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Periodical volume Nr. 34, 09.02.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

o Die Zubereitung der Rangoonbohuen. Nack Mit 
bekömmst. c: Nahrungsmittel, wenn sie in nackstehenser 
Weise zuk .tct werden: Die Bohnen sind etwa - 4 Stun 
den lang .. einer reichlichen Menge Wasser, einzuweichen. 
Dieses W. ich Wasser ist wegzuschütten. Danach.werden die 
Bohnen ,.rr. neuem Wasser gar gekocht. Duo chnt'och« 
ivasser soll man ebenfalls beseitigen. 
o Font? ::o-Schule. Nachdem bereits kürzlich in pri 
vatem Streife eine Vorbesprechung stattgefunden hat. wird 
am Montag, den 9. - Februar, abends S Uhr, in der 
Aula der Fontane-Schule, Nubensstraße, ein Vortrag über 
die Wahl des Esternbeirats und über die Ziele der neuen 
Schule stattsini, . Hierzu werden alle Eltern und sonstigen 
Interessenten fri mdlichst eingeladen. 
o Rest Langer, die humorvolle Vortragskünstlerin, 
ist die Mitwirke: oe im 5. Fricdenauer Vortragsabend für 
Kunst und Wissenschaft am Donnerstag, den 12. d. Mts., 
8 Uhr abends, im Reformrealgymnasium. Ihre heitere 
Kunst wird den Besuchern eirrigc fröhliche Stunden be 
reiten. .Ferner hat sich noch die Bläser-Bereinigung der 
Staatsoper für diesen Abend verpflichtet. 
o MLniwer-Turn-Derein. Aus Anlas; des 25 jährigen 
Bestehens der Alters-Abteilung hatte diese Ab 
teilung ihre Mitglieder mit ihren Damen zu einer kleinen 
Feier am Donnerstag, den 5. d. Mts. nach dem Gesell- 
schaftssaal des Ratskellers, eingeladen. Außerdem waren 
noch erschienen verschiedene Freunde der Abteilung, Ge 
meinde-Schöffe Ebers, Ehrenvorsitzender F e h l e r, Ober- 
turnwart Elften trüg er, die Leiter der Müt.uer- und' 
Damen-Abteilungen, sowie Vertreter des Steglitzer Turn 
vereins und des Schöneberger Mänuer-Tnrn-Ber-eins. Nach 
der Begrüßung aller Erschienenen durch, den Kncipwart 
Emmerich und Absingen eines Stiftungsfest-Liedes 
wurde von der Hauskapelle der Abteilung — Klavier, 
VP- 
Di 
ic 
Darauf 
3 Geigen und Flöte — die Ouvertüre zur 
weiße Dame" wirkungsvoll zu Gehör gebracht, 
gab der Turnwart N e w e ^inen ausführlichen Rückblick 
ans die verflossenen 25 Jahre. Danach rann sich die Ab 
teilung, seit der Gründung bis zum Beginn des Krieges, 
einer stetigen guten Entwicklung erfreuen. Die Mitglie 
derzahl war von 40 auf 118 und der Iahrcsdurchschnitts- 
besuch eines Turnabends von 15 ans 31 gestiegen. Wenn 
auch während des Krieges tapfer durchgehalten worden 
ist, so trat infolge der vielen Begleiterscheinungen dcs- 
Krieges ein gewaltiger Rückgang ein. Doch sprechen jetzt 
alle Anzeichen für ein Wiederaufölühcn des Mtersturnens. 
Ein dreifaches „Gut Heil" galt dem weiteren Blühen und 
Gedeihen der Alters-Abteilung. Es folgte das 2. allge 
meine Lied, das, vom Turngen. K. Brücker verfaßt, 
auf den Ernst der Zeit hinwies und die Turner auf 
forderte, als wahre Jünger ihres Altmeisters Jahn, nicht 
abzulassen von dem Glauben und der Liebe zum Vater- 
lande. Hierauf brachte der 1. Vorsitzende des Mänuer- 
Turnvereins, Pros. Reichte, die Glückwünsche des Ver 
eins zum Ausdruck und überreichte den beiden von der 
letzten Hauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannten 
Turngen. Gemeinde-Aeltesten Kunow und Hauptkassen 
wart K a m ins k i, in dankbarer Anerkennung ihrer großen 
Verdienste um die Alters-Abteilung und den Verein, eine 
Ehrenurkunde. Alsdann sprachen der Obcrturnwarr Al 
te nk rüg er für die Borturnerschastf Turnwart Kuckert 
für die Männer-Abteilung, Fräulein H o r st m a nu für 
die Damen-Abteilung und der Vorsitzende Kühl für den 
Steglitzer Turnverein die Glückwünsche zum 25 jährigen 
Bestehen der Alters-Abteilung aus. Weiter • wurde der 
Festabend durch vortreffliche Gesaugsvorträge der Damen 
Frau Han ck, Frau K a s p c r, Frau ist o d e n, Frau Prof. 
