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Periodical volume Nr. 97, 03.05.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

kurzen Zeit ihres Bestehens großes,^geschaffen; aber fiei 
habe auch erst den Rohbau der deutschen Republik er 
richtet, diesen weiter auszubauen sei Aufgabe des neuen 
Reichstages. Die Rechtspflege bedarf einer Aenderung. 
In der Frage der. Sozialisierung wies er auf die außer« 
ordentlich ernste Wirtschaftslage hin. Tie Steuer müsse 
hoch sein, aber cs gäbe auch hier Grenzen und vor 
allem dürfe sie nicht in das B e i r i eb S ka v i'l a l 
eingreifen, denn darunter hätten die Arbeiter selost 
am meisten zu leiden. (Zustimmung). Die Steigerung 
von. Preisen und Löhnen im ständigen 'Zirkel müsse zur 
Katastrophe führen. Er verglich das mit dem Gemälde: 
„Die Jagd nach dein Glück." Wir müssen aus diesem 
Kreislauf herauskommen. Dcrnbnrg habe hierfür die Er 
weiterung des Arbeitstages vorgeschlagen. Das sei aber 
wohl nicht die Hauptsache. Er meine vielmehr, daß s h st e- 
m ati scher gearbeitet werden müsse, um die Arbeitskraft 
des Einzelnen besser zil verwenden und dadurch die Ar 
beitsleistung und die Produktion zu fordern. Allerdings 
könne nur der voll arbeiten, der auch gut ernährt wird. 
Hier müsse die landioirtschaftliche Produktion gesteigert 
und der Ablieferungszwang verstärkt werden. Er wandte 
sich dann gegen unsinnige Sozialisierungsforderunge», die 
dem Arbeiter nichts nützen, sondern nur schaden würden. 
Nachdem er daraus die Unabhängigen und ihre Politik 
gekennzeichnet hatte, entwarf er ei» Bild von der S.P.D. 
und ihre Bestrebungen. Tie Politik der PS. P. D. sei 
die des Aufbaues, der schöpfenden Kraft, sie sei konstruk 
tiver Art. Tie der Unabhängigen sei die der Demonstra 
tion, sic sei zwar populär und verführerisch, aber ohne 
Verantwortung; sie verneine, während die S.P.D. wie 
es Pflicht sei, mit den Pfunden arbeite. Darum stärke 
man die S. P. T. In der Aussprache ermunterte eine 
Dame 'die Frauen zu reger Wahltätigkeit, ein anderer 
Redner wünschte auch das Heraus .aus "dem Zirkel der 
Preis- und Lohnstcigeruugen und den Stillstand der 
Notenpresse. Von den U's ivcrdc den Genossen nur blauer 
Tunst vorgemacht. Nachdem Eduard Lserustcin jm Schluß 
wort abermals die systematische Arbeit, die Arbeit mit 
Begeisterung, beivnt hatte, wurde folgende Entschließung 
angenommen: 
'.Jahrzehntelang demonstrierte das klassenbewußte inter 
nationale Prolerariat am 1. Mai für den Gebauten des Acht 
stundentages, für den. Arbeiterschutz, die Bcsreinng des Proletariats 
von jeder Ausbeutung und Unterdrückung. Manches von dem, 
was ivir anstrebten, ist nach der Revolution vom 9. November 
erreicht, vieles ist noch in die Tat umzusetzen. Der Putsch vom 
13. März hat mit erschreckender Deutlichkeit gezeigt, daß es heute 
noch mehr wie je des Zusammenwirkens der gesamten klassenkp- 
wußtcn Arbeiterschaft bedarf, um die Republik imb die Errungcn- 
schastcn der Revolution zu sichern. Es gilt vor allem, die 
republikanisch-demokratische Verfassung gegen jeden Putsch von 
rechts und links zu schützen, ein republikanisch zuverlässiger 
Beanrtenapparat ist auszubauen und, da wir nach den Bestim 
mungen des Friedensvcrtragcs ein Volishcer nicht inehr haben 
können, muß eine republikanische Truppe gcschasjeir lverden. Dip 
Sozialisierung aller dazu reisen Wirtschastsbetricbe muß unver 
züglich in Angriff genommen lverden. Die durch den Krieg und 
den drückenden Friodcnsvertrag ins Unerträgliche verschlechlserten 
