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Periodical volume Nr. 69, 28.03.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

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BerUV'KrKhmsD Sonntag, m 28 März IJ20 
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B«rKr,»Ari,v«««u^ rtheinsteahe !L. Fernfpr-cher-, Umt^PfiUzburq ri2v. 
Sohrs, r? 
Die Erhöhung des Einkommen. 
steuer-3uschiages abgelehnt! 
Es bleibt bei 230 v. H. 
Die Gemeindevertretung hielt gestern Abend 
erne außerordentlich dringende Sitzung ab, 
um lzu dem Antrage des Gemeindcvorstandes auf Erhöhung 
des Einkomrnensteucrzuschlages um 100 v. H., von 250 
to. H. auf 350 v. H., Stellung zu nehmen. Der Finanz 
ausschuß, der sich zuerst für die Erhöhung ausgesprochen 
hatte, beschäftigte sich nach dem Zurückverweisungsantrag 
der Gemeindevertretung vom 23. März aberinals mit der 
Angelegenheit und kam nun zu einer Ablehnung der Er 
höhung. In der gestrigen Sitzung wurde, nachdem Bürger 
meister W a l g e r die verschiedenartige Stellungnahme im 
Ausschußlerläutert hatte, von den G.-B. Dr-. Hasse (Soz.) 
Und Thomsberger (Dem.) für die Erhöhung ge 
sprochen, die meinten, daß von der Rechten bisher Kleine 
sachlichen Gründe für die Ablehnung vorgebracht norden 
wären. Der letztere bemerkte, daß die Rechte nur wegen 
parteipolitischer Wirkung nach außen hin sich ablehnend 
verhalte. (Lebhafte Unruhe rechts, Beifall links.) G.-B. 
Dr. Anders (Dnat.) verbat sich diese „Insinuation" 
und erklärte, daß sie sehr viele sachliche Gründe hätten, 
die er aber nicht nennen »volle. Für die Ablehnung 
sprach auch G.-B. R i cd t e r (Unabh.). Nach einer weiteren 
Erörterung, bei der sich Rechts und Links gegenseitig kleine 
Schmeicheleien sagten, tvurde in namentlicher Abstimmung 
die Erhöhung des Steuerzuschlages abgelehnt. Dafür 
stimmten Bürgerineistcr Walger, die Demokraten und die 
Mehrheitssozialdcmokraten, dagegen die Rechtsparteien 
und die Unabhängigen. 
Der Blenderung des ß 22 der Einkommcnsteuerordnung 
wurde zugestimmt, desgleichen der in der vorigen Sitzung 
vertagten Vorlage betr. Beschaffung des Brennstofs- 
bedarfs für 1920. 
Bürgermeister Walger brachte noch den Dank der 
Gemeinde für Gemcindebaurat A l t m a n n, der mit Ende 
dieses Monats aus deui Gemeindedienst ausscheidet, zum 
Ausdruck. - , ' • ,*.• v 
--w* - Zum stellvertretenden Vorsitzenden des Einigungs- 
amtes würde Gerichisassessor Hänisch gewählt. Nach 
einer Aussprache über den Wucher während der Kapp 
woche wurde die Sitzung geschlossen, über die wir noch 
näher berichten werden. 
Sitjung der Gemeindevertretung 
vom 23. März 1920. 
■ :'J ■ ‘ (Schluß.) 
Der Fall Konieczka. 
G.-B. Dr. Hasse (Soz.) kommt nochmals auf den 
Fall Konieczka zu sprechen. Er dabe inzwischen festgestellt, 
daß in Friedenau doch schon Häuser in den Besitz von Aus^ 
ländern übergegangen sind, so z. B. die Häuser Wilhelms 
höher Straß? 29 und Deiöesheimer Straße 1. Die Ansicht 
des Herrn Kouieczku zn dieser Frage kinne er aus den Auk- 
schußsitzungen. Herr Konieczka habe ihm auch versichert, 
diesmal auf seine Frage in der Gemeindevertreiersttzung zu 
antworten; er sei nun heule doch wohl verhindert gewesen, 
zu kommen, weil die Sitzung an einem anderen Tage statt 
finde^ Solange es sich bei den Hausoerkäufea nur um ein 
Geldgeschäft. handele, in der Weise, daß Holländer später 
durch Wiederverkauf etwas verdienen wollen, und ferner zur 
Stärkung des HausbesttzeS, könne man sich evtl, mit der 
Sache abfinden. Aber es müsse verlangt werden, daß eine 
Rückkaufsklausel bei den Verkäufen an Ausländer in die 
Le träge mit aufgenommen werde. Darauf sollte eingewirkt 
werden. Bürgermeister .Walz er antwortet, daß er von 
Hausoerkäufen zumeist erst nachher aus den Eteuerlisten 
erfahre. Oftmals wisse er auch gar nichts darüber. Wenn 
man hier m o r a l i s ch einwirken könnte, würde ihn das 
freuen, denn auch er verurteile solche Verkäufe an Aus 
länder. Auf Lorschlag des G -V. Dr. Hasse (Soz.) wird 
ein Beschluß gefußt, in welchem die Gemeindevertretung es 
verurreilt, daß Friedenauer Häuser au Aue tauber ver 
kauft werden. Wenn aber solche Verkäufe dennoch stattfinden, 
müsse dahin gewirkt werden, daß eine Rückkauf sklausel 
bei dem Vertäust vereinbart werde. 
