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Periodical volume Nr. 202, 28.08.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Kriedrnairer 
A«-ssttilsch< Zeitung siir kommunale und bürgerliche 
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Kr. 202. 
ZZerkin-Ariedenau, Donnerstag, den 28. August 1913. 
20. Zatzrg. 
vepelcken 
Letzte Nacbricblen 
Rathenow. In Sieversdorf bei Nhinow sind infolge 
Fleischvergiftung sieben Familien erkrankt. Einige von ihnen 
liegen sehr schwer krank darnieder. Die genaue Untersuchung des 
Falles ist nach nicht abgeschlossen, doch verlautet, dag ein 
Fleischer in der Ortschaft schlechte Wurst verkauft, die die 
Krankheit verursacht habe. 
Hildesheiin. In der Nähe von Grasdorf wurde auf 
einer Feldmark die Dienstmagd Auguste Klingebiel ans 
Wartjenstädt durch Messerstiche schwer verletzt und darauf 
in die Innerste geworfen, so das; sie ertrank. Die Leiche 
ist noch nicht geborgen. Die Täter, zwei Dieustkuechte, 
wurden heute früh verhaftet und in das Gefängnis gebracht. 
Paris. Die Pariser Humanist! meldet aus Cvmpiegne, 
das; beim 54. Infanterieregiment 300 Mann infolge ver 
dorbener Nahrungsmittel schwer erkrankt seien und sich im 
Lazarett, befinden. Die Vergiftungen sind auf den Genus; 
von verdorbenen Reis zurückzuführen, der sich in grossen 
Mengen in dein Proviantamt befindet. 
Paris. Gestern Nachmittag erschien ein Mann 
im Justizpalast und verlangte den ersten Staatsanwalt 
zu sprechen. Er warf diesen vor, das; er einer An 
zeige gegen Gerichtspersonen nicht entsprochen und keine 
lintersnchttng eingeleitet habe. Der Staatsanwalt ent 
schuldigte sich damit, datz bei ihm täglich eine ganze Reihe 
Anzeigen einliefen, die er nicht sofort erledigen könne. Der 
Besucher ivarf sich hierauf auf den Staatsanivalt und ver 
prügelte ihn. Er mutzte schlietzlich von Gerichtsdieneru 
von seinem Opfer losgerissen und ins Gefängnis abgeführt 
werden. 
London. Die Meldungen über den Fall der Stadt 
Nanking stellen sich tatsächlich als verfrüht heraus. Es 
haben lediglich einige Negicruugstruppen in die Stadt cin- 
zndringen versucht,' die aber durch eine unterirdische Mine 
in die Luft gesprengt wurden. In der Nacht auf gestern 
fand ein allgemeines Bombardement der Festung statt. Die 
Negierungstruppen griffen drei Stadttore an, wurden aber 
zurückgeworfen. 
Tetnan. Die Aufständischen griffen spanische Truppen 
an, die auf einem Erkundigungsritt begriffen waren. Ein 
Sergeant und drei Mann wurden getötet, mehrere ver 
wundet. Das Gewehrfeucr dauert den ganzen Tag über an. 
Washington. Präsident Wilson hat die Botschaft 
und die Konsuln in Mexiko angewiesen, allen Zioil- und 
Militärbenmten zu notifizieren, daß sie für jegliche Unbill, 
die Amerikanern oder deren Eigentum zugefügt würde, ver 
antwortlich gemacht iverden würden. 
Schanghai. Nach einer Meldung aus Tschingtu vom 
20. August breitet die Rebellion in Tibet sich ans. Alan 
nimmt au, datz die Ursache wesentlich in der Unpopularität 
des Gouverneurs liegt. Die Truppen von Lungtschang 
rebellieren, töteten ihren Gouverneur und gingen zu den 
Ausständischen über. In Hsingscheng ergriffen die Tibetaner 
die Offensive und die Feindseligkeiten wurden wieder all 
gemein an der Grenze eröffnet. 
PatrizicrbUit. 
Roman von Reinhold Ortmann. 
7. (Nachdruck verboten.) 
„Ich biete dir eine angemessene Stellung in der Ver 
waltung unserer Plantagen auf Samoa an, — vor der 
Hand natürlich einen Posten ohne jede Verantwortlichkeit, 
aber mit auskömmlicher Salarierung, und mit der einzigen 
Bedingung, daß du ihn antrittst, sobald es deiner Mit 
wirkung bei dem Liquidationsgeschäft nicht mehr bedarf, 
und daß du dich verpflichtest, nicht vor Ablauf von zwei 
Jahre» nach Deutschland zurückzukehren." 
Ueber Henry Frederiksens blasses Gesicht war eine 
Dlutwelle gegangen. 
