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Periodical volume Nr. 14, 16.01.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Kriederrauer 
AttpürMsche Jeitung für kommunale und bürgerliche 
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Mr. 212. 
Werlin-Kriedenau, Aicnstag, den 9. September 1913. 
20. Iahrg. 
Depesck)en 
beizte IIackricblen 
Berlin. Heute früh gegen 7 Uhr ist auf dem Flug 
platz Johannisthal wieder ein delitscher Flieger zu Tode 
gestürzt. Bei einem Bemerlmngsfluge um die Stunden 
prämien der Nationalflugfpende stürzte der Fokker-Flieger 
Dr. Oskar Ringe aus ca. 450 Meter Höhe ab und mar 
auf der Stelle tot. Das Flugzeug war außerhalb des Flug 
feldes auf eine Wiese am Teltvwkaual gefallen und fast 
vollständig zerbrochen. 
Berlin. Die 33jährige UnterzahlmeistcrsfrauMartha 
Laugner wollte heute in Potsdam ivegen eines geringfügigen 
Leidens einen Arzt aufsuchen. In der Friedrichstraße erlitt 
sie plötzlich einen Ohnmachtsanfall. Man schaffte sie in das 
gegenüberliegende Polizeirevier, aber che noch ärztliche Hilfe 
zur Stelle war, trat der Tod ein. 
Altona. In der Bergstraße wurde gestern abend 
gegen 10 Uhr in einem Autvinatenrestamant eine 
Spielhölle großen Stils aufgehoben. Die Polizei hatte 
schon seit einer Reihe von Tagen das Lokal beobachtet. 
Dreißig Schntzlente waren nötig, um die dort versammelten 
Personen, die beim Spiel überrascht wurden, zu verhaften. 
Es wurden insgesamt 28 Personen zur Polizei geführt. 
Nach Feststellung der Personalien wurden alle bis auf 
drei entlassen. Das Geld wurde von der Polizei beschlagnahmt. 
Königs Hütte. Als am 7. d. Mts., nachmittags, der 
Magistratsassessor Nesch mit seiner Gattin im Hienhvfpark 
bei Laurahütte spazieren ging, überschritten sie, wahrscheinlich 
aus Unachtsamkeit, die Grenze. Beide wurden von Grcnz- 
kosaken verhaftet und nach Bendzin gebracht. Oberbürger 
meister Stolle und Polizeiinspektor Steinfels sind heute früh 
nach Bendzin gefahren, um ihre Freilassung zu bewirken. 
Lugano. Ein Major der italienischen Armee, Gras 
Calciati, hat sich auf einer Antomobiltour durch die Schweiz 
vergiftet. Die Ursachen, die den reichen und sehr glücklich 
verheirateten Mann in den Tod getrieben haben, sind völlig 
unerklärlich. Einige Anzeichen sprechen dafür, daß der 
Selbstmord des Majors mit der wegen Hochverrats erfolgten 
Verhaftung des Sektionschefs im italienischen Kriegs- 
ministerium Grafen Della Rocco in Verbindung steht. 
Neupork. Aus dem Hudsonstusse wurden am Freitag 
und Sonnabend zivei Pakete, die mit Bindfaden und Kupfer 
draht umwickelt waren, aus dem Wasser gezogen. Das erste 
Bündel enthielt den oberen Teil eines Frauenkörpers, von 
dem die Arme und der Kopf fehlten, das zweite Bündel die 
Beine der Leiche, die über dem Knie amputiert waren. Die 
Hasenpolizei und Detektives suchen jetzt den ganzen Hafen 
nach den übrigen Leichenteilen ab. Die angestellte Unter- 
suchung über die gefundenen Leichenteile ergab, daß ein 
schreckliches Berbrechen, das ungefähr acht Tage zurückdatiert, 
verübt sein muß. Die ermordete Frau kann nicht älter als 
30 Jahre gewesen sein. 
Lokales 
(Nachdruck unserer o-Originalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Ernennung. Herr Provinzialschulrat Prof. Tiebe, 
Friedrich-Wilhelm-Platz 7, ist zum Geheimen Regierungs- 
palririLi'blut. 
Roman von Reinhold Ortmann. 
17. (Noä>!"-»ck v»rbak»n.1 
' „Es wär'e'Mch^IchMnm gewesen, wenn ich gar zn 
kläglich hinter der bezaubernden Königin unseres Festes 
zurückgeblieben wäre. Ich wette, daß die Wassilewska 
morgen wahre Verheerungen unter den Männerherzen 
anrichten wird. . Diese Frau ist i» ihren« KleopatraGstüm 
von einer geradezu sinnverwirrenden Schönheit. — Run, 
du wirst dich ja heute abend selbst davon überzeugen, 
denn ich bin gekommen, um dich z«> unserer General- 
prove abzuholen. Besondere Toilette brauchst du nicht 
e.st zu mache», und der Wagen steht vor der bür." 
