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Periodical volume Nr. 139, 23.06.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

daß angesichts des Voraussichtlichen Rückganges der Ein 
schulungen in den nächsten Jahren in sämtlichen Schulen 
Groß-Berlins der Ostertermin künftig nicht mehr zu Ein 
schulungen benutzt werden soll. Es werden also künftig 
Nur noch,zum Oktober Schüler aufgenommen werden. 
Bisher standen die Schulmänner auf dem Standpunkt, daß 
matt die Oktoberklassen abschaffen sollte. Es ist nicht 
recht ersichtlich, wie man jetzt zu einer anderen An 
schauung gekommen ist. 
o Osterferien. Heute haben an unseren Schulen die 
Osterferien begonnen. Sie endigen am 14. April. Der 
neue Unterricht, beginnt wieder am Donnerstag, dem 
-15.- April. 
^ o Ein erfreulicher Erlast Hänischs. Ter preußische 
Kultusminister erliest folgende Verfügung an die Regie 
rungen und Provinzialschulkollegien: Wenn wir auch durch 
d'ett Friedensvertrag gezwungen sind, unsere Kolonien ab 
zutreten, so erscheint eö im vaterländischen Interesse doch 
'geboten, den kolonialen Gedanken in der heranwachsen-- 
den Jugend weiter zu pflegen und das Verständnis für 
Äe Wichtigkeit überseeischen Besitzes bei der Jugend zu 
wecken und zu vertiefen. Die Regierungen pp. veranlasse 
'ich daher, in geeigneter Weise auf die Forderung des. 
kolonialen Gedankens in den ihnen unterstellten Schulen 
hinzuwirken. 
o Der Händler Dammlohler. Schwalbacherstrastc 1, 
gibt,den Karroffelverlans ans. Seine bisherigen fun 
den werden dem. Händler Giese, Goßlerstr. 10, dis ans 
weiteres überwiesen. 
o Si-cherrmg des Nntharrscö. Nach dem Auszuge un 
serer Einwohnerwehr würde das Rathaus jetzt ohne Schutz 
'sein, Wenn man nicht ans eine andere Weise für eine 
Sicherung gesorgt hätte. Unsere Polizcibeamtcn hatten 
es abgelehnt, diesen Schutz zu übernehmen, weil sic! 
Unsere Einwohnerschaft durch das Tragen von Waffen 
nicht Leijen wollen. Sie haben sich, daher geweigert, Feuer- 
dvassen anzunehmen. Nun werden alte diejenigen, die 
heute das Rathaus aufsuchen, sich schon über die Rohre 
ist: .Balkon über dem Hauptcingang gewundert haben, 
die wie Rcgcnaossen aussehen. In Wirklichkeit handclr es 
sich aber bei den beiden Rohren, die schräg iiuf den 
Lauterplatz gerichtet sind, unr nniklcidcle Maschinengewehre, 
Und bei den beiden anderen Rohren, die aus dem Boden 
deö Balkons senkrecht nach unten gerichtet sind, um Ge-- 
schoströhrcn zum Abwurf von Bomben und Handgranaten. 
Die eingebauten Schußwaffen können durch Druck auf einen 
elektrischen Knopf in einem Znnmer des Rathauses (die 
'ZirNmernumnier dürfen wir nicht nennen, damit die iilppa- 
rate nicht zerstört werden) automatisch in Tätigkeit gesetzt 
werden. Wir 'warnen also unsere Mitbürger vor Ansamm 
lungen vor dem Nathause! Eine Probe mit Platzpatronen 
findet morgen mittag 1 Uhr statt. Doch wir warnen 
Neugierige! 
v Tic Stellungnahme der Ein-wohnerwehr. Bon der 
Leitung der Einwohnerwehr wird uns geschrieben: Um,den 
vielfach 'geäußerten Wünschen und Anfragen ihrer Mit 
glieder wie auch Einwohnern 'Friedenaus gerecht zu wer 
den, teilt die Einwohnerwehr mit, daß sie sich veran 
laßt sieht, nin ihre absolut einwandfreie und unparteiische s 
'Stellungnahme darzutun, von einer öffentlichen Bekannt- ! 
