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Periodical volume Nr. 191, 15.08.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

leidcns in einem Sanatorium in der Kaiserallee unter 
gebracht . war, aus dem Fenster.' Sie fiel in den Borgarten 
nnb erlitt so schwere Verletzungen, daß sie auf dem 
Transport nach dem Krankenzimmer starb. Die Leiche 
wurde von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. 
o Unfall. Vor dem Hause Rheinstr. 59 wurde heute 
Vormittag ein Herr beim Ueberschreiten der Gleise von einem 
Straßenbahnwagen umgestoßen. Der Unfall verlief noch 
glimpflich, da der Verunglückte mit einer leichten Verletzung 
am Arm davon kam. 
o Verhaftet ivnrde gestern von der Kriminalpolizei 
in Schöneberg ein etwa 19 Jahre altes Mädchen aus 
Steglitz, das bei einem Trödler zwei Treppenläufer, die 
anscheinend gestohlen waren, zu veräußern suchte. 
Scköneberg 
—o Der von der japanischen Regierrmg zum Studium 
der Finanzen und der Steuerverfassung nach Deutschland 
entsandte Regierungsrat im japanischen Finanzministerinm 
Dr.^S. Fuji hat die Steuerverwaltung der Stadt Berlin- 
Schöneberg aufgesucht, um sich deren Einrichtungen anzu 
sehen. Herr Dr. Fuji ließ sich insbesondere vom Dezer- 
rrenten die Erfahrungen bei der praktischen Durchführung 
der Reichswertzuwachssteuer mitteilen und unterrichtete sich 
über die Ergebnisse der Steuer und über die Versuche einer 
Umgehung. Er besichtigte ferner das Steuerbüro und ließ 
auch hier alle Einzelheiten der Veranlagungsarbeiten usw. 
erklären. 
—o In das Handelsregister wurden eingetragen: Bei 
Nr. 11 189 Verlin-Schöneberger Grunderwerbs- und Kredit- 
Gesellschaft ni. b. H.: Max Schreck und Gastwirt August 
Bories sind nicht mehr Geschäftsführer. Kaufmann Ernst 
Cunitz in Köpenick ist zum Geschäftsführer bestellt. 
—o Im Wege der. Zwangsvollstreckung soll das 
Negensburgerstr, 33 a belegene, auf den Namen des Kauf 
manns Karl Le Claire in Berlin, Regensburgerstr. 33 a, 
eingetragene Grundstück, auf dessen Eigentum dieser jedoch 
verzichtet hat. am 14. Oktober 1013, Vorm. 11 Vz Uhr, 
versteigert werden. Die Gebäudestener beträgt bei einem 
jährlichen Nutzungswert von 9000 M. jährlich 360 M. 
Berlin uncl Vororte 
§o Ein Berlin-Führer der Zentralstelle für den Fremden 
verkehr Groß-Berlins wird bald erscheinen. Beschlossen ist 
eine neue, von den altgewohnten Mustern abweichende 
Form. „Nach Berlin", so nennt sich dieser Führer, der in 
deutscher, russischer und englischer Sprache erscheinen, im 
Reiche und im Auslande in großen Auflagen verbreitet 
werden und bestimmt sein soll, das Interesse für die deutsche 
Neichshauptstadt anzuregen. Alles, was nur den Fremden 
interessiert, der schon in Berlin eingetroffen ist, wird erst ein 
zweiter Teil, der Führer „durch" Berlin enthalten. Der 
jetzt Zr der Fertigstellung begriffene erste Teil gibt in 
knappen Kapiteln ein Bild von dem Wachstum Berlins, 
seinem Leben und Treiben, Handel und Industrie, Hotel- 
nnd Restaurationswesen, von Kunst usw. Von der 
Illustrierung durch Klischees ist abgesehen. Jedes einzelne 
Kapitel ist umrahmt von kleinen, künstlerischen Dar- 
stellungen berlinischen Lebens. Ferner wird jedem Heft eine 
Serie der von der Zentralstelle für den Fremdenverkehr 
Groß-Berlins hergestellten ersten Berlin-Siegelmarken mit 
Darstellungen wichtiger Architekturen, Denkmäler usw. bei 
gegeben. 
