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Periodical volume Nr. 244, 16.10.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

bedarfsartikeln. Das Stammkapital betragt 20 000 M. 
Geschäftsführer: Kaiifmaini Ernst Engel in Berlin-Schäne- 
berg. — Nr. 41 373. Hngv Kriegsmann & Ca., Berlin- 
Schaneberg. Gesellschafter sind: Hngo Kriegsinaiin, Kauf- 
mann, Berlin-Schöneberg, und Hugo Buttermilch, Kaufniann, 
Berlin-Schöneberg. Offene Handelsgesellschaft, welche am 
7. August 1913 begonnen hat. — No. 41 884. Firma: 
Jacob Sternberg. Inhaber: Jaeob Sternberg, Kaufmann, 
Berlin-Schöneberg. — Gelöscht die Firmen: 12 676. Albert 
Kalischer, Berlin-Schöneberg. No. 31 610. Hermann Bott, 
Charlottenburg. 
— o In dem Konkursverfahren über das Vermögen 
des Installateurs und Schlossers Friedrich Hahn, ■ Apostel 
Paulusstr. 27, ist Termin zur Abhaltung einer Gläubiger- 
versammlung auf deu 26. August 1013, vormittags lO'/^Uhr- 
anberaumt. Tagesordnuug: Anhörung der Gläubiger über 
die Stellung eines rveiteren Vorschusses zwecks Anstrengung 
von Anfechtungsprozessen gegen die Pfandgläubiger oder 
Einstellung des Konkurses mangels Masse. 
—o Zwangsversteigerungsergebnisse, Belzigcr Str. 12 
in Gemarkung Berlin-Schöneberg, dem Hofschauspieler a. D. 
Ritter Franz v. Hochenburger in Dresden-Klotzsche, Auen- 
straße 12, gehörig) Fläche 12,38.Ar. Nutzungswert 18200 M. 
Mit dem -Gebot "von 292 000 M. bar blieb die Frau 
Rentier Emmü Mahnke, geb. Memers, in Berlin-Wilmers 
dorf, Holsteinische Str. 53, Meistbietende. — Vorbergstr. 2 
in Gemarkung Berlin-Schöneberg, der Frau Hedwig Rosen 
feld, geb. Brauo, in Berlin, Kalckreuthstr. 17, gehörig. 
Fläche 9.66 Ar. Nutzungsmert 20 000 M. Mit dem Ge 
bot von 288 000 M. bar blieben die Kaufleute Sally Joseph 
ist Berlin-Schöneberg, Hanptstr. 1, und Isidor Bcudit in 
Berlin, Badstr. 38-39, zu gleichen Rechten und Anteilen 
Meistbietende. — Nene Ansbacher Str. 9, Ecke Geisberg- 
strasze 32 in Gemarkung Berlin-Schöneberg, dein Maurer 
meister Hermann Hellivig in Berlin-Schöneberg, Franken- 
straße 9, gehörig. Fläche 13.50 Ar. Niltzungswert 27000 M. 
Mit dem Gebot von 447 000 M. bar blieb der Rentier 
Isaak Raczinski in Charlottenburg, Kurfürstendamm 199, 
Meistbietender. 
Zuschriften 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantivortung.) 
Das Aufwärtsstreben im deutschen Männergcsang. 
Nachdem im Jahre 1897 Se. Majestät der Deutsche Kaiser 
durch Stiftung des kostbaren Wanderpreises, der goldenen Kaiser- 
kette im Werte von 30 000 M., neues Leben in die Männer-Ge- 
sangvcreine gebracht hat, beginnt das eigentliche Vorwärtsstreben 
in der deutschen Sängerwelt.' Wie der Deutsche Kaiser es offen 
ausgesprochen, liegt im deutschen Sänger ein Stück deutsche Kultur. 