-gäbe der Ereignisse in der Zeit vom 15.—20. März f 
einschl., zeitlich wie sachlich, vor Abschluß der Der-! ! 
'Handlungen des UnllersuchungÄausschnsses abzusehen. ! 
o „Besetzt!" In längeren Ausführungen lreist das j! 
Polizeipräsidium darauf hin, daß nach, § 7 der Polizei- i 
Verordnung für den Straßenüahnbctrieb im Landespolizei- ! 
bezirk Berlin das Aufsteigen auf einen vom Schassner ' 
als „besetzt" bezeichneten Wagen und das Bertveilen in | 
cirtent solchen Wagen verboten ist. Der Polizeipräsident ; 
-schließt an diesen Hinweis die dringende Mahnung, den 
'Anweisungen der Schaffner mit größerem Entgegenkom 
men zu folgen und die ohnehin schwierigen Bcrkehrsvcr- 
hältnissc durch eigensinnige Ungeduld nicht noch zu ver 
schärfen. 
o Ti: Hochbrchngrfettschaft versendet ihren Geschäfts 
bericht für 1019. Die Bilanz, die mit einem Betrage 
zurück. Der Jubilar hat es verstanden, sein Geschäft aus-- 
kleinem Umfange zu einem der größten und äng'esehendsten 
Unternehmen, seines Faches empotznsührrn. Richt.«nur 
Firma Berger mit Glas und Porzellan ausgestattet wo: 
den. In den letzten Jahren hat die Firma noch einen 
weiteren Aufschwung genommen und das Geschäft durch 
Aufnahme von HauShaltungsgegcnsränden und Einrichtung 
eines weiteren Ladens und neuer Läger erheblich ver 
größert. Herr Berger ist anch im öffentlichen Leben unserer 
Gemeinde vielfach hervorgetreten. Er war viele Jahre 
Mitglied unserer Gemeindevertretung und vieler Aus 
schüsse und durch sein mannhaftes Auftreten tu diesen 
Aemtern hat er sich-die Zuneigung weiter Kreise unserer' 
Bevölkerung erworben. Er war ferner Mitbegründer des 
Handel- und Eewcrbcvercins und der Fricdenauer Bank. 
Nach dem Umsturz am 9. November 1918 hatte er zuerst 
die Gründung eines Friedenaucr Bürgerrates in die Wege 
geleitet, trat aber dann, als dir Wahlen zur Gemeindever 
tretung auf volitischcr Grundlage durchgeführt wurden, 
von allen öffentlichen Aemtern zurück, um sich von nun 
an nur noch seinem Geschäfte zu widmen. ,Wir beglück 
wünschen ihm zu seinen: Jubiliäum und hoffen, daß ihm 
auch, ferner immer guter Erfolg in seinen Unternehmungen 
beschiedcn sein möge. - 
o Fersrzüze nach Frankfurt «. M. vom Potsdamer 
Bahnhof. Zur Entlastung der Stadtbahn lverden von 
morgen, Donnerstag) die bisher von der Stadtbahn aus 
gehenden Schnellzüge D l 79 und D 180, Berlin—Frank-, 
fürt a. M. vom Potsdamer Bahnhof um 9,90 Uhr abds. 
abgehen bezw. 8,59 Uhr vorm, dort ankommen. 
o Eine treue Haus wart!::. Frau H. Traimfpe, 
Schmarge.ndorfersiraße 21, kann ain l. April auf eine 
fünfundzwanzig Jahrs währende Tätigkeit als Hauswartin 
zurückblicken. Tie Stelle, welche sie gemeinsam mit ihrem 
Manne antrat, versieht sie seit dem Tode desselben in 
gewissenhafter Weife allein. Möge ihre Treue, Anerken 
nung finden. . . 
