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Periodical volume Nr. 114, 25.05.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

beitDarkei ctit; indem er Sozialisierung der Arbeit for 
derte.: Nachdem-Herr Erdmft-inn den verschiedenen Red- 
ncrn geantwortet hatte, schloß' der Vorsitzende Herr Zopf 
die Versammlung mit einem Hoch ans die internationale: 
Sozialdemokratie. 
o In der öffentlich!-!: Versammlung der Deu^schein 
Völlspartci, die am Pfingstheiligabcnd im F-estfaaie des 
Reformrcalgßmnasiums stattfand,' wurden Mittelstands-, 
fragen erörierr. Unter den Besuchern befand sich auch 
eine sehr starke.Zahl von Gegner». Zunächst sprach die 
Reichstagskandidatin Schneidcrmeisterin Anne-Rose Buke. 
Sie betonte, daß das Handwerk und Kleingewerbe sich 
dessen betonst »verden müsse, daß von den sozialistischen 
Parteien ihnen niemals.das zuteil werde, was sie zuin 
Leben nörig haben. Tie Regierung, die jetzt zu sparen 
beginne, fange bezeichnender Weise beim Hanowcrk an 
zu sparen. Auch.im Handwerk aber müsse man einen 
Kulturträger sehen. Es komme darauf an, das; unsere 
Hände Arbeit schassen und das -Handwerk könne jetzt, >vo 
es uns an Maschinen fehle, Werte schaffen, die wir ans den 
Auslandsmarkt' bringen. Wir haben daher bei den Er 
zeugnissen des Handwerks auch mit einem politischen Mo 
ment zu rechnen. Durch sie'wird der deutsche Name im 
Auslande wieder einen guten Klang erhalten und man 
wird dem Deutschen wieder Achtung entgegenbringen. Red 
ner!» "'erwähnte, daß wir verhältnismäßig immer noch 
günstig dastehen In Japan z. B. Ivären die Löhne 
bereits auf das tu fache gestiegen, während sich die Lohn 
erhöhungen bei uns erst auf das Fünffache stellen >Wider 
spruch). Sie bejahte dann die Frage nach der Berechn- 
guug der Heimarbeit. Aeirercn Frauen und solchen Ir anen, 
die nicht aus dem Hanse gehen können, müsse Gelegen 
heit gegeben sein, sich ecivas erwerben zu können. Für 
die Jugend empfahl sie die Erlernung eines Handwerks. 
Auch die jungen Mädchen seien im Handiverk und Klein 
gewerbe besser nmergebracht. als in Fabriken und Waren 
häusern. 'Zustimmung.) Die Meisterin sek immer eine 
gute Erzieberin der schuleiiiiassene» Jugend geiveseu. Iu 
der Erhaltung von Handwerk und Kleinhandel »volle man 
das erhalte», was spezifisch deutsch ist. Sic sprach für 
die Schaffung eines heriifsständischen Parlaments, die 
Kammer der Arbeit, erklärte, daß die Bvlkspartei alle 
Stände zu ihrem Rechte kommen lassen «volle. Es müsse 
aber die Besserstellung desjenigen anerkannt werden, der 
durch größere Ausivenduugcu sich größere Kenntnisse cr- 
ivorocn hälie, als derjenige, der nichts gelernt habe. Auch 
den freien Berufen sagte sie Unterstützung zu und meinte, 
daß. die Zustände in Rußland doch allen die Augen gc- 
ösfnec haben müßccu. Lauter Beifall dankte der Red- 
iierin. Raci ihr sprach Gel». Sanitätsrat Dr. M » g d a n , 
der erst kürzlich von der Demokratischen zur Deutschen 
Bolispartei übergetreten ist. Er begann damit, daß im 
Unglück und in der Stunde der Nor sich immer noch 
»nieder die Krtisce zusammengefnnden haben, um an 
Deutschlands Wiederaufbau zu arbeiten. Und so möge 
das. auch jetzt sein. Zuerst gelte es den Wiederaufbau 
unserer Wirtschaft zu erringen, dainit schaffen »vir die 
Lebensniögiichkeire»» für alle Schichten der Bevölkerung. 
