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Periodical volume Nr. 44, 20.02.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

bcs Schularjkes und bas Lehrcrinnenzimmer der Gemeinde- 
schule NhciUgaustrcis:e; 2000 .M. zur Beschaffung 
von Einrichtungsstücken für die Lehrer- und Lehrerinnen^- 
zimmer 'in der Gemeindeschule Albcstraße und fer 
ner 25 500 M. Zur Beschaffung der Einrichtungsgegen 
stände für daS Amtszimmer des Leiters der Fortbil 
dungsschule sowie für das Lehrer- und Lehrerinncn- 
zimmer. den Zeichensaal u. a. Gegenstände der Fortbil 
dungsschule. 
Für Instandsetzung der c l e k t r i s ch e n A u f z ü g c i m 
Rathaus werden 2800 M. bewilligt. 
Vergebung des Festfaales im Rathause. 
Bürgermeister W a l g e r berichtet, daß der Bauaus- 
schuß eingehend an Ort und Stelle geprüft habe, wie 
cs wohl möglich wäre, die Wünsche nach Freigabe des 
FestsaalcS zu Festlichkeiten zu erreichen. Es haben sich 
aber alle Herren davon überzeugt, das; cs nicht möglich 
sei. Die Kosten würden zunächst 14—15 000 M. ausmachen, 
um die allernotwendigsten Garderoben- und Beleuchtungs- 
gegenstände usw. zu schaffen. Der Ausschuß hülr es nicht 
für gut, derartig hohe Summen auszuwerfen für einen 
Versuch, der von vornherein zum Mißerfolg verurteilt 
sei. Es lasse sich das jetzt nicht machen und so könne der 
Saal nur zu ernsten Versammlungen hergegeben werden. 
Baurat Altmann bemerkt, daß auch die Demokraten, 
die zuerst die Sache so sehr befürwortet hatten, selbst 
zustimmen mußten, daß der Saal nicht hergegeben wer 
den könne, nachdem man alle Einzelheicen im BauauSschuß 
eingehend durchgesprochen hatte. G.-V. Dr. Anders 
(Dnat.f erklärt, daß dieser Beschluß sehr schmerzlich wäre, 
denn dadurch werde der Bürgerschaft auf Jahre hinaus 
der Saal entzogen. Denn was man schaffen konnte, konnte 
man jetzt noch schaffen, bevor Groß-Berlin käme. Was 
dann werde, wisse man noch nicht. (Zustimmung'. G.-V^ 
Dr. Hasse (Soz.i widerspricht, daß die Garderöbenfrage 
iin Bauausscl'uß ausschlaggebend war für die Nichiher- 
gäbe des Festfaales. Einer solchen Begründung könne er 
nicht zustimmen, denn es gäbe wohl kaum ein Rathaus, 
>' wo so viel Platz für die Garderobe sei. G-V. LebiN-s 
Hardt (Dein.) bedauert cs auch, daß die Hergäbe des 
Festsaalcs nicht möglich sei, wodurch viel Einnahme an 
Steuern der Gemeinde verloren gehe und die hiesigen Be 
wohner ihre Feste auswärts feiern müßten. Bürgermeister 
W a l g c r meint, daß die lÄarderobcnfragc doch von ge 
wisser Bedeutung für den Beschluß war. Er empfiehlt 
zunächst die Angelegenheit durch Kenntnisnahme zu er 
ledigen und stellt nachdem hiergegen Widerspruch laut 
wird, den Antrag, zu beschließen, daß d:e Hergäbe des 
Festsaales zu anderen Veranstaltungen als zu Versamm 
lungen und ernsten Konzerten abzulehnen sei. Er erläutert 
-noch, daß auch die Auseinandernahme der Sruhlrcchen 
Schwierigkeiten mache. Schöffe v. Wrochem (D. Bp-' 
kann auch solche Begründung nicht anerkenne», er würde 
nur zustimmen, wenn zum Ansdruck komme, daß eins Be 
wirtschaftung nicht möglich sei. Bürgermeister Walger 
führt aus, daß man sich lange überlegt habe, wie inan 
es machen könne, um doch den Festsaal zu Festlichkeiten 
herzugeben. Rach einer Berechnung kam man dahin, daß 
die Hergäbe des Saales bei Berücksichtigung'aller Un 
kosten nicht unter 800 M. möglich wäre. Er erwähnt 
das Auseinandernehmen der Stuhlrcihen und wieder Zu 
sammenschrauben, wodurch Beschädigungen vorkommen. 
