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Periodical volume Nr. 43, 19.02.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

schwinglicheil Preisen hierdurch äußerst gefährdet ist. Hier 
regelnd einzugreifen, ist Aufgabe der Reichsschuhversorgung 
G. m. b. H., die derxitZ mehrere 100000 Paar Schuhe 
i die KommunalderhMde verteilt -tzgt.' Diese Cchuhwaren 
an 
sollen zum Preise von 60 bt) 10.. M? abgegeben werden. wv«. — -,v v; 
Es ist mit einer weiteren Zuteilung v-y größeren Men-- jchen; 'c ^rnnrng i^er ^ub.,^i.^..er.u.g - 
slra Sckukwerk in der näLsteir Reit ‘jm ,redjwfrt. Die kragenden Grundoesrp.; Der-r-tung der ^.-tzawte. um 
billige Abgabe der Schuhe..wird dadurch ermSMft, d.itz Reichswirtichattsrat und^ ix anden-n ^ 
das Reich aus den UeberschWen der Zmjd.cn Leder- den und berarcr-den ^r!^w:uwn du^ wütgündtg. 
verlängerte Arbeitszeit ivähreud der Obsternte;. aus- 
rrichenas Zuweisung des dringend notwendigen künstlichen 
Düngers zu mäßigen Preisen an Erwerbs- und Großobst- 
züchter: PerüSlichrigung ausreichender Abschreibungen vog 
dem Wrrr der Obstanlagen bei -Steuern und KriegSüb- 
das Reich aus den Uebcrschüss... w«. 
A-G. und den Erträgnissen der Konjunlturgdwinnabgaben 
für jedes Paar Stiesel einen Zuschuß von rund 29 bis 
40 Mark zahlt. Der Umfang der NotstandsLersorglmg ist 
somit abhängig von her, Preissteigerung auf dem Schuh- 
und L-edcrnMlü und vyn den Mitteln, welche dem Reich 
aus den. Äoniunkturgcwtnnabgaden noch zufließ«!. 
o Bekanntgabe des iKuchenlieserantru in Gaftw-rtlchast 
tcn usw. Auch nach der neuen Kuchcnverordnuug müssen 
Kuchenvcrkäufer, die ihren Kuchen nicht selbst herstellen, 
ihren Kuchenlieferantcn auf einem vom Genremdevorstanü 
abgestempelten Aushang angeben. Die betreffenden Be 
triebe (wie Kaffees, Restaurants usw., haben diese Ab 
stempelung durch Vermittelung ihrer KuchenUefcramstn 
sofort zu erwirken und zwar auch dann, trenn eine solche 
Abstempelung schon früher erfolgt sein sollte. 
o Marmelade für Arbeiter. Einem Rundschreiben der 
Rcichsgescllschaft für Obstkonservcu und Marmeladen zu 
folge, bleiben für die Abgabe von Marmelade an An 
gestellte und Arbeiter sowie für Wohltängkeitszwecke die 
bisherigen Vorschriften bis auf weiteres bestehen. Für die 
zu vorgenannten Zwecken abgegebene Marmelade darf in 
keinem Fall ein höherer Preis als der jeweils festge 
setzte Herstellerpreis berechnet werden. 
o GoruanÄt-Tenkstrin-ZluLschutz. Vor kurzem hielt der 
Ausschuß für die Errichtung eines Denksteins auf dem 
Grabe des langjährigen ersten Pfarrers Görnaudt eine 
Sitzung ab, in der über die bisher getroffenen Maßnahmen 
und das vorläufige Ergebnis der Sammlung berichtet 
wurde. Leider stehen noch viele Sammellisten ans. Es 
sei daher die große Gemeinde des Verstorbenen gebeten, 
soweit, nicht bereits erfolgt, ihr Scherflcin beizusteuern, 
daß ein würdiges, der Liebe und Verehrung, die dem 
hochgeschätzten Seelsorger bei Lebzeiten von der ganzen 
Einwohnerschaft entgegengebracht wurde, entsprechendes 
Denkmal auf seinem Grabe crricbtet werden kann. Spen 
den dafür nehmen an: Frau von Estorff. Wiesbadener 
Straße 6; Frau Tr. Hartlieb, Ringstr. 56; Herr Rech- 
nungsrat P. Kunow, Goßlerstr. l, und die Tcpositcrr- 
Kasse P der Deutschen Bank, Rbcinftr. 08, auf das Konto: 
Görnandt-Denkstein iProfeffor Kleineckc). 
