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Periodical volume Nr. 137, 21.06.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

dem Material" zu tun, das man nicht wie Bausteine hin- 
und herschieben noch beliebig behauen kann, noch mit 
Farbe und Leinwand, auf welche das Bild fixiert aufge 
sogen und wieder abgewischt wird, noch mit Knetemasse, 
die dem Fingerdrucke in Formen Folge gibt, um ohne 
«schaden wieder abgebrochen werden zu können. Dieser 
grundlegende Unterschied in der Verwendung des lebenden 
Materials muß allen das Gartenbaufach, voran der Garten 
kunst dienenden Arbeiten und Ausführungen in erster Linie 
Berücksichtigung finden. Hinsichtlich Neupflanzungen von 
jungen wüchsigen Bäm»«n im Gegensatz zu älteren starken, 
die selbstverständlich vor der Pflanzung geschnitten werden 
müssen, 'stehen sich zlvei Richtungen gegenüber, zu der 
letzteren prominente Städte- und Gartengestalter gehören. 
Die Käiserallee ist in ihrem jetzigen Aussehen, in dem die 
Gartenverwaltung" mehr wie bisher ihr Hauptaugenmerk 
auf die Bäume legte und ältere Bäume pflanzte, cs 
sind wohl alle bewährten Straßenbäume vorhanden, eine 
Verbesserung und ein Erfolg, zudem wird eine Forderung 
neuzeitlicher Städtegestaltung befolgt, der Baum als 
Ausdrncksmittel der Schönheit im Stadtbilde, die aller 
Anerkennung wert ist. 
Werfen wir nun einen Blick auf unsere öffentlichen 
Plätze/so finden wir dasselbe Bestreben der Gartcnvcr- 
waltung, aufwärts und vorwärts Schritt zu halten mit 
den vorbildlichen Nachbarstädten Wilmersdorf, Schöne- 
berg, Steglitz und Eharlottenburg, und zwar mit System 
und allmählich, wenn auch mit bescheideneren Mitteln. 
Der Friedrichj-Wikh.-Platz fällt durch die Betonung feiner 
Längsachse Denkmal—Kirche auf, die sehr geschickt aus- ' 
genutzt ist auch in der Verbindung mit den sich an 
schließenden in reizvollen landschaftlichen Stil gehaltenen 
Seitenteilen und dem Hinteren auf höheren Niveau ge 
legenen bxi der Kirche, die als Einzelheiten sich zu einer 
'Einheit des Ganzen zusammenschließen. Man hat den 
rückseitigen Bedingungen, Ansprüchen und Wünschen, die an 
«inen solchen Platz gestellt werden, in der Lösung Rech 
nung zu tragen versucht. Die Bewohner ringsum haben 
den herrlichen Anblick auf den glänzenden Baumbestand, 
die Gehölz- und Nadelholzgruppen, unter denen manch 
interessantes Exemplar vorhanden ist. Von ersterem seien 
genannt Morus, Maulbeerbaum, hängende Zierkirschen 
und Buchen, Platanus orientalis der morgenländische, 
Eatalpa bignonioides, Trompetenbaum, Peterocarya cau« 
casica, Flügelnuß. An Nadelhölzern Sciadopitys verti- 
cjlata die japanische^Schirmtanne, Picea pungens und 
glauca, Blautanne, Tsuga canadensis, Schierlingstanne,, 
Abies concolor, Weißtanne aus Califorien, Pinus excelsa 
Tränenkiefer des Himalaya und strobus Wiymouthskiefer. 
In den Durchblicken hat man zur Verschönerung die Rasen 
stücke mit Palmen bestellt. Der Fußgänger findet seine 
Befriedigung im Innern durch die vielen Sitzgelegenheiten,; 
die zurMuhe einladen und zur Beschaulichkeit des Schmuck-s 
stückes mit dem Bassin, umgeben von den wundervollsten j 
Saisonstauden, Sommcrblumcn und Farrne. Ein Blick/ 
auf das Monsterrundbcet am Haupteingang mit den über 
und über mit Blüten besäten Glockenblumen Campanula 
iuedicum-Arten, ist entzückend zu nennen. Die Kinder 
finden ihre Befriedigung auf dem großen beschattenden 
Spielplatz mit eingebauten Sandkästen, wo sic sich tum 
meln und ausschreien können. Der Zugang zum Kirchen 
portale weist Halbimmergrüne geschnittene Ligusterhecken 
mit Rundbogen auf, die in den Freifeldern rechts und 
links mit der schönen Sommerblume Schizanthus wistoncn- 
sis bepflanzt sind. 