Ter unzulängfiche Rettungsdienst. 
G.-V. Tr. Schultz (Dnat.) nimmt Bezug auf den 
auch schon von, Bürgermeister Walger erwähnten Artikel 
in unserem Blatte über die Unzulänglichkeit des Rettungs 
dienstes und übt selbst scharfe Kritik an dem Gvöß-Berliner 
Rettungsdienst, besonders an dem Krankentransport, der 
fast ganz versage/ Früher funktionierte der Krastkentrcms- 
Dort hier ausgezeichnet. Er wollte mal fragen, ob wir 
nicht wieder zu einer cigendn Einrichtung zurückkehren. 
'Bürgermeister Walger bestätigt die Mängel, tue sich 
hier durch Einführung des Groß-Berliner Rettungsdienstes 
herausgestellt haben. Ec habe schon energische Schritte 
unternommen, aber noch keine Antwort erhalten. Auch 
er habe daran gedacht, wenn sich die Sache nicht bessert, 
wieder zur eigenen Einrichtung zurückzukehren. Die schlechte 
Erfahrung mit dieser Groß-Berliner Einrichtung bestätige 
seine Bedenken gegen die künftigen Groß-Berlmcr Ver 
einheitlichungen. Die G.-B. Leon har dt (Dem.), 
L ü de r s (Dem.) und Lange (Dnat.) führten auch ver 
schiedene Fülle an, wo der Rettungsdienst versagte, oder 
eigenartige; Rückfragen erfolgten, die die Menschlichkeit 
der Fragenden vermissen ließen. 
Nachdem G.-B. Bath (Soz.) eine Angelegenheit des 
V.A.-Ausschusses kurz erwähnt hat, führt G.-V. Müller 
(Dnat.) an, daß Gefahren in der 
Brotversorgung 
bestehen. Die Arbeiter hätten es abgelehnt, die westlichen 
Vororte vorläufig mit Mehl zu beliefern. Das vorhan 
dene Mehl reiche aber nur noch wenige Tage. Schösse 
Friedel bestäiigt das, was Herr Müller sagte, die Ar 
beiter wollen zuerst die Arbeitergcgenden mit Mehl be 
liefern. Unser Fuhrwerk sei leer zurückgekehrt. Er hoffe 
aber doch, morgen Mehl zu bekommen. Sollte das nicht 
möglich-sein, werde er als Ersatz Hülsensrüchte ausgeben. 
G.-V. Leonhardt (Dem.) beantragt sofortige Einbe 
rufung des Lebensmittelausschusses. Dem Antrage wird 
stattgegeben. (Der Ausschuß hat schon am 21. d. Mts. 
getagt. Schrift!.) G.-V. Göbel (Unabh.) meint, daß 
es sich nur darum handele, daß zuerst die Arbeitergegenden 
Mehl erhalten, das sei doch gewissermaßen berechtigt. 
Nach weiteren Erörterungen, an denen sich die G.-V. Dr. 
Schultz (Dnat.), Thomsberger (Dem.), Richter 
(Unabh.), Bürgermeister Walger und Schösse Friede! 
beteiligten, wird dem Antrage auf Einberufung des Lebens- 
inittclausschusses zugestimmt. 
Es folgt nun die- Wahl des' U n t e r s n ch u n g s a u s- 
schusses über die Einwohnerwehr. Gewählt werden die 
Schöffen Evers (Dnat.), Paasche (Soz.), die G.-V. 