Verhältnisse ans dem Gebiete der Volksernährung lassen bei dpr 
großen Mehrheit der Bevölkerung leine Befriedigung und leinen 
Frieden zur Mitarbeit im öffentlichen Leben auskomme». Die 
Löhne und Gehälter müssen mit der steigenden Lebenshaltung in 
Einklang gebracht werden. Ebenso müssen die Kriegsbeschädigten 
lind Kriegshinterbliebenen ausreichend versorgt werden. Auch 
am 1. Mai demonstrieren >oir für den Gedanken der Völkerver 
söhnung und Völkerverbrüderung und senden den Arbeitern aller 
Länder unsere proletarischen Grüße. Flammenden Protest erheben 
loir gegen den Krieg und gegen den Militarismus. Mit Ver 
achtung gedenken'wir der Kriegshetzer und Kriegsschürer, welchp 
für das jetzige namenlose Elend verantwortlich gemacht werden 
»lü fcii. Nur durch die internationale Solidarität der Arbeiter 
klasse ist eine Revision des Friedensvertrages und ein .wirklicher 
Völkerbund zu erreichen. Jni bevorstehenden Wahlkampfe müssen 
die vollen Kräfte des Proletariats gegen die Reaktion geführt 
lverden und gegen Putschismus von rechts und links, gegen natio 
nalistische Verhetzung und Unterdrückung gegen jede Ausbeutung 
und Unterdrückung der Menschen durch den Menschen, für Völker 
versühnung und Völkerverbrüderung, für das Glück aller durch 
den Sozialismus." 
o Im Anst rage des Vereins Volkswohl sprach der be 
kannte Steglitzer Arzt Tr. Go Idstein iin „Schwarzen 
Adler" zu Schöneberg über das Thema: „Sollen wir 
die Geburtenzahl beschränken". Der Vortragende vertrat 
seinen Standpunkt, daß im Interesse der Wirtschafts- und 
Wohnungsverhältnisse die Einschränkung der Geburtenzahl 
berechtigt sei. Er verlas hierzu die Ausführungen bedeu 
tender Wissenschaftler.. Die im Handel befindlichen Schutz- 
mittel müßten öffentlich freigegeben werden und der Arzt 
müsse auch berechtigt sein, der Frau die Schutzmittel 
zu empfehlen. In der Aussprache traten Männer und 
Frauen seinen Anschauungen bei. 
o Als gesunden ist der Fundstelle im Rathaus ein 
Ball gemeldet. 
Zur RricbstagsTOabl. 
(Diese Rubrik stellen wir jeder Partei zu kurzen Mitteilungen 
zur Verfügung.) 
r Aus r«er Demokratischen Partei ausgetreten und zur 
Teutsck'en Boltspartci übergetreten lind mehrere liberale 
Mitglieder, die namentlich in der allen Berliner Gemeinde- 
Verwaltung und in Grundbesitzcrkrcisen crne Rolle spielen 
oder gespielt haben. Es sind dies: Pfarrer Angar, Fa 
brikbesitzer Bauer, Marinebanrat Berghoff, Sradrverord- 
neter Gehcimrar Brandenburg. Fabrikant Dönges, Bank- 
direktor Dr. Gelpcke, Kaufmann L. Lnttfeld, Kaufmann 
C. Gram sch. Rentner F. Heinze, Kaufmann Jahn, Bau 
rat Körte. Fabrikbesitzer E. Lüdcritz, Sladtv. Rcichsbank- 
Obcrkaltulator Ladendorss, Obermeister Menzel. Paul 
Mickiclet, Fabrikbesitzer Staerke, Pfarrer Behse, .Prof. Tr. 
Wechselmann. 
r Eine „partcisraie" List- soll in Sachsen für die 
Reichstagswahlcn aufgcstellff werden, an deren Spitze der 
ans seiner gegcnbvlschcwistischcn Werbcrätigleit durch einen 
Vortrag auch hier bekannte Tr. Stabiler steht. Außer 
ihm sollen je ein Landwirt, ein Industrieller, ein Hand 
werker und ein Arbeiter aus die Liste tommen. Die, 
Geldmittel sollen Jndustrickreisc zur Verfügung gcstelbr 
haben. — Wir versprechen uns nichts von allen solchen, 
nur zur Zersplitterung führenden loge», unpolitischen, 
parteilosen oder auch Gewerbe-Listen. Bei bestem Erfolge 
würden einige wenige Abgeordnete gewählt werden, die 
natürlich als Einzelstehende nichts erreichen können. Das 
richtigste wäre, wenn jeder in seiner Partei die wirt 
schaftlichen Interessen seines Berufes zur Geltung brächte. 
