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Periodical volume Nr. 193, 18.08.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

FMemtt Fiklll-Ailikiger 
(Kriedenauer 
Anpsrtcktsche Zcllung für Minimale und bürgerliche 
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Seelen lvlttvocbr 
Mrzblatt „Seifenblasen". 
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Zeitung.) 
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Decken Sonn1»g: 
Llatter für deutsche frauen. 
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Ar. 193. 
Nerlm-Iriedenau, Montag, dm 18. August 1913. 
20. Jallrg. 
vepekckien 
Letzte Dackrlcbten 
Berlin. In ihrem Bett ermordet anfgefnndcn ivnrde 
Warschauer Straße 58 die 37 Jahre alte, von ihrem Manne 
geschiedene Frau Hulda Eckelt. Als Mörder hat sich in 
hinterlassenen Aufzeichnungen der 39 Jahre alte Monteur 
Paul Kossau aus der Warschauer Straße 30 bekannt. 
Kossan, der mit Frau Eckelt seit Jahren intime Beziehungen 
unterhalten hat, gibt als Grund des Mordes Eifersucht an. 
Ec hat die Eckelt schon in der Nacht vom Sonnabend zu 
Sonntag erschossen, die Leiche im Bett aufgebahrt, und sie 
mit Blumen geschmiickt und neben den Kopf der Ermordeten 
sein Bild und die Photographien ihrer Kinder gestellt. Auf 
die Badekappe, die er neben die Ermordete gelegt hat, hat er 
das Bekenntnis seiner Tat niedergeschrieben. Der Mörder ist 
flüchtig; wie er selbst in einem Briefe an einen Nachbarn 
ankündigt, ist er gestern, Sonntag, nach Wriezen gefahren, um 
dort seine eigene Ehefrau, von der er getrennt lebte, zu 
ermorden, und dann Selbstmord zu begehen. Man bemüht 
sich, den Mörder noch zu verhaften, bevor er seine Absicht 
ausführen und den zweiten Mord veriiben kann. 
Berlin. Im Hause Wrangelstraße 127 hat sich heute 
früh der Messerschmied Karl Knappe, der daselbst einen 
Laden inne hatte, durch einen Sprung vom 3. Stock herab 
getötet. Das Motiv seines Selbstmordes ist Gram über 
Krankheit seiner Frau. 
Go epp in gen. Heute Nacht geriet der Reisende Dosier 
aus Tischardt (Obcrauit Nürtingen) mit dem Hilfsweichen 
steller Heß, der die Bahnhofssperre versah, in Streit, weil 
Duster ohne Fahrkarte die Sperre durchschreiten wollte. Im 
Verlaufe des Streites zog Dosier einen Revolver und schoß 
Heß nieder. Heß war sofort tot. 
Oberkassel (Siegkreis). Ein Auto, das mit -1 Herren 
und 3 Damen beseht war, die zur Kirmes nach Oberkassel 
fahren wollten, stieß gegen einen Baum. Sämtliche In 
sassen und der Chauffeur wurden herausgeschleudert und 
schwer verletzt, die 3 Damen lebensgefährlich. 
Brüssel. Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich auf 
dem Hüttenwerk von Marchienne au Pont. Fünf Arbeiter 
hatten den Auftrag zur Reinigung eines Ofens erhalten, 
der jedoch noch nicht vollständig von giftigen Gasen entleert 
war. Fiinf der eindringenden Arbeiter wurden betäubt, 
drei von ihnen konnten gerettet werden. Die anderen zwei 
starben in Krankenhaus an Gasvergiftung. 
Paris. Drei Kinder der deutschen Familien Vraun- 
holen, die sich in dem französischen Seebade Hape aufhält, 
spielten in den Dünen. Plötzlich war der älteste Knabe 
verschwunden. Er war verschüttet worden und ist im 
Sande erstickt. 
Paris. Das Blatt Memorial des Vosgcs meldet: Ein 
Deutscher namens Hoffmann, der zehn Jahre in der Fremden- 
(Anker der Last der (Krone. 
Kraut« vra R. SR. Whit«. 
67. ifiWnit 
Ein Liedchen summend, kam Prinz Boris Mazaroff am 
Vormittag des nächsten Tages die Treppe herab. Er hatte 
gut geschlafen und befand sich in der rosigsten Laune. Einem 
Dienstmädchen, das die Stiege scheuerte, kniff er in die vollen 
Arme, und dem Oberkellner, der ihm mit tiefer Verneigung 
»Guten Morgen I" wünschte nickte er gnädig zu. 
»Sind schon Briefsachen für mich eingelaufen?* fragte 
er. „Nichts? Das ist wenig. Na, der Mensch muß genüg 
sam sein.* 
Er lachte wohlgefällig und schlenderte langsam hinaus. 