In seiner Eigenart steht der Maybachplatz vereinzelt 
da, den der Volksmund richtiger das Birkenwäldchen nennt. 
Hier treten die Schönheiten und Vorzüge in der Parung alter 
landschaftlicher und neuer Platzgestaltung (vertieft liegen 
der Schmuckplatz am Gymnasium, Rosenvicreck Eingang 
Hähnelstraße) zutage, die zu neuem Leben erstehen dürsten. 
Wer sich in dieses Idyll vertieft, wird es lieb gewinnen. 
Bei der Durchwanderung der zwei sich kreuzenden Wege, 
die den Platz überqueren, bieten sich äußerst reizvolle und 
liebliche Einblicke über die Rasenflächen nach den Gehölz- 
gruppen hin, deren Vorpflanzung mit Trupps von Rhodo 
dendron (Alpenrose), der sattgrünen Eibe (Taxus baccata), 
ferner den Stauden Hellebarus Niger Christwurz; Con- 
vallaria magalis (Maiglöckchen) und Maikraut, Wald 
meister; Sedum fabariunl (Fetthenne); Prismula cash- . 
meriana (Himmelschlüssel); Spiraea Spierstrauch, Trollius, 
(Trollblume), Delphinium (Rittersporn); Farrne in 
üppigster Schönheit und den an den weißleuchtenoen Birkcn- 
stümmen sich emporrankenden Wald- und schottischen Epheu, 
dem Geisblatt Lonicera, dem Pfeifenstrauch (Aristolochia 
Sypho) und Jungfernwein (Aristolychia), ein Farbenspiel 
der Kontraste und Pflanzensorten, ein Spiegelbild der 
.Natur darstellen. Der alpine Hügel am Wege längs des 
Gymnasiums ist sehr interessant für Pflanzenliebhaber, 
man sieht hier den auftvärts wachsenden und kriechenden 
Wachholder (Jnnipurus), die Stein- und Zwerg- oder" 
Quittenmispel Cotoneaster Horizontalis (acuminata pro- 
strata) und. kleinblättrig microphylla, Ilex die Stechpalme, 
Gingko biloba Gingkobaum, Saxifraga crassifolia Stein 
brech und Echinops Nitro Jgelkopf oder Kugeldistel. An 
diesem lauschigen Fleckchen Erde findet man abseits vom 
Großstadtstrom weit mehr Erholung von des Tages Arbeit 
wie auf dem gewissermaßen zum Wettbewerb heraus 
fordernden Friedrich-Wilhelm-Platz. All das Schöne hier 
geschaffene nebst dem einladenden Spielplatz, der auch 
nicht fehlt, ist aus freiem Empfinden heraus, Liebe zur 
Natur und zum Berufe entstanden, das aber in dieser Voll 
kommenheit nur unter einem so dichten Bestände von 
Birken möglich ist, da die zierliche glitzernde Belaubung, 
die einen lichten Schatten abgibt, den unter ihren Wimpeln 
ruhenden Schwestern durch den Zutritt der Sonne und 
, Luft zu neuem Leben und Gedeihen verhilft. Der.Maybach- 
platz verdient eines größeren Besuches gewürdigt zu wer 
den, er müßte aber mehr Sitzgelegenheiten im Innern 
wie auch nach der Fahrstraße' hin bieten. 
Die vielen kleinen' Schmuckeck^n; auf dem Fußsteig 
- oder Fahrdamm gelegen, in Form und Farbe alle ver 
schieden, sollen nicht erloähnt werden und nur noch der 
-Wagner» und S-chillerPlatz eine Berücksichtigung finden. 
