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Periodical volume Nr. 73, 01.04.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

Dekarrnkmtzrchmng 
9? ä gemittet für-Kranke. Um in der Zutei 
lung der Sonderbewilligungen für Kranke keine Stockun 
gen eintreten zu lassen, werden die Inhaber ärztlicher 
Zeugnisse ersucht, bei Ablauf der Bewilligungen bis zum 
30. April 1920 eventuelle Anträge auf Verlängerung 
möglichst schon bei Beginn des Monats, also vom 1. 
April 1920 ab, beim Gemeindevorstande, Abt. für Kran 
kenernährung, einzureichen. Gleichzeitig ersuchen wir, die 
Verlängerungsanträge für jeden Kranken einzeln geschrie 
ben an uns zu sichten. Es werden hierdurch Verzögerungen 
in der Weiterbildung durch unnötige Rückfragen bei der 
Prüfungsjstelle vermieden. Ferner wird darauf hinge 
wiesen, das; die Anträge, besonders Name und Wohnung, 
möglichst deutlich zu schreiben sstid, da dies zur schnellen 
Erledigung der vielen Gesuche dringend erforderlich ist. 
Berlin-Friedenau, den 31. März 1920. Ter Gcmcindevor- 
stand. I. V. Friedet. 
Bekanntmachung. 
Tie aus Grund der Höchsimietenvcrordnung vom 
9. Dezember 1919 (Preuß. G.-S. Seite 187) durch Fest 
setzung eines Zuschlages zur Friedensmiete einzuführende 
Höchstgrenze für Mictszinssteigerungeu ist für Groß-Berlin 
(Gebiet des Wohnungsverbandes) noch nicht bestimmt. 
Das Einigungsamt kann infolgedessen in den Sachen, in 
denen die vorläufige Zustimmung zur Kündigupg des 
Mietverhältnisses zwecks Steigerung erteilt war und end 
gültige Entscheidung über die Höhe des Mietsprcises be 
antragt ist, diese Entscheidung noch nicht treffen. Mieter, 
deren Verträge zum 1. April 1920 zwecks Steigerung ge 
kündigt worden sind, haben daher — soweit keine andere 
Vereinbarung mit dem Vermieter getroffen ist —, vor 
läufig die Miete auf Grund des bisherigen Vertrages 
weiterzuzahlen. Die für die Trennung von Miete und 
Heizungskosten erforderliche Festsetzung des Prozentsatzes 
zur Ermittelung der Friedensgrundmiete fehlt ebenfalls 
noch für Groß-Berlin. — Ob diese Trennung trotzdem noch 
— wie in der Höchstmictenvcrordnung vorgesehen — vom 
1. Januar 1920 ab für die nicht unter die SämmelheizungS- 
verordnuug fallenden Mietverhältnisse allgemein möglich 
sein wird, ist zweifelhaft. Um sic aber wenigstens vom 
I. April 1920 ab durchführen zu können, ist die Fest 
stellung des Bestandes an Kohlen zu diesem Zeitpunkt er 
forderlich. Die Eigentümer (Verwalter usw.) werden des 
halb ersucht, den am 1. tzlpril 1920 vorhandenen Bestand 
au Kohlen für die eoammelheiznng und Warmwasserver 
sorgung unter Hinzuziehung einiger Mieter oder des 
Mieterausschusses festzustellen. Berlin-Friedenau, den 
25. März 1920. Das Einigungsamt. Sturm, Vorsitzender. 
BcklMiüurachmrg. 
Umzu^stermin am 1. April 192 0. 
ES sind zu räumen: Kleine, daß heißt auS höchstens zwei 
Wohnzimmern und Zubehör bestehende Wohnungen bis zum 
3. April 1920, mittags.12 Uhr, mittlere, daß heißt aus 
drei oder vier Wohnzimmern und Zubehör bestehende 
Wohnungen bis zum 1. April 1920, mittags 12 Uhr, große, 
das heißt mehr als vier Wohnzimmer umfassende Wohnungen 
bis zum 12. Aril 1920, mittags 12 Uhr. Die Inhaber 
der ans drei Wohnzimmern und Zubehör bestehenden 
Wohnungen müssen jedoch ein Wohnzimmer und die Mieter 
von Wohnungen mit mehr als drei Wohnzimmern und 
Zubehör zwei Wohnzimmer schon am 3 Avril 192o geräumt 
dem zustehenden Mieter auf dessen Wunsch zur Unter 
bringung seiner Möbel und seiner sonstigen Habe zur Ver 
fügung stellen. Vorstehende Anordnung findet keine 
Anwendung auf Geschäftsräume und möbliert gemietete 
Wohnungen und Zimmer Für den Zeitpunkt der Ueber- 
gabe derartiger Räumlichkeiten ist der Mietsvertrag maß 
gebend. Berlin-Friedenau, den 22. März 1920. Der 
Amlsoorstcher. Walger. 
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llIUINllIIINllIIlUIiIN!l!IIII!!IllIIUUII!I»I»MI»IIIUIUIMUwU>wM>UII»UMWUNiIIIIIIlÜ»IUIIIIlIUIII!II!IIIIlIIIlIlUl!!lIll»IUII»ll!NIlIIIIINIIIIUIlIIIIIII!II!!III!,,IIII«,I,,I,,,I,,,,,jIl«II,Il,,,!i,,l!MMN. 
Fstr die vielen Beweise herzlicher Teil 
nahme beim Tode unseres geliebten Sohnes 
sprechen' wir hierdurch unsern innigsten 
Dank aus. 
Im Namen der Hinterbliebenen. 
Jakob Scheitzger u. Frau. 
RWttchgrMkKiwl-SWjtz, M.H.L-S.-S.) 
Chormctster: Job. Th. Hickcndorf. 
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SorrntSF, kwn 4. April (1. Fucrtagl im Fsttsaal des 
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