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Periodical volume Nr. 128, 10.06.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

v - ,, daß der Mieter die HekzungSkosten nach der Zahl 
>der veheizten Zimmer bezahlen joll. Ich wandte dagegen ei», 
Patz m. E- nach der Anordnung über Höchstmieten die Kosten 
nach der Zahl der Quadratmeter zu berechnen sind, und bat 
-im diese Berechnungsart. Ter Herr Vorsitzende lehnte dieses ab 
send machte mir den Vorwurf, daß ich das Gesetz nicht kenne. 
Ich habe mich nun überzeugt, .datz in der am 20. April unter 
„Amtliches" ini Friedenauer Lokal-Anzeiger bekannt gemachten 
Verordnung im #§ 3 ausdrücklich steht, datz die Kosten für 
Heizung nach der Zahl der Quadratnieter der beheizten Räume 
umzulegen sind. Ter mir von dein Herrn Vorsitzenden ge 
machte Vorwurf fällt damit auf ihn selbst zurück. Ich bitte des 
halb, den Beschlutz dementsprechend abzuändern, da er sich mit 
dem Gesetze in Widerspruch befindet. Ich habe mit meinen sämt 
lichen Mietern die Kostcnregelung gemäß der Verordnung nach 
Quadratmetern eingeführt, nachdem sich auch meine Mieter in 
einer Mieterversammlung dafür ausgesprochen haben, und sehe 
Deshalb keinen Grund, warum ich bei einem Mieter eine AuS- 
uahme machen soll." — Auf diesen Brief bin ich bis' heute 
noch ohne Antwort. Es scheint also, datz Mieter und Vermieter 
in gleicher Weise über die willkürliche Art unzufrieden sind, 
Nlit der sich unser Einigungsamt einfach über den klaren Wort 
laut des Gesetzes hinwegsetzt. Es wäre übrigens interessant, 
wenn Herr Direktor Habermann den Namen des Vorsitzenden 
bekannt machen würde/denn ich will nicht sagen, daß alle Vor 
sitzenden solche Geschäftsauffassnng haben. Wir Hausbesitzer 
flachen uns dem Gesetze gemäß die Mühe, den Flächeninhalt 
unserer sämtlichen Wohnungen nach Quadratmetern auszurechnen 
und bringen auch eine beglaubigte Abschrift dieser Nachweisung 
ginn Verhandlungstermin mit, und der Herr Vorsitzende findet 
sä bequemer, nach der Anzahl der Zininier zu rechnen. Wer 
zu bequem dazu ist, soll ein solches Amt nicht annchmen. Jeden- 
salls wäre es dringend erwünscht, wenn dis MietscinigungSamt 
zu dieser Angelegenheit recht bald mal Stellung nimmt. 
Otto Heise, Wagnerplatz 3. 
1 Vermieter und Mieter. 
An Frau Cäcilie Cohn, jetzt verehelichte Wirth, Eigen 
tümerin, Friedenau, Ningjtraßc 37. Die Mieter der Häuser 
Ringstraße 36 und 37 haben cs bisher unterlassen, aus Ihre 
verschiedenen „interessanten" und „sachverständigen" Aeutzernn- 
gcii in diesem geschützten Blatte einzugehen, lvir glaubten cs 
nicht nötig zu haben, da Sie sich ohne jonderliche Mühe so gut 
es Ihnen gelang, blamierten. Wir dachten auch, datz Ihre 
Wiedervcrheiratung einen Einfluß ausüben würde. Da unsere 
Erwartungen sich nicht erfüllen, wollen wir schweren Herzens 
sin einziges Mal das Bild, was sich alle Friedenauer bereits 
von Ihnen gemacht haben, um einige interessante Details vcr- 
bollständigcn. Um einem Teil Ihrer Mieter eine Psingstfreude 
zu bereiten, hielten Sie sich verpflichtet, zwei Tage vor dem 
Fest 18 Mietern mit Feldpostbrief die Küiidiguug zum 1. Ok 
tober 1020 zuzustellen, so rechtzeitig, wie Sie Ihren Verpflich 
tungen uns gegenüber noch nie nachgekommen sind. Datz Siej 
dabei die für eine Partei Heinrich erteilte formelle Zustimmung 
des Mietscinigungsamtes auf beide Parteien „Heinrich" ividcr- 
xechtlich ausdehnten, muß bei Ihrer „Geschüftslinkundigkeit" ent 
schuldigt werden. Die Mieter antworteten Ihnen auf die un 
artige Kündigung sachlich, daß sie auf gesetzlicher Grundlage zur 
Verlängerung der Verträge zum Höchstmieteiisatze auch mit 