Rellchle und des Turngen. Seel er verschönt. 
K. Brücker erfreute wieder in seiner bekannten Ar! 
mit einer Kapuziner-Predigt, in' der er die verflossenen 
25 Jahre Revue passieren ließ und auch der im Kriege 
Gefallenen in warmer Weise gedachte. Zum Schluß führte 
Turngen. Peters äußerst schwierige Freiübungen vor. 
Mit dem Liede: ,'£> alte Turnerherrlichleit" schloß die 
sehr gelungene Feier, die sicher dazu beitragen wird, dem 
Turnen neue Freunde züzusühreu. 
o Die hiesige Ortsgruppe der Deutsch,rationalen.Partei 
hielt am Freitag Abend in: Bürgersaa-, des Rathaus 
eine Versammlung ab, die 
-orfitzende, Herr Major 
Schlich er, mit einer Ansprache eröffnete, in der er 
unter dem Beifall der" Versammelten der Entrüstung über 
die Schmachliste der Entente Ausdruck gab. Der Ab 
geordnete der Preuß. Landesversammlung.' Herr Ham 
mer, hielt dann einen Vortrag über „Die neue»Steuern 
und die deutsche Wirtschaftspolitik unter vesv/iocrer Be 
rücksichtigung der Zukunft des Mit.-elstandes."' Der Lor- 
insbesondere orientalischen Gesang g'.s.-st n. - genüg e. 
Ziewolke Studien dieser Art eng ecken . haue i,n der Er- 
pcbition vernommen und sei ihr gefolgt, um so in sonst für 
sie.unerreichbare Gegenden zu gelangen' 
Nachdem ihr Plan völlig ausgestaltet war, beschloß sie 
>o schnell wie möglich vorwärts zu eilen, da sie zwcrcilos 
Zeit zur Durchführung ihrer Intrige brauchte. 
27. Kapitel. 
Das Lager der Vaharlus befand sich noch immer an 
derselben Stelle. Aber da das im Süden gelearuc Neven- 
tal von den Viehherden so ziemlich avgcü. erdet i,w.r, :u:d 
die kältere Jahreszeit heranrückte, dachte der So mm be 
reits daran, in das eigentliche Eärmfir -d. i. heiße Ge..end), 
sahe am persischen Golk, hinan zu üc yen. 
Nur Ali Khan war schlechter Laune. Nich 
Befangene entflohen war; der.» den hacken st, 
seiner Leute und Jenninzs wieder zulack-rc .a . r 
steckte er in dem verückstgteu eisernen Kn'si;: g>!.< 
zu dem er allein den Schlüsse! hatte. Aber gera.- 
ihm unbequem. Denn der Gefangene mußte de, 
wenigstens eine Stunde herausgelassen werden, . wenn 
rr nicht verkommen sollte, wogegen seine Töchter ptmejtierte. 
Daß der.Kerl auch sein Ehr.'ickeort nickst geben wollte! 
Dann aber, was. dennHäu tstng viel nnängeneh-'-ter war» 
hatte Leinnick.zs aus Sstirnz auch kein'Goto mitgebracht. 
Er hatte überhaupt b.rt. von seiner» .Auftraggeber keine 
-ei! der 
': :p? 
