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Periodical volume Nr. 125, 07.06.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

Lop, uns und erfreute feine dankbWWgühörec du, 
meisterhaft vorgetragene' Lieder z«r Laute in 
schiedenften Mundarten. Herr Dr. B. löste dur 
Borträge wie stets Stürme von Heiterkeit und 
aus. Zum Schluß trat nun der Böhme'fche Chor noch 
ma!S zusammen und brachte wiederum einige hübsche 
Volkslieder zn Gehör, die ebenfalls sehr beifällig aufge 
nommen wurden. Die Teilnehmer blieben iroch längere 
Zeit gemütlich beisammen, wodurch sich Herr Dr. Burk 
hardt bestimnien ließ, noch einige Proben seiner Kunst 
zu zeigen. In der Gewißheit, einen recht angenehmer 
Abend verbracht zu haben, trennten sich die Anwesenden 
gegen 11 Uhr. — Wir können schon heute verraten, daß 
Herr Dr. B. seine Mitwirkung auch für den nächsten 
Vereinsaberrd, Montag, den 28. Juni, freundlichst zugesagt 
hat, so daß niemand versäume, die Versammlung zrr be 
suchen, die ebenfalls im „Brandenburger Hof", Rönne- 
bergstraße, Ecke Kaiseral^e, abgehalten wird. Es wird 
noch darauf aufmerksam gemacht/ daß der neue Bücherwart, 
Herr stnd. phil. Ruprecht, sich liebenswürdigerweise bereit 
erklärt hat, -an jedem Donnerstag Abend im Vereinsheim 
von 8 bis 9 Uhr anwesend zu sein, um die Bücherei 
der Ortsgruppe zu neuem Leben zu erwecken und Bücher 
zu verausagben. 10 Neuaufnahmen sind das Ergebnis 
der Maiveranstaltung. 
, o Der Eviwg. Gstcrnömtb hält am Mittwoch, den 
0. Juni, abends 8 Uhr im großen Saal des Gemeinde 
hauses seine erste Mitgliederversammlung ab, in der Pfar 
rer Förtsch_ Ziel und Zweck des ■ Eltcrnbundes darlegen 
wird und die dem Bund Satzungen und Vorstand geben 
soll. Eingeladen sind nicht nur die bisher beigctretcneu 
Mitglieder, sondern alle Evangelischen, die mit den Zielen 
des Elternbundes einverstanden sind. Der Evang. Eltern- 
bnnd bezweckt eine enge Verbindung von Kirche, Schule 
und Haus zur Erhaltung und Pflege der evangelischen 
Erziehung. 
o Lehrgang für Obst- und Grmüscvcrwertung. An der 
höheren Gärtnerlehranstalt Berlin-Dahlem findet in der 
Woche vom 14. bis 19. Juni d. Js. ein Lehrgang für 
Obst- und Gemüseverwertung statt. Außerdem ist für 
die Zeit vom 12.- bis 24. Juls d. Js. ein Lehrgang für 
Obst- und Gemüseverwertung für Haushaltungslehrerinncn 
eingerichtet, an dem in beschränkter Anzahl auch Privat 
personen teilnehmen können. Von besonderer Bedeutung 
iu diesen Lehrgängen ist das Einmachen ohne Zucker. 
Anmeldungen sind iimgehend an den Direktor der höheren 
Gärfticrlehranstalt Berlin-Dahlem einzureichen. 
o Ortrvkchin Berlin-Friedenau des Verbandes Deut 
scher Host- Uind Dclegraphrnöeamten. Für die geschäft 
liche Sitzung am Sonnabend, den 12. d. M., abends 
■8 Uhr, in der Kaiserburg, Kaiscrallee, Ecke Wilhelmstraße, 
liegt folgende Entschließung vor: „Seit Jahren hat 
die Reichs-Post- und Telegraphcnverwaltung ihren Ober- 
assistenten die wohlerworbenen Rechte ihrer alten Stellung 
vorenthalten.' Die ebenso alten Forderungen aller mitt 
leren Post- und Tclegraphen-Beamten auf Wiedergut 
machung des, begangenen Unrechtes sind bei der neuen 
Reform wieder nicht erfüllt worden. Vielmehr ist eine 
neue unglaubliche Herabsetzung in der Bewertung weiterer 
Klassen der mittleren Beamtenschaft eingetreten. Der 
Ortsverein' Berlin-Friedenau fordert daher die sofortige 
Einberufung eines außerordentlichen Verbandstagcs mit 
dem alleinigen Zweck, Maßnahmen zu beraten, um die 
alsbaldige Beseitigung der geschaffenen unerträglichen Zu 
stände zu erreichen oder nötigenfalls zu erzwingen." In 
der Sitzung werden ferner die Anträge zum Bezirkstag 
am 13. Juni beraten werden. Allen Mitgliedern (nament 
lich den O.S., S., M.A. und techn. B.) ist die Teilnahme 
an der Versammlung dringend anzuraten. 
