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Periodical volume Nr. 29, 03.02.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

baren Einfuhr in die Psalz^allgemeiir von der ffanzvsi-^ schuß zu wählen, sowie es bereits an dev 3. ^Gememde 
scheir-Wesatzungsbehörde Verb Mn ist. Mit dieser Einschrän, 
tung ist in ^der,Pfalz auch der Postbezug allsr im unbe- 
setzten DeuWlLrw erscheinenden Zeitungen, Zeitschriften 
u. dgl. erlaubt. Eine Pflicht deS LrrlegerS zur Einsendung 
von Belegstücken an die französische ‘ Besatzungsbechörde 
besteht für die Rheinpfalz nicht. 
o BrandenbnrgischeK Provinzialamt für Arüeitsnach» 
weife.' Det für 'Unser Wirtschaftsleben so wichtige Ar 
beitsmarkt wird in Kürze wie für alle Provinzen, so 
auch für die Provinz Brandenburg eine amtliche lei 
tende Stelle im „Brandenburgischen Provinzialanit sür 
Arbeitsnachweis" mit dem Sitz in Berlin erhalten. Bis 
Jiit endgültigen Bestätigung des neuen Amtes durch den 
Provinztüslandtag, die im Februar zu erwarten ist. ist 
der „Verband Märkischer Arbeitsnachweise", Berlin 
SW. 11, Königgrätzer Str. 28, durch den Provinzial 
ausschuß mit der Führung der Geschäfte betraut worden. 
o Erste Tagung der neugewLhlten Handelskammer zu 
Berlin. Die nach dem neuen, auf demokratischer Grund- 
läge beruhenden Statut gewählte Handelskammer trat am 
9. Januar zur ersten Tagung zusammen. Der Präsident 
der Kammer, Franz v. Mendelssohen, begrüßte die neu- 
gewählten und wiedergewählten Mitglieder, indem er der 
Hoffnung Ausdruck gab, daß cs den in der Kammer 
vereinigten berufenen Vertretern von Handel und Industrie 
des großen Berliner Wirtschaftsgebietes beschieden sein 
möge, zu ihrem Teil erfolgreich an der Wiedcrgesuu- 
dung unseres kranken Wirtschaftskörpers mitzuwirken. Im 
einzelnen 'auf die Bedrängnisse und Schwierigkeiten hin 
zuweisen, in denen sich unser gesamtes Gcwerbslcben be 
findet, und die ungeheuren Aufgaben zu schildern, vor 
die Handel und Industrie gestellt werden, criibrige sich 
vor Männern, die an führender Stelle im Wirt sch asts- 
leben stehend, am eigenen Leibe alle Lasten und Hem 
mungen empfinden, die sich heute einer erfolgreichen wirt 
schaftlichen Tätigkeit in den Weg stellten. Das abgelaufene 
Jahr mit seinen tvclthistorischcn Ereignissen habe der 
Handelskammer, deren Bezirk durch Vereinigung mit der 
Potsdamer Handelskammer sich bedeutend erweitert hatte, 
eine solckw Fülle von Arbeit gebracht, daß schon ihr 
zahlenmäßiger Ausdruck allein rvärmsten Dank und An- 
crkennung an Mitglieder und Beamten rechtfertige. Es 
wurden den Gerichten Gutachten und Auskünfte in 1941 
Fällen (gegen 663 im Jahre 1918} erteilt; an Militär« 
und Zivilbehördcn in 1424 Fällen; in 46 450 Füllen 
wurden Anträge auf Ncisccrlaubnis begutachtet. Die Ge 
samtzahl der Eingänge betrug 297 212 gegen 177 772; 
das Wikdcranslcbcn der Wirtschaftsbeziehungen mit dem 
Auslande hat eine besonders starke Inanspruchnahme des 
Verkehrsbüros zur Folge gehabt, welche im ganzen 50 000 
Anfragen zu erledigen hatte. Es gelte aber nicht den 
