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Periodical volume Nr. 189, 13.08.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Kriedenarrev 
UnpAtLelischt Zeiümg für kommunalt und lninjerliche 
Angelegenheiten. 
Besondere 
8e;vgsprels 
jri Abholung a,ls der 
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Jecken OHttwochi 
CüujbUtt „Seifenblasen". 
Erscheint täglich aöends. 
Zeitung.) 
Drgnn für den Kriedennuer Drtütell \m Zchöneberg und 
Lezirksuerein Züdweft. 
Kellagen 
Jecken Sonntag» 
LlLttsr für cleutlrbe grauen. 
Druck und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
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Kr. 189. 
Werlin-Iricdenau, Mittwoch, den 13. August 1913. 
20. Zayrg. 
Orpelcken 
Letzte jIacbricblen 
Halle a. S. Während der Eröffnung der heutigen 
Hauptversammlung des Handwerks- und Gewerbekammer- 
tages in Halle a. S. wurde der Vorsitzende der Geraer 
Handwerkskammer Werner Pertzcn, der als Delegierter der 
Geraer Handiuerkskammcr an den Beratungen teilnahm, vom 
Schlage getroffen. Er mar sofort tot. 
Grenoble. Die drei Studenten, die sich bei der Be 
steigung des Cirgue de Nöron verirrt hatten, sind aufge 
funden worden. Sie sind zwar sehr erschöpft, aber nicht 
verletzt. Es handelt sich nicht um Deutsche, sondern um 
einen Lesterreicher, einen Engländer und einen Bulgaren. 
Paris. Der Fremdenlegionär Trömel, früherer Bürger 
meister von Usedom, ist gestern zur Beobachtung seines 
Geisteszustandes in das Militärhospital in Oran übergeführt 
worden. , 
Rom. Hier kam es gestern nach dem von 6OOArbeits- 
losen besuchten Meeting in den entfernten Stadtteilen zu 
lebhaften Zwischenfällen. Zwei kleine Läden wurden erbrochen, 
zwei Trammagen überfallen, und da und dort die Fenster 
eingeschlagen. Das Auto des Generalleutnants Zoppi wurde 
umringt, die Polizei verhaftete jedoch die Rädelsführer. Aus 
Bologna und Acona werden nächtliche Tumulte gemeldet. 
Der Streik ist heute beendet. 
Barcelona. In den Webereien ruht die Arbeit noch 
immer. Die Zahl der Streikenden beträgt 22 000. Gestern 
früh haben 2000 Arbeiter die Arbeit wieder aufgenommen, 
aber nach der Frühstückspause blieben sie wieder aus. 
Schanghai. Die Wusungsforts sind übergeben worden. 
- Es heißt, das Geld dabei eine wichtige Rolle gespielt hat. 
Mexiko. Rach amtlichen Depeschen sind bei Torrcon, 
dessen Belagerung aufgehoben worden ist, 32OO Rebellen 
im Kampfe getötet. 
ITohales 
(Nachdruck unserer o°Originalartikel nur init Quellenangabe gestattet.) 
v Einschulung. Zu Michaelis müssen nach den gesetz 
lichen Bestimmungen alle diejenigen Kinder eingeschult 
werden, die in der Zeit vom 1. April bis 3O. September 
das 0. Jahr vollenden. Die Anmeldungen nehmen die 
Direktoren und Rektoren der Schulen in ihren Sprech 
stunden entgegen. Näheres besagt die amtliche Bekannt 
machung in dieser Nummer. 
o Unsere Oeffentliche Straßenbeleuchtung. In 
unserem Gemeindegebiet sind 371 elektrisch erleuchtete Straßen 
laternen vorhanden. Davon sind 206 ganznächtige Bogen 
lampen. 4 ganznächtige Glühlampen, 160 halbnächtige Bogen 
lampen. 1 halbnächtige Glühlampe. Ferner hat unsere 
Gemeinde noch eine Gaslaterne zu unterhalten; diese befindet 
sich vor der Polizeiwache Feurigstraße 8. 
o Ordensverleihung. Dem Eisenbahnbetriebs-Jn> 
genieur a. D. Rechmmgsrat Ulrich von Witten, hier 
Büsingstraße 13, wurde der Rote Adler-Orden 4. Klasse 
verliehen. 
v Die neuen 2tt-Markstücke kommen jetzt zur Aus 
gabe. Sie unterscheiden sich von den bisherigen dadurch, 
daß die Vorderseite das Brustbild des Kaisers trägt, während 
auf den alten Miinzen nur der Kopf dargestellt ist. 
o Eine neue Verordnung über die Beförderung 
kranker Personen hat der Berliner Polizeipräsident erlassen. 
