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Periodical volume Nr. 52, 01.03.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

Vr’-i-, . * ’H*' . 
da berauschte, sie. unS mit' süßen. FlageolettetöUN uyd 
dunklem Alantz der G-Sccite. Iw Allegro energiro aber 
bewunderten- wir dyn Schwur^, die Lebhaftigkeit deS 
Künstlers und seine glänzende Technik, die später, »n 
Paganinis >,Hexentanz'h iroch mehr hervortrat. Nicht 
enden wollte der Beifallssturm, den der Künstler erntete. 
Margarete Wachsmuth hatte Schumanns Liederzytlusr 
Frauegliebe und -Leben,-, zum Vortrag .-gewählt und da 
mit das Rechte getroffen. Ihr weicher, lieblicher So 
pran und die! innige, hingebende Art ihres Vortrages 
paffe» zu . dieser Lyrik ausgezeichnet. So wurde auch 
von ihr eine Zugabe lebhaft gefordert. Carl Ärmster 
mit seinem wundervollen, herrlich geschulten Bariton, 
sang-die Arie des Holländers aus der Oper ,,Dcr flie 
gende Holländer" und Wotans Abschied aus der ^Wal 
küre" und riß. die Hörer zu heller Begeisterung mit sich 
fort. Clemens Schmal st ich hatte als feinsinniger Be 
gleiter wieder großen Anteil an den Beifallsstürmen. 
Ms. 
o Die Gros-deutsch,: Frcihcitrpartei hatte zu Donners 
tag eine große öffentliche Aoltsvorsammlung nach der 
Hohenzollernschnle in Schöneberg, Belzigcr Straße, ein 
berufen und die Riesen-Aula der Schule mar von Freun 
den der Partei und auch von Gegnern bis ans den letzten 
Platz gefüllt. TaS Referat des Abends hielt der Acg- 
Rar Grosse (Friedenau) über das Thema „Dcnlsci)- 
lands Aufstieg oder Untergang". Im Verlauf seines 
außerordentlich interessanten und ausführlichen Vortrages 
ging der Redner zunächst auf den furchtbaren Nicderbruch 
unseres Vaterlandes ein und beleuchtete im weiteren Ver 
lauf seiner Ausführung das Programm der Großdeutfchcn 
Freiheitspartei »ach der nationalen und sozialen Seite. 
Die ungefähr zweistündigen Ausführungen des Redners 
fanden den ungeteilten und starken Widerhall der Ver 
sammlung, unter dem der Widerspruch von unklaren jungen 
Köpfen nicht zur Geltung kam. Für die Aussprache hätte 
sich eine ganze Anzahl Redner gemeldet. Der Versuch der 
Rcdnerin ans dxm mehrheitssozialistischen Lager, die Ver 
sammlung tot zu reden, wurde in sehr bestimmter Weise 
abgelehnt und cs gelang trotz teilweise sehr stürmischen 
Szenen, die Versammlung doch in Ruhe wcitcrzusührc». 
ES war auch bemerkenswert, daß von. keiner Seite irgend 
wie erhebliche Einwände gegen die von dcni Referenten 
verkündeten Parteigrundsützcn vorgebracht werden konnten. 
o Zu gnvstcn der von den Polen verdrängte» West- 
preutztn findet am Mittwoch, den 3. März, abends 8 Uhr, 
im Festsaal des Kaiscr-Friedrich-Rcalgymnasiirms in Neu 
kölln, Kaiser-Friedxichstraße 208—10, ein Lieder- und 
Nezitationsabend start. 
o Vom Rcichsbürgerrat Berlin ist eine kleine Druck- 
schrift: „Der Frrcdcnsvcrtrag in 101 Forderungen" — Ver 
lag von Reimar Hobbing — herausgegeben worden. Cs 
ist eine gedrängte Zusammenstellung der im Fricdensvcr- 
krag gestellten Forderungen. Bisher ist eine solcl)e Zu 
sammenstellung nicht erschienen; cs darf daher angenom 
men werden, daß die breiten Schichten des Volkes dom 
Schriftckicn großes Interesse entgegenbringen wcrdcir. 
