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Periodical volume Nr. 4, 05.01.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Kriedenarrer 
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Pr. 19. 
Berlin Friedenau, Mittwoch, den 22. Januar 1913. 
20. Iahrg. 
Letzte Nacheichte». 
Dresden. Gestern Abend kurz vor 11 Uhr trat im 
ArbeitScaume des elektrischen Beleuchtungswerkes in 
Dresden Kurzschluß ein, wodurch ein Arbeiter schwer ver 
letzt und ein zweiter Arbeiter leichter verletzt wurde. Durch 
den Unglück-fall trat eine die ganze Stadt umfaffende 
Störung in der öffentlichen Beleuchtung ein, sodaß viele 
Straßen in Dunkelheit lagen. Die verletzten Arbeiter 
wurden nach dem Krankenhause üb-raeführt. 
Hamburg. Heute nacht gegen Va 12 Uhr brannte bis 
in der Ecken-sörder Straße gelegene Eisengießerei von 
W. Schenk u.jCo. und die darüber liegende Modelltischlerei 
von G. Nicolei vollständig aus. Das Feuer war in der 
Modelltischlerei auSgebrochen und hatte sich dann ausge 
breitet. Der Schaden ist sehr bedeutend und wird auf 
eine Million Mark beziffert. 
Konstantinopel. Von unterrichteter Seite wird be 
stätigt, daß die Regierung endgültig beschlossen hat, Frieden 
zu schließen. Der Sultan ist für den Fiideusschluß. Die 
Antwortnote der Pforte wird morgen (Mittwoch) abend 
übergeben werden. Im Ministerium der Aeußern wird 
offen zugegeben, daß die Regierung zu einer bedingungS- 
losen Uebergabe Adrianopels entschlossen ist. 
Bojchum. Auf der fünften Sohle im Flötz Albert 
der Z-che Heinrich Gustav wird eine Verbindung mit der 
benachbarten Zeche Vollmond hergestellt und zu diesem 
Zwecke werden von beiden Zechen aus Sprengungen vor 
genommen. Als schließlich noch eine Mtrtelwand entfernt 
werden sollte, ging auf Zeche Vollinond plötzlich ein Schuß 
, Ivr. Der Steiger Heese, der auf der Zeche Heinrich 
Gustav die Arbeit leitete, wurde auf der Stelle gelötet, 
de: Bergmann Dahlhaus erlitt tödliche Verletzungen. 
Moskau. Ja zwei Dörfern unweit Alexandrowik 
besteht die Sitte, daß die Einwohner sich alljährlich ein- 
m >l treffen, und zwar im Winter auf dem Eise, und dort 
tlnen Faustkampf aufführen. In diesem Jahre artete die 
bisher harmlose Volksbelustigung aber aus. Sechs Bauern 
fielen unter drn Fäusten ihrer Gegner tödlich verletzt. 
ulleS drängte sich um die Gefallenen, da brach plötzlich 
d>S EiS unter der Last der vielen Menschen. Zweihundert 
Meni-ben fielen ins Waffer, und viele davon ertranken. 
Parts. An 60 Camelots du Roy, welche gestern 
alend eine Versammlung auf dem Montmartre abgehalten 
halten, drangen in die Freimaurerloge La Raison ein. 
ES entstand eine heftige Rauferei, welcher erst die herbei- 
gerufenen Schutzleute ein Ende machten. Sechs CamelotS 
wurden verhaftet, jedoch nach einemVerhörwiederfreigelaffen. 
Cherbourg. Die Pariser Sicherheitspolizei nahm 
gestern in Cherbourg den Führer einer Bande von Mädchen- 
Händlern, sowie fünf Frauenspersonen fest, als.sie stch an 
Bord des Ozeandampfer- „Araguaya' nach Buenos-AireS 
einschiffen wollten. 
Reuyork. Alle in Neuyork einlaufenden Schiffe be 
richten über andauernd schlechter Wetter. Die „Karoline", 
ein Schiff der transatlantischen Linie, hat durch den Sturm 
schwer gelitten. Durch eine Dampfrohrexploston an Bord 
wurden sieben Mann von der Besatzung schwer verletzt. 
Der französische Dampfer „Lorraine* lief mit vier fortge- 
schlagenen Rettungsbooten in den Hafen. „Die Venetia" 
erlitt ebenfalls schwere Beschädigungen; zwei Mann der 
Besatzung wurden auf der Fahrt über Bord geschleudert. 
Kommunale Angelegenheiten. 
Erläuterungen des Gemeinde-Vorstandes zur Tagesordnung 
der Sitzung der Gemeindevertretung am Donnerstag, dem 
23. Januar 1913, Abends 7 Uhr. 
(Schluß.) 