Auch die Bewirtschaftung sei schwierig, denn was soll 
der Wirt jetzt geben (Zurufe: Was geben denn die an-« 
dcrn?) G,-B. Dr. Hasse (Soz.) beantragt, zu beschließen, 
daß wegen der Bewirtschaftung die Hergäbe des Festsaalcs 
nicht möglich sei. G.-V. Leon Hardt (Dem.) steckt sob- 
genden Antrag: 
„Die Gemeindevertretung bedauert, daß unter den 
heutigen 'Verhältnissen der Bürgersaal des Rathau es 
für solche Veranstaltungen, mit denen eine umfang 
reiche Bewirtschaftung verknüpft ist, nicht zur Verfügung 
gestellt werden kann. Sie beauftragt den Bauausschuß, 
die Angelegenheit im Auge zu behalten und ihr bei Besse 
rung der einschlüglichen Verhältnisse sofort geeignete 
Vorschläge zu machen." 
G.-V. Frau Kor sch (Dnat.) erwähnt, daß der Rhckn- 
goldsaal 1000 M. kostet und daß sich dafür auch Mieter 
finden. Für die Bewirtschaftung stelle heure niemand 
große Ansprüche; sic könne nur mir Kaffee und Bier 
geschehen. Es müßte sich machen lassen, daß der Saal 
der Bevölkerung zur Verfügung gestellt werde und nicht, 
daß sie nach auswärts gehen muß; wo ein Wille, sei auch 
ein Weg. Bürgermeister Walger macht weitere Aus 
führungen über die Schwierigkeiten der Hergäbe des 
Saales, insbesondere nach den polizeilichen Vorschrifren. 
Die Stühle müssen zusammengeschraubt sein; es müssen 
airch die Gänge freigehalten werden, um eine Panik zu 
verhüten._ In der Philharmonie habe er selbst beobachtet» 
wie bei einer Versammlung die Gänge geräumt wurden. 
Die Säle werden hier auch nur vergeben mit der aus 
drücklichen Vorschrift, daß niemand, der keinen Sitzplatz 
habe, im Saale anwesend sein dürfe. Baurat All- 
mann bedauert gleichfalls, daß durch die Schwierigkeiten 
es nicht möglich sei, den Saal herzugeben. Er erwähnt 
diese Schwierigleiren, wie Garderobe, Personalunkosleii, Be 
schaffung von Velenchrungskörpern usw., wodurch lat- 
sächlich 800 bis 1000 M. Kosten für die Hergäbe des 
Saales entstehen würden. G.-V. S ch ö n l n c ch l >'D. V.) 
erläuterte auch die Uninöglichlen der Hergäbe des Saales 
und G.-V. Hannemann >D. Bp.) bedauerte gleichfalls 
diese Unmöglichleiten. Er erkannte aber an, daß der Herr 
Bürgermeister Gelegenheit genommen hatte, aus bic 
Schwierigkeiten in der Ocffcnllichkeir hinzuweisen. Süs 
möge öfter geschehen. Er trat für den Antrag Leonhardt 
ein. Bürgermeister Walger erklärt, er härte eS selbst 
gewünscht, einen Versuch mit der Hergäbe des Laakes, 
zu machen. Aber es gehe eben nicht. „Zum Fenster - 
hinaus zu reden", habe er nicht mehr so für nötig ge 
halten, nachdem durch die Parteien die Verbindung mit 
der Bevölkerung bestehe. Wenn das aber gewünscht iverde, 
werde er auch hier öfter in solchen Frage» Erklärungen! 
abgeben. — Der Antrag Leonhardt wird darauf einstimmig 
an genommen. 
