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Periodical volume Nr. 107, 16.05.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

Zezugsvreis iFxiedenrruer 
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möglich IM Mark; durch Loten WüttkWe ZkiÜW fÜ! M.-FUedellllll M 
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BsrLm-Lriedellau, CorrMag des 18 Rur 1328 
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den Frikdennuer Dttsteil vsn ßSSveberg. | reiä b . e ;. V a £ en z a, ci!e ■*« *««« 
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(OCjMjOflSiiCUE. Sipinftr. 15, 4.— Mark. Belegnnmmer 15 P!g. 
Berlm.Friedenau, Rheinstraße 15. — Fernsprecher: Amt Pfalzburg 2129. 
Ilchrg. L7 
VrtsnacdricktM 
(Nachdr. unsrer o-Qr:gi,ialartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Die nächste Sitzung unserer Gemeindevertretung 
ist am Donnerstag, den 20. d. Mts. im Sitzungssaal 
des Nathauscs. Siehe Amtliches. 
o Dir Berliner Borortgemcinschiaft im Kreise Teltow 
lstelt gestern Abend im Bürgersaal des Rathauses die 
1. Mitgliederversammlung iin 4. Geschäftsjahre ab, tue 
nur schwach besucht war. Der 1. Vorsitzende, Herr Bürger 
meister La lg er, eröffnete die Versammlung mit einer 
kurzen Begrüstung. Hiernach erläuterte der Geschäfts 
führer. Herr Syndikus Sturm, den vorliegenden Ge 
schäftsbericht in eingehender Weise. Wir entnehmen diesem 
Bericht das Folgende: Im November 1919 lvurde die 
Gemeinde Grunewatd als Mitglied aufgenommen, so das; 
der B.B.G. 13 Gemeinden mir rund 350 000 Einrvohnern 
angehören. Die Zahl der Ortsgruppen (8) blieb unver 
ändert. Im Geschäftsjahr wurden 16 Vorstandssitzungen, 
6 DerivaltungsratSsitzungen und eine Mitglicderversamm- 
lung abgehalten. Der von der B.P.G. ausgestellte Gesetz 
entwurf über die Genieindcverfassuiig von Groß-Berlin, 
der in der letzten Vorstandssitzung des 2. Geschäftsjahres 
fertiggestellt ivorden war, ipurde dern Ministerium dcS 
Innern überreicht und der Oeffentlichkeit übergeben. Der 
Entwurf hat in der lebhaften Erörterung, die das Problem 
Groß-Berlin im letzten Jahre gefunden hat, eine tvesentliche 
Rolle gespielt. Wenn auch die Staatsregieruug bei ihrer 
.Bortage au die Preußische Laudesversamtnlung sich nicht 
auf den Boden der Gesamtgemcinde stellte, aus den: der 
Gesetzentwurf her B.B.G. beruht, so hat doch die Arbeit 
der'B.B.G. sowM für die Staatsregierung als für bie 
Arbeiten des Atzkschusfes der Preußischen Landesversamm 
lung wertvolles Material geliefert. Die B.B.G. hat so 
dann durch ihre Bemühungen in der Oeffentlichkeit, die 
Entschließung ihrer Mitgliederversammlung und ihre An 
träge an die Mnisier dafür Sorge gerragen, daß der 
NegierungSentwnrf iiber Groß-Berlin den Gemeinden vor 
seiner 'Abgabe an die Preußische Landesversammlung zur 
Aeußerung zuging. Leider geschah dieS zu einer unglück 
lichen Zeit, nämlich kurz vor Beginn der Sommerpause, 
so daß eine eingehende Aeußerung auf den Entwurf den 
meisten Gemeinden große Schwierigkeiten bereitete. Die 
B.B.G. übersandte deshalb den Gemeinden einen Vor 
schlag für die Stellungnahme zum RegierungScntwurf, 
in dem auf die im Interesse der Selbstverwaltung wesent 
lichen Punkte besonders hingctoiesen mar. Zu den Be 
stimmungen des Regierungseimvurses äußerte sich auch 
die B.B.G. in einer längeren Eingabe des Vorsitzenden 
an die Minister deS Innern. In einer öffentlichen Ver 
sammlung der Gcmeindevorstände, Gemeindevertretungen 
und Bürgerschaften der der B.B.G. angehörenden Ge 
meinden im Juli lvurde nach einem Vortrage dcS Ge 
schäftsführers über das Schicksal der Selbstverwaltung im 
Gesetzentwurf des Ministeriums über Groß-Berlin zu 
diesem Gesetzentwurf kritisch Stellung genommen und die 
in ihm vorgeschlagene reine Eingemeindung abgelehnt. 