Vor der Tür des Hotels standen zwei Herren in einfach 
bürgerlicher Kleidung, die sich eifrig unterhielten. Der Prinz 
wollte an ihnen vorüber, nachdem er sie mit flüchtigem Blick 
gestreift; einer von ihnen aber trat ihm, seinen Hut ziehend, 
in den Weg. 
»Prinz Boris Mazaroff?* sagte er fragend. Der Russe 
trat einen Schritt zurück und maß ihn mit verächtlichem Blick. 
»Jawohl!* erwiderte er kurz. »Aber ich bin weder ge- 
wohnt, in diesem Tone angeredet zu werden, noch, mich auf 
der Straße mit einem Fremden zu unterhalten. Wenn Sie 
ein Anliegen an mich haben, suchen Sie mich gefälligst 
später im Hotel auf.* 
Er wollte leicht grüßend weitergehen, aber eine Be- 
wegung des Fremden, über dessen Gesicht bei den hochmütigen 
Worten des Prinzen ein kaum sichtbares Lächeln gehuscht 
war, hielt ihn zurück. 
„Pardon," meinte der Lästige, »aber ich bin leider ge» 
nötigt, mich dennoch auf der Straße mit Ihnen zu unter 
halten. Mein Name ist Molineux, Polizei-Kommissar. Ich 
muß Sie bitten, mir zu folgen.* 
Mazaroff hatte seine Gesichtsziige außerordentlich gut in 
der Gewalt, nicht ein Muskel verzog sich. Nur, daß er 
leichenblaß wurde, konnte er nicht verhindern. 
legion gedient hat, sieben Feldzüge mitmachte und ver 
schiedentlich verwundet wurde, so daß er an Krücken gehen 
mußte, starb im Chausseegrabcn in der Nähe der Stadt 
Archette vor Hunger, nachdem er vergeblich in der Stadt 
Epinal um ein Stück Brot gebettelt hatte. 
Neuyork. Harry Thaw, der Mörder des Architekten 
Stanford White, der Sonntag früh aus dem staatlichen 
Irrenhause für Verbrecher in Matteawan im Staate Neu- 
york entfloh, ist, wie jetzt feststeht, während des Morgen- 
sparziergangcs, der ihm täglich gestattet wurde, entkommen. 
Lokales 
(Nachdruck unscrcr o-Originalartikcl nur mit Quellcuaiigabc gestattet.) 
0 Die Hundespcrre für Friedenau aufgehoben. 
Nach der neusten Verordnung des Negierungspräsiden^n in 
Potsdam ist für Friedenau und eine große Anzahl anderer 
Vororte (Steglitz, Lichterfelde usw.) die Hunde- und Katzen- 
spcrre vollständig aufgehoben. Darnach brauchen Hunde im 
Friedenauer Gebiet keinen Maulkorb mehr tragen und 
Katzen brauchen nicht mehr eingesperrt zu werden. Der 
Maulkorbzwang bleibt bis zum 20. Oktober nur noch be 
stehen für folgende Orte des Kreises Teltow: Bln.-Grunewald, 
Bln.-Schmargendorf, Gruuewald-Forst, Pichelsberg und Ruh- 
leben, ferner für die nachstehenden Orte der Kreise Niederbarnim 
und Osthavellaud: Heiligcnsee, Tegel, Tegclort, Plötzensce, 
Reinickendorf, Bvrsigwalde, Wittenau, Schönholz, Nieder 
schönhausen, Nordend, Wilhelmsruh, Nosenthal, Franz.- 
Buchholz, Heinersdorf, Wilhelmsberg, Hohenschönhausen, 
Karlshorst, Neuhohenschöuhausen, Friedrichsfelde, Biesdorf, 
Kaulsdvrf, Wuhlgarten, Hcllcrsdorf, Marzahn, Eiche, Ahrens 
felde, Falkenberg, Wartedburg, Lindenberg, Klarahöh, Malchow, 
Blankenburg, Karow, Schulzendorf, Fasanerie, Blankenfelde, 
Möllersfelde, Falkcnhagen, Seegefeld, Neuscegefcld, Schwanen- 
krug, Spandau-Zitadelle, Tiefwerder, Pichelsdorf, Pichels- 
werdcr, Amalienhof, Stanken, Dallgow, Döberitz, Karolinen 
höhe, Gatow, Groß-Glienicke und Cladow sowie für den 
Stadtkreis Spandau. (Vergl. die amtk. Bekanntmachung in 
dieser Nummer.) 