Tr. Anders und Loos (Dnat.), Han ne mann und 
Westp Halen (D. Vp.), Sarrazin (Ehristl. Bp.), Lü- 
decke und Leonhardt (Dem.), Pin tat und Kam- 
rowski (Soz.) und Richter (Unabh.). 
Ter Streik in der Volksküche. 
G.-B. Frau Kor sch (Dnat.) bemängelt es, daß die 
Volksküche am 22. noch geschlossen war und daß die 
Damen des Hausfraucnvereins, die den Betrieb der Volks 
küche in der Streikzeit aufrechterhalten wollten, damit 
die auf die Küche angewiesenen einzelnen Personen nicht 
hungerten, kein Entgegenkommen beim Schössen Friedet 
gefunden hätten. Schösse Friede! erklärte seinen Stand 
punkt, daß er die Danien ans die Gefahren aufmerksam 
gewacht hatte und daß die Damen dann aber zur ver 
einbarten Zeit nicht gekommen waren. Frau Korsch hätte 
auch vor der Volksküche ausreizende Reden gehalten. Nach 
längerem Für und Wider, an dem auch andere Mitglieder 
der Gemeindevertretung sich beteiligren, und wobei auch 
wieder die politischen Verhältnisse, Einwohnerwehr usw. 
zur Erörterung kamen, wird die Besprechung durch einen 
Schlußantrag erledigt. 
G.-V. M a u l b e ck c r erwähnt, daß, wie er gehört 
habe. Neuerdings Hilfskräfte eingestellt rverdcn. u. a. ein 
Ossizier aus dem Rheinland, der von dort geflüchtet sei, 
weil er ans der Auslieferungsliste stehe. Es tollen hier 
doch die Hilfskräfte abgeschafft und Bcamtenstellen dafür 
geschaffen werden. Bürgermeister W a l g e r will die Sache 
unterinckMi. 
G.-B. Nitz (Dem.) fragt an, ob und wann die Ge 
meinde Saatkartofseln für die Laubengartenbesitzer auszu 
geben gedenke. Schösse Friede! antwortet, daß das in 
der nächsten Woche geschehen werde. 
G.-B. Kamrowski (Soz.) bringt zur Kenntnis, daß 
Herr Endemann nicht mehr seiner Fraktion angehöre. 
G.-B Kau mann (Dem.) kommt wieder auf die 
schlechte Beschaffenheit des Straßenpfiasters zu sprechen, 
was den G.-B. Maulbecker veranlaßt, wieder an seine 
verunglückte Kohlenkarre zn erinnern und zn bemerken, daß 
vielleicht durch das schlechte Pflaster auch die Schüsse des 
Maschinengewehres losgegangen seien, die den Mann in 
der Ringstraße tüteten. 
Nachdem inan- sich noch über die Sitzung des Lebens- 
nnttelausschnsses geeinigt hat, findet die Verlesung der Ber- 
handlungsschrsist statt. 
Schluß der öffentlichen Sitzung (-212 Uhr. Es folgt 
eine geheime Sitzung. 
OrrSnaebriedlM 
itzkachdr, unsrer o-Originalarttlel nur mit Quellenangabe gestattet. > 
o Tie wachste Sitzung unserer Gemeindevertretung 
findet nicht am 1. April, sondern erst ain 8. April 
d. IS. statt. 
o Durch die Erhöhung der Kreisstcucr hat unsere Ge 
meinde einen Betrag vpn % Million Mark mehr für das 
noch bis zum 31. d. Mts. lausende Rechnungsjahr an den 
Kreis abzuführen. 
o Verlängerung der Straßenbahn nach Zehlendorf. Die 
Verhandlungen zwischen dem Verband Groß-Berlin, der 
Großen Berliner Straßenbahn und der G ö r z' s ch e n F a- 
b r i-k in Zehlendorf über. eine Verlängerung der Großen 
Berliner Straßenbahn nach Zehlendorf sind zum Abschluß 
gekommen. Die Anschlußlinie soll in erster Reihe zur besse 
ren Verkehrsverbindung der Görz'scheN Fabrikarbeiterschaft 
dienen, die in dem Jnduftriegclände ansi Teltowe: Kanal 
keine'' Berkehrsniöglichkeir hat. Die Görzsche Fabrik zahlst 
sür * k4n Bau der Anschlußlinie einen nennenswerten Zu 
schuß. Die-Linie soll durch den Hindenburg-Damm urrd 
Me Teltower Straße in Lichterfelds bis nach Zehlendorf ge 
führt werden. ' Die Verbandsversammlüng Groß-Berlin 
und die Lichterfelder Gemeindevertretung werden sich be 
reits am nächsten Montag mit diesem Projekt beschäftigen. 