o Dir Eröffnung der Aurstellnng ehemals feldgrauer 
Kthnstlcr im Friedenaucr Ratharrse, mußte infolge der 
politischen Ereignisse tim 8 Tage verschoben werden. .Tie 
Ausstellung wird am Ostermontag, 4. April eröffnet und 
\ dauert bis zun: Montag, 26. April. Die Ausstellung ver 
spricht nach den Anmeldungen eine äußerst interessante und 
vielseitige zu werden, da fast alle Kunstrichtungen vertrete:: s 
sein lverden. Gesuche unt Einlaßkarten zur Eröffnungs 
feier find zu richten an das Büro der ,Kunstausstellung 
im Friedenaucr Rathaus". 
o Als gefunden sind dem Fundbüro in: Nathause ge- ' 
meldet ein Schlüsselbunds, und, ein,.^arlchsyskassenschein. 
Vovcm^l'MhmhUn 
)(Ostcrwaudcrfahrt deö EvangelischenlLert'u:? junger Männer' 
Alle BcreinrmitglieLcr merken gebeten, sich ain Mittwoch Abend, 
ja einer dieLvezüglichen Vcsprechnng vollzählig 'einzusinken. Zur 
Besprechung kommen, Treffpunkt am Scmiakend, AbsahrtSzelt, 
Kosten des Ausfluges, Verpflegung, Unterkunft und Rückkehr. 
gerade in den Zkritischeß Tagen bei Seite geschoben und 
schien resigniert. Die einzelnen Mitglieder der Einwohner 
wehr können nicht-verunglimpft werden, sie haben Nächte 
auf Wach: geopfert, ob aber die Verw-endungsarE zweck 
mäßig war, besonders das angebliche Demonstriere:: 
vor dein Rathaus und "in den Straßen, soll ja doch 
erst festgestellt werden. So weit erinnerlich lvurde die 
Wehr gegründet, aus der Gemeindekasse unterhalten und 
mit anderen Subsidien unterstützt in dem Gedanken, daß 
sie zur Abwehr etwaiger spartakistischer Angriffe von 
links dienen soll, nicht aber etwa um wohlwollende Stel-- 
lnngnahme Spartakisten von rechts gegenüber. Wenn der 
Verein vorgegriffen hat, so war das nur möglich durch 
eine Manier, die als Ucberrumpelungsmanöver, sowie, 
Kaltstellung nicht anwesender Mitglieder bezeichnet werden 
kann und das umsomehr, als eine Abstimmung über den 
Gegenstand nicht stattfand. Ter Hausbesitzer ist eine ruhige 
Natur, er nickt zu allem u:it dem Kopf und so klappte 
anscheinend alles. '" t. - 
, DeS Flaggen als Parteikun-gebnng. 
Der hochverräterische Putsch der Herren Kapp und 
v. Lüttwitz wurde von nicht wenigen unserer Mitoürger 
und zwar gerade solchen, die den sogen, besseren Stän 
den angehören, mit Beflaggen ihrer Wohnungen begrüßt. 
Nichts kann mehr die Verwirrung der Geister bezeichnen, 
unter der wir leben. Dieselben Leute, die'sich sonst für 
sehr ehrenwert halten, scheuten nicht davor zurück, mit 
öffentlicher Kundgebung eine Handlung zu'feiern, die 
nach den: Strafgesetzbuch als Hochverrat mit lebensläng 
lichen: Zuchthaus bedroht ist. Dieselben streife sprechen 
sonst viel von der Schlechtigkeit, die in weiten Volks'-, 
kreisen cingcrisscn ist. Anstatt diese zu bekämpfen und 
mit gutem Beispiel voranzugehen, untergraben sie das 
Aechtsgeiützl de-s Volkes in solch hcranssordcrnder Weise. 
Abgesehen davon müssen solche Kundgebungen als eine 
große Taktlosigkeit gegenüber den anders denkenden, ver 
fassungstreuen Mitbürgern bezeichnet werden, deren Ge 
fühle durch solch anmaßende Demonstration verletzt wer 
den. Bisher war das Beflaggen der Häuser nur bei 
vaterländischen Ereignissen oder Festen, bei öerum auf 
allgemeine Zustimmung zu rechnen war, üblich; zirr Partci- 
knndgebung wurde das Flaggen erst jetzt niißbpaucht. 
