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Periodical volume Nr. 190, 14.08.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Kriedenauer 
Attparieitsche ZetiMg sllr kommunale und bürgerliche 
Angelegenheiten. 
Krfottderr 
Jtdtn QHttwoch: 
ditjblatt „Seifenblasen". 
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Nr. 190. 
Werlin-Iriedenau, Donnerstag, den 14. August 1913. 
20. Iayrg. 
Oepelcken 
beizte liackrickten 
Berlin. In der Treskowallee in Karlshorst wurde 
eine Frau von der Straßenbahn iibcrfahren und getötet 
Die Verunglückte trug eine blaue Brille. Wahrscheinlich 
war sie augenkrank und hat die Straßenbahn nicht recht 
zeitig gesehen. 
Kopenhagen. Der grönländische Dampfer „Godhaab" 
ist hier eingetroffen. Sein Kapitän berichtet, daß die von 
dein dänischen Polarforscher Hauptmann Koch und dem 
deutschen Meteorologen Dr. A. Wegner aus Marburg 
unternommene Grönlandexpedition glücklich verlaufen ist. 
Die Forscher verließen am 24. Juli 1012 Dänemarkshasen 
(76 Grad 46 Strich nördlicher Breite) an der Ostseite von 
Grönland und durchquerten das Binnenland bis zur West 
küste. Die Expedition überwinterte in Königin-Luise-Land. 
Die zurückgelegte Entfernung betrug 1100 Kilometer. 
Genf. Drei junge Mitglieder des Genfer Alpenklubs 
unternahmen einen Ausflug auf den Montblanc. Vom 
Schnee geblendet, verloren sie den Weg und konnten die 
Alpenhütte nicht niehr erreichen. Sie mußten infolgedessen 
die Nacht im Freien zubringen. Einer der jungen Leute 
namens Wackerlin aus Schaffhausen starb in der Nacht in 
folge der großen Kälte. 
Brüssel. Der Besitzer eines Kinematographentheaters 
in Verviers in Belgien, Emanuel Ber, ein Pariser, ist gestern 
abend in seinem Theater von seinem Schwager Jegvu, den 
er vor einigen Monaten aus seinen Diensten entlassen hatte, 
während der Vorstellung durch sechs Revolverschüsse lebens 
gefährlich verletzt worden. Im Zuschauerraum rief das 
Mordattentat eine Panik hervor, die Zuschauer stürzten im 
wilden Gedränge zu den Ausgängen, und hierbei erlitten 
mehrere Personen Kontusionen. Ber liegt im Sterben, der 
Mörder wurde verhaftet. 
Paris. Die Aufregung unter den Winzern des Aube- 
Departements, deren Weine nicht zur Fabrikation von 
Champagner zugelassen sind, ist einem Pariser Telegramm 
zufolge, wiederum im Wachsen begriffen, weil das Parlament 
auseinander gegangen ist, ohne ihren Wünschen Rechnung 
zu tragen. 
Victoria. (Britisch-Columbia) Auf der Vancouver- 
insel kam es in den Bergwersbezirken, wo sich 3000 Mann 
im Auslande befinden, zu ernsten Unruhen. In Nanaimo 
griffen Ausständige die Polizei an und verwundeten mehrere 
Beamte. 
Die fladlNcken finanzäezernenlen 
über die Gewährung zweiter 
Hypotheken. 
In Breslau sprachen auf der Jahresversammlung der 
Finanzdezernenten der größeren Städte Deutschlands über 
das Thema „Gewährung zweiter Hypotheken" Stadtkämmerer 
Dr. Erdmann in Königsberg und Rechtsrat Heilgemayr, 
München. Beide Referenten waren der übereinstimmenden 
Meinung, daß die Gründe für die Schwierigkeit auf dem 
Hypothekenmarkt, insbesondere dem der zweiten Hypotheken 
nicht dauernder. sondern vorübergehender Natur seien. 
Soweit eine Hilfe auf dem Geldmarkt aus sozialen Gründen, 
insbesondere zur Unterstützung des Kleinwohnungsbaues, 
notwendig sei, erkannten beide eine Verpflichtung der Stadt 
gemeinde, helfend einzuspringen, unbedingt an. Eine 
weitere bedingungslose Verpflichtung zur allgemeinen Ge 
währung zweiter Hypotheken wurde dagegen beiderseits in 
Abrede gestellt. Die Gemeinden müßten jedoch irgendwelche 
Einrichtungen, die auf Selbsthilfe beruhen, z. B. Ver 
einigungen der Haus- und Grundbesitzer usw., nach Kräften 
durch Uebernahme von Garantien zu unterstützen suchen. 