Weiter enchält der Geschäftsbericht eingehende Mitteilun 
gen über die Behandlung der Groß-Berliner Frage durch 
die B.B.G. Ein erheblicher Teil der Abänderungsvorschläge 
der B.B.G. ist bei den Beratungen des Ausschusses ver 
wertet worden und hat zu einer entsprechenden Ver 
besserung der Bestimmungen geführt. Neben dieser wich 
tigert Bearbeitung der Groß-Berliner Frage, der eine 
wenigstens teilweise erfolgreiche Einwirkung auf die Re 
gclung dieses Problems nicht abzusprechen ist, erstreckte 
jich im abgelaufenen Geschäftsjahre die Tätigkeit der B.B.G. 
in noch größerem Umfange als voriger auch aus alle an- 
deren Gebiete der Gemeindeverwaltung. Die Arbeiten 
und Beratungen der B.B.G. dienten aus den verschiedensten 
Gebieten mit gutem Erfolge dazu, die berechtigten Inter 
essen der Vororkbezirke innerhalb Groß-Berlins zu wahren 
und den Gemeindeverwaltungen der Vororte die erforder 
liche Kenntnis der in den anderen Vororten geübten Praxis 
zu verschaffen, die verschiedenen Ansichten zu erörtern und 
mögiicl'st zu einheitlicher Behandlung zu gelangen. Aus 
dem Gebiet des Wohnungswesens wurden die zahlreichen 
Benvallungsfragcn mehrfach erörtert. Der Geschäfts 
führer tonnte in einer vom Wohnungsvcrband cinbcritfeiteu 
Besprechung der Wohnungsämter Groß-Berlins und in 
Verhandlungen init dem WohlfahrtSministcrium erreichen, 
daß die Tätigkeit des WvhuungSverbandeS auch auf dir 
vcrwaliungSmäßigen Maßnahmen der Mieterschutz-- und 
Wohuuugsmaitgelverorduung erstreckt wurde. ES gelang, 
die den Gemeinden Groß-Berlins bisher einzeln tnrd ver 
schiedenartig erteilten Ermächtigungen aus diesem Gebiete 
gurn erheblichen Teile zu vereinheitlichen und für aus 
reichende Ermächtigungen durch daS Ministerium zu sorgen. 
— Die Groß-Berliner Regelung des Arbeitsnachweises 
und der Erwerbslosenfürsorge gab zu mehrere« Dczer- 
neuieuoesprechungen unter Beteiligung Riederbarnimer Ge 
meinden und Beratungen int Vorstand Anlaß. Die Kosten 
Verkeilung der Erwerbslosenfürsorge wurde tu ihrer Rechts 
grundlage geprüft und durch Schriftwechsel mit dem De- 
mobilmach'.ingsausschust geklärt. Die Errichtung einet 
großen Kinderheimes au der Nordsee beschäftigte den Vor 
stand in einer Reihe von Sitzungen. Als geeignet lvurde 
schließlich eine als Kinderheim gebaute großzügige An 
läge in Nordholz bei Cuxhaven ermittelt, über deren lieber 
nähme durch eine Reihe von Vororten verhandele wurde 
In örtlicher Besichtigung wurden Lage und Zustand de> 
Anlage festgestellt. Die Beamten-, Auge sie Uten- und 
Url-kiletangelegenhettcu fanden eingehende Beratung. Ar 
der GründuiigSversammlung der Verwaltungsatademie 
Mistn der Geschäftsführer teil, der auch dem Dozenten- 
körper angehört. Aus den weiter erörterten und bear 
beiteten Angelegenheiten sind' zu erwähnen: Beschwerden 
gegen die Geschäftsführung der Teliomer KriegSwirtschaftS- 
gesellfchaft, Maßnahmen gegen überhand nehmende Lust 
barkeit, Neuwahlen der Gemeindevertreter und Gemeinde- 
votftaitdsmirglicder, Gründung der Lastkraftwagengesell- 
schaft, über die eingehend mit dem ReichSvcrwerlungsamt 
verhandelt wurde, Steuerfragen, Sparprämienanleihe, 
. Schulgelderhöhung. Zu den vom Staatsininister Dr. 