Er erkannte es an, daß in der Sinnde der Geburt der 
deiilschen Republik der »virischaftliche Zustand in Dentsch- 
,iand ein sehr scbicciilcr »var und die Regierung habe da 
vor Aufgaben gestanden, »vre sie vielleicht noch niemals 
vorhanden geiveseu stirb. Aber daß darnach eine unge 
heure Verschlechterung eingetreten sei, sei die Schuld der 
Parteien, die die Regierung bilden. 'Beifall und starker 
Widerspruch.) Ein falscher Slaudpuiitc wäre es, diesen 
Parteien vorzuwerfen, daß sie nichc vaterlandsliebend 
wären. Die an- der Spitze stehen, haben sicherlich den 
besten Willen, das Beste für das Vaterland zn leisten 
' Zuruf: Erzberger). Auch Erzberger nach seiner Art. 
Aber das sei es ja. daß sich die Koalitionspartcien als 
unfähig eriviesen haben. Daß wir so tief gesunken sind, 
liege daran, »veil die Regierung falsche Mittel angewendet 
habe. Die .Quelle dafür sei, daß »vir in die Republik 
hineingegangen wären, um das sozialdemokratische Pro 
gramm zu verwirklichen. Wo aber die Wirtscl^ifl so tief 
darniedcrliegt, sei ein solches Programm, dessen Verwirk 
lichung er auch in guten Zeiten bezweifle, überhaupt nicht.. 
z»t erfüllen. Das beste Beispiel sei der Mißerfolg der 
Sozialisierung für die Straßenbahn »Beifall). Er 
erivähntc die Aeußerungen Kaliskis im Kreistag, der auch' 
gegen die Zwangswirtschaft gesprochen habe. Notwendig-j 
seit sei die Steigerung der Produktion. Diese behindere 
der allgemeine Achtstundentag (Zurufe: Aha!). Wir 
müssen länger »iid härter arbeiten -als je. Er wandte 
sich gegen das Betricbsrätcgesetz, das nicht znm 
Frieden, sondern zu Streitigkeiten führe. Er sprach gegen 
die Werkstättcnarbciter der Eisenbahn, die diesen einst so 
großen Betrieb lahmlegten, trat für die Kammer der Arbeit . 
ein, kritisierte scharf die Steuergesetzgebung, betonte, haß. 
die Kaufkraft nachlasse, daß Bctriebseinschräntnngen kom 
men »verden, die zu Arbciterentlassungen führen werden. 
Man sage nun, daß Deutschland ohne die jetzige Koalitions 
regierung zn Grunde ginge «Zurufe: Sehr richtig). Im 
Kriege hieß cs auch immer, die Feinde kämpfen nur gegen 
den Militarismus, »venu wir die Demokratie einführen, 
reichen sie uns die Hände. Nun, wo sind Wilsons 14 
Punkte geblieben? Den Feinden küinmcre cs gar nicht, 
»ver in Deutschland regiert, sic denken nur an ihren 
eigenen Vorteil. Er »vünscht dann für das Emporkommen 
unseres Vaterlandes Einigkeit in Verbindung mit Freiheit. 
«Beifall bei einem Teile der Anwesenden). Der Vor 
sitzende eröffnet die Aussprache mit der Bemerkung, daß 
immrr gesagt »verde, es »verden.gegnerische Redner in den 
Versammlungen der Volkspartei niedergeschrien, »vähreiid 
bei den Gegnern jeder zn Worte kviiime. Er gebe zu, 
daß er in gegnerischen Vcrsäiiiiiilungen stets zu Wvrie 
gekommen sei. Er habe aber auch sachlich gesprochen. 
