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Periodical volume Nr. 204, 31.08.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Kriedrnauer 
ArrpsMtschi Zciiung für kommnnale und bürgerliche 
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Ar. 201. 
ZLerkin-Kriedenau, Sonntag, den 3t. August 1913. 
20. Zayrg. 
vepelcken 
Letzte Dacbricbten 
Breslau. Wie verlautet, hat der Kaiser gestern abend 
im Gespräch mit einem hochgestellten schlesische» Militär 
eine Wendnng gebraucht, ans der man schließen kann, daß 
Breslau in Kürze die Residenz eines preußischen Prinzen 
werden wird. Damit würde ein Wunsch der Stadt Breslau, 
die seit den Tagen, in denen Kaiser Friedrich das Grenadier-- 
Regiment Nr. l l als Komiunudeur führte, keinen preußi 
schen Prinzen mehr ständig beherbergt hat, erfüllt iverden. 
Saida. Bürgermeister-Legionär Tunke alias Trömel 
ist vor ca. zivci Wochen endgültig ans dem Dienst bei der 
Fremdenlegion entlassen worden. 
Wien. Wie die Albanische Korrespondenz ans Balvna 
meldet, ist es in Südalbanien zivischen griechische» Truppen 
und der albanischen Bevölkerung zu blutigen Kämpfen 
gekommen. 
London. Dem Daily Telegraph geht ans Tokio die 
aufsehenerregende Mitteilung zu, daß der Präsident dcr 
chinesischen Republik Puanschikai die Absicht habe, zur Nieder- 
werfnng der Revolution gewisse Stenern zu verpfänden, 
ein Schritt, der in der Geschichte des Landes noch nicht 
dagewesen ist. Wenn diese Einnahmequellen nicht den Er 
wartungen der Geldgeber entsprechen, so sei die Besetzung 
chinesischen Gebietes durch eine fremde Macht nnausblciblich, 
was Japan besonders fürchtet. 
Lüttich. Bei einem Gewitter während der Manöver 
bei Lüttich wurden gestern nachmittag der Hanptmann Lecoq 
Dcimrnville, ein Lcnlnant und ein Soldat vom Blitz ge 
troffen. Der Hanptmann erlitt eine schwere Kopfverletzung 
und ist gelähmt. Ein Ulan, dessen Pferd erschreckt davonjagte, 
wurde zur Erde geschlendert; er brach ein Bein und erlitt 
zahlreiche Quetschungen. Ein anderer Ulan trug Glicder- 
briichc davon. Mehrere Soldaten, die ermiidcl zurückge 
blieben waren, wurden ohnmächtig. 
l)er keimlicke Alarenkanäel.*) 
Die Klagen dcr Geschäftswelt über Schädigungen, die 
ihr durch den sogenannten heimlichen Warenhandel zugefügt 
werden, haben in dcr letzten Zeit einen mehr als bedenklichen 
Umfang angenominen. So ist es denn auch nicht zu ver 
tu ludern, daß auf fast alle» Miltelstandstagungen der heim 
liche Warenhandel den Gegenstand der Berhnndlnngen bildet. 
Welche Ausdehnung der heimliche Warenhandel erfahren 
hat, hat das von dem Agentenverein in Gelsenkirchen 
huriber gesammelte Material erkennen lassen. Der genannte 
Verein schätzt die Höhe des Warenumsatzes, der allein im 
rheinisch-westfälischen Industriegebiete durch den heimlichen 
*) Aus dcr Leipziger „Kolonialwarcn-Zcitung". 
palnrierblut. 
Roman von Reinhold Ort mann. 
9. iNachdruck verboten.) 
Dcr Konsul lief; die Enden seines wohlgcfislegtcn 
Backenbart»s leicht durch die F.nger gleiten. 
„Es ist mir nicht sehr angenehm, liebe Helga, diesen 
Gegenstand mit dir zu besprechen," sagte er nach flüchtigem 
Zandern, „und ich wurde es für taktvoller gehalten haben, 
wenn Henry dich wenigstens tmmit verschont hätte. Es 
handelt sich doch am Ende nur um eine bedeutung-lose 
Tändcl i." 
„Für Henry handelt cs sich um mehr. Und was du 
ihm in dieser Sache gesagt, hat ihn schwerer getroffen 
als alles anderx." 
„Und ruiift du mir vielleicht mitteilen, Helga, was ich 
ihm anderes hätte sagen solch»? — Kann man mir zu 
muten, meine Schwester init einem Manne liebeln zu lassen, 
der soeben bewiesen hat, daß er untüchtig ist, sein Lebens- 
schisf zu steuern?" 
