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Periodical volume Nr. 88, 21.04.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

vom Vezirksckusschilfl Potsdam nicht gone h m i fl t )uiu> 
den. Der Bezirksausschuß steht auf dein Standpunkt, 
daß diese Fehlbeträge durch Steuern aufgebracht 
werden müssen; er meint aber, daß bei--den unklaren 
Steuerverhältnissen zurzeit nicht verlangt werden könne, 
daß die Gemeinden in diesem Jahre schon an eine Deckung , 
vorjähriger Fehlbeträge durch Erhöhung der. Steuern 
herantreten können. In einzelnen Fällen hat er zuge- 
lassen, daß das Defizit durch Ausnahme kurzfristiger An 
leihen (bis 1922 laufend) abgedeckt wird. — Unsere Gem- 
Vertretung hat bekanntlich die Steuererhöhung zur Deckung 
des Fehlbetrages aus dem Haushalte für 1919 abgelehnt. 
Es ist nun fraglich, ob die Deckung des Fehlbetrages pus 
der 6-Millionen-Auleihe, deren Aufnahme beschlossen .ist, 
genehmigt wird. 
o Die Struervorrechte der Beamten sind aufgehoben. 
Ter Finanzminister hat dem deutschen Beamtenbund auf 
eine Eingabe wegen der bisherigen Steuervorrechte der 
Beamten erwidert, daß die bestehenden Steuervorrechte 
der Länder und Gemeinden durch das rceue Reichseinkom- 
inensteuergeseß beseitigt werden. Demzufolge können auch 
für Beainte Sonderrechte nicht bestehen. Durch die ent 
sprechende Erhöhung der Gehälter wird diesem Umstand 
Rechnung getragen. 
o Pünktliche Abholung von Militärreuten. Empfänger 
von Militär-Vcrsorgnngsgebührnissen (Pensionen, Renten 
und Hinterbliebencnbezügen) werden an die pünktliche 
holung ihrer Gebühruisse ain kommenden Hauptzahltag 
— 29. April — erinnert. Für die glatte Abwicklung 
des Rentenzahlgeschäfts bei den Postanstalten ist die pünkt 
liche Abhebung der Beträge unbedingt notwendig. Empfän 
ger, die zur Abholung ani Hauptzahltage nicht in der Lage 
sind, werden dringend ersucht, unter allen Umständen die 
Beträge spätestens noch im FälligkeitHmonat — Monat Mai 
— abzuheben. 
o Bricspostbeförderuiig mit Dampfer „Frisia" über 
Amsterdam nach Südamerika. Der voraussichtlich ani 
28. April von Amsterdam nach Südamerika abgehende 
holländische Dampfer „Frisia" soll zur unbeschränkten 
Briefpostbeförderung nach Brasilien, den La-Platw-Staaten 
und weiterhin benutzt werden; Postschluß in Emmerich ani 
26. April vormittags und iu Hamburg am 24. April 
abends. 
o Zunahme des unlauteren Wettbewerbs. Kürzlich 
hielt die Zentrale zur Bekämpfimg .unlauteren Wettbe 
werbs E. B„ Berlin-Schöneberg, in der Berliner Han 
delskammer ihre Mitgliederversammlung ab. Aus dem 
durch den Syndikus Scclow erstatteten Geschäftsbericht ist 
zu entnehmen, daß der unlautere Wettbewerb in fast allen 
Berufszweigen weiter zugenommen hat. So ivurde viel 
fach gegen das Ausverkaufsverbot der Rcichsbctleidungs- 
stcllc verstoßen; ferner sah sich die Zentrale gezwungen, 
gegen die sog. „Preisrätsel" und die irreführende Bezeich 
nung „umsonst" vorzugehen. Besondere Aufmerksamkeit 
lvidmetc die Zentrale auch dem Darlehnsschwindel, dein 
Bestechungswescu und dem Wucher besonders iu der Zi- 
garetteubrauchc. An Vermahnungen wurden 335 erlasse», 
.von denen u. a. 102 auf die Pianobranck^e und 88 auf 
die Möbelbrauche entfielen. Bon den 279 gestellter! Straf 
antrügen, die iu vielen Fällen aus Veranlassung von Be 
Hörden erfolgten, entfielen n. a. auf die Pianobranche 64 
ttnd auf die Möbelbranche 60. Gegen Tarlehusschwmdlcr 
wurden 23 Strafanträge gestellt. Weitere Strafanträge 
richteten sich u. a. gegen Fahrrad-, Nähmaschinen-, Schreib 
Maschinen-, Teppich- und Pelzwarenhändler. Auch gegen 
die freien Berufe vorzugehen, hatte die Zentrale der 
schiedentlich Veranlassung. 
