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Periodical volume Nr. 131, 14.06.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

ganz Groß-Berlin eine Listenverbindung zwischen Deutsche 
heMofratische Partei und Zentrum abgeschlossen worden, 
«MM zü-Zchsteßen ist,.,daß die Beteiligten für die 
ebenso,, auf «in Zusammengehen' rechnen, wie' 
Heute'in. der Berliner Stadtverordnetenversamm- 
Oht. 
. o Di« Sozialdemokratische Mehrheitspartei hat zur Groft- 
Bexljntt Stadt- bezw.Stadtverordnetenwahl folgende Kandidaten 
aufgestellt: , Stadtverordnetenvorsteher Franz Czeminsky 
(Schöncberg), Stadtverordneter Fritz Kaspar (Schöneberg), 
Gemeindcverordneter Laver Kamrowsky (Friedenau) u. s. f. 
U. a. stehen noch folgende Friedenauer auf der Liste: Gemeinderer» 
ördncter B u t h, Gemtindeverordneter P i e n i a k, Gemeindever- 
ordnete Frau Dieder ich, Gemeindevcrordneter Dr. Hasse, 
Rcgierungsbaumeistcr K a ch e, Krankenkaffenbeamtec Heid er, 
Postschaffner Hartung und Architett Geilgens. 
o Die öffentlich« Versammlung der Deutschen Volts 
partei, die am Sonnabend im Reformrealgymnasium statt 
fand, beschäftigteisich mit den bevorstehenden Stadtverord 
neten- und Bezirkswahlen für Groß-Berlin. Sie >oar 
nur von etwa 300 Personen besucht und wurde von 
Herrn Schöffen von W r o ch e m geleitet, der in der Be 
grüßungsansprache den Wählern den Dank.für die Wahlen 
zum Reichstag aussprach, die für die D. Vp. von so 
großem Erfolge gewesen wären.» Die Stimmenzunahme 
gegenüber der Nationalversammlungswahl betrug für die 
Deutsche Vp. in Friedeuait 75 v. H., in Schöneberg 9,5 
v. H., im Wahlkreise 58 v. H. und im Reiche 118 v. H. 
Er wölbe hoffen, daß diese Erfolge erhalten bleiben und 
die Wähler auch bei den Stadtivahlcn nicht erlahmen. 
Alan dürfe diese nicht etwa auf die leichte Achsel nehmen, 
Wahlen sind Wahlen, ob zum Reichstag oder zyr Stadt- 
vertxetnng. So möge auch am kommenden Sonntag jeder 
feine Pflicht tun. Herr Lyzealdirektor H a n n c tu a n n, 
der zweite Kandidat der Stadtverordnctenliste, betonte 
anfangs ebenfalls, daß eine Wahlmüdigkeit nicht ein 
treten dürfe, denn auch diese Wahlen wären ungeheuer 
wichtig, um Berlin eine gute Verwaltung zu geben. 
Schon lange höre man den Ruf: Los von Berlin. Er 
sprach dann ausführlicher über den Gesetzentwurf Groß- 
Berlin, der ja für diese Wahlen die Grundlage bilde, 
und zog in den Kreis feiner Betrachtungen die Verwal 
tungen von Paris und London. Als er s. Zt. in Paris 
war und dort über unsere Selbstverwaltung 
sprach, da war man dort darüber sehr verwundert 
und bewunderte uns, ,wie die Deutschen ja oft bewundert 
wurden, und diejenigen, die das heute nicht mehr wissen, 
an Gedächtnisschwäche litten. Für die, Aemter in der 
Verwaltung Groß-Berlins forderte er Fachleute; seine 
Partei sei ja nicht für das Groß-Berlin, wie es jetzt 
zustande kommen solle, sie wünschte vielmehr den Aus 
bau des Zweckverbandes. Doch man müsse nun mit 
arbeiten und müsse versuchen positive Arbeit zu leisten, 
das sei ja das Ziel der D. Vp., die eine Partei der 
Sammlung fei. Die Arbeiter müsse man für ,die Ver- 
waltungsarbeit gelvinnen, z. Zt. hängen diese noch viel 
an Doamcn und geben sich in unfruchtbarem Politisieren. 