Die Ueberraschung war ihm jedenfalls gehn, en, aber 
von der Freude, die er dancit zu erregen gehegt hatte, 
zeigte sich nichts. 
„Es ist sehr fretindlich von dir, Hubert — aber du tust 
mir hoffentlich nicht böse, wenn ich lieber darauf verzichte." 
„Aber maruni denn, Schatz? — Wenn du durchaus 
nicht im Straßenkostüm »litkoimiien willst, so warte ich eben 
noch eine Viertelstunde. Aber es wären wi>klich keine Um- 
stände nötig, denn es werden kaum zwei oü.r drei Dutzend 
Personen zum Zuschauen da sein." 
„Es ist auch nicht deshalb. Du weißt, die Toilctteu- 
frage hat für mich nie eine besondere 'otbeuuuuj. -.coer 
ich fühle mich etwas abgespannt, und man muß doch wohl 
in der richtigen Stimmung sein, um ein solches Schau« 
spiel nach Verdienst zu würdigen." 
rat ernannt morden. Herr Geheimrat Prof. Tiebe ist seit 
vielen Jahren Friedenaner Bürger «ind hat als Mitglied 
des Provinzial-Schulkollegium reges Interesse der Entwicklung 
unseres höheren Schulwesens entgegen gebracht. Mancher 
Wunsch unserer Gemeinde «vccrde durch ihn iw Prooinzicrl- 
schulkollegirnn befürwortet. 
o Achtung für Friedenaner Geschäftsleute; Das 
genieinsame Kausmannsgericht Schöneberg-Friedenan er 
klärte in der heutigen Sitzung die Abmachung gemäß § 63 
des Handelsgesetzbuches, ivonach in Krankheits- fund Be- 
hindernngsfällen kein Gehalt bezahlt ivird, für rechtsgültig 
und nicht gegen die guten Sitten verstoßend. 
o Dichter-Abende. Die Knnstgeineinde Groß-Berlin, 
die den Zusammenschluß der literarisch interessierten Kreise 
und die geistige m«d künstlerische Förderung ihrer Mit 
glieder erstrebt, veröffentlicht das Programm ihrer literarischen 
Abende. Darnach iverden lesen: Walter Bloem am 
5. Oktober, Ernst Zahn am 30. Oktober, Hofschanspieler 
Mar Hospaner ivird am 1. Dezember ans Roseggers Werken 
vortragen, am 21. Januar lieft Clara Viebig, am 
l 2. Februar Lndivig Ganghofer nnd am 27. Blärz Otto 
Ernst. Die Geschäftsstelle (Berlin-Steglitz, Schlvßstr. 03, 
Fernsprecher 10l4) versendet das ausführliche Programm. 
o Jugendvereinigllttg Friedenau. Die Jngendver- 
einigung Friedenau veranstaltete am letzten Sonntag ihren 
4. diesjährigen Ausflug. Das Ziel bildete dicsinal das 
historische Großbeeren. Dortselbst angekommen, rmirde der 
kürzlich eingeiveihte Gedenkturm bestiegen, von dessen Platt 
form aus sich ein herrlicher Rundblick in die schöne weite 
Teltower Ebene bot. Die durchsichtige klare Luft des 
prächtigen Soinmormorgens ließ selbst die fernen Müggel- 
und Havelberge, sowie die Türme von Potsdam sichtbar 
iverden. Nachdem das Auge sich an dem schönen Anblick 
genügend erfreut hatte, ging es durch das schmucke Dorf 
Großbeeren iveiter zu dein durch den hier vor 100 Jahren 
stattgefundenen Kampf zu historischer Berühmtheit gelangten 
Friedhof von Großbeeren, ans «velchem die dem Andenken 
der Gefallenen errichteten Denkmäler besichtigt wurden. 
