr Gemeinden mitmachen. 
Betont müsse aber werden, daß die Schulden jetzt durch 
eine Steüererhöhuug abgetragen werden müssen, andern 
falls die finanziellen Verhältnisse und die Lasten der 
Bürgerschaft bei der in dem nächsten Jahre einsetzenden 
Reichseinkommensteuer, der völligen Unsicherheit und dem 
erheblichen Steuerdruck viel ungüusttger sein wird. Nach 
Ablehnung einiger Zusatzanträge beschloß die Versamm 
lung, den Schiedsspruch deS Schlichtuugsausschusfes Groß- 
Berlin vom 12. Januar 1920 über den Tarifvertrag 
der nichtständigen Hilfskräfte anzunehmen. Dem Beschlusse 
des MagisttatS über die Erhöhung der Einkommensteuer 
um 50 v. H. unter der Bedingung, daß sämtliche Groß- 
Berkiner Gemeinden auch die Erhöhung vornehmen, wurde 
zugesttmmi. 
Berantw. Schriftleiter: Herrn. MartiniuS in Friedenau. 
B ckLMttmachuug. 
In der Woche vom 26.—31. Januar 1920 gibt cs auf 
die 10 Abschnitte der Nr. 5 der Fleischkarte: 1. a) 200 
Gramm frisches Rind- oder Hammelfleisch mit eingewachse-- 
nen Knochen oder b) 150 Gramm schieres Fleisch und 
50 Gramm Knochenbeilage zu den Kleinhandclshöchstprcisen 
und e) 50 Gramm frische Fleisch- oder Lcberwurst zum 
Preise von 0,32 M. oder 2. 250 Gramm Lcberwurst 
zum Preise von 2,95 M-, oder 3. 200 Gramm auö- 
gewog. amerikanisches Büchsensleisch (Corned-Bees) zum 
Preise von 3,05 M. Der Verlauf von frischem Fleisch 
findet nur nach dem von den Fleischern ausgerufenen 
Nummern statt. In dieser Woche beginnt der Verkauf 
erst am Mittwoch. Berlin-Friedenau, den 28. 'Januar 
1920. Der Gemcindevorftaud. I. V.: Friedel. 
WTsrra*zrar«i 
Am Freitag, den 24. Januar entschlief nach 
kurzem geduldvollen Leiden unser herzensguter | 
Sohn und Bruder 
ÜSax KäsTsmes^r 
| im blühendsten Alter von 19 Jshrcn. 
In tiefstem Schmerz 
Max Kämmerer u. Fr«« 
Richard u. Kurt. 
Schöneberg, Knausstr S. 
Die Beerdigung findet am Mittwoch, den i 
Januar, 
V, 3 Uhr Blankchölie aus, statt. 
Nach langem mit Geduld ertragenem Leiden 
entschlirf heute morgen 7 1 /« Uhr unsere liebe 
Mutter 
fran jüsrktte tast grd. Xaactesa 
Tief betrauert von ihren Kindern 
Hermann Krause nebst Frau. 
Elf> lode ündser geb Krause. 
Otto Krause. 
Bln.-Friedenau,,25. Januar 1920. 
Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 
29. d. Mttr., nachsti. 3V t von der Kapelle des 
neuen ZwölMpostel-Friedhofes, Tcmpeihofcr 
Weg aus, statt 
Mv.orrne 
gtUbenau HM MW 
tjerntptoia’t: 
Nhcinsir. 22, I r. ZIIJUÜ WUJIUW« Amt 11dl. 0267. 
Schonendste Behandlung, mäßige Preis- 
Sprechzeit: 9—12 vorm. 2—7 nackm, Sonnkog« 10-12 
ü rmuMiu wraw'.ia'isitJRfiiß'WKaRit'nmiasttastuamiiaiU'mcitnstrt'uiw <"nrt«wr<rajU[!r!«KiariBvifnw i issrtnsfflöaKlBS 
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Sonntags 5-Uhf- 
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b i ß e b rs Be erd igNngs-Fuhrwesen. 
Trotzes Lager von Sicheu» avd Keserv - Sörge» iu allen Vreislagen. 
ileberführung der Verstorbene» zum Friedenauer Waldsttedhof führt Nvk da» veerdiauiu-s- 
Institut Schwarz au<. 
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karie. G. Schulze, Teltow, 
Sandftr. 2. 
ß' 
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strafte 19, 
Saubere 
8—1 Uhr Silbe, 
Garth., III, r. 
Fra is 
sucht 
Aufwartcstkllc 
Kirchsrr. 15, SeitsL, IU, I. 
Die unterzeichneten Banken und Bankhäuser gehen hierdurch ihrer 
Kundschaft bekannt, daä sie mit Rüeksicht auf den außerordentlich großen 
Umfang den das Börsengeschäft angenommen hat, eine Gewähr für die 
Ausführung von brieflichen, telegraphischen oder telephonischen Börsen 
aufträgen noch am Tage des Eingangs nicht mehr übernehmen können, 
wenngleich sie nach wie vor nach besten Kräften für die unverzügliche 
Erledigung bemüht sein wollen. 
Berlin, den 23. Januar 1050. 
Bank für Handel und Industrie 
Berliner Handels-Gesellschaft 8. ßleiehröder 
Commerz- und Disconto-Bank 
Delbrück Schickler & Co. Deutsche Bank 
Directiou der i}isconto-Gesellschaft Dresdner Bank 
J. Dreyfus l Co. Hardy 8 Co. G. m. b. H. 
Mendelssohn 8 Co. Mitteldeutsche Creditbank 
Nationalbank für Peufschland. 
für leicht verkäufliche Ee. 
brauchSartikel der Luder, 
brauche yvhri, hohe. Provr. 
stou s»so,t g»sucht. tfctg. 
«5. u. 1730 k. d. Fk. Ml, 
verl. 
Lausjunge 
Adler, Rhemstr. 
12. 
Sticke ordentliche 
Portierleute 
welche aber 2 Zimmer ab 
geben können, da jetziger 
Portier keine Stelle mehr 
annimmt. Geb« Stube, 
Kammer, Küche, Zttzahknng. 
WilhsfuUiboharsrr. Ist k 
jIä* 
für leichte Arbeit sucht mrt- 
ding. »crifetaTTec 110, lKH. 
Gesuch: intelligente ^ 
AnMgerio 
mir guter Handschrift für 
sofort. Dr. i e s e n b fv g, I 
Kaiserattee 103. ■ 
ß'mrichtenn 
für Kleider und 
Bläsas, süchkr 
KömmaLdtmcknstrllß- . 12/13, 
Fraeukel L Roer, 
Quergebäude, ist. 
' o r t 
ZKWen 
nick! über 20 Jahre, mit 
Maltalent, ges. Zu meld.: 
Kaiserallee 126, II, links. 
ÄmenftüLen 
sofort id „Berliner 
Saget) L“, Rheinftr 19. 
Mädchen 
6 /* Tag für den Haushalt 
gesucht. Jsöldestr. 9, v.,I,r.
        
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