Blick in- die Vergangenheit, sondern in die Zukiluft zu 
richten. Neue - große und mnfassende Aufgaben harren 
der Handelskammer auch im künftigen Jahre. Sic wird 
wie bisher bereit sein, ihre Erfahrungen und Kenntnisse 
in den Dienst der Gesamtheit der von ihr vertretenen 
BerufSstätlde zu.stellen. In das Präsidium der Handels 
kammer wurden für daS Jahr 1920 gewählt die Herren: 
zum Präsidenten Franz v. Mendelssohn, zu Vizepräsiden 
ten Geh. - Kommerzienrat Conrad von Borsig, Direktor 
Friedrich Brandes, Geh. Konrmcrzienrat Wilhelm Kopetzky 
und Dr. James Simon. Mit Rücksicht auf die Bedeu 
tung des Kleinhande ls im Berliner Wirtschaftsbezirk 
wurde die Geschäftsordnung dahin cr'gänzt, das; der Vor 
sitzende des Kleinhandels-Ausschusses der Handelskammer 
daS Recht hat, mit gleichen Befugnissen wie die Vize 
präsidenten an den Beratungen des Präsidiums teilzu 
nehmen. > 
o - 3nr Wahl der Elternbeiräte fand gestern Abend 
im evangelischen Gemerndehause eine von unserer cvangel. 
Kirchengemeinde einberufene Elte^nvcrsammlung statt, die 
von Herrn Pfarrer Kleine geleitet wurde. Die Eltern 
Nahmen -nach Schulen verteilt im Saale Platz. Herr 
Plärrer Foertsch hielt zunächst einen Vortrag, in 
welchem er auf die Bedeutung der Wahlen zu den Eltern- 
beträten und aus die Gefahren hinwies, die hier von 
sozialdemokratischer, namentlich unabhängig-sozialdemokra- 
tffcher Seite drohen. Wer will, daß unsere Schulen nicht 
zum Tummelplatz parteipolitischer Strömungen werden, 
daß sie im gleichen Geiste wie bisher bestehen bleiben, 
der müsse sich zusammenschließen, um diesen Willen in 
der Wahl zu den Eltenibeirätcn zu bekunden und durch 
zusetzen. Er stellte für die Wahlen zu den Elternbcirüten 
folgende Grundsätze auf: In cher Schule müssen gepflegt 
werden: 1. Religion, 2. christlicher Geist, 3. Vaterlands 
liebe, 4. Autorität, 5. die deutschen Ideale. Wer hierfür 
eintrete, müsse min aber 6. auch- zur Wabl gehen. Es 
könnte nun fein, das; ein Sozialdemokrat diese Grund 
sätze für die deutsche Schule anerkennt und sein Kind 
in diesem Geiste erzogen wissen wolle. Da aber komme 
die Partei und verlange von ihm, daß er nach ihrcil 
Grundsätzen wählen solle. Und so komme die Kollision 
der Pflichten. Aber eine solche könne es hier nicht geben. 
Hier entscheidet das Herz. Die Mutter müsse das tun, 
was sie für ihr Kind richtig halte. Wir müssen die 
Freiheit haben, das zu tun, was tvir nach unserem 
Gewissen tun müssen. Zur praktischen Weiterarbeit schlug 
Pfarrer Foertsch vor, an jeder Schule cineu Eltern-Aus- 
schule geschehen sei. - Dieser Ausschuß solle die Vorbe 
reitungen für die Wahlen treffen und die Kandidapew- 
listen entsprechend den oben gekennUichnetcn Grundsätzen 
aufstellen. In der nun folgenden Aussprache traten die 
Herren Leonhardt, Martini, Rohrbeck, Dr. Wernicke u. a. 
dafür ein, daß die Elternbeiräte unpolitisch sein müssen 
.und sich, die Parteien nicht darum zu kümmern hätten. 
Herr Major Schlieper sowie He« Steuer waren dagegen 
der Ansicht, daß es bei den Wahlen ohne die Mithilfe. 