o Marcell Salzer in Friedenau. Am Freitag nächster 
Woche (30. April), abends 8 Uhr, wird Herr Professor 
Marcell Salzer in der Aula des Friedenauer Gymnasiums 
am Meybachplatz einen Unterhaltnngsabend veranstalten 
Er wird eine Auslese heiterer Dichtungen aus sämtlichen 
Vortragssolgen zum Vortrag bringen. Karten zum Preise 
von 5, 3, 2 Mark sind beim Schuldicnex erhältlich. 
o Einen Arien- und Liederabend veranstaltet die 
Opern- und Oratorinmsängerin Frieda Henke, die 
unsern Musiksreunden ani ersten Konzertabend der „Kunst 
statte in Gemeinschaft mit dem berühmten Klavicrvirtuosen 
Prof. Richard B u r in e i st e r vorgestellt ivurde, .am 24 
April, abends 8 Uhr, im Klindworth-Scharwenka-Saal, 
Lützotvstr. 76. Die Sängerin lebt seit ztvei Jahren schon 
in Friedenau und tritt demnächst wieder in das Opern- 
ensemble eines der bedeutendsten deutschen Theater. Sie 
singt am Sonnabend, neben auserlesenen Kompositionen 
von Schubert, Schumann, R. Strauß und Wagner, die 
große Arie aus Fidelio „Ah, perfido" von Beethoven, 
sowie die Arie der Agathe gus dem Freischütz. Mit dieser 
erntete sie bei ihrem Auftreten in Friedenau im März 
vorigen JahreS stürmischen Beifall. 
o Ter Vortragsabend von Frau Friede Edel in der 
Sezession war fast ausverkauft;,.reichster, Beifall löste sich 
fast nach jedein Vortragsstück ans. Den ersten Teil der 
Darbietungen beherrscht» Schiller (besonders gefielen die 
„Worte des Glaubens"), Goethe („Ter Gott und die, 
Bajadere" tveckte besonderen Beifall> und Heine (RiUer 
und „Frau Mette").. Nach diesen klassischen Dar 
bietungen folgte die Moderne mit Stücken, aus dem „Gärt 
ner" vom Nobelpreisträger Rabindranath Tagore, mit 
Werken von. .Arno Nadel und- mit Teilen des „Buches 
Juda", gefaßt von BörrieS v. Münchhausen, Vorträge 
nach Manuskripten von Eugen Georg .(„Lh oder die sehn 
süchtige Prinzessin" und „Tie „Orphische Hymne") gefielen 
dem größeren Teil der Zuhörerschaft sehr. Warum läßt 
sich die Vorleserin nicht einmal in Friedenau hören; 
großer Erfolg wäre ihr hier besonders dann sicher, wenn 
sie in ihrem Programm der Moderne nicht mehr einen 
allzu beherrschenden Platz gönnen würde. , F. L. 
o Wieder eine! Zu einer Frau M. in der Kirch- 
straße 23 kam ein Mann.und fragte, ob dort eine,Fran 
Petersen wohne. Ta früher einmal eine solche Frau 
dort gewohnt hatte, so kam der Mann mit Frau M. in 
ein Gespräch, in welchem er durchblicken ließ, daß er für 
Frau Petersen Speck und Schinken besorgen sollte, aber 
schließlich nicht abgeneigt sei, diese Eßware auch der 
Frau M. zukommen zu lassen. Er müsse nur bitten, daß 
sie ihm einen Koffer, einen Rucksack und 100 M. gebe. 