CMsnad*rid*tetD 
(Nachdr. unsrer o-Originalartlkel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Das Sperr ge sei», für Groß-Berlin, das verhindern 
soll, daß die Gemeinden bis zum Inkrafttreten der Einge 
meindung auf Kosten der kommenden Einheftsgem'inde 
daraufloswirtschaften, soll noch in dieser Woche in Kraft 
treten. Bekanntlich Habens zahlreiche Gemeinden Groß- 
Berlins in der letzten Zeit recht leichtfertig gewirtschasttt 
und auch jetzt noch sucht man alle möglichen Wünsche, so 
kostspielig sie auch sein mögen, vor Toresschluß zu ver 
wirklichen. Hier mußte endlich ein Riegel vorgeschoben 
werden. wenn nickr die Einhcitsgemeinde von vornherein 
lebensunfähig werden soll. 
o Einheitlich: Lust herleitest euer in Groß-Berlin. Durch 
die bevorstehende Entziehung der Einkommensteuer und 
Grundstücksnmsatzsteuer zugunsten des Reiches werden die 
Gemeinden auf die Realstcucrn und auf die Bergnügnngs- 
stcucr hingedrängt. Im Entwurf des Landessteuergesetzes 
wird den Gemeinden die Einführung der Vergnügungs 
steuer sogar zur Pflicht .gemacht. Um .sich das Recht, 
der eigenen Regelung der Vergnügungssteuer zu wahren 
und um cS im Hinblick auf die bevorstehende Eingemein 
dung in Groß-Berlin gleichmäßig durchzuführen, haben 
Ende vorigen Jahres die Kämmerer und Finanzdczcr- 
nentcn der Größ-Berliner Gemeinden in einer geniein- 
sanren Besprechung eine einheitliche Regelung und einen 
einheitlichen Ausbau der Lustbarkeitssteuer vereinbart. Das 
Ergebnis der Verhandlungen wurde in einem gemein 
samen Entwurf zusammengestellt, der, wie bekannt, zu 
nächst in Berlin als außerordentlich verschärfte Lusibar- 
keitssteucrordnung beschlossen worden ist. Lediglich die An- 
sangssätze der Stenertarife sind nach Anhörung der^c- 
tciliglen Berufsvcrbändc etwas gemildert worden, ^cr 
S cksön cb c.r g e r Magistrat schlägt mt» den Stadtver 
ordneten vor, die Lustbarkctrssteucrordnung in derselben 
Weise wie Berlin auszubauen. Besonders wichtig für 
Schöncbcrg ist die erhebliche Steigerung der Steuersätze 
in den höheren Kartenpreisen von °DM. ab, und ferner 
die Einbeziehung auch der nichtöffentlichen, von Privaten 
und Vereinen gegebenen Veranstaltungen. Das geldliche 
Ergebnis ist auf 50 Prozent höher als das .der fetzigen 
Steuerordnung zu schätzen und dürste sich für das Jahr 
1920 auf 900000 M. stellen. 
v Für di: Wiedcreinricktnng der Polizeiwache in der 
Wilhelm-Hauff-Streße. Die Sradtv. Vaumann u. 'Gen. 
habe-« in der Schöneberger Stadtverordnetenversammlung 
folgenden Antrag gestellt: Die Skadtverordnctenversaunn- 
' lang wolle beschließen, den Magistrat zu ersuchen, mit 
der zuständigen Behörde in Verbindung zu treten, damit 
die ans der Wilhclm-Hausf-Straße entfernte Polizeiwache 
schnellstens im Frieden. Ortsteil wieder eingerichtet wird. 