! Drews abgehaltenen Besprechungen über die Verwaltuugö- 
rcform wurde die B.V.G. regelmäßig.hinzugezogen und 
war durch Vorstand und Geschäftsführer vertreten. Auf 
Antrag des Herrn Bürgermeisters Dr. Küster- trat die 
B.B.G. dem Bund für deutsche Schrift bei. Die 
B.V.G. darf mit Genugtuung ihr drittes Geschäfts 
jahr abschließen und das vierte mit dein Bekenntnis 
zu ihrem bisherigen Leitgedanken eröffnen: Durch ver 
ständige Wahrnehmung der berechtigten Interessen der 
Vvrortbczirke mitzuwirken an einer zweckmäßigen Aus 
gestaltung - deS • kommunalen Groß-Berlins zum Wohle 
der gesamten Groß-Berliner Bürgerschaft. Dem Vorstände 
wurde-Entlastung erteilt, nachdein der. Geschäftsführer mitz 
gelkilr l-attc, daß die Einnahmen 11812 Mark, die Aus 
gaben 8700 Mari betragen haben, so daß ein Bestand von 
3102 Mark verbleibt. Der Geschäftsführer gab dann 
die Zusammensetzung des neuen Vorstandes zur Kenntnis. 
1. Vorsitzender ist Herr Bürgermeister W a lg e r, stell 
vertretender Vorsitzender Herr Bürgermeister Broh'm 
lLichtcrfelde), Geschäftsführer Herr Syndikus Sturm, 
Schatzmeister Herr'Direktor Jur sch; ferner gehören dein 
Vorstände an die Herren Dr. Küster, Scktablow, Lüdcr, 
Jochein, Jürgens, Willign,ann und Nöllner. Herr Syn 
dikus .Sturm berichtete nun in längeren AuSführun- 
gen über daS Gesetz Großberlin. Insbesondere machte 
er beachtenswerte Vorschläge für die Ueberleitung. Man 
dürfe nicht warten, bis die Anordnungen von „oben" 
kommen, sondern die jetzigen Verwaltungen müßten sich 
schon ftlr die kommende Verwaltung einstellen und in 
dieser Weise die Interessen der Beamten und der Ein 
wohnerschaft in wirksamer Weise vertreten. Lebhafter Bei 
fall dankte den klaren und sachlichen Darlegungen des 
Berichterstatters. Herr Bürgermeister Walger äußerte 
sich mir Bezug auf die in unserem Blatte bekanntge 
gebene Möglichkeit der Schaffting von Ortsb ezirkcn 
abratend von der Errichtung solcher Bezirke. Er wisse 
nicht, was diese für einen Zweck haben sollen, da der 
OrtsbezirkSvorsteher keine Zuständigkeiten bcsitz-v. ES wür 
den solche Bezirk« durchaus unzweckmäßig sein und die 
Verwaltung nicht erleichtern. Wenn er von Friedenau 
und Schöncberg sprechen wolle, so müßte Scistineberg, 
wenn es einen Ortsbezirk Friedenau zulassen ivollte, 
noch weitere Ortsbezirke errichten. Man werde also hier 
von solchen Ortsbezirken Abstand nehmen. Dagegen werde 
man seibstverstündlich bestimmte Verlvaltungözweigc in 
einzelne Ortsteile legen, um den Einwohnern weite Wege 
zu ersparen. Auch ließen sich ja die Beamten, die hier 
im Rathaus« seien, nicht plötzlich anderweitig unterbrin 
gen. Man werde also in die Ortsbezirke „Filialen" 
des Verwaltungsbezirkes legen, z. B. für die Steuerzah 
lung, für Standesamt, Wohnungsamt usw. In dieser 
Weise werde eine Dezentralisation stattfinden, aber die 
Errichtung besonderer Ortsbeztrke habe keinen Zweck. Ter 
Geschäftsführer entwickelte darnach noch kurz den Ge- 
lchästSpkan für das neue Geschäftsjahr, indem er betonte, 
aast trotz Großberlin die B.V.G. noch manche crfotg- 
cciche Arbeit zu leisten haben werde. Bürgermeister W at- 
; c r schloß darauf, indem er der letzten Ansicht des Gc- 
schäftssiihrers zustimmte, die Versammlung. 