Als Pfand wolle er seinen Paß zurücklassen. Die Frau 
ging darauf ein, übergab ihm das Geld, einen neuen Koffer 
und einen Rucksack, empfing dafür den Paß und — Ivar- 
tet noch heute auf die Rückkehr des Mannes mit dem Speck 
und Schinken. Der Paß, den er hinterlassen hatte, war 
natürlich falsch, wie von der Kriminalpolizei festgestellt 
wurde. 
o Eine jugendliche Rollschühdiebin. Getvarnt sei vor 
einem anscheinend noch schulpflichtigen Mädchen, das gestern 
einem kleinen Mädchen von 7(5 Jahren die noch völlig 
neuen Rollschuhe abschwindelte. An der Ecke Born- und 
Hackerstraße sprach die Spitzbübin die Kleine, die dort 
Rollschuh lief, an. Sie sagte ihr, daß sie sehr schön 
Rollschuh laufe und fragte sie, wer sie denn sei, wo 
sie wohne usw. Als sic das erfahren hatte, erklärte sie 
der Kleinen: „Ach ja, ich kenne Deine Mama, ich habe 
für sie sclchn öfter eingeholt und soll ihr jetzt wieder 
etwas besorgen". Sie forderte die Kleine dann ans, mit 
ihr zu gehen, was diese mid; tat. An der schwarzen Brücke 
ließ sic sich die Rollschuhe geben und sagte dem Kinde, 
es solle einen Augenblick warten, sie wolle jetzt schnell 
das für seine Maina einholen. Sie ging daran» mit den 
Rollschuhen fort und ließ sich nicht Iviedcr sehen. Die 
Diebin ist, nach den Angaben der Bestohlenen,.dunkelblond, 
trug schwarzes Kleid und schwarze Schuhe. 
o Als zugelaufen ist der Fundstelle im Rathaus 
1 Hund gemeldet. 
Vcreins-nachrlchteri 
X Der 2. Ünterhattnngsnbend des Dcutschnatioiialen Jugend- 
bimdeö findet heute, Mittwoch, den 21. April, abends ,>/»8 Uhr, 
in der Aula des Ncsorm-Realghnmasiums, Homuthsträße, statt. 
Zur Ausführung gelangt „Josef Hcybcrich" von . Theodor Körner, 
vorher ein buntes Programm. Karten zu 2,20, 1,65 u. 1,10 
Mark sind nock, zu haben bei Kossqkowski, Schmargcndorferstrntze 
und an der Abendkasse. Mitglieder-haben-Ermäßigung. 
)( IU6<» „Sozi»llfjrrung und die Wahrheit" spricht am 
Donnerstag, 22. April, abends 7>/< Uhr, im Homuthgymnasium 
Herr E. Grosse. Dem von der „Gros,deutschen FreihcitSpartei" 
veranstalteten Vortrage wird eine freie Aussprache folgen. Jeder 
mann ist willkommen. Zur Deckung der Unkosten werden 50Pfg. 
Eintritt e. hoben. 