o GericktLnrzt Tr. Hugo Marx, eine in der Berliner 
Strafrechtspflege außerordentlich bekannte und geschätzte 
Persönlichkeit, ist am Mittwoch Morgen au den Folgen 
der Grippe im. Alter von 42 Jahren gestorben. Dr. 
Marx, der Arzt am Untersuchungsgefängnis Moabit und 
Gcrichlsarzt des Kreises Teltow war, hatte sich im 
Felde in Rußland, ein tuberkulöses Lungcnleiden zuge 
zogen, das durch die Grippe zum Ausbruch kam und 
den. frühen Tod des durch seine Liebenswürdigkeit und 
Hilfsbereitschaft allgemein verehrten Arztes herbeiführte. 
o Ausfuhr nach der Türkei. Wie die Handelskammer 
zu Berlin erfährt, ist die Einfuhr von deutschen Gütern, 
die auf alliierten oder neutralen Schiffen ans alliierten 
oder neutralen Häfen verfrachtet werden, nach der Türlei 
erlaubt. Eine entsprechende Anweisung soll an die zu 
ständigen türkischen Behörden nach einer Mitteilung des 
Britischen Oberkominissars ergangen fein. 
o Zollaustck.'änc kn Polen. Wie der Handelskammer 
in Berlin mitgeteilt wird, ist durch Verordnung des pol 
nischen Finanzministeriums und des Ministeriums für 
Industrie und Handel vom 04. Januar d. Js. mit Wir 
kung vom 00. Februar d. Js. ab der Zollaufschlag bei 
der Umrechnung der Gold- in die Papiervakuta in Polen 
von 200 «uuf 900 v. H. erhöht worden. 
o Ein kirchlicher Maiscicrtag. Der Gedanke einer 
' kirchlichen Feier am 1. Mai als ständige Einrichtung wird 
zurzeit in kirchlichen Kreisen Deutschlands erwogen, und 
es sind, wie inan hört, vorbereitende Schritte im Gange. 
Ter Gedanke war bereits im vorigen Jahre ausgegrifp.m 
worden, mußte damals aber wegen" des vorgerückten Zeit 
punktes zurückgestellt werden. 
o Ter Wiederaufbau des freie» Oostmarktes. Die 
Teutsche Obstbaugcsellschaft, der frühere Deutsch: Porno- 
logcnvcrein, veranstaltete gestern (Mittwoch- Vormi.aag 
im Rahmen der landwirtschaftlichen Woche im Rheinaold 
eine Versammlung der deutschen Obstzüchicr. in der ein 
stimmig folgende vom Vorsitzenden Lorgus (Eiscnackfi vor 
geschlagenen 8 Forderungen angenommen wurden: Freier, 
durch keine Verordnung des Reichs oder der Freistaaten 
behinderter Verkehr und Versand des Obstes; keine Ver 
ordnung von Höchstpreisen oder irgendwelche andere Be 
schränkung der Pbsrprcise durch die Erzeuger; Beförderung 
des.:.Qbstcs rnit Eil- und Parsoncnzügen zürn.Frachttarif: 
Erwerbeebstzüchrer; zur Beurteilung der Obstpreoe und 
Obstsorten tuüjsen künftig auch Ooj.züchtet 
werden. - ' •' ' ’ , 
o „Mein scharr stcr Tag tm Wtzltkrirgx." -uncheS Thema 
stell: die Zcitstbrfit „Offene Ackpia" (Deutscher Soldawn- 
hort>, Berlin SW. 11, Küdiggrätzer Skr. 40—41, ihren 
Lesern als Preisausschreiben: Die Bewerber werden aus- 
gefordert, einfach, schmucklos, wie sie es erlebt Haben, zu 
schreiben, was arrS ihren KriegSerlebnifsen am tiefsten 
ün Gedächtnis haften blieb.' Keinck schriststelleris-chen 
Meisterwerke sollen es sein, sondern dis Schilderung dessen, 
was sie als Größtes und Schwerstes des .Krieges emp 
funden haben. Für die eindrucksvollsten Arbeiten sind 
Preise von 1000, 500, 500, 100 und 50 M. ausgesetzt. 