Vorlage belrcffend Erlaß eines neuen Ortsstatuts betreffend die Ein- 
q'aarttcrung. . 
Schon seit längerer Zeit wurde die Aenderung des 
für die Gemeinde Berlin-Friedenau im Jahre 1877 
erlaffrnen Statuts betreffend die Einquartierung als not 
wendig empfunden. Es haben sich irsbesondere als ab 
änderungsbedürftig folgende Punkte herausgestellt: 
1. Die in dem alten Statut vom Jahre 1877 für die Bemeffung 
der Ei, qaarlierung maßgebenden GebLudesteuerdelräge muffen geändert 
werden, da sich die GebLudefleuer seit Erlaß des alten OrtsstatutS 
wesentlich erhöht hat. Die unveränderte Anwendung des alten Maß 
stabes hat j tzt eine zu große Belastung der Hausbesitzer im einzelnen 
zur Folge. Daher ist in dem neuen Statut die Abstufung der Steuer 
von 150 M. zu 150 M. vorgesehen, daS dreifache von dem bisherigen 
Satze. 2. Hi- sichtlich der Bestimmungen über die Zaständigkeit der 
Bebirden, die über die Einsprüche gegen die Ernquaruerunastasten zu 
befinden haben, ist der neue E-twurf mit oen gesetzlichen Be 
stiinmungen in Einklang gebracht worden (vgl. § 4 Abs. 2 und 
§ 7 Abs. 2 des Entwurfes). 
Z .-gleich mir diesen wesentlichsten materiellen Aenderungen 
ist auch eine gründliche redaktionelle Verbesserung und 
Kürzung des T-xreS deß O-tSstatutS durchgeführt worden. 
Wir ersuchen beschließen zu wollen: Der Entwurf eines 
neuen OrtsstatutS betreffend die Einquartierung wird in 
erster Lesung genehmigt. 
Vorlage betreffend Bewilligung von Pfiasterkosten auS Anlaß beS 
Einbaues von Daffcrhydranteu im Südwestkorso. 
Für die bessere Unterhaltung der Rasenflächen im 
Südwestkorso ist es notwendig, eine Anzahl Gurten- 
spreng - Hydranten einzubauen. Die Charlottenburger 
Wasserwerke haben sich bereit erklärt, die Hydranten in 
den gewünschten Abständen von 30 Metern kostenlos ein 
zurichten, sofern die Gemeinde die Kosten für den Aufbruch 
und dt- Wiederherstellung bei Asphalts trägt, die sich auf 
höchstens 600 M. belaufen werden. Wir beantragen, 
beschließen zu wollen: An Pflaster kosten beim V-rlegen 
von Hydranten in den Rasenstreifen deS Südwestkorso 
werden 600 M. als Verstärkung zu Voranschlag XIV 
Nr. 7 bewilligt. 
Borlage betreffend Abänderung der StromIüfenmgSbedingungen. 
In Verfolg der Anregung, die gelegentlich der Etats- 
beratungcn für 1912 in der Sitzung der Gemeinde 
vertretung vom 7. 3. 12 gegeben worden ist, hat sich der 
Elektiizitätrausfchuß mit der Frage der Abänderungen der 
Bestimmungen über den Mindestverbrauch an elekuischem 
Strom eingehend beschäftigt. Wir glauben, durch die 
Herabsetzung des Minimaltarifs auf 24 M. und Neu 
regelung der Bestimmungen über die Erhebung des 
Zuschlags den allgemeinen Wünschen entgegen zu kommen 
und beantragen, in Uebereinstimmung mit dem Ausschuß 
beschließen zu wollen: Der 8 8 der Bestimmungen für die 
Lieferung von elektrischem Strom vom 1. 8. 1911 erhält 
die folgende neue Fassung: 
8 8. Jeder Abnehmer muß im Kalenderjahr außer der Zähler- 
miete für mindestens 24 M Strom verbrauchen, andernfalls der hieran 
f-hlcnde Betrag am Schluffe des Kalenderjahres als Zuschlagsbetraz 
in Rechnung gestellt wird. Stellt der Abnehmer vor Ablauf des 
Kalenderjahres den Sirombezug ein, so wird bei eintretender Zu- 
schlagsberechnung für die Mouale vom 1. Oktober bis zum 30 März 
monatlich 3 M., für die übrige Zeit monatlich 1 M. in Ansatz ge- 
bracht Erfolgt bei Lösung deS Vertrages die Einstellung deS Ereom» 
b-zuges vor Ablauf der eisten Htlfte eines Monats, so wird dieser 
Monat für die Berechnung der Zuschlagszahiuug nicht in Anrechnung 
gebracht im anderen Falle wird der ganz« Monatsbeirag in Rechnung 
gestellt. Nach Lösung des Vertrages kann der gezahlte Zuschlag tm 
F >lle eines späteren EtrombezugrS im Kalenderjahre nicht mehr zur 
Gutschrift gelangen. WohnungSveräuderung gilt als BertragSIösung. 
