Path:
Periodical volume Nr. 145, 30.06.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

*»»**- . * (Friedenauer 
hmft 9*m lUtttlÜfAC SfitlHlfl füt BSl 
> &atf Q*ita4t 
friß tW tSgllch ade»dr. 
«»» Vctfef mm 2u «chmltz. 
Nr. 145 
Berliv-zriedevau, Mittwoch, den 3V. Funi 1828 
Zertung) _ .M« 
itt IrleBfnam -rtrtrll loa kchSseßerß. 
«chhw-stEer «hekchr. 10. f . fc C. iS 
WuElN-UetM«»«^ NH»tMstk»H« tt, — HMMfprechert UM PfahImG ««■ 
Sah«. *7 
Neueste NscKncdken 
53cr (t rr. Der ReichSianzler Fchrenbach stellte 
sich gestern dem Reichsrat vor. Die sachlichen Verhand 
lungen des Reichsrats fanden dann unter Vorsitz des 
Reichsjustizministers Dr. Heinze statt. 
Brüssel. Das errdgültige Programm der Finanz- 
konferenz wird erst bei Beginn der Konferenz festgesetzt 
werben. Die Hauptfrage wird die Verteilung der von 
Deutschland geschuldeten Entschädigungssumme bilden. 
Rom. Die sozialistische Parlamentsfraktion sowie 
die Leitung der sozialistischen Arbeitskammer beschlossen 
gestern mit geringer Mehrheit, den beabsichtigten Ge 
neralstreik für ganz Italien nicht zu proklamieren. 
London. Die Ernennung Lord D'Abernons zum 
britischen Botschafter in Berlin ist von Bonar Law im 
Unterhause mitgeteilt worden. 
London. Wie „Havas" aus Konstantinopel meldet, 
haben die Engländer Mudania und den Hafen von Brussa 
(am Marmara-Meer, gegenüber von Konstantinopel) besetzt. 
Teheran. Die Streitkräfte von Kutschik Khan. dem 
Leiter der persischen Sowjetrcgierung, rücken von Rescht 
in das Gebiet von Masanderan (Nordostprovinz Persiens) 
entbang. der Südküste des Kaspischen Meeres vor und 
haben Tunukupun (?) erreicht. Ihre Absicht ist, Teheran 
unter Umgehung der britischen Stellung von Kaswin zu 
erreichen. Russische Bolschewisten halten Astara besetzt. 
W»eI>kM AMkkM»IIklkMl«MilW 
i vom 28. Juni 1920. 
(Schluß.) 
Zur Unterhaltung eines Betriebskredits übernimmt 
die Stadtgemeinde für den Wohnungsverband 
Groß-Berlin für ein Darlehen bei der Girozentrale 
der Provinz Brandenburg eine Bürgschaft in Höhe 
von zwei Millionen Mark. 
Zur Herstellung weiterer Räume für die 8. Volks- 
schule und die Fontaueschulc wird der Ausbau des 
T a ch g e s ct, o s s c s d cs Gebäudes der 8. Volksschule ge 
nehmigt. 
Tc'ueritugcz ula oeii di« Lehrkräfte des" LyzemnS 
hlic FranziLkünrrignrcir. 
Sradtv. Tr. Bendin er (Soz.) äst gegen die, Be 
willigung, weil sie erstens gegen jede Privatschule und 
zweitens gegen jede Konfessionsschule wären. Stadtv. Dr. 
Koch (Zcntr.) erklärt, daß die Ordensschulen seit 40 
Jahren Schüler anderer Konfessionen nicht aufnehmen 
r dursten. Jetzt dürfen sie es und so seien auch evangelische 
Lehrer und Schüler in der Schule. — Den Lehrkräften 
werden- 100 M. monatliche Teuerungszulagen bewilligt. 
Zugestimmt wird der Magistratsvorlage, 15000 M. 
Aktien der Reichstrenhandaktiengesellschast zu Berlin zu 
zeichnen. 