Zo Zahlreiche Ortsbewohner von Johannisthal und den 
Nachbarorten sehen sich in ihrer Ruhe gestört durch die 
meist schon weit vor Tagesanbruch beginnenden Flieger 
übungen, sodaß vielfach Wohnungskündigungen ans diesem 
Grunde erfolgt sind und weitere Nachteile von den Grund 
eigentümern befürchtet werden. In einer gemeinsamen Ein 
gabe an die staatlichen Aufsichtsbehörden soll nun der 
Erlaß einer Polizeiverordnuug gefordert werden, die die 
Fliegerübungen auf bestimmte Zeiten, etwa zwischen 6 Uhr 
früh und 8 Uhr Abends beschränkt. Die guten Johannis 
thaler dürften aber dabei nicht vergessen, daß die Flieger 
doch mehr oder weniger vonr Wind abhängig sind. 
o Potsdam. Da es der Minister des Innern ab 
gelehnt hat, die Bestätigung der am 23. Mai erfolgten 
Wahl des Potsdamer Stadtrats Dr. Over zum zweiten 
Bürgermeister beim Kaiser zu befürworten, werden sich die 
Potsdamer Stadtverordneten in .einer Feriensitzung . a>n 
Freitag mit der Bürgermeisterfrage noch einmal beschäftigen. 
Die eventl. Beschlußfassung in dieser Angelegenheit wird sich 
jedoch nur auf die Einsetzung eines Ausschusses zur Vor 
beratung beziehen, sodaß die endgültige Wahl in der ersten 
Sitzung nach den Ferien erfolgen kann. 
Zuschriften 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.) 
Die lieben.Hunde. 
Bravo, Herr 4. 8.! Das von Ihnen gestern Abend angeregte 
Thema ist hochaktuell. Die Herrschaft des Terriers in der Lauter- 
straße ist doch garnicht belästigt, wenn ihr liebes Hündchen zu 
nachtschlafender Zeit die anderen Hausbewohner oder Nachbarn 
durch sein Gebell beehrt! — Sie sind einfach nicht zu Hause und 
das liebe Tierchen muß doch Lungenbewegung haben. Und Rücksicht 
nehmen? Ja, wozu denn? Wenn das Hündchen nicht mal mehr 
bellen darf — oder noch weiter an der Leine die Rheinstraße 
entlang promenieren muß, — dann droht man eben ein bißchen 
mit Domizilverlegung und dann sind alle „Nörgler" stille, meinen 
einige Selbstbewußte! Ich bin dagegen der begründeten gegen 
teiligen Ansicht, daß Jedermann, in dessen Mietsvertrag der Passus 
steht: „Hunde dürfen nicht im Hause gehalten werden", den aus 
giebigsten Schutz für sich daraus herleiten sollte. Es ist geradezu 
genug Belästigung für Damen sowohl als auch für Kinder, wenn 
alle Augenblicke irgend ein kalbsgroßer Hund, durch seinen Herrn 
mehr oder weniger dazu angeregt, seine eireensischen Künste und 
Sprünge ausführend, in für Passanten schreckhafter Weise mit dem 
Publikum zusammenstößt. Leine und Maulkorb ist in solchen 
Fällen eine gar nicht genug rühmenswerte Wohltat und Schutz! 
Und dann auch noch Gebell und Störung Abends und Nachts? 
Darum kräftigen Protest und energisches Handeln gegen jeglichen 
Hundelärm im Hause — und meinen besten Dank dem Herrn Tier 
wart; wir sind nicht auf offenen Landstraßen, lvo die Hunde 
meinetwegen den Vorrang haben sollen. 0. h. 