,der Parteien nicht gehen werde; es müßten die Grund 
sätze, die hier ausgestellt wurden, von den Parteien, 
die sie vertreten, auch unterstützt werden. Von einer neuen 
Organisation, die. hie Wahlen unparteiisch durchführen 
sollen, versprechen sie sich nichts; denn jeder sei doch 
heute irgendwie parteipolitisch- gesonnen. Aber sie seien 
auch mit Herrn Pfarrer Foertsch damit einverstanden, es 
einmal nach seinen Vorschlägen zu versuchen, die Wahlen 
unpolitisch vorzirbereiten. Aber man müsse vor Ucber- 
raschungcn von sozialdemokratischer Seite auf der Hut 
sein. Zn der von Herrn Pfarrer Foertsch vorgeschlagenen 
Ausschußbildung kam cs noch nicht sofort. Dagegen aber 
trugen sich in die ausgelegten Listen filr die einzelnen, 
Schulen eine größere Anzahl Eltern ein, die sich da- 
niit bereit erklärten, im Eltcrnbeirat tätig mffzuwirken. 
Gegen VA 1 Uhr schloß Herr Pfarrer Kleine die Ver 
sammlung, nachdem Herr Pfarrer Foertsch im Schlußwort 
nochmals um rege Beteiligung an den Wahlen ersucht 
hatte. 
o Humboldt-Hochschule, freie Volis-Hochschule Groß- 
Berliu. Dozent R. Schmehlik beginnt in diesem Vierteljahr 
mit seinen Vorlesungen über „Mikroskop und wissenschastl. 
Photographie" am 18. Januar und zwar im l. Teil von 
9—11 Uhr, im 2. Teil von 11—1 Uhr. Die Vorlesungen 
finden im Privatlaboratoriuui deS Dozenten, Lichtcrselde- 
Och, Herwarthstr. 14, statt. 
o Tie Kuirftstätte für Volksbildung Friedenau und 
die Freie Bühne Steglitz, veranstalteten am Sonnabend 
eine Theatervorstellung im „Schloßpark" in Steglitz, die 
stark besucht war. Vor der eigentlichen Ausftihrung des 
Kotzcbue'schcn Lustspiels „Die deutschen Kleinstädter", eine 
köstliche Satire aus die kleinen Schwächen der Provinzialen, 
die gut dargestellt wurde, fand die Uraufführung einer 
drarnatischcn Dichtung unseres Mitbürgers Heinz Par 
tn c r statt. Einen Lcbcnstraum nennt der Dichter dao 
kleine Werk unter dem Titel „Dichtersterbeu", das in 
einer Anzahl kleiner Bilder das .Sehnen und Streben 
des Dichters, seine Enttäuschung und seinen Schmerz an 
betrogener Hoffnung und bitterem Unrecht zum Ausdruck 
bringt. Die krassen, realen Lcbensvcrhältnisse führen zur 
Ermattung der Kräfte. Flügellahm ist der PegafftS ge 
worden. DaS ist Dichters Sterben. Walter Busse vom 
Nollendors-Thcatcr, Hans Bröcker vom Lustspiclhaus und 
Lotte Betz vom Potsdamer Schauspielhaiis boten auf der 
für eine derartige Darbietung ttnzulänglichen Bühne eine 
gute Darstellung. ^ i 
o Staat und Kirche. Dieses Thema behandelt Stadt- Kerantwz Schriftleiter: Herrn, 
rat Dr. R. Pen zig in einem wissenschastlichcu Einzcl- 
vortrag, der von der H umb old t--H ochsch u sc am 
Donnerstag, den 15. Januar, 7V-> Uhr, in der Königiu- 
Luies-Schule, Goßlcrstr. 15, veranstaltet wird. Karten zu . 
