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Periodical volume Nr. 266, 11.11.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Dr. Salomen Ganelin, Vismarckstr. 1, Berlin-Friedenau: Ver 
fahren zum Aufbereite» von Schwefelerden und anderen freien 
Schwefel enthaltenden Massen. (Älngcm. Pat.) 
CH. Hamann, Math. mech. Institut G. in. b. H., Berlin- 
Friedenau: Rechenmaschine, welche durch Einstellen der Faktoren 
unmittelbar das Produkt ergibt. (Ert. Pal.) 
Schön eberg 
—o Der Neubau der vierten städtischen höheren 
Mädchenschule, des Rückert-Lyzeums, in der Nähe des 
Stadtparks ist jetzt soweit fertiggestellt, daß letzthin der Dach 
stuhl gesetzt werden konnte. Der Bau wird voraussichtlich 
im nächsten Friihjahr bezogen rverden. 
— o Im städtischen Augüste-Biktoria-Krankenhause fanden 
um ersten Vierteljahr d. I. 1481 Kranke Aufnahme und 
zwar 622 männliche und 869 weibliche. 
— o Die Schöpeberger Hilfswache leistete im ersten 
Vierteljahr 1913 in 529 Fällen Hilfe. Die Kranken- 
transportabteilung der Feuerwehr führte 678 Transporte 
aus. Desinfektionen wurden 430 ausgeführt. 
—o In das Handelsregister rvurde eingetragen. Nr. 
39 706. (Offene Handelsgesellschaft E. P. Sander & Co. iij 
Berlin - Schöneberg): Die Gesellschaft ist aufgelöst. Der bis 
herige Gesellschafter Paul Sander ist alleiniger Inhaber der 
Firma. — Nr. 41 371. Hermann Fröling, Berlin-Schöne 
berg. Inhaber: Hermann Fröling, Kaufmann, Berlin- 
Schöneberg. 
—o Uber das Vermögen der Gesellschaft mit beschränkter 
Haftung Friedrich Treidel & Co. in Liquidation, Mühlen 
straße 8, vertreten durch den Liquidator Ernst v. Niessen in 
Charlottenburg, Kurfürstendamm Nr. 75, ist am 8. August 
1913, Nachmittags 2 Uhr 20 Minuten das Konkursver 
fahren eröffnet, da die Gesellschaft zahlungsunfähig ist. Der 
Konkursverwalter August Belter in Berlin W. 30, Haber- 
landstraße 3, ist zum Konkursverwalter ernannt. Ksnkurs- 
forderungen sind bis zum 25. September 1913 bei dem 
Gericht anzumelden. 
öerlin und Vororte 
o Lichterfelde. Der 43 Jahre alte Fuhrwerksbesitzer 
Karl Thieme hatte wegen schlechten Geschäftsganges den 
Entschluß gefaßt, freiwillig aus dem Leben zu scheiden. Die 
Polizei erfuhr durch seine Ehefrau von seinem Vorhaben, 
und sie vermochte dem Lebensmüden noch kurz vor Aus 
führung der Tat den Revolver zu entreißen. Gestern ent 
fernte sich der Lebensmüde aus der Wohnung und feuerte 
sich vor dem Hause eine Revolverkugel gegen die Schläfe. 
Auf dem Transport nach dem Krankenhaus erlag er seiner 
Verletzung. 
Zuschriften 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.) 
Ein Eigentümer der Lautcrstraße ist im Besitze eines Terriers, 
den die Herrschaften stets hinten in der Küche einsperren, wenn sie 
'Abends ausgehen, „was meist jeden Abend geschieht". Dieser Hund 
vollführt nun bis 12, auch 1 Uhr nachts „bei geöffneten Fenstern" 
einen Höllenlärm. Heult und bellt abwechselnd ununterbrochen! 