>!!b jetzt 
v tzel-.ug, 
Hllü ilt 
Nachricht erhai.cn «uV ■ meinte. die..Sendung müsse auf 
irgendeine Weise verzögert worden sein. Weshalb sollte 
er denn den armen 'Mer'.:chen'-.fchihM«n; wenn er, Nur 
' Khan, sein Geld nick k; unliüch erhielt? Der Gefangene 
ihm überhaupt leid. Er war ganz lie.sinnig ge- 
)en, weil ih:n der Icunivgs gesagt hatte, daß seine 
Ta 
aoch.urtter den LingSW- jo ohne hast das Geld für all 
tragende, der als Gewerbetreibender und als Politiker | 
über rine reiche Erfahrung verfügt, beleuchtete anschaulich 
da f. u cf arniederliegende deutsche Wirtschaftsleben j 
um in .achlick. r Weise dazu Stellung zu nehmen unk 
von seinem- Standpunkte und vom Standpunkte seine . 
Partei'aus die Steuer- und Wirtschaftspolitik der gegen 
wärtigen N?gieruyg in ihrer .raffen. Unmöglichkeit hervor 
zukehren. Er streifte dabei euch marche politische Frage, 
erwähnte das Berriebsrä-. ae.-ctz, -back seine Partei ab 
lehnte und ging des nähe:en an: die deutschen Bodrner- 
zeuguisse, ans Kohlen-, tz.z und Kaki-Gewinnung, die 
Landwirtschaft, den Groß wudrl und das Handwerk ein. 
Besprach auch das Track i rstem und forderte auf zur 
Mitwirkung in der Ueberbruckung der Siairdesunterschiede. 
Lebhafter Beifall dankte dem Redner. Herr Dipl.-Jng. 
Esser empfahl den Beitritt zu einer deutschnationalen 
.Einkaufs- und'Verbraucher-Genossenschaft, durch die den 
Mitgliedern verschiedene- Vorteile erwachsen sollen. Herr 
Hammer trat den Ausführungen dieses Redners entgegen 
und forderte die Anwesenden auf, dieser Genossenschaft 
nicht beizntreten, weil ja die Deutschnationalc Partei für 
den freien Handel und Unterstützung des gewerblichen 
Mittelstandes eintrete. Der Vorsitzende schloß darauf die 
Versammlung gegen 10 Uhr. 
o Große künstlerische Genüsse verheißen die nächsten 
Veranstaltung unserer „K u n st st ä t t e für Volksbil 
dung". Bereits am nächsten Sonnabend, den 14. Febr, 
findet im Festsaal des Reform-Realgymnasiums ein Künst 
ler-Konzert statt, an dem sich allererste 'Kräfte bete,>- 
igen. So wirken u. a. der heute unbestritten als be 
deutendster Vertreter des Harfenspiels anerkannte Kammer 
virtuose Max Saal (Staatsoperu-Orchester), der ebenso 
bewunderte Bioloncellovirruose Kammermusiker Eugen 
S a n d o w, die von glänzenden künstlerischen Erfolgen 
begleitete Mezzo-Sopranistin Gertrud Asse n h e i m e r 
und schließlich die reizende, anmutige Soloränzerin Lola 
A a ch mit, deren Bild die Auslagen verschiedener Buch- 
inkd Musikalienhandlungen zieren. Ter Verkauf rwn Eiu- 
irirtSrarteu ist eröffnet, für Mitglieder nur in der Taunus- 
straße 20, für Fremde bei Schwartz, Rheinstr. 00, und 
Kossakowski Nach:., Schmargendorferstr. Wir -verweisen auf 
den Säuleuaufchlag der nächsten Tage. Anfang März gibt 
die „Kunststätte f. V." ein Konzert des Domchors unter 
Pros. Rudels Leitung, worauf wir schon heute Hinweisen 
wollen. 
