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Periodical volume Nr. 123, 04.06.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

Beton« este:».> Wir -.- wünschen - ihm :- noch - viele JMe. - in. 
guter t-st/niidcheit.. . . 
o sax-schkine .habe» -folgende Fricdenaner - Iägcr 
.im Monde'-Ad'Kl ■-•.dt-S: «neoineav Annian», Kaufmann 
WltnrsM7 /Ärkrtv.r --.D-reuyexzH-SWrier-^OtonnalM.vrtallf«- 
HränniMchMeZtzHstiWtlnamr v. Vylchcrg^ Kallsmann. Ostcr- 
MeüeH-'MMdrucker Asaug, (4ftrtanh?chit3|t ,Orrrnüsfjeim, 
Nansiltünu Kleider, Korveitnikavilän Sonntag, Gastwin 
MögiRünd Ar, 
nteit 
wveitenta/i 
cchnlze: 
DnbMMt:"., AffcMlicheir Bersanrmlnng. Der 
^sitzende/ Herr Geh. Rrg.-Ra! Do Li, eröffnete 
1. Bör 
dle Ver- 
UaMüilmm »iit einer tnrzen Einleitung, irr der er darauf 
MuwH^^däj^kU'WMe' Tai der Nätiö'nalversanßn'lnü'g die' 
Schaffung dct'Versüs'suug war,mir der mitzuwirken unserem 
MetoMHIcWda.toh vergönnt war. Exzellenz., Dr. 
hKcrWhurg begann gleichfalls mir Ausführungen über 
|bic Äersassnug. die geschaffen werden mutzte, nachdem aus 
^Hern 'alten Obr-igkeirssta-at "der neue deutsche PÄksstaat 
^geschaffen >var. Es'- beiße- jM, alles für das Volk und 
rinestittliche Pflicht ejdes Teutschen. d.a§ Wahlrecht 
habe jetzt nicht mehr lote 
auszuüben, sondern er habe, 
piwirten und die Regierung 
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an der Dnrchsührnng ihrer 
rt.-' Koalition bedeute Opfer 
st ln iugen und Verzicht leisten, lind so habe jede Partei, 
•;. die an der Koalition beteiligt war, Opfer, bringen und 
^Verzicht leisten müssen, wenn auch die Opfer der Demo« 
's.fveueit nicht so erhebliche waren. Daß mail hierdurch an 
s.MuhäNMscöaft verlieren würde, ivar den Koalinons- 
pnrreic'it' tun, vornherein klar,, war, auch den Tcmorraien 
/-ickw, a!e sie. zilin zweiten Mal in die Regierung einzu- 
rreieu ocreic lvaren. Wer nicht opfern und Verzicht leisten 
- iönnlt, fei amh nicht in der Lage, .ein großes Volk zu 
füi'jrcu Weisatl). Mir den schwankenden Gestalten und 
dem Renegaleninni haben alle solche Parteien zu rechnen, 
dock,.inan fürchte den Abfall nickn. Die Sitriation, in die sich 
, die Deutsche Vottspärwi hincindeukc, gäbe cs' nicht. Ent-, 
weder ist sie jo stark, dass sie ein Ministerinn! bilden.kann, 
dann,müsse sie es am nächsten Tage bilden, oder aber sie 
ist nicht so stark und könne dann nur in einer Koalition 
ntttüHkeu und viele ihrer Vorsätze in den Brunnen werfen. 
Ein Drittes girr e-s' nicht Lehr richtig), .Um nach, dem 
Stzstem, der Drehscheioe za handeln, sei die Situation zu 
. erlist., . Er ftelire sich dann ans den angenommenen Stand-» 
pnnit/ die Deutsche VvlkSpnrLei würde die Macht erringen 
und wurde ihre Männer nach Spa schicken. Was würden 
da unsere, feinde Herrn Srresemann sagen, der-.im Kriege 
für Annexionen eingetreten sei- oher" Herrn 'K.ei'nnlh, der- 
den -.U-Boot-Krieg. forderte, oder Herrn Hetssorich, der 
nach' 
oder'" 
- voll hnnseren Feinden die Zahlung aller Schulden 
einem, für Deutschland günstigen Frieden forderte. 
