Path:

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

Was ist Demokratie?*) 
Von Tr. Hermann Hasse. 
(Schluß.)-. 
1. An erster Stelle steht wohl allgemein der Vor 
wurf der Korrupt i 0 >i. Dieselbe ist natürlich nirgends 
in der Welt prinzipiell auszurotten, sondern es kann jich 
uin ihre Milderung. Hierfür kommt in 
(durch- 
nur handeln 
Frage: 
2) Verbot von Alkoholausschank an Wahltagen 
geführt iin größten Teile Englands); ^ 
b) keine Wahl der Polizeiorgane, für welche Schieber 
und Verbrecher große Summen aufzuwenden pflegen; 
c) gesetzliche Verpflichtung zur Buchführung und Rech 
nungslegung für jede.Person oder Vereinigung, die 
sich mit Wahlen oder Politik beschäftigt (England); 
Abhängig wieder von der Ehrlichkeit, sowohl der 
Politiker selbst als ihrer Kontrolleure; 
d) Abzug von Strafstiinrnen, das heißt von etwa doppelt 
soviel Stimmen für -eine bestimmte Partei, als 
schätzungsweise durch ihre unlauteren Manipulatio- 
,nen ihr zugeflossen sind. 
2. Zweiter Vorwurf: V e r s ch w e n d u imz s s n chst. 
Der Wettlauf der Parteien um die Gunst der Masse 
führt allerdings leicht zur Bewilligung hoher Beamten- 
gehälter und volkstümlicher Einrichtungen, ohne Sorge 
für rhre Deckung, resp. durch Aufnahme von Anleihen. 
Ebenso häufig finden ivir aber die Verschwendung von 
Fürsten für prunkvolle Bauten n. dgl. 
3. Dritter Vorwurf: M 0 r a l i s ch e r Verfall: Zu 
nahme der Verbrecher infolge laxerer Auffassung derselben, 
der Amnestierungssucht, des Widerwillens gegen die 
Todesstrafe ^u. ähnl. Abnehmendes Vertrauen «zur Recht 
sprechung, Terrorisierung der Richter, sentimentale Mo 
tive der Rechtsprechung (Freisprechung fast aller weiblicher 
Mörder in Frankreich: Steinheil); gesellschaftlicher Ter 
ror, Furcht vor der Meinung der Leute. 
4. Vierter Vorwurf: Urifreiheit und Rechtsunsicher 
heit infolge der Allmacht der Gesetzgebung über Recht 
sprechung und Verwaltung (bereits ausführlich behan 
delt als Temperamentsfrage einer Revolution, unabhän 
gig von ihrem demokratischen Zug). Gewaltenteiluna sei 
in cimr Demokratie nicht möglich, da sämtliche Gewal 
ten den gleichen Ursprung hätten im Volkswilleu. In 
der Praxis Hai viel häufiger die Rechtsprechung ihre Zu 
ständigkeit überschritten (amerikanischer Einhaltsbefehl, 
eine Llrt vorläufiger Verfügung). 
5. Fünfter Vorwurf: „Volksherrschaft ist ein Euphe 
mismus für Pa r teih err s chaft; diese aber ist not- 
Wendicxrweise och l i g a r ch i s ch (Delbrück) und leicht terro 
ristisch. Antwort: Das Wesen der Partei besteht im 
Ausbar von unten her; der Vorwurf der Oligarchie rich 
tet siü demna chgerade gegen eine noch unvollkommene 
Durchfthrung dieses Shsteines, vor allem gegen die Eli- 
quenbidung. Als Mittel hiergegen lernten >vir kennen: 
a) Behinderung von indirekten Wahlen, von Vorwäh 
ln oder von Listenaufstcllung und Kandidarenaiis- 
vahl irr engein Kreise (hierbei „tvählt sich die "Re- 
gerung selbst"); Verbot der Rücküerufnng. 