v Schnelle Hilfe durch die Einwohnerwehr. In einem 
Straßenbahnwagen, der von Berlin kam, erlitt ein allerer 
Herr einen Schlaganfall. Als der Wagen hier vor dem 
Rathanse hielt, begab sich der Schaffircr in die Wache 
der Einwohnerwehr und sofort erschienen Mannschaften 
der Wchr mit einer Trage und holten den Bewußtlosen 
ab, um ihn zu einem Arzt zu bringen. Die Fahrgäste 
spendeten den Wchrleutcn für ihr schnelles Eingreifen 
ein lebhaftes Bravo! 
o Ein Motor verschoben. Ans dem hiesigen Güter- 
bahnhof Wilmersdorf-Friedenau war eine Ankündigungs 
karte unter schlagen, um einen Motor von 100 Pfcrdekräfien 
zu verschieben. Die Polizei nahm den Täler und zwei 
seiner Mithelfer fest. 
o Gestohlene Elektro wo leren. Einbrecher haben in 
der Stacht vom 24. zum 20. Februar aus der Zwciafabrik 
der Optischen Anstalt E. P. Goerz bei Zehlen 
dorf drei große Elektroinorore mit Ledcrriemen ge 
stohlen. Tie Nummer der Motore sind 906 010 N Iß $3 
1.000 046 N 0 PT., 041E 0 PS. Vor Ankauf wird ge 
warnt. Auf Ergreifung der Diebe ist eine hohe Beloh 
nung ausgesetzt. Die bisherigen Ermittelungen ergaben: 
Am Dienstag, den 24. d. Mts. gegen - >12 Uhr stmhls 
fuhr ein leichter Einspänner von" Lichterjeldr nach dein 
Zaun der Goerz-Fabrik bei Schünow und verstectre sich, 
dort. Zwei Männer schlichen am Tcltowkairal entlang 
und stahlen, wie man von den Baggerschiffen aus deut 
lich beobachten konnte, die Motore aus dem. Bauschuppen 
heraus. Sie legten die Last auf einen Schubkarren, mit 
dem fte aber in der sumpfigen Wiese einsanken. Auch das 
Unterlegen eines Brettes unter das Rad erwies sich als 
zu zeitraubend. Schließlich sah man, wie der eine Dieb 
cm langes. Tau um den Karren schlang, und daran zog,' 
wahrend der andere schob: So gelangte ingn schließlich 
ari den. am Zaun wartenden Wagen heran und u'n 
4,30 morgens war die schwierige Arbeit,' die 5 Stunden, 
gedauert hatte, getan. Lcidcx waren die Beobachter nicht 
beherzt genug, um sofort zuzupacken. Auch die-Fabrik- 
Wachter haben ausweislich der Kontrolluhren, ihre Gänge, 
richtig ausgeführt. Das Baugelände ist aber sehr um- 
fangrcich und zur Zeit unübersichtlich.. Als der Wagen 
rm Morgengrauen wieder über Lichterfclde in Richtung. 
Steglitz, abfuhr, saß der Kutscher, in einer Art Schafpelz' 
auf dem Bock, während dir beiden Kumpane in Militär- 
Mänteln als Bedeckung hinterhergirigen. Ter eine, ziem- 
lich groß, der andere wesentlich kleiner. Zweckdienlich« 
Vefelns-Mch^cbM 
)( Dcutschnationaler.Jugendbund. Die Mitglieder der Mander, 
gruppe werden gebeten., sich-Dienötag,d. 2. Marz 1920,, um 0 Usch 
Hol". ^a.iser-Allee Ecke Rönnebergstr., pünkt 
lich ltnd vollzählig zü 'versammeln. • ■ - . 