Die Besoldungssätze des Wachzuges der 
E i n w o h n e r iv e h r. 
Nach dem Haushalt für 1920 sind eingesetzt für den 
Führer 300 M.' (neu), für 3 Offiziere je 1050 M.. für 
verheiratete Wachleute 600 M. und für unverheiratete 
Wachleute 500 M. monatlich, sowie kleine Dienstzulagen für 
1 Besehlsemvsänger und 1 Schreiber 30 M. monatlich. 
Der Magistrat ersucht nun, diese Besoldungssätze rück 
wirkend ab 1. Avril zu bewilligen. Stadtv. Wilberg 
(llnabh.) erklärt sich gegen die Bewilligung, die Einwohner 
wehr soll ja gar nicht mehr bestehen und wozu habe man 
4 Offiziere bei 32 Mann. Man löse den Wachzug - auf 
und beschäftige die Leute anderweitig. Stadtv. Erd- 
mann (Soz.) tritt aus sachlichen Gründen für die'Be 
soldungen ein. Stadtrat Katz erklärt, daß nach einem 
Bescheide die Umwairdlung der Einwohnerwehr in einen 
Ortsschutz ,wch zurückgestellt wurde, bis hierüber Klarheit 
geschaffen sei. Die Einwohnerwehrleute seien jetzt „Mäd 
chen für alles", sie würden von der Stadtverwaltung zu 
allerhand Verrichtungen und Wachdiensten herangezogen. 
Es gehören der Wehr auch Mehrheits- und U.-Sozial- 
demokraten an. man habe bei der Aufnahme nie nach der 
Partei gefragt. Die 4 Offiziere seien nicht nur für den 
Wachzug, sie seien für die gesamte Einwohnerwehr da. 
die über 1000 Mann zähle. Nachdem noch der Stadtv. 
Szymanski (Unabh.) gegen die Vorlage gesprochen hat, 
wird sie gegen die Stimmen der Unabhängigen an 
genommen. 
Die Satzung des Beamtenausschusses für die Beam 
ten und ständigen Angestellten der Stadt wird ange 
nommen. 
Sonnecstog. Den 1. M M V=8 Ar 
im Bürgerfaal des Rathauses: 
Thema: Weshalb wir dea kiatritt ia die 
Regierung abgelehat haben, und unsere 
Stellung zur heutigen Regierung! 
Die Verausgabung von 110 500 M. aus den Hinter 
legungen (Instandsetzung.der 6.-7. Volksschule) für Zwecke 
der Instandsetzung der übrigen städtischen 
Gebäude während der Sommerferien wird auf Grund, 
der vorliegenden Kostenanschläge genehmigt. 
Der Annahme des Angebots der Elektrizitäts 
werk Südwest-A.-G. vom 10. Juni 1920 auf Uebcr- 
lassung eines 3120 qm. großen Grundstücks zum Zwecke 
der Errichtung der Müllverbrennungsanstalt im 
Wege des Erbbaurechtvertrages wird zugestimmt. 
Zum Umbau der bisherigen K le id e r ka m me r und 
Einrichtung einer neuen Kleiderkammer im Alters- und 
Pflegeheim werden 16 000 M. aus der Anleihe vom Jahre 
1904 bewilligt. 
Die Ortsstatuten betreffend die Pflichtfortbil- 
dungsschule für Jünglinge und für Mädchen in Ber- 
lin^Schöneberg werden nach kurzem Bericht des Stadtv. 
Szymanski durch folgenden Nachtrag ergänzt.: Pom 
1. April 1920 ab wird der von den Arbeitgebern zur Un 
terhaltung der städtischen Pflichtfortbildungsschule zu ent- 
richtende Beitrag für jeden von ihnen beschäftigten Schüler. 
(Schülerin) zu a) der gewerblichen Klassen' auf jährlich 
8 M., zu b) der kaufmännischen Klassen aus jährlich 
24 M. erhöht. 
Die Besoldstuigsvorlagen. 