Die fchwarz-wciß-rote Fahne ist jetzt zur Parteifahn-e 
herabgewürdigt und mit dem Makel des Hochverrats.be 
fleckt worden. C/i ist kein Wunder, daß sie damit Vielen, 
denen sie früher -lener war, verekelt lvordcn ist. Zu "be 
merken Ist noch, -daß für diejenigen Boamten, die mit 
solchen Kundgebungen den Verfassungsbruch begrüßt haben, 
die Sache noch unangenehme Folgen haben dürfte. 
Ein Verfassungstreuer. 
Kerantw, Schriftleiter: Her nt MartiniuS in Friedenau 
B 
auf 
ei Betriebsstörung, Streik usw. hat der Bezieher leinen Anspruch 
>.f Lieferung oder Nachlieferung dcS Lokal-Anzeigers oder auf 
Rückzahlung des Bezugspreises.^ 
33» 
—o Dar- Verdienst,'rrnz für Kriegshilfe haben die 
Obcrlehrerin Fräulein Froehlich und der ordentliche ; 
epre: 
enger 
Bert 
an 
der Uhlandschulc 'erhalten. 
nnö. Vororte 
So Untersuchung:au 
•:'Vsi-rr 
auch in Steglitz. — 336 
1 
v. H. Die Steglitzer Gemeindevertretung beschloß gestern 
j nach längerer politischer Aussprache die Einsetzung eines 
von 20-8 261 120 M. abschließt, verzeichnet einen :l>ein- 
-gewinn von 4 642 023 M. Der Vorstand schlägt die Ver 
teilung einer Dividende von 5 Proz. ans 10 Miil. M, 
Gorzugsaltien und 4 Proz. auf 60 Mill. M. Tran:mal:len 
vor. Das macht insgesamt 2 901)000 M. Dem Reserve 
fonds sollen 206 248 M. überwiesen, werden. Der Auf- 5 
'sichtsrat erhält als Tantieme 07 741 Pt. (7 Proz. von 
967 741 M.) Nun sollen ferner 900 000 M. tu Form einer 
Superdividendc von IG Proz. verteilt werden. Der dann 
verbleibende Rest in Höhe von 468 038 M. kommt ans neue 
Rechnung. — Die Gesellschaft beförderte im Berichtsjahre 
111,4 Millionen Fahrgäste (113 Mill. 1918). Durch die 
Einführung der 8 stündigcn Arbeitszeit mußte das Personal 
itm 580 Personen vergrößert werden. Beschäftigt wurden 
3033 Angestellte und Arbeiter, darunter 4,1 Frauen. 
Die Einnahmen ans dein Betrieb betrugen 29 683 010 M. 
*(1018: 19820 602 M.) Durchschnittlich zahlte jeder Fahr- 
aast 26,66 Pfg. Im Durchschnitt. stellte sich der Tages 
verkehr auf 325 560 Fahrgäste bei 86 792 M.-Einnahme. 
Dsr Wagenpark besteht aus 400 .Wagen, und zwar 226 
Motorwagen und 174 Beiwagen. Die Flachbahn War- 
-schäuer Brücke—Lichtenberg nahn: 421095 M. (342 770 
5 278109 Fahrgäste gegen 
\ ans S Gemeindeverordneten und einen: Mitglied: des Ge 
meindevorstandes bestehenden'Untersuchungsausschusses. — 
Die Gemeindevertretung stimmte ferner der nachträglichen 
Erhöhung des Steuer z u s ch l a g es auf 350 Proz. 
zu und ermächtigte den Gcineindevorstand, nach dem 
1. April ans Grund des alten Haushaltsplanes Zahlungen 
zu leisten. Ebenso winde der bereits mitgeteilten Er 
höhung 'des Schulgeldes für die höheren Lehranstalten 
zugestimmt. 
. Mark) > ein und beförderte 
'(5 239 680 i. V. 