2 M- für Nichtmitglieder und zu l M. für Mitglieder j 
des Wissenschastl. Zentralvereius sind in der Wohlkhatschen 
Buchhandlung. Rheinstr. 11, und vor dem Vortrag erhält 
lich. Die wissenschaftlichen Vorlesungsreihen der Hum 
boldt-Hochschule beginnen von Donnerstag, den 15. Ja 
nuar ab. Hörerkarten und Programme sind in obengenann 
)( Handel- uud Gewerbe-Verein. Tie Ecncrawersaiiinckung 
llnbet am TounerStag, den 15. Januar d. I., abends 8 Uhr im 
Wirtshaus „Kaisereiche" statt. Jahresbericht, Neuwahl de- Vorst. 
)( Deutsche Demokratische Partei. Dis Hauptversammlung 
findet am Freitag, den 18. Januar, abends 8 Uhr im „Rheineck", 
Ecke Kaiseralle« u. Rheinstt. statt. Geh. Reg. Rat Falkenberg 
berichtet über den Partettag in Leipzig. Geschäftliches. Vorstands- 
Ivahst Bericht der Gememdevcrtreter und Aussprache über die 
politische Lage. 
)( Der Rationalverband Deutscher Offiziere hat sur den 
18. Jan., 7 Uhr abends, eine große öffentliche Versammlung in der 
Hochschule sir Musik einberufen. In der Versammlung wird über 
„Das alte und das neue Reich, Die Entlassung des Obersten 
Reinhard, Tie Vergewaltigung der Offiziere- und Veamtenpcnsionärc 
gesprochen werden". 
)(Dentschnattonale Volkspartei Ortsgruppe Berlm-Fricdcuau. 
Am «Sonnabend, den 17. Januar, nachmittags 5 Uhr bietet die 
Ortsgruppe ihren Mitgliedern im Schloßrestaurant, Steglitz, Schloß- 
sttätze 48 eine Gesellige Veranstaltung zur Erinnerung an den 18. Jan. 
Nach einer Ansprache des Vorsitzenden wird Herr Oberlehrer Dr. 
Anders einen Vortrag über den 18. Januar hatten. Darauf folgen 
musikalische Vorttäge unter Mitwirkung von Frau und Frl. Spoerer, 
den Herrn Mika und Sohn. Herr de Vogt vom Staatlichen 
Schauspielhause wird Dichtungen von Wildenbruch vortragen und 
dann wird Gelegenheit zum Tanz gegeben werden. 
)( Einen Lichtbildervortrag: „Als Obcttcrtianer um die halbe 
Welt" hält Herr cand. mcd. F. Nitzschkc im Evangel. Verein 
junger Männer am Sonntag, den 17. Januar, abends 7 Uhr im 
Vereinssaal Kaiserallee 70. Junge Männer als Gäste sind herzlich 
wtllüpnmcn. Vollzähliges Erscheinen der Mitglieder ist wegen 
wichckgcr Besprechungen notwendig. 
X Völkervcrsöhnung. Nachdem durch dcu Krieg die Beziehungen 
zwischen Deutschland uud den meisten Völkern der Erde ab 
gerissen waren und uns jetzt ein Frieden auferlegt ist. der uns die 
Gleichberechtigung mit den meisten andern Völkern versagt, muß 
erstes Bestteben des deutschen Volkes sein, die freundschaftlichen 
Beziehungen zu anderen Völkern zu erneuern und insbesondere 
durch Verständigung mit den Entcntcvölkerii die freiwillige Mildc- 
rung der Friedensbedingungen durch diese zu versuchen. Zu den 
wenigen Gesellschaften, die den Verkehr mit den gleichen Vereinen 
der Ententeländcr nicht abbrachen, gehört der deutsche Druiden 
Orden V. A. E. D. Dieser Orden, der die Mitarbeit an der 
Veredelung des Menschengeschlechts sich zur Ausgabe gemacht har, 
hat Bruderorganisation in England, Australien, Amerika und 
Schweden, die gemeinsam in einer internationalen Weltlage vereint 
sind. Auskunft über den Orden erteilt Phologrnpä Wilhelm 
Scharmann, Berlin-Friedenau, Rheinstr. 20. 