o Unterricht in Stenographie. Der hiesige Steno- 
graphenverein Stolze-Schrey eröffnet am Dienstag, den 
10. Februar, abends 8 Uhr, in der 2. Gemeindeschule, 
hier, Goßlerstr. 15 (neben dem Lyzeum) neue Unter- 
richiskurse für Anfänger. Anmeldungen werden noch 
in der ersten Unterrichtsstunde entgegengenommen. Wei 
tere Auskunft erteilt der erste Vorsitzende, Oberzollsekretär 
H. Beykirch, hier, Lefevresrr. 10. 
o Tie Bestie im Weltkriege. So nennt sich eine 
von zwei Kriegsbeschädigten (von denen der eine ein 
Friedenauer .Bürger ist) herausgegebene Schriftensolgc, 
deren 1. Heft in' diesen Tagen der Oessentlichkeit über 
geben wird. ES enthält Verbrechen und Schand 
tat e u d e r Franzosen auf de m S ch l a ch t; e l d e, 
wie Ermordung und Verstümmelung Verwundeter, Ab- 
schlachluug tvchrlpsev Gefangener durch weiße und farbige 
Franzosen, planmäßige Mißachtungen des Raren Kreuzes, 
gewotz'.rheitsifläßigc Beraubung und Ausplünderung der 
Verwundeten und Gefangenen. In rascher Reihenfolge 
sollen todtere Hefte folgen, bis das deutsche Volk erkannt 
hat. auf welcher Seite die Bestie mehr gehaust hat, bei 
uns, oder bei den Feinden. Die Herausgabe des Werkes, 
gerade in diesen Tagen, ist eine Tat, für die wir alle 
dankbar sein müssen. Es bringt nicht Märchen und Er 
findungen, sondern die Innrere Wahrheit unter Nennung 
aller Namen. Preis jeden Heftes nur 1 M.. Verlag 
(Kersbach u. Sohn, Flottwcllstr. 3. 
o Als gefunden sind der Fundstelle im Rathause 
gemeldet ein Beutel mit Inhalt, und als. zugelaufen 
ein Spill -und ein Terrier. 
V ereilt s-Oa ch richten 
H Pnedeuauer Hansfraucn-Vereir.. Morgen Dienstag, den 
ly. stzebr., abends 8 Nh: findet in der Königin Luisen-Schule eine 
große MitgUedervechamiiilung statt. Lkeferat Fr. Pohlmaim-Schmidt. 
llm .«oUzühligeS Erscheinen wird dringend gebeten. 
)( Oechefter-Vcreiingnug des Westens (50 Mitglieder). Ter 
l. GeselisthasiSadkiid ni. Ball sinvct nrn Dienstag statt. Näheres 
durch den 1. Vorsitzenden Direktor Schenrich, Rheinstr. 24. Die 
Orchcstcrprob? rft auf Freitag, den 13. Febr., abdS. i /.ß Uhr, Uebungs- 
saal Rh.instr 24, verlegt. 
)( Orchcster-Berriüigung des Westens flO Mitgl.) UebungS- 
abcnse jeden Dienstag Vr8—'/rlv Uhr im Saal Rheinstraße 24. 
Musilfreunde' willkommen. 
die iinde-iuemlichlekt gezahlt wurde. Es war 
doch eckte schic,che Welt! 
Um Hi;u oen Lecher zum Uebersließen zu bringen, 
mußte auch gerade setz: der Kawain aus Shiraz in Lar 
ankommen, um die schon seit mehr als einem halben 
Jahre fälligen Steuern einzutreiben, und morgen früh 
sollte er, der Häuptling, mit der Mehrzahl seiner waffcn- 
jähigen Männer dorthin aufbrechen. Mit wenigen Leuten 
durste er sich nicht nach Lar wagen, denn der Kawanr 
hatte ihn bei solcher Gelegenheit schon einmal festgenommen, 
uni Geld von ihm zu erpressen, und er war mit Not und 
Mühe nach einem halben Fahre entkommen. Was sollte 
er nun mildem Gefangenen beginnen? Es blieben ja 
genug ältere Männer zu seiner Bewachung zurück, aber 
keiner, der diesem schlauen Menschen gewachsen war. Noch 
heute wußte man nicht, wie er eigentlich entkoinmen war 
und die Pferde von der Weide geraubt hatte. Er mußte, 
als der Mond untergegangen war, ganz lautlos an den 
Wächtern vorbcigekrochen sein. 'Es war eine ebenso kühne 
als geschickte Tat gewesen! 
Er überlegte hin und her. Endlich entschloß er sich 
und ließ seine Tochter rufen. 