o Dem BrenLLndurgiskk-n Provinziallandtag wird 
eine Vorlage unterbreitet werden, nach der die Stasi t- 
a f t der Provinz Brandenburg berechtigt sein soll, 
unter entsprechenden Sicherungen auch zweitstellige Be 
leihungen bis zu 75 Prozent bezw. zur Förderung des 
Kleinwohnungslvesens bis zu 80 Prozent des Grund- 
siückswertes zu gewähre». 
o Ter hinauLgewiesenc Gemeindevorsteher. Im Lank- 
witzer Realgymnasium fand eine Eltcrnversammlung statt, 
zu der gesetzlich nur die Eltern der angemeldeten Schüler 
Zutritt hatten. Obwohl der sozialdemokratische Amts- und 
Gemeindevorsteher Tr. Ostrowski keine Kinder in die 
Schule schickt, nahm er an der Versammlung teil. Auf 
Einspruch der Versammlung machte der Schuldirektor als 
Versammlungsleiter schließlich von seinem Hausrecht Ge 
brauch, und der Gemeindevorsteher wurde aus dem Saal 
entfernt. Eine halbe Stunde später erschien im Auftrag«, 
des Amtsvorstchers ein Polizcibeamtcr und löste die Ver 
sammlung auk. Der Versammlungsleiter bat gegen dieses. 
Vorgehen der Polizei beim Sandra! Beschwerde, geführt. 
— Ter Gemeindevorsteher Ostrowski erklärt jetzt, daß 
er vom 1. April ein Kind in diese Schule schicke und darum 
das Recht hernahm, in der Versammlung zu erscheinen. 
Die Auslösung erfolgte, weil der Direktor für eine be 
stimmte Liste gesprochen hatte. ' 
o Deutsnrck tionaler Lehrcrbund. Gestecn Abend fand 
im „Prinzen Handjery" eine Mitgliederversammlung start. 
Der Vorstand besteht aus Oberlehrer Hirsch als L, 
Lehrer Mattn lat als 2. Vorsitzenden, Fräulein Lehre 
rin Tel ins als Schriftführerin, Fei. Lehrerin v. Ra 
benau als Kasfenführerin, Oberlehrer Dr. D rtyhanS - 
und Frl. Lehrerin Ticbe als Beisitzerin. Racks Erledi 
gung geschäftlicher Angelegenheiten berichtete Dbeeltbrer 
Hirsch über die Frage der E l r e r n b e i r ä r e. Es wurde 
festgestellt. daß die sozialdemokratischen Parteien in zahl 
reichen Groß-Berliner Versammlungen von vornherein .be 
müht gewesen sind, die Ellernbeiräre zur Errcichnug ihrer 
politischen und kirchcnscindlichen Zwecke auszunützen. Ihren 
Bestrebungen, die Jugend schon im Schuraller vor den 
parteipolitischen Wagen zu spannen, könne nickt kckarf 
genug entgegengetreten werden, zumal da die sogenannten. 
„Schulrcsormer" nicht weniger anstrebten, als die Schule 
zu „sozialisieren", d. h. die Kinder dem Hause immer 
mehr zu entziehen und sie der Allgemeinheit, dem Tiaare, 
zu geben. Das sei der gerade Untergang alles Familicn». 
lcbcns. Im Gegensatz dazu müsse jeder, der es mir der 
Jugend gut meint, mit allen Mitteln dafür beitragen, 
die Politik aus der Schule fern zu halreu und 
der Jugend nach der schweren Kriegszeit eine gerade Auf 
wärtsentwicklung ermöglichen. Die Ausführungen schlossen 
mit der Aufforderung, mir allen Kräften die Unterstützung 
der unpolitisch-christlichen Liste bei den Elrern- 
beiratswahlen zu betreiben. 
o Paul Aichlkle, der bekannte Friedrnauer Bildhauer 
ist nach kurzem Leiden im Alter von 61 Jahren am 17. 
d. Mts. entschlafen. Mit ihm ist ein auf der Höhe 
seines Schaffens stehender Künstler dahingegangen, dessen 
Schöpfungen nicht nur in Berliner Kuuftkrci eu weite Ver 
breitung gesunden hatten, sondern der sich auch au Orten 
unseres Vaterlandes bleibende Erinnerungen geschaffen har. 