1. Neuregelung der Besoldungen für die Magistr.ats- 
BBS ■■■—■ 
Mitglieder, Beamten und ständigen Angestellten. Hierzu 
liegen verschiedene Anträge und Petitionen und der unter 
Punkt 66 mitgeteilte Magistratsantrag über Abänderung 
der Beamtenbesoldung vor. 
Der Berichterstatter Stadtv. Dr. Teufer (Freie 
Vgg.) vertritt den Antrag des Ausschusses, die staatlichen 
Besoldungssätze für die städtischen Beamten festzusetzen. 
Man müsse die städtischen Gehälter den staatlichen an 
passen. Denn jede höhere Besoldung löse neue Forde 
rungen aus. Wenn also die städtischen Besoldungen höhere 
sind, werden die staatlichen Beamten kommen und gleich 
falls höhere Sätze fordern. Aus diesem Grunde wende 
er sich gegen die neue Magistratsvorlage, deni Beschlusse 
der Zwölferkommission zuzustimmen. Betr. die Bürger- 
meister- und Stadhratsgehälter empfahl er gleichfalls dem 
Ausschußbeschlusse zuzustimmen. Bei den Bürgermeister 
gehältern wurde erwogen, daß es sich hier um Pensionsge- 
Halter handele, daher habe man hier eine verhältnis 
mäßig geringere Erhöhung eintreten lassen. Darnach 
würde das Gehalt des Oberbürgermeisters 50 400 M., 
das des Bürgermeisters 42 400 M. und das der Stadträte 
38 400 M. betragen. Stgdtv. Otto (Dem.) tritt für 
eine Erhöhung der Supernumerargehälter um 50 Proz. 
und für die höheren Magistratsgehälter ein. Stadtv. 
Erdmann (Soz.) steht auf dem Standpunkt, daß eine 
Einheitlichkeit in der Beamtenbesoldung in Groß-Berlin 
herbeigeführt werden müsse. Daher sei er für die Beschlüsse 
der 12 er-Kommission. Es würde auch ein Vakuum dnr 
treten, wenn man einen anderen Beschluß fassen wollte, 
weil der Stadtverordnetenbeschluß dann nicht mit dem Ma 
gistratsbeschluß übereinstimmen würde. Stadtv. Dr. 
Schneider (Freie Vgg.) ist für die Gleichstellung der 
städtischen Beamten mit den Gehältern der.Reichsbeam- 
tcn. Wie Reichskanzler Fehrenbach sagte, habe die Eisen- 
bahn ein Difizit von 15 Milliarden, die Post ein solches 
von 1 Milliarde. Es müsse daher an eine Herabsetzung 
der Besoldungen gedacht werden; es seien ja auch Preisrück 
gänge festzustellen, z. B. bei Anzügen und Stiefeln 
(Widerspruch und Unruhe links). Stadtv. Wilberg (Un 
abh.) erklärt, daß ein Anzug immer noch 1400 M. koste, 
weicher Beamte könne, sich, da einen. Anzug kaufen. Er 
befürwortete den Beschluß der Zwölscrkommission. Stadtv. 
O b st (Soz.) beantragt über die Bcamtengehälter na 
mentliche^ Abstimmung. 
Der Erhöhung der Zulage um 50 Prozent für die 
Supernumerare wird zllgestlmnrL. Abgelehnt wird die 
Beschränkung der Kartosfelzulage für Ledige auf zwei 
Drittel des Betrages. Die Gehälter des Oberbür 
germeisters und des Bürgermei st ers werden auf 
30—36 000 M. bezw. 24 000 M. und 50 v. H. Teuerungs- 
Zuschlag und 2100' M. bisherige Teuerungszulage fest 
gesetzt. Die Gehälter der Stadträte werden auf 
20—26 000 M. erhöht, mit 50 v. H. Teuerungszuschlag 
und 2400 M. Teuerungszulage. Für die Beamten 
und ständigen Angestellten wird in namentlicher Abstim 
mung mit 34 gegen 16 Stimmen der Beschluß der 
Zwölfer-Kommisssion angenommen. 