Vorlage betreffend Unterhaltung deS Asphalts der BiSmarckstraße durch 
die Firma Jcserich. 
Am 30. Juni 1913 läuft die fünfjährige unentgelt 
liche UnterhaltungSpflicht der Firma Jeserich & Ca. für 
die Asphaltierung der BiSmarckstraße ab. Nach dem Ver 
trage hat die Firma auch die Unterhaltung der Straße 
auf weitere 10 Jahre und zwar gegen Bezahlung von 
20 Pf. pro qm und Jahr zu übernehmen, sofern nicht 
die Gemeinde diese selbst übernimmt. Die an Jeserich & 
Co. jährlich zu zahlende Entschädigung würde bet 2443,58 
Quadratmeter 488,72 M. betragen. Mit Rückstchl darauf, 
daß die Gemeinde bereits eine große Anzahl Straßen in 
eigener Regie hat, eine Vermehrung aber wegen der da 
durch erforderlichen Neueirstellung von Arbeitskräften stch 
nicht empfiehlt, holten wir die Uebernahme der Bismarck- 
straße in eigene Regie nicht für angebracht Wir ersuchen 
die Gemeindevertretung, beschließen zu'wollen: a) von der 
Uebernahme der Unteihaltung der BiSmarckstraße in eigene 
Verwaltung wird abgesehen, d) die der Firma Jeserich & 
Co. für die Unterhaltung der Straße jährlich zu zahlenden 
488,72 M. sind in den Voranschlag für 1913 einzustellen. 
Vorlage betreffend Vorlage und Genehmigung drs Entwurfs für drn 
Neubau der 3. Grmeindeschule. 
Nachdem die Gemeindeoertrelung in ihrer Sitzung vom 
21. November 1912 das Programm für den Neubau der 
3. Gemeindeschule festgesetzt und beschloffen hat, das Schul 
gebäude auf dem an der Offenbacherstraße belegenen Ge 
lände zu errichten, sind unter Berücksichtigung de? ander 
weitigen Beschlusses, auf dem Laudengelände an der 
Fehler, und Laubacherstraße einen öffentlichen Spielplatz 
von möglichst großer Ausdehnung anzulegen, mehrere Bau- 
fkizzen programmäßig aufgestellt worden. Rach Vorlage 
verschiedenartigster Grundrißlösungen ist der Entwurf I). 
nach Prüfung durch den Bauausschuß und die Schul- 
deputation als zweckmäßigster bezeichnet worden. Da nach 
dem kubischen Inhalt der Baumasfin berechnet der letztere 
Entwurf v. mit einer geschätzten Summe von 620 000 M. 
sich billiger stellt als die vorangegangenen, empfehlen wir 
der Gemeindevertretung in Uebereinstimmung mit dem 
Bauausschuß und der Schuldeputation grundsätzlich dem 
Entwurf D. die Zustimmung zu geben, damit nunmehr 
Oer Staatsanwalt. 
von S). Hill. 
2g blachSruck sittoleM 
Er war gerade zu diesem Entschluß gekommen, als 
Sir William sich erhob, um zu gehen. Er hatte die Ein 
ladung der Komtesse de Beaucourt ausgeschlagen, zum 
Tee dazubleiben, da er seine Frau nicht so lange allein 
lassen könne. Die Gräfin hatte sich ebenfalls erhoben, sie 
bedauerte in höflichen Worten, daß die Herren nicht bleiben 
könnten, und bot ihnen an, sie durch den Garten hinter 
dem Haus zu einem Privatausgang zu führen, von wo 
aus sie über einen Fußpfad die Landstraße rascher erreichen 
könnten, wodurch ihr Nachhauseweg bedeutend abgekürzt 
würde. 
Während die Dame des Hauses diesen Vorschlag 
machte, hatte Julius zufällig nach Herrn Franz Scharnock 
hinaesehen, dessen Blicke nach dem Fenster auf Fräulein 
Maitland gerichtet waren. Diese war mit den anderen auf 
gestanden und hatte sich den Abschied nehmenden Be 
suchern zugewandt. Es schien Julius, als ob in den 
dunkeln Augen des Leidenden im Rollstuhl ein Strahl der 
Befriedigung aufblitzte, so, als ob er sich über eine Beob- 
achtunq freue, die er gemacht hatte. 