o Wieder Gast Mit der Leitung der Gasbetriebsge 
sellschaft und den Arbeitern der Gaswerke ist es noch 
gestern zu einer Einigung gekommen, infolgedessen die 
Werke wieder in Betrieb »gesetztMürben!. Seid gestern Mend 
gab es wieder Gas, >ve»rn auch der Druck noch ein sehr 
mäßiger ist. Bor Inbetriebnahme der Gaseinrichtungcn 
(Lampen, Gaskocher) empfiehlt es sich, bei geöffneirfm 
Fenster erst eine Zeitlang die Lust aus den Röhren gv- 
blascn zu lassen. 
o Tic Höchstpreise für GaskokS, gebrochen, betragen 
bei Lieferungen an das Kleingeiverbe sowie für Zentral- 
heizungsänlagen 20,50 M. ge Zentner und sür ivestfäli- 
scheu oder Lichtenberger Schmelzkoks 21,50 M. je Ztr. 
o O.jfcnc Lehrstellen. Das hiesige Berufsanit hat Lehr 
stellen in fvigendeu Berufen zn besetzen: Bandagist, Binde 
rin, BürvaiMstellte (Stellen sür schulentlassene Knaben 
und Mädchen), Drechsler, Drogist, Fischer, Friseur, Gärt 
ner, Graveur, Installateur, Klempner, Kolvnialwarenhänd- 
ler, Ledermarenländler, Maler, Metalloildhaner, gelernte 
Pupscderarbeiterin, Schlosser, Schmied, Schneider, Schnei 
derin, Steindrucker, Steinmetz, Töpfer, Verkäuferin, Ber- 
sicherungsaiigestellter, Zeichner. Das Berufsanit ist in der 
koiirmcnden Woche von 8—12 Uhr geöffnet. 
o Tie Neuwahlen zum ersten Reichstag sollen nach 
einer Meldung der „Zentrimis-Parlamentskorrespondpnz" 
etwa in der Zeit vom.30. Mai bis zum 6. Juni stattsindev. 
Da eS nicht möglich sei» wird, das Wahlgesetz noch zu 
erledigen, wird nach dem geltenden Wahlrecht gewählt wer 
den, aber dieses soll durch eine besondere Vorlage in tzen 
Punkten abgeändert werden, die sich bei den letzten Wahlen 
alS unzweckmäßig erwiesen haben. 
o Ter Botanische Garten in Dahlem ist für den all 
gemeinen Besuch am Soncktag, den 28. März geöffnet 
von 11—4. Kinder unter 10 Jahren haben keinen Zutritt. 
o Ter Haus- und Grundbesitzer-Verein hielt gestern 
Abend feine stark besuchte Versammlung ab, über die wir 
in einer der nächsten Nnnnnern noch näher berichtzjn 
werden. Bemerkt sei heute nur. daß einem Antrage, gegen 
Anzeigen der OrtSPvlizeibehörde über Nichtabsahren des 
Hausmülls von Vereinswegen vorzugehen, zugestimmt 
wurde und daß der Verein unserer E i n w o h n c r weih r 
einstimmig den Dank für ihre Tätigkeit aussprach. Ge- 
sprockien wurde u. a. auch noch über eine Euigabe an 
den GemeiNdevorstand betr.! Eu tfernun g der Vor 
gärten in Geschäftsstraßen. 
o Niischkc spricht.' Heute'' (Sonnabend) Mend 8 Uhr 
wird der Abgeordnete der Nationalversammlung Nuschke 
in einer von der hiesigen Ortsgruppe der Deutschen demo 
kratischen Partei nach dem Bürgersaal des Rathauses einbe 
rufenen öffentlichen Versamnilung über den Kapp- 
Putsch usw. sprechen. t 
o Die Friselirgeschäfte sind an diesem Montag geöfftmt. 