Nach tz 1 dürfen öffentliche Fuhrwerke (Droschken, Omnibusse, 
Straßenbahnen, die Hoch- und Untergrundbahn, die Stadt-, 
Ring- und Vorortbahn sowie öffentliche Wasserfahrzeuge) 
von Personen nicht benutzt werden, die an gemeingefähr 
lichen Krankheiten (Aussatz, Lepra, Cholera, Fleckfiebcr, Pest, 
Diphtherie, Scharlach, Typhus usw) erkrankt sind. Gleiches 
gilt von Personen, welche - eine in vorstehend genannter 
Weise erkrankte andere Person auf dem Arme befördern. 
Ebenso ist den Führern oder sonstigen verantwortlichen Be 
gleitern der vorbezeichneten Transportmittel verboten, Per 
sonen, von denen sie wissen, daß sic an einer derartigen 
Krankheit leiden, mit diesen zu befördern. Das Innere der 
Krankenivagen und sonstiger Transportmittel, die zur Be 
förderung der bezeichneten Kranken gedient haben, sowie die 
darin befindlichen Gegenstände müssen sofort und jedenfalls 
vor erneuter Benutzung einer Desinfektion noch Anordnung 
der zuständigen Polizeibehörde unterzogen werden. Der 
Ausweis iiber die erfolgte Desinfektion ist vom Transport- 
ausführenden unverzüglich nach deren Vornahme dem für 
das Transportunternehmen zuständigen Polizeirevier abzu 
liefern. Das erforderliche Fornmlar ist bei der Ablieferung 
des Kranken in- Empfang zu nehmest. Aerzte und andere 
Heilpersonen haben für den Fall des mit ihrem Wissen er 
folgenden Transportes eines von ihnen behandelten Kranken 
eine Bescheinigung nach vorgeschriebenem Formular auszu 
stellen, sobald sie das Vorliegen einer der im 8 1 namhaft 
genwchten Krankheiten oder Krankheitsverdachte annehmen. 
Diese Bescheinigung ist dem Kranken oder demjenigen zu 
behändigen, dem die Fiirsorge für die kranke Person ob 
liegt. — Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften werden 
mit Geldstrafen bis zu 60 M. bezw. mit Haftstrafe bis zu 
zwanzig Tagen geahndet. Die Polizeiverordnung tritt sofort 
in Kraft. 
o Das Fiasko der Schöneberger Untergrilndbahn 
— so schreibt man uns — wird immer trostloser. Während 
zunächst der Rückgang ihrer Benutzungsziffer durch alle mög 
lichen und unmöglichen Gründe erklärt wurde, sieht man 
jetzt allmählich doch wohl ein, daß die Linienführung eine 
| durchaus verfehlte war. Es war von vornherein voraus 
zusehen, daß sich die kurze Strecke nie und nimmer rentieren 
würde. Jetzt rächt es sich bitter, daß man s. Zt. nicht auf 
die Warnungen besonnener Männer achtete. Die Reaktionäre 
und sogen. Trabanten der Terrainspekulanten, die vor dieser 
Linienführung stets warnten und die Schnellbahn durch die 
Potsdamer- und Hauptstraße evdntl. nach Friedenau und 
Steglitz geführt wissen wollten, haben nun doch Recht be 
kommen, während die wirklichen Freunde und Helfer der 
Terrainspekulation jetzt zugeben müssen, daß sie sich mit der 
unglücklichen Linienführung Nollendorfplatz—Hauptstraße 
gründlich verrechnet haben. Besonders schlimm ist es nun, 
daß an eine Besserung der jetzigen traurigen Zustände in 
absehbarer Zeit nicht zu denken ist. Drei Mark für den 
Kopf der Bevölkenmg zahlt die Stadt jetzt jährlich für ihre 
Schnellbahn zu. Dabei muß man noch mit einem noch 
größeren Zuschuß für die nächsten Jahre rechnen. Immer 
hin dürfte diese Riesenpleite doch den Segen haben, daß 
die Bevölkerung in Zukunft sich nicht mehr durch hohle 
Phrasen fangen läßt. „Schöneberg !voran!" Mit diesem 
Schlachtruf hat man bisher stets die Massen getäuscht. Auch 
jetzt ist Schöneberg wieder voran, aber leider nur in der 
Pleite. Diese Tatsache wird bei den nächsten Wahlen, die 
im November d. Js. stattfinden, sicherlich eine große Rolle 
spielen. 
o Heilverfahren für Angestellte. Die Wohltaten der 
Angestelltenversicherung werden bereits einer ganzen Anzahl 
Versicherten zuteil. Am 1. Januar d. I. in Kraft getreten, 
hat die Neichsvcrsicherungs-Anstalt für Angestellte am 20. 
April mit der Gewährung von Heilverfahren begonnen. 