2. Besoldung der städtischen Lehrpersonen. 
Stadtv. Pflug (Freie Vgg.) berichtet, daß in dieser 
Angelegenheit nach den Anordnungen des Ministers nichi 
über die staatlichen Sätze hinausgegangen werden dürfe. 
Die Petition, die hierzu vorliege, bittet er als erledigt 
zu betrachten nach den Beschlüssen des Ausschusses. — 
Dem Antrage des Berichterstatters wird zugestimmt. 
3. Die Besoldung der Hilfskräfte. 
Der Stadtv. Otto empfiehlt, die Vorlage an- 
Der §oftn üer Millionärs. 
Roman von Florence Warden. 
5 (Nachdruck verboten.) 
i 3. Kapitel. 
Wenige Tage vor dem für die Abreise nach der Riviera 
festgesetzten Termin geschah, was Magdalene längst im 
stillen gefürchtet hatte. Während des abendlichen Diners, 
an dem heute außer den Mitgliedern der Familie nur 
noch die junge Gesellschafterin teilnahm, kam es zu einer 
heftigen, beinahe stürmischen Auseinandersetzung zwischen 
Vater und Sohn. Und den Anlaß gab das nämliche 
Thema, das ungefähr eine Woche zuvor zwischen Eberhard 
und Magdalene besprochen worden war. 
Man war schon beim Nachtisch, als Mabel, die trotz 
der hafelnußgroßen Diamanten in ihren Ohren und an 
ihren knochigen Fingern wie eme versehentlich an diese 
prunkvolle Tafel geratene Frau aus dem Volke aussah, m 
augenfälliger Absichtlichkeit das Gespräch auf die bevor- 
st-b^nde Reise lind auf den nach ihrer Memuna recht 
bedenklichen Umstand brachte, daß die gemietete Villa doch 
allzu nahe bei dem abscheulichen Monte Carlo läge. Sie 
könne wie sie sagte, den Namen dieses entsetzlichen Laster, 
pfuhls wcht aus sprechen hören, ohne ein Grauen zu 
empfinden, und die Vorstellung, daß Eberhard der Ver- 
suchung erliegen könnte, dorthin gu gehen, bereite ihr schon 
Wgfflß ST d-- dr-h-nd- fflmitto WM. 
njorbtn, mon Eberhard dm Ar« ,->tt-r Schw-ft-r 
wahrgenommen und sich ihr ZUlrebe den Äwana S 
Schweigens anfsrlegt hätte. Aber er hatte unglücklicher 
weise sein Gesicht von ihr abgewendet, und der lange auf 
gespeicherte Groll gegen die heuchlerische, hinterhältige 
Stiefschwester mochte sich, seüwm Temperament ent 
sprechend. in etwas ungestümer Weise Lust. .. .. 
Er erklärte, daß sie sich höchst uberflussigerwe.se 
seinetwegen beunruhige, denn erstens glaube er über die 
Knabenjahre hinaus zu sein, und zweitens wäre sie gewiß 
die allerletzte, die er für berufen halten könnte, seine Er 
ziehung zu vollenden. 
Es war ein unvorsichtiges Wort gewesen in Gegen- 
wart seines Vaters, und Magdalene brauchte nur einen 
Blick auf das eherne, wie in Stein geschnittene Gesicht 
des geadelten Kaufmanns zu werfen, um zu wissen, was 
jetzt bevorstand. 
In der Tat legte Johannes von Rominger das silberne 
Fruchtmesser nieder, dessen er sich eben hatte bedienen 
wollen, und richtete die kalten blauen Augen mit durch 
dringendem Blick auf seinen Sohn. ^ M , , r>jr 
„Allerdings bin auch ich der Meinung, daß Mabel sich 
ohne Not beunruhigt," sagte er, jedes einzelne Wort scharf 
betonend, „denn die Vorstellung, daß jemand, der meinem 
Befehl untersteht, jemals seinen Fuß in das Kasino von 
Monte Carlo setzen könnte, ist geradezu absurd." 