Gerichtliches 
(:) Tie Haftpflicht der Hoch- und llntergrnndbahn wurde in 
einenr Prozeß von der höchsten Instanz, dem Reichsgericht, aus 
gesprochen. Der Kläger, der Kaufmann Kurt O. war am 25. Mai 
1911 auf dem Bahnhof Nollendorfplatz der Berliner Hochbahn aus 
gestiegen und hatte sich kurz darauf umgedreht, um seiner Mutter 
die Hand ztim Aussteigen zu reichen. Im selben Augenblick rollte 
die Wagentür zu und quetschte dein Kläger die Hand ein. Land 
gericht und Kammericht zu Berlin haben die Ersatzansprüche des 
Klägers im Umfange des Reichshnftpflichtgesetzes anerkannt. Auch 
das Reichsgericht hat zugunsten des Klägers entschieden und zur 
Begründung seiner Entscheidung ausgeführt: Das Berufungsgericht 
hält für erwiesen, daß der Kläger nach dem Aussteigen aus dem 
Hochbahnzuge seiner Mutter die Hand entgegenstreckte, uni ihr beim 
Aussteigen behilflich zu sein, und daß dabei seine Hand von der 
plötzlich zurollenden Türe gequetscht wurde. Dagegeil ivird nicht 
für erwiesen erachtet, daß der Kläger vorzeitig ausgestiegen sei, 
während der Zug noch in Bewegung ivar. Die Revision bestreitet, 
daß die beiden tatsächlichen Annahmen mit einander vereinbart 
seien: nach dem Anhalten des Wagens habe die Tür nicht mehr 
zurollen können, da, wie unstreitig, - die Unsallstelle sich auf völlig 
ebenem Gelände befinde. Die Ausführungen des Berufungsgerichts, 
womit es zum gegenteiligen Ergebnis gelange, verstießen gegen 
physikalische Gesetze, entbehrten daher der prozeßgerechten Unterlage. 
Die Revision ist nicht begründet. Das Berufungsgericht hat die 
Erwägung, daß nach der im Urteil geschilderten Einrichtung ein 
Zurollen der Türe regelmäßig nicht mehr zu erwarten sei, nachdem 
der Zug in den Beharrungszustand der Ruhe eingetreten sei, nicht 
übersehen, vielmehr ausdrücklich angestellt. Es geht aber davon 
aus, daß nach den Umständen, insbesondere mit Rücksicht auf das 
vorangegangene Aussteigen anderer Personen, angenommen werden 
müffe, die Tür sei vor dem Anhalten des Zuges von einem anderen 
Fahrgast geöffnet worden. Der Zug könne nun schon gehalten 
haben, als der Kläger — als Dritter — ausstieg. Das Aussteigen, 
Sichumwenden und Ausstrecken der Hand könne in einer ganz 
kurzen Spanne Zeit geschehen sein, sodaß, wenn mit dem Aussteigen 
des Klägers die Türe ins Rollen kam, sie sich erst zu schließen 
brauchte in dem Augenblick, wo er der Mutte die Hand hinstreckte. 
Daraus, daß Kläger beim Aussteigen der Tür den Rücken kehrte, 
erkläre es sich, daß er das Zurollen der Tür nicht bemerkte. Diese 
Erwägungen enthalten nichts nach physikalischen Gesetzen Unmög 
liches; sie tragen dem Umstand Rechnung, daß in einem Falle wie 
dem hier gegebenen durch den Verkehr und die damit verbundenen 
Bewegungen von Menschen Möglichkeiten geschaffen werden, zufolge 
deren sich das Zurollen der Türe nicht ausschließlich nach dem 
Halten des Zuges vollzieht. Im übrigen liegt eine rein tatsächliche 
Beweiswürdigung vor, die in der Revisionsinstänz nicht nachzu 
prüfen ist. (Aktenzeichen VI. 104/13. — 19. d. 13.) 
Vermischtes 
*o Mariä Himmelfahrt. Heute feiert die katholische Kirche 
eines ihrer ältesten Feste, das der Himmelfahrt Mariä, welches 
schon vom heiligen Bernhard zur Zeit der Apostel als kirchliches 
Fest eingesetzt ivorden sein soll. Da es an diesem Tage in der 
katholischen Kirche Brauch ist, Kornähren und Kräuter zu weihen, 
ivelche vor Krankheiten, Wetterschlag und bösen Geistern schützen 
sollen, so wird das Fest tu Süddeutschland „Unserer Frauen Wurz 
weihe oder Kräuteriveihe", in einigen Gegenden Bayerns auch 
„Büschelfrauentag" genannt; denn in den Landgemeinden liefert 
jede fromme Haushaltung ein Bündel Kräuter und Blumen zur 
Segnung, um es nachher sorgfältig neben den geweihten Palmen 
Zwangsversteigerung. 