o Hundebesitzrr achtet auf Eure Tiere! In letzter Zeit 
häufen sich auf'unserm Fundbüro im Rathaus die An 
fragen nach abhanden gekommenen Hunden in auffälli 
ger" Weise, während zugelaufene Hunde nicht gemeldet 
werden. Die Anfragen kommen namentlich aus der Gc- 
gcnd des Südwestkorso, des Wagnerviertel und aus der 
nördlichen Kaiserallee. Wahrscheinlich, werden die Hunde 
weggesangcn, um in die „Bratpfanne" zu wandern oder 
übe": auch, um Finderlvhn zu erhalten. 
o Nicht gestorben. Wie uns von Verwandten des an 
Pocken erkrankten Kellners Schindler mitgeteilt wird, 
ist dieser nicht gestorben, sondern befindet sich nach Aus 
sage der Aerzte der Eharitee auf dem Wege fortschreitender 
Genesung. Sein Zustand sei' außerordentlich ant. er sei 
von der' Krankheit überhaupt nur fnrt-t befallen worden. 
Er soll sich die Ansteckung auch nicht in den „Wilhelms- 
Hallen" zugczSgcn haben. 
o Ein faksckrr Gakveölsor tritt zurzeit in den west 
lichen Vororten' auf. Er verschafft sich unter der ^An 
gabe. die Gasleitungen revidieren zu wollen, Einlaß in 
die Wohnungen, um sich bei dieser Gelegenheit in ihnen 
näher umzusehen. Nachforschungen bei der Gasgeicll'chast 
haben ergeben, daß der „Revisor" ein Schwindler ist. 
Er steht in dem dringenden Verdacht, bei den zahlreichen 
rr. - ..r. /Toi., — 
Ulster und einem schwarze» steifen Hut bekleidet. 
Vereins-Oachricbteti 
)( Tctitschnaticiutler-'(kuae'.!kbllud. Am Freitag, um 6 Uhr 
findet Atusikgtuppc statt im „Vrandenburger Hos" Ävimcbcrgstr. 
Ecke Kaiserallce. Erscheinen dringend erwünscht und Instrumente 
mitbringen. 
)( Tie BeJrkögrnppe „Westliche Vororte" des kaufmännischen 
Hilfsverein Berlin (k V. hält am Freitag, den 20. d. Mir., 
abends 7UKr in Friedenau in der „Kaiserburg" am Friedrich 
Wtthelmplatz, Sitzung ab. Um recht rege Beteiligung, der in 
Schöneberg, Friedenau, Wilmersdorf, Siegelch usw. rvohnendcn 
Mitglieder wird gebeten. 
)( Neichvbnnd der Kriegsbeschädigten, Kriegsteilnehmer und 
Ointert'liedencn sowie Eesaugencu-Abtcilung, Ortogr. Frildeuau. 
Morgen Frciiao, den 00. Februar, abends pünktlich 8 Uhr, im 
Restaurant „Kaisereiche", Mitgliederversammlung mit reichhaltiger 
wichiigcr Tagesordnung. Vortrag von Frau Tr. Thürnogcl über 
„Krieger- und Hinterbliebenen-Ansteklung »nd Einküchenhaus", 
kirn zahlreiches und pünktliches Erscheinen wird gebeten. Neu» 
Lufnahineu am Eingang des Saales. 