Dessen wurde man sich bewußt und verlegte den Zweck der 
Ilebungsstunden ans ein ganz anderes Gebiet. Wenn die Mehrzahl 
der Vereine die Bezeichnung „Liedertafel" angenommen hatten, so 
belegten sie damit die Art ihrer : Arbeit. Eine gemütliche Kneip- 
tafel beim dampfenden „Toback", recht schlecht mit einigen Liedern 
gewürzt, war es. Jetzt rückte das Streben nach edler, deutscher 
Kunst in den Vordergrund. Damit mußte auch die Vorbildung 
der Dirigenten eine viel tiefere und weit gründlichere werden. Die 
Figur des alten Kantors oder einfachen Musikers mit der Fidel in 
der Hand verschwand. Mit de» wachsenden Aufgaben und 
dem größeren Verständnis wurden naturgemäß die Produkte der 
Münnerchorliteratur ganz andere, die zu bewältigen eine bessere 
Durchbildung des Chors, ernstes Arbeiten in den Ilebungsstunden 
und eine größere Masse an Stimmenmaterial bedingten. Der letzte 
Wettstreit um die Kaiserkette zu Frankfurt am Main legt hier be 
redtes Zeugnis ab. Die sorgfältige Auswahl der Chöre in hoher 
künstlerischer Darbietung von großen Tonkörpern waren die 
typische Erscheinung. Chöre, die vor einigen Jahren noch mit 
150—200 Sängern antraten, betreten jetzt nist über 300 Alaunen 
die Bretter. Ein solches Wachstum der Zahl ist nicht nur auf 
das Werben einzelner Mitglieder zurückzuführen, sondern auf 
den Zusammenschluß mehrerer Korporationen. Dieses Bestreben 
macht sich zur Ehre unserer strebenden Sängermelt immer 
mehr bemerkbar. Eine Mitteilungen aus unserer Nachbarschaft 
»lögen interessieren: In Spandau haben sich kürzlich die Vereine 
„Liederfreunde" und „Geselligkeit", desgleichen der 25 jährige 
„Sängerkranz" und die 10 sämige zGlocke" znsammengctan imb 
sind Chöre von 90 resp. 110 Sängern gcivorden. In Charlotlen- 
burg haben sich „Rhcingold" und „Liedertafel" vereinigt und bilden 
einen Chor von 80 Saugern. Die Tonkunst bringt in fast jeder 
Nummer ein Verlangen nach Vereinigung. So haben sich vor 
kurzer Zeit in Berlin zusammengeschlossen: drei Vereine zum 
„Korthschen Männerchor" mit 90 Sängern, „Thomasscher Männer 
chor" rnit „Schildhorn", „Männerquartett 1875" mit „Edelweiß", 
„Deutsche Linde" mit „Männerquartett Orpheus" zu 110 Sängern, 
„Sängerkranz 1861" mit „Liederfreunde 1907" zu 170 Sängern. 
Jur Westen unseres Vaterlandes; in der Stadt Siegen, ist sogar 
das Kuriosum zustande gekommen, daß sich 6 kleine Vereine zu 
einem Chor von IM Sängern vereinigt haben. Solche Beispiele 
sind im Interesse der guten Sache nacheifernswert. Es wäre zu 
ivünschcn, daß die angeführten Beispiele auch bei uns mehr Ent 
schlüsse herbeiführen würden. Mit Leichtigkeit könnte, ivie es 
bereits angestrebt wurde, ein Chor von 120—150 Sängern zu 
sammengebracht werden. 6. W. 
Gerichtliches 
P. Unterschlagung einer auf Teilzahlung entnommenen Näh 
maschine ivar dem Kaufmann Gustav Harwart vor dem Schöffen 
gericht Berlin-Schöneberg zur Last gelegt. Der Angeklagte wohnte 
früher hicrselbst und verzog dann nach einem entfernten Orte in 
der Provinz. Wegen zu weiter Entfernung seines jetzigen Wohn 
ortes hatte das Gericht ihn vom persönlichen Erscheinen im Termin 
entbunden und beschlossen, gegen ihn in Abwesenheit zu ver 
handeln, da er bei der kommissarischen Vernehmung vor dem hierzu 
ersuchten auswärtigen Geiicht geständig war. Das Protokoll der 
Vernehmung des Angeklagten gelangte anstelle des mündlichen 
Verhörs zur Verlesung. Der Angeklagte hatte darin zugegeben, 
die bei dem Fabrikanten Halbarth in Berlin entnommene Leih- 
Nühmaschine, um beim Umzug die erhöhten Transportkosten zu er 
sparen, bei dem Gastwirt Kienast vorläufig eingestellt zu haben. Dieser 
habe ihm dann ein bares Darlehn gegeben und dafür die Näh 
maschine als Sicherheit zum Pfande genommen. Es sei aber noch 
vor Erstattung der polizeilichen Anzeige die Nähmaschine voll an 
Halbarth später bezahlt worden. — Der Amtsanwalt erblickte in 
der Verpfändung der Nähmaschine, die noch nicht Eigentum des 
Angeklagten war, den Tatbestand der Unterschlagung. Sein Antrag 
lautete auf 50 M. Geldstrafe. Auch das Gericht nahm Abstand 
davon, auf eine Freiheitsstrafe zu erkennen. Das Urteil lautete 
auf 45 M. Geldstrafe. 