sodaß es der Nachbarschaft vor 1 Uhr Nachts nicht möglich ist, der 
Ruhe zu pflegen. Erlaube mir nun die ergebene Anfrage, mutz 
man sich derartige nachbarliche Rücksichtslosigkeit so ruhig gefallen 
lassen? Kommen solche Störungen nur hin und wieder vor, so 
wird gewiß Niemand etwas dagegen sagen. Man ärgert sich über 
solche Rücksichtslosigkeit, aber — schweigt. Wenn aber dieses Hunde- 
konzert einen Abend um den andern anhebt, so muß das wohl 
selbst den Gesündesten nervös machen. Wer sich Tiere hält! soll 
auch dafür sorgen und nicht in so ungebührlicher Weise seine Nach 
barschaft belästigen. Wie ich soeben höre, ist der betreffende Herr 
schon auf diesen liebelstand aufmerksam gemacht worden, er scheint 
etwas harthörig zu sein. 4. 8. 
Schulinisere in Friedenau. 
Dem Herrn Einsender des Artikels mit dieser Ueberschrift 
stinune ich bei. Verwunderlich ist, daß in der gleichen Nummer 
des Friedcuauer Lokal-Anzeigers eine Bekanntmachung der Gc- 
meinde-Schuldeputation enthalten ist, die die Anmeldung der in 
der Zeit vom I. 4. bis 80. 0. 1018 schulpflichtig werdenden Kinder 
für die Kvnigin-Luise-Schule (öffcntl. Lyzeum) bei dem Herrn 
Direktor Hanncmann betrifft. Ja, weiß denn die Behörde nicht, 
daß Anmeldungen für den Oklobcrbesuch schon seit Anfang des 
Jahres 1913 nicht mehr entgegengenommen werden? Arbeiten Be 
hörde und Schuldirektor nicht Hand in Hand? Warum müssen die 
Eltern den von vornherein erfolglosen Gang zum Direktor machen? 
Zum Oktober 1913 und zum April 1914 können keine Kinder 
mehr aufgenommen werden (!) und wer sich nicht beeilt, be 
kommt sein Kind auch im Oktober 1914 nicht unter. Es wäre sehr 
angebracht, wenn die amtlichen Bekanntmachungen etwas vor 
sichtiger gehalten werden, damit eine Irreführung des Publikums 
vermieden wird. Frau P. 
Gerichtliches 
P. Einen wirklich schweren Diebstahl bei Entwendung von 
Eisenbaumaterial, dem Hierselbst Maßmannstr. 6 ansässigen Maurer 
meister Waschcck gehörig, versuchten am 20 Juni d. Js. die beiden 
vor deni Schöffengericht Berlin-Schöneberg angeklagten Arbeiter 
Walter Albrecht und Maurer Otto Göritz. Beide waren vor 
Gericht dieser Straftat geständig, die sich als ein GelegcUhcits- 
diebstahloersuch darstellte, der lediglich begangen werden sollte zur 
Beschaffung einiger Knippsgroschen aus dem Verkauf des Eisens 
bet einem Abhändler. Das Gericht erkannte gegen Albrecht wegen 
versuchten Diebstahls auf 4 Monate Gefängnis unter Anrechnung 
von 6 Wochen Untersuchungshaft, biegen Göritz lautete das Urteil 
auf 6 Wochen Gefängnis, die unter Anrechnung der Untersuchungs 
haft für verbüßt erachtet wurden. 
(:) Neue Entscheidung des Reichsgerichts betreffs Mietszahlung. 