Einem jedem drängte sich hierbei ivvhl der Gedanke auf: 
„Wie mag es hier vor hundert ausgesehen haben." Nach 
kurzer Rast in Großbecren «vurde die Wanderung über das 
ehemalige Schlachtfeld an dem von der Stadt Berlin er 
richteten Denkmal vorbei fortgesetzt. Das nächste Ziel war 
Giitergvtz. Der Weg dorthin «vurde auf einer schönen 
ebenen, von alten starken Birken und Buchen eingerahmten 
Landstraße unter fröhlichem Geplauder und Gesang zurück 
gelegt. Rach kurzer Stärkung «vurde der Wald erreicht, «vo 
alsbald ein Lager aufgeschlagen «vurde und sich ein lustiges 
Lagerleben entivickelte. Zur Unterhaltung der Mitglieder 
wurden aus einem Buche einige Schilderungen aus der bc- 
iveglcn Zeit der Schlacht von Großbeeren vorgelesen. In 
dessen, die Zeit enteilt und so hieß es dann bald wieder 
aufbrechen. Nach kurzer Zeit ivar Kohlhasenbrück erreicht, 
«vo gerade die stolze „Hansa" sich in den Lüften zeigte, von 
jedermann freudig begrüßt. Nach nvchnialiger Rast in 
Kohlhasenbrück ging es dann an« Stolper See, dein Friedrich 
Leopvldkanal und Kleinen Wannsee entlang, deren herrliche 
Uferszenerien das Auge entzückten, nach Bahnhof Wannsee. 
Hierbei «vurde noch ein kleiner Abstecher gemacht und die 
Verletzt und befremdet runzelte Hubert die Stirn. 
„Es nwcht dir also kein Vergnügen? Und wärmn 
nicht? Vermutlich nur deshalb nicht, weil du weißt, daß 
es mir Vergnügen macht!" 
„Das «var ein häßliches Wort. Aber muß denn wirk 
lich alles, was dir Freude bereitet, auch mir zur Freude 
gereichen?" 
„Na, da haben «vir ja ein unuimvundeiies Zugeständ 
nis. Jetzt fehlt «ueirer nichts, als daß du im letzten 
Angenb ick erklärst, auch morgen lieber zu Hans bleiben zu 
«vollen." 
Sie blickte zu ihm auf, und ohne sich durch seine 
finstere Mieae einschüchtern zu lasse», sagte sie: 
„Es war allerdings meine Absicht, dich um deine 
Einwilligung dazu zu bitten." 
Es «vor augenfällig, daß er ein heftiges Wort aus 
den Lippen halte, aber er besaß ausnahmsweise Selbst 
beherrschung genug, es noch zu unterdrücken. Die nackten, 
muskulösen Arme über der Brust verschränkend, sah er ein 
paar Sekunden lang schweigend auf seine Frau herab. 
Dann, da sie ersichtlich gervillt war, aas jede mildernde 
Motivierung ihres Wunsches zu verzichten, erwiderte er 
endlich: 
„Du bist also eifersüchtig auf die Gräfin?" 
Ohne daß sich eine Linie in ihrem schönen Gesicht 
verändert hätte, schüttelte Helga den Kopf. 
„Ich kann auf ihren Triumph nicht eifersüchtig sein, da 
mir a» solche» Ehren nichts gelegen ist und da ich ihr 
freiwillig den Platz abgetreten habe, aus dem sie morgen 
glänzen soll." 
„Nun, deine Eifersucht könnte ja am Ende auch noch 
eine andere Ursache haben als diese." 
Grabstätte H. v. Kleist besucht. Mit dem schönen Bewußi- 
sein, einen Tag verlebt zu haben, der in historischer Hinsicht, 
wie auch in Bezug auf die Naturschönheiten so mancherlei 
Interessantes geboten hatte, «vurde alsdann die Heimfahrt 
angetreten. Den Mitgliedern und Freunden der Ver 
einigung teilen «vir gleichzeitig mit, daß der nächste 
Ausflug ain 21. September nach Potsdain und Umgegend 
führen ivird. 
o Der Verein der Gast- und Schankwirte für Frie 
denau «md Umgegend hielt gestern Abend im Restaurant 
des Herrn Carl Haar, Stierstr. 22, seine Monats- und 
Generalversainmlnng ab. Der Vorsitzende Herr Carl 
Gimdlach eröffnete gegen 1 / 2 7 Uhr die Monatsversammluiig 
und gedachte zunächst in ehrenden Worten des verstorbenen 
Kollegen Fritz Preuß, ivährend sich die Anivesenden von 
den Plätzen erhoben. Darnach begrüßte er den soeben er 
schienenen Verbandspräsidenten Herrn Otto Strauß. Das 
Protokoll der vorigen Versammlung «vurde vom Schrift 
führer Herrn Otto Thieleke verlesen und ohne Einspruch von 
der Versaininlung angenommen. Hierauf gab der Vorsitzende 
die eingelaufenen Schreiben bekannt. Der Spandaucr 
Verein lädt zur Bannernngelung am 11. September ein. 
Schreiben vom Verbandsvorstand betr. die Verbands-Sterbe 
kasse und eine vertrauliche Angelegenheit «vurde» bekannt 
gegeben. Ferner ivird in einen« Schreiben der gemeinsame 
Einkauf von Zigaretten (in kleinen Packungen) empfohlen. 