o Brot auf ,Osten". In der kommenden Woche gibt 
es Brot auf die Brotkarte mit den: Stichwort „Osten". 
oA Bildung von Wahlausschüssen jür die Groß-Berb 
'tr rr Wahlkreise. Nach Anhörung der Parteien sind für 
)cn Wahlausschuß des Wahlkreises 3, umfassend die Stadt- 
r. i> Charlottenburg, Neukölln, Schöneberg, Wilmersdorf 
,oi,ie die Landkreise Teltow und BecSkow-Storkow, fol- 
;eudc Wähler zu Beisitzern ernannt worden: Korvetten,, 
iapiran a. D. Dette in Wilmersdorf, RegicrungS- und 
' staurat Sarrazin in Friedenau, Redakteur Frenz 
in Steglitz und Max Frcigaitg in Treptow. Deren 
-te'lkvertretcr sind: Kammergcrichtsrat Tr. C aSfp ari in 
Äruuewald, Obe.ringenieur Olbertz in Schüneberg, Di 
rektor Brcndcl in Steglitz und Emil Lüdke in Baum- 
>chulenweg. 
o Zur Rrichttagswahl ist Friedenatt in 18 Wahlbe- 
irke eingeteilt. Tie Bezirke sind folgende: 1. Bezirk 
fregestr. 25—27 b, Jllstr. 1 — 14, Rheinstr. 45—54, Ring- 
rrafte 15—43, Saarstr. 1—9 und 14—18; Wahllokal: 
Restaurant „Kaisereiche". 2. Bezirk: Handjerpstr. 55 
>i> 59, Kaiscrallee 93 und 104—110, Kirchstr. IG—18, 
sth.instr. 19—39 a, Rönncbergstr. 1—17; Wahllokal: Rest. 
.,Brandenburger Hof", Rönnebergstr. 9—10. 3. Bezirk: 
ftandferysrr. 76—77, Hedwigstr. 1 und 19, Moselstr. Ibis 
13. Rheinstr. 55—66 und 1—18, Ringstr. 1—14 »nrd 
U -62, Saarstr. 19—20, Schmargcndorfcrstr. 1—6 und 
32 36; Wahllokal: Restaur. „Mösclburg", Moselstr. 7. 
1 Bezirt: Handjerpstr. 60—75 und 33—54, Kaiscrallee 
! 20 —130, Kirchstr. 1—15 und 19—28, Schmargcndorfer- 
5.n>> 20—29 und 18—19; Wahllokal: Restaur. „Prinz 
Handserp". Handjcrhstr. 42. 5. Bezirk: Albcstr. 21 bis 
35. Hanbjerhstr. 78—86 und 23—32, Lautcrstr. 10—2v, 
Aiedftr. 1-41, Schmargendorferstr. 7—17: Wahllokal: 
Rcstaur. „Ratskeller"- 6.' Bezirk: Albestr. 1—20, Bis- 
norckstr. 1-23, Feurigste. 1—15, Handjerpstr. 14—22 
ind 87—94. Kaiserallee 131. Lauterstr. 1—9 und 26—35; 
Wahllokal: Rest. „Birkenwäldchen", Mapbachpl. 10. 7. Be 
zirk: Vrnnigsenpr. 1—2 und 26—27, Brünnhildcstr. 1 
bis 8, Evasrr. 1—6, Hatchjerystr. 1—13 und 95—97, 
Hähuelstr. 1—2 und 19—20, Jsoldestr. 1—11, Lautn- 
straße 36—42, Maybachplatz 1 — 18, Sentaskr. 1—6, Sieg- 
lir:destr. 1 — 10, Varzinerstr. 1-6; Wahllokal: Aula des 
Gymnasiums, Mapbachpl. 8. Bezirk: Bachcstr. 1—13, 
Elsastr. 1—6, Kaiserallee 132—137 und 68—75, Kuudrtz. 