Wenn hier Redner nicht zn Worce kommen konnte», lag 
es wohl daran, daß sie hetzerisch sprachen. Herr 
Werner vertrat in feinen Ausführungen den Stand 
punkt der D. Bp. Herr Gras sc sragce, »vie sich die 
D. Vp. zur Bodenreform stelle. Herr Stölzing 
wünscht, daß die Interessen der Privatbeamtcn und An 
gestellten mehr zur Geltung kommen. Herr Leon Hardt 
unterstrich als Demokrat alles, ivas die Rednerin über 
Handiverk »nid Kleingewerbe gesagt hatte. Er wandte 
sich dagegen, daß die D. Vp. sich die Partei des Wic^er- 
aiifbancs nenne, »vährcnd sie tatsächlich in allen grniid- 
sützlichcn Fragen i» der Landcsversammliing „Nein" ge 
sagt habe. Er »vürdc sich persönlich sehr freuen, iveiii» die 
D. Vp. mit in die Koalition eintreten »vürdc. Dann 
»vürde sie erkennen, »velchcii steinigen Weg diejenigen schon 
gegangen sind, die am Wiederaufbau arbeiteten, und dann 
mürben nicht die Demokraten mehr den Eckpfeiler bilde», 
aujs> ei» aller Schmutz abgeladen Ivcrd'e. Er ivandte sich 
dann in längeren Aiisfuhrnngcil gegen Dr. Mugdan, der 
vor -1—(*> Wochen noch anders gesprochen hätte. Man ver 
gesse immer, daß das deutsche Volk 5 Jahre Krieg durch 
gemacht habe und daß ein solcher Krieg an der Phpsivg- 
noinic keines Volkes vorübergehen könne. Er crivähnte 
die schlveriudiistriellen Geldgeber der D. Bp. und »»einte, 
daß auch diese Partei die Verhältnisse nicht von heule 
auf morgen ändern könne. Der Sozialdemokrat Herr 
A »I st i I» a t sprach: zur Frage der Vergesellschaftung, 
betonte, daß die schlechte Finanzlage eine Folge 
der Hetfserichschcil Anteihepolitik sei und erklärte, 
es sei richtig, daß das Ausland nur auf den 
eigenen Vorteil bedacht sei; deshalb aber achte es 
mich darauf, ivas für eine Regierung in Deutschland sei. 
Ein Volksparteiler forderte zu Geldspenden aus und Frl. 
S ch >v a r tz ivandte sich gegen Ausführungen der Geg 
ner. Herr T h o »i s b e r g e r (Demokrat) »vics ans die 
Geldgeber der D. Vp. Dr. Neiimaiiii und Hugo, die 
Vertreter der ReichZhaiidelsgesellschnft für Leder, hin und 
meinte, daß die Volkspartei stark in Sentimentalität 
mache. Es ging nur ein Tclilnßanrrag ein, »vährcnd 
ein unabhängiger Redner noch vorgemerkt »var. Ter 
Schlußantrag wurde angenommen. .Der Unabhängige, 
Herr Müller, rief saut in den Saal: Die Wahrheit »vollt 
Ihr ja nicht hören'. Der Saal leerte sich jetzt Kehr 
stark, so daß Frau Butc und Dr. Mugdan bet ihre»: 
Schlußwort, in welchem sie sich mit den gegnerischen 
Ausftihrungen beschäftigten und sie »viderlegtcn, nur noch 
die Hälfte der Zahl der ursprünglichen.Zuhörer halten. 
Lebhafte Zurufe wurden bei den Schlußreden laut und 
unter großer Erregung »vürdc die Versammlung gegen 
V-12 Uhr geschlossen. . 
. o Großen Zukauf »vird der für den 28. Mai abends 
7>- Uhr, iin hiesigen „Brandenburger Hof" (Röuneberg- 
straße, Ecke Kaiserallee) von der Friedcnauer Srisg^uppe 
des Teutschen Sprachvereins vorbereitete reichhaltige Uu- 
terhaltungsabend finden. Ueber das BänkelsängerUed 
»vird der bekannte Kenner deutscher Balladen, Stiidienrak 
Dr. G a d o >v, sprechen; mit allgeineiuer Freude sieht 
man den vortrefflichen Leistungen des allgemein belieb 
ten Lautcnsängers Tr. Max Bnr.ckhardt entgegen, uiH 
besondere Weihe »vird der unter der Leitung des Ton- 
setzers Tr. Arthur Böhme stehende Chor dem Abend 
verleihen. Für ein geselliges Beisammensein ist in jeder 
Weise gesorgt. Alle Mitglieder, Freunde, Männer und 
Frauen aller Kreise sind freundlichst eingeladen. 