Im nächsten Augenblick, nachdem er Sir William die 
Hand geschüttelt hatte, hielt Herrn Scharnocks angenehme 
Stimme seine Mutter zurück, als diese gerade das Zimmer 
verlasfijN ^w0jtf^h^ende s^ur ist so gut wie ein Zauberstab, 
Mamachen." sagte er scherzhaft. „Ich sehe, daß unsere 
liebe Olivia euch gern begleiten möchte. Und sie bat auch 
ganz recht, denn zwei ist gute Gesellschaft, drei aber nicht. 
Bier stellt jedoch das Gleichgewicht wieder her. Also bitte 
ich dich, laß meiner schönen Cousine das Vergnügen, Herrn 
Doktor Penfold den Gemüsegarten des alten Barons zu 
zeigen, während du den Herrn Staatsanwalt begleitest." 
„Ist es dir denn auch nicht unangenehm, lieber Franz, 
hier allein zurückzubleiben ?" fragte die Komtesse und neigte 
ihren weißen Kopf über den Kranken, dessen Kissen sie mit 
ein paar anmutigen Bewegungen ihrer schlanken Finger 
zurechtrückte. Man konnte an der zärtlichen Neigung zwischen 
diesen beiden nicht zweifeln. 
„Du kannst ganz beruhigt sein, liebe Mutter, ich bleibe 
ganz gern allein, wenn ich es auch selbstverständlich vor 
ziehen würde, der fünfte in eurer Gesellschaft zu sein. 
Aber das verbietet mir ja leider mein elender Körper. Also 
zögere nicht, liebe Olivia, und schließe dich dem kleinen 
Spaziergang an. Louis ist ja in der Nähe, im Fall ich 
irgend etwas brauchen sollte, ehe ihr zurückkommt." 
So verließen denn die Vier zusammen das Zimmer 
und durchschritten mehrere gewundene Gänge, bis sie an 
eine Glastür kamen, die ins Freie führte. 
Julius ging neben Fräulein Maitland durch die 
unkrautüberwucherten Wege, in denen drei oder vier Gärtner 
arbeiteten, um Ordnung zu schaffen. Mit einer verächtlichen 
Handbewegung erklärte die Komtesse, sie hätten zwar das 
Schloß nur auf ein Jahr gemietet, aber sie fühlten sich in 
mitten dieser Vernachlässigung zu wenig wohl, um nicht 
den Versuch zu machen, wenigstens einigermaßen Ordnung 
zu schaffen. Wenn der Herr Staatsanwalt das nächste 
Mal ihnen die Ehre seines Besuches schenke, würde der 
Garten ihm ein anderes Gesicht zeigen. 
„Dunloo ist wirklich glücklich zu nennen, daß et solche 
Mieter gefunden hat, gnädige Frau," bemerkte Sir William 
höflich. „Ich erkenne niemand von ihren Leuten, Frau 
Gräfin. Sie beschäftigen wohl keine hiesigen Arbeiter?" 
„Nein, die Leute sind nicht von hier," war die Ant 
wort. „Ich habe sie alle von meinem Schloß an der Loire 
hierherkommen lassen, ich kenne sie schon lange und weiß, 
was sie leisten." 
Die alte Dame hatte bei diesen Worten das Gesicht ihrem 
Begleiter zugewandt, und Julius, der mit Olivia hinter 
den beiden her kam, wunderte sich über den höhnischen 
Zug, der um die Lippen der Gräfin spielte. Vielleicht 
wollte sie dadurch nur ihre Verachtung über die englischen 
Arbeiter ausdrücken, die sie für weniger rasch und geschickt 
hielt als ihre Landsleute. 
Das war alles, was Julius von der Unterhaltung des 
älteren Paares hörte. Er wußte selbst nicht, wie es kam, 
aber er und seine Gefährtin blieben immer mehr zurück, 
und bald waren sie vollständig außer Hörweite der Voran 
schreitenden. Er war sicher, daß er an der Verlangsamung 
des Tempos unschuldig war, und daß Fräulein Maitland 
das Zurückbleiben veranlaßt hatte. Sollte das mit Absicht 
geschehen sein, weil sie wünschte, mit ihm allein zu sein? 
Wollte sie ihm vielleicht erklären, warum sie ihn damals 
in der City besucht hatte, und warum sie heute in Gegen 
wart der Gräfin und ihres Sohnes getan hatte, als ob sie 
ihn nicht kenne? 
Die ersten Worte, die stockend von ihren Lippen 
kamen, zeigten ihm, daß dies wirklich ihre Absicht war. 
„Sje müssen mich für eine sehr merkwürdige Person 
halten, Herr Doktor," begann sie mit der melodischen 
Stimme, deren er sich so gut erin erte. 
„Das nicht gerade, aber ich muß gestehen, daß Ihr"
        
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