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Periodical volume Nr. 192, 17.08.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Wunschkonzerte sind eine Art Plebiscit. Durch Abstimmung 
wählt das Publikum selbst die Stücke, die gespielt werden sollen. 
Die Zettel werden schon wochenlang vorher verteilt und dann bei der 
Militärkapelle abgegeben. Eine Spielerei, ein Scherz, ein Entgegen 
kommen des Dirigenten. 
Aber wie Briefe, harmlose Liebesbriefe Tod und Pestilenz 
heraufbeschwören können; wie ein einfaches Blatt Papier Vernichtung 
und Jubel künden kann, so kann auch das auf Grund der „Wunsch 
zettel" zusammengestellte Programm der Menschheit Wunderdinge 
erzählen. 
Man trinke zur Vorsicht einen Kognak und lese 
Es erhielten: 
„Liebliche, kleine Dingerchen" 
„In der Nacht" 
„Puppchen" 
„Preußens Gloria", (Armeemarsch), 
„Kind, ich schlafe so schlecht" 
1423 Stimmmcn. 
1100 
641 
528 „ 
. . 510 
„Pilgerchor u. Lied an den Abendstern" 183 „ 
„An der schönen, blauen Donau" 92 „ 
„Orpheus-Ouvertüre" 39 „ 
„Ich liebe Dich" (Grieg) 2 „ 
Für die Barbaren, denen die beiden sieghaften, ersten Stücke 
noch unbekannt sind, sei erwähnt, daß cs zwei Gassenhauer aus 
dem Metropol-Theater zu Berlin find, die auf der künstlerischen 
Hohe eines vor 3 Jahren vielgesungenen „Schlagers" stehen, der 
in den harmonischen Text auSklang: „Ho he ho, meine Muff ist weg . ." 
Aber wie soll man sich den letzten Wunsch erklären? Grieg, 
diesen wunderbar feierlichen Magus aus dem Norden, den man 
an stillen Sommerabenden genießen sollte, wie man das Rauschen 
des Meeres oder den Sonnenuntergang genießt! Wie kommen die 
beiden Stimmen dorthin? Sollten sich tatsächlich zwei Menschen 
verirrt haben? Warscheinlich haben sich aber ein paar angeheiterte 
Studenten, lustige Schwärmer aus dem (juartier latin, einen 
Scherz gemacht. 
Aber weshalb soll man mit Bitterkeit auf diese Erscheinungen 
blicken. Wir haben es in Berlin nicht mehr nötig, des Lebens 
Lächerlichkeiten ernst und schwer auf uns wirken zu lassen! Wir 
setzen uns einfach- mit der „Lebenskunst G. m. b. H." in Ver 
bindung, die ihre Gründung soeben in den Berliner Blättern kund 
gibt. Diese neueste Blüte am ivunderlichen Baum der Gesell 
schaften mit beschränkter Haftpflicht will nicht mehr und nicht 
weniger, als unser Leben verlängern. Dann sollen wir in diesem 
Jamniertal gesunde, glückliche Äollmenschen werden. Mit diesem 
Programm wird die G. m. b. H. wohl manchen „Interessenten" in 
die Beymestraße in Steglitz locken, allwo sie ihren Sitz hat und 
von wo aus das Heil der Menschkeit kommen soll 
Jetzt schwing ich mich zur schönen Feier 
auf den bekannten Pegasus; 
ich schlage seelenvoll die Leier, 
begeistert durch der Muse Kuß. 
Tenn was mein Leben je an Sünden, 
an Kummer, Leid und Sorgen sah, 
daß wird in Zukunft gsatt verschwinden 
durch Lebenskunst G. m. b. H." 
Ich werd womöglich klug und weise 
durch dieses Ncuberlincr Haus, 
und wachs zq einem Tagespreise 
von 93 Jahren aus. — 
Zufriedenheit wird bald sich malen 
auf meinem feisten Angesicht. — 
Ob sie wohl meine Schulden zahlen? 
Ich hoff es, doch ich glaub es nicht. 
Ich bin gespannt, welch ein Gedanke 
Dem Tod wohl durch den Schädel huscht, 
wenn man ihm ohne Ziel und Schranke 
auf Erden so ins Handwerk pfuscht. 