Vereins-IAaebrichten 
X Dcutschnationaler Volksverein Schöncberg. Am 23. Mai 
ds .Is., abends 8 .Uhr, in der Aula Her Hoyenzollcrii-Dberrenl' 
schule, Belziger, Ecke Eisenacher Straße: Oefsentliche Veriainm- 
lung, in welcher sprechen »verden: Herr ^Regiernngsrat La»,n eu ;, 
Abgeordneter der Nationalversaninilung, und Herr Rcchniingsiar 
Haseloss, soivie Herr Winter. 
X Der Vaterländische Frauen-Vcrein bittet die lanzsäliige 
Jugend int Besitze von Guitarren, Lauten und Mandolinen, die 
selbe» zn den, morgen nachmittags 4.30 Uhr beginnenden Tom 
werfest mit Tanz mitzubringen. 
X Zentrumsvekcin (Christliche Bolkspartci). Am 2«! Mai, 
abends 8 Uhr, in der Königin Luise-Schule, Goßlerstraßc: Dessenl - 
iiche Wählerversanimlung. Staatsanivalt L n in in e r s spricht 
über „Grundsätzliches zur ZcntriimSpolitik" ii»d Fräulein 
Ehlept über „Volk und Vaterland)). Ans christlichem Boden' 
stehende Gäste, auch schnlciitlassene Söhne »iid Töchter, siiiü 
ivillkomnic» . 
){ Xtt Kewerkverein der Heimarbeiterinnen ladet alle Bnch- 
stabcn-Stikteriniikn zii einer Tärisbesprechnng am Mittivoch, den 
20. Mai, abends > -8 Uhr, nach der Nollendorfstr. »5 ein. 
)( „Tcmokratic oder Bürgerkrieg". Darüber spricht Frau 
E. W n a v v - H c n ß am Donnerstag, den 27. Mai, im Giiin- 
iiaslnin Maybach-Platz. Keiner schic! 
)( Verein der Gast- und Schankwirte. Donnerstag, den 
21. Mai: Ausflug nach Alt-Buchhorst bei Gtünhcide. Die'Kolle 
gen treffen sich früh 8 Uhr beim Kollegen Kiew in, Kirch- 
strasic 15. 
T. O. B., Ortsgruppe Friedenau. Vorstands - Sitzung 
am 2, .Mai, 8 V. Ilhi^ im Handjer». Bitte vollzähliges Er 
scheinen. — Anstcrordciitliche Vcrsainmlung am Montag, den 
.'»> -Mai, im Gesangsaal des Hoiniith-Ghmnaftiims, pünktlich um 
8 llhr abends. U. a.: Uebcrtritt der Ortsgruppe Friedenau zn 
Schöneberg. Stctlnngnahnie zur Erhöhung de: Mitgliedsbeiträge. 
)( Tas Vctriebsrätegescy behandelt Herr Iustizral Hiigo 
Horrwitz in einem Vorträge vor Mitgliedern des Kaufmännischen 
Hilfsvcreins am Donnerstag, den 27. Mai er., abend« 7 Uhr in 
Haverlands-Festsäle», Neue Friedrichs»-. 85. 
>.)» Die Freie Bereinigung deutscher Künstler, Berlin, l,ä!l 
jhre nächste Versammlnng ab im Pfefferbrün, Friedennii, Fried 
rich Wilhelm-ijllatz !>, Donnerstag, den 27. Hs. Mts., abends 
{7 llhr. Bildende Künstlerinnen und Künstler sind tvillkommen. 
X Wahibnreau der Deutschen demokratischen Partei. Rcstanr. 
Dorn, Handjcrhstr. 77 (Wilnicrsdorfer Platz). Täglich: 5—8 Übe 
Wahlhilse crivnnscht. 
W c t t e r n a ch r i ch t e n. 
Mittivoch: Warm und noch vielfach heiter, aber ver 
änderlich bei mäßigen südöstlichen Winden. Etivas Rege»-' 
und Geivitterncigung. 
Verantw. Schriftleiter: Hermann MortiniuS ln Berlin-Friedenau. 