0 Zur Besichtigung des Waldfriedhofs in München 
werden dieser Tage fünf Herren unseres Fricdhofsaus- 
schusses nach der bairischen Hauptstadt fahren. Die Be 
sichtigungsfahrten des Friedhofsausschusses haben den Zweck, 
Vorbilder für die Ausgestaltung unseres Waldfriedhvfes in 
Gütergvtz zu gewinnen. 
0 Die Uutergrnndbahnplcite in Schönebcrg wird 
dort wie in der Berliner Presse jetzt offen besprochen. Der 
Berl. Lok.-Anz. schreibt gestern: 
„Immer mehr kommt mau in Schönebcrg zu der Erkenntnis, 
daß es mit der Schöncbcrger Untergrundbahn, diesem Schnellbahn- 
Torso, nicht mehr lange so weitergehen kann. Der jährliche Zuschuß 
ist so bedeutend, daß der Etat ungeheuer belastet wird, denn man 
hat ausgerechnet, daß ans den Kopf der Bevölkerung die Bahn einen 
Zuschuß von 3 M. fordert. Mau will daher erneut versuchen, ob 
„Ich bemerke noch einmal, daß ich mir Ihren Ton 
verbitte," fuhr er auf. „Was heißt das — ich soll Ihnen 
folgen? Wohin denn, wenn ich fragen darf?" 
„Nach Paris. Bitte sehr — hier ist der Vcrhaftsbcfehl 
gegen Boris Mazaroff. Ich rate Ihnen, kein unnötiges Auf. 
sehen zu machen und mir ruhig zu folgen. Jeder Widerstand 
ist nutzlos; sehen Sie dort die zivei Schutzleute? Sie stehen 
ans einen Wink von mir bereit." 
„Lächerlich!" stieß Mazaroff zwischen den Zähnen hervor. 
„Mau wird es zu bereuen haben, einem russischen Fürsten so 
gcgennbcrgctreten zu sein. Eine Personenvcnvechsluug ist das 
Ganze — oder aber etwas Schlimmeres. Und ich denke 
natürlich nicht daran. Ihnen zu folgen; ich habe hier 
Wichtigeres zu tun.* 
Ter Kommissar zuckte die Achseln. 
„Ich bedaure, darauf keine Rücksicht nehmen zu können,* 
sagte er. »Und ich fordere Sie noch einmal auf, mir ruhig 
zu folgen. Ich wäre sonst genötigt. Ihnen Handfesseln 
anlegen zu lassen." 
Da ergab sich Prinz Boris Mazaroff in sein Schicksal. 
Tie blutlosen Lippen fest zusammengepreßt, den schönen 
Kopf mit den grausamen Zügen um den Mund trotzig znrück- 
gcworfcn, ging er zivischen den beiden unbequemen Begleitern 
zum Bahnhof. 
48. Kapitel. 
„Seine Exzellenz General Paul Maxgregor!* 
Ter Diener hatte es der Königin gemeldet. Die hohe 
Frau erhob sich von dem Platz an, Fenster, von dem ans 
sic in die Abenddämmerung hiuausgcsehcu, und sagte lebhaft: 
„Ich lasse Seine Exzellenz bitten. — Und benachrichtigen 
Sie Fräulein Galloway, daß die Ausfahrt demnach unter 
bleiben muß." 
Gleich darauf trat der General über die Schwelle. Er 
mnßte sich schwer auf seinen Stock stützen; aber er nahm sich 
mannhaft zusammen, um seine Schwäche vor der geliebten 
Frau, zu verbergen. 
an den maßgebenden Stellen keine Neigung besteht, die Bcr 
längerung der Bahn über den Nollcndvrfplatz hinaus nach dem 
Innern Berlins zu fordern. Das wäre die einzige Möglichkeit, 
eine wenn auch geringe Rentabilität der Bahn zu erreichen; zum 
mindesten würde es aber gelingen, den Zuschuß erheblich herabzu 
mindern. Stach den kommunalen Ferien will man, wie verlautet, 
den Plan der Untergrundbahn von neuem aufnehmen." 
Die Verlängerung der Bahn nach Berlin war von 
vornherein beabsichtigt, aber die Berliner Stadtverwaltung 
dachte und denkt auch heute noch nicht daran, Schöneberg 
den Gefallen zil tun. Berlin baut jetzt seine Bahnen selbst, 
was entschieden das Klügste ist, (denn nur so kann eine 
Stadt seine Finanzlage verbessern. Die Linie durch Frie 
denau und Steglitz geführt, hätte von Anfang an die 
Schöucbergcr Strecke rentabel gemacht, man hat es nicht ge 
wollt und heute dürfte kaum die Erlaubnis von den Auf 
sichtsbehörden zu bekommen sein mit Rücksicht auf die be 
absichtigte Elektrisierung der Wannseebahn und deren An 
schluß an die Berliner Untergrundbahn vom. Potsdamer 
Platz aus. Da das Schöncbcrger Südgelände noch lange 
nichts weiter als Gelände sein wird, hat die Weiterführnng 
der Schöneberger Strecke dorthin erst recht keinen Wert. 