„Das also sollte meine Strafe sein! — Weil die ebren- 
werte Familie Frederiksen sich des unwürdigen Verwandten 
schämt, will sie ihn auf absehbare Zeit verschwinden lassen. 
— Ist dieser Plan in deinem Kopfe entstanden, Cäsar? 
Oder habe ich mich bei meiner verehrten Frau Großtante 
dafür zu bedanken?" 
„Scheint dir die Feststellung wirklich von Belang ? 
Ob er von mir ausgehen mag oder von meiner Groß 
mutter, jedenfalls ist mein Vorschlag deiner reiflichsten 
Ueberlegung wert. Und ich will im übrige» deiner Auf 
fassung keineswegs widersprechen. Ich erachte es in der 
Tat für dich wie für uns als das beste, daß du aus Deutsch 
land und aus Europa fortgehst, bis diese peinliche Geschichte 
halbwegs in Vergessenheit geraten ist. Denn bii bist im 
Irrtum, wenn du glaubst, mit dem Ersatz der von tcivcni 
Sozius unterschlagenen Depots^und mit der Erfüllung 
deiner Verbindlichkeiten lei die Sache ganz und gar aus 
Lokales 
(Nachdruck unserer o-Originalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Keine Gehcimsitzung? Gestern abend verhandelte 
die hiesige Gemeindevertretung in geheimer Sitzung über 
mehrere Verkehrsfragen. Auf Ersuchen des Herrn Bürger 
meisters sollte die Verhandlung geheim bleiben, da noch 
viele Fragen nicht abgeschlossen sind. Jetzt lesen nur in 
der heutigen Morgennummer der „Voss. Ztg." Folgendes: 
Die Verlegung des Wannseebahnhofs Friedenau beschäftigte 
gestern abend die dortige Gemeindevertretung in einer geheimen 
Sitzung. Die Eiscnbahubchörde ist zu der Verlegung bereit, fordert 
aber, daß die Gemeinde zu den Baukosten, die rund 370 000 Pl. 
betragen, 100 000 M., außerdem zu den Betriebskosten einmalig 
50 000 M. zahlen, und etwaige Anlicgerbeilrnge übernehmen soll. 
Der Gcmeindevorstand ist sich dahin schlüssig geworden, daß die 
Gemeinde diese Kosten übernimmt, will aber die Bedingung daran 
knüpfen, daß der Bahnsteig in die Mitte der beiden Zugänge, also 
nach Südwest, gegen die Saarstraße zu gelegt wird, ferner, daß 
der Stationsname Friedenau erhalten bleibt, und daß sofort 
mit den Arbeiten begonnen wird, svdaß der Bahnhof im nächsten 
Jahre fertig ist. 
Nach Informationen an maßgebender Stelle bemerken 
wir, datz manches in dem kurzen Bericht nicht den Tatsachen 
entspricht. 
o Herr Oberlehrer Dr. Rudolf Marquardt vom 
hiesigen Nefvrmrealgyninasinm ist zum Direktor des Real- 
progymnasiums in Wollin (Kreis Usedom - Wollt») gewählt 
worden. 
o Abzug der Friedenauer uach Lichterfelde. Aus 
einer soeben in Lichterfelde erschienenen Statistik sind in der 
Zeit vom 1. Oktober 1911 bis 30. September 1(312 von 
Friedenau nach Lichterfelde verzogen 52 Familien, während 
uingekehrt Friedenau von Lichterfelde nur 25 Familien er 
hielt. Demnach beträgt der Mehrzuzug für Lichterfelde 27. 
Da der Gesamtznivachs für Lichterfelde 388 Familien be 
trägt. hat Friedenau dazu mit etwa 7 (0,9) v. H. bei 
getragen. 
o Die Fürsorgestelle für Alkohohlkrauke, die sich 
Kaiserallee 00 befindet und unter Leitung des Herrn 
13r. mell. Heinecker steht, hat im Jahre 1912 insgesamt 
47 Trinkerfamilien in Fürsorge genommen. In den Sprech 
stunden wurden 108 ärztliche Untersuchungen vorgenommen. 