o An alle Wlstpreußen! Am Donnerstag, den 1. April, 
abends 8 Uhr, smdct die infolge der Unruhen ansgesällcnd 
Erösfnungsversamlfilnng des» Bundes hc-imattreiier West- 
preußen, Bezirk Westen, statt unb zwar in der Aula der 
Viktvria-Luise-Schule in Wilmersdorf, Uhlaiid- Ecke Gastei 
ner Straße. Alle Westpreiißeu, insbesondere die Abstim- 
mungSbcr-cchtigten werden aufs dringendste gebeten, zu er 
scheinen. Insbesondere werden die Abstimnningsberechlig- 
ten gebeten, möglichst eine Legitimation mitzubringen, 
denn zu ihrer Bequemlichkeit sollen die vorgeschriebeweu 
Beglaubiigungeir der Anträge auch Lkufnahinc in die W- 
stimmuugsliste durch einen in der Versammlung anwesen 
den Beaniten sogleich an Ort und Stelle ausgefiishrt 
werden, ivodnrch den Abstinminngsberechiigten der Gang 
zur PMzei, sowie die Absendung der Anträge erspart 
wird. Gäste willkommen. 
Vereins-k^acdricbren 
)( Ein KonfirmanLenbcqrimunqsabend, verbunden mit einem 
Lichtbiidervurtrag von H.-rrn Professor Dr. Riem, Steglitz über: 
„Ter Alond, fein äußeres und seinen Einfluß auf die Erde" findet 
am Sonntag, den 28. März. Abends 8 II!,r im eoangelischeu 
Verein junger Dbänner, sfaiferadee 76 a l, statt Alle Vereins- 
n-.itglicder, sowie die Neukonsirnüerten sind dazu eingeladen, auch 
sind uns junge Männer t,erlich willkommen. Zu gleicher Zeit 
wollen wir auf unseren Besprechabend am Freitag Abend 8 Ilhr 
aufmerksam machen, wo Herr Pfai-rer Fö, Isch im Aasll,lutz an den 
legten Bespirchabend lder Aberglauben im Volksleben» diesmal über 
„die Welt des Unsichtbaren" fprechen wird. Um zahlreichen Besuch 
wird gebeten. Für Notbeleilcht>n:g ist an beiden Abenden gesorgt. 
Beiui^ Versagen des elekniscvcn Lichtes ivird Herr Pfarrer Fvttsch 
ain Sonntag Abend über Wilhelin Lohn und fein Werk sprechen. 
)( Den schnatioualer-Jugeutblind. Sonntag, den 28. Mär, 1920. 
Ausflug der Wandergruppe. Treffpunkt: 8 Uiir, Bahnhof Zoolog. 
Garten Fahrt bis Grünau, Wanderung am Mügelsee und Düme» 
ritzsee entlang nach Erkner. Rückkehr: 6 llhr. Mitglieder de, Orts 
gruppe, die nicht der Wandergruppe o.ngehvreu, siad Herst, willkoiinne». 
)i D.L> B., Jngend-Abteilung' Friedenau-Lteglrtz. Sonntag, 
den 28. Dtärz, PorwittagswanderUng nach Zchlendokf-Wannsee. 
Treffpunkt 8. Uhr Bhf. Steglitz. Abfahrt 8 W Uhr. Rückkehr Steglitz 
etwa V.2 Uhr mittags. 
)( Mauner-Turn-Verein E. B. (Tportabtcilmig Friedenau- 
WUmersdolf). Jin fälligen Hocky-Berbandsspiel stehen sich am 
kommenden Sonmag, den 28. März Borin. 9 Uhr auf dem Ge 
meindesportplatz Lffenbachcrstr. die 2. Mannschaften obigen Vereins 
und der Charlottenburger Turngemcinde gegenüber 
)( „Deutsche Boiksportei, Ortsgruppe Friedenau. Die nächste 
Sitzung des Werbeausschusses findet am Montag, den 29. März, 
abends 8 Uhr im Zeichensaal der KLnigin-Luisenschule statt. Es 
werden Tagessragen besprochen; alle Mitglieder, anch nicht zum 
Werbeausschnß gehörende, sind dringend und herzlich eingeladen." 
)( Der Untechaltnngsabend des Friedenauer Schüler-OrchesterS. 
der heute Abend stattfinden sollte, »nutz infolge der Ereignisse der 
b-tzten Tage auf Son-iabend, den 17. April verschoben werden. 
Die Uebuiigsstande findet dagegen wie gewöhnlich um 6 Uhr statt. 
9d)öneberg 
—o Sktzitng der Stadtverordneten am Montag, dem 
29. März 1920, nachmittags 6 Uhr. Tagesordnung: 1. Be 
schlußfassung über den Antrag der Städtv. Albrecht und' 
Oien. betr. die Einsetzung eines Ausschusses zur Unter-
        
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