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Periodical volume Nr. 32, 06.02.1920

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 27.1920

nicht existieren könne. Er schlägt vor, die Biicherwärterin 
sowohl wie die Assistentin nachher Gruppe II b zu besol 
den und zwar erstere mit 60 v. H-, letztere mit 40 v. H. 
Man rechnet bei "der Anftthrung des Gehaltes hier oie 
Teuerungszulage nicht mit, während das in anderen Falten 
stets geschieht. Vielleicht ließe sich die Assistentin noch 
anderweitig, vielleicht in der Schüterbücherci beschäftigen, 
damit sie das volle Gehalt erhalten könne,' aber -einer 
nur an wenigen Stunden des Tages beschäftig:en Angestell 
ten könne man nicht das volle Gehalt zahlen. Bürger 
meister W a l g e r und G.-V. Frl. Thomas (Dual. 
treten für den Antrag in der Vorlage ein. G--V. (Frl 
Schipfmqnn (Soz.) regt an, die Bücherei länger am 
Tage zu öffnen, dann könnten die Angestellten auch länger 
beschäftigt werden. Bürgermeister Walger erklär:, daß 
die vorgeschlagene Zeit von 3 Stunden täglich ausreiche 
und die Arbeit in dieser Zeit mit Leichtigkeit zu er 
ledigen sei. (Zurufe v. d. Dem.: Na also). Der Antrag 
des B.-A. Ausschusses und des Gemeindcvorstandes, welcher 
lautet: Die Vergütung für die Volksbücherei-Assistentin 
wird auf 3780 M. bis 5040 M festgesetzt, Zulagen 3 mal 
180. und 6 mal 120 M. nach je 2 Jahren wird mit 
21 gegen 17 Stimmen beschlossen. 
Der Unfallversicherung der Kinder der höheren 
Schallen wird zugestimmt mit der Maßgabe, daß es dem 
Vorstande überlassen bleibt, bei welcher Gesellschaft die 
Versicherung geschehen soll. 
Anstellung einer. Jugendpslegcrs. 
G.-V. Thomsberger (Dem.) erklärt sich mit der 
Vorlage grundsätzlich einverstanden, beantragt aber, um 
die Frage'der Mittel und der Stellung des Jugendpflegers 
noch zu klären und das Gehalt für ihn festzusetzen, die 
Ueberweisung der Vorlage an den B.-A.-Ausschuß. Dem 
wird zugestimmt. 
Einrichtung einer Jugendheims. 
G.-V. Ln decke (Dem.) fragt au. ivelche Institution 
der Hauptausschuß ist, woraus dieser besteht und woraus 
er entstanden ist. Schöffe v. Wrochcm erklärt, daß diese 
Bezeichnung in der Vorlage in Wegfall kommeil könne. 
Der Hauptausschuß soll erst durch die Umwandlung der 
Jugendpflege neugebildet werden. Vorläufig besteht noch 
der alte Ortsausschuß. G.-V. L ü d e ck e meint darauf, 
daß die Bildung des Ausschusses durch Wahlen in der 
Gemeindevertretung geschehen müsse, indem seine Zu 
sammensetzung paritätisch durch die Fraktionen stattsinde. 
Schöffe p. Wrochcm bemerkt, daß das nicht so zu machen 
sein werde, denn er wisse nicht, inwieweit die einzelnen 
Jugendorganisationen durch die Fraktionen vertreten wer 
den können. G.-V. Zudecke beantragt nun, Ueberweisung 
der Vorlage zur weiteren Klärung an den zuständigen 
Ausschuß. Die G.-V. Buth und Kamrowski (Soz.), 
Han ne mann (D. Äp.) und Frl. Thomas (Dnat.) 
begt'üßen die Vorlage, wünschen aber, daß das Jugend 
heim schleunigst eingerichtet werde, die Vorlage also nicht 
erst an den Ausschuß verwiesen werde. G.-V. Lüdcckc 
(Dem.) erklärt denselben Wunsch der sofortigen Einrich 
tung des Jugendheims, ändert seinen Antrag demnach 
dahin ab, daß die Frage der Verwaltung des Jugend 
heims einem weiteren Beschlusse der Gemeindevertretung 
vorbehalten bleibe. Die Gemeindevertretung stimmt diesem 
Antrage zu, beschließt also die sofortige Ausstattung des 
Jugendheims, behält aber die- Frage der Regelung der 
Verwaltung des Heims einem weiteren Beschlusse vor. 