Politik muß von Berussinteressen getrennt werden, da 
gegen sind im R e i ch s w i r t s ch a f t s r a t ausschließlich 
Wirtschafts- und Berufsinteressen zu verfolgen. In ihm 
hätten die Fachleute über alle Wirtschastssragen mit Vor 
recht vor dem politischen Reichstag zu entscheiden. 
Vereins-^Lebrickten 
X Deutsche Bolkkpartei, Ortsvcrein verlin-Frie-enau. In 
der heutigen Vorstellung im Resormrealgymnasium ..Gygcs und 
sein Ring" wird an Stelle des verbinde!teu Herrn Weyersburg, 
Herr Eisinlohr von der Volksbühne Berlin, den König Kandaales 
spielen. Einige wenige Karten sind noch an der Abendkaffe <Er- 
öffnung X,7 Uhri erhältlich. 
X Die von der Deutschen Drmoktatischrn Partei in Steglitz 
veranstaltete große öffentliche Versammlung, in der der Reichr- 
wehrminister Geßler über die Bedeutung der kommenden Reichs 
tagswahlen sprechen wird, findet am TienStag, den 4. Mai, abends 
8 Uhr tm Schloßpark in Steglitz (Schloffst. 48) statt. 
X Bund der teschuichen Angestellten und Beamten Ortsver- 
wckltnng Berlin-Friedenau. MvnatSversamrrilung mit Damen am 
Miktwoh, den 5. Mai 192"', aknndS 7'/, Uhr im Restaurant 
Hobenzoltern, Hnndjerr' raffe 94. Steckungsnahmc zu dcnDelegierten- 
»ahlen. Vortrag ütec GehaltSxolitik, Gehalt und Ehe. Vvrt- 
tragende-: 'ck-rbonhrbeamter Koll. Krvebek. Tiöchstmietenvcrordnung. 
X Bei ein für Rationalsteuographie Berliner Westen. Jeden 
Dieusrag 8 Uhr, Uebungsstuude im „Alten Bürgerkasiuo" zu 
Schönederg, Hauptstraße 107. 
turnen, Spiel» Sporr 
s Männer-Tnrii-Vereiu E.V. (Sport-Abteilung). Bei den 
gestrigen. leichkattzlrtischcn Erstlingsvereinswettkämpsen des D.B.A.V. 
auf dem V. f K -Platz in Eichkamp gelona cS der Sportabtcilung 
otigen Vereins in der Klaffe B von 19 Mannschaften als Ueber- 
raschungssiegcr mit 30'',' Punkten hervorzugehen. Der Kamps war 
von Anfang an ein sehr intereffantcr, folgte doch nur */, Punkte 
der Akademische Turubund Berlin. Bei Friedenau trug vor 
allen! E. Hüüncr zum Eiege bei, der int Stabhoch- und Hochsprung 
mü 3 in bezw. 1.07 in die ersten Plätze belegte. Auch W. Lauer 
im 100 m Mallaufen, P. Woycicl im 110 in Hürdenläufer!, P. 
Ullrich im 1iv0 m Mallaufen und O. Neumann im Diskuswerfen, 
sowie die 4 mal 100 m Staffel (M. Schmidt, P. Ullrich, O. Ren- 
mann, W. Lauer) zeigten recht gute Leistungen. Die Tport-Abteil. 
übt Dienstag, Mittwoch und Freitag auf dem Spielplatz Offen, 
bacherftraßc. 