„Es geschieht also rrar deshalb, daß ihr sie ihm ver 
weigert ?" 
„Die Frage ist schwer zu beantworten, liebste Helga! 
Ein Mann, wie ich ihn für meine Schwester wünsche, 
wäre er in meinen Augen wohl auch ohne diesen Zwischen 
fall nicht gewesen. Aber es ist ganz müßig, jetzt zu er 
örtern, was unter andere» Umständen vielleicht yätte ge 
schehen können. So wie die Dinge einmal liegen, war 
mir mein Verhalten auf das bestimmteste vorgeschrieben.,, 
„Henry halte natürlich nicht darauf gerechnet, gerade 
in diesem Augenblick eure bedingungslos Zustimmung zu 
erhalten. Was ihn so tief verletzt hat, i,c o.e uhrofse 
Enlschiedenbeit, mit der du ihm jede Hoffnung für die 
Zukunft abschneiden zu müssen glaubtest. Weil er einmal 
in seinem Leben Unglück gehabt hat. ist, er doch wohl 
Wnrenhandel seine Erledigung findet, ans mehr als hundert 
Millionen Mark. Fast keine Geschäftsart bleibt heute mehr 
vom heimlichen Warenhandcl verschont, namentlich aber 
ivird er in den Artikeln Kaffee, Tee, Zigarren, Seife, 
Spirituosen, Textilwaren, Kohlen (letztere hauptsächlich durch 
Bahnbeamte) usw. betrieben. 
Erfahrungsgemäß befassen sich mit dem heimlichen 
Warenhandel, der bekanntlich darin besteht, daß bei einer 
Dienststelle einer der Beamten die Bestellung und Ver 
teilung der Waren gegen eine entsprechende Provision über 
nimmt, vornehmlich Beamte und Angestellte größerer 
industrieller und kaufmännischer Betriebe, und zivar vielfach 
ohne Vorwissen ihrer Prinzipale. Aber auch öffentliche 
Beamte, namentlich solche der Pvst und der Eiseübnhn, sind 
nachweisbar in stärkerem Umfange als stille Wnrenvermittler 
tätig. Soweit es sich bei dieser Warenvcrmittlung lediglich 
um den gelegentlichen Bezug von Lebens- und Gebrauchs- 
gegcnständen handelt, werden kaum Einwendungen zu er 
heben sein; unbedingt zu beanstanden ist ein solches Ver 
fahren aber, wenn der Warenvermittler seine Tätigkeit 
zweck« Gewinnerzielung ausübt, und ganz besonders scharf 
ist cs zu verurteilen, wenn öffentliche Beamte, die doch von 
den Steuern der Geschäftswelt mit unterhalten werden, zur 
Erhöhung ihres Einkommens als Wnrenvermittler auftreten, 
und wie das in sehr vielen Fällen geschieht, die Bestellung 
und Verteilung während der Dienststnnden erfolgt. Der 
artige Fälle kommen, wie die Klagen aus den Kreisen der 
Kaufmannschaft dartun, leider sehr häufig vor. Weiter ist 
häufig die Beobachtung gemacht worden, daß der geheime 
Warenvermittler nicht allein seine Kollegen und andere An 
gehörige seiner Behörde oder seiner Firma mit Gegenständen 
der verschiedensten Art versorgt, sondern darüber hinaus auch 
Freunden und Bekannten Gelegenheit gibt, in den Kreis 
seiner Abnehmer einzutreten. Daß hierbei nicht selten, 
namentlich, wenn es sich bei dem geheimen Warcuvermittler 
um eine Persönlichkeit in gehobener Stellung handelt, ein 
gewisser Druck ausgeübt wird, kann wohl als sicher ange 
nommen werden. Auch ist noch durchaus unzulässig, wenn 
vielfach die Dienstrünme als Lagernngsstätte und Stapel 
platz mißbraucht werden. 
Gewiß ist anzuerkennen, daß einzelne Behörden im 
Laufe der letzten Jahre den ihnen unterstellten Beamten 
verboten haben, sich innerhalb der Dienststuudcn mit dem 
Bezüge und dem Absätze von Waren zu beschäftigen. Auch 
ist wiederholt darauf aufnierksam gemacht worden, daß 
dienstliche Räume für den gemeinsamen Warenbezug nicht 
benutzt werden dürfen. Sv wohlgemeint dieses Vorgehen 
an sich auch sein mag, so läßt sich doch nicht leugnen, daß 
dem heimlichen Wareuhandel hierdurch kaum Abbruch getan 
! ivordcn ist. Da auch die Seibsthilfebcstrebungen der 
Gewerbetreibenden (wie Zusammenschluß der einzelnen 
Geschäftsarten in Fachvercinigungen usw.) ohne Erfolg ge- 
IBMMgggWMjjMgjWBggWjgjlg 111 »1—mMMMI 
lii.i.i ,v ganz u i.) »jU./uCucii, sine Wuiijkye bis zu 
Fraulein Murr.arete Feederitsen zu er»,eben." 