Hierüber jst vor.! Gemeindevorftand» Vorlage zu machen. 
Die Anregung der G.-V. Frau Dietrich (Soz.)'aus 
Beschaffung einer Wandtafel wird dem Ausschuß zuge- 
wieseü. 
Mäkhdrj unsrer o-Originalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
v Ausschmückung des Rathauses. Bor längerer Zeit 
bewilligte die Gemeindevertretung den Betrag von 15 000 
Mark zur Ausschmückung des Rathauses und zur Unter 
stützung der notleidenden Künstler Friedenaus. Leider hat 
sich bisher nur ein sehr kleiner Kreis ortiseingeseMner 
Künstler beider Gemeiiideverwalkung für den gedachten 
Zweck gemeldet. Wir möchten nicht verfehlen, die Künst 
lerschaft Friedenaus darauf aufmerksam zu machen, daß 
sich hier die Gelegenheit bietet, mitzuhelfen, unser Rat 
haus durch geeigneten künstlerischen Schmuck zu verschö 
nern, und dem ausführenden Künstler ein dauerndes Denk 
mal zu setzen. Wir möchten mit diesen Zeilen dazu an 
regen, daß Künstler, die sich berufen fühlen, an dem 
geplanten Werke mitzuarbeiten, sich sobald wie mög 
lich bei der Gemeindeverwaltung schriftlich melden. 
o Nur fünf Reiscbrotmarken je Kopf und Tag. Das 
Nachrichtenamt des Berliner Magistrats teil: mit: Tie 
Zentralbehörden haben angeordnet, daß vom 0. Februar 
d. Js. ab bei Reisen nur noch 5 Rciscbronnarken für 
den Kopf und Tag über zusammen 250 Gramm Gebäck 
abzugeben sind. 
War. es m bet »Bdiftett Woche Mt. 
Brot: 1800 Gramm 2,24 M), 50 Gramm Kleingebäck 
0,07 M.), Kranlcnbrot 1000 Gramm (2,22 MI. 
Fleisch: steht noch nicht fest. 
Butter: 20 Gramm, Margarine 70 Gr., sowie auf 
die 2 Abschnitte N 20 dev Einfuhrznsatzkarte 00 Gr. 
Schmalz. 1 . 
Kartoffeln: 2 Psm d ns 7 a—b und als Ersatz 
2 Pfund Kohlrüben uni c und 200 Gramm Kar- 
toffclwalzmeh! und 20f Gramm H ü tsenfr ü ch t e auf 
d—g. Die Kohkrübeu werden in de» Kartosfel- 
geschästen, das Karte,T'lwalzmehl nach Nummern der 
Ausweiskarten in verschiedenen Kolonialwarengeschäften 
und zwar Nr. 1 bis 1000 bei Karl Richard Schmidt, 
1001—2000 bei Tengelmann, 2001—3000 bei Böhm, 
3001 -4000 bei Hüttmann, 4001—5000 bei Wiedehöft, 
5001—6000 bei Heckmann, 6001—7000 bei Feldbinder, 
7001—8000 bei Zinn, 8001—9000 bei Sy, 9001 bis 
10 000 bei Schäfer, 10 001—11000 bei Nold. 11001 
bis 12 000 bei H. Schulz, 12001—13 000 bei Willnow, 
13001—14 000 bei Richter. 14 001 bis Schluß bei 
Schuster ausgegeben. 
Zucker: Vom 1. bis 15. Februar 3 /* Pfund. .Ferner 
für Kinder im 1. Lebensjahre l‘/i Pfund, im 2. Lebens 
jahre 1 jPftmd Ulü» im 3. bis 7. Lebensjahre l/, Dsiml 
im Monat. 
Abzuholen sind vom 10. bis 12. Februar: 
Auf Groß-Berliner Lebensmittelkarte: 
Weizengrieß: 100 Gr. auf 114; Pfd. 92 Pfg. 