- b Tik Sorfichifüngc. Die Fänge in der Ostsee sind in 
-der 'letzten Februarwoche etwas reichlicher geworden. Jns- 
Ue'olidere haben die Hcringsfäuge in der Kieler und Trave- 
niünder Bucht in großeist Umfange angehalten. Jnfolge- 
werden. 
o GeschästsjubiläUM. Am 1. April blickt Herr Kauf- 
'Mann Hans Berger auf ein 25jähriges Bestehen feines 
Mas-, -Porzellan- 'und- Steingut-Gesck;üstcs, -Rheittstr. lih 
Zn i 
I (Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.) 
Ernwohncrwchr rrnd Haus'b'esitzrrversüMmluug. 
Lins H a:: -S b c; itzerkrcife n lvird uns geschrieben: 
Sie brachten in der Sonntag-Nummer, daß der hiesige 
Hans- und Grundbesitzrr-Vsrcitt in seiner Versammlung 
am 26. d. Mrs. beschlossen hat, der Einwohnerwehr für 
ihr tapferes Verhallen während der letzte» Kavp-Lürrwivi- 
Revolte »den Dank anszufprecken. Es trifft das nur in 
gewissem Sinne zu, denn die Versammlung hatte diese An 
gelegenheit nicht zur Tagesordnung, sodaß rechtzeitig da 
zu härte Stellung genommen werden können, um Uebcc- 
raschungen zu vermeiden. Eine Dringlichkeit lag doch ge 
wiß . nicht vor, umsoweniger, da vyn der Gemeindever 
tretung bereits eine unparteiische Uickersuchnngskomnlission 
cingcseiit wurde. Sollte denn etwa aus letztere ein/Druck 
ausgeübt lverden, so wäre das als unstatthaft 'zurückzn- 
iveiscif, denn es. gehört' nicht zum guten . Ton,, in ein 
schwebendes Verfahren einzugreifen. Ist es doch möglich, 
daß Ursache und Wirkung beim Auftreten der Einwohner 
wehr verwechselt wurde, denn a tempo war altes ruhig 
und das Straßenbild irar das frühere, nornrate,. nachdem 
man die Wehr zurückzog. So.ckst die Annahme nicht von 
der Hand zu weifen, daß, wie-gewöhnlich, so auch in 
diesem Falle, der Mob sich dahinzog, „wg was los ist", 
und am -diese Elenrentc wirkte die gairze Ausmachung, 
ebenso der Drahtverhau, wie das rote- Tuch auf:den Stier 
und - Truthahn'. ..Dis 'Schutzmannschaft, geschickt -so weit 
wie möglich über 'das -schwierige -L-homa vor Bestundlung 
von "Gesellschaftsklassen * aller ' Art; (fühlte sich vielleieltz 
BrkiSckrtmoHrrwz 
Die Gcinciiidevcrtretung hat -in ihrer Sitzung vom 
-26. d. Mts. beschlossen, die Einkonnnenftencrordnung vom 
23. November 1894 dahin, abzuändern: Der Absatz 1 des 
8 22 der Ordnung, welcher lautet: „Das Ergebnis seiner 
Veranlagiiiig wird jedem Steuerpflichtigen durch ei'ne beson- 
derc, zugleich eine Belehrung über da-s Rechtsmittel des 
Einspruchs enthaltende Zuschrift bekannt gemacht" wird 
aufgehoben^. Berlin-Friedenau, den 27. März 1920. Der 
Gemeindevorsteher. Genehmigt. Berlin-Frichenan, den 27. 
März 1920. Nmnens des Krcisausschusscs des ,Kpeises 
Teltow. Der Vorsitzende, gcz. Unterschrift. Veröffentlichr. 
Berlin-Friedenau, den 30. März-1920. Der Gemeinde 
Vorsteher. Walger. ^- 
Vekantttmachiurg. 