Es zeigen sich ja noch immer starke Krankheftserschei- 
yungen. Aber man habe das ehrliche Bestreben, zusammen 
zu arbeiten mit allen schaffenden Kräften. Er bedauerte 
die wirtschaftliche Liste, die nur die Kräfte zersplittere, 
so sehr er den betr. Kreisen eine starke Vertretung, wünsche. 
Aber die sollten sie durch Stärkung der politischen Par 
tei zu erreichen trachten. Er betonte zum Schluß, daß 
man immer daran denken müsse, daß man Friedenauer 
fei und daß hier ein starkes,Heimatsgefühl herrsche. Für 
Kiedenau wölke er auch in der künftigen Vertretung 
Wirken . — Frl. Oberlehrerin F r o m m (Schöneberg), 
die Spitzenkandidatin der Liste, sprach zunächst über die 
„Zwangsehe", die Friedenau mit Schönebcrg jrnn ein 
gehen müsse, gern tuen es die Friedenauer nicht, das 
wisse sie, auch Schönebcrg wäre lieber allein ge 
blieben, aber eS schließe Friedenau mit mehr Freude 
in seine Arme, als cs umgekehrt der Fall • sei. Sie 
verbreitete sich dann über die Aufgaben, die im künftigen 
S Berlin, das übrigens besser wärsf' als seit!'Ruf, zu er- 
üllew seien und erwähnt hier Verkehrswesen, Wohlfahrts- 
ifleg«, Gesundheitswesen, Lebensmittelversorgung, Erhal- 
itung von Ruhe und Ordnung, damit die Abneigung gegen 
'Berlin wieder abnehme.' Weiter sei,einzutreten für die 
jetzt gemeinsamen Interessen von Friedenau und Schöne 
berg, das jetzt als etwas Zusammengehöriges zu be 
trachten sei. Drittens müssen die Interessen und Ideale 
der D. Vp. auch im Groß-Berliiier Parlament vertreten 
werden. Sie ging im Einzelnen auf diese politischen 
Ziele ein, die jetzt auch bei den Entschließungen in der 
Dtadtvertretung mitsprechen müssen, ohne die es einfach 
nicht mehr gehe, und erwähnte hierbei namentlich die 
Schulfragcn, Religions? und vaterländischer Unterricht. 
Die ständig steigenden Lohnforderungen, die Sozialisie- 
rungs« und Kömmunalisierungsbestrebnngen der Sozial 
demokraten, betrachtete sie und führte hier manch krasses 
Beispiel an, um sich noch gegen die besondere Frauen 
partei der Anna Gierke zu wenden. — Herr Baurat A l k- 
m a n n ging in seinen Ausführungen hauptsächlich von 
politischen . Betrachtungen aus. Er besprach die jetzige 
Zusammensetzung der Berliner Stadtverordnetenversamm 
lung und die Port, herrschenden Zustünde, wandte sich 
scharf gegen die Demokraten, die sich von Führern der 
Richtung des. Berliner Tageblattes hätten leiten lassen. 
Wenn die Demokraten einem Demokraten wie Oberbür 
germeister Schnackenburg gefolgt wären, würde es besser 
um sie stehen. Die Demokraten hätten der Stellcnjägerei 
der Sozialdemokratie Einhalt gebieten müssen. Ueber die 
Verschwendung in Groß-Berlin, die Verteuerung von Gas 
und Elektrizität und die furchtbaren Zustände in Ruß 
land sprach er, wie über den Terror der LinkSradikalcn 
und meinte, daß Bayern, und Ungarn zeige, wie nach 
einer Volschewistenherrschaft die bürgerliche Regierung ge 
stärkt werde. Er forderte zur Wahl der D. Vp. auf. Allen 
Rednern wurde lauter Beifall zuteil. In der Aussprache 
wünschte Dr. Ben thin insbesondere, daß die Schei 
dung zwischen Bürgern und Arbeitern falle. Man müsse 
das Vertrauen der Arbeiter zu gewinnen suchen. Nachdem 
noch ein Schönebcrger die Friedenauer in Schöneberg will 
kommen hieß, schloß der Vorsitzende die Versammlung 
mit der Aufforderung, am Sonntag wieder die D. Vp. 
zu wählen. 
o Das ReichZpostmnseum ist vom 15. bis 19. Juni 
geschlossen. 