etwaigen zukünftigen Erhöhungen bereit seien.' Ihre Antwort 
können wir. der. Oeffcntlichkeit nicht vorzuhalten: „Sehr ge 
ehrter Herr L.! Da meine Einnahmen sich nicht annähernd mit 
meinen Ausgaben decken,, mutz ich schon, da ich das Papierkonto 
Leider nicht zu Ihren Lasten buchen kann, damit spärsdm umgehen, 
bei Ihnen alten ist das ja anders, Ihre Einnahmen, haben sich 
den erhöhten Anforderungen angepaßt." "Sie" sind in des:'Läge, 
Papier und Porto zu verichwenden, in den Mieterversammlungen 
Zechen zu machen, was insgesamt mehr ausmacht, als die. Ab 
züge, die Sie mir an der Miete machen. Ich weiß, daß es Ihr 
aller Bestreben ist, mich zugrunde zu richten, ich bin aber auf 
der Hut. Herr S. sah selbst ein, als ich ihm nur einige Rech- 
nilngcn zeigte/ z. B. daß rnich die Müllabfuhr jetzt in einem 
Monat 500 Mark kostet, wie schwer ich zu kämpfen habe. Und 
Sie wollen mich erdrücken, ohne dem Einzelnen zu nützen, 
denn den trifft cs nicht so hart, die paar Mark, die spielen ja 
gar keine Rolle, ich sehe ja Ihre ganze Lebensführung. Es 
wird Ihnen aber nicht gelingen ,ebenso wie Ihnen der Er- 
prcssuiigsversuch nicht gelungen ist, mir ca. 150 M. abknöpfen 
zu wollen, trotzdem sie genau wußten, daß zum- 1. April die 
Miildcrungsansprüche gegen 'die Kokstcuerung aufgehoben waren. 
Aber bange machen gilt nicht I Sie erzählen mir hier stunden 
lang vom Gesetz, merkwürdig, datz Sie sich inimer nur darauf 
beziehen, wenn es zu Ihren Gunsten ist; das Gesetz hat auch 
gegen Herrn L. die sofortige Räumung ausgesprochen, er küm 
mert jich aber nicht um das Gesetz. -Das .Gesetz besagt ferner, 
daß zwei Menschen, die nicht gerade geistig defekt sind, sich an 
kontraktliche Verpslichtungen, die von beiden Teilen unterschrie 
ben sind, zu halten haben. Gesetze, die einen Kontraktbruch 
billigen, haben noch nicht einmal die Hottentotten, bei denen 
gilt sogar das Wort. Dieses traurige Gesetz, das doch nur ein 
Wahlmanöver um die Stellung unseres Wohlfährtsministers (?) 
zu festigen ist, hat soviel Unglück über die Hausbesitzer gebracht, 
datz die anständigen Mieter selbst es gar nicht fassen können. 
Es wird wohl auch nur ein Sommergcsetz bleiben und hoffentlich 
znm Oktober, wenn erst wieder die Köpfe klarer, geworden, einem 
vernünftigen Gesetz, dem ich mich auch beugen werde, Platz 
machen. Ich mutz mich doch mal erkundigen, wofür die Herren 
Subaltcrnbcamtcn denn eigentlich den Wohnungszuschntz er 
halten, für Abzüge bei der Miete? Oder für die ansreibende 
Tätigkeit von 0—3, die geistige Anstrengung, die dazu gehört, 
das steucrzahlende Publikum, von dessen Steckern sie besoldet 
werden, „znvorkoinmend" zu behandeln, oder für den Urlaub, 
der allerdings „stellenweise" durch Dienst nnkcrbrochcn wird? 
Hochachtungsvoll gcz. Cäcilie Wirth, Eigentümerin, Ringstr. 37." 
-- Frau Wirth, wenn lvir uns über Ihre persönlichen Verhält 
nisse, Ihr Auftreten und Ihren Aufwand aussasscn wollten, so 
mutz gesagt werden, datz eS mit Ihren ewigen Notrufen im 
diametralen Widerspruch steht. Gehören Sic penn znm „not 
leidenden Hausbesitz"? Wir rechnen Sic nach Ihren eigenen 
Angaben zu denjenigen, denen eine Kricgsspesulation nicht so 
gelungen ist, wie sic gedacht war. Am 1. Januar 1017, im 
dritten Kricgsjahre, erwarben Sie ohne Not die beiden großen 
Häuser mit 50 Mietern von einem .Tochkerunterlichmen stev 
Diskontogefellschaft, weil, angeblich 5 Prozent Kriegsanleihe keine 
ausreichende Verzinsung Ihres Kapitals war. , Sie stellten so-' 
fort die, WatmmarserversorgunS ein, die Mieter verschafften Ihnen 
Koks/ da Sie sich, dazu. außerstande erklären, Md Sie ließen 
den Moks unverwendet.im .Keller Isegen, „-So. führten Sie^tzL. 
