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Periodical volume Nr. 1, 01.01.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Zuschriften 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.) 
„Wehe, wenn sie losgelassen!" 
Mit dein 20. d. M. hat die seit einigen Wochen schon durch 
^orttassnng der Lerne gemilderte Hnndesperrc ihre Ende erreicht: 
nicht nur in Berlin, sondern auch in fast allen angrenzenden Vor 
orten, namentlich in den südlichen und westlichen, 'also auch in 
unserem schönen Friedenau, bewegen sich nunmehr die „Herren 
Hunde" auch dre feminina dieses Geschlechts, in voller Freiheit, an 
die man auch sofort, wenn man die Straße betritt, lebhaft er 
innert wird. Vor etwa acht Tagen nun hatte ein Bewohner von 
Friedenau an dieser Stelle auf viele Bedenklichkeiten aufmerksam 
gemacht, ore das Halten von Hunden mit sich bringt, und den 
mohl zu billigenden Grundsatz vertreten, datz nicht die Hunde, 
sondern die Menschen das erste Anrecht auf Schutz und Reinlich 
keit haben. Und in der Tat: man mutz sich wirklich manchmal 
fragen: gehört die Straße, gehören die schönen Anlagen unseres 
Ortes den Hunden oder den menschlichen Bewohnern? Wie oft 
sieht mau in den Blumenrabatten z. B. der Rheinstraße Hunde 
dabei, nicht nur sie zu verunreinigen, sondern auch durch Scharren 
erheblich zu beschädigen; die von den Laden der Blumenhändler 
ausgestellten Töpfe, Kränze usw. sind ebenfalls nicht sicher davor, 
und was die Verunreinigung der Trottoire betrifft, da könnte man 
ein ganzes Buch schreiben. Nicht nur ohne Aufsicht umherlaufende 
Hunde betrifft dies, sondern auch in gleicher Zahl solche, die von 
ihren! Herrn oder sonst jemandem begleitet werden. Das Tollste 
aber, was ich dieser Tage frühmorgens erlebte, war, daß ein Hund 
den vor einem Hause auf dem Trottoir stehenden Korb, in welchem 
Frühstücksbeutel lagen, in nur anzudeutender Weise vetuüreintgte; 
sein Herr ging weit voraus, ihn konnte ich leidet Nicht einholen, 
den Ääckerburschen aber, der ins Haus gegangen war, wartete ich 
ab und machte ihn auf das Geschehnis aufmerksam; was dann mit 
dem Inhalt des Korbes geschehen ist, weiß ich nicht. — Noch eines 
anderen Uebelstaudes muß ich Erwähnung tun. Wenn morgens 
die über Nacht in den Wohnungen gehaltenen Hunde auf die 
Straße gelassen werden, begrüßen sie diese und alles, was ihnen in 
den Weg kommt, mit einer durch den „Bedürfnis"-Drang erzeugten, 
sich je nach Rasse mehr oder weniger heftig äußernden Wut. Da 
kommt es denn nicht selten vor, daß arglos vorbeigehende Personen, 
namentlich Kinder, von diesen Hunden angefallen oder doch 
mindestens in einer Weise belästigt werden, die auf schwache Nerven 
sehr schädigend einivirkt. Namentlich Bewohner der Kaiser-Allee 
und Nebenstraßen sowie der Rheinstraße, die ihr Beruf zu früher 
Morgenstunde (bald nach 7 Uhr) auf die Straße führt, können 
hiervon ein Lied singen; gewöhnlich haben diese Hunde keinen 
Maulkorb um. Ich selbst wurde vor längerer Zeit von einem 
solchen großen, bissigen Hund von der Rönnebergstraße bis zur 
Schildhornstraße in Steglitz ohne jede Ursache meinerseits verfolgt 
und belästigt- ich konnte mich nur mit Mühe und Aufregung des 
Tieres erwehren. Da ist doch wohl die Frage'berechtigt: gehört 
die Straße den Hunden oder den Menschen? Und: hat der seinen 
Beruf nachgehende Mensch keinen Schutz vor solcher Gefahr? Wie 
stellt sich die Behörde dazu, und ivie die Besitzer der Hunde? 