Ersterer ist ein ausgesprochenes-Rundell, welches den ganzen 
Platz einnimmt. Notblühende Weißdorn umstellen, den 
selben. Die Achsenzugänge sind durch Gruppen verdeckt 
und enthalten die Sitzbänke! Bon der Straße aus hat 
• man keinen UeberMick über den Platz, dessen' Anblickes 
man sich erst erfreut- tpenn man die seitlich anschneidenden 
Rundwege betritt Hinter den Sitzbqnken in den Gruppen 
• stehen' auf allbn vier Seiten je zwei' prächtige "Salix' 
! babylonica, die wahre Trauer- oder ThAinenweidch die 
eine sehr wirksame Silhouette abgeben' und dem Platze 
ein bestimmtes Motiv verleihen. Das Kreismittelstück mit 
, dem Bassin siegt vertieft und ist eingefaßt mit eincünl 
Band von blattwirkendcn Pcrennen, Funkien aller Art, 
. Hemerocaltts Tagesschün usw., außerdem stehen in dem 
selben drei Eichen, die Wohl durch eine ausgegangene früher 
vier gewesen sein werden, und ihre Berechtigung hatten, 
aber heute als störend und unbegründet verschwinden 
müßten. Hochstämmige Rosenbeete auf höher liegenden 
Nasenrabatten erfreuen das Auge und wahren die rhyth 
mische Betonung des Platzes. — Der Schillerplatz wirkt 
durch seine Ruhe und wohlgelungene Grundrißform. Er 
zeigt ein Achteck, sozusagen die Form eines Brustpanzers, 
wovon vier Kreisbogenabschnitte die vier Jnnenwege bil 
den, die zu den umpflanzten Sitzbänken führen, um aus 
nächster Nähe eine schöne Augenweide zu haben. Da 
außerhalb der Grundfläche ein Weg ringsherum führt, 
ist eine bessere Verbindung des Vierstraßenkreuzes her 
gestellt und man kann die Schönheit des. Platzes auch 
genießen, ohne einen der Nebenwege betreten zu müssen. 
Acht Rosenpyramiden , und Kletterrosen (Carmin Pillar 
und Crimson Rambler), leuchtend karmoisinrot, die sich 
jetzt erst noch richtig entwickeln, Flachrosenbeete und ein 
mächtiges Mittclbeet von Campanula pcrsicifolia alba 
weoerulea, Glockenblume einer immerwährenden Staude, 
sind die Dominante deS Platzes, der sich seiner Vorzüge 
bewußt ist. 
Auch der Friedhof an der Stubenrauchstraße, der 
eigentlich nicht in diesen Rahmen gehört, soll in Bezug 
auf seine gute Unterhaltung und des in herrlichster Blüte 
stehenden Rosenschmuckes nicht vergessen werden. Bei 
einem Rundgang fallen besonders ins Auge stechend als 
erste die Rosen der Kriegergräber, die in einer Pracht 
der Fülle nnd Farben dastehen, die eines Besuches allein 
wert sind, schon aus Pietät für diese Heldensühne. Sie 
reden durch dieses Blumenmeer zu uns, seid standhaft 
unp einig, so daß unser geflossenes' Blut nicht umsonst 
für, Recht, Freiheit und Vaterland vergossen worden ist. 
'Und wie könnte man besser durch das sich erneuernde Grab 
mit Blumen- und Pflanzenschmuck die Idee von Werden 
und Vergehen wie der Auferstehung versinnbildlichen, den 
Tapferen zur Ehre! Wenden wir uns der Urnenhalle zu, 
so findet man auch hier den üppigsten Reichtum an 
Rosen und Blumen aller Art, auch an den Wegen längs 
der Fehlerstraße und man wird von binem Besuche des 
Friedhofs vollauf befriedigt nach Hause zurückkehren. Am 
Schlüsse dieser Ausführungen angelangt, möge allen 
Freunden der Natur, speziell des Gartenbaues, ein Aus- 
.spruch von Shakespeare genannt sein: 
Du sichst, süße Maid, wir verbinden 
ein zartes Reis mit einem wilden 
Stamme und befruchten so eine 
Rinde geringerer Art mit der 
Ldnospe einer edlleren Rasse: 
Das ist eine Kunst, 
die die Natur verbessert, vielmehr sie verändert; 
Die Kunst selbst ist*) Natur. gm. 