b) Vrbot von Doppelmandaten; 
0) Strafbarkeit des Reverses; 
HVergl. Nr.,yü, 1.02^10« .uyd..1T3.- 
6) Strengste Sicherung' des W a h lg ehe fm 11 i s se s; keine 
„widerspruchslose" Akklamation in öffentlicher Per- 
' ^' sainmlung/(das „Theater der Scheindemokratie"); 
e) Möglichst starke Vertretung der Minderheiten; 
t). Verbot der Wiederwahl eines Abgeordneten (Ver 
hinderung der Parteidynastien). — Dieser Vorschlag 
lvürde die Schäden .der Umschichtigkeit von •ftcit 
Beamtenstellen auf ein neues Gebiet übertragen, 
sich dagegen nicht übertragen lassen ans das nnch- 
tigste 'Gebiet: die Aemter innerhalb der privaten 
Parteiorganisationen. Ferner Gefahr des Stroh- 
männerwesens. > i 
g) Beschränkung bar Freifahrscheine der Abgeordneten 
auf die Strecke zwischen Hauptstadt und Wahlkreis 
sowie innerhalb dieses Wahlkreises; damit f«e die 
selben nicht zu Agitationsreisen im ganzen Lande 
mißbrauchen. . ^ 
h) Angemessene Besoldung der Abgeordneten, damit sie 
nicht ans Parteibezüge angewiesen .sind. 
(!. Sechster Vorwurf: Deinag 0 gi e. Gegenmittel: 
a) Ausdehnung der Selbstverwaltung, b) Einschränkung 
der Berufspolitiker. ■ 
7. Siebenter Vorwurf: Gefahren der P ln t 0 kr a t ic. 
— Man sollte eigentlich nienrandem vorwerfen, daß er 
seinen entschiedensten ' Gegner nicht genügend niederzu 
werfen vermochte. Das Bedenken richtet sich nicht gegen 
die Demokratie sondern gegen die Republik, und lvird 
ausgesprochen von solchen, welche die Monarchie für de 
mokratischer halten. Gegenmittel: 
a) Wahlen müssen Sonntags erfolgen; 
b) im Falle 1 e ist möglich, ivenn auch nicht sehr 
aussichtsreich: gesetzliche Beschränkung der Wahlansgaben 
und des Umfanges der 'Agitation (Inserate, Plakate, Ver 
sammlungen), auch auf bestimmte Fristen vor den Wah 
len (England). . 
c) gleich 5 h (siehe besonders die Angestellten großer 
Jntercssenverbünde). 
8. Achter, Vorwurf: Nicht die tüchtigsten Kräfte steigen 
auf, sondern die Streber, Schmeichler, Schönredner, Form- 
menschen. Starke Charaktere weigern sich, den niederen 
Jnstiuktett zu dienen. Juristenhcrschaft. Widerwillen gegen 
Talente. Gegenmittel: > 
a) Sicherstellung nicht wiedergewählter Abgeordne 
ter (Pensionierung?), damit das Risiko vermindert wird 
bei Aufgabe eines anderes Berufes. (Widerspruch zu: 
öl, auch sonst kaum durchführbar). 
9. Neunter Vorwurf: Schivatzsncht und Zeitvertröde 
lung. 'Gegenmittel: . • 
a) Diütcngcwährung nicht nach Sitzungsperioden (Frank 
reich), sondern nach Tagen der Anwesenheit; pro 
gressive Einschränkung dieser Tagegelder mit der 
Länge der Sitzungsdauer; 
b) Beschränkung der Kopfzahl der Parlamente und der 
Redezeit. 