Allerdings miißte Bedingung einer solchen Unterstützung die 
Voraussetzung sein, daß die zu unterstützende Unternehmung 
selbst einen starken Sicherheitsfonds sammle und dem 
Verband ein Aufsichtsrecht zugestehe. Stadtkämmcrer 
Erdmann wünschte ferner baldigst ein Gesetz über Er 
richtung von Taxämtern, gesetzliche Sicherung der zweiten 
Hypothekengläubiger im Falle einer Zwangsversteigerung 
sowie Befreiung des Erstehers eines zwangsweise ver 
steigerten Grundstückes von der Umsatzsteuer des Reiches und 
Staates. Sehr wertvoll erschien ihm die anzustrebende Er 
richtung^ städtischer Hypothekenstellen mit der Aufgabe, 
Beleihungsanträge zu prüfen, Beleihungen zu vermitteln, 
für vermittelte Hypotheken Ausfallsgarantie zu übernehmen 
und überhaupt die Rechte der Gläubiger zu wahren. 
Rechtsrat Heilgemayr, München, empfahl ferner ein 
Zusammenwirken der Gemeinden und des Staates, das sich 
in Hessen und Bayern bewährt habe. Der Staat müsse den 
Gemeinden Darlehen zur Herstellung von Kleinwohnungen 
für die minderbemittelte Bevölkerung zur Verfügung stellen. 
Zum gleichen Zwecke würde auch die Errichtung von Pfand- 
briesleihanstalten im Anschlüsse an die Landesversicherungs 
anstalten günstig wirken. Gemeindliche Hypotheken-Ver- 
mittlungs- und Verwaltungsstellen erschienen ihm als ein 
Mittel zur Zurückgewinnung des Prioatkapitals für den 
Markt zweiter Hypotheken. 
In der Diskussion standen Beigeordneter Dr. Wally- 
Mühleim und Stadtrat Prof. Bleicher-Frankfurt a. M. 
städtischen Maßnahmen sehr skeptisch gegenüber. Die Kom 
munen, die bisher sehr wenig auf dem Gebiet geleistet 
hätten, könnten das Gewünschte wegen der großen Jncm- 
spnichnahme nicht durchführen. Provinzielle Institute 
müßten eintreten, städtische Haftung und Maßnahmen seien 
nur bei Rückversicherung möglich. 
Diesem Standpunkte wurde mehrfach, insbesondere von 
allen Vertretern Groß-Berlins, entgegengetreten. Könne die 
Gemeinde auch nicht alle Schäden beseitigen, so solle sie 
doch helfend eintreten. Wo die Hausbesitzer Selbsthilfe üben 
wollten, sollte die Stadt sie unterstützen. Der Weg des in 
Schöneberg gewählten Vereins der Hausbesitzer müsse ver 
sucht und gestützt werden. Durch gesetzliche Sicherung der 
zweiten Hypothek könne das Privaikapital auch wieder 
herangezogen werden. 
Lokales 
(Nachdruck unserer o-Originalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Unserer Sanitätswache, Handjerystr. 75, wurden im 
Jahre 1912 zugeführt 70 (1911: 85) Verletzte; selbst auf 
gesucht haben die Wache 155 (217). Aerztliche Hilfe wurde in 
167 (204) Fällen gewährt. Sanitäre (ohne ärztliche Hilfe) 
leisteten in 48 (08) Fällen Hilfe. Auf der Unfallstelle 
wurden 19 (14) Personen behandelt. Während der Be 
handlung starb 1 (—) Person. Die Sanitätswache wird 
von dem Feuerwehrfeldwebel Rehmer vermaltet. Die Unter 
haltungskosten beliefen sich im Vorjahre auf 2026 M. 
einschließlich 340 M. für Verbandsmaterial. Die Ge 
bührensätze für Benutzung der Einrichtungen der Sanitäts- 
wache sind im Vorjahre geändert und wesentlich herabgesetzt 
worden. Anstelle der Einzelbezahlungen erhalten jetzt 
Jahrespauschalcn der Aerzteverein 1800 M., die Sanitäts- 
kolonne 850 M. und Fuhrherr Hewald (für Bespannung 
des Krankenwagens) 1300 M. Der Krankenwagen wurde 
im vorigen Jahre in 301 Fällen benutzt. 