U. n. ist er auch der Schöpfer des Sündflurbrunneus 
im Südwestkorso. Es wird erwogen, in einer Sonderaus- 
stellung die Lebensarbeit Aichclc's seinen Kunstfreunden 
.vor Augen zu führen. ' . 
o „Hungernde Millionäre", dieser monumental-sgE 
zialistische Problemfiim, kommt in den Reinecklickp- 
spielen, Kaiserallee 102,"von morgen ab zur Ersiaus- 
jührung in Friedenau. Die Uraufführung ist in den Sport- 
palastlichrftielen mit lebhasrem Beifall aufgenommen wor 
den: wir sind daher gewiß, daß der Film auch hier große 
Beachtung findet. Am Sonntag Nachmittag ist int „Rhein- 
eck" wieder eine Jugcndvorsiellung mir Verlosung. 
o „Pest in Florenz", das gewaltige Fittnwcrk mit 
seinen Massenszenen und seiner spannende» Handlung wird 
von heure ab in den Kolibri-Lichtspielen, Kaiscrailee 1 11, 
gczcigr. 
o Eine traurige Folge der Ztvarrgrciugnartierung. 
In der Wilhelmstraße ru der Nähe der Marieustraße in 
Lichtcrfclde bewohnte - nach dem „Gr. Lickt.'L.-A." 
-- seit längerer Zeit eine bereits 77 Jahre ai:e Dame, 
verwitwete Rittergutsbesitzer B-. eine Villa. Die Dame 
lebte sehr zurückgezogen und batte nur ein Dienstmädchen 
um sich. Für diese beiden Personen wär die Wohnung 
verhältnismäßig groß, und es lag nahe, daß das Woh 
nungsamt einen Teil der Zimmer zwecks anderweitiger 
Vermicrilng in Anspruch nahm. Frau A. fühlte, sich hier 
durch sehr beunruhigt. Der Gedanke, die Wohnung mir 
einem Fremden recken zu müssen, war für sie unfaßbar, 
und so beschloß sie, ihrem Leben ein Ende zu machen. 
Sie nahm einen Gasschlauch in den Mund und vergiftete 
sich auf diese Weise mir Gas. Als man sie auffand, 
>var sie bereits eine Leiche. ' 
Verdns-DadnHebten 
)( Der Evangelische Vokkövercin begibt sich am Sonnaben:-' 
den 2t. Februar, zu seinem Brudcrvercin nach Potsdam zu des 
Legieren 20,jährigem Stiftungsfest im Kaffee Bismarck, Weißestr. CO. 
Tie Abfahrt ist vom Friedrnauer Wannseebahnhof nachmittrgS 
5 Uhr 19 Min., Treffpunkt also um 5 Uhr am Bahnhof. Rückfahrt 
um 1t Uhr 09 Min. ab Potsdam. Bei Hin- und Rückfahrt Um 
steigen in Wannsee erforderlich. 
Serantw. Schriftleiter: Hcrnt Martiniu*~iu Frtetr-n.au 
Bekanntmachung 
Die Wahl zum Ekternöeirat der 3. Geruckudrschlüch 
sinder bestimmt am 22. d. Mts., von 9 Uhr vormittags, 
bis 6 Ubr abends. Offenbacher Sir. 5a. Vorderhaus 
Zimmer 18-19, start. Berlin-Friedenau, den 20. Februar 
1920. Schildbcrg, Rektor. 
3row5iwite ientiuo. 