Wird wohl die Freude lange währen? 
Ich glaub, ist erst der Winter nah, 
holt außer allen „Aktionären" 
er auch noch die G. m. b. H. 
Jedenfalls werde ich mich aber vorläufig noch als Gesell 
schafter eintragen lassen; man kann nicht wissen, wozu cs gut ist. 
Man soll überhaupt alle Vorteile genießen, die sich im Leben 
bieten. Das sagen sich die Berliner Chauffeure und Kutscher 
auch, die jetzt sehr zahlreich an englischen Kursen teilnehmen, 
um geschäftlich mehr auf der Höhe zu sein. In Zukunft 'wird sich 
also ein Gespräch zwischen einem Engländer und einem Berliner 
Chauffeur folgendermaßen abspielen. 
„HalloI Ansbacher-Street. So, quick as possible* .... 
„Wat sier ne Nummer, ick meene: >Vhich Nummer?" 
„Quick! 1 got no time.“ 
„Da muß ich mal first in meinen book nachkieken, was Sie for 
ne Nummer haben wollen. _ One kenn ick, two kenn ick und Iwenty 
one kenn ick ooch, aber quiek haben ma nich jehabt, oder ick muß 
wohl jerade draußen gewesen sind, wie et dran war." 
Der Engländer steigt wütend aus. 
Der Chauffeur sicht ihm sinnend nach und sagt schließlich 
„Da kann ma mal so richtig wieder sehen, wie verrückt diese 
Kerle sind." Heinr. Binder. 
Vermischtes 
*o Kardinal Mariano Rampolla. Am 17. August vollendet 
Eminenz Kardinal Mariano Rampolla in Rom sein 70. Lebens 
jahr. 1843 zu Polizzi auf Sizilien geboren, wurde er in Nom 
auf der Adelsschule zum Geistlichen herangebildet. 1869 wurde er 
Hilfsarbeiter im Sekretariat für kirchliche Angelegenheiten, 1875 
Editore bei der Nuntiatur in Madrid, später zum Prälaten und 
Sekretär der Propaganda ernannt. 1880 betraute ihn Papst 
Leo XIII. mit dem Amt eines Sekretärs in der Kongregation für 
die außerordentlichen geistlichen Angelegenheiten, 1882 wurde er 
Erzbischof von Hcraklea und Nuntius von Madrid. In der Ka- 
roliuensrage veranlaßte er die Berufung des Papstes als Schieds 
richter/ Papst Leo XIII. ernannte ihn'1887 zum Kardinal; 1887 bis 
1903 war er Kardinalstaatssekretär. Seine Politik erstreckte sich 
auf die Wiederherstellung der weltlichen Macht des Papsttums. 
Wetteraussichten. 
Sonntag: Ein wenig milder, ziemlich kühl, nur zeitweise 
aufheiternd mit etivas Regen und mäßigen nordwestlichen 
Winden. 
Verantwortlicher Schriftleiter: Hermann Martinius Friedenau. 
Bekauntmachung. 
Auf dem hiesigen Wochenmarkte ffliid am 16. August 1913 für 
Lebensmittel folgende Preise gezahlt worden: 
Für 1 kg 
Kartoffeln 
Eßbutter 
Rindfleisch von der Keule 
„ vom Bauch 
Schweinefleisch 
Kalbfleisch 
Hammelfleisch 
Geräucherter Speck 
Aale 
Karpfen 
Berlin-Friedenau, den 16. August 1913. 
Der Gemeindevorstand 
Pis- 
lvon 
Ps«. 
bis 
Für 1 kg 
Pfg. 
7 
8 
Hechte 
200 
240 
280 
Schellfisch 
80 
220 
— 
Schollen 
70 
140 
— 
Rotkohl 
10 
150 
220 
Grünkohl 
— 
180 
220 
Weißkohl 
10 
170 
200 
Blumenkohl 
20 
200 
220 
Wirsigkohl 
15 
240 
280 
Eier, für 15 Stück 
90 
240 
— 
Pfg- 
bis 
80 
30 
30 
40 
25 
10 Massige 
von Fraft,E. Rudel, . 