10. Zehnter Vorwurf: Abhängigkeit von Stimmung, 
Laune, Fanatismus: Ueberrninpelnngsversnche. Daher 
auch starker Imperialismus (Iingvtuni), Größenwahn und 
Neigung zu leichtsinnigen Kriegen. — A n t w 0 rt: Die 
von der Demokratie entfesselten Kriege waren zwar meist 
besonders frivol herbeigeführt, aber für das Volk selbst 
von glücklichem Ausgang: sie waren Zeichen eines nn- 
hetnmhauen Wachstupzs desselben; das noch auf primitlöem 
Wege (vor Ausnahme der sozialistischen Lehre) setzte alten 
v - Demyd-atj«. 
eher utopische Bestrebungen der V v t k e r v e r s v h n u n g 
vor und a n t i in i l i t ar i sti s ch e, Sk.rönrnngen, die sie 
zum Selbstschutz gegen äußere Uctzrersälle unfähig machen 
sollen. Allerdings sind, bedeutende Staaten, welche sich 
demokratisch nennen, zu dem gä uzb.ch nndeinokratischen 
Söldnerheere übergegangen;, teilwciee um Eroberungskriege 
führen zu können/teilweise weil sich die .Wähler aus 
liberalen Neigungen („anti-conscrtz.ot ion") gern ihren de 
mokratischen Pflichten entzogen: 
a) 2—13 Lesungen der Gesetze int Parlamente mit acht 
tägiger Schutzzcit dazwischen; 
l>) Anzweifelung der Bcschlnßsül/igkcit; 
e> O.nalifizierte Mehrheiten; 
cl) hemmende Instanzen. 
1t. Elster Vorwurf: Entschlußlos igkeit (Widerspruch zu: 
l0j, Mangel an Verantwortlichkeit, Neigung zu schwäch 
lichen Kompromissen. 
12: Zwölfter Vorwurf: Zu sta rke Gegenwartsinter-- 
esscn; nicht genügender Weitblick und Altruismus zu 
gunsten der Zukunst (ist meist ül >erkvmpensiert durch 
soziale Motive der Demokratie: Gcc senvorwnrf ihres uto 
pischen Eharakters). 
Wir haben bei unserer Betracht:11:1g keinen der Nach 
teile und Mängel der Demokratie r erschwiegcn; aber wir 
fanden ,daß die gegen die Tcmol raiie erhobenen Eiu^. 
wände sich znm größten Teile rii hten nicht gegen das 
Wesen derselben, sondern gegen die nnvollkomniencii äuße 
ren Formen, die inan vom .Inh alt nicht auseinander 
halten tan» oder nicht anscinani /erhalten will-' Als 
Symbol für diese stete Verwechsi lnng von Form tznnd 
Inhalt kann es gelten, daß es auch in Staaten mit 
allgemeiner Schulbildung noch iim ner Menschen gibt, die 
mit Hilfe der schönen Freindvoortk , deren Bedeutung sich 
zu überlegen sie sich keine Mühe geben, eine Parallele 
aufstellen zwischen den äußeren Formen: Monarchie, 
Oligarchie (wie im bisherigen Dc ntschen Reiche die „ver 
bündeten Regierungen" im Bur desrate), Republik (ein 
Staat mit gewähltem Oberhalb pt — Haiisastäöte!) — 
und dein Inhalte: Tyrannei, Oligokratie (Aristo 
kratie, Plutokratie), und Demo kratic. Wer sich nicht 
darüber belehren lassen will, 
nichts miteinander zu tun habt 
Parallel« n, sondern um überkr 
daß eine Monarchie ebensognö 
daß diese beiden Tinge 
n, daß cs sich nicht !mn 
nizcnde Begriffe handelt, 
tyrannisch wie deinokra- 
stsctz .sein leinn („Konstitution^ lisinus"), daß die Plnto- 
keaiie (ich mit Vorliebe die s,'vein der Republik wählt,. 
— dein ist allerdings nicht zi-t helfen. Er wird ein po 
lnisches Kind bleiben, und unter solchen Staatsbürgern, 
können die dunkelen Gewalten allerdings bequem int 
Trüben fi'chen. Tcinokratie hat keine besonders hohe 
Volksbildung zur Vorausscstung wie man häufig behaup 
tet. Auch der einfache 
[dt st ft abzuschütteln. Aln 
immer volltivinmcncr werden mit znnchmcnder Volksbil 
dung, sie wird sich gegen ihre Feinde und vor allem 
gegen ihre falschen Freunde immer besser zn schützen 
lernen. Denn nicht nur liaranf lommt es an, d a ß man 
dcinotraiisch ist, sondern /vor allem auch: wie man es ißt. 