Da wandte ihr dcr Konsul mit ciuer raschen Be 
wegung sein Eej cht voll zu und sagte ohne Besinnen: 
„Za, du nennst es mit dem :i - ligen Wort. Und du 
darfst mich darum nicht der Ueberhebung zeiben, wie Henry 
cs vorhin getan hat. Denn die Gruudstitze, »ach denen 
hier Wär. ig.e.t oder Unwürdiglrit gemesjen iverden müssen, 
sind nicht wü.tTrlich von n.ir aufgestellt worden. Es find 
dieselbe» unverbrüchlichen Gesetze, denen auch ich mich zu 
fügen t:abe, so lange ich Anspruch auf die Achtung meiner 
Miibürcpr crvebe. Dein Bruder hat von hanseatischem 
Hochmut gesprochen, und ich weiß wohl, daß er damit nur 
wiederholt hat, was in manchen Kreisen längst zu einem 
beliebten Schlagwort geworden ist. Aber der Vorwurf ttifft 
mich aus summ Munde so wenig wie aus irgendeinem 
anderen. Denn ohne diesen hanieatischcn Hochmut wären 
meine Boi fahren nicht geworden, was sie Jahrhunderte 
hindurch gewesen sind. Und ohne diesen Hochmut würden 
wir gar bald unter unseren Händen zeirinnen sehen, was 
sie uns an Ehre und Ansehen in der Welt hinierließen. 
Ich bin stolz darauf, meine Familieuehre und meine Fa- 
milientladitton zu haben, so gut oder vielleicht noch besser 
als mancher hohe Herr mit uraltem Wappenschild, lind 
von keinem meiner Angehörigen, über den ich Gewalt 
babe, werde ich dulden, daß er sich an dieser Tradition ver 
sündigt. Denn ihre Bewahrung ist' für uns nicht eine 
Frage der Eitelkeit, sondern einfach eine Existenzfrage. 
Wir stehen und fallen mit der Heilighaltung unserer alten 
hanseatijchen Ueberlieferungen. Und wenn unter dein 
nivellierenden Einfluß einer Zeit, der alles Hochragende 
und aristokratisch Abgesonderte ein Greuel ist, das Wort 
vom „königlichen Kaufmann" wirtlich eines Tages zu 
lee.eni Schall geworden sein sollte, so soll man wenigstens 
dem Enkel des Senators Frederilsen nicht nachsagen dürfen, 
daß auch er zu seinem Teil daran mitgearbeitet habe." 
Wie er da hochausgerichtet neben seinem Schreibtisch 
stau), gebietend und doch ohn jede theatralisch wirkende 
Pose, in Haltung, Miene und bedächtig ruhiger Abwägung 
blieben sind, erscheint cs unumgänglich notwendig, daß 
gesetzliche Maßnahmen zur Bekämpfung des heimlichen 
Wareuhandels ergriffen werden. 
In erster Linie kommt hierbei iubetracht, daß der 
heimliche Warenhandel und überhaupt jeder Betrieb von 
Handelsware den gleichen Abgaben und den gleichen ge 
setzlichen Vorschriften unterworfen wird, wie sie für die 
offenkundigen Gewerbebetriebe bestehen. Denn unzweifelhaft 
ist in der Tatsache, daß der geheime Warenhandel weder 
steuerlichen noch sozialpolitischen Abgaben, noch den ge- 
werbepolizeilichen Vorschriften unterliegt, die wesentlichste 
Ursache seiner starken Ausbreitung zu erblicken. Die Be 
vorzugung gegenüber dem legitimen Warenhandel wirkt uni 
so ungerechter, als die auf diese Weise bewirkte Waren 
vermittlung keinerlei geschäftliche Unkosten für Miete, Be 
leuchtung usw. bedingt. 