Herrn Stiunes, 
die Mas Li 
n aus den Kohicugrnnen 
in HrrLfränkreich und Belgien geholt, lnrr. Das alles 
nrüsschman sich vorhuuen. Er kam dann zu dem Vorwurf 
des'Änieruatlonaiismns und nidchte hier einen Unterschied 
zwifchrn der Zeit- vor- dem 1. Aug. 1914 und nach ihr. Altes^. 
was wir auf dem Leide tragen. Schuhe, Anzüge, Kleiber, 
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des ganzen Volkes in die strieaeavirrichast, den Befehl 
..-H'indxvbnrgs.an Erzberger, den Wafsenstillstand unreinjrber 
Brdiüguiig äbzü schließe»!, die Hdssrrich'scne Pnmpwirtschaft 
und wie die Verln'iltniise beim Zusammenbruch lagen, als 
-MT -Millionen ans dem Felde zurückkehrende Menschen 
untergebracht und bekleidet werden mntzten, als 500 000 
.Mjmrchxn. t:i Lazaretten lagen und für die HiiilerbUobcne» 
von. t kchö Millionen' ans den. Schlachtfeldern, gebliebener, 
i Menschen gesorgt werden mußte. Dafür musste viel Geld 
ausgegeben 'werden, ebenso für die Beschaffung von Rah- 
: rrmgSmi'teln aus dem Auslande. Wollte man diese Gel- 
-der 
nicht ausgebe 
u. (Znruse: Ja!) Dann 
solle die 
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der. .Reziern.v! 
a nicht vorwerfen, sie ha 
be die Gc 
Oder 
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clstvendet. Entweder mußte man die Gc 
Oder für ! 
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oder nicht' (Beifall und 
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nach ' Beamtenrecht und 
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sialistischer und nicht '.ein 
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noch auf das.Wahlbüro ddtz DcmokrMn.in der Gastwirt-, 
schalt Horn, gegenüber -d ext Post/ und aUf die dort heute 
Abend stattfindende Obmänüerversammtung hingewiesen 
laite, schloß die Versammlung gegen -'11 'Uhr mit dem 
dumokrattichen Wahrspruch;für.WahMit, FreiWt mch. 
Recht» Bl 'D h'ch üch'ch. Dstch , - AK ' Mck 
o iEin'-M4Gki,^«-vchKlMstderHeimfprech!kOlo!ch>üj^-' 
bat sich in'Berlin gebildet', dessen Ziel die Revision des 
Teiles des neuen Postgesenes ist, der die Erhöhung der 
F^nsprechgebühxen.. und die».LrlMnng,,,^^1Utztz,^- ^M, 
Zwangsanlcihe. bringt.-, DLr-"SchÜKverbanÄrsord»rts.Ull- 
Tcilnchnter,.,in - Berlin fund itn'Miche .Mr Mifgrheit pus. 
Zuschriften' sind zu richten tot die ■ Geschäftsstelle 'Usrlin- 
WilmersdorZ Holsteinischestr. 3.2,- 2 Tr. 
o Der Kofo.'iialrrrelir der Südwestafrikaner, welcher 
nur ehemalige Südwestafrikaner...zu. seinen^Mitgliedern. 
zählt, sendet ainS seinen Jahresbericht für idas vergangene 
Wirtschaftsjahr. Wir ersehen, ans ihm die. segensreiche 
Tätigkeit eines Kriegervereins, welcher, dem-. Deutschen 
Kriegcrbnnde angeschlossen ist. Der Zugang an Mitgliedern 
f. » t • /S «<<• t CV A ll’V iJl O »"rtVliR Srt** 
ist ans die seit nunmehr 10 Jahren bestehenden segens 
reichen Einrichtungen -äu,f. sozialem' und wirtschaftlichem 
Gebiete zurückzuführen. So gewährt der'Btzkern seinen 
Mitgliedern: kostenfreie ärztliche Behandlung, freie Rechts- 
. auskünftc, lostenlosen Stellennachweis, Auskunft in allen 
persönlichen Angclcgenheiren/'Slcrbegcld für die Hinter 
bliebenen, Anschluß an Wirtschaftövereinignngew-und Kon- 
sumgenofsenschästcn- freien Bezug des Vereinsorgans „Der 
Schuptrupplcr" usw.. Im vergangenen Jahre nahmen ins 
gesamt 718 Mitglieder diese Einrichtungen in.Anspruch. 