Dr. E. Kolbe, Friedenau. 
Gerichtliches 
(:) Die Hyazinthendicbstähle auf dem Zwölfapostel-Kirchhofe in 
Schöneberg fanden gestern ihre Aufklärung. Unter der Anklage der 
Grabschändung beziv. Beschädigung ini Sinne des 168 StGB. 
hatte sich der 71 jährige pensionierte Schutzmann Felix Senftlcbcn 
vor der Ferienstraskammer des Landgerichts ll zu verantivortcn. 
Der Angeklagte, der Eigentümer eines Grundstücks in der Fehmarn- 
lstaße ist und in guten Vermögensverhältnissen lebt, hat seit 
Zähren eine an Leidenschaft grenzende Vorliebe für^Hpazinlhcn. Er 
hat sich deshalb auf seinem Grundstück eine Art Treibhaus ange 
legt^ indem er Hunderte von Hyazinthen in allen möglichen 
Variationen züchtet. Wie weit der Angeklagte in seiner Leidenschaft 
für diese Kinder Floras ging, zeigte ein Vorfall, der die Erhebung 
der jetzigen Anklage zur Folge' hatte. Der Friedhofsverwalter 
Gendries, der den Friedhof der Zwölf-Apostel-Gemeinde in 4»r 
Kolonnenstraß- in Schönebcrg untersteht, hatte seit ziemlich einem 
Jahr wahrgenommen, daß die von den Angehörigen der Ver 
storbenen auf die Gräber gepflanzten Hyazinthen samt den Knollen 
fortgesetzt spurlos verschwanden. Er legte sich aus die Lauer und 
kam schließlich zu der Feststellung, daß die Hyazinthen immer dann 
verschivuuden waren, wenn ein alter wcißbnrtigcr, aber militärisch- 
stramm gehender Herr, der stets Reitstiefel und Sporen trug und 
ssch von den Friedhofsarbeitern „Rittmeister" titulieren ließ, den 
Friedhof besucht hatte. Am 9. April d. Js. gelang es endlich, den 
angeblichen Rittmeister als den Hyazinthendieb in llagr-wii abzu 
fassen. Ans der Polizeiwache entpuppte sich der „Herr Rittmeister" 
als der jetzige Angeklagte, in dessen Taschen sechs frisch aus der 
Erde gerissene Hyazinthenknollen vorgefunden ivnrden. Das Gericht 
ließ mit Rücksicht auf das hohe Alter und die straflose Vergangen 
heit des Angeklagten Milde ivalten und erkannte auf drei Tage 
Gefängnis. . ■ 
Vermischtes 
•ö Lisola. Vor 300 Jahren, am 22. August 1013, wurde der 
österreichische Diplomat Francois Paul Freiherr von Lisola zu 
Salins in der Franche-Comte geboren. Er studierte die Rechte 
und beteiligte sich an den Parteikämpfen in Besancon, die Anlaß 
gaben, datz er 1638 eine Reise nach Wien unternahm, wo er durch 
Kaiser Ferdinand III. gewonnen, in dessen Dienste trat. 1630 
wurde er als Gesandter nach England geschickt, um mit Karl I. 
über die Wiedereinsetzung des Pfalzgrafen zu verhandeln. Nachdem 
er 1645 von diesem Posten abberufen war, wurde er 1655 an 
Karl X. Gustav von Schweden geschickt und suchte zwischen diesem 
und Polen einen Frieden zu vermitteln. Da sein Vorhaben 
scheiterte, beiuog er dem Kaiser zu einem Bündnisse mit Polen. 
Als Gesandter' in Polen brachte er dessen Aussöhnung rnit dem 
Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg, ivie das 
Bündnis zwischen diesem und dem Kaiser zustande und spielte 
auch bei den Fricdcnsverhandlungcn in Oliva 1060 eine ivichtigc 
Rolle. Später wirrde er an den Höfen in London und inr Haag 
verwendet und bemühte sich seit 1007, eine große Koalition gegen 
Ludivig XIV. zustande zu bringen, dessen gefährliche Pläne er auch 
in einer berühmten Flugschrift bekämpfte. Sein Werk war 1072 die 
österreichisch-holländische Allianz. Er starb 1074 in Wien. 