)f Die Heimarbeiterinnen aus der Kinderkleidcrkonfektiou 
rsannnekn sich am 3. März, abend« '/,« lim im 
"Alexandriners Alexandrincnstr. ,37a. Die Tarifvcrhandlüngev 
- X Deutsche Volkspartei. crtsgrnppe Fnedenau, Frmien. 
aurschux. 'Nächster Jraueuabenü am Lonnabend, den «-Marz, 
abends & Uhrchm Zeichensaal btt Königin-Lutzc-Schule. Goßlerstr. 
Herr Kammergerichksrat Ta 3p a ri spricht über „Die Frau m 
der Nechtspflege". * Männliche, und weibliche Gäste, die auf dem 
Boden der Partei stehen, sind willkpmnirn. 
8 er! in unä Vororte 
§bh. Die Sörglitzer Gemeindevertretung stimmte in 
ihrfr letzten Sitzung den von uns bereits mitgeteilt» 
Aenderungen der Bebauungspläne für die Gelände am 
Fichtenocrge, am Bäkepärk und für eine Grünstreifenvcr- 
bindung zwischen dem Stadtvarr und dem Bäkepark zu, 
durch die neue Frei- und Grünsllächen tu Steglitz ge»- 
schaffen werden. Ebenso wurde der Vorlage über .die 
Einrichtung eines Kinderhorts in den Raume» der.ehe 
maligen Zentralvolkslüchc.in der Holsteinischen Straße 
mit einem Kostenaufwand von 7000 M. die Genehmigung 
erteilt. Der Hort für aufsichtslose Kinder soll Anfang 
April eröffnet werden. Für die Entsendung stark- unter 
ernährter Linder nach der Schweiz wurde ein Vorschuß 
von 5000 M- zur Verfügung gestellt. Der Antrag der 
G.-V. Alfermann und Gen. aus Einsetzung eines Unter 
suchungsausschusses für die Bewirtschaftung des Ricsel- 
guts Klein-Ziethen wurde nach lebhafter Aussprache abs- 
gekehnt und das in der Besprechung vorgebrachte Ma 
terial dem RiesclgutSausschuß zur Prüfung überwiesen. 
Die Gemeindevertretung stellt sich ans den Standpunkt, 
daß in der Bewirtschaftung des Ritterguts unleugbar 
eine Besserung eingetreten sei und daß kein Grund vor- 
liege, sich den von den Antragstellern erhobenen Vor 
würfen anzuschließen. 
§o In der Arndt-Hochschule, Bellcvucstr. 15, Hof, 
im Wilhelm-Gymnasium, werden die Vorträge von Herrn 
Reg.-Bauincister Langen.über neuzeitliche SiedlungStünde 
und von Herrn Prof. Speyer über die Rätsel des ^Da 
seins und ihre Lösung im germanischen Göttcrglauben 
sortgesetzt. Ebenso Herrn Prof. Kcßners Lichtbildervorträg. 
über Eisen und Stahl und die Dr. Sevins über Schmckllers 
Grundfragen des Rechts und der Volkswirtschaft. Herr 
Prof. Gonser behandelt die Alioholfrage. Am 5. März 
beginnt eine Reihe von 5 Vorträgen Dt. Schcfsers über 
Fürst Bismarcks Reichspolitik. Alles Nähere durch das 
Arbeitsamt: SW. l l, Hedenranustr. 12. Fernspr. Nöllen- 
dvrf 1600. ' ' '. 
Zvltbriftm 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung. 
Herr PrLvrrtschuütsltzer und Pastor a. D. Fliedner 
ist nicht imstande, gegen meine guten Gründen entspringen 
den Feststellungen grober Verstöße gegen die Tatsachen in 
meinen Artikeln crwas zu bemerken. Er benutzt deshalb? 
eine nebensächliche Bemerkung von mir, in der ich selbst' 
erklärte, es fehle mir die Möglichkeit der Nachprüfung 
seiner in allen eingeweihten Kreisen als merkwürdig 
empfundenen Zahlen, zu guten Schimpfworten. Auf dieses 
Gebiet taun ich ihm nicht folgen. Für die Ocssentlichkeit 
genügt wohl die Tatsache, daß Betrieb und Person des 
Herrn Fliedner die Reichsschnlkonscrenz als Beweis für die 
Rcformbedürftigkcit des .Privatschulwesens beschäftigen 
wird. F. L c o u h a r d t. 