Dem jungen Manne war das Blut ins Gesicht ge 
schossen. Aber der Ton seiner Rede war noch immer be- 
scheiden und respektvoll, als er erwiderte: 
„Verzeihung, lieber Vater — aber wenn das^ auf 
mich gehen soll — in bezug auf so geringfügige Dinge, 
wie es ein^Besuch der genannten Oertlichkeit sein würde, 
glaube ich in meinem Alter keines Menschen Befehlen mehr 
unterstellt zu sein." 
„O, welcheFrechheit!" zischte Mabel zwischen den schmalen 
Lippen hervor. Die straffe Gestalt des alten Freiherrn aber 
schien sich noch um ein paar Zoll höher /mfzurichten. 
„So befindest du dich eben in einem irrigen Glauben. 
Und es wird, wie ich hoffe, genügen, daß du meine Absicht 
über diesen Punkt nunmehr kennen gelernt hast. Du wirst 
unten an der Riviera keinen Ausflug und keinen größeren 
Spaziergang unternehmen, dessen Ziel ich nicht kenne und 
zu dem du nicht vorher meine ausdrückliche Erlaubnis ein 
geholt hast." 
Das war der Anfang eines Disputs, der dank der 
Heftigkeit des jungen Mannes und vor allen! dant der 
gefchickt^jingeworfenen schürenden Zioischenbemerkungcn 
Nabels Minerhalb weniger Minuten eine sehr bedenkliche 
Zuspitzung erreichte. Eberhard mußte aus dem Munde 
seines Vaters hören, daß er, Johannes Rominger, der sein 
Leben lang hart gearbeitet habe, nicht gesonnen sei, den 
leichtfertigen Neigungen eines Tagediebes, Müßiggängers 
und Verschwenders Vorschub zu leisten, und daß einen 
Anspruch auf Vertrauen und auf Freiheit des Handelns 
nur der erheben könne, der sich durch seine Lebensführung 
solchen Vertrauens würdig erweise. Und als er daraufhin 
noch einmal seinen Standpunkt zu verteidigen suchte, fiel 
ihm der alte Herr, dessen Gesicht blaß geworden war vor 
Erregung, mit einer Erklärung in die Rede, wie er sie 
gleich hart und deutlich noch nie zuvor abgegeben hatte. 
„Da du dich weigerst, nach Neuyork zu gehen und 
die Arbeit auf dich zu nehmen, für die ich dich bestimmt 
hatte, — und da du keine andere Erklärung dafür hast 
als die, daß du dich dieser Arbeit nicht gewachsen fühlst, 
so kannst du dich (ktzen nicht wundern^ wenn ich dich trotz 
deiner Jahre als einen unreifen und unfertigen Knaben 
ansehe. Von einem solchen aber fordert man bedingungs 
losen Gehorsam. Solltest du mir diesen Gehorsam ver 
weigern oder "sollte ich jemals dahinterkommen, daß du 
insgeheim meinem Willen zuwiderhandelst, so hast du die 
längste Zeit unter meinem Dache gelebt. Und du magst 
alsdann zusehen, wie du ohne meine Unterstützung mit 
dem Leben fertig wirst." 
Eine leidenschaftliche Erwiderung lag auf Eberhards 
Lippen — eine Erwiderung, die wahrscheinlich gleich 
bedeutend gewesen wäre mit dem Eintritt einer Katastrophe, 
aber ein unerwarteter Zwischenfall hinderte ihn, die ver 
hängnisvollen Worte zu sprechen. Denn in demselben 
Moment, da er sich mit brennenden Wangen seinem Vater 
zuwandte, ertönte an der anderen Seite des Tisches Herta 
Leuendorffs weiche Stimme: 
„Um Gottes willen, Fräulein von Rominger, was ist 
Ihnen? — Wollen Sie mir nicht erlauben, Sie in Ihr 
Zimmer zu führen?" 
(Fortsetzung folgt.)
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.