Der mit so großem Tamtam errichtete Stummel ist tat 
sächlich für Schöueberg nicht nur eine Niete, sondern eine 
grandiose Pleitesache. 
v Von ansteckenden Krankheiten ivurden in unserem 
Gemeindegebiet im Vorjahre befallen: Von Diphthcritis 20 
(1011; 91) Erwachsene, 68 (1911; 00) Kinder; von Scharlach 
15 (85) Erwachsene, 81 (72) Kinder, von Typhus 3 (11) 
Erwachsene, 1 (4) Kinder, von Tuberkulose (ausschl. der in 
der Fürsorgestelle behandelten Fälle) 23 (15) Erwachsene, 
darunter 22 Todesfälle, — (1) Kind; von Kindbettfiebcr 
4 (3) Frauen. Insgesamt 224 (348) Personen. Des 
infiziert wurden 204 (190) Wohnungen durch die Ge 
meinde-Desinfektion, 51 (9) Möbel und andere Gebrauchs- 
gegcnstäude durch die Schöucbergcr Desinfektionsanstalt. 
Außerdem wurde die Desinfektion einzelner Schulräume, des 
Krankenwagens und des Geschäftsraumes der Fürsorgestclle 
für Tuberkulöse ausgeführt. 
o Die Umänderung des Strastcnbahnkörpers in der 
Rheinstraße wird in nächster Zeit erfolgen, nachdem der 
Zweckverband die zwischen Gemeinde und Straßenbahn ver 
einbarten Bedingungen genehmigt hat. Die Straßenbahn 
körper werden in der gleichen Weise gestaltet werden, wie 
diejenigen in der Schlvßstraße in Steglitz, also in Rasen- 
streifen umgeändert. Damit bürsten denn auch die Klagen 
über die Staubbelästiguug, hervorgerufen durch die fort 
währenden Reparaturarbeiten auf dem jetzigen Gleiskörper, 
endlich verstummen. 
0 Stoppelfelder. Wenn der Wind über die kahlen 
Stoppelfelder streicht, dann ist der Höhepunkt der sommer 
lichen Herrlichkeit überschritten. Drum erweckt auch das 
Stoppelfeld die ersten melancholischen Gefühle und Herbst 
ahnung stellt sich ganz von selbst ein. Wir durchschreittcn 
Tie Königin kam ihm entgegen und geleitete ihn sogleich 
zu einem Stuhl. 
„Sie haben sich wieder um meinetwillen zu sehr ange 
strengt, Paul!" sagte sie mit liebevollem Vorwurf. „Setzen 
Cie sich und sagen Sie mir, was Sie zu mir führt." 
Die Mienen Maxgregors zeigten einen bekümmerten 
Ausdruck. 
„Es sind nicht gute Neuigkeiten, die ich bringe, Majestät,' 
sagte er. „Sie betreffen den König." 
Tic Königin blickte erstaunt auf. 
„Erno?" fragte sie. »Aber gerade von ihm habe ich die 
beste Kunde." 
Ter General siihr empor und starrte sic verwundert an. 
Was bedeutete das wieder? Wie konnte sic von dem Toten 
eine gute Kunde haben? 
„Ich begreife nicht —* stammelte er. „Seine Majestä 
der König —" 
„Ist in Astoricn!" ergänzte sie ruhig den Satz. „Nicht 
wahr — das wollten Sie doch wohl sagen? — Er ist in 
Astoricn, und er hat sofort einen Ministerrat einberufen, um 
über seine Abdankung zu beraten. Tas ist cs doch wohl, 
was auch Sie sagen wollten?" 
„Majestät, der König kann nicht mehr beraten darüber, 
ob er den Thron verlassen soll oder nicht," erwiderte 
Maxgrcgor tiefernst. „Ein Höherer hat entschieden. Bei 
dem Eisenbahnunglück in St. Just wurde — wurde Seine 
Majestät — sehr schwer verletzt." 
Tie Königin griff nach seinem Arm. 
„Ja — aber um des Himmels willen — was heißt 
das?" fragte sie entsetzt. „Er ist tot — das wollen Sie 
damit sagen?" 
Ter General nickte. Einen Augenblick stand die hohe 
Frau wie gelähmt; dann ging sie rasch an einen kleinen 
Schrank und entnahm einer Lade ein Blatt Papier. 
„Lesen Sie!" sagte sie kurz. „Dies Telegramm erhielt 
ich soeben von Tomani." 
(SoMeyung ,013t.)
        
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