Der von dem heimlichen Warenhandel am schwersten 
betroffene gewerbsmäßige Kleinhandel befindet sich seit 
Jahren in einer wenig günstigen Lage, das immer weiter 
umsichgreifende Bestreben der Verbraucher, ihren Waren 
bedarf unter Umgehung des gesetzmäßigen Handels einzu 
decken, der Wettbewerb der Warenhäuser und Konsumvereine 
usw. schalten' den Kleinhandel immer mehr aus. Es bedarf 
aber wohl keiner weiten Erörterungen darüber, daß es schon 
vom allgemeinen Staatsinteresse ans erwünscht sein muß, 
den Kleinhandel lebensfähig und stark zu erhalten; abge 
sehen von vielen anderen Umständen schon aus dem Grunde, 
weil dieser dem Staate und den Gemeinden nicht unerheb 
liche Steuerbeträge zuführt. Der Gewinn, den heute der 
heimliche Warenhandel einsteckt, bleibt steuerfrei, aber auch 
die Stenerkraft des Kleinhandels ist vermindert, stveil der 
von dem heimlichen Warenhandel bewirkte Güterumsatz die 
Umschlagsmenge des Kleinhandels erheblich verringert. Eine 
derartige Ungleichheit muß nicht nur im Interesse der be 
teiligten Delaillisten, sondern auch der Allgemeinheit auf 
hören. Mit vollem Rechte erblickt daher der um seinen 
wirtschaftlichen Fortbestand schwer kämpfende Kleinhandel 
in dem Gebaren der nicht berufsmäßigen Warenvermittler 
eine Verletzung seiner Erwerbsinteressen. Wie erinnerlich 
sein dürfte, ist die Frage der Bekämpfung des geheimen 
Wareuhandels im Reichstage bereits zur Sprache gekommen 
und zwar in dcr Sitzung vom !!. April d. Js. Weiter hat 
sich dcr Deutsche Handelstag, die Zentale der gesetzlichen 
Handelsvertretungen, vor einiger Zeit mit dcr Angelegenheit 
beschäftigt. Auch in diesen Derhandlnngcn wurden die 
Klagen der Geschäftswelt über den heimlichen Warenhandel 
als berechtigt anerkannt. 
Was nun die vorhin erwähnten gesetzlichen Maß 
nahmen zur Bekämpfung, des heimlichen Wareuhandels an 
langt, so hat dazu die Handelskammer in Mainz Vorschläge 
aufgestellt, die als durchaus zweckentsprechend zu bezeichnen 
und bei einer gesetzlichen Regelung des geheimen Waren- 
ledes Wortes der unverkennbare Typus des selbstbewußten 
Kaufmanns, der um keinen Preis für etwas anderes ge 
halten werden möchte, als für einen würdigen Nach 
kommen der alten hanseatischen Handelsherren, da wollte 
es Helga sthinen. als wäre trotz feines bürgerlichen Ge 
wandes in Wah heil etwas Königliches iu diesem Manne. 
Und nichts von Unmut oder Mißbilligung offenbarte sich 
in dem Blick, mit dem ihre Augen den seinen begegnete». 
„Wir wollen u cht darum rechten, Cäjar, inwieweit 
sich das alles auf meines Bruders Bewerbung um Margarete 
aniveuden ließe. Denn ich habe weder die Hoffnung noch 
die Absicht, deinen Sinn zu ändern. Und die Zeit drängt. 
Was soll ich Henry hinsichtlich des Zeitpunktes sagen, an 
welchem er über das Kap tal wird disponieren können?" 
„Du beharrft also wirklich auf deiner Absicht? — Alle 
meine Borst.llung-n sind umsonst gewesen?" 
„Ich kann nichts anderes tun, Cäsär, als was ich für 
meine Pflicht halten muß und was mein Herz mir gebietet." 
„lind dein — dein Verlobter?" — Es war, als sei 
ihm das Wort nur widerstrebend über die Lippen ge 
kommen. „Du hast dich seiner Einwillizung bereits ver 
sichert ?" 
„Nein. — Aber ich wüßte auch nicht, inwiefern ich 
ihrer bedürfte." 
So möchte ich dir doch empfehlen, zuvor mit ihm zu 
rede». — Er war ohne Zweifel bis zu diesem Augenblick 
berechtigt, dich für wohlhabend zu halten. Mit der Stunde 
aber, da du deines Bruders stille Geschäftsteilhaberin ge 
worden bist, hast du aufgehört es zu fein?" 
„Nun? — Und wenn es so wäre, hätte Hubert darum 
ein Recht, mir die Hergäbe des Geldes zu verbieten?" 
„Nein. Aber er hätte ohne Zweifel das Recht, von 
einem Verlöbnis zurückzutreten, das er unter irrigen Voraus 
setzungen eingegangen ist." 
„Gewiß! — Und ich habe selbstverständlich mit dieser 
Möglichkeit gerechnet, als ich meinen Entschluß faßte." 
Sie sagte es ebenso ruhig wie alles Vorausgegangene. 
Und ihre schönen Augen blickten auch jetzt klar .und fest 
in da7 Gesicht des Kaukberin.
        
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