Es handelt sich hierbei gegen die Trnstbeivegung im Zigaretten 
handel. Die Firma, mit «velcher der Verband einen Abschluß 
inachen ivill, F. Syrowatka, ist eine altbewährte Zigaretten 
firma, die sich dem Verbände gegenüber verpflichtet, nicht 
dem Trust beizutreten. Es sprachen zn dieser Sache die 
Herren Verbandsprüsident Strauß, Gundlach, Thielecke, 
Kieivitz, Frohnert, Hanke, Sternberg und Behrendt. Besonders 
Herr Strauß gab ein anschauliches Bild über die Trnstbe- 
wegnng i«n Zigarettenhaiidel, die ihren Ausgang in Amerika 
nahm und überEngland nach Deutschland kam. Man kam« dem 
Trust nur begegnen, indem man trnstfreie Firmen unterstützt 
und die Marken der im Trust vereinten Firma vom Ver 
kauf ausscheidet. Der Verband hat aber geglaubt, noch 
iveiter gehen zu müssen, und beabsichtigt daher bei ge 
nügender Beteiligung mit der gen. Firma einen Abschluß 
zn machen. Die Firma hat sich verpflichtet, nur beste Ware 
zu liefern. Außerdem stellt das Bestreben des Verbandes 
kein Novum dar, da ähnliche Abschlüsse mit Zigaretten- 
firinci« bereits der Deutsche Gastivirteverband und der Freie 
Gastivirteverband getroffen haben. Die Versammlung er 
klärte sich grundsätzlich mit dein Abschluß einverstanden, er- 
ivartct aber noch nähere Prüfung und Aufklärung. Als 
neue Mitglieder «vurde» anfgenvinmen die Kollegen Rob. 
Klafke, Paul Pernutz und Gustav Sauer die vom Vorsitzenden 
begrüßt «vurde» unter Hinweis auf die Zivecke des Vereins. 
Ten Bericht von der Delegiertenversammlung, der bereits 
im Vereinsorgan erschienen ist, erstattete Koll. Thielecke. Die 
hauptsächlich behandelten Fragen betrafen die Verbands 
sterbekasse, die Kvksbeschafstmg und die Bier- und Lust- 
barkeitssteuer. Was die Biersteuer, die in Berlin eingeführt 
ist, anbetrifft, so haben sich verschiedene große Brauereien 
geiveigert, die Steuer zu zahlen, sie zahlen sie einfach nicht 
und haben bereits sehr hohe Strafen zn entrichten, die aber 
„Das vecsteye ich nicht, Hubert! Aber ich kann dir 
jedenfalls versichern, daß ich niemals und aus keine,» 
wie immer gearteten Grunde eifersüchttg sein könnte au 
eine Person, die ich verachte." 
„Ein großes Wort!" höhnte er. „Würdig der Enkelin 
eines bambnrgischen Senators! Also dn verachtest die 
Gräfin Wassilewska ? Und wodurch, wenn es erlaubt ist zn 
fragen, hat sie sich das Unglück deiner Verachtung znge- 
zogen?" 
„Ich glaube nicht, daß sie sie als ein nennenswertes 
Unglück empfinden würde. Damen dieses Schlages pflegen 
»ach der guten oder schlechten Meinung anderer Frauen 
sehr iveiiig zu fragen." 
„Woran sie reck)t mahl tun, wie mir scheint. Aber ich 
ersuche dich nochmals um eine Begründung deines weg 
weisenden Uneiis über die Gräfin." 
»Was kam« dir daran gelegen sein, Hubert?" 
„Was mir daran gelegen ist?" fuhr er auf. „Ich soll 
es also ohne Widerspruch geschehen lassen, daß meine 
eigene Frau ohne jeden Anlaß eine Dame beschimpft, die 
ich nnf.ichttg verehre, und an deren Wohlwollen mir sehr 
viel — hü.st dn. Helga? — sehr viel gelegen ist? Fühlst 
du nicht, daß cs eine Erbärmlichkeit wäre, «venn im das 
dulden «vollte?" 
„Entschuldige! Ich konnte nicht voraussehen, daß 
meine Aeußerung dich so empfindlich verletz.» würde — 
nach allem, «vas du selbst mir von dieser Gräfin gesagt 
hattest." a 1 43 
Es war ihm augenscheinlich sehr unangenehm, an 
seine damaligen Mille,langen über die Vergangenheit der 
schönen Pali» erinnert zu werden. Und sein Unbehagen 
äußerte sich n> einer gesteigerten Gereiztheit gegen Helga.
        
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