1 ‘Vmins-Oacbricbten 
)( Deutsche demokratische Partei. Dienstag, de» 15. Juni, 
spreche» im Gymnasium ant Maybachplatz Dominicus (Schö 
nebern) über „Die neue Regierung", Dr. H e n ß über „Die 
politische Lage" und W^olf (lstraftburg), der Führer der deut 
schen Elsässer. — Eine zweite Versammlung findet abends 
8 Uhr im Helmholtz-Gymnasium statt, in der anher den Ge 
nannten noch Pros. Dr. Nord mann u. Direktor Lauter 
bach sprechen werden. 
)( Ter Zcutrums-Vcrcin (Christliche Volkspartri) der Orts 
gruppe Friedenau und Schönebcrg veranstaltet eine geineinfame 
Wahlversammlung am Dienstag, den 15. Juni 1920, abends 
83/4 Uhr, in der Aula der Chamisso-Schule, Barbarossaplatz. 
Es werden sprechen Herr Dr. Sonnenschein über: „DaS 
Zentrum, die Partei des gerechten Ausgleichs", Frau Regie 
rungsrat Ehlert, Stadtverordnete, über: „Die Frau und die 
Kommunalwahl", und Herr Staatsanwalt Dr. L a m m e r » 
über „Grundsätzliches zur Kommunalpolitik". 
)( Dcutschnationalc Aolkspartei. Ortsgruppe Berlin-Frie 
denau und Schönebcrg. Ocffentliche Wähkerversäiilniliing im 
Bürgcrsaale des Friedenauer Rathauses am Dienstag, l5. Juni, 
abends 8 Uhr. Es sprechen: Stadtrat Dr. Schneider, Stadt- 
vcrordn .Prof. Pflug und Gemeindeverördnetc Frau Rcch- 
nungsrat K o r s ch . (Siehe Anzeige.) 
Zurmn, Spiel, Sport 
s Frauen-Turn- und Sportfest im Stadion. Der Reichs- 
ansschuß sijx Leibesübungen veranstaltete am gestrigen Sonntage 
rv .. _ . . j O» -v. 1C „ Ti 2... i . . S. /■» 5? ninnii Hrtfsrti» 
a&BA&as«waaraa 
ein Fraubn-Turn- und Sportfest im Stadion, das einen vollen 
: 
Erfolg hatte. Die'- Freiübungen, k>re "die 'Berliner TnrnvereinHs 
mit 1000 Mädchen vorführten, klappten vorzüglich, und auch 
Pas Stillausen der teilnehmenden Damen und Mädchen 
einen guten Eindruck. Leider lieh die Leitung der Veräw» 
staltuna viel zu wünschen übrig, was wohl vor allen DingNkH 
daran lag, bah das Verhältnis zwischen den Turnern und dem- 
B. V. A- V. noch nicht genügend geklärt ist. Im'Interesse beider/' 
Verbände würde cs liegen, wenn eine baldige Klärung käme,'< 
da die .Turner Groß-BerlinS einen eigenen Sport-Verband grün-'-i 
den würden. Vom hiesigen Männer-Turnverein beteiligte sich 
eine Riege beim Geräteturnen, und erregten die gut ausg> \ 
führten und schwierigen Uebungen allgemeine Bewunderung. An 
dieser Stelle wollen wir noch einmal darauf Hinweisen, daß< 
jungen Damen vom 13. Jahre an Dienstags und Freitags bon/' 
8—10 Uhr in der Turnhalle Gohlerstrahe über der Kriegsküche' 
Gelegenheit geboten wird, sich körperlich zu betätigen. Unter • 
den geladenen Gästen bemerkte man auch eine Reihe der Teil 
nehmer der ReichSschulkonfcrenz. , - 
§ Die Steglitzer Gemeindevertretung beschäftigte sich 
mit einem im Auftrage des Bürgerblocks gestellten Anfrage 
des Gemeindeverordneten Schwarz (Vgt.), den Gemeinde- | 
vorstand zu ersuchen, Neinmachefrauen, die auch während 
des Generalstreiks im März d. Js. ihrer Tätigkeit bei der 
Gemeinde pflichttreu nachgingen und angeblich infolgedessen h 
aus langjährigen Arbeitsverhältnissen entlassen worden sind, 
sofort wieder in den Dienst der Gemeinde einzustellen/ 
Namens des Gcmeindevorstandss erklärte Beigeordneter 
Jochcm, daß die Gemeindeverwaltung nicht in der Lage sei, 
dem Antrage zu entsprcchen, da alle Stellen mit Frauen 
beseht seien. Die Mehrheit der Gcmciiidevertrctung, die 
Demokraten und beiden Linksparteien lehnten hierauf auf 
Grund der Erklärung des Gemeindevorstandes die beantragte 
Wiedereinstellnng der Reinmachefranen ab. — Ein Dring- 
lichkeilsantrag des G.-V Schöning (Dem.) auf baldige Er 
ledigung der Besoldungs-Neuordnung für die Beamten, 
Lehrer und Angestellten, wurde vom Gemeiudevorstand dahin 
beantwortet, daß eine Regelung noch nicht erfolgen könne. 