o. 3. Gcmeindeschule. Sonntag, den 13. Juni 1920, ver 
anstaltet der Jugcndbnnd einen Unterhaltungsabend, welcher im 
wesentlichen eine Wiederholung der mit so großem Beisall ausge 
nommenen Vortragsfolge voin 9. Mai bringt. Den gemischten 
Chor leitet diesmal Herr Gesanglehrer Adolf Hiiinrichs. Der 
Reinertrag wird . zum Besten der Ferienkolonie verwendet. Ein 
trittskarten,zu 1 Mark sind beim Schulwart der 3. Gemeinde- 
schule zu haben . 
0 
EW.«. 
Weimar 
beschäftigte fick 
Versammlung ist 
ut besuchten 5. Mitgli. 
n Vorsitz führte 
bürg —. .besonders mit ' 
Kinderfürsorge und der 
Verband tritt für ein gemischttKÜSt, stein der Kinderfür- 
forge ein, bei dem die Nachteile'einseitiger Kommunali 
sierung oder «inseitiger privater Wohlfahrtsarbeit ver 
mieden, die Vorteile beider Arbeitsformen vereinigt und 
so die lebendigen Kräfte für gemeinsame Arbeit wirksanl 
gemacht werden. Die wirtschaftliche Notlage der beruf 
lichen Schulpfleger und -pflerinnen stellt einen Mißstand 
der Jugendwohlfahrt dar und ist durch Gewährung aus 
reichender Teuerungszulagen aus staatlichen und kommu- 
nalen Mitteln sofort zu beseitigen, falls die Privatvereine 
dazu nicht in der Lage sind. Als Vertreter zur Reichs- 
schulkoufevcnz entsendet der Verband Deutscher Kinderhorte 
Frl. v. Gierke, nachdem der Reichsminister des Innern 
dem Verbände auf seinen Antrag einen Sitz zur Verfügung 
gestellt hat. 
o „Dsts Einsteim'schr Relalivitätsprinzip und scjine 
Bedeutung für die Astronomie" lautet das Thema des 
Vortrages ruft Lichtbildern, den Herr Dir. Dr. Archen- 
hold am Mittwoch, den 9; Juni 7y 2 Uhr im großen Hör 
saal der Treptow-Sternwarte hält. Mit dem großen Fern 
rohr werden abends die Planeten Jupiter, Saturn und 
Mars beobachtet. Kleinere Fernrohre stehen zur Beobach 
tung beliebiger Objekte kostenlos zur Verfügung. Füh 
rungen durch das- astronomische Museum finden täglich 
in der Zeit von 2 Uhr nachm. bis 8 Uhr abends statt. 
o Den Lad«» ausgeräumt In der Nacht vom Sonn 
abend zunt Sonntag drangen Einbrecher vom Keller aus 
in den Laden des Herren- und Knabengarderobenge- 
schäftS von I. Scholl, Rheinstr. 9 und räumten fast 
den ganzen Laden ans. Verwunderlich ist es, wie sie. 
die starke Eisentür aufbrechen konnten, ohne daß das Ge 
räusch bemerkt wurde. — Vei dieser .Gelegenheit wird 
uns mitgeteilt, daß Beobachter festgestellt haben wollen, 
daß in der Nacht und gerade in den ersten Morgenstunden, 
in denen die meisten Einbruch« stattfinden, Polizeibeamten 
nirgends zu sehen sind. Wenn das zutreffend fein sollte, 
müßte wohl Wand«! geschaffen werden. 
Vereins-NsAr-icknen 
)( Pfadfinder-Abteilung 33, (Eli. V- jg. M.j Dienstag, de» 
(3. Juni: Schwimmen (Kr. Lanke). Sammeln: 3.30 Wannseebahn- 
hos; Jonnerstag, den 10. Juni, 6 Uhr, Turnplatz (bei Regen- 
wetter im Heim): Wichtige Mitteilungen und Besprechungen. 
Freitag, den II. Juni, 4—6 Uhr: Pfadfindcrstunde, nur im 
Heim . Gt. Pfd.! err, 
)( v. Pfadfinder-Abteilung. Mittwoch von 6 bis 8 Uhr: 
TTurnspicle auf dein' Spielplatz an der Ofscnbacher Straße. 