Im Wege der Zwanxövvll- 
streckung toll 
cm 23. April 1S20 
vormittags 10 Uhr, 
— an der Gettchtsüelte Berlin- 
Schöneberg, Grunemald- 
flrahe 66-87 — Zimmer Nr. 74 
2 Treppen — versteigert 
werden da« im Grundbuche 
von Bln.-Friedenau, Band 19 
Blatt Nr. 1047 verzeichnete 
Grundstück. 
Eingetragener Eigentümer 
am 13. Noo. ,918, dem 
Tage der Eintragung deL 
Verstetgerung«vermerks: 
dcc Aichitekt Otto Balzet in 
Berlin 
DaS Grundstück Berlin- 
Fried, na li.Stuhenrauchstr.65. 
Eck« Gotzlerstr. >1, Gemgr- 
k,.ng Be lin - Wilm-rSdorf, 
Karten - Blatt 7, Parzelle 
13 a 50 qm groß, 
G>undsteucrrr>»tteirolle Du 
597, Nntzungs. ert 10600 Nb, 
Gebäudesteuerroll; 31 . 870, 
besteht cm« EckwohntpiuS gut 
klckncm Seilcnflügcl und Hof- 
raum. 
10 «.18. 18. 
Berlin-Tchöneb-rg, 
den >8. Februar 1020 
AmtSgertckt 
Ablesung 10. 
Kaufmännisotie Pf»w^*c5»u!» 
v«n Rlöb)ss*d R«ch!«p 
BIn.-Sleclifz, Alb r ef;!-.tstr. 123. Fernruf (36.! 
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Scherengitter, Bcr-ach'i.ter 
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Tlealindestr. 7. P l'.bg. 21 ,o ; 
Moniage schueU'lens. ! 
Danrctt-Tchncidcr ei j 
lkttelbe-, Kosklinic, Mäntel^ 
empfiehl: sich. ö !> n c, 
Rhcinftr. 52, I, Sei.st. , 
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Preis, führt aus Kett, 
sitz, Althvfistr.lö. Ctgl. 36.88: 
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Köchinnen 
ÄauSmSdch., Mädch. f. all. 
cttialt. nach Wunsch Sleil. 
durch Fr. R. Krakel, ge. 
wertsmäßjsk Stellentcr- 
inirtleriii, Sicglindestrc.ße t> 
,Pfalzburg 50721. 
Mädchen erb. täfll. Stelle' 
n. Wunsch. Sethinann, gc- 
wc rb s mö füge S: e l' c nre r. 
Mittlerin Kaiseralke: Ar. 05 
junges Mädchen 
besseres, für den Hausbali» 
lucht Nicol, Osfcnkachcr 
Srraße 3. 
ZütLUskLULll 
los. ges. „B e r l. Tage, 
b l a t l", Ahejnstr. 19. 
Für klein. Haushalt lzwet 
Person.! einfach: Siützc'vb. 
Alleinniädchcu 
ges. Gute Verpfleg. Som 
mer Land. Kackerattec 123. 
2 Tr., links. 
MdÄen 
tür klein. Haushalt sucht 
Rcminer, Steg!., Fcldsts. 22 
^Vorstell.: 0—ck Nur). 
zuverlüss., mjt gut. ^uan., 
ob. gm empfohlen, gesucht. 
-5on.: Srces'el,Riugsre.6,p. 
Fungcs Mädchen 
Rual wöcheickl. zu 2 klein. 
Schulkind, für nachm, ges. 
Frau Oberförster Rohrbech 
Südwcstkorso 02. 
Bvsrvartung 
von 7—0 11 dl srüb ges cht. 
Lekcvrestr. 2, l, l-ni-.K 
'sur Somilag Vorm, wird 
von dermSrä:-;,. einzelner 
Same z ii verlässige 
Alim'ürtcr,,, 
geg. In'b.-.Lo!'! ges. Struck, 
osoldcur. 5, G:h., III. 
^ustvärtrrin 
G«!• Per.Vischeiste. 7, If, r.
        
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