„Höre, Suleila," sagte er, „du weißt, das; ich mit allen 
streitbaren Männern nach Lar muß uitd dir nur die Greise - 
und höchstens bcu Sahib Jerryings zurücklassen kann. Mn 
muß während meiner Abwesenheit für den Gefangenen 
gesorgt werden, und wenn er seine Stunde Bewegung hat, 
muß sorgfältig darauf geachtet werden, baß er nicht aber 
mals entflieht. Ich köünte ja Sahib Jeuningv damit be- 
auftragei), aber ich traue ihm nicht feit ulistrem Streite 
wcgm: des Gelde.-?, und er soll mich deshalb begleiten, 
otniinl du daher den Schlüssel, du sollst ihn bewachen» 
dumme dt! Mädchen über dich hat sich ja 
a.s elender Kiest.,; erwiesen. Zum Uebersluß schwöre mir 
ibei den Gravern Ho aus und Husseins, daß du ihn, sobald 
tbU'ich: aus dem Käfig herausläßt, bewachen »illst, bi» mc 
"em Gefängnis wieder betritt."' 
)( »m «f(CK|tiwein fit L»uckschtrn t»h»r" 
'XI)ormrifitr: Cisangkrhr« Waller Schmidt) Lbt jedenDrenö- 
cag im GesangZfaal der Könizin-Luhe-Lchule. Aufnahme 
neuer Mitglieder im Uebungsfaal: Herren^ besonders erwünscht. 
)( Münner-Turn-Verein Friedman. Es iurncn: Montag 
und Donnerstag 6*/*—8 Uhr: Knabenableilmr« (: -HJahre) 
Gymnasialturnhalle;. 8—10 Uhr: ß ingUiigsabieilung <14—18 
Jahre), 1. Mäimer-lllbteilunZ und Sper.abck ilan; Gymnau.al- 
mrnhallc. — Dien ag S 1 ,.—- Ul 2 MäuaerckAlters)- 
Abteilung Gymnasia-: ueuhalle. — T t e a •• i a , ad Freitag 
6—7; 1. Mädchenaöteilung (C—0 Jahr.) Turtthall, '-'otzlcr- 
straßc 15; 6—8 Ubr. H. Männer-Abteilung Turof. -muth- 
straße; 7—L Uhr: 2. MädchrnaStellung (10— t" - und 
Frauenabtellung Turnhalle Goßlerstraße; 8—6 * ; amen» 
und Jugendabteiluug (18—16 Jahre) Turn! Tie öwstlerpr. 
Sfbombtrq 
—o Ueber die Vergebung der Schulflile in Lchönebcrg 
hat der Magistrat Grundsätze aufgestellt. Die abendliche 
Benutzung darf sich allgemein nichr über 11.30 Uhr er 
strecken. Die Gebühren für die Schuldiener betragen in 
der Hohenzollernschnle, der Chamisso? und Rückevtschule 
sowie in den Volksschulen je 15 M., in den übrigen höheren 
Lehranstalten 12,50 M„ wovon der Heizer 2—3 M. erhält. 
Die Gebühren für Benutzung der Turnhalle betragen 3 M. 
für eine Stunde, bei laufender Benutzung 100 M. für die 
. mhrcswochenstunde von Personen,'die die ihnen zur Ver 
fügung gestellten Räume zu gewerblichen Zwecken benutzen. 
Für einmalige Benutzung der Schulsäle sind der Stadt 
die Selbstkosten für Heizung und Beleuchtung, außerdem 
eine Abnutzungsgebühr von 29 M. für den einzelnen Llbend 
zu zahlen/ 
Ztffcrmfteii 
■ Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.) 
Billige Sckuhreparaturen! 
Kanu die Friedcnaucr Gemeinde nicht auch für die 
ärmere Bevölkerung eine- Besohnanstalt einführen, wie 
in Mariendorf. Dort kosten ein paar Herrensohlen 25 M„ 
Tamensohlcn 20 M-, Kindcrsohlcn 17,50 M-, ich habe hier 
gestern für meinen Sohn ein. Paar Sckuhe besohlen 
lassen, die kosten -16 M. ohne Absatz. Fr. D. 
Fr D. 
derantw. Schriftleiter: Herm. Martin iut in Frllchena». 
£ shiipnaxls Berfa irendal 
pfzjf. 6879. Kalaer-AHeo 142. 10— \ 
Plaflenloser Zahnersatz 
Bekanntmachung. 