— o 164-681009 M. Spareinlagen staue die Schöne 
berger Stadtsparkasse am Schlüsse des Jahres 1919 auszu 
weisen. Die Einzahlungen im verflossenen Jahre betrugen 
135 783 000 Mark, die Rückzahlungen 93 927 000 M-, 
sodaß ein Uebcrschus; der Einzahlungen von !1 856 k,00 
Mark zu verzeichnen ist. 
Pfzg. 6870. 
vmxi s 
Kaiser-AHoe 142. 
IC—5. 
Plailenloser 
sariinius in Friedenau. 
Amtlich 
Vollmilch für Kinder. Die Ausgabe 
dcrtwllmilchkarten für Februar erfolgt wie ."i'f 
die Herren Brotkommissare in diesen Tagen. 
Milch für Kranke. Tie Ausgabe der 
karten für die nächsten Monate sowie der 
- Kin- 
dnrch 
Vouiuilch- 
Der-Voll- 
ter Buchhandlimg erhältlich oder durch das Hauptbüro ! milchkarien, die anstelle fehlender Kondensmun) sür Fe- 
Berlin E. 2, Nene Friedrichstr. 53—5611, Zentrun, 4690. ? brnar ausgegeben werden, erfolgt, soweit die Karlen nicht 
10—12, 1—3. > bereits zugestellt sind, wie bisher im.Rathan'e, 1. c-tock, 
o Vor dem Tode gerettet. Als am Sonnabend morgen 
den Kunden, die ihre Milch aus dem Milchgeschäft oon 
Lehmann, Schild'hornstr. 5, abholen wollten, nicht geöffnet 
wurde, schlugen sie die Scheiben ein und fanden die 
Händlerin und ihren Vater in den mit Gao angefüllten 
Zimmer an. Die herbeigerufene Feuerwehr stellte sofort 
Wiederbelebungsversuche mit dem Sauerstoffapparat an. 
die Erfolg hätten. 
Vereins LZacbnebten 
)k Müuncrtnruncrcin c. V., Erste Münnerabteilung. Die 
Raum 28a (Lebensmittelamt) und zwar: am Mittwoch, 
> den 1!. Februar die Buchstaben A—H, am Oonnerstag, 
! den 15. Januar die Buchstaben I—£, am Freitag, den 
j 16. Januar die Buchstaben R—Z, in der Fei! von 9 Uhr 
* vormittags bis 1 Uhr nachmittags gegen Vorlage des 
i BewillignngSschreibens für die lausenden Monate. Es 
> wird dringend ersucht, die Tage der Ausgabe genau innc- 
r zuhalten; Nachzügler können erst am Sonnabend, den 
[ 17. Januar ihre Karlen erhalten. Berlin-Friedenau, den 
12. Januar 1920. Der Gemeindevorstand. I. V.: Friedei. 
In der Woche 
Bekanntmachung. 
vom 
12.-18- Januar 
gibt es 
Mitglieder der Abteilung werden nochmals aus die heute Abend > ,■ 9.-7,m r a s, r Kartvüclker e 
um 7 Uhr im Wirtshause „Hohenzollcrn" stattfindende Abteilung«- i h . si C uCl ' u ' J U ■ ■ l,U ‘ ul “■ 
versammlnng hingewiesen. i 
)( Deutsche Volkspartci, OrtSverein Berlin-Fricdenann Tie j 
für den 18. Januar, abdS. 8 Uhr in der Kaiserburg angesagte ; 
Mitgliederversammlung muß ausfallen; statt dessen findet am i 
2. Februar d. Jhrs., ubdö. 8 Uhr, im Gesellschaftszimmer des j 
Ratskellers eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt. ' 
Näheret- wird noch bekannt gegeben. 
X Der Vaterländische Frauenvercin Friedenau hält Dienstag 
Abend 70, Uhr im Bcreinszimmer des Ratskellers eine Mikgliedcr- 
versamuilung ab, bei der Herr Tr. nied. und Pfarrer v. Math usius 
über Amerika und Herr Direktor Thomsbrrgcr über das Volks- 
hauS sprechen wird. Der Vorstand sieht einem zahlreichen Er- ! 
scheinen der Mitglieder entgegen. 