Donnerstag ,5.15 Uhr: Pflichtversammlung aller Pfadfinder im 
Heim, Ofscnbacher Straße. Bekanntgabe der neuen Gruppen- 
ocdnung und Bestandsaufnahme des gesamten Abteilungseigen- 
tumcs. Säintliche der Abteilung gehörigen Ausrüstnngsgegcn- 
stände und Bücher müssen zur Stelle sein. Vollzählig icrscheinen! 
. )( Volkshochschullchrcr. Mittwoch von 8 bis 10 Uhr: 
Uebungsabend in der Königin Luise-Schule. Ausnahme neuer 
Mitglieder. 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.) 
Zur Orientierung der Kriegsbeschädigten u. -Hinterbliebenen 
möchte ich auch einige Worte zur Aufklärung nicht allein nur 
den Kriegsopfern, sondern auch allen anderen Ortscinwohncrn 
sagen. Um nun etwaigen Verdrehungen von Anfang an die 
Spitze zu brechen, erkläre ich, daß ich dem Zcntralverband der 
Kriegsbeschädigten und -Hinterbliebenen fern stehe und mit ihm 
noch nichts, ob direkt oder indirekt, zu tun gehabt habe und 
für die Zukunft auch keine Annäherung suche; es sei denn, 
daß sämtliche Organisationen der Kriegsbeschädigten und Kriegs 
hinterbliebenen zn der Einsicht kommen und. sich zu einer ge 
schlossenen Masse vereinen, statt sich gegenseitig zn bekämpfen. 
Nur eine reine geschlossene Interessengemeinschaft sämtlichpfr 
Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen kann uns unserem 
gemeinsamen Ziele näherbringen. Zn dem Artikel des Zentral- 
vyvandeSßvom Montag) den 17. b .M., mck. dem des Hetrtf 
Stolle ron Relchsbatld vom 23. d. M. möchte ich nun folgendes 
bemerken: Als ich am. Montag, den 17. d. M-, den Artikel detz 
Zentralverbandes las, konnte ich mich ob der Plumpheit und 
Ungeschicklichkeit des Artiielschreibers eines Schnlunzeins nicht 
erwehren.' Ich mußte mir sagen, daß in diesem Falle- auch! 
nicht der befchräntre,le Kriegsbejchävigte hineingeht. Jeder halb 
wegs politisch-aufgeklärte Kriegsbcschäoigte und ;eoe Hinterbliebeirk! 
weiß, daß nicht nur eine Organisation, ob groß oder klein, son- 
dern auch alte - Organisarionen zusammen noch nicht einmak 
imstande sind, die Regierung zur Aenderung der von ihr selW-: 
ausgearbeiteten Verordnungen zu veranlassen. Umsomehr war' 
ich heute überrascht, im Frieocnauer Lokal-Anzeiger eine Er- 
widerung des Herrn A. Srotle vom Neichsbund ans den Artikel 
vom Zcntralverband zu finden. Also doch einer! Und wie ist 
dieser Artikel abgefaßt? Genau in demselben Sinne. Ich v.er- 
weise auch, hier nochinal den geehrten Leser auf meine ovcn ge 
machte Erklärung, daß ich mit dem Zentralverband' nichts zn 
tun gehabt habe und auch jetzt nicht habe. Ich will nur rein 
objektiv urteilen. Also die Artitel gleichen sich wie ein Ei 
dem anderen. Wenn Herr Stolle sagt, ... ein sich ineinander 
unbekanntes Organisönchcn, so hat er wohl während der 1< 
bis I1/2 Jahre seiner Mitgliedschaft beim Neichsbund, wovon' 
er 8 Monate Bezirksleiter ist, noch keine Zeit gehabt, in seine 
Bundcszeitung zu sehen, in dessen Spalten sich die Retchs- 
bundesleitung mit dem Zentralverband hcrninpöbelt und bei- 
dicser sür den Reichsbund so wichtigen Angelegenheit 'vergißt, 
Hür die Interessen seiner Mitglieder zu arbeiten. Hierbei möchte 
ich an die objektiv urteilenden Leser die Frage richten, wie es 
ein Verband anstellt, die entgegengesetzt laufenden Jntcresfpm 
zweier Parteien, welche in einein Verband angeschlossen sind, 
zu vertreten. Jeder werktätig schassende Mensch weiß, daß 