Kar toff e lstärk cm c hl: 125 Gr. auf 1; Pfd. 2,00 
Mark. . <■*! 
Maisfabrikate: 250 Gramm auf 2, Pfd. 2,90 M. 
Marmelade: 250 Gramm auf 6; Pfund 3,24 M. 
Auf Jugendlichenkarte: 
Gerstenflocken: 200 Gr. auf 48; Pfd. 75 Pfg. 
Auf Friedcnauer Nährmittelkarte: 
Dörrzwiebeln: 125 Gramm auf 143; Pfd. 3,20 M. 
Getrocknete Kartoffelscheiben: 250 Gramm auf 
144; Pfd. 1,80 M. 
Auf Einfnhrznsatzkarte: 
Eerealme hl: 250 Gr. auf H 27, Pfd. 70 Pfg. 
Rote. Rüben und Kohlrüben freihändig in den 
GemeindeverkaufSstellen Ricdstraße 8 und Rbeingau- 
straße, auch für Händler. 
Süßstoff: in den Drogengefchäften vom 9.—21. Febr. 
Auf den Haushalt bis 4 Personen 1 Päckchen, darüber 
hinaus 2 Päckchen. 
o Sondcrzuwcifungcn für heimkehrende Kriegs!- und 
ZivUgesangenc werden für die ersten 6 Wochen nach der 
Rückkehr gewährt und zwar wöchentlich 1 Psd. Brot, 50 
Gramm Fett. 250 Gramm Hülsenfrüchte (Nährmittel , 125 
Gramm Auslandsspeck oder Konservenfleisch. 
o Weihnacht; Lescherung der Ortsarmen. In unserer 
diesbezügk. Notiz in der Mittwochsnummcr ist insofern 
ein Irrtum unterlaufen, als die politische Gemeinde nicht 
5000, sondern nur 506 M. zu dem genannten Zweck 
der Frauenhilfe überwiesen hat. 
o Verein der Gartenfreunde in Friedenau. Am Frei 
tag. den 23. Januar hielt der Verein seine Hauptversamm 
lung im Gemeindehaus (Jünglingssaal ab. Der Vor 
sitzende, Herr Krüger, eröffnete die Sitzung um 
;Uhr. begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und 
dankte dem Gcmeindekirchenrat, daß er den Saal zur 
Verfügung gestellt habe. Das - Vereinslokal im Ratskeller, 
;iu dem sonst die Versamuuungen abgehalten wurden, war 
:für den ganzen Monat Januar besetzt. Der Vorsitzende 
(hob in seiner Ansprache hervor, daß das verflossene Jahr 
'schweres Schicksal über das deutsche Volk verhängt habe. 
Die Lebensmittelschwierigkeiicn bestünden nach wie vor. 
Er wünschte den Mitgliedern, daß ihnen im neuen Jahre 
ihre Arbeit im Garten reich gelohnt werde und ihnen dina 
gute Ernte beschieden sein möge. Das neue Jahr habe 
für eine größere Anzahl der Mitglieder etwas Gutes 
gebracht. Es sei gelungen, eine Kleingartenbaugcnossen- 
schaft „Rhcingau" e. G. m.d. H. zu gründen, die das 
50V.' Morgen große Terrain, das zwischen der Mecklen 
burgischen und Dillcnburger Straße (Breitcnbachplatz' ge 
legen ist, von den Frentzel'sck-en Erben für den Preis 
von M. 1 200 600 (10 M. für den Quadratmeter) zur 
Betreibung des gemeinnützigen Kleingartenbaues erworben 
habe. Hiermit sei etwas Großes geschaffen und ein Weg 
beschritten, der für unsere Wiedergesundung der Volkskraft 
von einschneidender Bedeutung sein werde. (In einem be 
sonderen Artikel wird über das Unternehmen noch genauer 
berichtet werden. Im übrigen wurde von dem Vorsitzenden 
der Jahres- und Kassenbericht des Vereins der Garten 
freunde erstattet. Im verflossenen Jahre wurden 6 Vor 
stands- und 6 Mitgliederversammlungen abgehalten. Die 
Zahl der Mitglieder hob sich vön 184 auf 180. Die 
Einnahmen bczisserren sich auf rund 1000 M. die Aus- 
. Vors. Herr 
I, Schrifts. 
tzerr M acke- 
i h c, Kassen- 
die Herren 
■k:-i, Obcr- 
ungsbau- 
<ius neue Rechnung vorgetragen werden kann. Nach dem 
Bericht des Kassenprüfers erfolgte Entlastung des Vor- 
standes und Neuwahl. Einstimmig wurden sämtliche aus- 
Zcheidenden Vorstandsmitgltcder wiedergewählt: 1. Bor,. 