Die Fürsorgeschwester hat 283 Hausbesuche gemacht. 
o Herbstparade und Sedantag. An die Direktoren 
der höheren Lehranstalten Groß-Berlins, also auch Friede 
naus, ist vom Berliner Provinzialschulkollegium folgende 
Verfügung ergangen: „Da in diesem Jahre die Herbst 
parade am 2. September stattfindet, also an diesem Tage 
der Unterricht ausfällt, so empfehlen mir, die sonst am 
2. September abgehaltene Schulfeier auf dem 1. September 
zu verlegen und dafür die letzte Vormittagsstunde zu be 
nutzen." 
o Ein ewiger Bau scheint derjenige der Errichtung 
eines Bedürfnishäuschens an der Knausstratze Ecke Becker- 
straße zu sein. Bereits seit drei Monaten wird an diesem 
Häuschen gebaut, ohne datz es seiner Vollendung entgegen 
ginge. Schon einmal haben wir auf diese» Bau hinge 
wiesen und damals bemerkt, daß wohl auch dort in nächster 
Zeit das in jener Gegend nicht unbekannte Schild „Unter 
Zwangsverivaltung" erscheint. 
der Welt geschasst. Ich babe mich nach Empfang Deiner 
Depeschen telephonisch mit einem Berliner Geschäftsfreunde 
in Verbinduna gesetzt, und ich weiß, w e man dort den 
Selbstmord Thieles kommentiert. Auch wenn niemand 
um eines Pfennigs Wert verlöre, würdest du doch schwere 
Mühe haben, dein erschüttertes kaufmännisches Ansehen 
wiederherzustellen. Und hier in Hamburg — das darf ich 
dir nicht verschweigen — würdest du vollends so gut wie 
unmöglich sein. Daß das nicht ohne peinliche Rückwirkung 
auf unsere persönlichen Beziebungen bleiben könnte, mußt 
du dir wohl selber sagen. Und bei gerechter Beurteilung 
wirst du darum in meinem Vorschlage nichts anderes 
sehen als eine Aeußerung ehrlichsten, verwandtschaftlichen 
Interesses." 
„Und engherzigsten hanseatischen Hochmuts !" rief Henry 
aufspringend. Er war jetzt wieder leichenblaß, und er 
hatte nicht mehr die Straft, sich zu beherrschen. „Ihr wollt 
mich nach Samoa schicken, wie man sonst einen ungcratenen 
Jungen nach Amerika spediert. Und die Frau Senator er 
wartet ohne Zweifel, daß ich ihr nachher mit demütigem 
Dank für gnädige Strafe ehrfurchtsvoll die Hand küsse. 
Davon, daß es auch noch eine andere Art Ehrgefühl geben 
könnte als euren dünkelhaften Kaufmannsstolz — davon 
habt ihr natürlich keine Ahnung." 
Der Konsul war ruhig sitzen geblieben, und seine 
klaren, grauen Augen richteten sich mit gebieterischem Blick 
ans das zuckende Antlitz des Erregten. 
„Du kannst meinen Vorschlag annehmen oder ab 
lehnen, aber du hast nicht das Recht, mich zu beleidigen. 
Und wenn dir an einer Fortsetzung dieser Verhandlungen 
gelegen ist, muß ich dich dringend ersuchen, die Person 
meiner Großmutter, die für mich die verchrungswürdigste 
o Der Pfandbriesabsah im ersten Halbjahr. Die 
Misere des Pfandbriefgeschäfts kommt in den Veröffent 
lichungen der 37 deutschen Hypothekenbanken über die Be 
wegung des Hypotheken- und Pfandbriefabsatzes erneut zum 
Ausdruck, wenngleich eine kleine Besserung unverkennbar ist. 
Nur 10 Institute konnten den Umlauf ihrer Pfandbriefe 
steigern; bei 21 Banken ist er zurückgegangen. Während in 
den früheren Jahren die durchschnittliche Zunahme eines 
Halbjahres an Hypotheken und verkauften Pfandbriefen,200 
bis 300 Millionen Mark betragen hatte, sind die Zahlen 
über das erste Halbjahr 1913 wie auch schon im Jahre 
1912 bedeutend geringer. Insgesamt haben die deutschen 
Hypothekenbanken im ersten Halbjahr 1913 23,5 Millionen 
Mark neue Darlehen ausgegeben gegen 07 Millionen Mark 
im ziveiten Semester 1912 und 197,5 Millionen Mark im 
ersten Halbjahr 1912, svdatz jetzt 11,88 Milliarden Mark 
den Banken als dingliche Sicherheiten eingetragen sind. Im 
verflossenen Halbjahr sind unter Aufrechnling des Umlauf 
rückganges bei 21 Instituten für 44,3 (im zweiten Halbjahr 
1912 3,8, im ersten Semester 1912 200,8) Millionen Mark 
Pfandbriefe verkauft worden. Die verhältnismäßig größte 
Zunahme verzeichneten die Hypothekenbanken, die den 
Charakter der Mündelsicherheil haben. Die Verschiedenheit der 
Zunahme der Registerhypvtheken und des Obligatioiislunlaufs 
läßt erkennen, datz die Banken für Liquidität durch Zurück 
haltung der eingegangenen Gelder zu sorgen gesucht haben. 