sich Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebene einerseits und 
Kriegsteilnehmer und Kriegsgefangene andererseits in den 
Werkstätten und Büros fast feindlich gegenüberstehen. lVon 
letzteren hört man vielfach sagen: „Was, ihr seid Kriegsbe 
schädigte, wir sind bis zn Ende «draußen gewesen und sind noch 
.kränker als ihr, wir müssen auch Rente bckomnien." Und 
andere Redensarten. Gleich darauf, nachdem Herr Stolle. in 
seinem Artikel das „Organisatiönchen" verleumdet hat, verfällt 
/er in denselben Fehler, gegen den er in seinen Zeihen 
dem ersten Artikel zn Leibe geht. Der Neichsbund überreicht..., 
der Reichsbund veranstaltet Riescndemonstrationsversanlmlungeiy 
der Reichsbnnd, der Rcichsbund und so geht eü iu dem Artikel 
weiter. Der Reichsbund allein bewirkte die Auszahlung einer 
.Entschuldungssumme der fortlnusendeu Teuerungszulagen. Aber 
nicht allein nur sür seine .Mitglieder, wovon allerdings die 
wenigsten Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebene sind, son 
der» für die gesamten Kriegsopfer. Sehr großmütig vom Reichs 
bnnd. Man kommt dabei ans den Gedanken, der Neichsbund 
ist allmächtig und die Negierung ist ihm nnlcrtan. Und wentr 
der sich politisch neutral nennende Reichsbund noch so viel 
Gelder von einer polilischcn Partei annimmt, der Bundes-Vor-- 
sitzende Roßinann ist S.P.D., so hat der Neichsbund genau so 
viel.zn sagen, wie jede andere Organisation, ja noch viel weniger, 
da er ja keine reine Interessengemeinschaft der Kriegsbeschädigten 
und Kriegshinterbliebenen vertritt. Und da wagt es Herr Stolle 
zn sagen, der Reichsbund hat natürlich nicht nur für seine Mit- 
glicdcr diese Forderungen gestellt, sondern sür die gesamten 
Kriegsopfer und so erhielten auch die wenigen uns fernstehenden 
Kameraden und Kanicradinncn diese Vergünstigung ausgezählt - 
Herr Stolle verwechselt hierbei die Begriffe. Wenn auch der 
Neichsbund mit großen Zahlen protzt, erst soll er einmal die 
Ausgetretene», dann alle Kriegsteilnehmer und Kriegsgefangenen 
aüreckmen, dann bleibt nur ein kleiner Teil Kriegsbeschädigte 
und Kriegshinterbliebene übrig, welche im Reichsbnnd organisiert 
sind. Diese kleine Zahl schrumpft täglich noch mehr zusammen, 
eine Folge des unter Mitwirkung des RcichSbnndes-Vorsitzendcn 
Roßmann ausgearbeiteten neuen Mannschastsoersorgnngsgcsetzes, 
nach welchem die Rente erhöht werden soll, in Wirklichkeit aber 
bei den meisten gekürzt, wenn nicht ganz genommen wird. Zur 
Vertretung reiner Kriegsbeschädigten- und -Hinterbliebenen- 
Jnteressen kommt die Wirtsch. Vereinigung Kriegsbeschädigter 
und -Hinterbliebener Deutschlands in Frage, welche, nur Kriegs 
beschädigte und Kriegshinterbliebene aufnimmt. 
Fritz Katanek, Taunusstraße 20. 
Berantw. Schriftleiter: Hermann MartininS in Berlin-Friedcuau, 
Bei Betriebsstörung, Streik usw. hat der Bezieher keinen Ar 
auf Lieferung .oder Nachlieferung des Lokal-ÄnzeigrrL chi 
Rückzahlung des Bezugspreises, 
Bus 
Bekanntmachung. 
Durch Entscheidung des OberversichcrungsamteS 
vom 29. 5. ds. Js., 1'. B. K. 426/20, wird unsere 
Behandlung und der Versorgung mit 'Arzneien eine 
Kasse ermächtigt, von heute ab anstelle der ärztlichen 
Behandlung und der Versorgung mit Arzneien eine 
bare Leistung treten zn lassen. Diese beträgt täglich 
3.65 Mark, mit der Einschränkung, daß sie die von 
den Mitgliedern tatsächlich aufgewendeten Arzt- und 
Arzneikosten nicht übersteigen darf. 