X Lozialdemplratische Partei (S.P.D). OrSgruppc Friedenau 
am Mittwoch, den 14. d. Mts., abends 7'/, Uhr Bezirksobend in ' 
den bekannten Lokalen. Vollzähliges Erscheinen! aller Mitglieder ist 
erwünscht. 
aus 
Pfd. 
Kartoffeln und auf die übrigen 8 Abschnilto d—g vor Kar- 
tofselkarkc 1 Psd. Großbror. Berlin-Friedenau, ven 9. 
Januar 1920. Ter Grmeindevsrstand. I. V. Friedest 
Bckanntinnchmrg. 
In der Woche vom 12.—IZFJamiar gibt es ans die 
10 Abschnitte der Nr. 3 der Fleischkarle: i. X, 200 Gr. 
frisches Fleisch mit cingcwachfenen Knochen, oder p) 150 
Gramm ohne eingelvachsenc Knoche» und 5o Gr. Kn'vclien- 
beilage und 50 Gr. Frische Fleffch- oder Leberwnrst zum 
Preise von 0,26 M. oder 2. 200 Gramm amerikanisches 
Büchsenflcisch (Eorncd-Becf) ausgewogen zürn Preise von 
1,84 M. Der Verkauf beginnt cmr Mittwoch. Das frische 
Fleisch wird nur nach den von den Fleischern ansgerusenen 
Nummern verkauft. Berlin-Friedenau, den 9. Januar 
1920. Der Gemeindcvorstaud. Friede!. 
?ur äle vielen öeveise berrlicbec Teilnsbms 
anläßlich des HJnscbeidens meines lieben .Mannes | 
Albert Eduard Jestel 
sage ich Allen, ganz besonders Herrn Pfarrer j 
Kleine für die warm empfundenen und zu Herzen 
gehenden Trostworte meinen herzlichen Dank. 
Frau Luise Jsstsl. 
FeungsitaBe 14 I. 
tlM- ö ISiMk-V«! SE-ÄM:] 
Ai« 9. ds. ve.-seh!cck >rn 75. Lebensjahre unser j 
I langjähriges Mitglied, der Kreis-VolJ2iehunga- 
be<mtc a. D. 
id» »ns 
Die Beefdigu g finde: am Mittwoch, den I 
14 ds. nachm. 3 l / 3 Uhr von de* Kapelle, des ! 
t Dreifclti3lMit»-»Kirchhofe» In Berlin, Barutherslr. 
Die Kameraden versammeln sich auf dem 
Friedhof 
Der Vorstand. Ev&r s, .1..Vorsitzender, I 
finntPII D ^ e E Isi ckUche Geburt eines gesunden 
UiiuilKi. Jungen zeigen hocherfreut an 
Frida kmÄ u. Frnu üite, 
Bln.-Friedenau, 10. 1. 20. Rheingaustr. 23. 
Ser Zhürioger 
findet nur noch auf KrubrS Sportplätzen täglich oon frur, 
3—7 Uhr abends steil. 
UkWMer, We «ßA Stieße 
Mlh. Grube. 
Perser Teppiche 
bis l IW.— brr Lusbratmeter 
sucht prwat 
Hutschnecker, Stehlvl. WS. 
Augsburgeestr. 43. 
W»-. Ä»-. ta!- 5, fi».'Ärte'.Si 
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rtdrf®«« 50 . llin rreBfl 
FfeHarferf vrr. r.l.‘/ 3 
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Pißten imi; 
Alaikafoctis, 
big 
sist'ch «rofl;r 
-'auiuabs u. 
fr SfStt. 
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M. 35.- bi. 'E von 
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werden prompt „ 9?./? 
ff °. h "zS;^“S 
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nar Lcih n: vt, f aborc ' 
(Kein LaCp r ) 69, 
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