ein and so gllsg es weiter.' Entgegentömnien. haben wir 
noch nicht gefunden. Jetzt haben 'Sie,.lpixder Eiche Februar, 
als -äs letzte Krümchen Koks verbrannt stzar, die durchaus in 
Ordnung gewesene Warmwasserleisnng wegen „angeblicher Re 
paratur"- stillgelegt. Don der' Eike, vfe Stoppst in Ihren An 
gelegenheiten zeigen (ver-jl.' obige KLNbigkchg) haben wir bis 
jetzt nichts -gewerkt; dym zu Ihrem größten „Bedauern" ist 
die „schöne" Reparatur von der Fabrik' noch Nicht ansgesührt 
worden.'. Der Mieter mit der VielUucht, den Sie in Ihrem 
letzten Zeitungsartikel erwähnen, ick doch „Ihr". Mieter im 
Vo^derhause, der den sür die anderen Mscter, voxhildlichen Miets 
preis, angeblich mehr als 00 Prozent über Friedenömiete, zahlt; 
die Wohnung ist auch mehrfach geteilt (Untermieter und Kaninchen- 
hclktnngf. Wenn jemand Anspruch aus Rücksicht a(s notleidender 
Hausbesitzer verdient, .dann sind Sie cf. Ihnen ist .es, wie 
selten jemand gelungen, das VerhältnisIwischen Vermietern 
luiid Mietern zu verschärfen. "Sie! brauchen 'Ihren Mietern, 
denen Sie kein Warmwasser liefern wollest,' nicht die Bade- 
Ivastne zerschlagen wollen, lümmern. Sie' sich ' lieber um den 
Abfall, der wie ein Misthaufen auf dem Hose liegt, die Vorschrift 
'der Polizei, daß Kästen oder Aschgriiben vorhanden sein müssen, 
ist ja sür Sie nicht da, wie vieles.andere mehr. Wir haben 
nicht die. Absicht, urzs weiter mit Ihnen öffenslich. auseinander- 
zusetzcn, .wir möchten aber bitten, aus.smserem Zusammenhalten 
Frau Cohn ins Stammbuch! 
„Un chacun si son goüt — s?" 
Ai waih! O weh!! Huhu!!.' 
Wie —! Ist-denn das französisch, 
Ist's kasfrisch, tönkinesisch? 
Was meinten Sil;, denn,..Madame Cohn, 
Olt-ol Sie riskierten diesen Zspn? 
Wenn man schon will französisch schreiben, 
Dcijin soll., man's. mit Bedacht betreiben. 
T)ics Sprache duldet einmal seinen Schmnh; 
Doch gilt auch .hier-das „Chacun u son.goüt!" 
I Maximilian Maulbecker. 
Veranttm Schristleiter: Hermann Markinins ist Berlin-Friedenau. 
Bei'Betriebsstörung, Streik usw. hat der Bezieher keinen AUsprstH 
aus Lieferung oder Nachlieferung des. Losal-AnziigerS pbet aus 
■ ' ‘ Rückzahlung des Bezugspreises., 
Die Verlobung ihrer Tochter 
Dorr mit Herrn cand ihcol. 
Kurt Peturö beehren sich an 
zuzeigen 
Regierung?. u. Baurat 
Lnriauff 
r. Frau Kä h-, geb. Valber. I 
Verlobte. 
Weimar z— Bcrlin-Fricdenau, im SEJM 1-L0. 
Am Mittwoch, den 0. Juni entschlief sanft 
unsere liebt- M nt er, Scnwestcr, Schwieger- feg- 
nu-ler uad Großmutter 
fmu Loüise Mersios 
geb Riegel 
im 69 Lebensjahr*-. 
Im Namen der Hinlerbliehc'-.cn 
Hugo Petersson, Architekt. 
Bln.-Fiiedenau, Fregestr. 55 
Dia Beerdigung findet staif am 12 Juni 
um 5 Uhr nacf*m von der Leichenhalle des 
Kirchofs der Gemeinde Gfunewdd, Born- 
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* liniern hkrstiäiste» Dank, 
i CtratSanwaUschgNSsekr.r,an» 
SS >■ t) l T e i X u «tau vlle ceb. 
' DesenS. Friedenau, Juni 1920 
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