Nach § 554 B. G. B. kann der Vermieter ohne Einhaltung einer 
Kündigungsfrist das Mietsverhältnis kündigen, wenn der Mieter 
für zwei aufeinanderfolgende Termine mit der Entrichtung des 
Mietzinses oder eines Teiles des Mietzinses im Verzug ist. Die 
üblichen Mietverträge pflegen die Klausel zu enthalten, daß dem 
Vermieter ein derartiges Kündigungsrecht schon zusteht, wenn der 
Mieter auch nur mit einer Rate in Verzug ist. Mit cineni solchen 
Vertrage hatte das Reichsgericht sich kürzlich zu befassen und es 
hatte dabei insbesondere die Frage zu entscheiden, welche Be 
deutung dem Umstande beizumessen war, daß in dem Vertrage 
nicht,_ wie in dem Gesetz, von dem Ausbleiben eines Teiles des 
Mietziiffes die Rede war. Das Berufungsgericht halte ange 
nommen, daß das Ausbleiben eines Teilbetrages absichtlich fort 
gelassen sei, und daß nach dem Willen der Parteien nur der Verzug 
mit einer ganzen Rate ein Kündigungsrecht des Vermieters be 
gründen sollte. Das Reichsgericht sah es für wahrscheinlicher an, 
daß die Parteien durch die fragsiche Vertragsbestimmung den 
8 554 B. G. B. nur insofern ändern wollten, als nicht erst das 
Rückständigbleiben des Mietzinsens für zwei aufeinanderfoigende 
Termine, sondern bereits der Verzug für einen Termin das jristlose 
Kündigungsrecht des Vermieters begründen sollte, sodaß dann die 
Kündigung auch gegeben sein sollte, wenn der Mieter auch nur mit 
einem Teil des Mietzinses im Rückstände blieb. Eine solche Auf 
fassung entsprach, wie das Reichsgericht weiter ausführt, auch dem 
wirtschaftlichen Zweck der ganzen Bestimmung. Dieser Zweck ist 
offenbar der Schutz des Vermieters. Derselbe hat ein erhebliches 
Interesse an der pünktlichen Zahlung des Mietzinses schon deshalb, 
weil cs diesen zur Bezahlung von Hypvthckenzinscn, Abgaben usw. 
braucht durch deren Nichtzahlung ihm die erheblichsten Nachteile 
entstehen können. Diesem Interesse des Vermieters ist aber nur 
dann gedient, wenn der Mieter den vollen Mietzins rechtzeitig 
zahlt oder doch nur mit einein ganz unerheblichen Teil im Rück 
stände bleibt. Im Zusammenhange damit hatte das Reichsgericht 
sich dann weiter mit der Frage ! zu beschäftigen, ob in der vorbe 
haltlosen Annahme einer Teilzahlung seitens des Vennieters ein 
Verzicht auf das ihm bei unpünktlicher Mictezahlung zustehende 
Kündigungsrecht zil finden sei. Das Berufungsgericht hatte diese 
Frage bejaht, dieser Standpunkt wird aber vom Reichsgericht als 
irrig bezeichnet. Nach ihm kommt cs immer wesentlich darauf am 
ob nach den llmstäiiden des einzelnen Falles der Wille des Ver 
mieters aus sein Kündigungsrecht zu verzichten, und sich mit der 
Fortsetzung des Mietverhältnisses einverstanden zu erklären, ange 
nommen werden kann. Im vorliegenden Falle war nach dem 
Vertrage der Mietzins jedesmal am ersten Tage des Kalender- 
vierteljahres zil zahlen, während die Mietzeit vom 1. November 
1900 an lief, sodaß also die vom 1. April zu leistende Zahlung den 
Mietzins für die Monate Februar, März und April darstellte, uitd 
der von dem Mieter tatsächlich gezahlte Teilbetrag noch nicht 
einmal den Mietzins für die bereits abgelaufenen Monate deckte; 
unter diesen Umständen konnte in der Annahme dieses Teilbetrages 
seitens des Vermieters unmöglich ein Verzicht aufsein Kündigungs- 
recht gefunden werden. 
Vermisstes 
♦o Ueber Schulden deutscher Städte im Gegensatz zur Ent 
wicklung der Verschuldung französischer Gemeinden verbreitet sich 
Rechnungsdirektor Bernegau, Düsseldorf, in einem sehr lesenswerten 
, Aufsatz, den das Bank-Archiv am 1. Juli d. I. veröffentlichte. 