An Barunterstützungen wurden rund 7000 M. gezahlt 
und außerdem zu Weihnachten 520 Kinder cinbeschert und 
der Witwen und Waisen besonders- gedacht. Ehemalige 
Schntzirnppler, ob Offiziere, Unteroffiziere oder Reiter 
tone Kaufleute, Farmer und Angestellte, die in Berlin 
und Umgegend ihren Wohnsitz haben, finden als Mit- 
. glirder Ausnahme. Nähere Auskunft erteilt der.geschüfts- 
sührendc Vorstand: Berlin-Ariedenau, Goßlerstratze 25, 
Telephon: Uhland 6461. ' . . 
o Mit zwei Monaten Gesängnis würde der'Beamte 
Hans Fries vom städtischen W o h n u n g s a m t'in. 
S ch ö n e b e r g verurteilt, der gegen Zahlunc^von Sehlnier- 
geldern Wohnungen vermittelt hatte. Er-bestellte chnen 
Zeugen in ein Cafe und: sagte Ihm dorther werde wohl'- 
nie zu einer Wohnung kommen, wenn er nicht „etwas, 
springen" lasse, wie dies bei den-'Wohnungsämtern ü b sich, 
sei, Wenn er zahle, was andere, auch zahlen, könne er 
gleich eine Dreizimmerwohnung erhalten, Dxx-Zeuge zahlte 
50 M-, später 150 M-: Aber der.Angeklagte hatte fichi 
m. der Straße geirrt, und/nun schimpfte, dxr Zeuge, 
warum er -denn das Schmiergeld gezählt -habe, wenn er. 
doch leine Wohnung erhalte,. Dadurch kauf: vsx Sache' 
heraus. Der Angeklagte war -inzwischen aber wegen einer 
ähnlichen Bestechung vom'DieUst»eMseM'uvord'eu,->D''S''A 
o Eine ditoMse ÄVflMrtzrrj« n meldetü sich..aUf Zei- 
lungSanzeigen:-: M'ist' eine.--.chittelgrvße--:.34 Jahre atte 
Blondine, die n'nverfülschcsm: Hainburger .Dialekl' spricht,- 
jich Peiersen nennt und Hauptstraße 58 wohnen, will. Die 
angegebene Wohnung- stimmt nicht. Die Diebin- kommt: 
mir brnniiem U-sier und läßt-in ihren großen Taschep 
alles verschwinden, was nichr/ niet»/und iragelfest' ist. Bei 
der Arbeit trügt sie heiles/ geblümtes Kleid. , Bei - einem 
.hiesigen Einwohner stahl -sie am ersten Vormittag ein 
Paar neue.Damen-Ehevreaustiefel, 2 .Stück Seife- und 
ein St-"'ü Speck.- Nähere Mitteilungen■-werde-r an die 
Kriminalpolizei erbeten. 0 - ; 
v Wieder ein Mord, Ju seiner Wohnung in der 
Steglitzer- Straße in Berlin, wurde gestern früh der Mt« 
Händler Neiße r tot aufgefunden. Auf die Ermittelung 
des Täters ist eine Belohnung von 6000 M- ausgesetzt 
wocdkm- Der Ermordete,- der aus Krakau stammte::uüd 
48 Jahre alt war, arbeitete in- feinen Geschäftsräumen/ 
mit einer Dame und einem - Herrn. -Die .Angestelltenj- 
verließen am Mittwoch, wie gewöhnlich, um -6 Uhr die 
Räume. Ncißec pflegte sonst gegen 8 Uhr in einer Wirt-s 
schaft zil »Abend zu essen. Am Mittwoch Abend blieb kt 
aus. Der Mörder hat ihn also' wohl vor 7 Uhr als 
Kunde aufgesucht. . 
' v Brn, der Straßenbahn getötet. Bon einem Wagen 
der O-Linie wurde beim Ueberschreiten des Fahrdamines 
Ui der Kaiserallec (Ecke Gvßlerstraße) der Hauswart des 
Hauses Kaiscratlcc 18 ersaßt, zu Boden geschleudert und 
derart schwer am Kopfe verletzt, daß er bald darauf ver 
starb. 
o Als gesunden ist der Fundstelle im Rathaus ge 
meldet: 2 Regenschirme, 2 Pakete mit Brotkarten und ein 
Armband. 