Im Wege der Zwangsvoll- 
streckung soll das in Berlin-Frie- 
denau, Wilhelmshöher Str. 0 be 
legene, im Grundbuche von Berlin- 
Friedenau Band 20 Blatt Nr. 1083 
zur Zeit der Eintragung des Ver 
steigerungsvermerkes auf den 
Namen des Kaufmanns Gustav 
Miecker in Berlin-Friedenau, 
Wilhelmshöher Str.0 eingetragene 
Grundstück 
am 6. November 1913. 
vormittags 1» Uhr 
durch das unterzeichnete Gericht 
— an der Gerichtsstelle — Berlin- 
Schöneberg, Grunewaldstr. 66-67 
— Zimmer Nr. 74 II. Stock ver 
steigert werden. 
Das Grundstück — Karten 
blatt 7. Parzelle?^ ist 11 »72 qm 
groß. Es besteht aus Wohnhaus 
mit 2 Seitenflügeln nebst Hostaum 
und ist in der Grundsteuermutter 
rolle unter Artikel Nr. 627 und in 
der Gebäudesteuerrolle unter Nr. 
671 mit 11 500 Mark jährlichem 
Nutzungswert vermerkt. 
Der Versteigerungsvermerk ist 
am 12. März 1913 in das Grund 
buch eingetragen. s6454 
10 K. 22. 13. 
Berlin-Schöneberg, 
den 13. August 1913. 
Königliches Amtsgericht 
Berlin-Schöneberg. Abt. 10. 
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aufzubewahren. Naht nun ein Gewitter, so nimmt die Hausfrau 
einige dürre Blumen des gecheihten Straußes, befeuchtet sie mit 
Weihwasser und legt sie unter dem frommen Spruche: „Gott 
walts!" auf den Feuerherd, schließt alle Fenster und Türen und 
sucht den Rauch im Hause zu verbreiten, in dem festen Glauben, 
dadurch Haus und Feld vor Gewitterschaden zu bewahren. Ein 
echter Kräuterbiischel muß in Köln 9, in der Holetan gar 77 
Kräuter enthalten, unter denen Königskerze oder Himmelbrand — 
vebrascum thapsus — als Hauptzierde nie fehlen darf. Die Kräuter 
müssen am vorhergehenden Donnerstag bei Sonnenaufgang ohne 
Messerschnitt gepflückt sein. So will's der gute, alte, fromme Glaubei 
Literarisches 
„Deutsche Hausgärten." Handbuch für bürgerliche Gartenkunst. 
Im Auftrage der Gesellschaft für Heimknltur e. V. herausgegeben 
von Gartenarchitekt E. Hardt, Düsseldorf. Mit über 300 teils 
ganzseitigen Abbildungen und farbigen Kunstbeilagen. Preis ge 
bunden 4,50 M. (Porto 30 Pf.) für Mitglieder der Gesellschaft für 
Heimkultur e. V. (Jahresbeitrag 10 M.) nebst 3 ähnlichen Werken 
und der illustrierten Zeitschrift „Heimkultur" kostenlos. Heimkultur 
verlag Westdeutsche Berlagsgesellschast m. b. H., Wiesbaden. In 
der Gartenkunst vollzieht sich eine auffallende Umwandlung zum 
Guten, ein merklicher Aufschwung, das dokumentiert dieses für 
jeden Gärtner, Gartensachmann, Gartenbesitzer oder Kunstfreund 
sehr bedeutsame Handbuch. Was man noch vor 10 Jahren und 
teilweise leider noch jetzt als „Hausgarten" unter der Marke 
„Landschaftsgarten" geboten hat, was wähl- und planlos ohne 
Rücksicht auf die Verhältnisse eingerichtet wurde, war und ist ärgste 
Geschmacklosigkeit von den Miniäturgebirgen an bis zu den Glas 
kugeln und Häschen und anderen Gartendekorationen. Ueber die 
Frage „Wie lege ich einen Garten an oder wie verbessere ich ihn" 
unterrichtet das in 2. Atiflage von der G. f. H. herausgegebene 
Werk „Der Garten der Neuzeit"^ von Landesllkonomierat August 
Siebert in misführlicher Weise in 27 Kapiteln mit über 200 Bild- 
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