o Schulspeisung. Jetzt, wo die Speisung hungriger 
Schulkinder auch in Deutschland mehr und mehr aufge 
nommen wird und auch in Friedenau seit diesem Jahre 
den armen Kindern außer Frühstück noch Mittagessen gereicht 
wird, dürfte cs für deutsche Leser von Interesse sein, die 
in einer bedeutenden englischen Fabrikstadt auf diesem Felde 
gemachten Erfahrungen kennen zu lernen. Bradfort, ein 
Hauptsitz der englischen Textilindustrie, war eine der ersten 
englischen Kommunen, ivelche die den Ortsbehörden gesetzlich 
gewährte Erlaubnis, von ihren Stenereinnahmen die 
Speisung hungriger Schulkinder zu bestreiten, in die Tat 
umsetzte. Zuerst wurden Versuche angestellt. Man wählte 
40 schwächliche, besonders schlecht ernährte Kinder der aller- 
ärmsten Eltern aus und gab ihnen einige Wochen laug an 
jedem Schultag Frühstück und Mittagbrot. Fünf Wochen 
vor Beginn dieser Speisung hat man die Kinder dreimal 
wöchentlich gewogen, um ihre Gewichtszunahme unter den 
gewöhnlichen Nahrungsverhältnissen festzustellen. 50 Gramm 
pro Woche war das Ergebnis, ein für wachsende Kinder 
ganz minimaler Satz. Nach Beginn der Speisung betrug 
in der ersten Woche die durchschnittliche Zunahme I^Pfd. 
pro Kind. Ein Kind nahm in der ersten Woche sogar 3 l / 2 
Pfund, zwei andere je 2»/ 4 Pfund zu. In den nächst 
folgenden Wochen ging der Satz natürlich etwas herab, 
doch wurde immerhin ein ständiger Durchschnitt von 150 
bis 200 Gramm erreicht. Gleichzeitig wurden die Kinder 
fröhlicher, aufgeweckter und machten in der Schule bessere 
Fortschritte. Als die 14 tägigen Pfingstferien eintraten, 
wurde mit der Speisuug ausgesetzt, und als die Schule 
wieder begann, wurde eine Gewichtsabnahme von durch 
schnittlich 1 Pfund bei den Kindern festgestellt, die erst durch 
mehrwöchentliche Speisung gutzumachen war. Auf Grund 
dieses Experiments beschloß die Bradforder Schulbehörde, 
alle zu Hause ungenügend ernährten Kinder in der Schule 
mit Frühstück und Mittagbrot zu speisen. Jetzt genießen 
mehr als 1000 Kinder bei einer Einwohnerschaft von un 
gefähr 300 000 diese Wohltat. Die Kosten für das stets 
aus zwei Gängen, meist Gemüse oder Hülsenfrüchte und 
Untre der Last der Grone. 
IUau» •<« ft SR. ffiftit«. 
Gl. (MM »ntit—1 
Maxwell ober den Kapitän Alexis konnte er nicht auf 
suchen; die Gefahr war zu groß, von Mazarosf dabei überrascht 
zu werden. Er begriff noch immer nicht recht, weswegen er 
sich so ängstlich vor dem Russen verstecken sollte: gerade iveil 
er aber nicht wußte, weshalb es geschah, mußte er sich um 
so strenger an die Anweisungen Peretoris halten. Er konnte 
der Sache der Königin vielleicht großen Schaden zufügen, 
wenn er den Ratschlägen des Prinzen zuwiderhandelte. 
Der Oberkellner kanr mit herauf, als ihm das Essen 
gebracht wurde. Er hatte das Fremdenbuch bei sich; Lcch- 
mere schwankte, ob er sich mit seinem richtigen Namen ein 
schreiben sollte, entschied sich jedoch daun dafür, ein Pseudonym 
zu wählen. Mazarosf konnte sehr leicht Einblick in das Buch 
erhalten — außerdem konnte er von einem der Tomcstikeu 
erfahren, wer der einzige Gast außer ihm sei. 
Ter befrackte „Ober" empfand offenbar die lebhafteste 
Neugier hinsichtlich der Person des eleganten, distinguierten 
Fremden. Er begann ein Gespräch über das Eisenbahn 
unglück anzuknüpfen und suchte durch geschickt angebrachte 
Fragen zu erforschen, wer Lechmcre eigentlich sei. Mit seinem 
Kellner-Instinkt hatte er daran, daß Lechniere beim Eintragen 
des Namens ein wenig gezögert hatte, erraten, daß der 
Fremde nicht seinen wirklichen Namen angegeben. Natürlich 
vermutete er nun hinter ihm eine sehr hohe Persönlichkeit. 