(:) Auf Grund § 61 Str.-G.-B. freigesprochen wurde der Arbeiter 
Franz August Mayer, der sich wegen schweren Diebstahls im 
Rückfalle vor der 2. Ferienkammer des Landgerichts II zu verantworten 
hatte. Ter Angeklagte hatte in der Nacht zum 18. Mai d. I. 
einen Einbruch bei dem Schnhwarcnhändler May, Schloßstraßc 113 
in Steglitz verübt und dort, während der Stiefbruder des Ai., der 
Kutscher Pabst, „Schmiere stand", 24 Paar Stiefel entwendet. 
Beim Wegschaffen der Diebcsbcntc wurden die Diebe in der Kaiser- 
allee festgenommen und verhaftet. Da der Angeklagte in der Ver 
handlung angab, er ivisse von dem Diebstahl nichts, ivar als 
medizinischer «Lachverständiger der Gerichtsarzt Dr. Marx geladen, 
um über den Geisteszustand des M. Auskunft zu geben. Ter ge 
nannte Sachverständige bekundete, er sei nach eingehender Unter 
suchung des Angeklagten, der schon vier mal in Jrrenanstalien Auf 
nahme gefunden habe, zu der Ansicht gelangt, daß begrüridcte 
Zweifel an der Zurechnungsfähigkeit desselben beständen. Der 
Gerichtshof war hiernach der Auffassung, daß M. für die von ihm 
begangene strafbare Handlung nicht verantwortlich zu inachcn sei 
und erkannte auf Grund des § 51 Str.-G.-B. dem Antrage des 
Staatsanwalts folgend, auf Freisprechung. 
(:) Für Jäger wichtig ist eine Entscheidung des Kammer 
gerichts. Als B. die Jagd in einem fremden Jagdgebiet ausübte, 
erschien der Gemeindevorsteher und verlangte die Vorzeigung des 
Erlaubnisscheines. B. lehnte es ab, den Erlaubnisschein vorzu 
zeigen, da der Gemeindevorsteher überhaupt nicht befugt sei, die 
Vorzeigung des Erlaubnisscheines zu verlangen; einen Erlaubnis 
schein habe er bei sich geführt und hätte ihn jedem Polizeibeamten 
vorgezeigt, welcher befugt war, die Vorzeigung des Erlaubnis 
scheines zu verlangen. Sowohl das Schöffengericht als auch die 
Strafkamnier sprachen B. frei, weil der Gemeindevorsteher nicht 
befugt war, die Vorzeigung des Jagdscheines zu fordern. Diese 
Entscheidung focht die Staatsanwaltschaft durch Revision beim 
Kammergericht an,. welches auch > die Vorentscheidung aufhob und 
B. zu einer Geldstrafe verurteilte, indem cs von folgenden Er-- 
wägungen ausging: Der Jagdgast soll nach § 76 der Jagdordnung 
die schriftliche Erlastbnis wie den Jagdschein bei sich führen. Wer 
einen Erlaubnisschein bei sich führt, sich aber weigert, ihn vorzu-- 
zcigcn, muß als eine Person angesehen werden, welche überhaupt 
keinen Erlaubnisschein habe. ' Die Jagdpolizeibehörde ist der 
Landrat und in Stadtkreisen die Ortspolizeibehörde. Dem Landrat 
sind nicht nur die Gendarmen, sondern auch die'Amtsvorsteher als 
polizeiliche Organe untergeordnet, diese sowie die Gemeindevorsteher 
gehören zu den Hilfsbeamten der Staatsanwaltschaft und dürfen 
daher strafbare Handlungen feststellen. 
Vermischtes 
*o Christine Nilsson. Am 20. August vollendet die Sängerin 
Christe Nilsson in Stockholm ihr 70. Lebensjahr. 1843 auf dem 
Gütchen Sjäbel bei Weriö in Schweden geboren, erhielt sie den 
■ ersten Gesangsunterricht in Stockholm; später ging sie nach Paris 
und setzte dort ihre Studien fort. 1864 debütierte sie am Theatre 
lyrique, wurde für drei Jahre engagiert, gab mit steigendem''Er 
folge Gastspiele in London und trat 1868 in den Verband der 
Pariser Großen Oper ein. Doch gab sie diese höchst ehrenvolle 
Position auf, um 1870—1872 mit Strakofch in Amerika und durch 
Gastspiele an den bedeutendsten Bühnen Europas Reichtümer zu 
’ sammeln. 1872 verheiratete sie sich mit einem jungen'Franzosen, 
August Rouzaud, der 1882 starb; 1887 ging sie mit dem Conte 
Casa d'Aiiranda eine neue Ehe ein. Die Stimme der Fräll Nilsson 
war nicht sehr stark, aber weich und voll und von großem Umfang; 
besonders in dramatischen Rollen, die nicht allzügroße Kraft er 
fordern, äußerst wirksam. Ihre Rolle war die „Ophelia" in Tbomas 
„Hanilet". 