6 Stundend vorbereitende Uebungen, 14 Stunden Leicht 
athletik, lö Stunden Schwimmen, 2 Stunden Rudern, 
. Stünden .Ringest, und-Boxen, 6 Stunden Gerätturnen, 
C Stunden Fußball, -1 Stunden Sommerspiele Znstd 
'/Stunden. TröSenStt. Der' tsteoretischc Unterricht' um« 
UP MWlWfdcr MiML§unM",KkTyWie MMibes« - 
Mungewf ZsWs mnd. Neue- 'OlYMpWe/Spielchf ch.,Der 
'S'vorkgtd'änte'",'',.Re'5ech u'iid Gerät.Dmde", „Mfempelt",, 
„Anatomie' und Physiologie^, „ckonstitnlionslchre"/ Hst«. 
giene", „Erste Hilfe". Anmeldungen, sind unter Einsen- 
plüikk 'bestehen dürfe, sondern ,daß wir durch und durch 
-soziaf/denren müssen und führte, zum Schluß das Dichter« 
: iupvij stuö- jener Zeit an, daß' sich -in der Beschränkung 
''.erst-Mw. Meister zeigt. Stürmischer Beifall dankte.dem. 
RKUer/.def-sachlich und ohne jede Phrase die Dinge nach. 
^f'.'WWichkeil darlegte,',In der. Anssprache entwickeltes 
prache 
'' sechL aiitife-iiiitischen. Darlegungen große' .Heiierkeit. Hrrrtz 
-N'fchfw e ts wünschte, daßAnan die 'schwielige Hand des.', 
worauf ihm der VorTtzendes 
ja. gerade, zuist'' 
: A xb üMrä. n icht,, z nr . .. . . , . . 
' toitoÄrÜte, -daß' m'an den. Demokraten ja. gerade 
'W^zjächcn.oimrie.die Stimme zik geben. In.-feinem Schluß«-. 
Wort beantivorrere ExzeU-e'uz '£) c r n b.n r-.g-sverschiede-ns'in', 
der -Anssprache ausgerauchte Fragen. ..Der VorjitzenbeFder ' 
Vercins-kZackrichren 
U U.S.P.D. Friedena». Heute Abend "(% Uhr im Rcsorm- 
realgymnasium (Homulhstraße) öffentliche Versammlung. Redner 
jkändivateii' Zubcif und Wegemann. 
)( Teutsche demokratische Partei. Heute Abend 8 Uhr:' 
Wahlhelser-Bcrsammlung Restaurant Horn, Schmargendorferstrn 
. )l Jolkshochschul-Frauenchor. Uebungsstunde Freitag, abends 
8 Uh', im Gesangsaal des Luise-Lyzeums. Pünktliches Erscheinen: 
schetr der Mitglieder dringend erwünscht. 
. st Deutsche Bolkspartei. Morgen Sonnabend Abend 8 Uhr, 
-spricht im 'Festsaal -des Refvrmrealgymnasiums der .2. Reichs 
Hagskandidat v. Aardwrff. 
Curnen, 5pieU Sport 
! 
s An dcm am 31). Mai veranstalteten. Staffcllauf durchs 
hie westlichen Vororte beteiligte sich eine. Knabenmannschaft un» , 
Erer, 3. & c in c i n b e f ch u l e. Sie lief gegen Realschule Steglitz,; 
i).. Gcmcindcschule Aichterseld.e und -2. .Gemeindeschiste Steglitz - 
sind gewann den 2. Preis.' - - 
P Eine schwedische Tnrnmannschast in Berlin. Die Turn«> 
stiannschaft des schwedischen Vereins christlicher 'junger Männer ) 
pird am Freitag, den '25. Juni, 6 Uhr nachmirtags, im Berel 
ttiicr Stadion eine: Vorführung ihrer/Leistungen geben-,-.Der 
Verein gehört, zu-den besten Turnoercinen.Skandinaviens, Seine» 
ausgewählte Mannschaft wird das schwedische Turnsystem in-/ 
Vollendung -zeigen. 
s Lcf.Llkr-Ttadiöu'kurfus-. i» dtp GroßL» FerieL Die. 