o Postlagernde Briefseudnngen mit verkürzter 
Lagerfrist. Eine Nelierung, die weite Kreise interessiert, ist 
jetzt bei der Post eingeführt worden. Wenn die Aufschrift 
postlagernder Briefsendungcn das deutliche und zweifelsfreie 
Verlangen der Rücksendung vor Ablauf der postvrdunugs- 
mäßigen Lagerfrist für den Fall enthält, datz die Aus 
händigung oder Nachsendung nicht innerhalb einer be 
stimmten Zahl von Tagen möglich ist, z. B.: „Zurücksenden, 
wenn nicht bis 30. August abgeholt", oder: „Nur bis zum 
30. August lagern lassen", so sollen die Postanstalten fortan 
diesem Verlangen des Publikums entsprechen. 
o Zwangsversteigerungsergebnisse. Blankenbcrgstr. 2 
in Gemarkung Berlin-Friedenau, dem Privatmann Paul 
Meißner in Berlin, Urbanstr. 81, gehörig. Fläche 8,90 Ar. 
Nutzungswert 8800 M. Mit dem Gebot von 43 000 NI. 
bar und Uebernahme von 124 000 M. Hypotheken blieb 
der Hauptmanil der Landwehr Gottfried Schmidt in Berlin- 
Steglitz, Belfvrter Straße 34, Aieistbietender. — Matzmann- 
stratze 7, Ecke Krenznacher Straße 3 in Gemarkung Berlin- 
Friedenau, dem Töpfermeister Earl Fischer in Berlin- 
Schöueberg, Bahustr. 45, gehörig. Fläche 14,16 Ar. 
Nutzungswert 19 600 M. Mit dem, Gebot von 281 000 M. 
bar blieb der Rentier August -Ritze in Berlin-Schöneberg, 
Hauptstraße 37, Meistbietender. — Beckerstr. 13-14, Ecke 
Knausstr. 1 und Körnerstr. 48 in Gemarkung Berlin- 
Schöneberg, dem Dr. med. Carl Günther in Berlin-Frie- 
denan, Kaiserallee 64-65, gehörig. Fläche 13,32 Ar. 
Nutzuugswert 18 000 M. Mit dem Gebot von 245 000 M. 
bar blieb die Aktiengesellschaft Hausgesellschaft Schöneberg, 
Körnerstr. 48, Beckerstr. 13-14, Knausstr. ln zu Berlin- 
Schöneberg, Körnerstr. 48, Meistbietende. — Begasstr. 8 in 
Gemarkung Berlin-Schöneberg, dem Direktor Karl Kleysch- 
aller Frauen ist, ein für allemal aus dem S; ick z» lasten. 
D» hast mit mir zu tun, nicht mit ihr. Und auch das, 
was ich dir als letztes jetzt noch zu sagen habe, bitte ich 
lediglich als den Ausdruck meines Wllstns zu betrachten." 
„Noch mehr? — Ihr habt also nocki einige weitere 
Bedingungen in Bereitschaft?" 
„Nein! — Denn von einer Bedingung, die du nach 
Belieben annehmen oder verwerfen könntest, ist da nicht 
die Rede, Henry. Du hast es für anständig gehalten, hinter 
dem Rücken ihrer Angehörigen unpassende Beziehungen 
zu meiner Schwester anznlnüpsen und sie zu einem heim 
lichen Briefwechsel zu verleiten. Als Haupt der Familie 
verbiete ich dir hiermit jede Fortsetzung eines Verkehrs mit 
Margarete. Eine Begründung wirst du mir hoffentlich er 
lassen." 
Schwer atmend stützte sich Henry auf die Lehne seines 
Stuhles. 
„Ich habe durch meine Heimlichkeit gefehlt, das gestehe 
ich zu. lind ich bin mir auch darüber klar, daß dies nicht 
der rechte Augenblick ist, um bei dir die Hand deiner 
Schwester zu erbitten. Aber ich liebe sie, Cäsär, und meine 
Empfindungen werden von Margarete erwidert. Willst du 
die Verantwortung auf dich nehmen, sie und mich für alle 
Zukunft unglücklich zu machen?" 
„Ich übernehme ohne weiteres die Verantwortung für 
alle Folgen meines Verbots. — Denn du wirst schon 
gestatten müssen, daß ich diese Liebelei etwas weniger 
romantisch ansehe. Margarete ist trotz ihrer zwanzig 
Jahre nichts als ein unerfahrenes Kind, und sie wird 
diese Episode überstehen wie eine harmlose Kinderkrankheit." 
„Du dürstest dich täuschen, Cäsar! — Wohl habt ihr 
sie bis jetzt wie ein Kmd gehalten und jede freiere Regung
        
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