)( Bolköhochschul-Fraucnchor. Uebungsftunde Freitag abends 
8 llhr im Gcfangsaal des Luise-Lnzeums. 
X Evangelischer Verein junger Männer. Ter am Freitag 
Abend ausgesetzte DiSkusiionsabend säht aus, statt dessen werden 
alle VerelnsNirglicdcr gebeten, dem Schauturnen im Gymnasium 
a:u Maybachplatz Abends 7 Uhr als Gäste beizuwohnen. Eintritts 
karten roerden ant Donnerstag beim Turnen und ant Freitag 
Abend kurz vor 7 Uhr am Maybachplatz,von Herrn Richter auk- 
gcgebcn. Sonntag Abends 8 Uhr ivird Herr Buchrucker im 
Gemeindehaus, Ka'scrallee 7ü i über das GenohenschastSwesen 
sprechen. Alle Vereinsmitgliedcr sind dazu eingeladen, auch sind 
unS junge Männer als Gäste willkommen. 
)( Müunor.Tn vverein E. B. (Ldtw.t. Am Sonnlag findet 
in Spandau, der diesjährige Gauturr.tag statt. Tie Abgeordneten 
treffen sich um 8V, Uhr an der Hallestrue der Elektrischen Ecke 
Rönnebrrgstratze, Kaiserallce und Siubcnrauchstras.e. 
K Das Jiibiläumöciolaüfeu des Berliner Sport-Eiubö im 
Adntiralspalk.fr anläßlich des 25 jährigen Bestehens des B. S. E. 
siiidkt am Dienstag,, dcir L4. Februar statt und wird die besten 
deutschen Läufer am Start vereinigen. Beginn der Hauptwett- 
kämps« und des Schlußspiels 4 Ubr Nachmittags. 
X Tirrschutzvercru für die Südwestlichen Vororte von Berlin. 
Mitgliedert-irsantmlung am Dienstag, den 24. Februar, abends 
8 Uyr im GasthatiS "Zur Hütte" in Steglitz, Plantagcnftr. 22. 
Eckt Albrcchistr. (Siehe Anz-igc.) 
)( Der .^8uud entschiedener Lchulreformer" kernst für C\Um 
ein, „Freie Reichrschulkanferrnz" ein. die unm-ltelbar vor der , 
Nnc^Ksckmlkonsercnz ihre Sümine warnend nnd-lordcrns 
erhebe.: soll. ragt vom 31. März dis ll. Äpnl rvrede: im 
' De:' „Strusmüttnischr Hilstvercin zu Berlin, 
blickt in diesem (Jähre auf tiri-’ 4ojährige '^.atrztc.r V-e 
n>a altert Kreisekk drü Handels und de: Industrie ttn.er .u.,< 
loordcn ist. Aus dem Br:einSVermcgen und den »Srjstuagen 
rouiden int Lasst der Jahre uriz-ühlige HandiungSgehNfsn unter- 
stützt und boonir viel 0!or gelindert. . . 
)(Jugendgrupp: Bin.-Friedenau der T B.'st. z Zum EKicwgrn 
Abend am Freitag, den 5. Ätärz sind jetzl Eurtriktskarten tu 
2,40 M. erhäülich in der Geschästsstelle per OrlSgr, Handierystr. 78. 
— Nächste Miwl.-Aersamrn!ung am Ddnnerstag, dkn 06. ,-eoruar. 
abends 8 UllrAm rkSnigiwLu'st-Lnzcum. Borträge n. Dusfsrame 
über „Da« Deutschtum im Ausland". Unterhaltender Teil. Gäste 
willkommm! , 
Lsrlin und Vororte ^ 
M Die Wik-nerrdorstr StartverorLneLenversuuruKuwz 
beschäftigte sich gestern erneut rnir dorn Driuglichkeits- 
antrage der Sradlv. Kcmpser (Söz.) rmd Gen. ans ZaL- 
luug einer Entschuldungssunime tn Höhe eines Mone.ro- 
gehLltes an die nichtständigen Hilfskräfte. Auf Vorschlag. 
des Finanzausschusses wurde der Antrag abgelehnt, da 
gegen den Hilfsarbeitern mit Rücksicht darauf, dast inr 
Sommer in' Eharlottenburg eine Beihilfe von 400 M. 
gezahlt ist. dcu Verheirateten eine Beihilfe von 400 Fä 
und den Unverheirateten eine solche von 000 Mark ge-, 
währt. Tie Rachfordcrungen für das Jugendamt in Höhe 
von 010 500 Mark wurden bewitUgt. 