* 
Vau er vermag eine Zwangsherr- 
dne Demokratie wird allerdings 
den vorstehenden 
onderdrnck in 
;> 'Häute-sprengt. Gegenlvärtig wirft man 
Infolge der starken Nachfrage nach 
Anssützrunge.n erscheinen dieselben als . 
Brosck'ürenfoenr in der Sammlung „Kultur und Fort-- 
schritt", Verlag Felix Dietrich in Leipzig-Gautzsch. 
ItatsiwatM UMrurwiaaawiiMiaMa.iwwBMBBaf/gMMPgHfcMaiMMwrwwfWMgmi 
Krankeuwages-Mtellung 
Kralkenwagell-Lepot: Steglitz, Feldstr. 6/7. 
TrnSporte nur durch AlltOMüÜU'Krankenwagen. 
Behördlich festgesetzte Tarife.' 
KankentranSport-Aestellungen nur durch das 
Rettugsamt Trotz.SerNaR.S1, «rttllerieftr.SS. 
Anrusrverlin Norden 3644/49 u. '1187/91 (ReliungSami). 
^Almerrbor?,! 
0 (beim Bahn durch gang) 
Telephon: Uhland 3758. 
Stnchstd. o. 10—l, 8—8 wochentg., Sonnabd. 10—8 
«Nb Mitwirkung von Arzt. Zodrmkri.u. LrulMrü. 
Werner ZaSnttfatz. 8atzüz!even, ZsSs- 
Mmgev, Setzandluug voü Mund- m 
MrsererttanlulMN, gaklurirtzwures, 
angemessene Jnstitutshonorare. 
Fadrrbindungen: l, L, F, O, W, 61, 66, 89, 
1 kinute vom Ringbhf. WtlmrrSdorf.Friedenau. 
Lrrettor 8. Moslrr. 
Pholo 
Berlin 
J^ofcdam erMr. 13 & 
an der /3'nhjbr 
Uh uenfyicrudr. n 
an darJTCircha 
^/cdlo^öplOilj l 
hier nurgebr. Qcg einbände 
. „Deatschlaud 
Steglitz, SSppelftr. LS. ^ 
Aernfpcher 235 Fernsprecher 235 
Aunuhme sllmttlLer Saus-, 
Leid, uüd ölSttewSMe. 
Natzwtzltze M Gelchäite u. 
Private MW v.Sü Ps.au. 
LetzlllldWg, 
m Feuer breitet sich nl 
Bf i einem im Mü Iveibrennunesiaum anrgebrochencm Brande ist trotz des 
emfan-reichen Brandherdes das Feuer mit einem Jlncr Mlnitr ax-Acparate pelöscht 
worden. Wir sind durch die eirfache, schnelle Bereitschat: Jlues Apparates vor 
größerem Schaden bewahrt geblieben 
Berlin, den 26. August 1919 Berliner Hotel-Geselltchr B, Hold Atlantic 
Der Kaiserhcf. 
Minimax-Hamlfeuerlöschcr ist stets löschbereit, unabhängig von Wassermac je', tröst- und hitze- 
wldeistandsfähig, leicht handl'ch auch von Frauen und Kindern zu handhaben Ca. IMillionen 
Apparate im Gebrauch! 52COOBrandlöschungen gemeldet. 111 Menschenleben ausFeucrsgefdhrerrettet. 
Verlangen Sie Sonderdruckschrift: „737’. 
Minimax 
WDMMMKM»W« 
Ausstellung: 
Berlin, Unter den Und an 6 
Hauptgeschäftsstelle: 
Berlin W. 8, linier den Linden 2. 