Bis zum 15. v. M. waren nicht weniger als 4037 Anträge 
auf Heilverfahren eingegangen, und zwar von 2630 männlichen 
und 1407 weiblichen Mitgliedern. Erledigt wurden 2258 
Anträge, 265 mußten mangels ärztlicher Befürwortung ab 
gelehnt werden, 89 Anträge wurden aus den verschiedensten 
Gründen zurückgezogen. Vollständig durchgeführt sind be 
reits 37 Heilverfahren und 30 Zahnheilvcrsahren. Bonden 
übrigen 1837 Antragstellern wurden entsandt: 637 in Bäder 
(davon erhielten 188 einen Zuschuß zur Kur aus den 
Mitteln der Versicherungsanstalt), 527 in Lungenheilstätten, 
417 in Sanatorien und 12 in Krankenhäusern. Die rest 
lichen 244 befinden sich im Zahnheilverfahren. 
o Für die Gesellen- und Meisterprüfungen tritt 
mit dem 1. Oktober d. I. eine wichtige Aenderung ein. 
Denn mit dem 30. September laufen die sogenannten Ueber- 
gangsbestimmungen ab, nach denen es möglich war, daß 
jemand Meister wurde, ohne offiziell Geselle gewesen zu 
sein, das heißt, ohne sein zünftiges Gesellenstück gemacht zu 
haben. Von nun an kann nicht Meister werden, wer nicht 
erst die Gesellenprüfung abgelegt hat, und Geselle kann 
nicht werden, wer nicht eine ordnungsgemäße, günstige Lehre 
durchgemacht hat. Die sogen. Uebergangsbestimmungcn 
hatten den Zweck, Härten zu vermeiden, wie z. B. ältere 
Jahrgänge zur Ablegung der Gesellenprüfung zu zwingen, 
obwohl zur Zeit der Beendigung ihrer Lehrzeit die Ablegung 
dieser Prüfung noch nicht vorgeschrieben war. Von jetzt an 
treten aber, wie gesagt, die llebergangsbestimmungen außer 
Kraft. Wir haben uns also der guten alten Zeit mit ihrem 
(y.nfcr der Last der (Arone. 
UMKoa 99» R. SR. Whit». 
61. 
' Neinantwortete Lechmere. „Ich bin genötigt, eine 
Reife"anzutreten, deren Dauer ich, noch nicht ermetzen kann. 
Da ist es notwendig, daß die 0ra|i« Saens überwacht wird, 
die ganz plötzlich zurückgekehrt ist. Wollen Sie das über 
nehmen ? — Ich dachte es nur wohl. dag Sie bcnit sem 
würden, der Königin einen Dienst zu erwegen. Berge,,cn Sw 
auch die Dokumente nicht — behalten Sie die Zofe nn Auge. 
Er verabschiedete sich, denn, wollte er den Abendpig nach 
Dover benutzen, blieb ihm nicht mehr viel Zelt. Durch seinen 
Diener ließ er sich einen Koffer mit den notwendigsten Kleidung--, 
stücken packen und begab sich dann sogleich zum Bahnhof. 
Die -ralirt bis Dover und von dort über den Kanal gnig 
ohne ^racndwelche Störungen von statten. In Calais wurde 
, inimcteilt daß sich die Fahrzeit der Zuge nach Paris, also 
auch nach St. Inst, durch das Eisenbahn-Unglück wesenilich 
^^Auf'd?m Bahnhof herrschte ein ungeheurer Trubel., ES 
waren eiiiiae Züge ganz in Wegfall gekommen, so daß sich 
.„s |L,X, e Schnellzüge zusammendrängte. Das Hasten 
S 1 »risi.rsK?” »n*«Mn. 
Er war froh. als er endlich einen Platz-m Zuge gesunde,l hatte 
ErN gegen den Abend des nächnen Tages traf, er in 
St Fast e»?. Er verließ mit seinem.kleinen Handkosser den 
Abteil nd sah sich nach einem Gepäckträger um. der ihm 
Auskulist darüber geben sollte, wo er pch emquarueren könne. 
Ein Mann in der Kleidung cmcs Haiisdieners trat, 
in °m H°i°l?- !-»«>- -- in 
zigc anständige Hotel anl Platze, Herr. 
Es ging Lechmere durch oen ©in», daß, wenn der 
jMailN die Wahrheit sprach, Mazaroff jedensatls auch dort 
-hatte absieigcu uiüsse». Tic Gefahr einer Begegnung wuchs 
^damit — «her wo sollte er schließlich anders hingehen? Der 
'Gedanke, in einen' Gailhaiffe niedriger Gallung übernachten 
und speisen zu müssen, flößte ihm einen derartigen Ekel ein, 
daß er dein Manil ohne viel Bcsinncil sein Gepäck übcrliesirie. 
„Ich beabsichtige, den Wcg znm Holet zu Fuß zu machen/ 
sagie er. „Denn ich möchte mir d e Stadl ein wenig ansehen. 