.)( D-lkShochschul-Frauenehor. Chorsiunbe ausnahmsweise 
Donnerstag, den 22, und Freitag, den 23.- d. Mts., abends 
8 Uhr, i, - Geiangsael des Luise-Lyzeums. Pünktliches, Er 
scheinen der.-Mitglieogr erwünscht.. , , >. ,}.■<.* ■... ■ 
X Derein für SU»»ionalftenographIe Berliner Weste». Jeden 
Donnerstag 8 Uhr,. Uebungästunde- i>n -Restaurant „tkaiscreiche", 
^ Sckoneberg 1 
—o Der städtisch: Spielplatz mr bet Rttbensstraße, 
Ecke der Hauptstraße, soll durch Einbeziehung.eines Teiles 
des anschließendett, früher verpachtet gewesenen Geländes 
erweitert und die vorhandene Spielfläche des Platzes'in ick 
einer anderen Befestigung versehen. Die Kosten hierfür 
sind mit 25 500 Mark veranschlagt und durch die Stadt 
verordnetenversammlung bereitgestellt. , 
Curnctv Spiel, Sport 
s Männertuknverein e. V. (Obtw.) Tie Mitgliedes des 
Münnerturnvereins werben nochmals auf das am Frtzitag 
dieser Woche, abends 7 llhr, in der Turnhalle Homntlp- 
straße stattfindende Schauturnen aufmerksam gemacht. Es 
sollen bei dieser Gelegricheit. .die-Mitglieder, die 25 Jahre 
dem Verein angehören, geehrt-werden, sodaß es-.Pflicht 
eines jeden Mitgliedes ist,-sich an dieser Ehrung'zu be 
teiligen.-. iLukut^ck.Mrk^^D«»Mntitz>^eber;schuß fließt 
dem Grundstock zu Ehren der Gesalleiien^zn. — Die 
nächste Bezirksvorturnerstnnde findet amq Sonntag, de.n 
2. Mai, 3 Uhr nachrnittags, in Marienvorf statt. Da 
die Uebungen für das Gauturncn am 27. Juni dnrchge- 
turnt werden, sind sämtliche Turnwarte, Vorturner und 
Wetturner .verpflichtet, sich hieran zu beteiligen. Ter 
Treffpunkt 'wird auf den Turnstätten bekanntgegeben. — 
Am Sonnabend, den 24. April veranstaltet die Sport- 
abteilung ein Frühjahrskostümfest im „Patzcnhofcr" zu 
Steglitz, Breitestraße. Da der Eintrittspreis nur ein 
geringer ist, 3 Mark, werden sämtliche Mitglieder des 
Vereins gebeten, diese Veranstaltung zu unterstützen. 
Geschäftliches 
(. Ländliche Ansicdlung bci Zehlendorf (Wannsccüahn)- Am 
8. April £>. I. ist die Siedlungsgcnvsscnschaft „Eigenhend", e. 
Gen. m. b. H., in Berlin begründet worden. Ihre Mitglieder 
setzen sich aus Personen, die der Angestellten- und der Reichö- 
invatidenversicherung angehören, Beamten, selbständigen Hand 
werkern und Gewerbetreibenden zu'ainmeii. Es ist aiso eine 
gemischte Siedlungsgenossenschast. Sie bezweckt, ihre Mitglieder, 
die meistens in Berlin beruflich tätig sind, zu einer ländlichen 
Ansiedlung zu billigen Preisen zu verhelfen. Das iu Aussicht 
genommene Siedlungsgelände liegt in der Nähe des Bahnhofs 
Zehlendorf-Mitte. Große der Parzellen nach Wunsch, etwa >/» 
Morgen, 1 ^Morgen und mehr. Mitglieder werden noch aufge 
nommen. Näheres erteilt die Anzeige in der heutigen Ausgabe. 
Verantw. Schriftleiter: Hermann MartinluS in Dcrlin-Frirdenan. 
Bei Betriebsstörung, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch 
auf Lieferung oder Nachlieferung des Lokal-Anzeigers oder aus 
Rückzahlung des Bezugspreises. 
Statt Höften. 
?ßr die vielen Beweise her*!. Tcllti^sne I 
bei der Beerdigung meiner lieben,Frau, ^age 
ich hiermit allen Freunden und Bekannten* insr 
besondere dem Herrn Pfarrer AnlpUoWm^pir | 
| reine tiostrclchenWorte, meinenmnlgstenMnl 
Otto Baumgärtner; | 
i Mainauerstr. 7. 
TTTtrr- 
r 
Bekanntmachung. 
In der Woche vom 19.—25. April gibt es auf die l0 
schnitte der Nr. 17 drr Fieifchkarte 250 -Gr. äusl. Schweine 
fleisch mit eingewachsenen Knochen oder Knochenbeilage zum 
Preise von . 6,05 Mark oder 250 Gramm -Lebe r w n r st — 
im Darm — zum Preise von 4,10 Marl. Der Verkauf beginnt 
in dieser Woche am Donnerstag. Die Fleischereien, die in tue 
vorigen Woche kein Schweinefleisch bekommen haben, tverdcn 
in dieser Woche voll beliefert. Berlin-Friedenau, den 20. April 
1920. Der Gemeindevorstaiid. I. B.: Friedet. 
BekaniUmachnnH. 