Spezialhaus f. erst« 
Iklasslg.Stahlwaren 
. BERLIN, Königgritcer StraBe 123, 
I gegfenüber dem Potsdamer Bahnhof, Fernsprecher; 
■ Zentrum 2553. Schöneberp, Kolonnenstraße 66, 
Fernsprecher: Stephan 87. Steglitz, Schloßstr. 107. 
Tracsat* 
Rasiermesser, 
Transat-- 
Raiiorapparata 
Garnituren '• 
und 
rltatierkjhigea,' 
Soheraa 
ln gtofi. Auswahl 
Haarschnelde- 
Mascblnei, 
nur ersteQualitSt. 
In meiner Hohl- k. reliischlelferel können Schleif- u. Reparstur- 
aibeiteu In altbekannter Güte schnellstens aussejtihtt werden, 
mit Sin? 
üEflioal 
350 Personen fassend, für Fest' 
lichteiten, Sonnabends noch 
frei. Paul Schyavrl, Lichter, 
felde, Hindendurgdamm 104. 
Eche Stierpratze. 
Zigaretten, 
Zahns, 
bestrenommteri. Fabriken 
zu Eugrospteifen. 
Fliedenau, 
Hähnelstr. 3 
Mrdt in- Lllsn lichtecnten Farben in kürzester Zeit 
MlfirM 
Tra,uersachcn 11 n 48 Stunden. 
Hauptgeschäft: Chsrloitenstr. 76, 2.—8. Geschäft: 
Charlottenburg, Kleiststr. 34. Schöneberg, Hauptstr. 10. 
Friedenau, Rheinstr. 39. Wilmersdorf, Wilhelmsaue 131. 
Spandau: Havelstr. 16. N. Stolpische Straße 10. — 
Telephon: Zentrum 4955. 
^ ber/in Gm* Wol/slr? Id' 
en 
fiandinenhaus Bernhard Sdimiiz 
Carl E. B. Harne 
f Sr bl — wSbcM ! —reii»i|i 
Spez- :-;EllHcfefungesl, Kuaststopfeiei, Teppichtärberfl. 
Vgtsicherung ^igen 'Abhendenliominon. 
FiUal»jHo!stelBiScb»!rtir.^44ZT«!rSteglitz 2708, 
j iAü 
au: 
.«s Kitop, S«hasafäemforfai> ? S<raS0.11, 
Alleinige Annahmestelle far. StegUtz; 
Fraldtinf, Albrgchtatn 2ta. 
KrraifBcSEOütfl 
».Mädchen teile, ich un- 
entgelll.mitxwle ich von 
mein, tangjäh. Frauen, 
leid. (Llutarmut,.Ä>eiß- 
^ stutz) in ki>r;.'Zett befreit 
" wurde. Rückp. erbeten. 
^ Lrrlin W. 35, PvtK- 
’&r darnerftrcche^lOt. 
liefern frei Haus 
und ab Lager 
Vereinigte Berliner 
Kohlenhändler* 
Aktien-Gesellschaft,! 
W.35, Potsdamerstr.l 03a | 
Friedcnauer 
gßlßüliefofirif! 
(Sns).: A. Götze) 
Frlcdciia«, Büsingstr. 10 
Spezialfabrrk für 
Noll-' n.Somlmjalousien 
all. Systeme, HolzstLbch. 
und Stoff^liouleaux für 
Wintergärten u. Treib, 
häuf. Verdunkelungs.An- 
lagen für Laboratorien. 
N e p a r a t. prompt u. 
bill. Uebernahmev.Tisch, 
lerarb. sowie Ausbessern 
v. Parkett, u. Fußböden. 
Fcrnspr.r Pfalzbg. 074 
A. Pamir 
Melier W elegante 
WWertWiW 
samtl. Damen- und Kinder- 
garderobe, sowie Um, 
acbeiiongen. 
Küiserüllee 123, v. U U 
Modesalon Kaiser* 
- L9.rLkiden).. 
, A
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.