*o In welchem Monat wird am meisten geheiratet? - Diese 
oft gestellte Frage läßt sich, wie die beiden kürzlich erschienenen 
statistischen Jahrbücher für das Königreich Sachsen und für 'das 
Reichsland Elsaß-Lothringen zeigen, nicht beantworten. Bon 
41254 Ehen in Sachsen im Jahre 1911 wurden die meisteri (5171) 
in: Juli geschlossen. Diesen folgen im Mai 6153, im Juni 5081, 
im August 5043. Die geringste Zahl hat Ser Februar mit 4496 
Ehen auszuweisen. Auch der Dezember wird mit seinen 4755 Ehen 
anscheinend nur ungern zum Heiraten benutzt. Während danach 
in Sachsen der sommerliche Urlaub zum Eintritt in die Ehe benutzt 
wird, wollen sich die meisten Elsaß-Lothringer ihre Ferien nicht 
beunruhigen lassen, sondere heben hierzu die unfreundlichen Monate 
November (1557), Februar (1467) in erster Linie auf. Die geringste 
Ziffer wurde im Alärz erreicht, nämlich 356, die nächst höhere im 
Dezember (608). Auch im Juli und Juni war die Zahl der Ehe 
schließungen gering, nämlich 863 bezw. 924. Dagegen > nahmen 
nach der sommerlichen Erholung im September und Oktober, die 
an dritter und vierter Stelle stehen, 1847 und 1014 das Joch der 
Ehe auf sich. Großer Beliebtheit erfreute sich in Elsaß-Lothringen 
der Mai, in dem von 18 071 Ehen im ganzen, die meisten (1606) 
geschlossen wurden. 
*o Richter: „Wie konimen Sie nur dazu, Angeklagter, diesen 
Schirm mitzunehmen, der Ihnen doch gar nicht gehört?" — An 
geklagter: „Weil er halt so schön dag'standen ist, hab' ich mir 
gedacht, nehm' ich ihn lieber mit, vor 'n einer stiehlt!" 
Gemeinnütziges 
Ein gut geratener Kuchen ist von jeder der Stolz aller Haus 
frauen gewesen. Früher war das Kuchenbacken, als man Hefe als 
Triebmittel verwenden mußte, immer eine zeitraubende und um 
ständliche Sache. Dos wurde anders, als Dr. Oetker sein Back 
pulver „Backin" in den Handel brachte und den Hausfrauen seine 
zuverlässigen Rezepte kostenlos zur Verfügung stellte. Heute kann 
jede Hausfrau mit Tr. Oetker's Backin und nach Dr. Oetker's 
Rezepten in kurzer Zeit einen wohlgelungenen Kuchen auf den Tisch 
bringen, und das ist der Gründ, daß Dr. Oetker's Backin heute 
fast in jedem Hause verwandt wird. Es fehlt allerdings nicht'an 
minderwertigen Nachahmungen. Man fordere daher beim'Einkauf 
stets ausdrücklich „Backin", da dies die gesetzlich geschützte Be 
zeichnung für Dr. Oetker's Backpulver ist und nicht nachgemacht 
werden darf. 
Literarisches 
Aus dem Lager der sozickldemokrcrlffchen Jugendbewegung. 
Von W. Jlgcnstcin. (Preis 3Ü;'Pf). Selbstverlag des Verfassers. 
Charlottcnbnrg, Gocthestr. 5111. ' Ein sehr lesenswertes Buch, das 
viele Anregungen und zu Vorträgen in den Jngcndvcrcinigungcn 
usw. guten Stoff gibt. Wer die-Jugend' um ihrer selbst willen 
liebt, sollte das Buch lese»/ 
Wetteraussichten. 
Donnerstag: Ziemlich mild und vorwiegend trübe, 
mit leichten Regefällen und mäßigen westlichen Winden. 
Verantwortlicher Schriftleiter: Hermann Martinius'. Friedenau. 
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