«m Dy r 
im Sttzui 
6. m 
«Ochtrag so» Tages«Hdnut^ der, 
Sitzvvg der GZmerndeverttemNS 
_*» 4. März dZIS., n°chnr.: 7 Uhr 
law des ötathauseS. Noch- der Barschriit un 
. , 106-der Laildgemetädeordnung v.rd da«uf 
lesen, Haß^dir «ichterscheinende», suh den grsaßd-a 
sseu zu umerwerfen Hüven. 
Tagesordnung: 
a) ln öffentlicher S'tzunar 
19a. Vorlage, beir. Erhöhung der Reiselosten. 
b) . in gehrimer Sitzung» 
21. Llüfnahme einer Anleihe. ' .. 
Die bezüglichen Vorgänge und Alten könne« während 
bet Dienststunden ln AmÜrimmer eingesehen werden. 
Berlin-Friedenau, den 1. März 1920. 
' Der Gemeindevorsteher. Walger, Bürgermeister. 
Bckanntmachuna. 
In der Wache vom l— 7. März gibt cs auf die 
Abschnitte 10 a—c der Sartoffelkarte 3 Psd. Kartoffeln. 
.Als Ersatz für die fehlende» Kartoffeln gibt cs auf d:e 
iAbschnitte 10 d—g der Kaxtosseikarte 500 Gr. Brot-.Ber 
lin-Friedenau, den 1. März 1020. Ter Gcineindcvorstalid, 
'»I. V. Friedel. » 
Bekauntmnchung 
Die inr Monat Januar ausgegebenen Petrolcninmar- 
" " ' ' ' ' mit 
März 
ve 
Iwtdte -KinderKetverkonfekti»». 
Kanin-«. 
Berliner Ausverkailf. 
linier dieser Tpitzmarlc brachten einige Berliner Zei 
tungen eine Notiz, betr. Hausvcrkäufe an Ausländer. 
Da mein Name erwähnt ist, möchte ich den Standpunkt 
der H a u s w i r t e dazu kurz feststellen. Im allgemeinen 
ist der Verkauf von Hausern an Ausländer zu bedauern, 
doch die Not zivingr dazu. 
Die durchschlagenden Gründe dafür sind: 1. unauf 
haltsame rapide Steigerung der Hausnusgaben für Wasser, 
Licht, Müllabfuhr, Portier, Steuern, Kanalisationsgebühr. 
2. Ausführung zurückgestellter, jetzt sehr notwendiger 0tc- 
paraturen, deren Kosten ohne bedeutenden Beitrag der 
Mieter nicht aufgebracht werden können. 3. Steigerung 
der Koksprcise auf den 25 fachen Betrag des Jriederw- 
prei'cs. 4. Entrechtungen durch die anfechtbaren Verord 
nungen der Behörden, ,z. B. der Kohlenstelle, 17 Grad 
Wärme zu liefern, trotz mangelnder Koksbelieferung. 
5. Verweigerung genügender Mickserhöhungrn. <>. Ver 
bitterung durch Verhetzung der Miercr und deren Vereine. 