Bei Betriebsstörung, Streik usw. hat der-Bezieher keinen Anspruch 
auf Lieferung oder Nachlieferung des Lokal-AnzeigerS oder auf 
Rückzahlung des Bezugspreises. 
Statt Kaulen! 
o D'e V’ciiobung meiner 
* Toch’cr TJlse mit Herrn 
• August Walper gebe 
® ich hierdurch bekannt. 
öu sim Willinov 
geb. Schmäda. 
Piiiigstc 
Eleo Willnow - 
Augast Walper: 
Verlobte. • 
• 
Bln.-Fiied. Bln.-Schbg. • 
Hand c'ystr.37. EUcrsstr. 36. • 
n 192ü. I 
»an 
Nach langem icliwaren mit vorbildlicher 
Geduld getragenem Leiden entschlaf samt am 
■/. Ff ngiifeleitag, vormittags 8 1 /, Uhr. meine 
innigst geliebte, unvergeßliche Frau, unsere lieu- 
sorgencie, herzensgute Mutter, fcchwesier, 
> schwiexeitoedter, Schwägetin und Tante 
Elise Kümmerer 
geb. Warmuih 
im Aber von 47 Jahren, 
Im Namen der tieitrauerndcn Hinterblicbcr cn 
Carl Kämmerer 
Beriin-Friedenau, Ilistr. 6 
Die Beisetzung Bidet a» Donnerstag, den 
'7. Mai, vorm n ‘/ a Uhr, von der Halle des 
Fr.’edenauer KircKhoies statt. 
■ «HBBnDaSBDiaiKBBiaBBBgiiaiBlIBBIIink 
SprkchfturidenverlWgerüvg 
Ab 17. Mat halte ich meine Sprechstrnden täglich 
von 4'/,—6 Übe ab 
Dr. med. B. Fewen 
Sveziiiliilzl für Soul- unD Samleiiitn 
sriik,tu"t"!uch!tün1 
LtegUtz, Echlvpstr. 83 l Ecke Knrförstenstr. 
Unter den tzihen. Lichterseider Chaussee, 
lks.: Skrelitz > 
I0SI8>I>»«»00»IBI> 
SomVersvreie 
in großer Ausivahl-, 
Rvchlist. Etzarlv: ieiibg. 3, 
Joachimsthalcrstr. 6. ' 
ÄlciWrsStutcvctcu 
u. Handarb., auch Aufzeich 
nung übern. ToniSinrgardt 
tzb. Otto), WilheUnstr. 1k. 
Beieiichtung 
mobcri»!te, elektrisch, Gas. 
Auch Zahlungserleichterung. 
Felö & E0-, Bin.,Potsdam. 
<Stt. nt), I, Hochb. BLlowstr. 
Prrvat-Mittagstisly 
in u. auß. d. Hause. Lau- 
terstr. 24 III, r. 
ekanntmachmg. 
Wir haben den nachfolgenden Kassen 
AIIgMkliie DrlsIrantcnlolTe löt StHn* 
Sers unD Nsegkiid, 
lügtuinc SiibMfiitiijlf für Molo 
nnö UfflsepD, 
SrtrlE&sIrflnitnlDffe der $orjeiQ- 
Will Molo, 
LsMM»W Miitlnm, 
die Verhandlungen zwecks Abschluß neuer Verträge 
auf Grlilid der veränderten Verhältnisse abgelehnt 
haben, znm 25. Mai d. I., mittags 12 Uhr frist 
los geküudigl. Tie Mitglieder dieser Kasseir dürfen 
von diesem Tage ab von allen Aerzten Großberlins 
und der Vororte nur als Privalpatienten gegen 
sofortige Barzahlung behandelt werden. 
KassenSrztliche BerlriigsgeWeirischalt 
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SüsiorstllSkn Vororte Berlins im Kreise Teltow. 6. B. 
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Perser Muster, 2-/.X3-/, 
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denau, Bismarcistr. 19 so. 
4—8 Uhr). 
Lack-Schuhe 
elcg., »vjc neu (Gr. 33). da 
zu llcin, zn verlauf. Gra- 
bert, Masnaiierstr. 7, l», r. 
Ziege 
srifchin,sehend, mit Lamm, 
preiswert zn ver». Lauter-, 
straße 25,
        
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