Gleichzeitig wird bestimmt: 
1. daß die Krankenscheine auch von. anderen Per 
sonen, als von Aerzten,- bescheinigt werden 
können; 
2. daß die Kasse ihre. Leistungen solange einstellen 
oder zurückhalten darf, bis ein ausreichender Nach 
weis gebracht ist; 
3. daß die Kasse jedem, dem sie ärztliche Behandlung 
zu gewähren hat, auch ohne seine Zustimmung 
in ein Krankenhaus einweisen darf. 
Da die von uns zir erstattenden Barleistungen viel 
fach nicht die Höhe der von den Aerzten verlangten 
außerordentlich hohen Honorare erreichen, so bitten wir 
die Mitglieder schon in ihrem eigenen Interesse drin 
gend, die ärztliche Hilfe nur in unbedingt dringenden 
Fällen in Anspruch zn nehmen oder sich in schweren 
Fällen, ohne erst den Arzt auszüsuchen, sofort inS Kran- 
lcnhans zu begeben. ‘ , r 
Nur um den Krankenschein zu unterschreiben, braucht 
kein Mitglied den Arzt auszusuchen, da Kosten hierfür 
nicht erstattet werden. Es genügt vollkommen, wenn 
5„om Arbeitgeber,» Krankenbesuchcr, Amts -oder Ge- 
- meindevorstand oder sonstigen Vertrauenspersonen auf 
-dem Krankenschein durch Unterschrift bescheinigt wird, 
daß der Kranke wegen seines Leidens nicht gearbeitet hat. 
Ueber die vorschußweise Bezahlung der Aerzte, so 
wie der Arzneien lasse sich jedes Mitglied eine Quittung 
'geben, aus der auch die Art der ärztlichen Hil,elelstung 
-hervorgeht- Die sür Arzt und Arzneien ausgcwendeten 
- Kosten werden gegen Vorlegung dieser Quittungen in 
dev oben angegebenen Höhe er)tatteL. Soweit dadurch 
^ die,Aufwendungen nicht in voller Höhe gedeckt tverdbn, 
steht es den Mitgliedern frei, unS den ungedeckter 
Betrag zü zedieren, damit wtz: die einzelnen Betrage 
( iu einer Summe von der Vertragsbrüchigen Aerzteorga- 
«nisatiou einklagen können, sodaß das Mitglied noch 
Nachträglich zu seinem Gelde kommt. 
W Ja dem uns von der Aerzteschaft aufgezwungenen 
WWp» bitten wir, uns, zu unterstützen. 
Dek Borftvnd 
her LMÄlrauleylkffe Ärrr.'Frledeimv. 
Eis« Ksrlan. 
Allen Freunden und Bekannten 
sage ich hiermit für die herzliche Teil 
nahme und Kranzspenden bei der 
Beerdigung meines heben Mannes des 
Kraftdroschkenbesilzers 
William Grundke 
herzlichen Dank. 
Anna Qrundke. 
Friedenau, 7. 6. 20. 
c 
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den 10. b. 231 Kaufn. Privot- 
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für Lumpen (Kilo 80Psg.), 
Zeitung., gb. (1.00), Bücherl 
(80). Wcinflasch. (Stück 50), 
Sektslasch. (7ö), Alt. Eisen 
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Metafte (wie: Kupfer, 
Messing Giri. ßinr) und 
sämil. Fell; iftrfWünsch 
freie plbholg. Frieds Pio- 
IS Vtumth S«7S3y 
Mer WlerwS 
hellbraun, zu verkauf, bei 
Anders, Cranachstr. 57. 
Smoking 
Friedensstosf, fast neu, verk. 
Donner, Schönebg., Hoch- 
kirchstr. 29. . 
Tepvtch an PrivqlM 
2x3, Tapiss., Biedermeier' 
«500 Mk.). Läuter, .3 MM 
beutlet (200 23!.) vk.. Befli. 
Dienstag 2—5. Bcilschmidt,, 
Wiiheimshöherstr.29, G./M 
Friedenswäre! ^ 
Hell. Soinmerkostüm, Sei-- 
dcnjacke lGr. 42), weiß, u.', 
Tennis-Schuhe (39), Rücket 
preist», zn verkauf. - Stier- 
straße 4, hochp., links.' 
NM 
(Steher) Hoszselge vksl. Zi- 
gar-rengesckä^t Hedwigstc. 8^" 
zu verkauf. Hahnelstr, 20^' 
1 Tr., links. " ^ 
GrMMüvhvN A 
trichterlos, gute Platten, z.- 
vk. Deidesheimerstr. 5, l, l.f 
; Herrcn-Anzng 
neu, preiswert zth verka 
Odenwaldstr. 19, Heck
        
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