Die diesjährige unentgeltliche Impfung der in 
den Jahren 1919 und 1903 geborene» Kinder, sowie derjenigen 
Kinder, die ans irgend einem Grunde noch nicht der Impfung 
unterzogen worden sind, oder bei denen die in den Vorjahren' 
erfolgte Impfung ohne Erfolg geblieben ist, findet für E r st - 
impflinge am 26. und 27. April 1920, nachmittags von 
5w, bis 6>7 Uhr, sür W t r d c r i m p f l i n g e und zwar: !. für 
Mädchen am 28. April 1920, nachmittags von 5 1 .- bis 6',4 
Uhr, 2. für Knaben am 29. Avril 1920, nachmittags von 5>/». 
bis 6>7 Uhr, in der oberen Turnhalle der 2. Gemeindcfchnle. 
Goßlcrstraßc, 1 Treppe, statt. Die au den vorgenannten Tagen 
geimpften Kinder sind, und zwar: Erstimpflingc am 3. uwd 
4. Mai 1920, nachmittags von 5'■ > bis 6 Uhr, Wiederimpilinge 
1. Mädchen am ->. Mai 1920, nachmittags von 5h- bis 6 Uhr, 
2. Knabe» am 6. Mai 1920, nachmittags von 5>/> bis 6 Uhr» 
in dcmse'.bcu .Jmpflokaie dein Jmpsarzt, Herrn Sauiiätsrat Dr. 
Schultz, wieder vorzustellen. Der Impfschein ist dort in Empfang 
zu nehmen... 'Unterbleibt die Impfung bis zum Abiänf dieses 
Jahres ohne gesetzlichen Grund, so tritt nach 8 14 des Reicht- 
impfgefetzes eine Geldbuße bis zu 20-Mark oder eine' verhältnis 
mäßige Hnftstrafe ein. Berlin-Friedcuau, den 20. April 1920. 
. Der Gemeindcvorstchcr. Walgcr. 
Rekanntmachnntz. 
Kandishöchstprcise im Kleinhandel. Ans Grund, der Ver 
ordnung des Bundesrats über den Verkehr mit Zucker vom 
17. Oktober 1917 (R.G.Bl. S. 914) in der Fassung der Ver 
ordnung vom 30. September 1918 (R.G.BI. S. 1217) und 
vom 14. -Oltober 1919 (R.G.BI. S. 1789) und den dazu er 
gangene» Ausführungsbeftimmiiiigcn wird für den Gemcindr- 
bezirk Berlin-Friedenau folgendes angeordnet: § 1. - Ter Preis 
für Kandis im Kleinhandel darf nicht übersteigen: für farbigen 
Kandis 1,60 Mark, sür weißen Kandis 1,64 Mark sür je 1 Pfund. 
Ein Zuschlag sür Verpackung darf nicht berechnet werden. § -9 
Kleinverkauf ist der Verkauf unmittelbar an Verbraucher in 
der in offenen Läden üblichen Art, g.'J. /Wer gegen diese Vor 
schriften verstößt, wird auf Grund des Gesetzes bctr. Höchst 
preise vom 4. August 1914 in der Fassung der Bekanntmachung 
vom 17, Dezember 191 4(R.G.Bl. S. 516) in Verbindung mit 
den Bekanntmachungen vom 23. September 1915 (R.G.Bl. S. 
603), vom 23. Marz 1916 (R.GVl. S. 163) und vom 22. März 
1917 (R.G.Bl. S. 233) bestraft. § 4. Diese Verordnung tritt 
am Tage der Verkündung in Krast. Zn gleicher Zeit verliert 
die Verordnung vom 2. Jan. 1920 ihre Gültigkeit. Vlu.-Frie 
denau, den 20. April 1920. Der Genieindevorstand. I. B.: 
Friedet. 
Bekanntmachung. 
Die Räude unter den Pferden des Herrn Fritz Haucke 
auf dem Grundstücke Wilhelm-Säue 113 zu Wilmersdorf ist er 
loschen. Veröffentlicht: Berlin-Friedenau, den 15. April 1920. 
Der Llmtssorstehrr. Walger. 
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97.11 oii ben F-;o. Lol.H'l.
        
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