straße 1—6, Mainauerstr. 9—13, Ortrirdstr. 1—8, Wag 
nerplatz 1—8, Wilhelmstr. 1—11 c und 14—17; Wahllokal: 
Rest. „Kaiserburg", Kaiserallee 74. 9. Bezirk: Fehler 
straße 1—12 und 15—21, Kaiscrallee 138—142 und 
61—67, Mainauerstr. 1—8, Stubenrauchstr. 35—45, Süd 
westkorso 70—77 und 1—8, Varzinerstr. 7—20; Wahl 
lokal: Restaur. Förster, Kaiserallee - 142- 10. Bezirk: 
Deidesheimerftr. 1—6' nitd 25—29, Fehlerstr. 13—14, 
Kreisauerstr. 1—5, Laubacherstr. 18—29, Offenbacher 
straße 1—5a und 25—31, Stubenrauchstr. 26—34 und 
46—50, Südwestkvrso 65—69 und 9—14, Varziner 21 
biö 23, Wilhelmstr. 12-13; Wahllokal: Turnhalle, Offett- 
bacherstr. :5a. 11. Bezirk: Eschenstr. 1—9, Friedrich- 
Wilhelmplatz 1—4 und 14—17, Stubenrauchstr. 19—21, 
Taunusstr. 1—6 und 27-34, Wilhelmstr. 18—23, Witz 
helmshöberstr. 1—8 uird 23—26; Wahllokal: Restaurant 
Hal-n, Kaiseratlee 130. 12. Bezirk: Laubacherstr. 15 
bis 17, Rheingaustr. 12—17, Stubenrauchstr. 18, 22—25 
und 51—58, Südwestkorso 60—64, unb 15—17, Taunus- 
straße 7—24, Wiesbadencrstr. 9—15, Wilhelmshöherstr. 10 
bis 21; Wahllokal: Rest. „Zum Taunus", Siwwestkorso 64. 
13. Bezirk: Friedrich-Wilhelmplatz 5—13, Goßlerstr. 1 
bis 10 und 23—30, Kaiscrallee 76—84, Rotdornstr. 1—9, 
Stubenrauchstr. 4 — 17 urtd 64, WieSbadenerstr. 1—8 und 
83-89, Wilhelmshöherstr. 27—29; Wahllokal: „Wies 
badener Hof", Wteobadeitcrstr. 82. 14. Bezirk: Goßlerstr. 
11 — 15 und 18—22, Hertclstr. 6, Homuthstr. 1—9, Lau- 
bacch'rstr. 7—14, Rheingaustr. 4—5, 7—11 und 18—25, 
Schwalbacherstr. 1—15, Stubcurauchstr. 59—63, Wies- 
badenerstr. 78—82; Wahllokal: Turnhalle des Reform- 
Realgymnasiums, Homuthstr. 15. Bezirk: Bornstr. 16 
bis 19, Frieseustr. 10—11, Goßlerstr. 16-17, Hertetz 
straßc 1—5 und 7—11, Kreuzuacherstr. 1—5, Laubacher 
straße 1—6, .Lesevrestr. 12—19, Maßmannskr. 3—7, Oden- 
waldstr. 11 — 17, Retzdorff.Proinenade 1—4, Rheiiigau. 
straße 1-3, 6 und 26-30; Wahllokal: Rest. Ziegel, 
Hertclstr. 4, Ecke Rheingaustr. 16. Bezirk: Blaukew- 
dergstr. 3—9, Büsingstr. 9—18, Kaiscrallee 85—92, Oden- 
waldstr. 1—10 und 18—27, Stubenrauchstr. 1—3 und 
65—73: Wahllokal: Aula der Luiseschüle, Goßlerstr 13/15. 
17. Bezirk: Blankenbcrgstr. 1—2 und 10—12, Born- 
straße 9—15 und 20—26, GutSmuthstraße 10—19, Hacker- 
straße 1—8, Jahnstr. 11—17, Lesevrestr. 7—11 und 20 
dis 25; Walstlokal: Rest. Gundlach, Odenivaldstr. 10. 