Dian müsse erst Berlin abwarten. Ein weiterer Dringlich- 
keitsnnlrag, die Angestellten der Gemeinde von der hohen 
Krairkerikasseuveisichcruirg zu befreien, wurde dem Finanz- 
arrsschuß überwiesen. Mit der Einführung einer neuen 
Ordnung für die Besteuerung von Kinoiheatern usw. nach 
der neuen Berliner Ordnung zcigte man sich einvcistnnden. 
Zn Beginn der Sitzung wurde' der zum unbesoldeten 
Schöffen gemahlte sozialdemokratische Gemeindcoertreter 
Leimbach eingeführt und vom Beigeorduelcn Jochcm ver 
pflichtet. — Beigeordneter Joche m erstattete Bericht über 
die Tätigkeit des Untersu ch n n g s a u s s ch u s s e s. 
Für die Vorgänge in der Sch vnebergcr Straße am 
15. März hat sich daL Kriegsgericht für nicht zuständig er 
klärt und beschlossen, daß kerne Veranlassung zu eincin Ein- . 
schreiten gegen die Beteiligten vorlag. Die Gcmeinde- 
vertreiung hat sich mit diesem Bescheid nicht zufrieden ge 
geben und hat die Angelegenheit jetzt dem ordentlichen Gericht 
übergeben. Die gegen einige Beamte eingeleitete Unter 
suchung wegen Beteiligung an dem Putsch hat nichts Be 
lastendes ergeben. 
§o Abschieds stier des ukrainischen N-rtionalchorS. 
Unter Leitung des Dirigenten Alexander Koschytz wird der 
Chor gelegentlich des 22 jährigen Stiftungsfestes des Ver 
eins von Freunden d e r Tr cp t o lv.-S.t ern war to 
stni Dienstag ,den 15. Juni, nachm. G Uhr, zum Teil 
noch nicht gesungene Volkslieder vortragen. Um 7 1 /* Uhr 
spricht Dir. Dr. Archenhold im Hörsaal der Treptow- 
Sternwarte unter Vorführung von zahlreichen Licht 
bildern über „Unsere Erde als Planet und die astrouv- ' 
mischen Beweise der Einsteiiischcir Relativitätstheorie". 
Berantw. Schriftleiter: Hermann Mortluin« in Berlin-F-rteveuarr. ' 
Bet Betriebsstörung, Streik ujw. hat der Bezieher Lernen Anspruch 
auf Lieferung oder Nachlieferung des Lvlat-Anzetgrrs -der Lus 
Rückzahlung des BezugsoreiseS 
AuS Anlaß der Bermäh'ung unserer Tochter-^ 
^ jeom »wzel r za 
» unseren Dan! süc die Glückwünsche. Blumen- und - 
♦ arideren wertvollen St enden auf diesem We^e v 
“ fremchlichst entgegennehmen za wollen. £ 
1 A. Senfe ii. grau. ♦ 
f ' — . 
Q Bln -Friedenau, 12. Juni 1920. $ 
o Etuöenranchstr. 6i *4 
* • . Diesem Donk sch icften sich an ° 
; ' N»!> Willig u. grau KW r 
■. . sev. ßertte. ; 
Am 11. d. Mts., abeads 6V< entüChHef nach-,] 
langer Krankheit mhia heder guter Mann 
Rentier Louis 
Im 75. Lebensjahr. 
Dies zeigt tleibüirübt an ' ■ 
Frau UmafiB luseph 
geb. Hanke. 
Bin-Friedenau, den 14. Juni 1920. . 
Stubcmaüchslr. 48. 
Die Einäscherung findet am Dienstag, den 
15. d. Mis., vormittags l0 1 /, im Krematorium 
GerlchrsstraBe statt. 
für' lelchkere ÄKekken"M 
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