Deutsche Hochschule für Leibesübungen-veranstaltet in her/ 
Zeit voin 26. Juli bisst?: August einen Lehrgang für. 
zjUgepdliche im DeuD>ssu-,SMdjpst'M/Aerlin-x.DiHsDeiie.>s 
stehluer" irerd'eü im' Srädion verpflegt- ünö imterg'cbrächt.' 
Das^ Lehrgeld einschließlich Unterkunft, Verpflegung und 
Mstssage für. die 18 Tage beträgt-2Ä) Mark-- Der prak- 
l'sWW'terricht'im Laufe der 18 Tuge erstreckt sich.auf, 
zu richten. 
(Für diese Rubrik übernehmen lvir leine Verantw'orfnng.) 
Die Abreißer an der Arbeit! . 
An der Mütze Hakenkreuz und deutfchnalionale Kola/ee, 
uni die Beine überlebte Wickelgamaschen, schlenderte 
c>c-!.'.-.-n 
Hirn kreisen welterobcrnde Gedanken — als Held will er sich 
seiner Dame imponierend zeigen, zückt die Waffe FLoltchens 
Regenschirm) und stürzt sich mutig ans die Feinde. .Kitsch,— 
ratsch — zwei sind erledigt, zwei große Wahltzlamtet'vM Sozial 
demokraten nist». Demokraten. Stolz schmeißt sich der'Jüngling 
in die Brust und mit Siegerblick zu Lotte zutna'sich wendend, 
shebt- er hoch empor die Rase, ans der im selben Augenblick meine 
Faust Foxtrott tanzte. Uih — jezerl — das gab ein Quietschen: 
-„Ich will—s nie wiedertun!". FeiusliebchtzN rannte schreiend 
Davon, der verbläute „arme Ritter" suchte/-seine Knochen -zu 
sammen und' kroch, innerlich 'sicherlich grollend mit Hering, 
Knüppelkunze und' anderen Helden, Oie ihn zu solcher Hchdenlat 
ermuntert hatten, durch die Stubcnrauchftraße nach 'Hause.» 
.Sein Schmerzensgeld kann er sich abholen bei Rudbeck, 'Mit 
glied der S.P.D., Odenwal-dstraße 26. 
An Frau C. Wirsth vormals Cohn! 
Ich will es nicht nnlern^hmeu, . Hhre Fläche/ 
Episteln, die von keinerlei Sachkenntnis getrübt Lud, 
sondern nur zu-Hetzzwecken:geschrieben schützen,.' zu/widex« 
legen. Nur auf 2 Punkte will ich eingehen. Nehmen Die 
zur Kenntnis', daß in der'Friedcnauer MietLrokALstifatio». 
in dem j-sch-Mieterbund (dem übrigens auch .Sie Rar 
und Hilfe ^Suchende zuweisen: es waren allerdings ..Schone-' 
berger Wohnungs-Hamsterer, für die wir nicht eisttreren 
wollten und konnten) Angehörige aller , politischen Par 
teien von U. S.P. bis D.V. P., sowohl jru-'Vorstajid a/s 
auch in der Mirgliedschaft'^'vertreten /siud'PPnd Schniu r 
an /Schulter /gegen- chre - Hauswirts - kämpfest.-- wie Sie 
solche (wenigstens in Jhren/fchrlstlicheu' DttrsteUjingeln 
Illustrieren.. Ferner nehmen Sie zur Kenntnis, .Laß wir 
unpolitisch-- slrirken' und unpolitisch/ weiter'/ KnMchnpjen 
veabftchiigechZwährend 'Sitz' mit- Jhr-cr:-MütrjchÄsMa>!'.-' 
agttation ^,für::Ule. ' RechtsparteienAp um /so' MOkrttcur e 
wirken, als männigl'ich/ijbekannt"ist, dastußebmenr oder 
vormalige. /,Cohstcck" deck RrchtSparteiSl'.'.iULacklgeMs.ineu 
kein' WührauchMr.die Nasö'fnld ustd ichaniaihlner daß' situ 
diese „RechtSlett^ für.fvlche Wahlhilse best?MMddNlan u-cr« 
'deck../ * Bß-Schwärz,' VM und. 