Lechmere war gesonnen, ihn fntj abzufertigen, alv 
ihm plötzlich Peretoris Aufforderung in beu Sinn kam, sich 
nach cineni geivissen BertriL zu erkundigen. 
„Bertrix?" wiederholte der Oberkellner. „Ah, gewiß, 
ganz recht — das war ja der Man», der zuerst auf dem 
Schauplatz des Unglücks erschien. Sein Häuschen liegt 
unmittelbar an dem Schicnenstrang St. Just—Paris, so 
erklärt cs sich, wcsivegen gerade er der erste ivar. Ter 
Mann ist übrigens, soweit ich mich erinnern kann, unter 
seinen Kollegen — er ist Taglöhner — wegen seiner Habgier 
nicht sehr beliebt." . 
„So — jo!" erwiderte Lechmere. Er tat nicht sonder 
lich interessiert. „Ich bin gebeten worden, dem Mann eine 
geringfügige Summe, die ihm durch Erbschaft zugefallen ist. 
zu überbringen, deshalb fragte ich. — Wenn Sie vielleicht 
die Liebenswürdigkeit hätten, mich ans einen Augenblick allein 
zu lassen — ich muß mich umkleiden." 
Als er das einfache, aber leidlich gut zubereitete Essen 
eingenommen hatte, überlegte er, was er nun zunächst zu 
tun habe. Das Ratsamste war wohl jedenfalls, keine Zeit zu 
verlieren und diesen Bertrix aufzusuchen. Er war der erste 
auf dem Schauplatz des Unglücks gewesen — jedenfalls also 
wußte er mehr von der Sache, als die Leute' im Hotel. 
Vielleicht hatte ihm Peretori auch nur deshalb anempfohlen, 
den Mann aufzusuchen. 
Er ließ sich einen Wagen besorgen und fuhr zu Bertrix 
hinaus. ES ivar ein unerträglich heißer Tag, und die Fahrt 
gestaltete sich geradezu mactcrvoll. Solange man in der 
Stadt war, ging cs: dann aber, als man auf die Landstraße 
kam, machte der schlechtgcsedcrtc Wagen wahre Bocksprünge, 
so daß Lechmere bald der Verzivcislnng nahe war. Er 
forderte den Kutscher ans, so langsam wie möglich zn fahre», 
cnllonnte ihn schon eine Viertelstunde vor dem Ziel und 
machte das leylc Stück des Weges zn Fuß. 
Das Hänschen des Taglöhners war ihm so genau he« 
war von einem Garten mit schönen, stattlichen Bäumen 
-umgeben und machte einen sehr freundlichen und anheimeln- 
den Eindruck. Er stieß das Garlenpsörtchcn auf und trat, 
sich anfmerlsai» umsehend, ein. 
Aus sein Klopsen wurde die Haustür von einen: kleinen 
Mann in sauberer Arbeiterkleidung geöffnet, der aus 
Lechmere den günstigsten Eindruck machte. Klugheit und 
Energie prägten sich in dem keineswegs häßlichen Gesicht aus, 
Bertrix machte durchaus nicht den Eindruck eines Taglöhners. 
Vielleicht war er gerade deswegen nicht beliebt bei seinen 
Kameraden; jedenfalls ivar es schwer, daran zu glauben, 
daß dieser Mann von einer so niedrigen und häßlichen Leiden 
schaft. wie der Habsucht, besessen sein sollte. 
Er grüßte den eleganten Fremden sehr höflich und 
fragte nach seinem Bcgehr. 
„Jch werde von einem anderen Herrn zu Ihnen ge 
schickt," erwiderte Lechmere. „Ich bin von England herüber 
gekommen, um mich über die 'Art und Weise.' sowie über 
die Urhevcr des Eisenbahn-Unglücks zn informieren. Denn 
nicht wahr — das Unglück ereignete sich hier in unmittelbarer 
Nähe?" 
Der Mann nickte; er blickte den Fremden prüfend an. 
„Jawohl!" erwiderte er lanrsam. „Sie können die Stelle 
von hier ans nicht sehen, weil sie von den Büschen und 
Bäumen des Gartens verdeckt wird. Ich werde Sie in das' 
Zimmer führen, von dessen Fenstern aus Sie die mit den 
Forträumungs - Arbeiten beschäftigten Leute sehen können. 
Denn die Spuren sind natürlich noch nicht vollständig be- 
festigt worden m der kurzen Zeit." 
Während der ganzen Zeit beobachtete er Lechmere 
scharf, es lag etwas wie eine unausgesprochene Frage in
        
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