Herr Staatsbankbeamter Herr Krüger, 
Stabe (Garteninspektor von Friedenau 
Herr Kaufmann Palka, 2. Schrisrf. 
prang, Schatzmeister Herr Ingenieur R o 
Prüfer Herr Architekt Schmidt. Beifu. 
Rechnungsrat Richter. Bürodirettor Sn 
sekretär Neumann, Architekt Duntz, Rw 
meister Wienecke und Herr Kaufmann D :, . r i cku Dte 
gemeinsame Samenbestellung erfolgt wtrder.dei der Frrma 
Ernst Benary, Erfurt. Die Anzucht von riohl» und Blu- 
menpslanzen ist in üblicher Weise in die Wege geleitet. 
Die nächste Versammlung findet am 23. Februar im 
Bercinslokal des Ratskellers statt. Hauptpunkt: Entgegen 
nahme der Bestellung von Saatkarkoffeln und Vortrag 
über: Frühjahrsarbeiicn im Kleingarten, biegen Sil Uhr 
schloß der Vorsitzende die Versammlung. K. 
o Der Oberkörper eines neugeborenen Kindes, in 
graues Packpapier gewickelt, wurde am Wannseebahndamm 
in der Nähe des Botanischen Gartens aufgefunden. Der 
Unterleib und die Beine des Kindes fehlten. Wahrschein 
lich wurde die Leiche ans einem fahrenden Zuge geworfen. 
o Mit Gas vergiftet haben sich in ihrer Wohnung 
Feuerbachstraßc 11 der Geschichtsmaler Viktor H. und 
seine Ehefrau. •"* 
Vereins-llad)rlchten 
)( Handel und Gewerbeverein. Heute Abend 8 Uhr findet 
im Bürgersaale des Rathauses ein Vortrag des Abg. Hammer: 
„Die neuen Steuern und die deutsche Wirtschaftspolitik unter 
besonderer Berücksichtigung der Zukunft des Mittelstandes" statt. 
)( Deutsche demokrati che Partei, Ortsgruppe Friedenau. 
Heute Abend 8 Uhr zwangloses Beisammensein und Sprechabend 
in der „Kaiserburq", Wilhelm-Straße, Ecke Kaiserallee. 
)( Die Luftfahrt der Zukunft. Herr Hauptmann a. D. Hilde 
brandt, einer unserer ersten und erfahrensten Luftschiffer, wird am 
7. Februar 1920, in der Ortsgruppe Steglitz-Friedenau im Reichsbund 
Deutscher Technik einen Vortrag abhalten, der einen sehr interessanten 
Einblick in daS Wesen unserer heutigen Luftschiffahrt gibt. Herr 
Hauptmann a. D. Hiidebrand spricht über: „Tie Luftfahrt der 
Zukunft unter besonderer Berücksichtigung der Aufgaben deS Lust 
amtes im Reichsminsterium." Näheres ist aus der heurigen An 
zeige zu ersehen. 
)( Meine Erlebnisse in russischer Gefangenschaft. So lautet 
der Vortrag von Herrn Johannes Uecker am Sonntag Abend 
8 Uhr im Evangelischer Verein junger Männer,Kaiserallee 76. 
Alle Mitglieder werden um freundliches Erscheinen gebeten, auch 
sind junge Männer als Gäste herzlich willkommen. 
)( Verein der Gast- und Schankwirte. In der nächsten 
MonatSoersammlung, die am Montag, den 0. Februar, nachmittags 
5 Uhr beim Kollegen Klopsch, Kaiserallce 75, stattsindet, wird 
Verbandspräsidcnt Strauhtz einen Vortrag hallen. Zahlreiches 
Erscheinen der Kollegen ist dringend erforderlich. 