Geschäftliches 
Ein Krebs- und Fischessen veranstaltet Herr Traiteur 
Kirsch inorgen Sonnabend, dem 23. Angust in seinem vornehmen 
Familien-Restaurant „Fürstenhof", Menzel- Ecke Thorwaldsenstrnße. 
Es liegt auch eine reichhaltige Abendkarte aus. Für musikalische 
Unterhaltung ist gesorgt. Wir möchten gleichzeitig auf die Stadt- 
küche aufmerksam machen. 
Verantwortlicher Schriftleiter: Hermann Martinius Friede- au. 
FABRIK- 
ANSICHT 
(Gold- 
mundstück) 
Cigar essen. 
PreisN? 3k 4 5 6 8 10 
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Wettercmssichten. 
Sonnabend: Etwas wärmer, zeitweise heiter, aber noch 
veränderlich, bei mäßigen südwestlichen Winden ohne erheb 
liche Niederschläge. 
Einladung zu einer außerordentlichen geheimen 
Sitzung der Gemeindeverttetung 
am Mittwoch, den 27. August d. I., abends 8'Uhr 
im Sitzungssaale des Reform-Realgymnafialgebäudes. Nach der Vor- 
schrift im 3. Absatz des § 106 der Landgemeinde-Ordnimg wird darauf 
hingewiesen, datz die Nichtelscheinenden sich den gefaßten Beschlüssen 
zu unterwerfen haben. 
Tagesordnung; 
Zwei Verkehrsangelegenheiten. 
Die bezüglichen Vorgänge und Akten können während dn Dienststunden 
im Aintszimmer eingesehen werden. 
Berlin-Friedenau, den 2t. August 1913. 
Der Gemeindevorsteher. Walgcr, Bürgermeister. 
Friedenau 
Handjeryslr. 64 
Ecke Kirchstr. 
nahe der 
Kaisereiche. 
Zirka 600 Plätze. Zirka 600 Plätze. 
Vorzügliches Beginn 6 Uhr Dienstag u. Freitag 
Küristlärkonzert. Sonntags 4 Uhr. Programawechsel. 
Vom 22.-25 August 
ein Programm wie nie zuvor. 
Das Ave Maria 
Drama in 3 Akten von Charles Dccroix. 
Hauptdarsteller; Käte Wittenberg, Rose Westphal, 
Erwin Neumann, Bernd Aldor. 
Die Spitzen-ICönigm 
Autorensllm. Ein Kriminalroman von schärfster Be 
obachtung und unerbittlicher Logik. Eine Handlung j 
reich an spannenden Konflikten. 
Erstklassige Inszenierung. Glänzende Darstellung. „ 
Ferner das grosse Programm. 
Ab 29. Aug. bis I. Sept. 
flntanu.DonathHEFriifeld in Endlich allein I 
Quo vadis? 
Allein-Erstaufführungärecht kür Friedenau., 
frieDenau, JÄoselslr. 1-2 
an der Kaiser-Eiche. 
Inh.: Waldemar Reuter. Tel. Plbg. 1972. 
Am21.August, nachmittags j 
4 Uhr, verschied nach langem, 
schwerem Lvidcn mein lieber 
Mann, unser guter Bruder, \ 
Schwager und Onkel, des j 
Drechslermcister 
Robert Schmidt 
im 63. Lebensjahre. 
Dies zeigt tief betrübt im j 
Namen der Hinterbliebenen an | 
Frau Helene IsMlt 
Die Beerdigung findet am ] 
Sonntag, den 24. August er, 
nachmittags 4 Uhr, von der j 
Leichenhalle des Sndwest- 
Kirchhofs Stahnsdorf aus 
statt. 
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erhalten täglich kostenlos 
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