(vorm. Roenneberg’sche höh. Mädchenschule), 
Berlin=Friedenau, Moselstrasse 5. 
Lehrplan des Lyceums, 
akademische Lehrkräfte. 
Anmeldungen für alle Klassen täglich von 
12—1 und am Dienstag, Mittwoch und Freitag 
auch von 4—5 Uhr im Schulhause. 
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Rheinsir. 54, 11 
früher: Biankenbergstr. 2. 
Lehranstalt 
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Auf Wunsch Privat-Unterrlcht. 
Direktion: Frau Elise Lemm, 
Pianistin. 
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«onntag, den 17. August 
Berlin-Friedenau. 
Vorm. 10 Uhr: P. Kleine. 
Tann Beichte und Abendmahl. 
Vorm. 1 l s / 4 Uhr Kindergottes 
dienst: P. Kleine. 
Nachm. 6 Uhr: P. Vetter. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Christi. Jungfrauenverein,Frege- 
straße 40, 5'/,—9. Mittwochs 
8—10 Schneiderstunde. 
Evang. Jungfrauenverein, 7—9, 
Gemeindehaus, Goßlerstr. 30 II. 
Ev. Verein junger Männer. 
Sonntags Nachm. 6 Uhr Jugend- 
abteilung, Abends 8 Uhr Männer- 
abtcilung, Sonnabends Nachm. 
4 Uhr Knabenabteilung im Ge 
meindehaus. Kaiserallee 76». 
Berlin-Schöneberg. 
Paul-Gerhardt-Kirche. 
Vorm. 10 Uhr: Sup. Raack. 
Tann Beichte und Abendmahl. 
Mittags 12 Uhr Kindergottes 
dienst: P. Delbrück. 
Alte Kirch e. 
Nachm. 6 Uhr: P. Delbrück. 
Taun Beichte und Abendmahl. 
Apostel-Paulus-Kirche. 
Vorm. 8 Uhr: P. Siegmund. 
Vorm. 10 Uhr: P. Rodatz. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Mittags 12 Uhr Kindcrgottes- 
dienst. 
Königin-Luise- 
Gedächtniskirche. 
Vorm. 10 Uhr: P. Boehm. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Mittags 1'/, Uhr Kindergottcs- 
dicnst: ist. Lange. 
Nachm. 6 Uhr: P. Lange. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Kirche zum Heilsbronnen. 
Vorm. 8'/, Uhr: P. Geest. 
Vorm. 10 Uhr: P. Weisker. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Mittags 12 Uhr Kindergottes- 
bienst: P. Geest. 
Nathanael-Kirchc. 
Vorm. 8 Uhr: P. Wagner. 
Tann Beichte und Abendmahl. 
Vorm. 10 Uhr: P. Geest. 
Vorm. ll 3 / 4 Uhr Kindergottcs- 
denst: P. Wagner. 
Evangelische Gemeinschaft 
Bornstr. 2 part. 
Sonntag Vorm. 10 u. Nachm. 
5 Uhr Predigt. Vorm. 11'/, Uhr 
Sonntagsschule. Nachmittags '/,7 
Uhr Jugendiiercin. Mittwoch 
Abends 8'/ 4 Uhr Bibelstundc. 
Freitag Abend 8',st Uhr Gebet 
stunde. 
Methodisten-Gemeinde. 
Verlin-Schöneberg, Hauptstr. 7a=8, 
10 Uhr u. 6 Uhr: Pred. Neupert 
11'/, Uhr K.-G.-D. 
Gottesdienstordnung 
für die in Friedenau wohnhaften 
zur Pfarrei Steglitz gehörigen 
Katholiken. Katholische Kirche in 
Steglitz, Kieler Str. 11. 
An Sonn- u. Festtagen: Meffen 
7 u. 11'/« Uhr Vorm. Hochamt u. 
Predigt 9'/, Uhr Vorm. Segens- 
andacht 7 Uhr Abends. — An 
Wochentagen: Messen 7'/, u. 8 Uhr 
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Abenden vor Sonn- und Festtagen 
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