18. Bezirk: Bornstr. 1—8 und 27—35, Büsingstr. 1—8 
und 19—22, Fröausstr. 1—9, Gutsmuthstr. 1—9 und 
20—28, Hackcrstr. 9 und 24—30, .Kaiscrallee 94—10.3a, 
Lesevrestr. 1—6 und 26—29; Wahllokal: Restaur. Kühn, 
Hackerstr. 3. 
o Erhöhung der SchiedsmaurrS gedührcw Für das 
klagende Publikum wird cS von Interesse sein, zu erlahrrtr, 
daß laut Beschluß der Nationalversammlung Vvm 28. 
April d. Js. vorn 1. Mai ab die Gebühren für die Aus 
setzung deS Klageantrages sowie fiir die Bescheinigung 
über die Erfolglosigkeit der Sühneverhandlung, beide von 
"5 Pfg. auf 75 Pfg. erhöht worden sind. Unter Berück- 
sichtrgtmg, daß auch das Porto für den eingeschriebenen 
Brief an den Beklagten allmählich auf 90 Pfg. und 
für einen gewöhnlichen Brief — für die Tcrminsbcnach- 
ricptigung an den Kläger — auf 40 Pfg. angewachsen 
ist. werden hoffentlich diese Erhöhungen ans das klagende 
Publikum dre Wirkungen zur Folge haben, jeden Streit 
fall erst einige Nächte zu beschlafeu, ehe uran die Tätig 
tet- des Schiedsmamrs in Anspruch nimmt. 
o Zentralheizung verbotew Die Kohteirstellc tziroft- 
Berlin teilt rmt, daß von Montag, den 17. Mai 1920, 
ab der Betrieb von Sainmelhetzungcn bis auf weiteres 
verboten ist. 
o Fr-.igabc weiterer Koh!enkarte»-2U>schnitte; sofortige 
Bezahlung der Kohlen, Don heute al' werden zur Ent- 
natmte von Kohlen folgende rveitere Mschnilte sreige- 
geben: Abschnitt 4 der 5-Zeittner-, 14 der 10-Zentncv-, 
2‘ der 20-Zentner-, 34 der 30-Zentner-, 44 bezw. 54 unb 
64 der 40- Zcirluer-Ofentarie, Abschnitt 7—10 der Sonder- 
karte. Abschnitt 15—16 der Kokstarte. Bevorzugt zu be 
liefern sind die früher freigegebenen Abschnitte der Koch-, 
Oren-, Kots- und Sonderkarte, sofern, sie nicht für ver 
sauen erklärt sind. Ab l. Juni sind ungültig: die Ab- 
)a:r.iue 3 der 5-Zentner-, 13 der 10-Zeittncr-, 23 der 20- 
Zcirnter-, 33 der 30-Zentttcr-, 43 bezw. 53 und 63 d,w 
40 xscutucr-Ofenkarre, die Abschnitte 3 der 12-Zcntner-, 
13 der 16-Zcntncr-, 23 der 24-Zentner-, 33 der 32-Zlr- 
Ofenrarte. — Die Kohlenhändler haben ihren Kunden 
mitgeteilt, daß bei Lieferungen sofort gezahlt werden mutz 
und zrvar vor dem hlbladen. Wird nicht vorher gezahlt, 
wird nacht abgeladen. 
o Tie Erörterungcn über die Flicdner'schr höher« 
Ku chenschule in der Gemeindevertretung hat dem Eltent- 
beiral mit Lehrerkollegium Veranlassung zu einer gemein- 
sa,uen Sitzung gegeben, in der die einzelnen Punkte, die 
zto. Sprache kamett, geprüft wurden. Jrt seiner ersten 
Si'wng hatte der Elternbeirat bereits mit dem Direktor 
über den Lvhrcrlvechsel beraten. Bedctrken, die erhoben 
wurden, konnte der Direktor nicht als ganz unbegründet 
siv. eben; er wies aber auf die Schwierigkeiten hin, welche 
wäirrend deS Krieges allgemein, auch bet öffentlichen Lehr- 
anleiten bestanden haben und vielfach noch bestehen. (Sin*- 
zelne Lehrkräfte mußten aus bestimmten Gründen wehstem. 
Ei;: Wechsel über die Notweitdigkeit hinaus hat aber nicht 
staugeftiiideu. Der dienstülteste Lehrer ist auch nicht erst
        
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