Die Not des HauSücsitzes! 
odcr 
Sehr geehrter' Herr Redakteur! Sie müssest helfen, r 
es wenigstens versuchen, denn die Presse ist-Vas einzige Hilsc-- 
mittel, .Ich weiß nicht,'was -ich aus die -öifjieu/jpficneii iFragen, 
antworten soll, jo viele Find bei mir gewesen. ßVexschämte ur-ne, 
.jawohl,-, verschämte Arme, trotzdem sie Hästsvesttzer- fknch denen, 
es mit der "grüßten KraftästscrenguNg gelNstgW- ist,..-bMier die 
Balanze zu halten zwischen Einnaiimeix und Ausgaben-. Tie fre 
ien: Was sollen' wir tun? Die Aprilterstiine/zwecks ' L/':ei-s- 
erhöUungen sind vom M.-E.--A. zurückgestellt -worden'. Starr> 
Hesse?! dieser erneute. Aderlaß, -diese Abzüge an den 'Niie/.-n! 
Wir wissen nicht aus noch ein: Die Hypothskenzinsest niistsen 
gezahlt-werdeng/Hasser, Gas Steuern, alles ist erhöht worden 
— („Erkläre mir, Graf Oerindur, dstsen Zwiespalt-der Rn-' 
turich — wir haben von "keiner Seite Hilfe zu cyvarten. Im 
Hausbesitzer-Verein wird Geduld und Anspannung.aller Kra-ie 
zum Steucrzahlcn gepredigt; aber: Woher nehmen 1 jmb nickst 
Pehlen? Vielleicht lomint jetzt zur Avwechsclnng cin Gesetz her« 
Nus, wynach die Mieter immer einen Monat keine Miete i-e«- 
zahlcn, nach dem 'Prinzip ' des Zoologischen GartenS/:?wonach' 
die wilden Tiere immer einen Tag in der' Woche nick,!-:' an 
/ressen bekommen: Umgekehrt hätte es wohl keine Äcgieeuiig 
i>e,t,ugk, zu ungunsten oer ZRieier in bestehende Vert'rä^;e ein 
zugreifen. Das wäre nicht so ruhig verlausen.- Aber die .tz-mns- 
besitzer — der weiße Heiland" ist ein Weiscnknahe doncgcii! 
bekommt er einen'Backenstreich, hält.-er.dfs andere Ba/l' i>in. 
Ind nun die Beleuchtung von der anderen Seite: -Ist der 
Nieter Beamter, erhält er außer seine»- Lohnerhöhung einen. 
Wohnungsznschuß (für die Abzüge?). Hat er abderntiettt, be 
kommt er seine volle Miete. Ist er — wip bei mir. in einem 
Fasle — jetzt Oberliaupt der Bürgerwchr und sonst noch alles/ 
mögliche, und die -Frau erhält aus ihrer Heimat (Maß-Loth--' 
ringen) Zuschüsse, so zahlt er jetzt noch nicht cinmal das. was er 
früher als Schutzmann mit der. geringen Einnähme gezahlt hat. 
Wenn Sic, verehrter Herr Reaaltcnr, sich noch cinmal iist slbrem 
geschätzten Blatte der wirklichen Notlage ' der HauSbesihA- an 
nehmen wollten, wenn Sic nur das Interesse- her maßgcb.!,- 
deil Kreise ans all d'as unsägliche Elend, Sa- .durch diese Z)/rord> 
nung entstanden ist, wecken würden, wäre Ihnen der Tauf 
so vieler alten Leute, die ihre-so anspruchslose Eristenz wecker- 
führen möchten, sicher! Ich konnte den Leuten "wxiter- icknns 
sagen, als: /Wählt deutsche Bolkspartei!"'Vielleicht hilft2-! — 
.Hochachtungsvoll. Cäcilie' Wirth, Eigeniümcrin, Riiigiir.- ::7. 
yllmoriktis^ss 
Zwei Kriegsgewinnler. A.:- „Werd' ich nier anschaffen >'i 
Gemäldegalerie!" B.: „Rix da, werd' ich mer aufchäneu ä 
Eigenen Maler !" 
Noch nlch, grnug de» Elend»? 
Arisch noch Rätediklatue and 
v o.1 l I g * r Untergang? 
Neräntw-DchrWKMrr fittmämMtttmimitumäti 
tfnUr».; 
Bei Betriebsstörung, Streik ujw. hat der Bezieher leinen.Anspruch 
KNf Lieferung .oder Nachi'ieferuug des- Lokal -Anzeigers .'Wex aus 
Rückzahlung des Bezugspreises."
        
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