Zentralheizung, Warmwasserversorgung, Fahrstuhl, bc- 
denten für den Hauswirt foläier Häuser den - sicheren 
Verlust der ins Haus gesteckten Summe und dadurch Ge 
fährdung der wirtschaftlichen Existenz, da 05 Prozent 
der Hauswirre dem Mruclftand angehören. Um M retten, 
ums noch zu retten ist. und nicht erst durch, die Subhashipu 
von Haus und Hof geja.gr zu werde», wird der HauswjrP 
gpzrvllngeu..bas-uurculavle Obiekr.abzustoßen, ganz, gleich 
an wen. Da Inländer oder sich für solckw, .nur Verluste 'st nur eine 
bringenden Häuser bcdanreu, bleiben »ur 'Ausländer als 
Käufer, die nur Häuser mit Komfort kauscm Richt dci, 
Hauswirt kanu deshalb ein Vorwurf treffen, weil er,-um 
seine Familie vor Not zu schützen, an Ausländer vcr-, 
kaust, der preußischen Regierung trifft dio Schuld, weil 
sie die Notlage der Hauswirte nicht kennen will,' »vxik 
sie. den Hauswirten vcrlveürt, was allen Kaufleuten, An 
gestellten-als selhstverstäudlicheL Recht zusteht, angemessene 
Bezahlung zu verlangen. 'Die Hauswirte haben in den 
KnegSsahren große Opfer getragen und tragen sie ugch, 
sic würden die. Häuser gern behalten, wenn der Harr 
Wohlsahrtsminfstcr auch ichlen gegenüber Gerechtigkeit üben 
würde. Der Verkauf an Ausländer ist deshalb Not 
wehr. Von diesem Gesichtspunkts aus, halte ich cS für 
meine Pflicht als Vertrekdr der Hausbesitzer deren 
Ruin und wirtschaftlichen Untergang durch Verkamf 
zu mildern und zu verhindern. R. Konieczka. 
' - ' ' . —rgrra 7 
. . Bekluwtnrachuvg. 
betr. Landaufenthalt von SradtlinLern. Der! Gemeinde 
Berlin-Friedenau ist cs möglich, setzt schon 40—50 er 
holungsbedürftige. Knaben, vereinzelt auch-Mädchen, auf 
dein Lande imterzubringen. In Frage lammen nur K.ndcr, 
welche zu'-Ostern konfirmiert werden, und denen, bevor 
haus, Gemcindcbüro, Zimmer 40,-1. Stockwerk, anzu 
bringen, wo auch weitere Auskünfte erteilt werden. Berlin- 
' Friedenau, d. l.März 1020. TerGeiueindevorstand.Walger. 
Bekanntmachung. 
Sämtliche Wohnungssuche r, dencir bei ihrer Eitt- 
tragung in unseren Wohnungssucherlisten eröffnet wurde, 
ihre Vormerkung sei zum 1. 0. 1020 zu erneuern, müssen 
'bis zuin 15.3. 1020 schriftlich oder mündlich die Er- 
Neuerung beantragen, widrigenfalls am 16.3. 20 
■ die Streichung vorgenommen werden muß. Dasselbe gilt 
' für Tauschanmrldungcn, welche vor dem 1. Januar 1020 
-erfolgt sind. Berlin-Friedenau, den 27. Feoruar 1920. 
" Wohnungsamt. , , .. ._ 
Bekanntmachung. 
Aufruf ca die Bürgerschaft! Da im Lause der Zeit 
aus der Kriegswohlfahrrspflege eine Anzahl chrenawp- 
lich tätig gewesener Personen ausgeschieden ist, hat die 
Gemeindeverwaltung gegenwärtig sehr unter dein Mangel 
an geeigneten lcräjteu zu leiden. Ich bin deshalb ge 
zwungen, mich von Neuem an die Bürgerschaft zu wenden 
und Damen und Herren aller Kreise zu bilten, sich zur 
freiwilligen ehrenamtlichen Tätigkeit in 
der Kriegs Wohlfahrtspflege melden zu wollen. 
Es handelt sich in der Hauptsache um Feststellung der 
wirtschaftlichen Verhältnisse der durch den Krieg und 
seine Folgen in Not geratenen Familien, denen geholfen 
werden soll und muß. Nähere Auskunft über die Tätig- 
krit gibt Herr Obcrsefretär Borck während der Ticnsk- 
5Mt von 8—3 Uhr un Rathause, 1 Treppe, Zimmer 39, 
woselbst auch die Meldungen entgegengenommen werden. 
Berlin-Friedenau, den 20. 2. 1920. Der Ecmeindevor- 
steher. Walgcr. . 