Nach demselben hat Frankreich die Befriedigung des Kredits der 
Gemeinden seit den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts haupt 
sächlich auf dem Wege der Prämien- und Losanleihe auf recht 
billige Weise sich zu verschaffen gewußt: dieses Verfahren auch für 
die Zwecke der Anleihen deiltscher Gemeinden anzuwenden, schlägt 
unter dem Beifall Bernegaus Dr. Max Adler, der Verfasser eines 
Buches über die Städteschulden in Frankreich und Preußen, vor. 
Vernegau meint, man solle dem kleinen Sparpublikum Gelegenheit 
bieten, den in ihm doch steckenden Spieltrieb auf einer gesunden 
Grundlage zu befriedigen. 
*o Als Feinde des Heimatschutzes haben sich in neuerer Zeit 
die Ueberlandzentralen erwiesen. Wie von mehreren Seiten beklagt 
wurde, wird bei der Anlage der elektrischen Leitungen oft gegen die 
einfachsten Grundsätze des Heiinatschntzes verstoßen: Die Leitungen 
rverden durch die Hauptstraßenzüge, statt durch die parallelen Neben 
straßen gefügt, alte Tore von historischer Bedeutung werden durch 
die Leitungen verunziert, die prachtvollen Kronen selbst hundert 
jähriger Bäume werden zu Gunsten der elektrischen Kraft- und 
Lichtanlagen gestutzt und zerstört usw. Um diesem Zustande ein 
Ende zu machen, faßte die letzte Tagung der Landcsgruppe 
Brandenburg des Bundes Heimschutz den Beschluß, den Minister 
des Innern zu bitten, den elektrischen Ueberlandzentralen und auch 
den die Konzession erteilenden Verwaltungsbehörden durch geeignete 
Anweisungen zur Pflicht zu machen, mehr Rücksicht auf die Natur 
denkmäler zu nehmen. 
CiterariTches 
Hans Erlmein. Das Italienische Dörfchen in Dresden. 
12. Sonderheft der Architektur des 20. Jahrhunderts. Text von 
Cornelius Gulitt. 16 Seilen mit 46 Abbildungen und 7 Farben- 
tafcln. Verlag von Ernst Wasmuth A.-G., Berlin. Preis 7.50 
Mark. Vorzugspreis für Abonnenten 4,50 M. Zu der im 
Wasmuth'schen Verlage schon erschienenen umfangreichen Serie von 
Monographien unserer hervorragendsten modernen Baukünstler 
bringt das Merkchen über Dresdens bekannten Stadtbaurat eine 
neue wertvolle Erweiterung. Erlweins Aufgabe war hier eine 
eigenartige. Er sollte an dem Platz, an dem einst das Italienische 
Dorschen stand, ein modernes vornehmes Rcstaurationsgebäude er 
richten, >vomit er gleichzeitig einen würdigen Abschluß des wegen 
seiner Schönheit bekannten, von historischen Bauten umgebenen 
Thcatcrplatzcs in Dresden schaffen sollte. — Wir möchten dies 
klein? Werk, das so eingehend ein modernes Restaurant behandelt, 
bestens empfehlen. ES wird jeden Interessenten eine Fülle von 
Anregungen bieten. 
Wetteraussichten. 
Freitag: Kühl, vorwiegend trübe mit wiederholten., 
Regenfällenund ziemlich frischen westlichen Winden, dazwischen 
zeitweise aufklärend. 
Verantwortlicher Schriftleiter: Hermann Martinius Friedenau. 
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Biaphon- 
Tiieater- 
liSüi] Lichtspiele 
Programm Ko.289 
vom 15. bis 18. August 
Der Zigamn- 
glänzendes Lustspiel. 
Adolar in der Sommer 
frische (Komödie) 
Nunnes Wunderkind 
(Humoreske) 
Perlen bedeuten 
Tränen 
Ein deutsches Drama 
ans dem GesePschafts- 
u.Theaterleben in 3 Akt. 
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Anfang Wochentags 6 Uhr. 
Anfang Sonntags 4 Uhr. 
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Fundrechtc sind im hiesigen Fundbüro Feurigstr. 7, Zimmer 6 
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