*) Ob: „Die Kunst selbst ist die Natur", richtiger ist, 
vermag ich mit Bestimmtheit nicht zu sagen, genau nach dem 
englischen Text genommen, gehört die nicht hin, wiewohl 
hier frei übersetzt der Sinn wohl besser zum Ausdruck kommt. 
Zuschriften 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.) j 
in Für dir Kriegsh iirtcrb lieb e ne n. 
Zu dem Artikel in Ihrer Nummer 132 unter der 
Ueberschrist „An dieLriedenauer Einwohner aller Stände 
und PartcirichtungerG möchte ich mir erlauben, als Bci- 
■ ratsmitglied der amtl. Kriegsfürsorge für Kriegsbcschä- 
digte und Kriegshinterbliebene kurz zu bemerken, daß 
dieser Vorschlag sehr zu, begrüßen ist zum Wohle der 
Kriegsbeschädigten sowie Kriegshinterbliebenen. Diese 
'Sammlung wird doch nur für Arbeiterfamilien — die sich, 
jetzt in einer außerordentlichen Not befinden, verwendet. 
Gewiß verstehe ich, daß Dcutschnational und U. S. P. D. 
: nicht zusammen arbeiten — aber ist cs nicht wirklich eine 
Freude, wenn wir sagen können,»vir bewilligen soviel 
Mark mehr. Im Beirat wird es jedenfalls von sämtlichen 
Mitgliedern freuMp begrüßt, sobald Herrn Schössen Evers 
-als Vorsitzenden eine Spende zugesandt wird. Es kommt 
. immer die momentane Not sowie Lage in Frage. Darum 
bin ich dafür, daß die linksstehenden Parteien für die 
Kriegshinterbliebenen kräftig beisteuern. 
Walter Kiewitz. 
Vermischtem 
' Freundschaften. Wie mit dem Besitz von Glücksgütcrn, 
so ist es auch ein eigenes Ding mit dem Besitz guter Freunde oder 
Freundinnen. Wir nennen gar manches, was uns erfreut, was 
wir haben, ein „Glück" und dennoch schätzen wir es nicht und 
halten cs nicht fest. Noch anderes fassen wir ebenfalls als 
„Glück"' auf, und dennoch ist es nichts als ein Trugbild, dcnr 
wir uns blind anvertraut haben. Und nun die Freundschaften? 
Besonders jüngere Personen sind so entzückt von Freundschaften, 
daß sie über dir Quantität die Qualität vergessen, und jeder 
mann zum Freunde machen, der sich ihnen gegenüber ein paar 
mal freundlich benommen hat. Werden die Leutchen dann älter, 
ja, wohin sind alle die Freunde? An ihre Stelle sind aller 
lei Duzbrüder getreten —' aber wahre Freunde hat selten je 
mand! Die Ursache ist nicht schwer zu finden: Mau ist selbst zu 
wenig bemüht, anderen ein lieber, wahrhafter, sonniger Freund 
zu sein, der nichjs auf Aeußerlichkeiten gibt, sondern nur auf 
das Gute im Herzen; der teilnimmt auch an den Leiden und 
Sorgen, der helfend zur Verfügung steht, wenn's nötig ist; 
der die Trcne hält, auch wenn die Ansichten auseinander- 
gehen; der seine Zuneigung auf innere, seelische Harmonie grün 
det. Ach, wie oft schließt man jetzt Freundschaften nur ans 
Egoismus, um möglicher Vorteile Wicken, die man erhofft! Dian 
sollte doch etwas zurückhaltender sein und den herrlichen Be 
griff der Freundschaft nicht selbst verunglimpfen! Man sollte 
aber auch trachten/ wahre Freunde zu gewinnen, nnd selbst 
ein wahrer Freund sein; denn nichts ist schöner, als ein auf 
Vertrauen, Achtung und Liebe gegründeter Verkehr. 
Verantw. Schriftleiter: Hermann Martinius in Berlin-Friedenau. 
Bei Betriebsstörung, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch 
auf Lieferung oder Nachlieferung des Lokal-Anzeigers oder auf 
Rückzahlung des Bezugspreises. 
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