Bekanntmachung 
In allen höheren Schulen Friedenaus finden am 
Sonntag, den 7. März die Wahlen zu den Cltcrnbciräteu 
start und zwar am 
Realgymnasium in der Homuthstraße von 0—0 Uhr, 
im Gymnaiium am Maybachplay von 10—4 Uhr: 
. Köuigüi-Luise-Schulc in der Goßlerstr. von 10—4{Usir, 
- Lorenz-Lyzeum in d. Schmargcndorferstr. v. 10—4.Uyr, 
Rudel'sches Lyzeum in der Moselstraße von 10—4 Uhr, 
Flieduer'sche Privatschnlc in der Nredstr. v. 10—4 Uhr. 
c r - 
E n tg c g en st e h e n d e Meinungen u n d 
ö f f c n t l ich u n g c n sind unrichtig. 
i Die Wahlvorstände der hüyeren Schulen Friedenaus. 
Berger. Boramann. .Ruth.. Müller. Santo. Gravenstein. 
Bek-Nlulmachmrg. 
Die Wahlen zum Elteroberrat für dar Lorenz-Lyzeum 
in der Schmargrndorfcr Stvaße finden am Sonntag, 
dem J7. März von 10 bis 4 Uhr i:n Lchrcrinnenzimmer 
tt. Beim Vorsitzenden des Wahlvorstandcs 
Liste eingegangen. Bei der Prüfung durct» 
den Wahlvorstand wurde die Liste als gültig anerkannt,- 
sie wird nachstehend aufgeführt: 
1. Dr. Phil. Leon Mirus, Syndikus: 2. Wulkon'7 
Karl- -Geh. exp. Sekr.; 3. Müller. OSwin, Kanzlei-Sclr.; 
4. Schneider, Hedwig, verehl. Apotheker; 5. Dungs. .Oed- 
»Mg, Kaufmann,- 6. Schlüter, Walter, Aeg.-Nat; 7. Dr. 
Anwand.,Clara, vercht. stv. Dir. d. Volksbühne,' 8. Müller, 
Albert, Stadtrat- 0. Berger, Max, tzberpostfekr.; 10. 5Lall- 
Berantwi Schesittelterr Herm. Ü^artknln»<4^ KkedenaM 
——7 —— I - ■ ■ j 
j«vmrvs,:kiW-Aii..i«. ... 
g ejo.loa^. D t.aj 
' Adle, höchste Preise /in ♦ 
15. Engrl-Stehle, Rudolsine, verehl. Verlagsdir?; lO.Pclte. 
Olga, vxrehl. Rcchnungsr.^ 17.-^ König,' Marie, verehl.' 
Dipl.-Iug.:- 18. WilbranV, Theodor, Eisenbahndir.: 10. 
'Schmidt, Heinrich. Reg.-Bmstr.: 20. Feiae, Elsa, verehl. 
Hauptm..- 21. Dose, Else» verehl. Beamter; 22. Schubert, 
Georg. Sekretär; 23. Knauf, Meta, verehl- Tanbst.-Lehrrr- 
24. Lüttje. Karl. Zollfekretür; 2öi Retzlaff, Max, Stadll 
sekrrtär; 26. Bolkmann, Hedwig, verehl. Lehrer; 27 Llste- 
fcld, Max. Kaufmann; 28. Dr. Krcusler, Haus. Dr 
Phil.: 20. Weizcl, Karl Kaufmann. > 
Berti ».Friedenau, den - 26. F-brunr 1020. 
Der -Vlfrfitzsnde-'BtS Wat, Gorst ander 
*•***&£ m- Ss- ■; 
Zum Selbstvsrbrauch 
Uxbxrbltte je^>eS lHLchstgebot 
L. Zzlchen 
^xglitz, Friedrich«^ 
^»rirschllermelster, 
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Sold., Silber., Plvtiv. j 
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» Friedenau, Lefevrestratze rg, yptr. rechts. 1 
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