Am Sonnabend, den 3. April d, Js. lverden die 
Diensträiline der Amts- nad Gemeindeverwaltung ein- 
sci'ließlich der Erlvcrbslosen- und der KricgSbeschädjgten> 
Fürsorgestelle um 1 Uhr, die der Kohlensielte, des Le- 
bensmiticlamts, der Gemeinde-, Steuer- und Ge»Mndc<i 
hilfslasse sowie des Standesamts um 12 Uhr nnttags für 
ben Publikum Verkehr geschlossen. Das Standesamt, ist an: 
2. Ostcrfciertag vormittags von 11 bis 12 Uhr geöff 
net. Berlin-Friedenau, den 30, März 1920. Der Amtck- 
und Gemeindevorsteher. 
" 
Wekanntmachmrg. 
Ans Grund der im Juli v. Js. aufgestellten Kundei:- 
lifke soll am Mittwoch, den 31. März in dem Geschästs- 
'lokal, Albestr. 10 mit dem Verkauf voi: Pferdefleisch^ und 
Pferdcwnrst begonnen lverden. Der Verkauf.beginnt, wit 
der Abgabe 'an die Niiinincrn 1—1500 der,Kundenliste 
gegen Abtrennung der beiden Abschnitte 1 der PfLrdefmsch- 
kartc. Es gibt darauf 250 Granun Pferdefleisch mitzein- 
gcwachsenen Knochen zun: Preise von 3,15 M. (1 Psd. 
.kostet 6,25) oder 250 Gramm fr. Blut- oder Leberwurst 
-zun: Preise von 2,65 M. (1 Psd. kostet 5,25 M.) -oderi250 
Grämn, Brühwurst zum Preise voll 3,15 M. (l Pfd. kostet 
6,25 M.s. Diejenigen Haushalte, die sich zum Bezug 
von Pferdefleisch in die KuNdünliste'haben eintragen lassen, 
ihre Pserdefleischkarttn aber noch Nicht abgeholt haben, 
erhalten diese im Gcschästslolal ausgehändigt. RachLäg- 
lange Pferdefleisch vorhanden ist,, täglich ii: der Zeit 
von 9 bis 1-Uhr und von 3'bis. 0 Uhr 'statt. Ta vor 
aussichtlich nicht dauernd Pferdefleisch Pim Verkauf stehen 
wird, erfolgt die weitere Verteilung nach in: Schau 
fenster der Berläüssstclle aufgerüssenen Numntern an dei: 
^gleichzeitig. -belanntgegebenen-.-Tägen. - .B-erlin-Friedenau, 
-den Jgo. Pinrz-'l92D.—eji:eindevo^sta!:d. I. V. Friede!. 
>1, lU« Lbllekllclie Oeburt eines et'amrnen langen * 
ii* zeJged TiochMreu! an " ' ' • 
• - » e 
*• . Theodor Werner u. Frau Else l 
£cb; Keck. * 
-• 
•J FricdcnaiS den 19. 3., 20.... « 
.')■ Ri na £tr 7. » 
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1 J > ■' Arüriicnjchcr Art: TcrpeiepUeben, 
l'GH EchildersibreihcnÜlMöbelläckieren) 
Z werden billig rr. sauber ausgeführt. 
L. H a j aXy Fehlerstr. Vi. 
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SN HMS Ä WMßechs -51 
EHAUr 
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am ben,Fried. L-ck.-ÄNz. l: 
.^kcklnterr. scHe ltzllxllf? 
«sh V. gründl. Im Ausl, 
.bedwl, Großer, 
üAkSraß-P. Mh^ M. 
MorrssPorrSent 
junger, sucht für'.die späte, 
ren Slachmitjallsstund. Be.) 
schüft. Liege, Gpfsterstr. ,20. 
JUngcS kinderloses Ehe. 
paar such: besser- -- - - 
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sofort oder später. Angeb.- 
-UNt. 7687 a. d. FrK'.°L.-A. 
-- -ui MMtta 
Priwsrrev 
möchte 2mal wchtl. nachm, 
ü. e. BuchMp. behilsl.'sein- 
Aug, u. 7761 a,d. Fr.L.«A. 
Gesucht für kl. Konditorei 
Mädchen 
er, ;» Hüuse ißt und
        
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