Die Steuerpflichtigen mache ich daraus aufmerk 
sam, daß die fälligen Steuern für da8 .Vierteljahr Januar 
bis März 1920 dis zum 14. d. Mts. unter Vorlegung 
der Steuerkarte an die Gemeindelasse, Rathaus, Zimmer 
13 15 im Erdgeschoß zu entrichten sind. Berlin-Frie 
denau, den 7. Februar 1920. Der Gemeindevorsteher. 
Bekanntmachung. 
betreffend die Wahl zum Elternbeirat in der 2. Jrie- 
dcnauer Gemeindefchule. In der am 7. Februar 1920 
statrgefundenen Eiterndersammlung der 2. Gemeindeschule 
wurde satzungsgemäß der Wahlvorstand gewählt, welcher 
sich aus folgenden 5 Personen zusammensetzt: Herr Paul 
Dreßler. Vorsitzender; Frau Helene Baumgürtel; Herr 
Johannes Heider; Herr Hermann Drewike: Herr Max 
KUy. Die Kandidatenlisten sind vis zum Donnerstag, 
den 12. Februar 1920,. abends' 7 Uhr, bei dem Vorsitzen 
den, Herrn Paul Dreßler, „Osscubacherstraße 27, Portal 3 
einzureichen. Der Wahlvorftand für die 2. Gemciudeschulc. 
Bekanntmachung 
3. Gemeindeschule. (Elternbcirai,. .In der El- 
tettlversammlung am 7. d. MtS. find folgende 7 Mrsonen 
in den Wahlvorstand gewählt worden: Martini, Laubucher 
Straße 8; Mix, Schwalbacher Str. 10; Zimmer, Stuben- 
rauchstr. 61; Ziel, Handjerystr. 71; Foerster, Wiesbadener 
Straße 79; Rohrbeck, Laubacher Str. 8; Frau Sindcle, 
Laulmcher Str. 11. Die Kandidatenlisten sind spätestens 
10 Tage vor dem 22. d. Mts. an den Borsitzenidrn, 
Oberpostfekretär Martini, cinzureichen. Zirr Prüfung der 
Listen versammelt sich der Wahlvorstand am Donncrsrag, 
dein 13. d. Mts., abends 8 Uhr, in der 3. GcineindL- 
schulr, Osfcnbachcr Str. 5a, Zimmer 28. Berlin-Frict- 
denau, den 9- Februar 1920. Schildbcrg, Rektor.. 
Eie blickte den Baker mit einem geheimnisvollen 
Lächeln an, oriff nach dem Schlüße! und riei felrrfia?: 
„ßck scknckre dir bei bei: Gräbern Hassans u,,d Husseins, 
daß ick de:: Gefangenen, sobald ich ihm der. :<uf:g offne, 
überwachen und nicht von iiu» weichen will, bis er das 
Gefängnis wieder betrittst' 
, Der Häuptling nickte seiner Töchter aufrieben zu und 
sagte: 
den 
dein 
3ck k.ehmd imon jetz- Abfchreö^vdn dir. Denn die Sonne 
geht zur Rüste, und morgen, ehe du dein Laoer verläßt, 
bui ick schon weit von hier entfernt." 
b me zn'r.mn.en- 
U' des Raumes 
. stck rn, dem der Gefangene f 
dtefen P,o astgerviefen, weil er den beste» Schily gegen 
die«!-vnm-,:,-rahlen und die Mblstc Luir a. währte' Dadurch 
wlstbk-die- P.-!n, die.der V ...li'-Tich" " ' ’ 
gekrümmr. Lage erlitt. : b„: £ 
zwang, wenigstens ft:: ,:n. 
• Slckeitü tratz' :nährend die eimge Schrille eilt» 
fernt Halt machte, duck: an da- ist : n ; ic ber- n -ind -Kü 
ihren Blick aus Werners (stest.st: rn .rn, ü?r ' ich S 
den den Boden. desüRaunw^. bcbe..enoen ölst-u w be! 
ouem gemacht hatte,'als die Hin- - a.d 
Gesicht war bleich, und als . benr- A'n>en 
Augen aufschlug, ließ je: : mü. er, *v ri< - 
nach tzerrschenden Dämmer 'st ' 
kung der äusstesii'.'de.:c:i st-.-i, en -.-nt. 
ociu 
.hu die 
r-ke ' .'.ick. der 
»>, d-ckck>,.! die 2 Tr« 
(Kortsetzun, folgt.)
        
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