Berhn und Vororte 
Lbh Stegkitz. gegen den Wohlfahrtsminister. Zwischen 
der Gemeinde Steglitz und dem Minister für Boitswohl- 
sahrl ist cs zu einein Bebauungöstrcit gekommen. Die 
Gemeinde haue ini Jahre 1910 den Stadtpark mit der 
Absichr gekauft, einen Teil der hohen Kosten durch erne 
Randbebaunng an der Albrechtstraße wieder einzubringen, 
und zu diesem Zweck einen Fluchtlinienplan aufgestellt 
Diese Fluchtlinienfestsitzung will die Gemeinde jetzt zu 
Ende führen, das Ministerium für Volkswohlfahrt, dessen 
Genehmigung anstelle der früheren Königlichen Genehmi 
gung 'erforderlich ist, stellr aber eine Reihe von Forde 
rungen, da nach seiner Meinung der Fluchtlinieuplan eine 
sehr wesentliche Beeinlrächligung des Stadtparks darstelle, 
die unter allen Umständen vermieden werden müsle. S» 
verlangt das Ministerium u. a den Wegfall der Fluchl- 
linicn für die geplante Straße 93, da hierdurch ein 
Parkteil der Bebauung zum Opfer sallen würde. Außer 
dem verlangt das Ministerium, daß in den an den Stgdt- 
park anschließenden, noch unbebauten Baublöckcn statt des. 
jetzt noch zulässigen viergeschossigen Hochbaus der drei 
geschossige Reihenhausbau vorgeschrieben werde. Dem 
gegenüber hält der Steglitzer Gcmcindcvorstand daran fest, 
daß ein Teil der hohen Erwerbungskostcn für den Park 
durch den Verkauf von Randgrnndstücken eingebracht wer-- 
den müsse. Wegen der Herabzonung der Baublöcle hat 
sich der Steglitzer Gemcindcvorstand auf den Standpunkt 
gestellt, daß eine derartig einschneidende Aenderung nicht: 
willkürlich für .einen kleinen Ausschnitt eines einzelnen 
Vororts vorgenommen werden dürfe, sondern planmäßig 
für das ganze Gebiet von Groß-Berlin nach einheitlichen 
Gesichtspunkten erfolgen müsse. „Der Gemcindcvorstand 
erblickt überhaupt in dem Verfahren des Ministers einen 
starken Eingriff in die Selbstverwaltung, der .zurückge 
wiesen werden muß, und hält cs daher nicht für geboten, 
der Forderung des Ministers zu entsprechen". Ta unter 
diesen Umständen die Genehmigung der Planänderungen 
nicht zu erwarten steht, empfiehlt der Gcmcindcvorstand 
der Gemcindeveriretung, die iin Jahre 1912/13 beschlosse 
nen Aenderungen aufzuheben, sodaß wieder der 1911 
förmlich festgestellte Plan* in Straft treten würde. Die. 
Gemcindeveriretung schloß sich diesem Standpunkte an. 
Vermisstes 
*o Postautos. Auf der Strecke Vienenburg—Bad Harz- 
burg—Vraunlagc ist am '21. April der Postkraftwagciibctriek» 
eröffnet werden. Dies bedeutet nicht nur für den Post-, sondern 
auch für de» Reiseverkehr eine erfreuliche Verbesserung. Wäh 
rend man bisher bis Braunlagc soivohl auf der Eisenbahn über 
Halberstadt—Wernigerode—Sorge als auch über Halle—Nord- 
hausen—Walkenried dreimal umsteigen mußte, dabei u. 11. noch 
den Anschluß verfehlte, erst zwischen 7 und 8 Uhr abends das 
Ziel erreichte, fährt man jetzt mit dem D-Zug 11 Uhr 10 Min. 
vom Potsdamer Bahnhof bis Bicnenburg, an 3 Uhr 35 Min., 
und trifft, mit dem dort anschließenden Postkrastwagen ' schon 
0 Uhr 15 Min. nachm, in Braunlage ein. , Ddr in'umgekehrte» 
Richtung 1 Uhr mittags von Brauulage abgehende Postkraft 
wagen hat wieder unmittelbaren Anschluß in Vienenburg an 
einen D-Zug, so daß man 7 Uhr 54 (Min. abends in Berlin 
.'Potsdamer Bahnhof) ist. Das neue Postauto Vienenburg— 
Harzburg—Braunlage wird bereits vom ersten Tage seines Ver 
kehrs an rege vom Pubtilum benutzt. 
Bermitw. Schriftleiter: Hermann MartiniuS in Berlin-Friedenau, 
Bei Betriebsstörung, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch 
ans Lieferung oder Nachlieferung des Lokal-AnzeigcrS oder auf 
Rückzahlung des Bezugspreises, 
Amtliches 
BckiMntmachung. 