LvledrMen 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.) 
Aöcndöummel. > '' 
Die Ausführungen in Ihrem Blart über das genannte 
Thema möchte ich noch durch folgendes erweitern: Auf 
vielen Bnmmelstraßen Berlins, und so auch auf unserer 
Rheinstraße, zeigen sich einzelne junge Herren im vollen 
Schmuck der brüderlichen oder väterlichen Uniform, die 
sie noch durch allerlei Rangabzeichen verschönern, ohne 
daß sic ihn,n zustehen. Manche alleren Damen und 
Herren halten diese sporenrastelnden Pseudo-Leutnants, 
die oft nie Soldat waren, für Offiziere» und wundern 
sich dann über deren Betragen. Auch muß es)ehemalige! 
Feldgraue, die schon mehr durchgemacht haben? wie diese 
Kavaliere, erbittern, wenn sie sehen, das; ihre alten Ab 
zeichen von dummen Jungen als Lockmittel für ihre 
Schönen getragen werden. Sicher ist das Auftragen von 
Uniformstücken in dieser knappen und schweren Zeit nur 
zu verständlich, aber junge Leute, die nie draußen wären, 
sollten sich nicht als alle Vaterlandsverteidiger aufspielen' 
H. M n. 
Keine Kohlen. ' 
Bei der Finna Franke, Jllstr. 4, bin ich auf Kohle 
eingetragen. Am 15. Juni v. Js. bekam ich drei Zentner: 
seitdem nicht eine Kohle mehr. Seitdem habe ich 
für 00 Mark Holz verbrannt. Die Kohlen hätten nach 
dem Soinmerpreise .00 Mark gekostet. Endlich bkn ich einer 
anderen Firma überwiesen worden und soll nun Kohlen 
bekommen; aber zu welchem Preise? 6.70 M.; früher 
hätte ich sie für 5—6 M. beiommen. Wer ersetzt mir 
nun den Schaden? W. Führst, Wilhelmstr. 1l. 
(Es sind uns verschiedentlich Klagen über' die oben 
genannte Firma zugegangen. Das Geschäft ist, wie wir 
hären, geschlossen. Ten Schaden hat natürlich der Kunde. 
Wenn aber eine Verfehlung an irgend einer Stelle nach 
weisbar, sollte der Schuldige haftbar gemacht werden. 
Schrift!, i 
Berantw« Schriftleiter: Herrn. Martin ins in Friedenau, 
Amtliches 
Bekarrirtvnuhtmg 
Es ist in letzter Zeit häufig vorgclommen, daß Kinder 
in den hiesigen Anlagen herumrummeln, und sogar er 
wachsene Personen sie betreten. Ich lebe mich deshalb 
der genannten Verordnung Uebcrrretungen mit Geldstrafen 
bis zu 0 M. oder mit entsprechender Hatt bestraft iverden 
können. Berlin-Friedenau, den 18. Februar 1000. Der 
Amtsvorsteher.' Walacr. 
> ssm««iiaBisMsa 
Ara 17. Februar erlschUef nach 
[fcurzem schweren Leiden an den Folgen 
Ider Grippe itst 39. Lebensjahre mein 
rileber guter Man», unser guter Vater, 
l:$'»hn, Schwieg^sohn, Bruder, Schwager! 
|*u. Onkel» cher 
Dentist Paul Sohasfer 
Die trauernde Witwe 
Clara Schaefer geb. Lackeit 
Else Schaefer ] 
Paula Schaefer [alsKinder 
Margot Schaefer j 
[Friedenau, den 19. Februar 1920. 