)( Der Fraucnäbend des Sozialdemokrattsch.n Wahlvcreins 
(S. P. D.) findet am Montag, den 0. Februar, 8 Uhr in der 
Luisenschule Goßlerstt. Klaffe Io statt. 
Berlin und Vororte 
M Wilmerrdorfer Stadtverordnetenversammlung. Irr 
ihrer letzten Sitzung beschäftigten sich die Wilmersdorfes 
Stadtverordneten mit mehreren wichtigen Vorlagen, die 
ohne längere Aussprache angenommen wurden. Einem 
Antrage des Stadtv. Lübsen (Dem.) auf Ausbau der De- 
i putation für die Gesundheitspflege, mir dem eine zentrale 
' Organisation der Gesundheitspflege bezweckt wird, wurde 
zugestimmt. Die Schasfung.der Stelle eines Sladtmedi- 
zinalraks ist in Anbetracht der bevorstehenden Eingemein 
dung nicht beabsichtigt. Eine Eingabe des Verbandes der 
Laubenkolonisten Berlins und Umgebung auf Errichtung 
eines Kleingartenamtes in der Gemeinde und Zusammen- 
sassung der Groß-Berliner Kleingartenämter zu einer Zen 
trale wurde dem Magistrat zur Berücksichtigung über 
wiesen. Ein Antrag des Magistrats auf Herabsetzung des 
Zinsfußes der Sparkasse auf 3 v. H. ging an einen be 
sonderen. Ausschuß. 
Z(rfd>riften 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.) 
Mitbürger! — Ausliesem oder sicht! 
Friedenau voran! Mitbürger, ohne Unterschied der Partci- 
richtimg protestiert in einer großen Versammlung gegen 
die Auslieferung! Wenn wir auch ein geschlagenes Volk 
sind, stolz dürfen wir doch noch sein! Ihr Führer der 
verschiedenen Parteien, hier haltet zusammen; es geht uns 
alle an. Ueber die wahren Verbrecher werden wir selbst 
erteilen kein Feind, kein Neutraler. Verachtung dem 
, Feind, Lichtung vor uns selbst. Erscheint in der Bokks- 
j Versammlung, die cd. am Montag stattfinde!. Näheres in 
diesem Blatt. Johannes,Lüders. 
gaben aus rund 825 M., sodaß ein Vortrag von 176'SOl. Cetowto. Schriftleiter: Herrn Martini«; in Friedenau 
Nachrut 
Am 29. Januar 1920 verstarb plötzlich der 
Architekt und Zimmermeister 
Herr Oscar Haustein 
im Alter von 54 Jahren. 
Während der Zeit vom I. April 1898 bis zum 20. Fe 
bruar 1919 war er ununterbrochen Mitglied der Gemeinde 
vertretung und gehörte auch verschiedenen Gemeinde 
ausschüssen als Mitglied an. MJJ großem und warmem In 
teresse hat er seine kommunalen Ehrenämter in uneigennütziger 
und opferwilliger Weise wahrgenommen und sich auch sonst 
am kommunalen Leben des Orts stets rege beteiligt. 
Wir beklag n sein Hinscheiden und werden ihm stets 
ein ehrendes Andenken bewahren. 
Berlin-Friedenau, den 5. Februar 1920. 
Namens der 
Gemeindevertretung n. des Gemeindevorstandes. 
Walgcr, Bürgermeister. 
@r3|tei ScetflieunBS'SBftitnt grteöcmms. ----- 
SiSraonentotfaBr. U. SltO Schwarz lelelan: SlüB. »8SS, 
OeüerfSInwB 
Uebernahme 
anb Besorgungen 
sämtlicher Beerdigung«. 
Angelegenheiten. 
von und nach 
alle» Orten. 
Arty-hWeftelle für Searr.Srftattuug. 
kiaeae, Beerdiaaasr-zahrwrlea. 
Großes MM dp» Eiche»« uod Metern. SSrgev in alle» Preislagen. 
Ueberführrmg der Verstorbenen zum Frledenauer Waldsrirdhof fühtt nur da« Beerdigung«. 
Institut SLwor, an« r 
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Dr. med. et phil. 
H. Zeidler 
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