Für den Bäckermeister Ott» Höhne. Kaiserallee 131 wird vom 
3. Mai d. Fs. ab der Bäckermeister Riegel, Niedstr. 12 mit der 
Herstellung von Krankenbrot beauftragt. Di» auf dem Bäckermeister 
Höhne lautenden Berechtigungskarten gelten daher vom 3. Mai ab 
zur Einlösung deS Kronkenbrotes bei den Bäckermeister Riegel. 
Verlin-Fiiedenau, de» 1. Mai 1920. Ter Gemeindevorstand. 
km festen Glauben an seinen Heiland unck! 
Erlöser verstarb am Sonnabend, cken 1. Mai 1920 
unser lieber Vater, Schwieger- und Großvater, | 
der Oäckeimeistcr 
Wilhelm Daene 
Um stilles Beileid bittend, zeige sch dies I 
ticfbetrUbt allen Verwandten und Bekannten an. | 
Johannes Daene 
Marie Mittler, geb. Daene 
Wilhelm Däne 
Melanie Daene, geb. Mucke I 
Wilhelm Müller 
Friedenau, den 3. Mai 1920. 
Rhcinstraße 24. 
Die Beerdigung findet am Mittwoch, «Jen 5.ds. 
, Mts., nachm, 3 Uhr von derLeichenhalle des hies. | 
GcmeJnde-Friödholes, SCdwestkorso, aus statt, i 
MfchkuWcherer Buchhalters!») . 
auch perfekt in Stenographie und Maschinenschreiben per 
sof rt gesucht. Bewerber aus der Baubranche bevorzugt. 
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D-vtstste rorttet-Laugeleklstzast. Beriin-Frlrdenau, Spon- 
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Hkmdelsschulentlaffene 
Stenotypistin 
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A. Pleuger s 60., Steglitz, Tverwaldsenstr, 26. 
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ereilt. länger für Hausstand 
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das Siatt ües nationalen vürgertum». Setzen politische, 
wlrlschafltiche unö kulturelle Interessen es uachörückUch 
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virlrn anderen wertvollen Verlogen. Umfangreicher 
Teil.Serllnrr Neuigkeiten' mit Ledensmiael-Uochrichten. 
Monatlich nur 7 Mark» täglich Lmal öurch Zritungsbsten 
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Serlin etv.1l, Vetzauer Straffe 6 (Lützow 8080-8083). 
A He«Isfort 
eine junge Same, 
d'S flott stenographiert, Diaschine (Adler) sLieibt, A 
nach kurzcnAngabenselbständigKorrespondenzen ^ 
criedigt u.in Buchführung erfahren Ut- Aug. mit M 
Angabe der früheren Tätigkeit, soio'.e Gehalts- ^ 
ansprüchen an Werner A 8 u rn i, Friedenau, 
Kicchstraße 5. Hr 
^ Mm!A ] [| 6tcHcncnocli0te ^| 
Stein SÄ 
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ZchulmädÄLN 
oder alte Frau nachmittags 
zu ilej'.t. Kind gcs. Licieii. 
that, Röinicbergslr. 12, 1. 
Auswartemüdchcrt 
von 8—4 Uhr bei i.otici» 
Lot!» und voller Betötii- 
gimg sofort gcsuckit. S.iHe, 
Haiidjervstr. 42. 
Aufwärtcrin 
ordcntl., lägt. 2 
Meldg.: v. 4—0. Mriller, 
BiSmarckstr. 7, pari. 
Aufwärtcrin 
saubere plnial tvochil. drei 
Stund.) vert. S l e l d i. 
Kaiseralle.' 128 I. 
AufwartuNg 
vormittags ges. tzpiesdade- 
ner Str. 78, III. r. 
so orr peiiicht t-ro.g»er.Platz 
Nr. 3, I, rechts. 
Auirvörtettn 
od. Hausbcamliu ges. Vicich, 
Kirckistr. 5. 
WsiölltleiltttsiS^ 
Rotyenbach,S..er ck.10.Glh.Ik. 
All" vnv BkÜSvkk 
AlkeiinilslikV 
braun vd. Lack -Gr. .!!>) 
^,u kauf. gej. Schrillt. Preis- 
>iigeb., an Tronitz, Frie 
denau, Kaiscrattee 112, II
        
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