Wenn Sie einen Wagen am Bahnhof haben sollicn, so schicken 
Sie ihn ruhig fort. Denn Sie sollen mir als Führer dienen." 
Ter Mann griff abermals an die Mütze, iiahm den Hand 
koffer auf nild enisernle sich. Nach einigen Minnten kam er 
ohne das Gepäck zurück. 
Er ging neben Lechnicie über den Platz, der sich vor 
dem Bahnhof ausstreckle, lind bezeichnete ihm einige öffentliche 
Gelände, die daran stauben. Lcchniere unterbrach ihn jedoch 
sogleich. 
„Haben Sie augenblicklich noch andere Gäste?* fragte er. 
„Nur einen!" lautete die Antwort. „Es muß ein sehr 
vornehmer Herr sein. Der Oberkellner erzählte mir, daß er gc- 
lvmmeil sci, lim den Hcrzog de Morney zu besuchen." 
„Ah so! — Ist es vielleicht ein hochgewachsener, schlanker, 
— noch jüngerer Mann mit schwarzem Schnurrbart, ein Russe?" 
„Jawohl — .der Herr beschreiben ihn ganz richtig!* er 
widerte der Mann. Mazaroff war also ivirklich in dem gleichen 
Holel. Das konnte unangenehm werden — jedenfalls war 
Lechnicre genötigt, doppelt auf der Hut zu sein. Nun lag eS 
ihm vor allem am Herzen, sich nähere Jnformalionen über den 
Eljenbahluinfall zu holen. 
.Ich habe gehört, daß in der Nähe Ihrer St-Ht ein 
Extra-Zug entgleist ist," sagte er. .Der Köi.ig von Asturien 
soll sich darin befunden haben. Wissen Sie etwas davon?" 
„Aber gewiß!" sagte der Hausdiener. „Man spricht ja 
hier von niciitS aiidereni. Es ist gar nicht so ivcit von unserer 
Stadt gewesen, wo der Zug entgleist ist. Na. es i,t ja noch 
verhättlliSinäßig glmipilich abgegangen; dieAnsiänimingsarbeitcn 
machen aber noch Mühe." 
„Und die Passagüre? — Was ist ihnen geschehen?" 
. „Den zwei Begleitern des Königs — er reiste nur mit 
zwei Herren — ist nicht viel passiert. Sic sind leicht ver. 
wundct worden, es hat aber nicht viel damit ans sich. Die 
zivei reichsten Kauslcute, die »vir hier hai'cn. haben sie in 
ihre Villen aufgenonimen. Und der Herr, der bei uns im 
Hotel wohnt, besticht sie des öfteren." 
„So — so!" erwiderte Lechmere gedehnt. Weswegen 
mochte Mazaroff das tun? Jedenfalls verfolgte er keine gute 
Absicht damit. 
„Und der König? — Was ist ihm geschehen?" fragte er laut. 
„Der König — ja das ist ja gerade das Wunderbare an 
der Geschichte — der König ist spurlos verschivuildcn!" lautete 
die überraschende Antwort. „Nicht mehr aufzufinden. Man 
hat alles abgesucht, jeden Balken, jeden Splitter umgewendet 
— aber er ist nicht gefunden ivorden. Als das Unglück geschah, 
verloren die beiden Herren, die ihn begleiteten, das Be- 
wußtsein. Sie können also ebenfalls nicht erklären, wo der 
König hingekommen sein kann. Man vermutet, daß er von 
Anarchisten beiseite geschleppt worden ist." 
„Wohl möglich," erwiderte Lechmere kurz. Er hütete sich, 
seinem Begleiter zu verraten, wie er durch diese Nachricht 
überrascht worden war. Das war eine ganz neue, ungeahnte 
Komplikation. Er überlegte, ob Mazaroff ein Interesse daran 
gehabt haben konnte, den König verschwinden zu lassen: 
aber er beantwortete sich diese Frage mit einem „Nein!" Der 
Russe hätte sich, wenn er um den Tod des Königs gewußt 
hätte, nicht so untätig verhalten; es wäre ihm ja sodann ein 
leichtes gewesen, in Astorien zu siegen. Der König mußte 
leben, unverletzt geblieben sein und sich selbst heimlich entfernt 
haben. Das Wahrscheinlichste war, daß er augenblicklich 
in Paris seinen Vergnügungen nachging, ohne sich darum zu 
kümmern, was in Astorien geschah. Das hätte seinem Charakter 
am ehesten entsprochen. 
Inzwischen waren sie b.i dem Hotel angelangt, da? einen 
leidlich gentüeu Eindruck machte. Lechmere bestellte sich ein 
Essen auf das Zimmer und zog sich sogleich zurück, um zu 
überlegen, was er tun könne. (ßorifeyung ,oigl.j
        
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