Albesfr. 34. 
Die Beerdigung findet am Sonnabend, 
nachmittags 1 Uhr auf dem neuen Zwölf- 
Aportdkitohhof - io .Sphönefeetg 
Welss-Kestauranl „Wagnerplafa;” 
Smrniat-'PirleMleaaia Lr,!*. OttsrKav »«ÄjfJte WagntassiiinL« | 
j TS' vornehme AbendmuTik 
Sonntags 5-ühr-T«oj Kapelle Valfcska. 
Neue preiswerte Weine 
Etat! b s Mit'ciumx 
Uuscr lietzer 
vr.vutveii »ya«gw 
LittschnPBerein 
— Neue prel*wene Weine —— 
Femspurtgenrecsife»* sUr'TtacMtc—l'sn; P/alzburg 0öö4- 
Vorzügliche Küche. 
Speziolhausf. Hochzeiten. 
Anfertigung» Umarber- 
tung von 
Garderobe. Wüsche 
neu, sowie Äusbriserung 
übern. Frau; CI. Wittwer, 
jvbenwaldstr, 3, BordWM: 
Jede Art seiner 
Herrenwäsche 
wird sauber u. billig ge. 
plättet. Frau Thur, 
mann, Mealindestraßt 8, 
Vatlxnh., ° 
[ist heute' Nacht nach 
! kürzer schwerer Kcanl- 
|',heit im Älter von fast 
17 Jaorrn kutschlasen. 
i'sfo tle'ftem Scrsfrj 
l eöuatö SßomfiEu u. 
Frau MW. 
«d b.' Poulmann 
. Haus WWtzru. 
J l'Ftstdena:?. i? L. 
Don N ckeibsbczeu- 
gnnzen u K-c-nz u^nven 
bitten wst'ob ufche''. 
SLercerbitan.^eu " 
Büchrrvt-sch'üsje, kSuchfLtz. 
rung übern. S«ram!tr, 
Ringstr. 4ü, i. Ftagr, rechts 
Mdle WweW. Bororte vokNerUn.E.L. 
m ia Steglitz). 
ßlnteöung m litolielier • MWlMz 
nm DievStaq. 21. Februar d ZS., abends 8 Utjc im 
G-stba"« „Zur Hütu". Berlin-Dtegkitz, Plantogenstr. 22. 
Ecke A b-echflr. Sogcäosbnimq; 1 Geschäftlicher. 
2 Äorim t b-8 Titra^irSi ?- Drckerl über Aufzucht und 
S a H bf *' J la ' Sundkvriitzrr «nd Freunde 
auch Nicht»,Iglieder stnv frenuvlichst rinsriade«. 
Der l> Vorsitzende, Arof. H, Hattur. 
Zum Selbstvctbrauch laufe jeden Posten 
: lieberbiete jede- Höchstgebot : 
2» % 5 f 6 lt t | ( 0 t. Kürschnermeister, 
Steglitz, FriedrichSmhnstr. 4, link. Anfg. 3 Tr. 
RttöSWü. Verein Stolze-Sciifcy 
xu Berün>Ff1edensu. * 
UebungssUmdtHi: Disntfag u. Frtibß v. 8—10 Uhr 
in der II. Gemeinde-Mädchenschule, Goßlerstr.-15. 
Anfänger - Unterricht. Fortbildungs- 
Kursus. Diktat-Schreiben. 
Auskunft erteilt der Vorsitzende 
Oberzolleekr. H. Beykipoh 
i-^Tfeyretlrane TO, l. 
M«WÄ 
)icUt zum 1. Ap 
SSS Schrei 
m. Gelegenyc't zur Ar-tLilbuna vorbanden. Entlohnung 
gemäß r-a,!,. , Angebote mit AdsLrnt de» Schal,tunninr! 
UN) AlterSangabr unter 4t8 an d.n Fr.cd. Kol-Ang.
        
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